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den skandinavischen Norden und zwar als Gesandter seines Hofes nach Stockholm. Vor Allem sieht ihn die hiesige österreichisch-ungarische Kolonie ungern scheiden, deren Liebe und Vertrauen Herr v. Pfusterschmid sich in hohem Maße zu erringen gewußt hat. Diese Gefühle finden ihren Ausdruck in einer Adresse, welche dem Scheidenden überreicht werden soll. — Unter größeren Feierlichkeiten fand gestern wie vorgestern das Stiftungsfest deö Vereins der am hiesigen Polytechnikum Studirendcn statt, dem auch Se. Exellenz der Kultusminister v. Geßler mit einigen seiner Räthe beiwohnte. Die Reibungen, welche während der beiden letzten Jahre zwischen den Professoren und den Studenten spielten, und welche ihren Grund hatten in dem burschikosen Wesen, das seitens der Letzteren, nachdem das hiesige Polytechnikum zu einer Hochschule gemacht worden war, angenommen wurde sind nunmehr wieder hcrgestellt, davon zeugte die Anwesenheit des gesammten Profefioren- kollegiums auf dem Fest.

Ad-laud.

Paris, 15. Juli. In den Bureaux des Senats ver­trat heute Ministerpräsioent Waddington den Ferry'schen Unterrichts-Entwurf. Er stellt in Abrede, daß die Freiheit der Familienväter bedroht sei. Die Negierung habe eine Gesellschaft treffen wollen, die sich jederzeit als Feind der Regierungen gezeigt und deren Unterricht in der Negation der modernen Ideen bestehe und drohe das französische Volk in zwei feindliche Lager zu theilen. Zweck des Ge­setzes sei, diesen Unterricht zu unterdrücken. Die Bureaux des Senats wählten eine Kommission zur Prüfung der Unterrichtsvorlagen. Von deren Mitgliedern sind fünf gegen, vier für die Vorlagen. Die dabei abgegebenen Stimmen repräsentiren 136 gegen und 123 für dieselben. Die Kammer der Abgeordneten verwarf trotz der Befür­wortung des Ministers des Innern den .Artikel 5 des Gesetzes über die Rückkehr der Kammern nach Paris, wie derselbe von dem Senat votirt ist, und nahm den Artikel 5 mit der Befugniß des Präsidenten an, die bewaffnete Macht zur Stütze der Kammern bittet zu rcquiriren.

Washington, 14. Juli. Der Schatzkanzler macht bekannt, daß der Rest der lü/40er Obligationen im Laufe dieses Monats eingelöst wird. — In Memphis ist gestern kein neuer Fall des gelben Fiebers vorgekommeu.

HeßeEaffa».

Marburg im Juli. Zur Feier der goldenen Hochzeit unseres erhabenen Herrscherpaares hatte der vaterlän­dische Frauen verein dahier eine Sammlung unter seinen Mitgliedern veranstaltet und den Ertrag mit der von allen Mitgliedern unterschriebenen Adresse Ihrer Maje­stät der Kaiserin zur Verfügung gestellt, um die Summe für einen milden Zweck zu bestimmen. Ihre Majestät hat genehmigt, daß die Summe als erste Gabe zu einem vom hiesigen vaterländischen Frauen-Verein zu errichtende» Kinderhospital, welches den Namen unserer Kaiserin führen soll, verwandt werde. Der vaterländische Frauen- Verein, welcher schon seit Anfang dieses Jahre« eine Schwester vom rothen Kreuz zur Hülfe besonders in der Armenpflege herangczogcn hat, hofft, daß es bald möglich sein wird, den Plan zur Ausführung zu bringen, er vertraut darauf, daß die Bewohner von Stadt und Land, denn der ganze Kreis ist ja bei der Angelegenheit interes- strt, bald weitere Gaben zu diesem milden Zwecke ihm ge­währen, der Verein bittet herzlich darum.

