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>ung b jtaud er da mitten in dem Saale, nur die gutmüthig ung bt Menden Augen verriethen es, daß in dieser seidennm- inrbe Wen Statue Geist und Leben wohnten. Bald aber be- ichrftigte sich der Riese mit unserer kleinen Person, die sich im Spiegel betrachtet neben ihm wie ein Kind aus- schm ; mit einer gewissen Herablassung reichte er uns seine der ,i| wohlgeformte, nicht übermäßig große Rechte, und ein wohl- t, zu« gemeinter Druck belehrte uns, daß dieselbe, wenn es sein ch V.i »üßte, für unsere Hand wohl leicht zum Schraubstock >r sag« -»erben könne. Frennolich frug der Gewaltige durch einen '') M Dolmetscher nach unserer Unansehnlichkeit Befinden, und äußerte seine Freude, als er hörte, daß wir mit Hülfe heute unserer Feder so leidlich über die schlechte Zeit weg- Osbon kämen. Wir erwiderten ihm dagegen, daß er von schlechten I Kaiß Zeiten wohl keine Ahnung haben könne, seine prächtige bt uti Mmdarintracht mit dem goldenen Brustschilde und die apeto« Men Cigarren, die er rauche, so wie den Champagner, ein nb dm er, wie man uns gesagt habe, täglich schlürfe, müsse alte i -wenigstens diesen Gedanken aufkommen lassen. Allein Gelegl -wser Chinesisch muß ihm zu viele deutsche Anklänge ge- Ankui habt haben, denn er schien auch nicht ein Wort von den in sei« Komplimenten zu verstehen. Nun streckte er seine Arme jenäwe Mch den Flügeln einer Windmühle aus und wir nahmen : —l As die Freiheit, die Spannweite derselben zu messen; diese i er jagte nicht weniger als 246 cm. Der Umfang seines Prm Leibes unter den Armen hat über die Kleidung gemessen •-'•j 183 cm. Das Gewicht aber, das Tschung-Tschi-Lang auf den i lauen beiden Füßen zu tragen hat, soll 572 Pfd. und seine an je» Länge 235 cm betragen. Nachdem wir auch das Lager ® Augenschein genommen, welches über drei der Länge >en, Aach neben einander gestellten Bettstellen ausgebreitet war, ’ Aernten wir uns nicht ohne zuvor dem L>ohn de» himrn- befro «scheu Reiches noch einmal die Hand zum Abschied gereicht in w« haben.

Marburg, 22. Juli. Seit heute darf sich unsere Stadt rühmen, in Tschung-Tschi-Lang „den größten Manu irr Welt" in ihren Mauern zu beherbergen. Derselbe ist an Chinese von Geburt, stammt aus der Provinz Schan- sng und ist der einzige Sohn seiner Eltern, zweier Leute, die es in den Jahren ihres Wachsthums nicht ganz zur gewöhnlichen Größe gebracht haben. Tschung-Tschi-Lang iß im H o t e l P feiff er abgestiegen, zugleich mit der holden Gefährtin seines Daseins, einem kleinen muntern Weibchen, inz bti «nb einem anderen Chinese von mittelmäßigem Körpermaße, am L°» her ihm als Diener zur Seite steht. Pflichtgemäß machte r hohe, ihm unser Berichterstatter bereits einen Besuch, worüber 5 meine eustwe Folgendes zu erzählen vermag: Nachdem unsere Ueiduuj Kleinigkeit demselben angemeldet war, harrten wir in dem ulegen?

sorgemach der Dinge, die da kommen sollten. Bald öffnete ßch die Thür des zeitweiligen Wohugemachs des kolossalen Fremdlings und herein trat in chinesischer Tracht zunächst v.ltvVU- bet dienstbare Geist des ungeheuren Recken, erwiderte mit ige aiij einer Verbeugung unfern Gruß und stellte sich an die -auch Seite. Im folgte lächelnd und freundlich mit dem Kopfe ~ nickend in kostbarem, reich mit Blumen durchwebtem chine­sischem L>eidengewaude, auf winzigen Füßchen eiuhertrippelnd, em zierliches Weiblein, Tschung-Tschi-Laug's holde Gattin; bann erschien, leise auftretenb, einem Automaten ähnlich, eme Riesengestalt, bei deren Anblicke uns ein Gefühl liber­alen ui kam, als müsse dieser Erdensohn mit dem kräftigen voll- zum t ständig ebenmäßigen Körperbau und dem von Blatter-

narben zerfressenen Angesicht uns aus der vorsündflutlichen r gem Zeit überkommen sein. Wie ein verwittertes Steinbild

