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Beiger zu Frankenau, Eduard Israel zu Waldkappel und Wilhelm Dalwig zu Trendelburg sind gestorben.

Hofgeismar, 1. Juli. Ein trauriger Unfall pasiirte un Sonnabend Nachmittag einem hier an den Wegen be- chäftigten Arbeiter aus Immenhausen. Derselbe kam von ,er Bahn, wollte in die Stadt und hierzu eine gerade des Legs daher kommendes Beberbecker Gefährt als gute Ge- egenheit benutzen. Ohne den Kutscher um Anhalten der ffcrde zu bitten, versuchte er auf den fahrenden Wagen u steigen, glitt jedoch aus, gerieth mit dem rechten Bein n die Speichen des Rades und wurde, da der Kutscher eine Ahnung davon hatte, daß Jemand hinten am Wagen oar, verschiedene Male mit um die Achse gedreht und »eiter geschleift, sodaß das Bein gebrochen wurde.

Wrtzevhausen, 2. Juli. Die Tage des großen land- »irtbschaftlichen Festes rücken immer näher heran und die Vorbereitungen dazu auf dem Festplatze nähern sich mit iiesmschritten ihrer Vollendung. Nachdem bereits vorige Loche die Zimmerarbeiten beendet waren, ist man jetzt nt der Dekoration des Platzes, namentlich aber mit der iesthalle beschäftigt, die, wie wir hören,' nach allen Rich- mgen eine recht geschmackvolle werden wird. Das sehr tätige Konnte wird, wie verlautet, den Festtheilnehmcrn, bgesehen von der Ausführuitg deS bereits bekannten Pro- ramms, noch mehrere sinnreiche Ueberraschungen bieten, ksonder« verspricht der erste Festabend (Dienstag den 8. . M.) ein sehr genußreicher zu werden. Alles hängt atürlich wesentlich vom Wetter ab, das un«, wie wir itten und hoffen, gnädig sein und keinen Strich durch e Rechnung machen möge.

Ems, 3. Juli. Se. Maj. der Kaiser machte gestern »e Spazierfahrt und besuchte Abends das Theater. Die !ur heute früh wie gewöhnlich. Das Musikcorps des iarde-Regiments „Königin Augusta" in Koblenz machte ie Morgenmusik.

vom Reichstag.

Berlin,, den 3. Juli 1879.

Vicepräsident v. Franckenstein eröffnet um 12IZ> Uhr e Sitzung und theilt mit, daß Präsident v. Seydewitz 'egeii^ dringender Familienangelegenheiten beurlaubt ist. — )ie Fortsetzung der Beralhung des Zolltarifs beginnt mit ir. 2 (Baurnwollenwaaren). Hierzu liegen vor Anträge ou Löwe (Berlin), Sonnernann, v. Heerernann und Grad, teils auf Ermäßigung, theils auf Erhöhung der Zollsätze, m Laufe der Debatte erklärt Grad, seinen Antrag zurück- iziehen. Der Antrag Landmann, welcher die Erhöhung rs Zolles für Gardinenstoffe festsetzt, wird angenommen; » übrigen werden die Sätze nach den CommisstonSvor- hlägen bewilligt. Die Anmerkungen ad d werden mit nem unwesentlichen Anträge v. Hecremann's angenommen, os. 18 (Kleider, Leibwäsche rc.) wird von Sonnemann be- mpft, v. Kardorff vertheidigt und unverändert in der ommissionsfassung angenommen. Zu Position 22 (Lei- tngarn, Leimvand und andere Leinenwaaren) wird der Nrag v. Wänker auf Erhöhung gewisser Zollsätze abge- hnt. Eine von der Commission beantragte Resolution, «nach die Regierungen ersucht werden, nach Ablauf des andelsvertrages mit Oesterreich-Ungarn die zollfreie Ein- chr von Rohleinen nicht mehr zuzugestehen, wird ange- »mmen, der Antrag Löwe (Berlin) auf Ermäßigung der ^ätze für zubereitetes Leinen abgelehnt und särnrntliche ofitionen unverändert bewilligt. Zu Nr. 30 (Seide ib Seideuwaaren) wird ein unerhebliches Amendement ^ssapp und Völk, wonach Zwirn- und Rohseide mit -0 Mark Zoll belegt werden sollen, angenommen. Im tbrtgen wird Nr. 30 nach den Commissionsanträgen nehmigt und hierauf die Beralhung bis Freitag Mittag rtagt.

vermischte».

