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ich ds 1 Bremser, Namens Joseph Barnhard, ihren Tod. Der B n« angerichtete Schaden läßt sich schwer schätzen, doch kann t, iiB uia'n annehmen, daß er sich auf mindestens 300,000 Dollars

teichq gelaufen wird, da der größte Theil des Materials des mnsev Oberbaues neu beschafft werden muß. Den durch das

iUlegen @rtrinfen des Viehes herbeigeführten Verlust haben ver-

ige jg (jenen Doktor-Grades einen Lehrstuhl für griechiche Sprache

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gleich töt zu Göttingen am 20. August 1871 unter dem Decanat Has Professors Waltz. Herrn Menagios zum Dr. phiL Rick« creirt hat, ein bloßer Abdruck einer in Athen 1858 er-

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schiedene Versicherungs-Compagnien zu tragen.

Petersburg. (Universikäts- L>chwindel.) An der glücklich Universität hat ein gewisser Menagios (Grieche), wie aus nd bd einer Erklärung des Professors Lugebil hervorgeht, den tinijia Versuch gemacht, auf Grund seines in Göttingen erwor-

n, bg zu erlangen. Professor Lugebil hat nun konstatirt, daß " m t die Dissertation, auf Grund deren die philosophische Fakul-

orgch schienenen Schrift des griechischen Gelehrten Kyprianos ist. le, un Nur die Widmung der Originalschrift an Bernhardt, e vm Lergk und Roß ist weggelasscn und das Titelblatt durch do-isik ein neues ersetzt.

Siemens, läßt nämlich Platten von Glas schlechtester Sorte

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duni vergrößert. Erst bei einem Fall deö Gewichts aus einer rr-Alf Hohe von 6 Metern zerbrachen die Platten, während Guß-

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i, s» Ferner wurden Platten von 500 Q.-Cm. Fläche und 28 unstei Mm. Dicke in Bezug auf ihre Haltbarkeit gegen Stöße geprüft, eiuge Die Platten wurden hierzu auf sandigen Boden flach auf» er füi gelegt, und man ließ ein Gewicht von 500 Kilogramm

miidti raschende Resultate geliefert haben. Stücke von 10 bis folge, 15 Cm. Dicke, welche an den Enden so unterstützt waren, Wahl baß sie in einer Länge von ca. 1 Meter frei schwebten, im 6 zerbrachen erst bei einer lediglich auf den Mittelpunkt wir-

München, 2. Dec. Der Magistrat von Regensburg ist dem neugegründeten Vereine „Concorbta" in Mainz zur Förderung des Wohles der arbeitenden Elasten als Mitglied beigetreten. — Der Redacteur des „Fränkischen BvlksblatteS" ist wegen indirecter Kaiserbeleidigung vor die Geschworenen verwiesen. Anlaß zu diesem Prozeste gab ein Artikel am 9. Oktober d. I. mit der Ueberschrift: »Wie viele Freimaurer giebt es?" — Das „Schweinfurter Tagblatt" schreibt: Wie uns aus sicherer Quelle mitge- cheilt wird, kommt die kürzlich ausgeschriebene, vier Mil- livnen Mark große Ott'sche Erbschaft in Wien nun nach Ostheim a. Rhön an einen atmen Taglöhner.

Rom. (Weibliche Studenten.) Auch in Italien nimmt das Frauenstudium überhand. Dies Jahr sind dort 9 Damen an den italienischen Universitäten einge- Arieben (letztes Jahr waren eS nur 5) nämlich 3 in Turin, 2 in Rom, 2 in Bologna, 1 in Neapel und 1 in Padua.

daraus fallen und zwar zunächst aus einer Höhe von 1 Meter. Da die Platten diese Stöße ohne jegliche Ver­änderung aushielten, wurde die Fallhöhe nach und nach

ahl zu eisenplatten von gleichem Umfange und gleicher Stärke bei enbad) einer viel geringeren Fallhöhe des Gewichts zerbrachen. Lebeiz: Gegenwärtig sind für eine Trammwaybahn bei Strasford ersteig mehrere Brücken aus dem genannten Material hergestellt bftim-

itzunz von Löchern in dem Glase zu verhindern, welche seine Haltbarkeit beeinträchtigen würden. Der Preis der Glas- brücken soll geringer sein als derjenigen von Holz unb Eisen, namentlich in Rücksicht darauf, weil das Glas weder llppcl durch Fäulniß noch durch Rost leidet. Ob die Erfindung jedoch eine praktische Bedeutung erhalten wird, muß erst die weitere Erfahrung lehren.