— (Personal Chronik.) Der Regierungsrath

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1 wo der Mann evangelisch, 87 wo die Fran evange- i 6 Ehen geschiedener Personen), die Zahl der kirch-

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Ausst Mchtold v. Ehrenschwerdt zu Oppeln ist:an die König­lich pi W Regierung zu Kassel verseh worden. — Ernannt zu

*■ Gerichts-Assessoren: die Referendare Koch und Israel, inz sc> ’• Refereudarien: die Rechtseanbidaten Klingenbiel, Dr. ' u>j Habicht Spindler, Sleinfelo und Fuhrmann. — Versetzt: m Sl Dder-Amtsrichter Kellner in Rotenburg in gleicher Eigen­em:!, i Schaft an das Amtsgericht zu Neukirchen. — Penstonirt: beflst ^ppellationsgerichts - Kanzlist, Kanzlei - Juspeetor Schott, «Asgerichtsbote Link zu Schlüch'.ern. — Gestorben: Amts- pnchisbole Scherf in Langenselbold. — Verliehen: dem rst W ^NllSgerichtsboten Link zu Schlüchtern auö Veranlassung sich Ä Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehren- ;reü e Wjen. — Der bisherige Pfarrer in Spießkappel, Ferdi- Attmüller, ist zum Pfarrer in Zwesten (Classe Borken) alle 4 worden. — Der bisherige Pfarrverweser Otto Weiß ; Mist ^Sielen ist zum Pfarrer in Kerspenhausen (Inspeelur HErrfeld) bestellt roerren. — Der past. extr. Sperber Allendorf a. W. ist zum Gehülfe des Pfarrers Ren- i vtu, ?n Allendorf a. Landsburg bestellt worven. — Der 8 Äri Kaufmann Badenhausen zu Melsungen ist an Stelle deS s, vsi ^dtschreibers Becker daselbst mit Wahrnehmung der Pvli- MnwallS-Geschäfte bei dem Königlichen Amtsgericht zu Brast Melsungen beauftragt worden. — Der peusionirte Gen- t, nah Johann Heinrich Kohl zu Frankenberg ist mit der geh« ^beweisen Versetzung der Geschäfte eine« KreiSbvten bei verlS Königlichen Landrachsamte zu Homberg beauftragt i Des *®tbeH. — Der Polizeibote Reismeyer ist unter Entlastung i Bor« seinem bisherigen Dienstverhällniß als Schutzmann te Cai der Königlichen Polizeiverwaltung in der Stadt Kassel ^«der angestellt worden.

irkrifij . Kastel, 18. Juli. Nach den „Amtlichen Mitthellungen„ >ins * 7? hiesigen Conststoriums betrug die Seelenzahl des Con- Mdrialbezirks im Jahre 1878 650931, die Zahl der Tan- ""ei ^23234 (1208 uneheliche Kinder), die Zahl der Con- jjMtten 13625, die Zahl der Trauungen 4715 (69 Misch-

lichen Begräbnisse 16212, die Zahl der Communikanten 503054 (die wenigsten im Verhältniß zur Seelenzahl warm in den Klassen Hanau, Bockenheim und Castel,' die meisten in den Klassen Rauschenberg, Wetter und Neukirchen). An Kirchenopfern ging ein 55557 Mk., an Kollekten 22449.

Obernkirchen, 16. Juli. Als heute Mittag der Dampf - müller Karl Oetker sich mit seiner Familie zu Tische setzte, lief einer seiner Zwillingsknaben, ein munteres Kind von 5 Jahren, aus der Stube und in die Mühle. Nach weni­gen Minuten war der lebensfrische Knabe eine Leiche; er war in eins der kleinen Kammräder gerathen und augen­blicklich gelobtet worden. In der Mühle befand sich noch der Geselle des Herrn Oetker. Der Schmerz der Eltern über den schrecklichen Verlust ist unbeschreiblich.

