Einzelbild herunterladen
 

allem im Jahre 1871 handelte ich in ganz gleicher Weise. Um jene Zeit hatten wir Frankreich in unserer Hand; Paris war gefallen, die Commune im Gange und Alles desorganisirt! Hätte ich wie Jgnatteff gehandelt, so würde ich die Picardie und Champagne verlangt haben. Allein dies fiel Niemanden ein; als man mich bedrängte, Belfort und Metz zugleich zu nehmen, weigerte ich mich und sagte: Nein, Belfort befindet fich in den Händen der Franzosen und muß ihnen verbleiben. Selbst in Bezug auf Metz zögerte ich, als ich die Verzweifluug des armen kleinen ThierS mitansehen mußte. Allein Sie wissen, daß bei der Been­digung einer solchen Campagne das militärische Element mitzusprechen hat. Ich mußte Moltke das Wort lasten, welcher mir sagte: Metz in unseren Händen oder in denen Frankreichs macht einen Unterschied von hundert­tausend Soldaten mehr oder weniger. Ich konnte meinem Lande die Last nicht auferlegen, in einem gegebenen Augen­blicke hunderttausend Mann mehr ins Feld zu stellen."

Ueber einen deutsch-japanefischen Conflict meldet die „Magdeb. Ztg.": In der Mitte des vorigen Monats hat sich in dem Hafen Aokohama ein Conflikt entwickelt, der nahezu mit Gewalt znm Austrag gebracht worden wäre, aber bis zu dieser Stunde sich noch in der Schwebe be­findet. Der deutsche Dampfer „Hesperia" hat nämlich in Iokohama gewaltsam die Quarantäne gebrochen und zwar auf Befehl des deutschen Vertreters v. Eisendecher. DaS ist der Kernpunkt des Streites, in welchem die Deutschen und Engländer auf der einen Seite, die Japaner und Amerikaner auf der anderen Seite stehen. Bis zum Abgänge der Post, die Briefe und Zeitungen über diesen Conflict brachte, hatten die Konsuln von Frankreich, Holland, Italien, Spanten, Belgien und Dänemarck noch keinen Entschluß gefaßt, um sich dem einen oder dem anderen Lager anzuschließen. Die bisher einge­laufenen Nachrichten entstammen meist japanesischen oder amerikanischen Quellen und sind sehr einseitig abgefaßt. Um auch die deustche Auffassung des Streites kennen zu lernen, empfiehlt es sich, auf den jenem Schlußakte voraus­gegangenen Briefwechsel zwischen den deutschen Vertreter v. Eisendecher und dem Minister deS Auswärttgen, Teraschima Munenori, sowohl wie zwischen dem Consul Zappe in Iokohama und dem japanesischen Präfecten dieses HafenS zurückzugreifen. Es ergibt sich aus demselben klar, daß es v. Eisendccher nicht in den Sinn gekommen ist, das Völkerrecht zu verhöhnen und so gewissenlos zu sein, die Cholera weiter verbreiten zu helfen und was dergleichen Anklagen mehr sind. !- ' •

Die „Pvlit. Corresp." meldet aus Konstantinopel : Savfet Pascha erklärte auf mehrseitige Anfragen, die Pforte beabsichtige zur Zeit keine militärische Occupatio» von Ostrumelim. , ,

Deutsches Reich.

