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t hakr reiches im Auftrage des General- FeldzeugmeifterS, Frhrn. them Leijonhufvud, von dem Kapitain im Swea-Artillerieregimente

>en m, $. S. Spak in den beiden letzten Jahren aus hiesigen Vor- itrichta r“* —। -------- m' -

0"^ — (Personal-Chronik.) Der Kreisbotc Ben- ad sv ting jU Rotenburg tritt auf sein Nachsuchen vom 1. Ok- Wr b. I. ab mit der gesetzlichen Pension in den Ruhe­nd. — Der bisherige Hülfs-Aufseher, Sergeant Ludwig ; J Mtzust Sieder vom Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. ikanms v ist jUm Aufseher bei der Königlichen Strafanstalt zu »rgmhain auf Widerruf ernannt worden. — Der prak-

^iAclsen aus Barum hat sich als praktischer Arzt in Eissel niedergelassen.

. Lschwege, 18. August. Sicherem Vernchmen nach dahier letzthin bei Kindern 4 Fälle von Ruhrkrank- wen mit tödtlichem Ausgange vorgekommen. Grund Knig für Eltern, in dieser Zeit mit doppelter Sorgfalt ’M die Gesundheit ihrer Kinder zu achten, namentlich ’nüber zu wachen, daß dieselben nicht unreifes Obst essen, ’ter nach dem Genüße von Obst Wasser trinken.

Salha, 19. Aug. Die plötzliche schwere Erkrankung Bischumsverweser Hahne hat in allen Schichten der Möllerung die lebhafteste Theilnahme hervorgerufcn, da p* greise Prälat wegen seiner Leutseligkeit, seiner Duld- ?lleit und seines Wohlthätigkeitssinnes allgemein beliebt Wir erhalten nun heute aus Amöneburg, wo Herr -ahne auf einer Dienstreise plötzlich erkrankt ist, das nach- Aknde, telegraphische Bulletin: „Die Krankheit verläuft Lustig, das Fieber nimmt ab." Hoffentlich wird diese Landung zum Besseren eine stettge sein und der geistliche ?srr bald völlig genesen. Sein Verlust wäre für unsere ^öcese schwer zu ersetzen, zumal wir von den Priestern alten Schule, welche die Eintracht unter den verschie- Bekenntnissen als Grundbedingung eines gedeihlichen „ ^^hlichen Lebens erkannt haben, in der That nicht viele 9arC f verlieren haben.

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0 Arzt Dr. de Bra hat seinen Wohnsitz von Oberaula :n M Dasel, Kreis Einbeck, verlegt und Dr. med. Otto MM f' “ “ — .

JuK von der Smissen hat in einer Broschüre: „Die Organisation ld dch »er nationalen Waffenmacht" diese einer eingehenden Kritik um st Mterzogen. Dem Gesetze nach ist die belgische Armee aus­sen prj schließlich zur Vertheidigung des Landes und der dem Staate isteriu, - durch völkerrechtlichen Vertrag auferlegten Neutralität 6c» m Nutz stimmt. Nach dem Gesetze vom 18. September 1873 wird nisten« sie durch Freiwillige und durch jährlichen Aufruf ergänzt, oesen । Tic Stellvertretung ist zuläfsig. Die Armee besteht gegen- -lsgegest »artig. aus 19 Regimentern Infanterie (26,391 Mann), her ti« Regimentern Kavallerie (7404 Mann und 5998 Pferde), ist. -1 Regimentern Artillerie (7925 Mann, 2362 Pferde und rft äji 204 Kanonen) und dem Geniecorps (1390 Mann). Die -dergelGGefammtstärke im Frieden ist somit 46,383 Mann, 10,156

