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Leipzig, 11. Septbr. Bei der Wahl zur sächsische» s Abgeordnetenkammer siegte im Leipziger Landbezirk defintir der Sozialist Liebknecht, im Zwickauer Landbezirk der vo» nbair den Sozialisten ausgestellte Candidat Advokat Puttrich « an D Leipzig.

Arnim-Boytzenburg zum Präsidenten gewählt wird. Der­selbe ist auch Vorsitzender des Brandenburgischen Synodal- Ausschusses. — Zum Vicepräsidenten der Regierung in Schleswig an Stelle des zum Oberpräsidenten dieser Pro­vinz ernannten Herrn von Bötticher ist, wie wir hören, der Ober-Regierungsrath v. Massenbach in Posen auser­sehen.

Königsberg, 10. September. Der „K. H. Ztg." entnehmen wir über den Besuch der Allerhöchsten und Jöchsten Herrschaften in Königsberg noch folgende Einzel­heiten: Heute früh, kurz vor der Abfahrt, äußerte der Kaiser auf dem Perron nochmals seine Freude über den so überraschenden Empfang, der ihm hier von allen Seiten zu Theil geworden sei, und beauftragte den Herrn Ober­präsidenten diese seine volle Anerkennung zu veröffentlichen. Der Kronprinz schied von Herrn Oberpräsidenten von Horn mü den Worten: Grüßen Sie mir ja Ihre liebe Frau und Tocbter. — Der Kaiser hat für arme Bewohner der Stadt Königsberg ein Geschenk von 3000 M. aus der Schatulle bewilligt und Herrn Ober­bürgermeister Selke überwiesen. — Der Kaiser stattete gestern Abend bald nach 8 Uhr dem Oberpräsidenten von Horn und dessen Gemahlin einen einstündigen Privatbesuch ab. Der kaiserliche Herr traf hierbei mit dem Kronprinzen zusammen, welcher sich zum Thee hatte ansagen lassen und bis nach 10 Uhr in der Familie des Herrn Oberpräsidenten verweilte. Die Kaiserin hat wie wir hören, der Frau von Horn ein kostbares Armband zum Geschenk gemacht. — Am Montag Nachmittag hatte der Kaiser die Meister vom Stuhle der hiesigen Logen sowie die der Provinz zu einer Audienz in« königliche Schloß beschieden. — Das gestrige Jahresfest des hiesigen Thierschutzvereins in der „Flora" bei Anwesenheit seines Protektors, des Prinzen Wilhelm von Preußen, verlief glänzend. Der Prinz fuhr pünktlich um die bestimmte Zeit vor den Garten der „Flora" vor, empfangen von dem Herrn Landrath Baron von Hüllessem und den Vorstandsmitgliedern, welche ihn nach dem Fest­pavillon führten. Der Vorsitzende, Herr Polizeirath Ja- gielski, eröffnete das Fest hierauf mit einer den besonderen Charakter desselben betonenden Ansprache an die nach Tausenden zählende Gesellschaft, welche gekommen war, um an dem Feste Theil zu nehmen, und erfolgte bann die Prämiirung der in diesem Jahre geleisteten hervorragenderen Verdienste um den Thierschutz. Nach dem Prämiirungsakte trat Prinz Wilhelm, den Helm unter dem Arm haltend, hervor; er sprach mit fester, lauter Stimme, daß er sich freue, bei seinem ersten Hiersein in dieser Provinz diesem Festakte beiwohnen zu können, in welcher dem Thierschutz eine so eingehende Beachtung geschenkt werde, so daß bei diesem Feste so Viele prämiirt werden konnten. Die In­tentionen des Kaisers seien ebenfalls auf den Thierschutz gerichtet, so daß er gebührend auch bei dieser Gelegenheit Sr. Majestät dem Kaiser und König ein donnerndes Hoch ausbringe. Dieses Hoch fand kräftigen enthusiastischen Wiederhall im großen Gartenraum, und die Musik intonirte die Nationalhymne. Nach vollzogenem Festakte unterhielt sich der Prinz sehr liebenswürdig mit den im Festpavlllon anwesenden Herrschaften. Nachdem der Prinz an dem Buffet einige Erfrischungen angenommen hatte, wurde unter Begleitung des Vorstandes ein Umgang durch den Festgarten gehalten, worauf sich der Prinz alsbald nach etwa »istün- digem Aufenthalt empfahl.