Berlm, 27. September. Feldmarschall v. Manteuffel ist heute Vormittag nach Straßburg abgereist. — Baron von Keudell kehrt morgen nach Rom zurück. — Der rus­sische Gesandte in Athen, Geh/Math Saburoff, ist gestern Abend aus Petersburg hier eingetroffen und wurde bald nach seiner Ankunft vom russischen Botschafter von Oubril empfangen. — Ueber Gehaltszahlungen an die Hinterblie­benen eines verstorbmen Staatsbeamten spricht sich ein Ministerialerlaß dahin aus, daß das ganze Vierteljahrsge­halt der in kollegialischen Verhältnissen stehenden und deß- halb das Gehalt in Vierteljahrsraten beziehenden Beamten bereits als verdient anzusehen ist, wenn sie nur den ersten Tag des Vierteljahrs, des sogenannten Sterbequartals er­lebt haben. Dieses Gehalt gehört zum Nachlasse, so daß die Erben einen Rechtsanspruch aus dasselbe haben. Ver­schieden hiervon ist der „Gnadenquartalsbetrag", auf welchen den Hinterbliebenen eines Beamten kein klagbares Recht zusteht und das nur gewissen nahen Verwandten des ver­storbenen Beamten gewährt und von dem Ende desjenigen Monats gerechnet wird, in welchem das Ableben des Beam­ten erfolgt ist. — Der Justizminister und der Minister fuhr, von den zahlreichen Anwesenden lebhaft begrüßt, durch die zum Theil geschmückten Straßen nach der Bürger­meisterei, wo er von einer Mädchendeputatton empfangen wurde. Leutselig sprach der Kaiser mit vielen der An­wesenden und hielt sich in der Bürgermeisterei, wo ein Imbiß genommen wurde, etwa eine holbe^Stunde auf. Hierauf folgte die eigentliche Fahrt über die Schlachtfelder, die etwa eine halbe Stunde hinter Gorze, ihren Anfang nehmen.

Am 14. August 1870 hatte die Schlacht bei Colombey Statt gefunden und nachdem in dieser die Franzosen gegen Metz zurückgeworsen, suchten die deutschen Corps vurch einen im Bogen ausgeführten Marsch in den Westen von Metz zu gelangen, um so den abziehmden Feind von seiner Rück­zugslinie auf Verdun abzuschneiden. Am 16. früh waren die Spitzen des 3. Armeecorps bei Gorze eingrtroffen und drangen sogleich, obwohl sie die Meldung erhielten, daß sehr starke feindliche Kräfte nördlich von Gorze aufgestellt seien, durch das Städtchen nach Norden vor, in der Ab­sicht, den Feind, den man irrthümlich im Abzüge begriffen wähnte, durch einen Angriff festzuhalten. Bei diesem Vor­marsche trat der 5. Division, welche den rechten Flügel des Corps innehatte, sehr bald heftiger Widerstand ent­gegen. Dicht hinter Gorze liegt eine tiefe, von Osten nach Westen sich erstreckende Schlucht, bei welcher der Angriff

des Innern haben unterm 15. d. M. das Verfahren bei der vorläufigen Straffestsetzung wegen Ueberttetungen auf Grund der deutschen Strafprozeßordnung neu geregelt. In der Competenz der Polizeibehörden zur vorläufigen Fest setzung von Geldstrafen bis zu 15 M. oder bis zu Hast von drei Tagen ist danach für jetzt nichts geändert, und späterer Erwägung bleibt die etwanige Ausdehnung dieser Zuständigkeit im Wege der Landesgesetzgebung innerhalb der gesetzlich erlaubten Gränzm Vorbehalten. Die Straf- Verfügung selbst muß außer der Festsetzung der Strafe die strafbare Handlung, das angewandte Strafgesetz und die Beweismittel bezeichnen. — Laut königl. Erlasses vom 7. d. M. fft die Dispensatton von dem Verbote, nach welchem Frauen vor Ablauf des zehnten Monats seit Be­endigung ihrer früheren Ehe eine andere Ehe nicht schließen dürfen, vom 1. k. M. ab im ganzen Staatsumfange von den Amtsgerichtm zu ertheilen. — Nach einem hier an amtlicher Stelle eingegangenen Berichte der Regierung m Oppeln vom 25. September war bis dahin ein Fall von Rinderpest in Königshütte nicht konstatirt worden. Die Meldungen vom 24‘ September über den Ausbruch der Rinderpest sind demnach unbegründet. — Der Berliner Magistrat ist dem Beschlüsse der Baudeputation bezüglich bedingungsloser Ueberlassung des Straßenterrain am Königs­platze zum Bau des Reichstazsgebäudes beigetreten.

