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zu den technischen Aemter bei den Bergbehörden vom 21. December 1871 hat der Minister für öffentliche Arbeiten bestimmt, daß die Bergbaubcfliffenen regelmäßig jährlich und zwar am Schluß des Kalenderjahres den Oberbcrg- ämtern, von welchen sie angenommen sind, von ihrem Aufenthalt und ihrem Beschäftigungen Anzeige zu machen haben. Wer dies zweimal hinter einander unterläßt, wird als ausgefchieden betrachtet und sein Name in den Listen gelöscht. — So eben ist der 27. Band, 4. Lieferung der im Ministerium der öffentlichen Arbeiten bearbeiteten Zeit­schrift für Berg-, Hütten- und Salinenwesen erschienen. Derselbe enthält u. A. einen Aufsatz: „Die Bergwerks- Industrie und Bergverwaltung Preußens im Jahre 1878." Aus demselben ist ersichtlich, daß die Lage der Montan- Jndustrie während des genannten Jahres eine Besserung gegen das Vorjahr 1877 erfuhr. Wenngleich die Ge- sammtproduktion, welche im Jahre 1877 beträchtlich ge­fallen war, sich wieder erheblich höher stellte, so sank doch der Gesammtwerth dieser höheren Produktion unter den Werth der niedrigeren Produktion des Vorjahrs. — Im Etatsjahr 1878/79 waren an fiskalischen Werken im Be­triebe 17 Steinkohlengruben, 9 Braunkohlengruben, 13 Eisensteingruben, 5 Zink-, Blei-, Kupfer- uno Silbergruben, 3 Steinsalzbergwerke, 6 Eisenhütten, 5 Blei-, Silber- und sonstige Hütten, 6 Salinen und 9 Steinbrüche. — Die technische Kommission für Seeschifffahrt, welche seit dem 1. Dezember versammelt ist, wird voraussichtlich mit dem heutigen Tage ihre Arbeiten beendigen.

Emde«, 3. Dezbr. Bei der Ersatzwahl zum Reichs­tage wurden im Wahlkreise Emden-Leer-Norden nach amt­licher Mittheilung abgegeben 11171 Stimmen. Amts­richter v. Beaulieu-Marconay (nat.-lib.) aus Norden wurde mit 5682 Stimmen gewählt; Regierungsrath Fausteneau (konservativ) aus Berlin erhielt 5369 Stimmen.

Bremen, 4. Dez. Am Sonnabend wird bei uns die in ihrer Reihenfolge 4. kunstgewerbliche Weihnachtsauö- stellung eröffnet werden, die, wie bisher, im Gewerbehause stattstndet. Die bremische Gewerbekammer hat sich, w'e an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt, die Pflege des Kunstgewerbes zur Spezialausgabe gemacht und als ein Mittel zur Förderung desselben betrachtet sie die periodisch wiederkehrende Ausstellung kunstgewerblicher Erzeugnisse bremischen Ursprungs. Den ersten Anstoß dazu hat Prof. Reuleaux.im Jahre 1876 gegeben und der Erfolg hat bisher den Erwartungen entsprochen. Auch in anderen größeren und kleineren Städten hat man diese Ausstel­lungen nach und nach eingesührt und es scheint, als ob dieselben allgemein gebräuchlich werden sollen; mindestens sind sie geeignet, unser Publikum daraus hinzuführen, viele Gegenstände des Bedarfs, die man sonst aus der Ferne und der Fremde zu beziehen pflegte, aus heimischen Quellen sich zu beschaffen, so. auf diese Weise ein entsprechenderes Verhältniß zwischen Produzenten und Konsumenten herzu­stellen. Die Förderung und Anregung, die das Gewerbe im Allgemeinen und das Kunstgewerbe im Besonderen da­durch erhäll, liegt auf der Hand. Sache der Aussteller bezw. derjenigen, die diese Ausstellungen veranstalten und leiten, wird es nun sein, immer den richtigen Instinkt für das Können und Vermögen aus oer einen Seite und das Bedürfen auf der anderen zu bethättgen. Hier in Bremen wird man für die diesjährige Ausstellung die electrische Beleuchtung anwenden, für die Siemens u. Halske in Berlin die nöthigen Apparate und das erforderliche Material geliefert haben; die Legung der Leitungsdrähte ist bereits vor 8 Tagen erfolgt und die stattgehabten Beleuchtungs- Proben ergaben ein glänzendes Resultat. Durch das elektrische Licht werden namentlich die Farbeneffekte der ausgestellten Gegenstände bemerkenswerth gehoben werden. Unter den Ausstellern sind in diesem Jahre insbesondere die Möbeltischler und Dekorateure vertreten, die mit voll­ständigen Zimmereinrichtungen dem Publikum sich vor- sühren werden. Aber auch andere Branchen unserer Kunst- industrie haben erhebliche Beiträge geliefert, so daß die diesjährige Ausstellung wiederum ein sehr schönes und umfangreiches Bild des Bremischen Kunstgewerbefleißes zu liefern verspricht. In einem besonderen Zimmer des Aus­stellungsraumes wird diesmal eine Sammlung von Ehren­geschenken, die an Bremische Bürger gemacht worden sind, die einen besonderen Kunstwerth haben, mit aufgestellt werden. In Betreff dieser letzteren hat die Ausstellungs­kommission indeß von der Forderung des Bremischen Ur­sprungs und der Zeit ihres Entstehens abgesehen; wie verlautet, enthält diese Sammlung sehr werthvolle und sehr interessante Gegenstände.

