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phien auf Glas mit schwarzem Hinter- gründ) in grosser Auswahl.
60 Stück leere Gasölfässer im Bureau des Unterzeichneten öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden. [3357
Marburg, den 3. Dezbr. 1879.
Der Jnspector
Burchardt.
Der Vorstand des Vaterländischen Frauenvereins.
Die im Saale zu lösende« Eintrittskarte« fi«d für beide
Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß unsre geliebte Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Wittwe Ketena Kertzffäuser, geb. Klei«,
heute Nacht im 78. Lebensjahr nach langem schweren Leiden dem Herrn entschlafen ist.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Montag den 8., Nachmittags 3 Uhr, statt, wozu besondere Einladung nicht erfolgt. [3359
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Classiker in billigen Ausgaben und schönen Einbänden.
Prachtwerke. Gallerten.
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Museums-Gesellscliafi.
Erster Ball
Douuerstag deu 11. Dezember
im Saalbau.
Anfang 7 Uhr.
Listen zum Einzeichnen liegen bis zum
8. d. M. Abends in beiden Gesellschaftslokalen auf. [3307 Preis des Couverts 1' '2 Mark.
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Z« dem Sonnabend deu 6. und Sonntag de» 7. Dezember Abends von 5—8 Uhr im Saalba« stattfindenden Bazar ladet die Bewohner Marburgs
Eröffnung
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Niederlage von ächten alten [3362 grikchischkn Weinen 1 Probekiste versende mit
6 Flaschen in 6 Sorten für Mk. 10.—.
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(M-ur gegen die wirklich guten Artikel macht sich die Con- kurrenz geltend. Die weltberühmten Brustkaramels,, (Kakao-Thee) Maria Benno von Donath (Paris 1671), ’ welche von so ausgezeichneter Wirksamkeit in Erkältungs- j, fällen, bei Katarrhen, sowie gegen Bronchitis, Lungenschwind-; i sucht, selbst schon veralteten Magen- und Nervenleiden sind,' haben zahlreiche Nachahmungen hervorgerufen. Maria; Benno von Donat kann nur für diejenigen Kartons eine; Garantie leisten, auf deren Vorderseite sich nichts Anderes gedruckt findet, als die vier Worte: Maria Benno von Donnai.
Depot in Marburg bei Herrn Kaufmann Otto >i Kratz. vi
Die weltberühmten Brustkaramels Maria Benno von Donnat werden entweder roh gegessen oder 5 bis 6 Stück : in heißem Kakao-Thee oder Milch aufgelöst, aber nur lau- ; warm gettunken. Der unglaublich billige Preis der Ori- ! ginal-Cartons Maria Benno von Donat findet allgemeine Anerkennung. [3150 •
dur Veröffentlichung der Einträge <O in dem Handelsregister, dem Genossenschaftsregister und dem Musterregister des unterzeichneten Amtsgerichts während des Jahres 1880 werden der Denische Reichs- und Köttigl. Prentzische Staatsanzeiger, sowie die in Marbnrg erscheinende Oberhessische Zeitung bestimmt. [3356
Wetter, den 1. Dezember 1879. Königliches Amtsgericht.
Mittwoch den 10. d. M., Vormittags 11 Uhr,
sollen für Rechnung der Jrrenheilanstalt: 5700 Kgr. Roggen bester Onalität,
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^n meinem Haus am Krummbogen- weg Nr. 967 ist eine große Familienwohnnng zu vermiethen. Auch kann ein Theil des Gartens abgegeben werden.
3318]Karl Hoffmann.
„ 19.20.
2000 „ Hafer
t Aeihnachtsausßellung
2 zeigt an und ladet zum Besuch derselben ergebenst ein
CARL KRAATZ.
r-leOk<nchrfch- D-Prtcke«.