Beittheu, (O.-S.), 23. Sept. Heute früh um 1 Uhr wurde laut der „Echtes. Volksztg." die Schwurgenchts- Sitzung gegen die Zabrzer Auftührer beendet. Von den 39 Angeklagten wurden 13 vollständig freigesprochen. Von den übrigen 26 Angeklagten wurden die Haupträdelsführer meist mit drei oder zwei Jahren Gesängniß und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf gleiche Zeit bestraft. Die übrigen Angeklagten endlich erhielten eine Strafe von zwer Monaten bis rin Jahr Gesängniß.

Laueuburg, 27. Sept. Reichstagswahl. Das vollstän­dige Resultat der Stichwahl ist, v. Westphal erhielt 4887, v. Schrader 3995 Stimmen.

Karlsruhe, 27 Sept. Die Karlsruher Zeitung ver­öffentlicht folgendes Kaiserliche Cabinetschreiben an den Großherzog von Baden: „Ich übersetrde Ew. Königl. Hohett anliegend Abschrift Meiner heute an den General der In­fanterie v. Fransecky, kommandirenden General des 15. Armeekorps, erlassenen Ordre. Ich kann Ew. Kgl. Hoheit nicht aufrichtig genug für den Eifer und die Sachkenntniß danken, welche Sie als General-Inspekteur der 5. Armee- Inspektion den Truppen derselben von dem Augenblicke Ihrer Ernennung zu dieser Stellung an gewidmet haben. MS regierender Fürst im deutschen Reiche haben Ew. Kgl. Hoheit die Sorgfalt, die Sie Ihren eigenen Truppen zu­wenden, aus das 15. Armeekorps übertragen, ein Armee­korps, in welchem sich vermöge seiner Formation und Or­ganisation Truppen aus den verschiedenen Thellen des deutschen Reichs vereinen und Ihnen Gelegenhett geben, diese Vereinigung durch Ihre Einwirkung und durch Ihr Beispiel immer fester zu knüpfen. Beim Schluß der Be- sichttgung des 15. Armeekorps Ew. Königl. Hoheit diese Meine Gesinnung und Meinen Dank auszusprechen, war Mr eine der angenehmsten Pflichten. Straßburg, den 23. September 1879. (gez.) Wilhelm."

Stuttgart, 27. Sept. Der Kronprinz von Schweden ist heute nach Baden-Baden abgereist. — Durch unaufhör­lichen Regen ist das Cannstatter Volksfest gestört, weil die Festwiese mit Ueberschwemmung bedroht ist. Die heutige Hauptfeier, an welcher der König theilnehmen wollte, ist auf Montag verlegt, die ursprünglich für morgen besttmmten Wettrennen auf Dienstag.

München, 24. Septbr. Die neue Einsteigehalle des künfttgen Centralbahnhofes wurde gestern eröffnet und maffen- haft strömte das Publikum den ganzen Tag über bis in die Nachtstunden hinein derselben zu um fie zu besichttgm. Etwas über der halben Höhe der Stirnseite der Halle er­blickt man in einer Nische das Standbild des durch seine Erfindung unsterblich gewordenen Stephenson. Bei der herrlichen Beleuchtung mtt elektrischem Licht, welches je 6 große Kugeln von mattgeschliffenem Glas aus jeder Seite der Bahngeleise ausströmm, gelangen die schönen Verhält- anfing. Hier schon tauchten die ersten Kreuze auf und ein einsames Kreuz im Grunde bezeichnete die Stelle, wo anscheinend der erste der Vorgehenden, ein 3. Husar, ge­fallen war. Dicht darauf, gegen den nach rechts bewaldeten Bergzug sich abhebend, stand das erste weiße, ein Massen­grab bezeichnende Kreuz. Diese zwei Kreuze waren die ersten, die ich auf der Fahrt nach Vionville bemerkte, und als erste verfehlten sie ihren Eindruck nicht. Aber wie das Gefecht an jener Schlucht war die Einleitung zu dem folgenden Riesenkampfe, so waren auch die zwei Kreide nur die«orläufer und Ankündiger des unübersehbaren Leichen­feldes, deS gewaltigen SvldatenftiedhofeS, der sich von der Schlucht bei Gorze über Flavigny nach Mars-la-Tour, Vionville und Gravelotte erstreckt. Kaum hatten wir die Schlucht überstiegen, als sich uns ein ergreifender Anblick darbot: so weit das Auge reichte, Wetter nichts als weiße, einfache Kreuze, die Massengräber der gefallenen Soldaten bezeichnend, und auf dem Rücken des Berges eine Anzahl größerer Monumente, den gefallenen Kameraden von der Pietät der Ueberlebenden gewidmet. Rechts von der Straße ragt zunächst, weitbin sichtbar, das Denkmal der 5. Division, eine auf großem Erdhügel aufgestellte Pyramide von roh behauenen Steinen, die in ihrer Mächtigkeit und Ursprüng­lichkeit einen wahrhaft imposanten Anblick gewährt.