Dresde«, 4. Dez. Der Landtag arbeitet wieder mit gewohnter Bedächtigkeit. Die kleine Beschleunigung, welche der Mehrheit der Zweiten Kammer auf mehr Berathungen sogleich im Plenum und weniger in den Commissionen ab­gerungen ward, will nicht viel besagen. Der Hauptschwer­punkt und die Hauptarbeit liegt doch nach wie vor in den Deputationen, und diese übereilen sich nicht. So mag es leicht kommen, daß, obschon dem Landtage diesmal von größeren Gesetzentwürfen so gut wie nichts vorliegt und obwohl er schon anfangs November seine Arbeiten be­gonnen hat, er — wie vielfach verlautet — schwerlich vor Februar damit zu Ende kommen wird. Am 3. November war der Landtag einberufen. Am 10. November fand die erste eigenlliche Verhandlung in der zweiten Kammer statt. Von da bis zum 3. Dezember haben im Ganzen elf Sitzungen der Kamuiern stattgesunden, wovon die meisten sehr kurz, im Durchschnitt jede wohl nicht zwei Stunden lang. Wie anders arbeitet da das preußische Abgeord­

netenhaus! — Tief erschüttert ist hier Alles von dem neuen furchtbaren Grubenunglück im Kohlenschacht bei Zwickau. Erst vor etwa zwölf oder zehn Jahren fanden zwei solcher Massenverunglückungen in sächsischen Kohlen­werken statt; eine im Erzgebirge, eine im Plauenschen Grunde. Letztere kostete drei- bis vierhundert Arbeitern das Leben. Immer waren es schlagende Wetter, die solches Unglück herbeiführten. Auch diesmal! Ob Ventilation, Abzugsschacht u. bergt in Ordnung gewesen, wird ja wohl die alsbald eröffnete Untersuchung lehren. Hier hat sich bereits ein Hülfskomit« geblldet. — Die heute früh hier angelangte leipziger Deutsche Allg. Zeit kündigt nun selbst ihr Eingehen an, wovon gerüchtweise verlautete. Aber das Erstehen eines neuen Blattes aus ihrer Asche, wovon dabei zugleich die Rede war stellt sie in Abrede. Somit wird Sachsen künftig in der liberalen deutschen Tagespresse durch kein Organ vertreten sein; denn weder die Dresdner Zeitung, noch die Chemnitzer Zeitung können als eigentlich große Blätter, die in der deutschen Publicität initsprechen, gelten.