Danzig, 11. Septbr. In seinem gestrigen Toaste bei der Festtafel int Artushofe sprach der Landesdirector Wehr den Dank der Provinz und der Stadt für den Besuch des Kaisers aus, welcher der erste in der Provinz nach ihrer selbständigen Gestaltung sei und versicherte, daß die neue Provinz in alter Treue und Anhänglichkeit an den Kaiser

5 Franken für Eure Mühe, ihr habt, auf Ehre! ein gutes Geschäft gemacht!"

Aber zu seinem unerhörten Erstaunen mußte der junge Mann erleben, daß der Bettler seine Gabe verschmähte, I ihm den Rücken kehrte und sich abermals am Eingangsthor I aufstellte, um ruhig über seine neue Entdeckung nachzu­denken, denn offenbar hatte et die Wohnung der Frau ge­sunden, der Godeffroy so auffallend ähnlich und deren Namensaufangsbuchstaben diejenigen seiner unnatürlichen Mutter waren. Aber er hatte noch mehr entdeckt, das Hotel vor dem er sich befand, trug den Namen des Schlosses, wohin Godeffroy die Einladung erhalten. Ein Wagen hielt I zur Abfahrt bereit; hatte wirklich dies Hotel und Schloß Alincourt einen Besitzer und war sein Schützling von diesem eingeiaden? —

Während er noch diese Fragen erwog, schlug die Glocke einet nahen Kirche 2 Uhr.

Dies weckte ihn aus seiner Träumerei; es war spät, vielleicht hatte gar Olliviet schon die kleine Reise ange- treten und leidet hatte et den Namen des Departements, wie des Städtchens, in besten Nähe Schloß Alincourt lag, vergessen.

Ehe er jedoch das eiserne Gitter, das den Vorhof ein­schloß, verließ, warf er einen prüfenden Blick durch dasselbe, und gewahrte Frau von Alincourt, welche von einem Manne I die Treppe herabgeführt ward.

„Gott sei Dank! ich habe mich nicht geirrt!" rief er, sie scharf betrachtend. „Doch wer mag nur ihr Begleiter sein? Wahrhaftig! er, der Verrälher, des jungen Masta gefährlicher Feind!"

Nach dieser Entdeckung gab der alte Mann den Vorsatz, sich zu entfernen, auf, obgleich er nicht sogleich einen an­deren Entschluß fasten konnte. (Forts, folgt.) I

i und König und fein Haus sich auch ferner zeigen werd Jie E Der Toast schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Kais« \x& i worin die Versammlung unter den Klängen der Nation« «e fd Hymne begeistert einstimmte. Der Kaiser erwiderte, q ^mi; die ausgesprochenen Gesinnungen eingehend, daß er ß (n bei gefreut, den Wünschen der Bevölkerung gemäß, derselb, $ w die alte Selbständigkeit wiedergegeben zu haben. Was d » ba* neuesten Ereignisse betreffe, so wolle er nur bemerken, bt «ß Alles nur Gottes Werk und er dessen Werkzeug zur Ain Wie führung gewesen sei. In diesen Empfindungen trinke er a* cr das Wohl und die Selbständigkeit der Provinz Westpreuft jjrt b find ihrer Hauptstadt Danzig. — Das gestrige Abendiq 6 Ha tm Franziskanerkloster ist glänzend verlaufen. Der Kais«, nppei die Prinzen, der Großherzog von Mecklenburg-Schwech mache erschienen nach 9 Uhr. Der Kaiser, welcher die Unifoi« t Ma des 1. Leibhusarenregiments trug, blieb bis 11 Uhr u« ,s eir nahm daselbst das Souper ein. Die Straßen, welche btt jcher Kaiser auf der Nückfahrt zum Gouvernementsgebäude pch ye ej ftrte, waren tageshell erleuchtet. Die Abreise des Kaiser- , An nach Stettin erfolgte heute früh um 8‘ 2 Uhr. hen k