befm anfertigen, die nach einer von ihm angegebenen Methode ilnttij gehärtet werden. Die mit diesen Glasplatten zur Erpro- Ür bii düng ihrer Haltbarkeit angestellten Versuche sollen über-

kenden Belastung von 5000 Kilogramm. Bei gleichmäßiger WahlZ Lertheilung der Last, trugen sie mehr als das Doppelte.

e Ad: kurze Brücken aus Glas herzustellen. Der Erfinder, Herr Vimt sT ' "

eeigm — In England werden jetzt Versuche damit gemacht,

- worden, die bis ein Meter Spannweite besitzen. Zum f Einlegen der Schienen befinden sich in den Glastafeln Ceu- Rinnen. Wenn der Stoß zweier Schienen auf die Brücke Wahi fällt, ist eine Metallunterlage vorgesehen, um das Entstehen

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Te?SANSPßiische Tepesche».

Wie«, 3. Dez. Abgeordnetenhaus. Berathung des 'Tehrgesetzes. ’ Minister v. Horst erklärt: Die Regierung werde mit Freuden die weitgehendsten Erleichterungen schaffen, wenn dies möglich wäre. Die Bevölkerung selbst fühle instinktiv das Herrannahen bedeutungsvoller Ercig- tufse und wünsche, daß die Monarchie nicht überrascht toerbe. Der Minister weist ziffermäßig nach, daß die An­forderungen an die Bevölkerung Oesterreichs geringer seien uls in Deutschland, Rußland, Italien und Frankreich, und "erweist bezüglich des Milizsystems auf die Schweiz, deren Armee ebensoviel koste als die österreichische. Gegen den ^Urch die Fortschritte der Technik gebotenen Aufwand fei s^hts zu machen. Die Regierung habe den ernstlichen willen, möglichst zu sparen, nur nicht bis zu dem Punkte, die Wehrfähigkeit des Staates aufs Spiel gesetzt er- Heine. Der Antrag Czedik sei wegen der nothwendigen 3eit zur Ausbildung der Infanterie unannehmbar. Rech- uaver gegenüber betont der Minister die Nothwendigkeit,

Kriegsstärke auf 10 Jahre festzustellen, und widerlegt °te constitutioneflen Bedenken. In Frankreich und Deutsch- "tnd sei den Parlamenten kein formelles Recrutenbewilli- ^ngsrecht gewahrt. Schließlich bittet der Minister, die Regierungsvorlage unverändert anzunehmen. — Das Hans beschließt mit allen gegen 20 Stimmen, in die ^pecialdebatte einzutreten. — Morgen Specialdebatte.

Moskau, 3. Decbr. Die „Moskauer Zeitung" ver­öffentlicht von einem Augenzeugen, der sich in dem Hof- bagagenzuge mitbefand, folgenden Bericht über die Kata­strophe: Gemäß den Bestimmungen verließ der kaiser­liche Zug 12 Uhr Mitternacht den Bahnhof von Simferopol, nachdem der Zug mit der Bagage des kaiserlichen Hof­lagers, aus 14 Waggons und 2 Locomotiven bestehend, eine halbe Stunde früher abgelassen war. Durch einen glücklichen Zufall überholte der kaiserliche Zug den Bagagetrain und eilte demselben um eine halbe Stunde Distanz voraus. Auf dem Bagagetrain befanden sich 50 Personen. Als letzterer Zug von dem Moskauer Bahnhof noch ungefähr 2‘/2 Werft entfernt war, ertönte plötzlich ein starkes Krachen. Der Wagen, in dem sich Bericht­erstatter befand, gericth in starkes Schwanken, bis ein starker Stoß denselben zum Stehen brachte. Nachdem Berichterstatter den Waggon verlassen, erblickte er die deutlichen Spuren der Explosion. Die erste Lokomotive war vom Zuge losgeriffen, die zweite entgleist, die Wag­gons zum Theil entgleist, zum Theil standen sie quer über den Schienen. Viele Packwagen lagen mit den Rädern aufwärts. Seitwärts von der Bahn zeigte sich eine be­trächtliche, einige Arschin tiefe Grube. Die Katastrophe hatte die Polizei und eine Menge Volk herbeigezogen, welches seinen Abscheu über das gegen den Kaiser be- abstchttgte Attentat in lauten Ausrufen kundgab. Bericht­erstatter eilte in die nächste Kaserne, um zu telegraphiren, fand aber die Leitung durch einen umgestürzten Tele­graphenpfosten zerrissen. Nahestehende Weichensteller schienen stark verletzt; die Personen im Zuge kamen sämmtlich mit dem bloßen Schreck davon. Die Ver­brecher vermutheten den Kaiser augenscheinlich in dem zweiten Zuge. Der Prokureur und der Untersuchungs­richter trafen Nachts 2 Uhr am Ort der Katastrophe ein. Die durch die Verwüstung entstandenen Spuren führten zum nächsten Hause, welches leer stand. Der Unter­suchungsrichter fand auf dem Hofe unter dem Schnee Drähte auf und dadurch eine Batterie in einer Scheune, von wel­cher aus die vorüberfahrenden Züge leicht beobachtet werden konnten. Die gethanen Aussagen ergeben, daß das Haus im September von einem jungen Mann gekauft wurde, welcher sich für einen Bürger von Samara anögab. Nach- baren sahen denselben im Keller graben. Unter dem Vor­wande, Sand herauszubeftrdern, wurde aus dem für die Mine bestimmten Kanal Erde herausgefördert. Die Mine ist 22 Faden lang und in 3 Faden Tiefe eingelegt. Die Wohnung des Verbrechers ist ärmlich. Unter den Tapeten irr ■ - । —-