München, 3. Dez. Die „M. K." veröffentlicht den Gesetzentwurf, betr. die Aushebung der unter dem Namen Neujahrs- und bergt bestehenben Abgaben ber Israeliten. Danach werden bie in einigen Gebietstheilen bes Königreichs nnter bem „Neujahrgelb", „Stolgebühren-Deputat", „Juben- steuer" u. bergt bestehenben persönlichen Abgaben, welche Israeliten als solche an katholische ober protestantische Geistliche, Kirchendiener unb Schullehrer, an Stiftungs­und Gemeindekassen, dann an Bürgermeister zu leisten haben, ohne Entschädigung der Bezugsberechtigten aufge­hoben. Dafür fallen auch alle Gegenleistungen weg. Ausgenommen von der unentgettlichen Aushebung sind jene Abgaben obiger Art, welche auf rechtskräftigen richter­lichen Erkenntnissen beruhen. Für den Entgang dieser Abgaben wird durch Erlag des 25fachen Jahresbetrages Entschädigung geleistet. Als Jahresbetrag hat der durch­schnittliche Anfall in den letzten 10 Jahren zu gelten. Die Entschädigungskapitalien werden ans Staatsfonds ent­nommen und an die Vertreter der empfangsberechtigten Pfründe- und Kirchenstiftungen, bezw. an die Verwaltungen der betreffenden Kassen ausbezahlt. Der weitere Inhalt des Gesetzes, welches mit der Publikation in Kraft tritt, regelt die DetaiL der Entfchädigung.

ÄaSlüLd.

Wieu, 6. Dezbr. Einer Conferenz von Abgeordneten aus Handels- und Jndustriekreisen gab der Handelsminister Korb ein ausführliches Expos« über die Handelsbeziehungen zu Deutschland. Aus dem Expos«, dessen Geheimhaltung zugestchert ist, geht hervor, daß das Zustandekommen eines Provisoriums mit Deutschland ebensowenig ausgeschlossen sei, als das Eintaeten eines vertragslosen Zustandes. Sämmtliche Anwesende stimmten der gestrigen Regierungs­vorlage zu, wonach die Regierung die Ermächtigung ver­langt, den deutschen Handelsvertrag bis Ende Juni 1880 zu verlängern oder im Verordnungswege Vorkehrungen zu treffen. Allseitig wurde der Regierung nahegelegt, das Appreturverfahren unvenweilt aufzuheben, im Falle Deutsch­land teilte Erleichterungen im Rohleinenverkehr gewähre. — Der Budgetausschuß des Abgeordnetenhauses hat die Regierungsvorlage betreffend die Forterhebung der Steuern im ersten Quartal 1880 mit einem Amendement des Abg. Gompertz angenommen, wonach dem Finauzminister 15 Millionen neu emittirter Rente zu übergeben sind. — An­läßlich der Vorkommnisse in den letzten Tagen an der hie­sigen technischen Hochschule verfügt ein Erlaß des Unter­richtsministers vom heutigen Tage, nachdem gütliche Mittel des Professoren-Collegiums wirkungslos geblieben sind, strenge Maßnahmen und droht den Studirenden Relagatiou von der hiesigen technischen Hochschule eveut. Relegation von allen technischen Hochschulen an, verfügt erforderlichen Falls das Einschreiten der Sicherheitsorgane und stellt bei Fortdauer der Unordnungen die Schließung der Anstalt auf ein Jahr in Aussicht.

Pest, 6. Dezbr. Das Oberhaus nahm die Gesetzent­würfe betr. die Abschaffung der Luxussteuer, die Einführung einer Gewinnsteuer und bie Erhöhung bes Petroleum­zolles an.

London, 6. Dezbr. Der Dampfer „Anglia" von ber Anchor-Linie strandete auf ber Fahrt von New-Aork nach Glasgow gestern Nacht in Folge eines Schneesturms in ber Nähe von Kilbonans an ber schottischen Küste. Passagiere unb Mannschaften wurden gerettet Man hofft bas «schiff unversehrt flott machen zu können.