1 (Schluß folgt.)

vffci

dess' ist geto< gest<

Arb und 8ori der

um men Bor Arn aus Bak mor Tru vorx Bev Wit toeli briti

verl Ver tirte Säi Rex Es geg' Ent ficii

von oder Kor Ern treff selbs der Sei sind selb- Wit

niffe des ganzen so einfachen, und doch so herrlichen Baues in seiner weiten und luftigen Spannung erst recht zur Geltung. Gegen die Pracht dieses Lichtes verschwanden die von außen her sichtbaren zahlreichen Gasflammen im Aeußern des Bahnhofs vollständig. Auch die nur mit einem Drittheil, der Gasflammen der Kronleuchter in den Warte- und ResKurationsräumlichkeiten bewerkstelligte Be­leuchtung dieser war von überraschender Wirkung und erntete allgemeine Anerkennung. Der ueue Bahnhof toirb ein Bau würdig der Hauptstadt Baierns und des ganzen Landes.

Landshut, 23. Sept. Hier wurde in den Tagen vom 15. bis 18. September die Generalversammlung der deut­schen Geschichts- und Alterthumsvereine abgehalten. Wie aus den Referaten der Vorsitzenden der einzelnen Sektionen hervorging, waren die Verhandlungen mit großem Einst geführt worden. Namentlich ist die Sektion für römische Antiquitäten in der Lage gewesen, manche Bereicherung der Wissenschaft durch neuere Funde zu konstattren, wie z. B. die bis jetzt noch unbekannt gewesene Existenz von römi­schen Glasspiegeln mit Bleibeleg. Die von Pfarrer Dch- lem aus Regensburg der Versammlung vorgeleguu Exem­plare ließen keinen Zweifel über die neue Entdeckung be­stehen. Als Ort für die nächstjährige Versammlung wu.de

Pri mäl jene rich nach aus biefi pan

tion Anx

heil, Hur nun Mis äug' halt arbe Bea Wei wen hast gr°s Sch app amt Mu hat beiti ses Mit lebst The theii Kor der auch ziell wer! fotoi des Mo freu J'lg big Inn der' kgei auf drei narr gefä

Hamburg gewählt.