Bukarest, 5. Dezember. Deputirtenkammer. Vicenti ersucht den Minister des Auswärtigen, die diplomatische Correspondenz über die Arabtabia« Frage und die Anerkennung Rumäniens durch die vier Westmächte vorzulegen. Minister Boerescu erklärt, beide Fragen gingen einer günstigen Lösung entgegen. Die Kammer werde sicher da» Vorgehen der Regierung zur Herbeiführung der günstigen Lösung billigen. Beide Fragen seien aber noch in der Schwebe; sonach könne er jetzt nicht mehr mittheilen. Hierauf wird die Berathung der Eisenbahnvorlage fortgesetzt.
Wien, 5. Dezember. In der Abendsitzung des Abgeordnetenhauses wurde die Regierungsvorlage betreffs Verlängerung des Handelsvertrages mit Deutschland eingebracht. Nachdem sodann die das Wehrgesetz betreffende Vorlage in dritter Lesung angenommen worden war, wurden die Delegationswahlen vorgenouimen.
Wien, 5. December. Meldung der „Politischen Correspondenz" aus Konstantinopel. Der Sultan sendete an den Kaiser von Rußland anläßlich des mißglückten Attentates einen telegraphischen Glückwunsch. ES heißt, Kara- weloff hätte den Präsidenten der ostrumelischen Provinzialvertretung Gueschoff und den Präfecten des ostrumelischen Districts Slivno Ekonomoff eingeladen, in das neue bulgarische Cabiuet einzutreten.
Auszug aus den Registern des Standesamts der Stadt Marburg,
^stehend au» den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marbach Eappel, Ronhausen und Wolfsbausen.
Vom 29. November bis 6. Dezember 1879. Geborene.
1) Karl Wilhelm, des Dienstknecht und Schweitzer Joseph Pfulg S. 2) Charlotte Cbatharina Margaretha, des Schlosser Wilhelm Rudolph Grimmell T 3) Sophie Christiane Elisabeth, d s Metzger Wilhelm Bernhard Briel T. 4) Katharine, des Taglöhner Jakob Scheerer zu Okersgaufen T.
£)ur Ausschmückung der Weihnachts-
<O bäume empfiehlt:
Wachsstöcke und Lichtchen, weiß und farbig,
Paraffinlichtchen,
Lichterhalter, einfache und in
Tulpenform,
Gold- und Silberballons, Glaskngeln in allen Größen und
Farben,
Gold- u. Silbernüffe von Glas, Aepfel u. Birnen von Glas, fort. Früchte „ „
Gold- und Silberlocken, Perlbleche, zum Aufhängen der div.
Gegenstände, [3360
sowie die allgemein beliebten „Lametta“, nebst Ehristbanm-Gnirlanden (neu). Carl Freudenstein.
Verstorbene.
1) Spenglermeistcr Wilhelm Geidt, 62 I. 3. M. 3 T. alt 2) Baron Albert von Breidenbach zu Breide'nstein 72 I. - M 17 T alt.
Marburg, 6. Dez.. (Marktbericht.) Der heutige Wochew i: markt war mittelmäßig besucht. Butter kostete per Pfd. 130 Pfg-, ging jedoch auf 110 Pfg. herab, Hühnereier per Stück 7—8 Ltg-, Käse per Stück 8—10 Pfennige, Käsematte per Stück 5 Pfg., Zwetschenmus per Maßtopf 90bis l20Pfg.Wollen- Garn per Gbd. 30 Pfg.. Tauben das Paar 50—70 Pfg., Hähnchen per Stück 60 80 Pfg., Hühner pro Stück 100—150 Pfg , Enten per Stück 140 -170 Pfg., Hasen per Stück Mk. 3,50—4, Möhren per Pack 10 Pfg., Waschklammern 10' Stück 90—10 ; Pfg., Zwiebeln per Pfd. 8 Pfg., Kohlrabi 2-3 S'ück 10 Pfg., rothe Rüben 3 5 Stück 10 Pfg., Kohl 3—4 Stück 10 Pfg., Aepfel 6-12 Stück 10 Pfg., desgl. per Korb Mk. 1,70—2, Birnen 6 — 8 1 Stück 10 Pfg., Sellerie und Porree 25 Stück 90—150 Pfg. Gänse per Stück M. 2,50-6,50, Nüsse 100 Stück 20 25 Pfg.
