um einen Franken in die Höhe gegangen, Fische sind da-
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gegen sehr theuer, da nur wenige eintreffen. Rebhühner, Schnepfen und das übrige Federwildprett ist noch nicht cheuer, aber kaum zu essen, da es äußerst mager ist. Rche, Hasen u. s. w., die viel aus Deutschland einge- jührt werden, sind auch nicht viel im Preise gestiegen und eben so gut wie früher. Dagegen ist das Fleisch auch iheurer geworden. Frisches Schweinefleisch kostet das Psv. 25 C. mehr. Dieses sind die Preise der Lebensmittel von beii Centralhallen. Bei den Kleinhändlern der verschiedenen
die kleinen Angestellten der Staatsverwaltungen und der Privatadministrationen und Geschäfte.
Metz, 10. Dezember. (Feuer im Garnison-Lazareth.) Ein gestern Abend '/,8 Uhr im hiesigen Garnison- azareth msgebrochenes Schadenfeuer rief die militärische und städtische Feuerwehr zur Brandstelle. Es stellte sich heraus, daß bei Dachstuhl des nach der Dragonerkaserne zu gelegenen
flimgcfähr ein Scheffel), welcher vor dem Schnee 1.25— ri.50 Fr, kostete, muß man heute 2.50—3 Fr. bezahlen. Von dieser Lage der Dinge werden am meisten heimgesucht
gz schneit seit vier Uhr und da der Himmel sehr düster ist, so befürchtet man, daß von neuem alle Verbindungen szZ ätschen Paris und der übrigen Welt abgeschnitten werden. .) Allte es wirklich so kommen, so wird in Paris der Roth- ttanb schlimm werden. Schon jetzt sind alle Lebensmittel stark gestiegen. So ist das Bund gelber Rüben von 15 auf 75 C., das Bund Zwiebeln ebenfalls von 15 auf 75
Petersilie von 30 C. auf 1.75 Fr., der Kerbel von 60 g. auf 2 Fr., das Pfund Rosenkohl von 25 auf 70 C., gewöhnlicher Kohl (der Kopf) von 20 auf 40 C., Kartof- tin (100 Kilogr.) von 28 auf 35 Fr., Sellerie (12 Stück) Don 1,25 auf 3 Fr., Blumenkohl (das Dutzend) von 9 bis 10 auf 15 bis 20 Fr. Das Geflügel ist bis jetzt nur
üsscu ben Centralhallen. Bei den Kleinhändlern der verschiedenen uns Märkte, wo oie armen und unbemittelten Leute kaufen renn müssen, ist alles noch viel theuerer. Für den Boisseau
Flügels in Brand gerathen war. Zum Glück war nur ! mit die obere Etage dieses Flügels mit wenigen äußeren Kranken dieser belegt, so daß deren Vertheilnng und Unterbringung in den । den übrigen Krankensälen keine Schwierigkeiten verursachte, ural« Eine wahre Kalamität bestand in einem Wassermangel, da dch bei der herrschenden Kälte die Spritzen sofort ihren. Dienst , versagten. Es mußte zur Beschaffung heißen Wassers ge- roä schritten werden, und so gelang es nach zweistündiger Arbeit der Garnison-Feuerwehr und dem Pompierkorps, das Feuer Von <mf feinen Heerd zu beschränken. Der Gouverneur war h d« auf der Brandstätte erschienen und verließ dieselbe erst, n bei nachdem jeder weiteren Gefahr vorgebeugt war.___________
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t Dresden, 12. Decbr. Die Zweite Kammer beschloß ernn E 37 gegen 32 Stimmen, die Regierung um Vorlegung tagti eines Gesetzentwurfs betreffend die Wirksamkeit und Ver- antwortlichkeit der Oberrechnuugskammer zu ersuchen, und genehmigte den Antrag auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs ientll betreffend die Verwaltung der Staatseinnahmen und Aus- tg gaben mit 40 gegen 30 Stimmen.
