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„ Genaue Darlegung eines für bestimmte näher dar­zulegende Verhältniffe praktisch ausführbaren Plans bezw. der Mittel, um die den natürlichen Wasserläufen

Internationale Aischereiansstellnng.

Berlin 1880.

hier

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relssrsptzttche Degießchex.

Msska«, 2. Dezbr. Gestern Abend als der

An hohes Haus der Abgeordneten richten wir daher die gehorsamste dringende Bitte:

Bei Berathung des oben besprochenen Gegenstandes dem besonderen Verhältniß der hessischen Bevölkerung zum Wald gebührende Rücksicht zu tragen.

Möchte unser Mahnruf bei hohem Landtag der Mo­narchie nicht ungehört verhallen und so unserer Bevölke­rung eine Bitterkeit erspart bleiben, die nothwendig auf Gebiete sich verpflanzen rnnß, auf welchen die Hessen sonst mit Vertrauen der Staatsregierung zu folgen gewohnt

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Preisausschreiben.

Majestät der König von Sachsen haben aller- geruht, dem Ausschuß des deutschen Fischerei-Ver- h*-cintn fernen Ehrenpreis für die beste Lösung der • 4 M/tcI8en0en, gelegenllich der internationalen Fischerei-Aus- t Un9 zu Berlin zu entscheidenden Preisaufgabe zur Ver- 6 ' ^ng zu stellen: stun ~ - -

-- Pest, 2. Dez. Das Oberhaus hat unter Ablehnung "'J* Amendemens die zehnjährige Verlängerung des Wehr- htsvk Petzes angenommen.

2. Dez. Die Kammer wählte Spantigatt und t üb’ »itoi zu Vicepräsidenten und setzte die Debatte über die ^öets der Ministerien für Handel und Ackerbau für — f t#o0 fort.

■o Ta ^-er bereits hier befand verunglückte ein >odeü’ ^biter noch unterwegs befindlicher kaiserlicher Zug , um Explosion. Ein Waggon ist in die Lust d daMlprengt, 7 Waggons mtgleist. Keine Menschen ■r ev verletzt.

dcrlin, 3. Dez. Nach einem Privattelegramm der etn“ ist°rdd. Allg.. Ztg." aus Posen wäre konstattrt, daß 1 1 Warschau und Russisch-Polen die Rinderpest sich

- st^st.mehr verbreite. Man glaube in Folge besten von 1" . ^stoischer Seite eine mllitärische Grenzsperre erwarten zu

Bom Landtage.

__ Berlin, 2. December 1879.

Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Debatte über den Etat fort. Bei der Positton „rokalpolizeiver- waltung" berührte Abg. Hänel die Mißstände, welche bei der Berliner Theatercensur zu Tage getreten, erinnert an das Verbot des Stückes „Maria Antoinetta", kämmt als- • der dann auf die Verlängerung des „kleinen Belagerungszu­standes" und fordert den Minister auf, die Gründe dieser Maßregel darzulegen. Der Minister des Innern erwidert, er habe es sich sorgfältig angelegen sein lasten; die Be­aufsichtigung der Theatervorstellungen soweit thunlich sach- vefftändig führen zu lassen: er bedaure, daß das Verbot der Aufführung des Stückes „Maria Antoinetta" das Gastspiel der Ristorie beeinträchtigt habe; allein das Verbot sei durch die Mittel, welche der Tendenz des Stückes zum Ausdrucke verhelfen, gerechtfertigt gewesen. Die Gründe, welche im vorigen Jahre zur Verhängung des kleinen Be­lagerungszustandes geführt, dauerten fort. Die lauten Ver­höhnungen des Gesetzes und der Obrigkeit seien allerdings verstummt, indessen die geheimen Agitationen gewachsen. Die alte Verbindungen mit dem Auslande und mit den Führern würden fortgesetzt.' Man möge nur einmal den Rechenschaftsbericht der Socialdemokratte in dem in Zürich — erscheinenden Organ „Der Socialdemokrat" betrachten,