Fnldn, 19. Juli. Gestern Vormittag wurde in Großen­lüder ein Briefträger verhaftet, der sich der Unterschlagung von Postgeldern schuldig gemacht hat.

vermischtes.

Züllichau. (Eine wunderbare Rettung.) Der Tuch­fabrikant Pole hatte am 15. d. einen nicht geringen Schreck zu bestehen. Er wurde nämlich plötzlich von wehklagenden Arbeiterimten mit dem Bemerken in die Fabrik gerufen, „der Maschinenschlosser sei um die Welle gegangen." Pole eilte in die Fabrik, wo Alles vor Angst und Schrecken jammernd zusammenstanb und frug: Wo ist denn der Ver­unglückte ? Man bezeichnete ihm den Raum, den mit Rück­sicht auf den zu befürchtenden Anblick Niemand zu betreten wagte, er ging in denselben ohne Besinnen, und — welches Staunen — vor ihm stand, — waren ihm auch die Kleider buchstäblich vom Leibe gedreht, — sonst ganz unversehrt der Schlosser. Ein wunderbarer Zufall hatte ihm das Leben gerettet. Er war bei seinen Hantirungen mit dem Aermel der Welle zu nahe gekommen, diese hatte ihn auch bereits gefaßt, er wußte, daß sein Ende bevorstehe, da plötzlich stand die Maschine, denn der Aufseher hatte sie eben angehalten, um sie zu schmieren.

— Im Berlage von Otto Hentze in Berlin sind unter den Titeln „Ein Appell an das deutsche Volk, insbesondere an die Landwirthe" zwei Broschüren erschienen,, welche die beiden vom Reichskanzler am 2. und 21. Mai im Reichs­tage gehaltenen Reden im Worllaut nach dem stenographi­schen Berichte enthalten. Der Abdruck beider Reden ist wohl nur deshalb veranlaßt worden, um im Sinne des Reichskanzlers auf das deutsche Volk einzuwirken, aber auch um die unhaltbaren Theorien der Gegner der Zollpolittk des Reichskanzlers sich bester veranschaulichen zu können. Diese mächtigm Reden des großen Staatsmannes sollten in keinem Hause fehlen.

Heilbronn, 15. Juli. jDas Gerücht von einem schrecklichen -Unglück läuft heute durch die Stadt: eine Mutter hat ihre jbeiden Kinder gelobtet. In der Nähe des Marktplatzes wohnt eine Frau, welche als Witttve eines Metzgers wieder einen solchen heiralhete, von diesen aber geschieden wurde. Sie war dem Trunk ergeben und in Folge dessen in ungeordneten, aber keineswegs ganz mittellosen Verhältnissen; doch wollte es ihr nicht gelingen, an Stelle ihrer gekündeten Wohnung eine neue zu finden Als heute früh sich lauge Niemand von der Familie zeigte, erbrach man das Zimmer und fand Mutter und Kinder bewußtlos auf dem Boden liegen. Die letzteren, zwei Mädchen im Alter von 4 und" 8 Jahren, waren tobt, die Mutter hatte noch etwas Bewußtsein unb -wurde in das Krankenhaus gebracht. Die Symptome weisen auf Ver­giftung hin, ob durch Einalhmen von Kohlengas, worauf vorgefundene Kohlen Hinweisen sollen, oder auf andere Weise, ist noch nicht bekannt.

Paris. (Die ordeusluftigen Republikaner.) Im Figaro vom 20. Juli lesen wir folgende für die Repu­blikaner an der Seine charakteristische Notiz: „Der Herr Minister für Handel und Ackerbau ist mit so viel Ge­suchen um Ordensverleihungen überhäuft worden, daß er sich gezwungen sah, im Vesttbul seines Hotels folgendes Plakat anheften zu lassen: „Da der Minister kein Kreuz der Ehrenlegion mehr zur Verfügung hat, kann er die Gesuche, welche noch an ihn gerichtet werde sollten, nicht mehr aunehmen *

Lele-rsptzisch- Depesche».

