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atu eigen nimmt emgegen: Ht Expedition d.vlatte-, 0®it d.Annoncen-Bureaux ,o Th. Dietrich & Co. in laflet und Hannover; Th. Perrich in Frankfurt a.M.; ,aasenstein <L Bögler in rankfurt a M., Berlin, ti*iig, Köln rc.; Rudolf

' voi in Berlin, Frau!« furt a. At. ic.

Marburg, Mittwoch, 5. November 1879

WkWslhe ÄtiiW.

XIV. L ihrgmg

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte» sowie d.Annoncen-Bnreaux von G. L- Daube & Co. in Frankfurt a. M; Jäger'sche Buchhandlung daselbst; Hennann'sche Buchhandl. daselbst; Jnvalidendank in Berlin; W- Thiene» in Elberfeld; C. Schlotte in Bremen-

mit deren Gratisbeilage

Die Generalsynode schritt gestern zur Wahl des General-

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$n Beschlüssen erster Lesung angenommen mit dem Amen-

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Der Antrag Stöcker, zu er­

sten, daß eine Aenderung der bestehenden theologischen

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»on den Landpostboten) Bestellungen auf die

Kbrrhessischk Zeitung

mnnt. DerNordd. Allgem. Ztg." zufolge ist die Dtbre vollzogen, durch welche Generalfeldmarschall v. Man- euffel zum commandirenden General des 15. Armeecorps

mit den correspondirenden Bestimmungen über die Rccurs- frist gegen die Entscheidung des Kreissynodalvorstandes in Uebereinstimmung zu bringen seien, sowie daß zur Beschlußfähigkeit des Kreissynodalvorstandes in allen Fällen die Anwesenheit von drei Mitgliedern einschließlich des Vorsitzenden genügen solle. Die Sitzung schloß mit der Wahl der Mitglieder des Generalsynodalrathes; sodann gab Präsident Graf Arnim-Boitzenburg einen Ueberblick über die Arbeiten der Generalsynode und schloß mit einem enthusiastischen Hoch auf den Kaiser. Hierauf wurde nach einer Rede des Präsidenten des Oberkirchenrathes Hermes die Sitzung geschlossen.

Meldungen derPolit. Corresp.": Aus Konstantinopel. Der Minister des Auswärtigen Sawas Pascha beauftragte den Botschafter Edhem Pascha, den Minister v. Haymerle zu versichern, oaß die Pflege der bestehenden guten Be­ziehungen zu Oesterreich-Ungarn den Gegenstand der sorg­fältigsten Aufmerksamkeit der neuen türkischen Regiemng bilden werden. Lobanoff hatte am Sonnabend Audienz beim Sultan; wie es hieß, wollte derselbe sich alsdann nach Livadia begeben. Aus Cettinje. Die Montene­griner unter Miljanow sind in Kula Pepich eingedrungen. Dieselben rückten nach Einnahme von Kula-Velika weiter vor und warfen die albanestschen Abtheilungen über Brezo- witzo hinaus zurück.

zum Dreinschlagen! mehr als er! Wißt den kleinen, schönen Montarbas, wollte

Weise ausziehen wir haben stets unsere Pflicht erfüllt! Wir blicken auf die Wölfin und wenn diese das Signal gibt, brechen wir los! Ach, ich wollte, es wäre lieber heute als morgen!"

Ah, Ihr seid ungeduldig, Mutter, und vielleicht habt Ihr recht! Ihr wißt es von Euren Waarcn frische Fische, gute Fische!"

Ja, das läßt sich nicht leugnen! Nun, noch heute Abend will ich meine Dirnen genau instruirenMutter Carey's Hähndel", wie man uns nennt, waren stets die Ersten am Platze! Und auch der Sanskulotten sind wir

I« de« Woge« der Revolatio«.

Frei bearbeitet von Viktor Schwarz.

(Fortsetzung.)

Und das soll geschehen. Morgen kommt sie nach

Santerre trägt seinen Arm noch in Bruder taugt bester zum Reden, als Ihr liebt den Pulverdampf jedenfalls

ässe. Karis -- sie will Euch Sand in die Augen streuen und Vt Spitäler besuchen. Es wird eine Kleinigkeit sein, sie

Deatsches Reich.