Magdeburg, 9. Sept. Die diesjährige Haupt-Vw Wgcu sammlung des Gesammt-Vereins der Evangelischen Gustl» xklcu Adolf-Stiftung ist in Folge der im vorigen Jahr hiech jet. ergangenen Einladung hier eröffnet worden. In der m ? Bürgersaale des Rathhauses stattfindenden Begrüßung der Jbitfd Abgeordneten und Gäste durch den Oberbürgermeister Mo! Hasselbach wies derselbe auf die kirchengeschichtliche Bede«-, Hmh hing Magdeburgs hin, durch welche diese Stadt wohl mch W als manche andere berufen sei, einen Verein, wie da immer evangelischen Gustav Adolf-Verein in ihrer Mitte zu k j?7 v Herbergen. Er rief dem Vereine und seinen Verlretcn W>c a im Namen der Bürgerschaft Magdeburgs, auf berat jem 5 wärmste Sympathie gerade dieser Verein rechnen dürft n w ein herzliches Willkommen zu. In demselben Sinn richlelt nolbc Bürgermeister Bötticher als Vorsitzender des Magdeburgs Zweigvereins und des Landcomitös herzliche Worte da Lleidc Begrüßung an die Abgeordneten und Gäste. Der Vereig to welcher unbekümmert um die Verschiedenheit theologisch« r " Meinungen und ungestört durch die kirchlichen Partei r viv streitigkeiten sein Friedenswerk treibe, dürfe gerade auf W b diesem klassischen Boden der evangelischen Kirche der allge- m Bl meinsten Theilnahme und des lebendigsten Interesses gewij [*Er sein. Auf beide Ansprachen antwortete der Vorsttzeudc des Central-Vorstandes, Professor Dr. Fricke, indem a; Woh hervorhob, wie gern der Verein gerade der Einladung nach Kurs, Magdeburg gefolgt sei, in diese für die evangelische Kirch b so denkwürdige Stadt evangelischer Glaubenstreue. II» ten T V?5 Uhr fand in der St. Johanniskirche der Eröffnung? ngen r Gottesdienst statt, bei welchem Herr Pfarrer Libscher btt m Liturgie verlas und der Reblingsche Gesangverein btt r;vi Motette: „Wie lieblich sind deine Wohnungen" ausfühm * Die Predigt hielt Herr Konsistorialrath Dr. Ehlers aui hxe t Frankfurt a. M. über den Text Luc. 10, 17—20, beta h Schluß lautet: Darinnen freuet euch aber, baß eun Namen im Himmel geschrieben sinb." In passender Weist tmen. entnahm der Redner dem Texte: 1) den Bericht da [ ber Jünger, auf welchem dieses Herrnwort beruht und 2) da rtbbof Bescheid des Herrn, den es enthält. Die hierauf folgend!, foftet nicht öffentliche Versammlung ber Abgeorbneten würbe vo» fouen dem Vorsitzenden des Central-VorstandeS, Professor Dr. brichm Fricke, mit einem Gebete eröffnet. — Bei dem Aufruf der berei Abgeordneten ergiebt sich, daß sämmtliche Hauptvereim, t. x mit Ausnahme von Bückeburg, durch Abgeordnete ver> tbig treten sind.

Staaten für gelungen. Andrasty vereitelte indeß den Versuch dadurch, daß er den Berliner Kongreß zusammen- brachte. Durch die dabei nöthigen Anstrengungen sei nun freilich Andrasty auf das Höchste erschöpft worden und er müsse sich um seiner Gesundheit willen zurückziehen. Das habe aber nach einer Seite hin eine sehr vortheilhafte Folge. In Rußland beginne man jetzt erst, die Größe der erlittenen Niederlage in vollem Umfange zu fühlen und die Beziehungen zwischen ihm und Oesterreich-Ungarn seien sehr ernst geworden. Es ständen sehr ernsthafte Er­örterungen bevor, die vielleicht einen glatteren Verlauf nehmen würden, wenn während derselben Gras Andrasty nicht der Vertreter der österreichisch-ungarischen Monarchie sei.