- - Paris, 12. Decbr. Nachdem der Senat daS Ein
nahme - Budget angenommen, ist die Budgetdebatte zeuch hoffen. Morgen wird Wallon im Senate mit einer . Interpellation wegen der Schulen der Congreganisten ' - ■ vergehen — Paul Dupont, Senator und Buchdruckerei- Besitzer, starb im 83. Jahre seines thätigen Lebens.
riete, L Heudaye, (span.-französische Grenzstation), 12. Dez. Nach Briefen aus Madrid hat am 10. d. eine sehr stür- mische Sitzung des Kongresses Statt gefunden, welche große Beunruhigung hervorrief. Die unabhängige Presse erklärt sich für die Politik des Generals Martinez Campos. Dieser c yj gab hn Senat sehr entschiedene Erklärungen ab und sagte, inist eine Rede Canovas antwortend, Entzweihungm und sei« Streitigkeiten wegen der kubanischen Frage voraus. Es ändö 'inb militärische Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. In . t3. : Madrid werden alle telegraphischen Depeschen vor der Ab- Jentung einer Censur unterworfen. Eine Versammlung von iliche b5 Texutirtcn der Minderheit, welche am 10. Abends ab- .net< gehalten wurde, hatte beschlossen, sich von den Sitzungen iera« ^ernzuhalten, wenn Canovas sich nicht öffentlich wegen der aphk ^parlamentarischen Art und Weise entschuldigt, mit der er am 10. gegen den Redner der konstitutionellen Partei vvrgegangen ist. Ein Ausschuß, bestehend aus Sagasta, Easlelar, Martos, Alonso Martinez, Diaz Romero und den j Generälen Casola und Sanz, ist ernannt worden und soll däusl Klärungen vom Präsidenten des Kongresses und dem 'n 6 Präsidenten des Ministerraths verlangen. Gestern haben ieny Generäle beim Kriegsminister ihre Entlassung gefordert.
iuliv
meN Philipp Adam, des Hilfsbahnwärters Joh bc! Fleisch zu Cappel S- 5) Clise Louise, des Wer
’Jiettermann zu lucaroacy x. o, «au/uimc, «c»
, Peter Michel zu Marbach T. 7) Elisabeth, des Schneiders und aOi »Hermanns Heinrich Michel zu Ronhausen T. .
AuSrua 6x8 6ce Stegißnm deö Standesamts an Stadt Maiburg, tchehend auS den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marbach Tappel, Ronhausen unb Wolfsbausen.
Vom 6. bis 13. Dezember 1879. Geborene.
Verstorbene.
1) Helene Hertzhäuser geb. Klein, Wittwe des Dachdecker- Heisters Heinrich Hertzhäuser. 77 I. 2 M. 5 T. alt. 2) Emilie «vrothea, des Kaufmanns Georg Martin Ludwig Arcularms T. M ' I. 1. M 4 T. 3, Balthasar Heinrich, des Metzgermeisters ,ejui Zr:rg Albrecht Sälzer S. 11 M. 25 T. ctt 4) Christiane des ^chreinergesellen Friedrich Wilhelm Brust T. 1 Ms 28 T. alt.