Maunheim, 1. Juli. Wie schon früher mittgecheilt, <J' Mittclrheinische Mustkfest in unserer Stadt n , -f 27., 28. und 29. dieses Monats abgehalten wer- es ist ist damit zugleich die 50jährige Jubiläumsfeier ® Mannheimer Musikvereins verbunden. Dirigent der °?"rte ist Herr Hvfkapellmeister V. Lachner in Karls- , ' -H16 Mitwirkende für die Gesangssolopartien sind au M. Kölle-Murjahn, die Herren Hofvpernsänger laudigl und Stritt, sämmtlich aus Karlsruhe, gewonnen. , zetten Concerte spielt Herr Concertmeister Jean euer ^Beethovens Biolinconcert. Der Chor besteht aus Sängern und Sängerinnen aus den Städten ’ MUtelrheinischen MustkverbandS: Dannftadt, Mainz Mannheim, sowie aus den benachbarten Städten: na'Karlsruhe, Heidelberg und WormS.

Orchester wird gebildet aus dem vollständigen Hvf- ° ^'-rchester von Mannheim und aus Mitgliedern r Hofkapellen von Karlsruhe und Darmstadt, sowie de« elberger Ltadt Orchesters, im ganzen etwa 120 Per- m /Jülich ist verzeichnen zu können, daß in r,ih^'nrUmcUla ^ Tcheile folgende hervorragende Musiker SS Flttoirfun8 rugesagt haben, die HH. Hof-

' langer und Concertmeister F. Zajie aus

annhelm, Concertmeister Kündinger aus Nürnberg (Bru- s ^b^n K. Kündinger hier) Concertmeister Weber iwy* L. ^armstad^ Musikdirektor Rosenkranz au« Heidelberg, u be-s I ist vorläufig wie folgt, festgesetzt: Samstag,

eile apä ra3 -c Warten-Fest in dem reservirten anaver-i?^^^. ^chloßgartenS. Vorträge derMämier- ngverelne und der vollständigen Grenadier Musikkapelle.

Italienische Nacht. Sonntag den 27. Juli. Vormittags 9 Uhr: Vorprobe zum Concert. Abends 6 Uhr: 1. Cvn- cert. Die Schöpfung, Oratorium für Soli, Chor und Orchester von Jos. Haydn. Abends 9 Uhr: Abendunter­haltung in den vereinigten Lokalitäten des Saalbaues. Montag, den 28. Juli. Vormittags 9 Uhr: Hauptprobe zum 2. Concert. Abends 4 Uhr: 2. Concert. 1. Ab­teilung. 1) Ouvertüre zu „Egmont" von Beethoven. 2) Arie von Händel (Herr Staudigl). 3) Liedervvrträge von Frau Kölle. 4) Violinconcert von Beethoven (Herr I. Becker). 5) Duett aus „Jeffonda" von Spohr (Frau Kölle, Herr Stritt). 6) Sinfonie Nr. 2 in D=dur von Brahms. 2. Abtheilung. Die erste Walpurgisnacht, Can­tate für Soli, Chor und Orchester von Mendelsfohn. Abends 9 Uhr: Fest-Ball in den dekorirten Räumen de« Saalbaues. Dienstag, den 30. Juli Nachmittags: Ge­meinschaftlicher Ausflug nach Heidelberg.

