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Eines Tages aber, es war in den Nachmittagsstunden, berief ungewöhnlicher Weise Frau Claudia die Jungfrau in ihr Zimmer und eröffnete derselben, wie fie gesonnen sei, ihren längst ausgesprochenen Herzenswunsch nach einiger Beschäftigung zu erfüllen. Durch den plötzlich erfolgten Tod einer Nonne, die zugleich dem Amte einer Meßnerin vorgestanden, sei nämlich dieses Aemtchen erledigt; und da Sabine oftmals fo dringend um einige Zerstreuung ge­beten, so sei sie mit dem Vorstande des Burchardi-Klosters dahin übereingekommen, ihr diese große Vergünstigung, die Uebernahme des kleinen Postens zu vertrauen, jedoch mit der unerläßlichen Bedingung, Niemanden, sei es, wer es . oroenutme uno lamei wolle, über ihre Verhältnisse, die Art und Weise, wie fie ist dringend geboten hrerhergekommen, Rede zu stehen. f - - -

derungen des Geldverpflegungsreglements, soweit sich solches auf die Beschlagnahme von Diensteinkommen und G aden- gehalt bezieht, in einer Verfügung vom 19. Juli zusammen- geftellt und den Kommandos der Truppen zugestellt. — Der Minister für öffentliche Arbeiten hat angeordnet, daß die Königlichen Directionen der Staatseisenbahnen fortab, und zwar mit rückwirkender Kraft für das Geschäftsjahr 1879 bis 1879, keine besonderen Rechenschaftsberichte mehr in Druck erscheinen lassen sollen, daß vielmehr alles Ma­terial in möglichst knapper und übersichtlicher Form in einem Bericht für alle Staatsbahnen zusammengestellt wird. Jngleichen haben die Directionen der unter Staatsverwal­tung stehenden Privatbahnen die Weisung erhalten, ihre Geschäftsberichte thunlichst gedrängt aufzustellen. Diese Vorschrift originirt theils aus Sparsamkeitsrücksichten, theils auch aus Opportunitätsgründen. — Der Staatsminister a. D. Camphausen gedenkt in der nächsten Landtagssesston seinen Platz im Herrenhause wieder einzunehmen. — Der Oberpräsident der Provinz Schleswig-Holstein, v. Scheel- Plessen, hat thatsächlich sein Amt bereits niedergelegt und die Geschäfte dem Regierungspräsidenten v. Bötticher über­geben, welcher ihn demnächst ersetzen soll. — Der bekannte Landtagsabgeordnete, Geh. Rath Jacobi in Liegnitz hat vom Minister Maybach den Auftrag erhalten, die Reichslande und Süddeutschland zum Studium der Dortigen Arbeiter­verhältnisse zu bereisen; Geh. Rath Jacoby hat sich zu­vörderst nach Elsaß-Lothringen begeben. — Nach einer amtlichen Aufstellung über die während des zweiten Quar­tals 1879 bei den Reichstelegraphenstellen vorgekommenen Veränderungen wurden 282 Anstalten neu eingerichtet, darunter 139 mit Fernsprechern, wieder eröffnet wurden und zwar meistens in Badeorten 28 Anstalten. — Am 6. August ist die Eisenbahn Arnstadt - Ilmenau eröffnet worden.

Aus Meckleuburg-Schweriu, 7. August. In allen Kreisen, namentlich dm landwirthschaftlichen, erregt der Fortgang des Grasen zur Lippe, Professors der Landwirth- schäft an der Universität Rostock, ein schmerzliches Bedauern und ist der Verlust, welchen Mecklenburg durch den Abgang dieses um die Hebung der Landwirthschast hochverdienten Mannes erleidet, in der That ein sehr großer. Kürzlich ! fand zu Rostock zu Ehren des Grafen zur Lippe ein Fest­mahl statt, zu welchem sich Mitglieder aus allen Vereinen der kleinen Landwirthe eingefunden hatten. Nachdem Herr Schalburg-Herzberg die Verdienste des Herrn Grafen um die mecklenburgische Landwirthschast mit beredten Worten hervorgehoben hatte, übergab er dem Gefeierten als ein Andenken einen silbernen Tafelaufsatz seitens des Vereins kleinerer Landwirthe des Landes, ferner wurden dem Grafen noch viele andere Beweise der Dankbarkeit und Anerkennung zu Theil, welche zur Genüge darthun, welche Erinnerungen I er in Mecklenburg zurück läßt. Der Herr Graf zur Lippe begiebt sich jetzt auf seine Güter in Schlesien.