** Berlin, 3. November. Entsprechend einem Be­schlüsse des Bundesraths sind die Maximalvergütungssätze für die speciell nicht nachweisbaren näheren Materialien nach Maßgabe der jetzt geltenden Zollsätze in der kaiser­lichen Admiralität umgerechnet worden. Unter Anschluß der bezüglichen tabellarischen Nachweisung nebst Erläuterung ist beim Bundesrath jetzt eine Beschlußnahme dahin bean­tragt worden, daß den Erbauern von Seeschiffen für die nicht spccicll nachweisbaren Eisenbestandtheile in Zukunft höchstens die in der Nachweisung angegebene Zollvergütung bewilligt werden darf. Ferner ist beim Bundesrath bean­tragt worden, dahin Beschluß zu fasten, daß für gefärbte, gebrauchte, leere Petroleumfäßer Privattransitlager ohne amtlichen Mitverschluß unter einstweiliger Abstandnahme von der Jdentifieirung der einzelnen zum Lager abgefer­tigten Fässer bewilligt werdm können. Der Gerichtshof zur Entscheidung der Kompetenzkonflikte ist nunmehr auf Grund der Allerhöchsten Verordnung vom 1. August d. I. neu konstituirt worden. Zum Vorsitzenden ist der Unter­staatssekretär im Staatsministerium Homcyer ernannt. Als Mitglieder gehören dem Gerichtshof zunächst an die früheren Mitglieder desselben: Unterstaatssekretär Dr. Jacobi' im Handelsministerium, Ministerialdirektor Marcard im land- wirthschastlichen Ministerium, Geh. Ober-RegierungSrath Dr. de la Crois im Kultusministerium, Geh. Ober-Justiz­rath Droop im Justizministerium und SenatSprästdent im Kammergericht, Geh. Oberjustizrath Hahn. Als neu er­nannte Mitglieder treten ein die Mitglieder des Kammer­gerichts Geh. Oberjustizräthe Wentzel, Spener, Hinrichs,

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Ich werbe mit ihm darüber sprechen," entgegnete sie deßhalb ausweichend;ich werde ihn morgen sehen."

Ich spreche ihn noch heute; er hat meinen Dirnen versprochen, eine Rede auf dem Fischmarkt zu halten sie sind Alle bemarrt in sein schönes Gesicht. Ei, manch­mal kam es mir vor, als ob Ihr selbst, Wölfin, ein Auge auf ihn hättet! Aber nein, Ihr denkt nur an die rothe Flagge! Im Vertrauen gesagt, ich habe den kleinen Engel da droben dem Grafen zugedacht! Er verdient sie und er soll sie haben!"

Na," meinte die Wölfin achselzuckend,eS ist kaum

anzunehmen, daß der Bürger Montarbas nach dem Fisch­markt gehen wird, um sich daselbst eine Gemahlin zu suchen."

Wartet, bis Ihr meinen Engel gesehen, Wölfin! Ich trug sie auf meinen starken Armen von der Straße herauf und der Teufel soll mich Holm, wenn mir das schöne, bleiche Gesichtchen nicht wirkliche Thränen auöpreßte. Es dauerte lange, ehe sie wieder die Augen austchlug und dann stöhnte sie:

Pierre!"

Pierre? Oh, Gott sei gelobt, dann ist es Susanne!"

Susanne? Ja, sie sieht aus, als ob sie so heißen könnte! Also Ihr kennt sie, Wölfin?"

Vielleicht," murmelte Leonie nachdenklich. Im ersten Augenblick hatte sie unwillkürlich Gott gedankt, daß er das arme, unschuldige Kind errettet und nun mußte sie sich bei näherer Erwägung sagen, daß der Tod mit all seinen Schrecken noch nicht das Schlimmste war, was Susanne treffen konnte! Susanne, das Mädchen, welchem Amold so lange schon nachgestellt, hier im Hause der Sitten, welche sie dem Grafen zuführen wollte! Sie haßte Susanne, haßte sie als Nebenbuhlerin und doch, sie schalt sich thöricht, sie wünschte das Kino zu retten.