Pferde und 204 Geschütze; im Kriege kann sie auf 03,893 Mann (ohne Offiziere,) 13,800 Pferde und 240 kHeschütze gesteigert werden. Die active Bürgerwehr (garde “ tvique) zählt im Ganzen etwa 30,000 Mann (wovon 1560 Artilleristen und 354 Kavalleristen). Außerdem giebt 90,000 Mann nichtaktiver Bürgerwehr. Die Bürger- ht toifij »ehr gilt dem General v. Smissen nicht als genügende iegsreserve; als das große Uebel der Armee bezeichnet er SaunMe Stellvertretung, er fordert persönliche Dienstpflicht und tt (em rpzt: „Das Kontingent der Miliz, so wie es durch das t. Ds -Äos bestimmt worden, sollte ohne Unterschied und Vorbe- rklänq ungung für drei Jahre in alle Waffengattungen eingereiht ) kauf« Heiden; jedes Jahr, vom Ende des ersten an, würden dann len m bie Leute, die sich gut führen, ihren Dienst gut kennen und t spÄs mc bestimmte Prüfung bestehen, mit unbegrenztem Urlaub h Poch Massen werden können." Er verlangt ferner Stärkung Sams res Stammes der Unteroffiziere, die Erhöhung des Soldes ßte, mr St diejenigen Hauptleute und alten Unteroffiziere, welche d<M die praktische Schulung der Mannschaften leiten, die Wieder- m feie derstcllung der Wochenparaden, die Einführung gemeinschaft- rt, dtz Her Menagen der Offiziere u. s. w.

s misst Stockholm, 19. August. In diesen Tagen ist dem Publikum das schwedische Artilleriemuseum eröffnet worden,

röthen und den Festungen des Reichs zusammengebracht osten st und zum Zweck der Erläuterung der schwedischen Kriegs- berli«! gefchichte uud der Kriegswissenschast systematisch geordnet Pans« »eiten ist. Bei dem Reichthum der schwedischen Kriegsgc- ltschlaÄ schichte wird dieses Museum, welches bis auf weiteres alle :it nch Mntage Nachmittags unentgeltlich zu besehen ist, nament- B. ich fremden Offizieren, welche Stockholm besuchen, von hr nch höchstem Interesse sein.

icn do Petersburg, 21. August. Durch Erkenntniß des ch nis Odessaer Kriegsgerichts in dem am 17. d. beendeten politi- Frauq schm Prozesse wurden die Angeklagten Tschubarofi, Lesogub, idcn st Tavioenko, Wittenberg und Ligowenko zum Tode durch den (end « sträng, Fräulein Gukowskaja zur Ansiedelung in Sibirien ömita. 8e übrigen 22 Angeklagten zu Zwangsarbeiten bis zu 10 , lass» Zähren verurtheilt.

icht ® Athen, 21. August. Ein königliches Dekret beruft welch M) Mann des zweiten Aufgebots der Territorialarmee prech« Pi den Fahnm. — Der König hat seine Reise nach Eu» ch hia topa vertagt.

eran!» —_____ .

Hesirn-Nuffu».

> «JJ . Marburg, 22. August. Die „Nordd. Mg. Ztg." 00,M Hrcibt: Bezüglich der Ablehnung von Wiederwahlen liegen en ju* «mrrdings verschiedene weitere Mittheilungen vor. Zunächst tschlAk «rd aus der Provinz Hessen gemeldet, daß die bisherigen cre, de «riorialliberalen Abgeordneten Dr. Baehr (Kassel), Gum- ICI* a M, Vogeley, Dr. Lehrenpfennig und Wolff sämmtlich » Bo»- «Mandat für das Abgeordnetenhaus nicht wieder annehmen

Haua«, 19. August. Am gestrigen Tage hielt das Comits für die diesjährige Sedanfeier in der „Central­halle seine zweite Sitzung ab, das Programm für das Fest in seinen Hauptzügen feststellend. Von den gebildeten Spezialcomits's ist es vor allen die Abtheilung für Fi­nanzen, welche ihre Mitbürger zur Betheiligung heran­ziehen wird. Man hofft nach der lebhaften Theilnahme an der vorerwähnten Sitzung, daß die Bewohnerschaft Hanau's es nicht an hinreichenden Mitteln fehlen lassen wird, auch die diesjährige Scdanfeier in würdiger Weise zu gestalten. (H. Ztg.)