Trauer vorüber waren, nicht mehr so eingeschränkt, wie sonst, hatte nun fast jeden Tag Gelegenheit, Suffolk öffent­lich oder int Geheimen zu sehen. Seit sie den französischen Boden betreten, hatte die Pflicht sie von ihrem Geliebten getrennt, aber durch diese gewaltsame Trennung war die Gluth in Beider Herzen nur noch mehr angefacht, und Suffolk fühlte nun wohl, daß es ihm unmöglich sein würde, Maria's stillen Wünschen und seiner Sehnsucht länger zu widerstehen, manche schriftliche Aeußerung seines Monarchen überzeugte ihn in dieser Zeit überdies noch von dessen be­ständiger Neigung zu ihm, und so glaubte er endlich den Schritt wagen zu können, von welchem ihm nur noch sein dem Könige von Frankreich gegebenes Wort zurückhielt. Aber was bindet so fest, daß es die Liebe nicht lösen sollte. —

Emmy Glifford, welche zu diesem Zwecke freier handeln konnte, als die Königin selbst, da ihre Weiblichkeit nicht dabei verletzt wurde, sah mit Freuden, wie die Leidenschaft in Suffolks Herzen immer heftiger wurde. Auch in Maria's Brust sah sie die so lange unterdrückte Flamme mächtiger sich regen; denn seit sich die Königin mit dem Gedanken vertraut gemacht hatte, in Suffolk ihren Gemahl zu sehen, gab sie sich ihren Gefühlen ganz hin. Die arkadische Liebe, wie sie König Franz zn nennen pflegte, diese reine, zarte Liebe, die sonst in ihrem Herzen, ein heiliger Funke, ge­glimmt hatte, war auch bei Maria zur Flamme aufgelodert, und nur mit Mühe vermochten sie bei ihren häufigen Zu­sammenkünften diese Flamme zu dämpfen. Beide fühlten dies, und eines Abends, faßte Suffolk den Entschluß und sprach ihn unumwunden aus, daß sein dem Könige von Frankreich gegebenes Wort, so wenig als die Furcht vor dem Zorne Heinrichs des Achten ihm ferner in seinem Glücke hinder­lich sein sollte. Maria, am Ziele ihrer Wünsche, sank in seine Arme, und die künftige Nacht ward zur Ausführung des gewagten Unternehmens bestimmt.

17.

In dieser verhängnißvollen Nacht saß die Königin hoch­zeitlich, doch einfach geschmückt, in ihrem Schlafzimmer.

Kassel, 14. Juli. In diesem Jahre erfolgt zum ersten Male die Einziehung der Feldwebel-Lieutenants zu einer zehntägigen Hebung bei ihren Regimentern, um dieselben mit den 1876 für die drei Hauptwaffen erlassenen neuen Reglements vertraut zu machen. Dieselbe bilden eine ganz neue, erst 1877 geschaffene Charge in der deutschen Armee und sind inactive geschulte Unterofficiere aller Truppen­gattungen, welche sich im Falle einer Mobilmachung zum Wiedereintritt in die Armee bereit erklärt haben und zur Besetzung von SecondelieutenantS-Stellen bei den Ersatz- truppen, wie bei den Landwehrbataillonen, den Depot- Escadrons und bei Landsturmformationen zur Verwendung kommen sollen. (T. u. A)