waren Drache gezogen; .die Batterien selbst befanden sich in gewöhnlichen rochen Kisten. Die zurückgelassenen Kleider beweisen, daß mehrere Personen gearbeitet haben. Auch Reste einer kurz jzuvor eingenommenen Mahlzeit wurden vorgefunden.

Neberficht über die Witterung tm November 1879.

Ganz regelrecht hat sich der erste Schnee genau in der Mitte des Monats eingestellt, wie wir dies in der vorigen Monats­übersicht nach unserer langen Erfahrung als die Regel aufgestellt hatten. Der Monat war schon ziemlich kalt; doch hat das für den übrigen Winter gar keine Bedeutung. Der mittlere Baro­meterstand war hoch, 27 par. Zoll 7fl Linien, 1 L. höher als der wahre mittlere Stand. Der höchste Bar.-St., 28 Z. 0 L. am 8. nach 8 U. Ab-, übertraf den niedrigsten, 27 Z. 0,6 L., am 12. um 12 U. M. um ll1/, Linie. Die Schwankung war also wie im Winter immer bedeutend und die Extreme lagen nur 4 Tage von einander. — Die Temperatur war niedrig. Sie betrug im Mittel nur l*/2 Grad R. Die tiefste Morgentemp. hatte der 27., 9°,8 unter Aull; die höchste Nachmittagstemp. der 8.: 8°,s. Differenz 18°,6. Die niedrigste y.itteltemp. eines ganzen Tages hatte jener 27. mit 6",, unter Null; die höchste der 9.: 6°,8 über Rull. Differenz 13°„R- — Die Luft enthielt durchschnittlich »7,4 Proc. Feuchtigkeit, war also nur iy2 Proc. feuchter als im Oktober. — Südliche und nördliche Winde waren diesmal vollkommen gleich an Zahl, wäh­rend regelmäßig die südlichen das Uebergewicht haben; deßhalb war eben der 'Monat schon etwas kalt. Heftig war nur NNW. am 19. und N- und NNO. am 20., ohne jedoch die Temperatur stark zu erniedrigen. — Die Höhe des Regens und Schnees betrug 6,4 Ctmtr-, fast IVi Ctmtr- über dem Monatsmittel. — Wir hatten 7 heitre, 5 gemischte und 18 trübe Tage. 11 Tage hatten mitunter starken Nebel; an 9 Tagen regnete es, an 4 Tagen schneite es, wodurch eine bleibende Schneedecke entstand.

Kirchliche Rachrichte« der Stadt Kirchhai».

Eo.-luther. Gemeinde.

Vom 26. November bis 3. Dezember 1879.

Verehel ichte.

Der Küfer Georg Heinrich Thielemann mit Katharine Michel.

Getaufte.

Christine, des Taglöhners Ambrosius Heckmann T.

Frankfurt a. M., 4. Dezember. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Creditaktien 243i nach —, Staatsbahn­aktien 229, nach —, Silberrente 60J nach —, Ungar. Goldrente 82J nach —, 1860t Loose 126$, 1877r Ruffen 89; nach — II. Ruff. Orientanleihe 59|. Galizier —. Tendenz: Sehr fest.