Dresden, 7. August. Gestern hat die Polizei in 26 Wohnungen bei den hervorragendsten Mitgliedern der social- demokratischen Partei gründliche und vom besten Erfolge begleitete Haussuchungen vorgenommen. Nicht nur, daß eine große Anzahl socialistischer Schriften vorgefunden wurde iel der Polizei auch eine Correspondenz mit Parteigenossen n Zürich in die Hände, welche den Plan einer Reorgani- ation der ganzen socialdemokratischen Partei in Deutschland enthält. Verhaftet wurden zwei Kaufleute Gebr. Schuster der Literat Goldstein und der Redakteur Kegel von der „Presst."

kunft. Sprecht nur ein Wort — und Ihr seid mein auf ewig! — Frei auf immer!"

Sabine hatte sich in der kleinen Fenstentische nieder­gekauert und rang mit sich selbst im inneren Kampfe. Scheinbar gleichgültig hatte sie die Worte des Marschalls mit angehört, doch kam kein Wort über ihre Lippen; selbst, als dieser aufgehört hatte zu sprechen, schwieg sie noch ;mmer. Grabesstille herrschte in der kleinen Zelle; es waren Malvoll peinliche Augenblicke, die dem Marschall am drückendsten wurden. Er brach das Schweigen, schritt auf -ie Jungfrau zu, erfaßte ihre Hand, die sie ihm willenlos ieß und sprach:

„Sabine, liebe Jungfrau, habt Ihr kein Wörtlein mir ,u sagen?"

Da richtete sich das Mädchen auf, sah mit vernichten- >em Blicke ihm in's Angesicht und sprach mit bebender Stimme:

»Geht, laßt mich allein mit meinem Schmerze; Ihr >abt dem Vaterhanse mich entführt, aus dem Himmel netnes stillen Jugendglückes mich gerissen. Geht, ich ver- .chte Euch! — Dreimal wehe über Euch! — Wenn Ihr tit Euren weltlichen Richtern fertig werdet — möge der lichter aller Richter ein gnädiger Euch fein!"

Sabine sank erschöpft auf ihren Sitz, sie konnte nicht rrtfahren zu sprechen. Der Marschall, empört über diese Hartnäckigkeit der Jungfrau, nahm wieder das Wort und -wach im rauben Tone:

„Wohlan denn, ich verlasse Euch! Ihr habt Zeit, die Lorte zu überlegen, die Euer Mund zu mir gesprochen; wgt Ihr, wenn ich wiederum einspreche, Reue in Eurem 'erzen empfinden. Lebt wohl! Wir sehen bald uns >icber!"

Krachend warf er die Thür der Zelle in's Schloß und lte mit ungestümen, hastigen Schritten davon. Sabine ar wieder mit ihrem Schmerz und ihren Gedanken lein. —

»Hausen, f, Klein! s, Otten Mnger derförstei Steher an Gu h-ffer — Die

HeßkN'Rafftt

Marburg, 11. August. Dem Bericht über die Thätig- kett der geologischen Landesanstalt im Jahre 1878 ent­nehmen wir: daß im nördlichen Theile des Regierungs­bezirks Kassel der Landes-Geologe Herr Dr. Moesta im Gebiete des unteren FuldathaleS in den Sektionen Llchtenau, Altmorschen und SeisertShausen arbeitete und führte derselbe die Kartirung der beiden ersteren blätter dem Abschluß nahe. Im südlicheren Theile des Regierungs­bezirks wurde von Herrn Professor v. Ko en en die Auf­nahme der Sektion Friedewald beendet und die der Sek-