Kaffkl, 13. Juli. Der ständische Verwaltungsaus­schuß hat vom 7. bis incl. 12. d. Mts. täglich Sitzungen gehalten und es wird über die darin erledigten Sachen im Folgenden das Wesentliche mitgetheilt. Die Pachter des Hospitalgutes Haina beantragen die Anlegung eines Felsen­kellers für ihre Bierbrauerei; der Ausschuß erkennt das Nützliche der Anlage an und es wird demzufolge das Projekt und der Kostenanschlag zu näherer Prüfung ver­wiesen. — Bei dem Landkrankenhause in Hanau sind eine Mehrzahl größerer baulicher Herstellungen nothwendig, in Bezug auf welche die Verwendung des für die Finanz­periode bestimmten Bauverlags in Höhe von 2600 Mark genehmigt wurde. — Das Landkrankenhaus zu Rinteln bedarf eines Extraverlags von 571 M. für Herstellung des sehr defekten Inventars, was bewilligt wurde. — Bei der Stadt Frankenberg liegt ein dem HoSpüal Haina heim­gefallenes Gärtchen, daS ein dortiger Einwohner zu er­werben wünscht. Der Ausschuß erkennt die Zweckmäßig­keit der Veräußerung an, wünscht indeß vor Weiterem eine genauere Auskunft über den wahren örtlichen Werth des Grundstücks, wonach Ermittelung eintreten soll. — Der Vorstand des Erziehungsvereins zu Kassel sucht die Be­willigung einer laufenden Unterstützung nach, zum Zwecke der Erhaltung eines Kindergartens dahier. Der Ausschuß fand in der ausschließlich örtlichen Natur der fraglichen Kinderbewahranstalt ein Hinderniß gegen die Gewährung des Gesuchs und es wurde nach längerer eingehender Be­sprechung der Sache die Ablehnung mit dem Ausdruck des Bedauerns beschlossen. — Ebenso mußte ein Gesuch des hiesigen Frauenvereins um Beihülfe zur Anlegung eines Hospitals und einer Einrichtung zur Heranbildung von Krankenwärterinnen in hiesiger Stadt und zwar wegen Unzulänglichkeit der zur Verfügung stehenden Mittel, ab- gelehnt werden. — Das etatsmäßige Reisestipendium von 180 M. für wissenschaftliche Reisen der Lehrer an der Taubstummenanstalt zu Homberg, ist dem Lehrer Münscher dortselbst bewilligt worden. — Das Gesuch deö Ortsarmen­verbandes zu Beckedorf (Schaumburg) um Unterstützung

ständischen Fonds vorgeschossen und für das nächste Jahr dann das zur Deckung und zur Fortwirthschaftung Nölhig, ^knei auf einmal erhoben werden. — Zn Wegebaufachen wnrit 6fe Ci der Ausbau eines Landwegs von Oberappenfeld nach Her- feil getsfeld (Homberg) besprochen, die Uedernahme der ge- _ In sammten Kosten (nur Forstfiskus zahlt einen ganz mini- <^ges z malen Beitrag) auf ständische Fonds, bei der offenbaren -in) l Leistungsfähigkeit den toncurrirenben Gemeinden, für nich miruii zu rechtfertigen erachtet unb danach weitere Jnstruiruuz eordnel ber Sache angeordnet. Die Herborner Landstraße (Mai eantra. bürg) ist als solche nicht mehr nöthig, seit vom Staab «angeli eine neue betreffende Straßenverbincung hergestellt worden ßer zn ist. Die genannte Landstraße soll deßhalb nach §. 8 de- mbe£pi Gesetzes vom 16. März c. als Landweg an die betreffend twtuel Gemeinden — vorbehaltlich etwaiger Unterstützung am M Br ständischen Fonds int Falle von lleberlaftungen — über- lusschu gehen unb das hierzu Nölhige eingeleitet werden. Die Ar- ülngen regungen wegen dermaliger Instandsetzung dieser Straß, cn abk erledigen sich hiernach vorerst. — Die der Gemeinde Mauen ich ver (Hünfeld) bereits bewilligte Wegebauunterstützung ist ach laues Nachweis ber Unzulänglichkeit um ICO Mark vermehrt wov n Lehr ben. — Gemeinde Törnholzhaufen (Frankenberg) erhiell alb fei für Ausbau ihrer Landwege 200 M. — Die Gemeiim je An Sarnau (Marburg) 400 M. — Stabt Naumburg (Wolf- [uflebe: Hagen) 2000 M. unb die ^Gemeinde Wollmar (Marburg) ausbar 360 M. — Dagegen wurde ein der Gemeinde Reichenbach ung de (Kreis Witzenhaufen) bereits bewilligte Unterstützung von »halten 2000 M. vorerst wieder zurückgezogen, weil die Gemeinde ich Ab; die projektirte Wegekorrektion nicht für so nöthig hält, um — ‘ auch ihrerseits Leistungen dazu aufzuwenden. — Wegen htm ho der Anwendbarkeit der althessifchen Verordnung vom 21 icgen t Novbr. 1827 (wonach die Gemeinden den durch Frevel eben, an den Bäumen ber öffentlichen Wege re. in ihrer Ge- iel zu marknng entstanbenen Schaden zu ersetzen haben) aus du nesens Gemarkungen ber neurechtlichen Gutsbezirke bestehen biffe er Unt rirenbe Ansichten zwischen bem Landesbirektorium unb bei rbcit i hiesigen königlichen Regierung, unb es ist das königliche fit rech Oberpräsibium auf Anrufen ber Ansicht ber Regierung bei- ie Bese getreten. Da das Princip nicht unwichtig ist, so beschloß iimenfi ber Ausschuß, baß bie höchste Instanz anzurufen sei. - us der ES war beantragt worben, ben Landweg von Jossa (Schlnch- lerbinb tern) in ber Richtung nach bem Bade Brückenau wegen von beS burch die Eisenbahn Elm-Gernünben dieser Straße zu- it im ( geführten höheren Verkehrs in eine Staatsstraße umzu- wfaßte wandeln. Der Ausschuß gewann indeß die Ueberzeugung, >mbe t daß die hierbei in Betracht kommenden diesseitigen Ge- mannt meinben eine so geringe Straßenbaulast zu tragen der C< haben, baß ihnen bie Unterhaltung des fraglichen Land lusleihi wegö — eventuell mit ständischer Beihülfe — keineswegs »beige schwer fallen könne, unb lehnte ab, bie Sache weiter zu ums, t verfolgen. — Die Frage, ob bem Kommnnalverbanbe bti rbeüun