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Montag den 8. December, Abends 6 Uhr, General-Versammlung des freiwilligen Armen-Bereins, auf hiesigem Rathhause, zur Neuwahl des Vorstandes. [3358 8par-herein.
General-Versammlung, Montag den 8. December d. I., Abends 8 Uhr, im Brinkmann'schen Saale.
TageS-Ordnung:
1) Wahl eines definitiven Vorstandes,
2) Aufnahme neuer Mitglieder. Marbnrg, den 2. December 1879. 3310] Der Berwattnngsrath.
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bereits zu den unerreichbaren Phantafiegebilden, da verbreitete sich vorerst in einem kleinen Kreise die Nachricht von der Entdeckung einer ergiebigen Bierquelle, und zwar in einem Cafe auf der Place Blanche. Es dauerte nicht lange, bis sich jenes Cas« mit einer enthusiasmirten Menge füllte; das Bier floß in geradezu unerschöpflichen Strömen mit schneeigem Schaum und von erquickender Frische. Man legte sich erstaunt die Frage vor, woher denn der Cafs- besitzer seine riesigen Vorräthe beziehe und ob er, der kein Franzose war, nicht etwa geheime Verbindungen mit den Prussiens habe, welche ihm das Bier durch irdend einen unterirdischen Gang zukommen lassen. Das Alles war indessen für die Trinker Nebensache; sie sagten sich blos: »Es.ist schlecht, davon zu trinken, aber es ist so gut." — . .. Zwei Jahre später, als der Caföbesitzer eines Tages etwas mu^ viel von dem französischen Weine zu sich genommen, plau- lt£r.~ bette er im intimen Freundeskreis jenes Geheimniß aus, ff h ba6 seinen Kunden einst so viel Kopfzerbrechen verursachte. “l.® : Er war in früheren Zeiten Apotheker und benützte seine Kenntnisse, um in der bierarmen und doch bierlüsternen Zeit während der Belagerung ein Decoct zuzubereiten, das ° , in seinen Hauptbestandtheilen aus einem Camillen-Absud . W und Soda bestand. Viele seiner ehemaligen Kunden wur- te1e ® bett nach diesen Enthüllungen von einem nachträglichen 10 J. Unwohlsein ergriffen.
1-■ - — (Eine Zeitgenossin Friedrichs des Großen gestorben.)
■ Zn Athen starb vor wenigen Tagen, wie dorttge Blätter ber melden, die Hauseigenthümerin Athanassia in dem schönen ten,. Alter von hundertunddreißig Jahren. Als 1821 der griechische Freiheitskrieg ausbrach, nahm sie den lebhaftesten 5£n ~ Antheil an dem Aufstande an welchem sich auch einige T- w ihrer Söhne, Enkel und Urenkel betheiligten. Die Greisin :ftan erfreute sich noch bis vor wenigen Jahren voller Rüstigkeit. (1" m ~ Es wird unsere Leser interesstren zu erfahren, daß b’e auch von uns s. Z. anzeigte, von der Societe des toe T Voyages autour du Monde, Place Vendome 8, im me . »origen Jahre geplante Reise um die Erde nicht zu Ende <ua« geführt worden, oder besser gesagt, schon beim Beginn ge- "0 f scheitert ist. Das „Internat. Reise-Joumal" besagt da-
rüber Folgendes: An der Spitze des Unternehmens standen • M ? Konseil d'Administration und ein Komite des Etudes in. ; Scienlifiques, Eskonomiques et Commerciales, in welcher 10 9® bic Namen von Ferdinand de Leffeps, Emile Levasseur, "nrMl ®ecfficl? Saint-Hilaire u. A. figurirten. Die Reise wurde W statt im Juni, wie ursprünglich vorgesehen war, erst im u Zuli v. I. angetreten. Der Verwaltungsrath hatte von