Straßburg, 26. Sept. Es ist bereits schon auf den tiefen Eindruck hingewiesen, welchen die Menschenfreundlich­keit und Herzensgüte Ihrer Majestät der Kaiserin in der Hauptstadt des Reichslandes hervorgebracht hat. Das „'Elsässer Journal" berichtet darüber weiter: „Den Bewei­sen der Großmuth, welche die Anwesenheit Ihrer Majestät der Kaiserin in unserer Stadt bezeichneten, ist noch folgen­des hinzuzufügen: Als Ihre Majestät beim Besuch des Militärspitals am Sonntag die tiefe Trauer vernahm, in welche Frau Wittwe Maurer durch den Tod ihres Sohnes, des Einjährig-Freiwilligen, versetzt war, der bei den Manö- vern verunglückte (der junge Mann, dem Jnsanteneregi- ment Nr. 105 angehörend, war bei einer nächtlichen Pa­trouilleführung einen Abhang hinabgestürzt), sprach die Kaiserin den Wunsch aus, die unglückliche Mutter zu spre­chen. Sofort begab sich der dienstthuende Arzt in die Wohnung der Madame Maurer, welche sich in diesem Au­genblicke aus dem Helenenfnedhofe befand, wo der Arzt sie aufsuchte und ihr den gütigen Wunsch Ihrer Majestät mittheilte. Abends begab sich Madame Maurer mit ihrer Tochter auf die Präfektur. Die Kaiserin empfing sie aus's Rührendste und trug durch ihre tröstenden und mütterlicher Worte viel dazu bei, die ttefe Betrübniß der schwer geprüf­ten Mutter zu lindern." Dem nämlichen Blatte entnehmen wir noch folgende Notizen: Als der Kaiser sich zur Abreise nach Metz auf den Bahnhof begab, nahm er mit Vergnü­gen einen reichen goldenen Lorbeerkranz mit roth-weiß-schwar> zen Bändern und goldenen Beeren an, dm ihm bei der Studmtengasse Frau Trippmacher anbot. Diese Künstlerin lanx in der Anfertigung von Blumen hatte dem Monarchen schon am Tage seiner Ankunft ein Bouquet überreicht. - Der Kronprinz besuchte auch die Neukirche und wurde da­selbst vom Präsidenten und den Mitgliedern des Direktorium« und des Oberkonsistoriums, sowie dm Herrm Geistliche« und den Mitgliedem des Konsistoriums der Neukirche em­pfangen. Hr. Pfarrer Leblois begleitete den Prinzen bei seiner Besichtigung der verschiedenen Theile des Gebäudes. Hierauf überreichten Kinder dem erlauchten Besucher Blumensträußeum zwei junge Damen unserer Stadt erhietten die Erlaubnis, dem Prinzen mit der Orgelbeqleitung des Hrn. Schratten- holz ein Sieb und ein Violinsolo vorzutragen. Der Prinz küßte die Kinder, welche ihm die Sträuße überreicht haste» und beglückwünschte die Sängerin und die Violinspielerin. Der Besuch des Kronprinzen, welcher dreiviertel Stunde» gedauert hatte, hinterließ den besten Gndruck. Auch drauße» brachten viele Frauen aus der Nachbarschaft eine solche Menge von Blumensträußen, daß der Wagen deS Kron­prinzen ganz damit angesüllt war. — Der Kaiser und dN [ kaiserliche Familie hinterließen mehreren Personen hiesiger Stadt werthvolle Andenken. So ließ der Kaiser Herr» Theaterdirettor Heßler eine prächtige goldene Busennadel, mit einem Smaragd und Diamanten verziert, zusend« s Die Herren Gebrüder Hofstnann erhielten ein ähnlich» Geschenk wie schon vor zwei Jahren; der ättere, welch« den ganzen Equipagendienst während der Anwesenheit d» Kaisers leitete, erhiett eine goldene Uhr mit goldener KeV und dem auf dem Deckel gravirtm kaiserlichm Wappstl Der jüngere bekam aus den Händen des Kronprinzen selbst dm er an den 5 Festtagen kutschirt hatte, ebenfalls eitf goldene Uhr mit dem kaiserlichen Namenszug.

mas in {

AllSlavd.

Wit», 27. Septbr. Die „Presse" tritt der Hältst« der czechifchm Organe bezüglich einer innigeren Verbi» düng Oesterreichs mit Deutschlands entgegen und beton! daß Oesterreich mtt Deutschland eine hundertjährige $ schichte und gemeinsame diplomatische Sprache verbiß Eine engere Verbindung beider Staaten sei ein internal nales Bedürfniß, nicht allein für jedes der beiden Reich sondem für ganz Europa und dessen friedliche Entwich lung. Die Czechen müßten sich daher an den Gebanst gewöhnen, daß diese Verbindung immerdar aufrecht bleib Oesterreich würde deshalb an seiner politischen Selbständig kett nichts einbüßen und deffm einzelne Nationalität« durch jenen internationalen Freundschaftsbund in keines Weise bedrückt und in ihrer eigentümlichen Entwickelt beirrt werden. Nach Innen gette für die Monarchie dE