wurde wegen nicht nachgewiesener Ueberbürdung abgelehnt; dagegen an Buchenberg (Vöhl) 100 M. pro 1879 — an Sindersfeld (Kirchhain) 35 M. und an bie Blinden- Anstalten zu Wiesbaden unb Frankfurt a. M. für bie Pflege armer Kinder des hiesigen Bezirks 400 M. unb resp. 150 M. bewilligt. — Für bas lanfenbe Jahr ist ber Fonbs zur Bestreitung ber Entschädigungen für getestete« feuchenkrankes Rindvieh bereits erschöpft und wäre deßhalb eine zweite Viehsteuercrhebung nothwendig. Der Ausschuß genehmigte indeß, daß behufs Vermeidung der Kosten unb Umstände einer solchen Ausnahmserhebung die vorkommen- ben Entschädigungen für Rindvieh einstweilen aus sonstigen

Unterhaltung von Hoheitszeichen an den Landstraßen auf »ren, den Landesgrenzen gesetzlich obliege, ist mehrfach besprochen m drei und jetzt in einem Falle praktisch geworden. Der Aus mfur schuß lehnte auf Vortrag die betreffende Verpflichtung uni »gegen die darauf gestützte Anforderung ab. — Bezüglich bei m Lei Landwegs Frauenborn - Altenfeld (Eschwege) besteht eüu füllen Weigerung des Gutsbezirks Altenfeld zur nncntgeltlichei -ahrlic Abgabe einigen zur Verbreiterung nöthigcn Areals und el «geschr beschloß ber Ausschuß, vor weiterem Eintreten bie 9te — gierung zu ersuchen, ben Gutsbezirk zu ber nothwendigei ie bie Leistung anzuhalten. — Hinsichtlich ber Ueberbrückung bei «fgegeb Bracht im Landwege Neuenschmidten-Schächtelburg (Gew ubliku'

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Anna, welcher man das Geheimniß mitgetheilt, stand, Thrä- nen im Auge, vor ihr unb flocht einen Kranz von Rosen in ihr Haar, während Glifford mit den nöthigen Anord­nungen in einem andern Zimmer beschäftigt war.

„Was weinst Du, Anna?" fragte bie Königin, als sie bie Thränen in ihren Augen erblickte. „Du siehst mich heiter und mit meinem Loose zufrieden, siehst mich ja dem Ziele meiner heißesten Wünsche so nahe. Gönne mir den schönen Augenblick ungetrübt, unb laß mich nicht durch Deine Thränen in bie Zukunft blicken. Fürchte nichts für mich, gute Anna, selbst Deinen thörichten Hoffnungen, bächt ich, müßte ber Schritt, ben ich zu vollbringen bereit bin, neue Schwingen leihen. Laß die Thränen! Den Myrten­kranz barfst Du mir zwar nicht in bie Locken schlingen, toinbe aber- mit freubigem Lächeln bie Rosen in mein Haar!"