Also, Ihr erwartet den Bürger Montarbas hmte Abend?" fragte sie, von tausend einander widerstreitenden Gefühlen bewegt.Ja und dort kommt er eben mit Kopfab die Straße entlang."

Leonie war rasch entschlossen. Sie trat vor dm Spiegel welcher im Laden hing, und, rief dann mit gutgespieltem Aerger:Nein, wie ich wieder aussebe! die Spaten könnten sich vor mir fürchten! Mutier, könnt Ihr mir nicht ein Eckchen anweisen, wo ich meinen Anzug in Ordnung bringen kann?"

DieMagdeburgische Zeitung" spricht sich über den Ausfall der Präsidentenwahl im Abgeordnetenhause be­friedigt aus, indem sie schreibt: Sie hat drei allgemein geachtete, dafür befähigte Männer getroffen; die drei stärk­sten Frakttonen find dabei berücksichtigt; entschieden worden ist sie von derjenigen Mehrheit, welche sich unter den Au- spicien des Fürsten Bismarck im letzten Reichstag gebildet hat. Wenn er selbst gleichwohl eine andere Kombination zu wünschen schien, so mag er ja dafür seine Gründe haben, aber die Liberalen konnten sich einen anderen Aus­fall der Präsidentenwahl höchstens gefallen lassen, ein nam­haftes Interesse hatten sie nicht daran." Weiter hofft sie zugleich,daß nun auf immer der richtige Gesichtspunkt für Präsidentenwahlen überhaupt triumphirt hat. Nicht politische Führer, sondem gute Vorsitzer, die keine Führer sind, müssen fortan zu Präsidenten erkoren werden."

In einem Berliner Artikel derElberfelder Zeitung" heißt es von der Wahl des Herrn v. Heeremaun zum zweiten Vice-Präsidenten des Abgeordnetenhauses:Wmn dieses Ergebnitz als ein Symptom jenes inneren Friedens gelten soll, dessen Bedürfnis die Thronrede in so warmen Worten anerkannt, dann wird sicher die liberale Partei am Wenigsten dieses Zeichen eine Milderung der schroffen Gegensätze zu beklagen haben; darf es aber als ein erster Triumph der hierarchischen Bestrebungen über die Selbst­ständigkeit unserer Staatsmacht gedeutet werden, so bildet der heutige Tag den Markstein einer neuen Periode unseres politischen Lebens, deren unheilvolle Folgen das Schicksal gnädig von unferm Vaterlande fern hallen möge."

DieNationalliberale Correfpondmz" schließt eine Be­trachtung über die Präsidentenwahl mit den Worten: Wir hoffen, daß das glücklich angebahnte Zusammen­wirken der nationalliberalen und der freikonservativen Partei sich weiterhin in der Abwehr der Pläne der bei der Präsidentenwahl zum Sieg gelangten Koalition be­währen wird, und wollen in aller Ruhe abwarten, wie lange das Bündnißaller Conservativen im Lande" unter­einander und mit dem Centrum den praktischen Ausgaben der Gegenwart gegenüber v rhalten wird. Wenn, wie

keineswegs unmöglich, die altkonservativen Heißsporne und die Führer des Centrums die konservativen Elemente dauernd beherrschen, so kann die Physiognomie des Abge­ordnetenhauses selbst für die gegenwärtige Regierung oft genug eine sehr unerfreuliche werden." Daß indessen das Letztere mehr als zweifelhaft ist, wird die nächste Zukunft lehren.

[tun

. Hür die Monate November und Dezember V werden von allen Postanstalten (auf dem Lande

sicher, nur fehlt es ihnen nur noch an einem Führer! der Binde und Euer

lchmigt. Der' Entwurf betreffs Abänderung des §. 13 iam m Mrchengemeinde- und Synodal-Ordnung wurde bei [e cl lammtlicher Abstimmung mit 124 gegen 54 Stimmen in

^iter Lesung genehmigt. - liren, daß eine 2tenberuuö s au Prüfungsordnung, auch was bie ausübenden Organe der

[rüfung betrifft, nach §. 7 der Generalsynodalordnung icht ohne die Mitwirkung der Generalsynode geschehen

Gingen ja, vielleicht sogar achthundert, wenn es nicht uf eine Viertelstunde länger ankommt! Und es sind lauter ramme feste Dirnen, sage ich Euch; jünger und kras­ser als ich und jede nimmt es mit einem Dutzend Teufel bf! Oh, es ist nicht das erste Mal, daß wir in solcher

tt. 5tannttoein zu einem Centime seine Richtigkeit hat, Jjo b dann,könnte deren etwa fünfhundert zusammen.