Offenbach, 2. Juli. (Eröffnung der hessischen Landes - Gewerbe - Ausstellung.) Nachdem in den letzten Wochen, ganz besonders in den letzten Tagen, Tausende von fleißigen Händen unaufhörlich gearbeitet hatten, um alles bis zu dem festgesetzten Termine zu vollenden, wurde die hessische Landes-Gewerbe-Ausstellung heute Vormittag um 11 Uhr im Beisein de« Protectors der Ausstellung, Sr. k. Hoheit des Großherzogs, der Prinzen Wilhelm und Heinrich von Hessen, des Erbgroßherzogs, vieler Generäle Osficiere, der großherzogl. Minister, Ministerialräthe und Geheime Räche, sowie der Spitzen der staatlichen und städ­tischen Behörden eröffnet. Die Stadt prangt im reichsten Fahnen- und Guirlandenschmuck. Sämmtliche Schulen bil­den in den Straßen, die der Großherzog, der zu Wagen von Wolfsgarten kam, pasfirte, ebenso der Turnverein, der Schützenverein, die beiden Kriegervereine, die Feuerwehr und die beiden Rudervereine Spalier. Se. k. Hoheit traf um lO1^ Uhr in unserer Stadt ein, wurde am Eingänge von einer Deputation des AuSstellungscomites empfangen und fuhr durch die Kaiserstraße und Frankfurter Straße, vom Publikum und der Schuljugend mit lautem Hurrah begrüßh, nach der Ausstellung. Nachdem die vereinigten Sänger Offenbachs die eigens für biefen Zweck gedichtete Festhymne gesungen hatten, schillerte der Präsident der Ausstellung, wie sowohl die staatlichen und städtischen Be­hörden, als auch unsere Bürgerschaft ihren wesentlichen Antheil an dem Gelingen des Werkes hätten. Redner schloß mit einem dreifache Hoch auf Se. kgl. Hoheit den Großherzog. Auf Befehl des Letztere» wurden nun die Räumlichkeiten geöffnet und die Ausstellung in Augenschein genommen, lieber die Ausstellung herrscht nur eine Stimme: Sie ist in allen Theilen brillant und großartig und über­trifft selbst die kühnsten Erwartungen. Und was eine Hauptsache ist, die Ausstellung ist nicht etwa halb vollendet, sondern vollständig fertig. Wenn diese Ausstellung nicht das Publikum in Masse anzieht, wüßten wir nicht, welche es thun sollte. Se. kgl. Hoheit nebst Gefolge verweilte über zwei Stunden in der Halle und nahm das Meiste eingehend in Augenschein. Sodann wurden die prächtigen Anlagen besichtigt und dann in dem Restaurationsgebäube das von dem Comite offerirte Frühstück eingenommen. Se. k. Hoheit der Großherzog, der, wie uns mitgetheilt wird, in 14 Tagen die Ausstellung wieder mit seinem Besuche beehren wird, fuhr gegen Abend wieder nach Wolfsgarten Um 3 Uhr Nachmittags wurde die Ausstellung auch für das Publikum geöffnet.

Moskau. Eine Klage wegen Verletzung des Brief­geheimnisses ist, wie der „Kirchliche Anzeiger" berichtet, dieser Tage an den Oberprokureur des heiligen Synod und an das Synodal-Comptoir gerichtet worden. Eine Korrespondenz aus dem als Wallfahrtsort bekannte Solo- wezki-Kloster hatte nämlich vor einiger Zeit interessante Streiflichter auf das Lehen der dortigen Klosterbewohner geworfen, und da Weniges davon geeignet war, den Rus der Mönche zu heben, so begann man Jagd auf die ein- und auslaufenden Briefe deS Korrespondenten zu machen, und zwar in so ergiebiger Weise, daß die Reaktion des Blatte« nur noch einen einzigen, auf Umwegen beförderten Brief von ihrem Korrespondenten erhielt und diesem seiner­seits, auch mehr durch Zufall, als durch den guten Willen Anderer, ebenfalls nur ein Brief der Redaktion zukam. Der Korrespondent hat sich nun mit einer Mage an die Oberkirchenbehörde gewendet, und die weiteren Schritte derselben sind nun abzuwarten.

Riga. (Ersatzpflicht der Hinterbliebenen eines ge­fallenen OfficierS.) Dem „Tncknmer Anzeiger" wird nach­stehender intereffanter Rechtsfall mitgetheilt: Ein ans Kurland gebürtiger Herr B. B., der als Kapitän eines russischen Grenaoier - Regiments den letzten Feldzug gegen die Türkei in der KaukasuSarmee mitmachte und bei der Erstürmung von Kars den Heldentod fand, hat nach seinem Ableben Veranlassung zu einem osficiellen Schreiben seines RegimentS- KommandeurS an die T—fche Polizeibehörde in Kurland gegeben. Mittels beregten Schreibens, den. W. April 1879, wird die T—sche Polizeibehörde ersucht, von den noch gegenwärtig in Kurland lebenden Erben des vor Kars gefallenen Kapitäns B. B. die Summe von 22 Rbl. 72 Kop. auf executivischem Wege beizutreiben, da der ver­storbene B. B. aus dem Leben geschieden ist, ihe er einen der hohen Krone gehörigen, im Nachlasse defuncti nicht vorgefundenen Revolver abgeliefert hat. Diese Forderung des Regiments-Kommandeurs dürst«, wenn auch nicht ohne Mühe und gutem Willen, wohl begründet werben, zumal die Fahrlässigkeit des Kapitäns B. bei Erstürmung von KarS allein die Schuld trägt, daß ein Menschenleben und