Pelersdarg, 6. Dezbr. Das „Journal be St. Pe- teräbourg“ meldet: Bei der Wiederübernahme der Leitung des Ministeriums des Auswärtigen durch Gortschakoff wurde dem Geh. Rath v. Giers für seine ausgezeichnete unermüdliche Führung ber Geschäfte während ber Beur­laubung bes Reichskanzlers bie Allerhöchste Anerkennung ausgesprochen.

Bukarest, 6. Dezember. In ber Kammer theilte der Minister bes Aeußern mit, daß Italien bie Unabhängigkeit Rumäniens anerkannt unb bie Ernennung Tornielli's als Gesanbten am hiesigen Hose bestätigt habe.

Koustauliuoprl, 6. Dezbr. Mahmub Nebim Pascha hat bem Ministerrathe einen Gesetzentwurf unterbreitet betr. bie inneren Reformen unb bie Einsetzung einer Commission zur Ueberwachung ber schleunigen Ausführung berselben vorgeschlagen. — Die nächste s>itzung ber türkisch-griechi­schen Commission würbe noch hinausgeschoben, weil die Pforte in Folge des letzten griechischen Memorandums

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topographifche Erhebungen veranlaßte. Die Sitzung find, well am Montag oder Dienstag statt. — Die Nachrichten t seine Betreff der Uebergabe von Gussinje an Montenegro laut« sich

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Concert voraussichtlich nicht abzuhalten war und muß Lauf deßhalb der Quentin'sche Saal genommen werden. - Rhei Herr Universitäts - Musikdirektor Wolff hat einen R, verlc als Dirigent des Cäcilien-Bereins in Wiesbaden erhalt« krati und angenommen — ein recht beklagenswerther Verlies Org

Heffeu'Rüffir«.

Mvrburg, 8. December. Der in die diplomatisch (Saniere übergetretene Herr Oberlandesgerichts-Referend» Eckhardt von hier ist zum Sekretär bei dem Kaiser!« Deutschen Konsulat zu Kairo ernannt worden und wii Besc sich dem Vernehmen nach alsbald dahin begeben.

Marburg, 8. Decbr. Bei den heute Morgen i« will! Saalbau angestellten Heizversuchen füllte sich der Sa« Auf der Art mit Rauch, daß das auf heute Abend angesetz Fina

die durch die Pensionirung des Oberförsters Spreng« der ■ erledigte Oberförsterstelle Rotenburg-Ost im Regierung ftäni Bezirk Kassel versetzt worden. u..!

Kassel, 3. Dezember, lieber das Vermögen der w- form wittweten Frau Lanbgräfin von Hessen Philippsthal, g« borene Herzogin von Württemberg, in Philippsthal b« firm Vacha ist jetzt der gerichtliche Coneurs erkannt und bei " Pfarrer Rosenstock baselbst zum Curator ernannt worben Diese leibige Thatsache, welche bereits seit ca. l'/2 Jahn, vorrausgesehen würbe, ist nach unserer genauen Kenntnis ber Verhältniffe in erster Linie auf bie große Wohlthättz. leit zurückzuführen, welche von ber landgräflichen Famiti von jeher unb weit über bereu Kräfte ausgeüvt worden ist. -- l Aus Antrag des Oberpräsiventen von Ende hat ber preußisch Loch' Kultusminister zu den Kosten für das dem Komponisten! welch Spohr zu errichtende Denkmal einen Beitrag von 12t) Wsai M. bewilligt. — Die „Vossische Zeitung" erhält aus Kaff J Nachrichten über die Vergleichsverhandlungen, bie gcg« und »artig hier mit den hessischen Agnaten geführt werd« drorn Die Agnaten haben, wie bekannt, den preußischen Fisc« Don auf Herausgabe des großen Familienfideieommisses verklag dems In erster Instanz haben sie im April 1877 in allen wesen Mm lichen Punkten obgesiegt. Das Kasseler OberlandeSgerut Mlch wird bald in zweiter Instanz zu entscheiden haben. Je - wird nun versucht, vor der Entscheidung ein gütliches A Wurf kommen herbeizusühren. Preußen hatte für Abtretung bi hetra Rechte auf Krone uno Vermögen dem Thronfolger, Haiti Eort grafen Friedrich von Hesfen, eine jährliche Rente r« s. 600,000 M. bewilligt, womit er denn zufrieden war m Folg sein konnte. Den vier Agnaten wurde ber Beitritt gegi l eine Jahresrente von zusammen nur 54,000 M. offen g ®clb lassen. Die Bevollmächtigten ber Agnaten, bie Kassel Mali Rechtsanwälte Laymann und Renner und Herr Armaa die Strubberg, suchen nun eine größere Rente herauszuschlagi totb Prinz Wilhelm von Hessen-Philippsthal besteht sogar a H einer Kapitalsabfinbung.