Wie«, 21. Juli. Meldung der „Polit. Corresp." aus Konstanttnopel. Der französische und englische Botschafter haben gestern der Pforte eine identische ünK seh^energisch gehaltene Note überreicht, in welcher die Pforte aufgefordert wird, den Inhalt des Investitur-Fermans des VicekönigS von Egypten der französischen und englischen Regierung binnen 3 Tagen mitzulheilen, widrigenfalls die Pforte 5ür ernste Consequenzen verantwortlich gemacht werde. Man behauptet, Frankreich und England würden, falls ihre Schritte fruchtlos blieben, die Unabhängigkeit Egyptens proklamiren. — Die Abreise Pertew Effcndi'S nach Sofia, um dem Fürsten von Bulgarien den Investitur-Ferman zu überreichen, ist auf heute festgesetzt. — Aus Athen sig- natifirt die „Polit. Corresp." den Ausbruch einer Minister­krisis als bevorstehend.

H««8, 21. Juli. Van de Pulle unb Cremers über­nahmen den Auftrag, ein neues Cabinel zu bilden, nur unter der Bedingung vorheriger Beralhung mit ihren poli- llschen Freunden. Von einer heule zu diesem Zweck ge­haltenen Versammlung liberaler Deputtrler wurde in Folge hervorgetrelener Meinungsverschiedenheiten noch kein defini- ttoer Beschluß gefaßt.

Rom, 21. Juli. Deputirtenkammer. Michelli und Musolino interpelliren bezüglich der griechischen Frage. Damiani konstatirt die Abnahme des italienischen Ein­flusses in Tunis. .Depretis erklärt: die Regierung han­delte stets für Griechenland sympathisch. Er könne sich nicht aussprechech well sämmtliche Mächte den Gegen­stand ihren Vertretern überlassen hätten. Italiens Jn- tereffen in Egypten seien aufrechterhalten worden. Kein Vertrag mit Tunis fei verletzt. Bonghi empfiehlt der Regierung, die im Berliner Vertrage festgesetzte Grenze für Griechenland zu unterstützen. Depretis theilt mit, die Regierung habe ihre Anschauung in einer Note an die Mächte kundgegeben. Ministerpräsident Cairoli erklärt in Beantwortung der gestellten Interpellationen: hinsichtlich der Vergangenheit können die von Depretis gegebenen Auf­klärungen die Kammer beruhigen. Bezüglich der Zukunft bieten die Präeedentien des Ministeriums Garantie. Die Richtschnur desselben ist das Nationalitätsprinzip. In dem griechisch-türkischen Streite wird es den betreffenden Ar­tikel des Berliner Vertrages beobachten. Die Prälimina­rien zur Vermittelung haben begonnen. Die Mächte be­schlossen, den Betheiligten nur einstimmige Beschlüsse mil- zutheilen. Die Türkei ernannte noch nicht ihre Bevoll­mächtigten; sie sträubt sich jedoch nicht gegen das Vor­gehen der Mächte und wird hoffentlich die Verhandlungen mit Griechenland wieder aufnehmen. Die egyptische Frage ist complicirl und delikat. Es ist die Pflicht des Mini­steriums, daß es Reserve beobachte. Die Documente wer­den beweisen, daß die Ministerien die italienischen In­teressen gegen das Uebergewicht anderer Regierungen wahren. In seinem Ideenaustausch mit den Mächten machte Italien geltend, daß Veränderungen nicht ohne Einvernehmen mit der Pforte eintreten und für die egyp- tischeu Finanzen durch gemeinsame Action der Mächte vorgesorgt werden solle. Italien hat in Tunis wichtige Interessen, der von einem Vorredner erwähnte äußere Einfluß ist eine Folge des Zuströmen- des Privatkapitals. Die tunesische Regierung machte Speculanten keine ihre Freiheit beeinträchtigenden Concessiouen. ES wäre wjin- schenswertb, daß italienisches Capital sich nach Tunis wende. — Das Budget des Ministeriums des Auswärtigen wird genehmigt.

London, 21. Juli. Unterhaus. Auf eine Anfrage Mac Arthur's erklärt Unterstaatssecretär Bourke die Vor­legung der Schriftstücke bezüglich de« Vertrages zwischen Deutschland und Samoa für unthunlich, weil zwischen Deutschland und anderen Regierungen noch Verhandlungen darüber schweben.