Meldung der „Presse" aus Plevlje vom 10. d.: Vor dem Einzuge der österreichischen Truppen in Plevlje erklärte der türkische Commandant Mustafa Pascha, er sei beauftragt, mit einem Bataillon in ber Stabt zu bleiben. Generalmajor Killics erklärte dies im Sinne der öster­reichisch-türkischen Convention nicht zugestehen zu können. Mustafa bereitete auch sonst Schwierigkeiten. Schließlich wurde der Einmarsch unter Zurufen der christlichen Be­völkerung vollzogen. Der Abmarsch der türkischen Truppen soll morgen erfolgen.

Die „Polit. Corresp." meldet au« Konstantinopel: Die Antwort Savfet Pascha's auf der gestrigen Confercnz weist die Unmöglichkeit der Fortführung der Verhandlungen nach, wenn Griechenland das 13. Protokoll für die Pforte als verbindlich ansieht. Letzteer beantragt, auf die Be rathnng einzugehen, um gemeinsam die von dem Congreste vorgeschlagene Delimitation mit den thatsächlichen Ver­hältnissen in Einklang zu bringen. Die griechischen Bevoll­mächtigten schienen im Laufe der Debatten von der Aner­kennung des obligatorischen Charakters des 13. Protokolls seitens der Pforte abstehen zu wollen, vertagten jedoch die endgiltige Erklärung und behielten sich selbst die Bestim­mung des Tages der nächsten Conferenz vor.

Deutsches Reich.

*« Berlin, 11. Septbr. Die „Nordd. Allg. Ztg." ist gestern den in ber Presse enthaltenen Mittheilungen, welche ben neuernannten Nuntius Roncetti in München zum Träger weiterer Verhandlungen der Curie mit der preußischen Regierung machen, mit der Bemerkung ent­gegengetreten, der Regierung sei von derartigen Aufträgen Roncettis nichts bekannt geworden. Aus dieser Notiz wirb in heutigen Morgenblätterr ohne Weiteres gefolgert, daß von weiteren Verhandlungen mit Rom zur Zeit überhaupt nicht die Rede sei. Zu dieser Deutung giebt jedoch die Bemerkung der „Nordd. Allg. Ztg." keine Berechtigung; sie entspricht auch keineswegs den Thatsachen. Wenn übrigens die „Germania" wiederholt verlangt, die Regierung solle vor den Wahlen sich bestimmter über ihre Absichten in Betreff der Beendigung des Culturkampfes aussprechen, so kann dies schwerlich ernst gemeint sein. Der entschiedene Wille und das Streben der Regierung ist in dieser Be­ziehung nicht blos in dem Schriftwechsel mit dem Papste, sondern auch in auderweiten Erklärungen wiederholt kund­gegeben worden; daß aber die Regierung Angesichts der schwebenden Verhandlungen mit der Curie ihre Stellung bei denselben noch nebenbei zum Gegenstand von Mitthei­lungen und Erörterungen in der Oeffentlichkeit machen sollte, wird kein Verständiger von ihr verlangen oder er­warten. — In betreff des Präsidiums der Generalsynode haben vertrauliche Verhandlungen zwischen hervorragenden Mitgliedern der streng confessionellen Partei und der Partei der posittven Union stattgefunden, nach deren Ergebuiß anzunehmen ist, daß der frühere Oberpräsident Graf von alle betrachtend, die an ihm vorbeifuhren, sowie auch die­jenigen, welche vor den palastähnlichen Häusern hielten.

So erreichte er die Rue de Grenoble und sah sich bald vor einem Hotel, dessen alterthümliche Pracht es vor allen andern auszeichnete. Die Eingangspforten zu dem- felben standen weit geöffnet und der alte Neger stellte sich an einen Pfosten, um in Ruhe seine Beobachtungen machen zu können.