Biedenkopf, 20. Aug. Der seitherige Vertreter des Kreises Biedenkopf im Landtage, Oberamtsrichter Bork, hat den Herren, welche eine Agitation für seine Wieder­wahl einleiten wollten, folgende Erklärung abgegeben: Die Ausnahmestellung, die unser Kreis, als einziger, ehemals hessendarmstädtischer Gebielstheil in der preußischen Mo­narchie einnimmt, erschwert die Aufgabe seines einen Ab­geordneten zum Landtage nach mehr als einer Seite hin. Gegenüber den Abgeordneten anderer, alter wie neuer Landestheile muß er sich oftmals isolirt fühlen, er wird nur dann mit Freudigkeit und Erfolg seines Amtes walten können, wenn er die Gesammtheit seines Kreises hinter sich weiß, wenn ferner ihm durch den engen Verband einer Fraktion einiger Rückhalt verliehen wird. Bei den aus- einandergehenden Interessen des Kreises scheidet sich derselbe aber bei jeder Wahl in verschiedene Lager, die Stetigkeit der Vertretung, welche gerade für diesen Kreis so noth- wcndig wäre, um mancherlei Sonderzustände in demselben zu beseitigen, wird dadurch beeinträchtigt, sechsvlal hat der Kreis seit 12 Jahren in der Person seines Vertreters zum Landtage gewechselt. Meine Hoffnung, daß sich eine dauernde Einigung der Interessengruppen herbeiführen ließe, vermag ich nicht aufrecht zu erhalten. Durch die Wandlung unserer Wirthschaftspolitik haben sich die Parteiverhältnisse ver­schoben, namentlich sind aber die Zustände in der national­liberalen Partei, der ich angehöre, unklare geworden. Den­jenigen Führern derselben, welche die baldmöglichste Besei­tigung des neuen Wirtschaftssystems als ihre Aufgabe betrachten, kann ich mich fernerhin nicht mehr unterstellen, weil ich die Reform für heilsam halte; einer der anderen Fraktionen beizutreten, verbietet mir meine politische Ueber- zeugung. Unter diesen Umständen vermag ich mir ein erfolgreiches Wirken für den seither von mir vertretenen Kreis nicht zu versprechen uud erkläre hiermit, daß ich in Anbetracht dieser Verhältnisse eine etwaige Wiederwahl nicht annehuren würde.

vermischte».

Kreuznach, 18. August. (Eine originelle Adreffe.) Aus Paris erhielt ein hiesiger, in der Neustadtstraße woh­nender Kaufmann einen Brief mit folgender Aufschrift: „Monsieur F. . . . K. . . negt, Schritt fahren, ä Kreuz­nach. “ — Wer weiß, daß in der Nähe der Brücke eine Wamungstafel für Fuhrwerke „Schritt fahren" angebracht ist, wird leicht den Schlüssel zu jener Briefadresse finden.

— Aus Leopoldshall kommt eine Nachricht von schwerwiegender Bedeutung: ein Thcil des herzoglichen Salzbergwerks ist znsammengestürzt. Schon seit langer Zeit hatten sich in den alten Abbaustrecken starke Verdrü­ckungen gezeigt, die darin Grund sanden, daß man die Pfeiler zu sehr geschwächt hatte. Man war deshalb darauf bedacht, die Pfeiler durch Anbau von Ziegelsteinen zu ver­stärken und die Decken zu stützen. So hat man eine Weile einem Zusammensturz enrgegenzutteten gesucht, als unlängst eine neue schwere Besorgniß hinzutrat, nämlich der Durchbruch der Wasser in den Abbaustrecken. Für Bewältigung der Wasser sollten Wasserhaltungsvorrichtungen getroffen und eine neue Maschine mit Pumpwerk aufgestellt werden. Jetzt sind nun die schon lang bedrohten Stock­werke unter mächtigem Druck zusammengestürzt. Angesichts der jetzt eingetretenen Katastrophe gedenkt ein Berichterstatter der „Magdb. Zeitung" der Stimmen, die sich vor einiger Zeit im Landtage des Herzogthums hören ließen. Nament­lich gab Präsident Pietscher, in Bezug auf die ganze Ver­waltung von Leopoldshall, der vielfach bestehenden Besorg­niß eindringlichen -«tusdruck. Der „Anh. StaatsAnzeiger" hört, daß dieses Ereigniß als ein besonders großer UnglückS- fall für das Werk nicht zu betrachten sei, da die betreffenden Strecken ohnehin zugeschüttet werden sollten. Ferner schreibt das „Staßf. Wochenblatt". Der Luftdruck beim Einbruch war ein gewaltiger, alles, was sich in der Nähe befand, wurde zertrümmert, die Wetterthüren wurden heraus, gerissen, sogar die Arbeiter wurden von den Wagen ge- schleudert. Dem Glücke ist es zu danken, daß sich zur Zeit keine Personen in demselben befanden, sonst wäre das Unglück ein unabsehbares gewesen.