. 1) Wilhelm Adolf, des Post-Packetträgers Adam Wollstädter ®; 2) Gcorg Karl Wilhelm, des Waldhornisten bei dem Hessischen vögetbataiQon Nr. 11 Friedrich August Vetter S. 3) Christine Helene, des Fuhrwerksbesitzers Christian Georg Ebert T. 4) Heintz Philivv Adam, des Hilfsbahnwätters Johannes Ludwig --«mw zu uufijci ö. u) yu|C ivumi , —teißbindergescllen
Ncttermann zu Marbach T. 6) Latharine, des Taglöhners
Wahl Intri wor> gab efelf tccfb
5) Eva Elisabeth Sauer geb. Matthaei, Wittwe des Lohgerbermeisters Georg Sauer. 62 I. 10 M. II T. alt 6) Pfründnerin Johanna Maria Kämel, Wittwe des Schneidermeisters August Kamel. 81 I. alt
Marburg, 13. Dezember (Marktbericht.) Der heutige Wochenmarkt war gut besucht. Butter kostete anfangs per Pfd 120 Pfg., ging jedoch auf 10 1 Pfg. herab, Hühnereier per Stück 7—8 Pfg., Käse per Stück 8—10 Pfennige, Käsematte per Stück 5 Pfg., Zwetschenmus per Mißtopf 90 bis l 20 Pfg. Wollen- Garn per Gbd. 30 Pfg., Tauben das Paar 50—70 Pfg., Hähnchen per Stück 60 -60 Pfg., Hühner pro S-ück 100—150 Pfg, Enten per Stück 140 -170 Pfg., Hasen per Stück Mk. 3,50—4, Möhren per Pack 10 Pfg., Waschklammern 10 ! Stück 90—10 > Pfg., Zwiebeln per Pfd. 12—14 Pfg., Kohlrabi 2 S ück 10 Pfg., rothe Rüb n 3 5 Stück 10 Pfg,, Kohl 3-4 Stück 10 Pfg. Aepfel 6-12 Stück 10 Pfg., desgl- per Korb Mk. 1,70—2, Birnen 6 — 8 Stück 10 Pfg., Sellerie und Porree 25 Stück 90—150 Pfg. Gänse per Stück M- 2,50-6,50, Nüffe 100 Stück 25 30 Pfg.
(Eingesandt.)
Marburg. Den armen Pfründnern des Jakobshauses und der beiden Siechenhöfe wurde im vergangenen
Jahre am heiligen Weihnachtsfeste durch die Mildthätigkeit der Bewohner Marburgs eine große Freude bereitet, indem ihnen Gaben aller Art zugewendet wurden, damit auch sie am Fest der Freude nicht leer ausgingen. Gewiß wird es noch manchem unserer lieben Marburger, die der Weih- nachtsbescheerung im Jacobshause beiwohnten, erinnerlich sein, wie sich die alten Leute herzlich freuten, als ihnen beim brennenden Weihnachtsbaum die Liebesgaben durch die Hand der beiden Diakonissinnen zugetheilt wurden, lauter Sachen, die alte Leute zur Pflege ihrer gebrechlichen Körper nöthig haben. Das Weihnachtsfest naht wieder mit seinen Freuden. So laßt uns denn auch diesmal unserer armen Pfründner gedenken und ihnen eine Weihnachtsfreude bereiten. Zur Entgegennahme von Liebesgaben sind die im Jakobshanfe wohnenden Diakonissinnen gern bereit. Wohlan denn edle Männer, Frauen und Jungfrauen Marburgs! Opfere Jeder nach Kräften den Armen eine Gabe. Denn wer sich der Armen erbarmet der leihet dem Herrn.
Freunden und Verwandten die traurige Mittheiluug, daß unsere liebe Gattin und Mutter,
Frau Johannette Müller, am 12. Dezember sanft dem Herrn entschlafen ist, was tief betrübt mittheilen und um stille Theilnahme bitten [3437
die trauernden Hinterbliebenen:
L. Müller und Kinder.
Die Beerdigung findet Montag den 14. Nachmittags 3 Uhr statt.
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Sonntag den 14. Dezember, Abends ’ .8 Uhr an, musikalische Unterhaltung in der Restauration Paffrath, vis-a-vis ber neuen Universität. [3448
Photographie
3196]
Unterzeichneter empfiehlt sich einem hochgeehrten Publikum zu Aufnahmen in künstlerischer und sorgfältigster Ausführung.
Die Aufnahmen finden statt von Morgens 9 Uhr bis
Nachmittags 2 Uhr.
Hochachtungsvoll
W. RISSE.