effeus Der Minister verliest Stellen, worin der Stand der social- demokratischen Bewegung als ein vortrefflicher bezeichnet wird. Die Aufrechterhaltung des kleinen Belagerungszu- lieger standes sei unabweisbar geboten; seien wir doch wenigstens J-'l vor den lauten Friedensstörungen und Kundgebungen der loden- vocialdemokraten seit Jahresfrist verschont geblieben. Die ng in Ausweisung sei ein sehr hartes Mittel, aber das einzige, 1 und tot die gefährliche Agitation einzuschränken. Die öffentliche r be- Meinung habe bisher den Bestrebungen der Regierung in id z« chren Maßnahmen gegen die Socialdemokratie zur Seite gestanden. Möge das auch ferner so bleiben! Dann würden rf de: die angewandten Mittel schließlich nicht nur Palliativ wirken, tdtagk stndern zu einem bleibenden inneren Frieden führen. (Bei- x Be- M auf der rechten Seite des Hauses.) In der weiteren keilen Discussion führt Abg. Windthorst Beschwerde über ten- zegen- deliziöses Verfahren bei der Insertion von amtlichen Be- zwei «nntmachungen. Das Kapitel: „Lokalpolizeiverwaltung" - und tob nach den Anträgen der Commission genehmigt. Bei dem Kapitel: „Polizeiverwaltung in den Provinzen" beklagt . Äantat die gehässige Handhabung des Gesetzes betr. die rufen «sichästssprache der Behörden in der Provinz Posen. Der utern Minister rechtfertigt das Verfahren der Behörden als durch- rafbe- M gesetzmäßig. Kantak stellt Anträge auf eine authen- Feld We Interpretation des GeschästSsprache-Gesetzes in Aus- ns in W. Das Kapitel wird genehmigt. Das Kapitel: „Poli- m ba jeldiftrictS-Commistarien in der Provinz Posen" wird nach Aw Erheblicher Debatte genehmigt. Bei dem Kapitel „Land- r B-- toarmerie" plaidirt Meyer für die Vermehrung der Land- V ^barmerie in den östlichen Provinzen. Das Kapitel too genehmigt. Die weitere Berathung findet morgen statt.

und Gewässern zugeführten Abwässer der Fabriken und Auswürfe der Städte für den Fischbestand der gedachten Gewäster vollkommen unschädlich zu machen." In Folge besten fordern wir alle Diejenigen, welche sich an dieser Konkurrenz betheiligen wollen, auf, ihre Bewer­bungen bis spätestens den 15. März 1880 der unterzeich­neten Ausstellungs - Commission einzureichen. Die Dar­stellung der betreffenden Vorschläge kann in Form von Drucksachen, Manuskripten, Zeichnungen, Apparaten, Mo­dellen geschehen. Da diese Objekte unter Klasse VII. auf der internationalen Fischerei-Ausstellung ausgestellt werden sollen, so würde es erwünscht sein, wenn die vorgeschlage­nen Verfahrungsweisen auf der Ausstellung selbst dem Publikum vorgeführt werden könnten, soweit dies in kleinem Maßstabe und ohne Belästigung der Besucher der Aus­stellung möglich ist.

Auf jeden Fall wird bei allen bett Vorschlägen, welche besondere Vorrichtungen, Bassins, Röhrwerke u. s w. be­dingen, auf eine zur Demonstration für das größere Publi­kum geeignete Zufügung von Zeichnungen oder von Appa­raten und Modellen Werth gelegt.

Wenngleich der Preis zunächst für die beste Lösung der ganzen Aufgabe bestimmt ist, so ist doch die partielle Kon­kurrenz nicht von vornherein ausgeschloffen, und bleibt es der Entscheidung der Preisrichter Vorbehalten, für den Fall der ungenügenden Lösung der ganzen Aufgabe, bett Preis bemjenigen Bewerber zuzuerkennen, welcher für bie größere Anzahl ber in ber Praxis verkommenden wichtigen Fällen von schäblichen Verunreinigungen ber natürlichen Gewässer entsprechenbe erfolgreiche Gegenmaßregeln vorgeschlagen hat. Für die Angabe einzelner Mittel zur Unschädlichmachung bestimmter Fabrikabfälle, sofern diese Mtttel vor den bis­her angewandten besondere Vorzüge besitzen, ist von Sr. Excellenz dem Herrn Minister für Landwirthschast, Do- mainen und Forsten ein Accessitpreis von 600 Mark be­willigt.

Die Namen der Preisrichter werden demnächst bekannt gemacht werden.

Die Ausstellungskommission des deutschen Fischerei-Vereins, v. Behr. Marcard. Virchow. Peters.

F a st e n a u.

Spielwerke und Weihnachten.

Unzertrennlich, warum? hören wir den Leser fragen, weil man die berühmten Spielwerke des Herrn I. H. Heller in Ber« alljährlich um diese Zeit angekündigt, und dann auf Tausenden von Weihnachtstischen als Glanzpunkt die kostbarsten Sachen überstrahlend, findet; es ist dieses auch

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Frankfurt a. M., 3. Dezember. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sobn) Creditaktien 2434 nach —, Staatsbahn­aktien 2291, nach —, Silberrente 60$ nach —, Ungar. Goldrente 82g nach —, 1860t Loose 126$, 1877t Russen 89$ nach — II. Rufs. Orimtanleihe 59$. Galizier —. Tendenz: Seht fest.

ganz natürlich, da Herr Heller dieselben in einer Vollkom­menheit erzeugt, daß Jeder, der je eins seiner Werke gehört, von dem Wunsche beseelt wird, ebenfalls eines zu besitzen. Was kann der Gatte der Gattin, der Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde Schöneres und Willkommeneres schenken? es vergegenwärtigt glücklich verlebte Stunden, ist alleweil munter, lacht und scherzt durch seine bald heiteren, i erhebt Herz und Gemüth durch seine ernsten Weisen, ver­scheucht Traurigkeit und Melancholie, ist ber beste Gesell­schafter, ber Einsamen treuester Freunb, und nun gar beit Leibenden, Kranken, den an das Haus Gefesselten! — mit einem Worte ein Heller'sches Spielwerk darf und soll in keinem Salon, an keinem Krankenbette, überhaupt in keinem guten Hause fehlen.