Sabine war hoch erfreut über diesen Antrag und ver­sprach, Alles zu thun, das in sie gesetzte Vertrauen nicht zu mißbrauchen, sondern dahin zu streben, sich die Gunst der Frau Claudia immer mehr zu erwerben und dauernd zu erhalten. Hierauf ward sie von der Priorin mit ihrem Amte und dessen Obliegenheiten betraut gemacht, und noch am selbigen Tage wurden ihr die Schlüssel zur Kloster­zelle und zum Glockenthurme übergeben. Von nun an be­gannen erträglichere Tage für Sabine anzubrechen, sie konnte zu jeder Zeit aus ihrer engen Klause und Niemand fragte sie wohin. Zur festgesetzten Stunde zog sie täglich den Strang der kleinen Glocke, um die Schwestern zu ihren Andachtsübungen und zur Hora, sowie endlich zum Gang in die Kapelle zu mahnen. Sie fing von Neuem an wieder aufzuleben und die Zeit schien die geschlagenen Wunden, wenn auch nicht zu heilen, so doch zu vernarben. —

(Fortsetzung folgt.)

6.

Wiederum waren Monate verflossen, ohne daß in dem eintönigen Seben Sabinen's eine Aenderung eingetreten wäre. Die Tage kamen und gingen in ihrer öden Ein­förmigkeit und brachten nichts Wechselndes in ihrem Ge­folge. —

- (Dr Juli, !

®6ttii Etliche ' Zitelmc , vrdeutli dnsität!

mit Eifer ausgenommen, und deren politische Abhandlungen Tag für Tag in dem Satze gipfeln: „Für oder wider Bismarck.", Das Blatt schreibt dann: „Man wird nicht umhin können, heißt cs weiter, dieses Manöver unserer Offiziösen für durchaus geschickt zu halten. In der That wird durch diese Alternative die Chance zu Gunsten der gegenwärtigen Regierung wesentlich erhöht. Denn wie die Dinge stehen, und bei den außerordentlichen Verdiensten, welche sich der deutsche Reichskanzler um die nationale Entwickelung Deutschlands erworben hat, bei dem Nimbus, den in weiten Kreisen der Bevölkerung die jüngsten wirth- schastlichen Reformen ihm verliehen haben — und dies um so mehr, je ausgiebiger die Versprechungen lauteten, mi denen dieselben ins Leben traten — braucht man kein Prophet zu sein, um einen Wahlsieg „für Bismarck" vor­auszusehen."

Die fortschrittliche „Kieler Zeitung" ist mit der Parole „Fort mit Bismarck" auch nicht einverstanden, und sucht zu­gleich die Verantwortung für dieselbe von der Fortschrittspartei abzulehnen, indem sie auf die Bemerkung, daß der Ur­sprung jenes Losungswortes im Reichstage zu suchen sei, Folgendes erwidert: „Das mag sein, aber was haben wir mit diesem Ursprünge und mit diesem Worte zu thun? Um dafür verantwortlich gemacht zu werden, hätten wir doch zustimmen oder billigen müssen. Das haben wir in diesem Falle nicht gethan und wir glauben, daß auch die Gesammtpartei es nicht gethan hätte, wenn sie um ihr Urtheil gefragt wäre. Eugen Richters persönliche Ueber- zeugung in allen Ehren, aber zwischen einer oratorischen Verzierung oder einer individuellen Ansicht und dem Pro­gramm und den praktischen Zielpunkten einer Partei ist doch ein Unterschied. Nun hieße es aber allen Wirklichkeiten die Augen verschließen, wenn man die augenblickliche Macht­stellung des Fürsten Bismarck total verkennen wollte. Niemals ist seine Macht im Parlament größer gewesen, er hat das unglaubliche fertig gebracht, sich eine Zwei- drittelmajorität zu schaffen und von dem Drittel der Mi­norität fällt ihm bei nächster Gelegenheit noch ein Drittel zu. Das ist die Lage. Sie ist das Resultat des glänzendsten Erfolges Bismarcks und sie wird nach unserer Meinung allerdings durch den Ruf „Fort mit Bismarck" in keinem Punkte geändert. Nach unserer Ueberzeugung liegt es nicht in der Macht der Liberalen, dieses Wort in die That um- zuwandeln und schon deshalb werden sie, wie wir glauben, es nicht acceptiren."