Loudon, 21. Juli. Oberhaus. Selborne beantragt die Vorlegung de« Schriftwechsels betreffs der Angelegen­heit der Sklaven auf Cuba. Salisbury erklärt: er habe nichts gegen die Vorlegung einzuwenden. Die Regierung that ihr Möglichstes, Spanien zur Erfüllung der vertrags­mäßigen Verpflichtungen anzuhalten. Scharfer Druck in internen Angelegenheiten eine« Landes fei nicht Wünschens­werth und könne nur den Zweck beeinträchtigen. Granville faßt Salisbury's Rede als Vertheidigung der Vertragsverletzung feiten« Spaniens auf. Beaconsfield betont ebenfalls die Nothwendigkeit, mehr auf freundliche Vorstellungen al« auf energische Schritte zu vertrauen. — Der Antrag auf Vorlegung der bez. Correspondenz wird angenommen.

London, 21. Juli. Meldung au« der Capstadt vom 4. Juli: General Chelmsford kam auf seinem Vormarsch am 3. d. 10 Meilen von Ulnndi an und eröffnete den Abgesandten CctewayoS, die Feindseligkeiten würden nur eingestellt, wenn Cetewayo die ihm bereits gestellten Be­dingungen acceptirt hätte. General Wolseley war am 2. Juli in Port Durnford eingetroffen. 700 ZuluS mit 600 Stück Vieh haben sich den Engländern ergeben. — Die „Pall Mall Gazette" will von einer Depesche deS Gou­verneurs von Natal an die Regierung wissen, wonach die britischen Truppen in Ulundi, der Residenz Cetewayos an­gekommen seien und Ulundi wie die umliegenden Lager­plätze vom Feinde niedergebrannt worden gefunden hätten.

MemphiS, 21. Juli. Die Zahl der Sterbefälle am gelben Fieber ist stark gestiegen. Die Flucht der Ein­wohner dauert fort. Für die in der Stadt Verbliebenen wurden von der Regierung Nahrungsmittel abgesendet.

Wien, 21. Juli Der Einlöfungscours der in Silber zahl­baren österreich. Eisenbahn-Coupons ist Dom 21. Juli an bis auf weiteres aus i<73/4 festgesetzt.

»ranffurt a. «., 7. Juli. (Fruchtdericht.) Sltfge- theill von I. Harburger, ConimilsionS- und Aqenturen-Geschäft. Weizen diesiger und W-tterauer Mk. 22^—\, fremder Mk. 22—1, Roggen Mk. 151-17, Gerste Mk. —, HaferMk. 14-151, Oelsaa- len Raps Mk. Wei,enrnebl Ar. <Ni Mk 31, Nr. 0 M. 30 Nr. I Mk. 27. Nr. II Mk. 181-19, Nr. Hl Mk. 161- 17, Roggenmehl Rr Berliner Marke MI. 2'1 Nr. II bo. Mk 15'—16. Obgleich der Markt in fester Haltung Derlief, wurde der hoben Preise halber wenig gekauft und beschränkte sich die Geschäftslhä- tigkeit nur für den lausenden Bedarf. Am Mchlmarkte sind ge- ringe Roggen und Weizenmehle gesucht Die Preise verstehen sich franco Hier pr 100 Ko. je nach Qualität.

frrenthirt e. 20. Juli. Der heutige Viehmarlt war gut befahren. Aufgetrieben waren ca. 400 Ochsen, 200 Sübe 220 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfund Fleischgewicht für Ochsen 1. Qual 67-69 331., 2. Qual. 52—54 M.. Kühe 1. Qual. 60-62 M-, 2. Qual. 52-54 M., Kälber I. Qual. 51-54 M., 2. Qual. 48 -50 M, Hämmel 1. Oual. 60—62 M., 2. Qual. 48 —54 M- Schweine das Pfund 54 Psg. ___________________________

Frankfurt a. M., 22. Juli. (Mitgethellt durch Menke Eichelberg und Sohn) Creditaktien 237« nach —, Staatsbahn­aktien 246) nach —, Ungarische Gold-Rente 82! nach — Russen 894 nach — Tendenz: abgeschwächt.