Für die Herren Wirthe gibt es keine einfachere und sichere Anziehungskraft als solch' ein Werk, um die Gäste dauernd zu fesseln; die gemachte Ausgabe hat dieselben, wie uns von mehreren Seiten bestätigt wird, nicht nur nicht gereut, sondern sie veranlaßt, größere Werke anzuschaffen, nachdem sie die ersten mit Nutzen weiter gegeben, darum jenen Herren Wirthe«, die noch nicht im Besitze eines Spielwerkes sind, nicht warm genug empfohlen weroen ' kann, sich dieser so sicher erweisende« Zugkraft ohne 1 Zöger« z« bediene«, um so mehr, da bei größeren Be­trägen nicht alles auf einmal bezahlt werden muß.

Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke ' eine fein durchdachte ist, die neuesten, sowie die die belieb­testen älteren Opern, Operetten, Tänze und Lieder finden ' sich in den Heller'sche« Werke« auf das Schönste ver- j einigt. Herr Heller hat die Ehre, Lieferant verschiedener Höfe und Hoheiten zu fein, ist überdieß auf den Ausstel­lungen preisgekrönt. Kurz, wir können für unsere Leser und Leserinnen keinen aufiichttgern Wunsch aussprechen, 1 als sich recht bald ein Heller'sches Spielwerk kommen zu 1 lassen, reichhaltige illustrirte Preislisten werden franco zu- 11 gesandt. ':

Wir empfehlen Jedermann auch bei einer kleinen 1 ■ Spieldose, sich direkt an die Fabrik zu wenden, da vieler- ; orts Werke für Heller'sche angepriesen werden, die es nicht 1 sind; jedes seiner Werke und Dosen muß seinen vollen - gedruckten Namen tragen, wenn es ächt fein soll. Wer je ! nach Bern kommt, versäume nicht, die Fabrik zu bestch- : tigen, was bereitwilligst gestattet wird. [3319

Museums-Gesellschaft.

Erster Ball Donnerstag den 11. Dezember im Saalbau.

Anfang 7 Uhr. Listen zum Einzeichnen liegen bis zum 8. b. M. Abends in beiden Gesell­schaftslokalen auf. [3307 Preis des Couverts l1'? Mark.

Kunst- und Gewerbe- Verein.

Sitzung Donnerstag den 4. Dezember, 3308] «bendS 8 Uhr, im unteren Saale des Saalbaues. Marburger Gestügeloerem Vereins - Versammlung Sonnabend den 6. Deebr. I. I., Abends 8 Ahr, im kleinen Saal des Caf6 Quentin. 3309] Der Borstand.

8pm> Herein. General-Bersammlung, Montag den 8. December d. Z., Abends 8 Uhr, im Brinkmann'fchen Saale.

Tages-Ordnung:

1) Wahl eines definittven Bor- stanbes,

2) Aufnahme neuer Mitglieber. Marburg, ben 2. December 1879. 3310] Der LerwaltnngSrath. Schachverein Marburg. Vereinslokal: Restauration Därr.

Die Versammlungen finden fortan jeden Donnerstag Abend von 8 Uhr an statt. Gäste sind durch ein Mit- glied einzuführen. — Statuten und An­meldebuch liegen im Vereinslokale auf. 3311] Der Borstanid.

Soeben erschien: [3283

Gemeinverstän-licher Leitfaden

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Anatomie und Physiologie

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Haussäugettziere.

Zum Gebrauche an lanbwirschaftlichen Lehranstalten bearbeitet

von

Dr. H. Kaiser,

Kreisthietarzt zu Marburg.

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Vorrächig in Oscar Ehrhardts Univ.-Buchh. in Marburg.______

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Montag den 8. Dezember, von Nachmittags 1 Uhr an, läßt ber Un­terzeichnete in feinem Wohnhaufe am Plätzchen an ber Schlvßtreppe öffent­lich meistbietend versteigern:

Herren- und Frauenkleider jeder Art, 50 schwere Winter- Neverzieher, eine große An- zahlMilitär-Röcke, ferne: Stühle, Tische, Sopha's, Kommode«, Bette«, Leiae«, Spieldose«, 100 Stück Pferdecke«, ärztliche Jvstrnmeate, Uhren, 3 Näh­maschine«, mehrere Schlittenge- länte und eine Schlitte«-Pelz- Decke, sowie noch vieles Andere. Die Gegenstände können am Aucttone- tage von Bonn. 8—11 Uhr angesehen werden.

Ed. Bamberger, 3312] Rückkaufsgeschäft, ftföe hiesige und auswärtige Gemüse, H frische und eingelegte Eier, Prima Wallvüffe, italienische Marone«, bas Pfb. 30 Pfg., sowie Kopfsalat vom 6. December an stets alles frisch. Zu haben bei

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