Deutsches Reich.

©erlitt, 9. August. Die Kaiserin von Rußland trifft morgen Abend mittelst Extrazuges hier ein und reift alsbald nach Jugenheim weiter. — Der Prinz Albrecht von Preußen hat den Domhilssprediger Kritziuger zum Erzieher feines ältesten Sohnes ernannt. — Das Ober- seeamt unter Vorsitz des Geh. Oberreg.-Rath Möller hat in seiner gestrigen Sitzung den Urthellsspruch des Seeamts zu Tömming gegen den Schiffer Zebe, durch welchen dem­selben die Befugniß zur ferneren Ausübung des Schiffer­gewerbes entzogen worden, aufgehoben. — Durch Aller­höchste Cabinetsordre ist genehmigt worden, daß in Er­weiterung des Geldverpflegungsreglements zum Zweck der Vorbildung für den Gerichtsdienst eine Beurlaubung mit sämmtlichen Kompetenzen auch über die Dauer von 90 Dagen hinaus stattfinden darf. — Das Kriegsministerium hat aus Anlaß der am 1. Oktober d. I. in Kraft tretenden Civilprozeßordnung die in Folge dessen nothwendigen Aen-

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«ahme der Sektion Friedewald beendet und die der Sek- Ein tionen Hersfeld, Vacha, Eiterfeld und Geisa fortgesetzt, Kufe v>

8 gelegt, ifc

Gttsteitt, 9. August. Der Kaiser von Oesterreich! ch'm B heute Mittag wohlbehalten hier cingettoffen und von der B »m' G völkerung und den Kurgästen mit Jubel empfangen worb« Mera Dre Stadt war mit Ehrenpforten geschmückt. Beim Gi Segel zug des Kaisers ertönte Glockengeläute. Kaiser Wilhet Bezirke begab sich sofort nach Ankunft des Kaisers von Oesterm tciei) - mit sämrntlichen Herren seines Gefolges nach dem Absteig! M' § quartier deö Kaisers Franz Josef und begrüßte denseld« m Mt auf das Herzlichste. Nach einer halbstündigen Besprechun tenborf fuhren beide Kaiser in offenem Wagen nach dem Badeschloj taen ' der Wohnung des Kaisers Wilhelm.

R»M, 9. August. Ein Mailänder Blatt brachte di kriörfte Nachricht, daß anlässlich der Reise des Königs und De w Rin Königin ein Komplott bestanden habe, das nur durch E« neinbebe hüllungen eines Verschworenen entdeckt worden sei. Di amabau* „Opinione" ist nun auf Grund sicherer Informationen g ' der Lage, diese Nachricht für absolut unbegründet und fü erfunden zu erklären.

Darmstadt, 7. August. Der „Franks. Ztg." sch« , beTw man »on hier: „Durch einen am 7. Januar d. I. «h Lftio schlossenen, dieser Tage im Regierungsblatt publiciri br Staatsvertrag überträgt Preußen die der oberheM - - Eisenbahngesellschaft unter dem 3. Mai 1869 zum tz J*.-?' unb Betrieb der Eisenbahnen von Gießen nach Gelnham lckes da innerhalb des preußischen Staatsgebiets ertheilte Konzesst ‘T? unter Vorbehalt aller für Preußen aus dem Staatsveriii rhm $ vom 12. Juni 1868 entspringenden Rechte auf den hq , scheu Staat, an den bekanntlich diese Linien mittlerer W« bereit« übergegangen sind. Die preußische Regierung behält jj ‘ fcem < vor, das Eigenthum der in ihrem Gebiet belesenen Streck _ Di nebft dem beweglichen und unbeweglichen Inventar ni ^.„hohn vorheriger einjähriger Aufkündigung jeder Zeit zu verwert^ nnfl toor und find bezüglich des Kaufpreises bereits die Modalität _ De im Großen und Ganzen vereinbart. Wenn es auch vorn Kuna d höchst unwahrscheinlich ist, daß Preußen je von diesem A« «nahm behalt Gebrauch machen sollte, so wollte es doch unter alb Umständen seine Rechte haben. ~