btr in Marseille domilizirtcn Firma Valery und Co. einen
Dampfer gemiethet, der die Reisegesellschaft zuvörderst nach
diewyork brachte. Hier brachen zwischen dem Führer der Gesellschaft und dem Kapitain des Dampfers Differenzen »uä, über deren etwas delikate Natur wir »eiter keine
AUttheilungen bringen tSnnen, die aber damit enbigten, der besagte Kapitain nach einigen Tagen die Anker achtete und, unter Zurücklassung der Reisegesellschaft, nach Europa zurückdampste. Hiermit hatte das Unternehmen
: Wn Ende erreicht; die verschiedenen Theilnehmer reiften Entweder auf eigene Rechnung in Nordamerika umher oder Ansaß tti)tUn "ach Europa zurück, uf ei« -----------
Honig-Krüuter-Malz-Ertract u. Caramelleu von L. H. Pietsch & Co. in Breslau. — Zu haben in Marburg bei H. B. Freudeustei«. [2757 Ich kaufe Borsten zu den höchsten Preisen.
Marburg, den 5. Dezbr. 1879.
weitere Anfrage des Abg. Kropp erklärt der Minister, daß er Hoffnung habe, das Jagdgesetz noch in dieser Session dem Landtage vorzulegen. Bei den Ausgaben beantragt die Budgetkommisston das Gehalt für einen neuen Forstmeister in dem Regierungs-Bezirk Marienwerder abzusetzen. Obgleich dieser Antrag von den Abgg. v. Minnigerode und Dr. Wehr und dem Minister bekämpft wird, wird er doch angenommen, im Uebrigen der Etat der Forstverwaltung genehmigt. — Bei dem Etat der Berg-, Hütten- und Salinen- Perwaltung entsteht eine scharfe Debatte in Folge von Klagen, welche Abg. Dr. v. Chlapowski über die Verwaltung der fiskalischen Bergwerke in Oberschlcsten erhebt. Diese Klagen werden von dem Abg. Dr. Windthorst noch dahin verstärkt, daß er auf den Nothstand dort verweist und gründliche Untersuchung fordert, da ihm dort Manches nicht in Ordnung scheine. Er fordert namentlich größere Seelsorge, die durch den Cnlturkampf beseittgt sei. Nebenbei verweist er auch auf den Nothstand in Berlin und bemängelt die Armenpflege dieser Stadt. Dies veranlaßt den Abg. Rickler die letztere Behörde in Schutz zu nehmen und wieder die Staatsregierung anzugreifen, die Angesichts des NothstandeS noch mit Kornzöllen rc. vorgehe. — Die Debatte wird um 474 Uhr auf morgen 11 Uhr vertagt.
Vermischtes.
Berlin. Einem Offiziere a. D., welcher die Parterre-Wohnung eines Hauses in der Lindenstraße bewohnt, sind am 30. v. Mts. während seiner Abwesenheit 20 Stück Actien der Glasower Chaussebau-Actiengesellschaft ä 100 Thaler und außer verschiedenen Kleidungsstücken eine violet- seidene Börse mit alten türkischen, schwedischen, dänischen und englischen Münzen, sowie ein werthvolles schwarzes Opernglas mit grünem Etui gestohlen worden. Da die Schlösser in Ordnung waren und Spuren eines gewaltsamen Einbruchs nicht zurückgelassen worden sind, so haben die Diebe wohl vermittelst guter Nachschlüssel den Diebstahl verübt.
Paris. (Ein Bierquelle während der Belagerung.) Im Gil Blas, einer neu erscheinenden Pariser Zeitung, finden wir eine heitere Episode aus den Tagen der Belagerung von Paris: Es war zur Zeit, als auch das Bier in der Stadt zur Neige ging. Ein „Bock" gehörte
(Hierzu eine Beilage.)