Das Erste, was er sah, war eine elegante Postchaise, die mit vier schönen, muthigen Pferden bespannt war, welche ein junger Mann, offenbar zu dem Palast gehörend, der genauesten Prüfung unterwarf.

Diesem Wagen jedoch fehlte das gesuchte Wappen und schon wollte Joseph weiter gehen, als die Pferde plötzlich unruhig wurden, die Equipage mit fortzogen, wodurch ein leichtes zierliches Fuhrwerk sichtbar ward, das offenbar nicht benutzt werden sollte, aber die Augen des alten Negers auf sich zog, der es alsbald genau prüfte und halblaut sagte:

„Ich täusche mich nicht, es ist das nämliche!" Entschlossen betrat Joseph den Hof, näherte sich dem jungen Manne, Herrn Leonard Ollivier de Neuville und prüfte aufmerksam das Wappen an dem Wagen. Diesem schien die Nähe des Negers nicht zu behagen, denn er sagte mit barscher Stimme:

„Bettler sollten allezeit vor der Thüre bleiben, wohin sie gehören —*

Er konnte seine harten Worte nicht vollenden, denn schon streckte ihm Joseph ein weißes Papier entgegen, in das er vorsichtig beim Fortgehen das zarte Tuch geschlagen.

„Was ist das? fragte Leonard, das kleine Packet unter­suchend. „Auf Ehre! ein Taschentuch der Marquise von Alincourt, in deren Hotel Ihr Euch befindet — hier, Neger,

Slratzburg, 6. September. Es dürfte nicht unintk- er ein restant jein, über das Gebäude des Bezirkspräsidiums, in je lie Volksmunde die Präfektur genannt, welches demnächst Se- ote t Majestät dem Kaiser als Wohnung dienen und in dem vo» £. Oktober an General - Feldmarschall v. Manteuffel al» Statthalter von Elsaß Lothringen seine Residenz aufschlage» wird, Näheres zu erfahren. Es wurde dieses Gebäude unen auf der Stelle des ehemaligen Judmfriedhofes im Jahn 1730 als Sitz des königlichen Prätors, Joseph Klinglin, H>ourq erbaut. Im Jahre 1744 kaufte die Stadt dem ('rbauet i ger ben Palast ab und überließ ihm denselben zur Wohnung । sge[( Als Kling lin 1755 starb, bewohnte der Intendant der Pro- ten be vinz das Gebäude, dem 1758 der für die Verwaltung«- bureaus bestimmte Seitenflügel (bermalige Bureaus de» Bezirkspräsidiums) angefügt wurde. Der Hauptbau, ei» vvtt Zwei- resp. dreistöckiger Rokokobau in rothem Vogesensand-«ris^ steifi von zierlicher Entfaltung, hat 13 Fenster in der Fronte, i s 6 in der Tiefe und enthält in zwei Geschossen eine Reihe trailtet hoher, sehr elegant disponirter Säle und Wohnräume m» t bem schönem Treppenhause, im Erdgeschoß einen großen Festsaal, 'Lager Alles vorherrschend, in Weiß und Gold betorirt, beziehung«- tagen weise nach der Zerstörung durch das Bombardement vo» 1870 in früherer Pracht wieder hergestellt und seinem seil- Ensch' herigm Zweck entsprechend ausgeschmückt. Die Aussicht herhiel von dem breiten Balkon des ersten Slockes geht unmittelbar tza auf den, die eine Hälfte der inneren Stadt durchfließende» < Jükanal (Canal des Fauxremparts,) jenseits dessen sich die innere, demnächst zum Abbruch kommende Stadtumwallung Me von Bastion 15 mit dem Judenthore erhebt, über welch» hinweg der Blick geradeaus, den wipfelreichen Park des Contades, welcher nördlich den volkreichen Ort Schiltigheii» KSL, mit seinen blühenden Etablissements, links, innerhalb der WM' Stadt, die historisch denkwürdige Finkmattkaserne, umspanni-WW^