Lottdou, 9. August. Die „Times" schreibt bei Eröiß terung der Entrevne des Deutschen und OesterreichischH Kaisers: Es sei kein Grund vorhanden, derselben ein p« litisches Motiv unterzustellen; trotzdem verfolge Europa bi* Begegnung der Monarchen mit Interesse wegen der große« internationalen Interessen, die sie verkörpern. Deutschlank habe seit 1866 sein Interesse für die Erhaltung eines starke» „U1 Deutsch-Oesterreichs dargethan. Die beiden Kaiser müsse» [ibirte ( sich bewußt fein, daß die Geschicke ihrer Länder eng vertu» yßtn den sind. Wenn demnach ihre Begegnung kein politischer [gefehe < Motiv habe, so dürfte ihre Freundschaft doch wohl politisch gemäßen Bedeutung haben. — Im Unterhaus äußerl Lawson sich miß Mgen s billigend über die Absicht, dem Prinzen Louis Napoleon ein Mo> sts soll nument in der Westminsterabtei zu errichten, und greift die n» wq Ok! poleonische Familie aufs heftigste an. Schatzkanzler Norch tmluna I cote bedauert, daß eine derartige Discussion stattfinde unk baß Lawson seine Ausfälle gegen die napoleonische Familie mit dem guten Ton für vereinbar erachte. Der Vorschlag tmpreise wegen Errichtung des Monuments sei von Privatfreundett t sind des Prinzen ausgegangen. Er (Northcote) sei ermächtigt r zücht! zu erklären, daß der Vorschlag nicht von der Königin ge- toänn K macht sei nnd keinen politischen Charakter besitze. — Die is. Füi „Times" meldet: Die Exchangebank of Canada und die er Preis Bank Ville de Monreal suspendirten in Folge starker De- leichen • positenentnahmen verursacht durch das Falliment der Con- trieb St folitateb Bank of Canada. Die Passiva betragen eine toe erst Million rcsp. 700,000 Dollars. «beJ[(

«ottsttttttittopel, 9. August. Dem Ministerrathe wird iipp Ba em organisches Reglement für sämmttichc Reichsprovinzen s Preis unterbreitet. Dasselbe umfaßt 900 Artckel, wovon 400 die ileichen Gendarmerie und Miliz betreffen.

Skrajewo, 9. August. Die Feuersbrunst wüthete die ganze Nacht und verheerte die innere Stadt, namentlich das ganze Handelsviertel. Gegen 1000 Häuser, darunter dw katholische Kirche, mehrere Moscheen, der Bazar zahl­reiche Handels- und Aerar-Magazine sind niedergebrannt. Die Verluste an Menschenleben scheinen sich auf 3 beim Löschen verunglückte Soldaten zu beschränken. 20 000 Menschen sind obdachlos. Der Handelsftand von Serajewo ist vernichtet. Dank der unendlichen Anstrengung des Herzogs von Württemberg die ganze Nacht hindurch, wel- ^ x,ut,L1 cher von Garnison und Beamten aufopfernd unterftützt »gene ü wurde, war der Brand Morgens 8 Uhr begrenzt. Außer- U und^schnelle Hülse in jeder Beziehung von Außen fsen uni “2“* t“ “ *”• f6t.

Sitttltt, 9. August. Die englisch - indischen Truppen begannen die Räumung Afghanistans. Nach den bis- hengen Annahmen soll die Räumung am 1. September >» 10 l beendet fein. Die britischen Truppen marschiren zunächst ' ein tre nach Pishin. 6 7 t toat n