Freiburg, 16. Aug. Heute früh verschied hier nach langem und schweren Leiden Hofrath Dr. Otto Funke, Professor der Physiologie. Unsere Hochschule verliert an ihm eine Lehrkraft erstm Ranges.

Pest. Ein haarsträubender Mord ereignete sich dieser Tage in Keßthely. Der dort zuständige Koloman Kappel, ein 20jähriger junger Mensch ohne Beschäftigung, hatte — wie man dem P. Hirl. schreibt — um jeden Preis ein Liebesverhältniß »knüpfen wollen mit der 18jährigcn Tochter deö herrschaftlichen Rauchfangkehrermeisters Rein­hold, Marie, einem sehr hübschen Mädchen. Marie aber ließ sich von ihm nicht bestricke» und die Eltern verboten dem Zudringlichen ihr Haus. Da brütete derselbe Rache. Zu wiederholten Malen äußerte er vor Zeugen, das Meffer für Marie Reinhold sei schon geschliffen. Am

oberwähnten Tage lauerte er im gräflichen Park dem Mädchen auf, das mit seinem Brüderchen nach , einem Maisfelde ging. Er rief sie bei Namen, sie aber achtete nicht darauf; da stürzte er wüthend hervor, schlug sie mit feinem Stock und stieß ihr ein Messer in den Rücken. Die Unglückliche schrie auf und wollte die Flucht ergreifen, der Mörder jedoch vertrat ihr den Weg und bohrte ihr das Messer ins Herz. In wenigen Minuten hatte die Arme ausgelitten. Kappel lief von dem Schauplatz seiner verbrecherischen That davon und eilte, blutbespritzt, wie er war, zum Sicherheitskommissar, dem er sich in Haft gab. Mit voller Ruhe und ohne das geringste Zeichen von Reue zu zeigen, machte er sein Geständniß.

— (Ein entlassener Bagno - Sträfling.) Vor einigen Tagen wurde, wie die „Frusta" in Salermo meldet, der Bagno - Sträfling Gniseppe, nachdem er eines Mordes wegen 19 Jahre in dem Kerker geschmachtet hatte, wieder in Freiheit gesetzt, worauf er nach seinem Geburts­orte Sautomeuna in Calabrie» zurückkehrte. Sein erster Entschluß, den er nun hier faßte, war, sich an seinen früheren Feinden oder deren Nachkommen zu rächen. Vorigen Sonntag schritt er zur Ausführung seines Mord- planes. Er begab sich, mit einem Dolche bewaffnet, zeitig Morgens nach dem nahen Dorfe Piano Ortolano, wo er einen gewissen Luigi Nicoletta antraf, den er sogleich niederstach. Er verließ dann schnell diesen Ort, um nach dem Dorfe Serre zu gehen. Unterwegs stieß er auf zwei Landsleute, G. Calabrese und V. Antono, die er Beide schwer verwundete. In Serre begann er sogleich einen Rauf­handel mit einem gewissen di Geronimo, den er ebenfalls schwer verwundete. Von Serre ging er nach dem Maier- Hofe Pescopogano, um seine dort mit einem Anderen im Concubinate lebende Gattin zu ermorden. Statt derselben fand er jedoch nur deren Kind zu Hause, das er sofort niederstach. Beim Weggehen nahm er noch einen kleinen Knaben mit sich, den er ins Gebirge schleppen wollte. Unterwegs stieß er jedoch schon auf die ihn verfolgenden Carabinieri, und so schnitt er schnell dem Knaben den Hals ab. Er fiel erst alö Schwerverwunderter in die Hände der Carabinieri.