Ihr, das wäre ein netter Poften für Grafen von Montarbas Bürger ich sagen!"

Leonie zögerte mit der Antwort; sie hätte dem

Grafen gern einen nicht so gefahrvollen Posten zuweisen lassen.

Der seitherige commanbirenbe General bes 15. Armee- e. I lorps v. Fransecky ist zum Gouverneur von Berlin er»

ment zu §. 11, daß bie Bestätigung ber Wahl nur in biltt > näher präciflrten Fällen versagt werden kann. Der Gesetzentwurf betreffend die Verlheilung der Generalsynodal- ; 839 osten rc. wurde ohne Debatte in zweiter Berathung ge-

°-int Ihr dazu?"

Ich bin mit Allem einverstanden nur auf

Es freut mich, daß Ihr das einseht; Und nun fuyi wie weit seid Ihr mit Euren Vorbereitungen? Wie von Euren Fischnixen könnt Ihr in Zeit von einer efanbe zu Platze bringen?"

Mutter Rothkäppchen überlegte. _Wenn das mit dem

" ' meinte

Morgen in unsere Gewalt zu bekommen. Wir warten, bis « in der Nähe des Capuzinerklosters ist. Dann reißen das Pflaster auf, läuten die große Sturmglocke, Zwingen unsere rothe Fahne und lassen die Sansculotten Ür das Weitere sorgen! Haben wir sie erst in unserer ' ' Gewalt, entweder im Hotel be Ville ober gar im Temple, können wir mit dem König nach Gefallen verfahren! $«nn machen wir selbst die Brodpreise! Das Pfund darf *id)t mehr als einen Sous kosten und ein Glas Brannt­wein nicht mehr als einen Centime. Nun Mutter, was

Erscheint täglich außer an den Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Preis für das Quartal mit der wöchentlichen BeilageJlluftrtrteS SonntagSblatt" durch die Expedition (Koch'sche Buchdruckerei) bezogen 2i Wart, durch die Postämter des Deutschen Reiches 2 Wart 50 Pfg. (excl. Bestellgebühr). - Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg.

Für in der Expedition zu ertheilende Auskunft und Annahme von Adressen werden 25 Pfg. berechnet.

sen,JllustrirtcS SonntagSblatt

ure' angenommen.

tifdjl ynodalvorstandes und Generalsynodalrathes für die be- '300Ponnene sechsjährige Synodal-Periode. Graf Arnirn-Boitzen- 4 utrg wurde durch Acclarnation zum ersten Vorsitzenden des bintt Seneral-Synodal-Vorstandes gewählt. Zum stellvertreten- ch er- m Vorsitzenden wurde v. Kleist-Retzow gewählt; zu Bei- 3001 $ern. djx Generalsuperintendenten Wiesmann, Schultze mb Rieden, Consistorialpräsident Hegel und Regierungs- Äh Schrader. Die Pfarrwahlordnung wurde sodann nach

Die Ex-ed. d. Oberh. Zeitung.

Tagesbericht.

- inne, wurde nach langer Debatte mit 86 gegen 80 Stim- iembe rm angenommen. Der Vertreter des Oberkirchenrathes zbare hatte sich gegen den Antrag ausgesprochen. uentc Zchiießfich wurden die Anträge v. Rothkirch-Trach ge­kauft lchmigt; dieselben gehen dahin, daß die Bestimmungen >aarä >er 44 und 55 der Kirchengemeinde- und Synodal- h <3 Ordnung über bie Entlassung von Mitgliedern des Ge- (297 leindekirchenrathes und ber Gemeindevertretung wegen itb« einer zur Wählbarkeit erforderlichen Eigenschaft

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