„Morgen sinb sie verwelkt!" sagte Anna traurig. Das leiseste Lüftchen nimmt ihre Blätter mit fort, unb dieser Schmuck ist nur für kurze Stunden blühend unb schön. Aber bie Krone von Gold und funkelnden Edelsteinen, die wie die Himmelssterne durch Wolken aus Euren dunklen Locken hervorblitzten, sie schmückt das Haupt für immer, erhellt daS Leben mit ihrem schimmernden Glanze und erst des Todes Hand entreißt sie uns!"

„Ich habe sie getragen*, sagte Maria ernst, unb sie hat mein Leben nicht erhellt, sie hat mich schwer gebrückt. Das Glück, welches sie bietet, Anna, ist ein trügerischer Schein, ein Irrlicht, keine Fackel deö Himmels, unsere Welt zu erleuchten."

Anna erroiberte nichts, so wenig sie auch die Gefühle Maria's theilte. Als sie ben Kranz in bie Locken geflochten hatte, blickte sie mit Wohlgefallen auf ihre Gebieterin unb sagte, von ihrem Anblicke hingerissen: „Ihr seid wahrlich schön, meine Königin, heute schöner, als an jenem Tage in Abbeville, dort glühte Euer Auge stolz, heute ist es nur ber sanfte Strahl der Sehnsucht, ber lieblicher noch aus ihm ,hervorbricht. Ihr steigt von Eurer Höhe herab und hofft, die Liebe soll Euch lohnen; Ihr fühtt Euch

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eitlen Sinnen wohl. Wenn ich aber am Abend den Flitter fstwde glanz abgelegt hatte, bie Königin roieber Maria von Sa» Httine cafter war, ich auf einsamen Lager an ben gekränkte! !®3 d Freunb, an jene glücklichen Tage in Richmond dachte urt ,l*et i die Freude wog, welche mir hier zum Ersätze für sie wurde ^nnei o wie schaal warm sie mir dann! Wie einsam fand i< rKt ’ mich unb wie gern hält' ich mein Schicksal mit dem dö Kn h ärmsten Weibes meines Lanbes vertauscht, bas in den Arme» tie ihres liebenben Gatten dem kommenden Tage voll Müho Po- unb Sorgen sanft entgegen schlummert." .' M

(Fortsetzung folgt.) W

mich. Suche Deinen Himmel nur in Deinem Herzen , Dort kann Dir ein unaussprechlich schönes Paradies er «gen i blühen; dort wo der Ehrgeiz schweigt, tönet Dir nur d« $ nvc fanfte Stimme der Siebe melodisch entgegen, dort lebst D» w nur Dir, Deinem Geliebten und einem stillen, reinen Glücke wen v Klimme nicht nach einem unerreichbaren Ziele, nicht nac Kte D einer freudenlosen Höhe, Du wirst sie nie erreichen, utt 3 hief wollt' es Dein finstere« Geschick, bann wehe Dir! TE ftar Glanz des Thrones erhellet, aber erwärmet nicht nuss ^r a Lebm; es ist ein Schimmerglanz, ber das Ange blenett st aber ber innere Friebe des Herzens, bieser fromme Begleiter fchen j dieser sanfte Tröster in ber Noth, er flieht ben Glanz, c ’ttrab weilt nur selten unter bem goldbnrchwirkten Baldachin, mi 8 Freuden sag' ich dem Purpur Lebewohl. Aus bem schönst« *®$ube Throne ber Welt, auf Frankreichs Thron hab' ich geseffcs n war Anfangs warb ich oft von seinem Schimmerglanz verloE?cht ich glaubte mich glücklich in dem Geräusche der Turnir bleibe und Feste; ber Weihrauch, ber mir bampfte, lhat mein« 11411 st

glücklich in diesem Gedanken, aber noch tausendmal beglü Dieser ckenber muß es sein" — rief sie, sich vergessend, und ih krmka ganzes Wesen drückte Hoheit und Majestät ans — „tau näabc sendmal beglückender muß es sein, ein strahlendes Diadem 4 von mit Rosen und Myrthen umwunden, im Haar, von te T wir! Liebe auf einen Thron gehoben, in seinen Himmel einju keise i gehen." ublifu

„ArmeS Mädchen!" sagte Maria bewegt. „Du bauerfi Wblicl