Ks* Den dieser Nummer beiliegenden Weihnacht»-Proapect der Verlagshandlung Eduard Ballberger in Stuttgart em­pfehlen wir der besonderen Beachtung unserer Leser.

Ueber Lau dB Meer

hat feinen 22. Jahrgang begonnen. Monnementsannahme zum Preis von

t „ u«r drei Mark vierteljährlich

bei allen vnchhandlangen und für Mk. 3. 50 bei alle« Postaastalte«. [3333

Bckamitmchimg.

Nach Mittheilung des Großherzog- lich Badischen Herrn Staatsanwalts in Karlsruhe hat ein bisher unermit- telter Schwindler in den Monaten August und September 1879 in Karls­ruhe und Pforzheim, sowie in Augs­burg, in Dresden in gewandter Weise „den reisenden Studenten in Geld­verlegenheit" gespielt, der entweder von Universitätsfreunden den Namen des Anzuschwindelnden zu kennen be­hauptete, ober bei den Eltern Studiren- der sich als Freund des abwesenden Sohnes ausgab und auf diese Weise Darlehen „zur Fortsetzung der Reise" sich verschaffte.

Dabei verstand es der Unbekannte bei Dienstmädchen, Hausgenossen oder Nachbarn die näheren Verhältnisse der Bewogenen zu ermitteln.

Er nannte sich abwechselnd von Ringheim — Max von Wieser — von Wiede, Schramm und Joly, angeblicher Sohn oder Verwandter des Großher­zoglich Badischen Staatsministers Joly.

Er schien im Alter von 20 bis 24 Jahren zu stehen, von Statur über mittelgroß, schlank, mit hellblondem ziemlich struppigen Haar, Anflug von Schnurrbart, sprach ausgeprägt rhei- nisch-westphälischen Dialekt.

Die Kleidung war anständig, die Leibwäsche jedoch meist unsauber, er trug abwechselnd Brille oder Zwicker.

Es wird vermuthet, daß derselbe mit studentischen Kreisen in Verbindung gestanden hat und auch jetzt noch in einer Universitätsstadt sich herumtreibt.

Sollte unter den Angehörigen der hiesigen Hochschule über die Person des Gesuchten Etwas bekannt sein und mit­getheilt werden wollen, so bitte ich die

Nachricht an mich persönlich oder schriftlich gelangen zu lassen.

Marburg, den 1. Dezbr. 1879.

Der Erste Staats-jlnwali 3326] Bertram.

Kunst- und Gewerbe- Verein.

Sitzung

Douverstag de« 4. Dezember, 3308] Abends 8 Uhr, im unteren Saale des Saalbaues.

Dritter unb letzter Termin zum Ver- kauf ber Ulrich'sche« Gärte«, als:

B. 48.1 Ar. 3 Rthn. am Kirchhainer Weg,

37.1316 Ar. 478 Rthn. anf'rn Schloß, nebst Hänschen, ist auf ben 8. Dezember d. I., von Mittags 2 bis 3 Uhr, in meine Woh­nung bestimmt.

3327] Textor, Adrnstr.

Donnerstag de« 11. Dezbr. I. I.,

Morgens um 10 Uhr, verkaufe ich öffentlich meistbietend circa 40 Pappelstämme von 7 bis 9,5 Mtr. Länge und bis zu 40 cm mittleren Durchmesser. Die Stämme lagern in der Nähe meiner Wohnung.

Die Zusammenkunft findet in der Wohnung des Gastwirths Bolpert Pfeffer dahier statt

Anzefahr, den 3. Dezbr. 1879.

Ferdinand Bremer, 3328] Mühlenbesitzer.

(Ein Mann mit beuti. Hanbschrist sucht Beschäftig, im Schreibfach, womöglich außer bem Hause. Näh. in ber Exped. b. Bl. [3329

Sonnabend den 6. Dezbr. frische Hechte, Backfisch, Ca- bliau, Schellfisch, Hasen und Reh im Schnitt, abgekochter Schinken und Zunge im Schnitt.

Restauration Ernst,

3330] Elisabethenstraße.

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F. Braun,

3331] Weibenhausen 696.

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Rob. Becker, Marb. Weg.

Dr. Pattison’s

Giehtwatte

bestes Heilmittel gegen (H. 62250.) Gicht n«d Rheumatismen aller Art, als: Gesichts-, Brust-, Hals- unb Zahnschmerzen, Kopf-, Hanb- unb Fußgicht, Gliederreißen, Rücken- unb Lenbenweh.

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Lari Freudensteia, Heumarkt.

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Heinrich Bersch,