für Marburg.

— Der Oberförster Suabebissen zu Erlau ist « Min

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übergeftanben; jetzt habe das Centrum ein Minister! vor sich, welches bas Centrum wohlwollender behau«

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vaterländischen Wirthschastslebens sein. Zu einer Tus >es 2 krenzung ber Eisenbahnpolitik des Reiches werbe Preu für j nicht bie Haub bieten. — Abg. Zehrt wem et sich gej *Wier bie gestrigen Ausführungen Hammachers, besonders ge d>ir i den Vorschlag ber Erhöhung ber Preise für Salz ' Dam Kohlen. Abg. Richter erörtert bie Wandlung in ber Wi> *chn schaftspoeitik unb die vercheuemden Wirkungen ber Mtei reform unb sucht nachzuweisen, daß letztere den mäßi Aufschwung in einzelnen Industriezweigen nicht hervcrgert habe. Abg. Winthorft erläutert die veränderte Hutung Centrums gegenüber Dem Kulturkampf. Früher habe « „

Centrum em entschieden feindseliges Ministerium gcg " Ri

Abbruch erleiden. Wir unsererseits halten an bem Prim khm fest, baß wir bie ausländische Produktion vor ber inländisl^v nicht begünstigen. Die Eisenbahn-Interessen sollen nifbär allein maßgebend sein. Entscheidend für die Zulassung . niebrigeren Tarifen könnten nur gewichtige Jnterssen । sami

Provinzen, unb betreffend die Kreisvertretung im Herz' . - thum Lauenburg. Es folgt hieraus die Fortsetzung J 2 Etatsberathung. Beim Etat ber Berg-, Hütten- unb S “ < linenberroattung bekämpft Abg. Röckerath ben Vorschlag ' ®&b Erhöhung ber Salzpreise unb wendet sich gegen bie gestrig Mon Ausführungen Richters. Abg. Hammerstein potemiss gleichfalls gegen Richter unb vertheidigt bie Zollresorm Reiche. — Minister Maybach erklärt: Die Behaupt m«rki Richters, baß bie Eisenbahn-Tarif-Politik an bem Roths» in Oberschlesien mit Schuld sei, beruhe auf einer Ri< kenntniß der thatsächlichen Verhältnisse. Aus roeM Gründen bie internationalen Tarife gekündigt worden sei itn, sei dem Hause bargelegt worden. Verhandlungen über i Vulg Erneuerung seien im Gange. Was den Getreideimx tzespr nach Schlesien- betreffe, so werbe eine Erhöhung ber Ta' dvrzn chatsächlich nicht eintreten. Der Minister weist dies zisfo fceij mäßig nach. Der Export aus Oesterreich werde also st jeden«

Berlin, 6. December 1879. A

(Abgeordnetenhaus.) Eingegangen sind W setzentwürse betreffend die Zuständigkeit ber Verwaltung Wte behörben unb Verwaltungsgerichte, betreffend die Abänderui 'S des Gesetzes über die Verfassung ber Verwaltungögcric unb Verwaltungsftreitversahreus, betreffend bie Abänoeru Das der Bestimmungen der Kreisordnung für bie sechs östlich