— Der National erzählt folgende Anekdote aus dem Leben von Dumas Vater: „Alexanber Dumas schrieb eines Tages, als er Geld brauchte, an einen bekannten Millionär ein wohlabgefaßtes Billet, in welchem er um ein Darlehn auf einige Monate bat; das Billet enbete mit einem zierlichen Reime, halb klagenden, halb scherzen Inhalts. Der Millionär sagte sich, daß einen so großen Geist seine Schulden nicht sehr drücken würden, und schlug die Bitte ab, Am demselben Abend war in einer bei diesem Finanz­mann stattfindenden Gesellschaft von einem jüngst be­wirkten Verkauf von Autographen und den dabei erzielten fabelhaften Preisen die Rede. — Haben solche Schreiben wirklich einen Marktwerth ? fragte er. — Gewiß ist ein schöner Brief von Hugo, Lamartine, Guizot, Gautier u. s. w. sein Gewicht in Banknoten werth, so lautete die Ant­wort. — Was sagen Sie denn zu einem Brief von Dumas, wie diesem? und damit zeigte der Gastgeber den am Tage erhaltenen Brief. Fünf Louis geboten, sagte ein Anwesender. Abgemacht, erwiderte der Finanzier und nahm 100 FrcS. für das Schreiben ein, dessen Absender er die Unterstützung verweigert hatte.

— Strecker Pascha, ein ehemaliger preußischer Offizier, der bereits 20 Jahre in türkischen Diensten steht und in Berlin noch viele Freunde besitzt, ist, wie aus Konstanti­nopel gemeldet wird, zum Befehlshaber der Miliz in Ost- Rumelien ernannt worden und wird fich wahrscheinlich am Donnerstag nach Philippopel begeben.

Depesche».

Rom, 21. Aug. Die „Voce della Verita" bementirt die Nachricht, baß bie Versammlung der Cardinäle die Rückgabe deS Pantheons zu forbern beschlossen habe und bemertt, das Pantheon befinde fich schon im vollen Besitz der kirchlichen Behörden.

PartS, 21. Aug. Heber die Haltung der Regierung bemerkte Waddington in seiner Rede: Die Frage der Amnestie ist definittv geregelt; die Regierung wird sich energisch jedem Versuch widersetzen, dieselbe wieder auf die Taöesordnung zu setzen. Bezüglich der inneren Lage sagt der Ministerpräsident: Wenn nichts Widriges dazwischen­kommt, lassen sich für das nächste Jahr neue erhebliche Steuererleichterungen verausschen.

Odessa, 21. August. Heute erfolgte die Publikatton deS Urtheils gegen die 28 politischen Verbrecher. Der Generalgouverneur minderte in einigen Fällen die erkannte Anzahl von Zwangsarbeitsjahren. Drei Veruttheilte, Tschu- baroff, Lisogub und Dawidenko werden morgen um 10 Uhr früh hier, zwei andere, Wittenberg uud Logoweuko, in Nikolajeff hingerichtet werden.

Schiffsuachrichteu.

Laut Telegramm sind die Hamburger Post-Dampfschiffe: „Lessing", am 6. b. M. von Hamburg und am 9. t>. M. von Havr abgegangen, nach einer Reise von 10 Tagen 13 Stunden am 20. d. M 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork ange­kommen; „Silefia", am 13. d M. von Hamburg abgegangen, am IS. d- 9)1. Morgens in Havre angekommen und von dort am 16. d. M. die Reise nach Rewyork fortgesetzt. „Herder", am 7. August von Newyork abgegangen, ist am ld. d. M. 2 Uhr Morgens in Plymouth angekommen, Ch.rbourg am selbigen Tage passirl und in Hamburg am üO. Morgens eingetroffen. Das Schiff überbringt 151 Passagiere, 163 Briessäcke und volle Ladung. „Frisia", ging am 20. d M von Hamburg via Havre nach Newyork.