Kronsrevolver verloren gegangen. Die civilrechtliche Ver­bindlichkeit der Erben, mindestens den Werth desRevvlveiS zu ersetzen, steht somit außer Frage und haben sich hier­nach alle Angehörige ihrer in der Artillerie dienenden Familienglieder vorzusehen, daß sie nicht ebenfalls auf Er­satz einer vom Feinde eroberten Krupp schen Kanone — deren Werth oft 20,000 Rbl. übersteigt — in Anspruch ge­nommen werden.

— Als künftige richterliche Amtstracht soll, wie bereits mitgetheilt, Robe und Barret, ungefähr wie sie in der Rhein- Provinz und in Hannover üblich sind, adoptirt werden. Der diesbezüglichen Verordnung wird binnen Kurzem entgegen­gesehen. Die Robe wird, wie verlautet, für alle richterlichen Beamten gleichmäßig aus einem leichten schwarzen Wollen­stoff gefertigt- fein und nur im Kragen eine Verschiedenheit zeigen, derartig, daß derselbe für die Richter aus Sammet, für die Anwaltschaft aus Seide und für die Gerichtsschreiber aus demselben Stoff, wie die Robe selbst, besteht. Das Barret entspricht dem Stoffe der Kragen. Außerdem soll die weiße Halsbinde obligatorisch sein. Besondere, den ver­schiedenen Rangstufen der Richter entsprechende Abzeichen sind nicht in Aussicht genommen, dagegen wohl für die Präsidenten des Gerichtshofes, über dessen Form aber noch nicht definitiv Beschluß gefaßt zu sein scheint.

— (Hohes Alter.) Aus dem Geheimen Civilkcabinet des Kaisers Wilhelm traf in voriger Woche an die Wittwe Frau Singer in Gleiwitz eine Gratulation zu ihrem 111. Geburtstage mit einem Geldgeschenk in Höhe von 100 Mark ein, welches Se. Majestät der Greisin übersenden ließ. Da Frau Singer nicht in dürftigen Verhälnifsen lebt, so hat sie die Summe einer milden Stiftung über­wiesen. Die hochbetagte Frau hatte dem Kaiser zu dessen Jubelhochzeit ein Glückwunschschreiben, übersenden lassen.

r-lezrsptzische Depesche«.

Berlin, 3. Juli. Die Zolltarif-Commission beschloß in heutiger Abendsitzung, den Kaffeezoll auf 40 M., den Petroleum-Zoll auf 6 M. festzusetzen.

Wie«, 3. Juli. Der Großgrundbesitz Böhmens wählte gemäß der Compromiß-Liste 10 Conservative und 13 Libe­rale, worunter die Minister von Mansfeld und de Pretis, nahezu einstimmig. — Der Großgrundbesitz von Ober­österreich und Kram wählte Liberale.

Wie«, 4. Juli. Die „Wiener Zeitung''meldet: Der Kaiser betraute den LegationSrath Grafen Khevenhüller- Meisch mit den Functionen eines diplomatischen Agenten und Generalconsuls im Fürstenthum Bulgarien.

Rom, 3. Juli. In der heutigen Sitzung der Depn- tirtenkammer, in welcher die Debatte über das Mahlsteuer­gesetz fortgesetzt wurde, antwortete de PretiS auf die gegen das Ministerium vorgebrachten Anschuldigungen, legte die Gründe dar, weshalb er die meisten Tagesordnungen nicht annehmen könne und beantragte einige Amendements zu dem Majoritäts-Entwürfe. Schließlich genehmigte die Kammer mit 251 gegen 159 Stimmen (6 Abgeordnete enthielten sich der Abstimmung) die von Baccarini bean­tragte einfache Tagesordnung, welcher sich auch Sell» und Nicotera angeschlossen hatten. Nachdem de Pretis erklärt hatte, daß das Cabinet die Annahme der Baccarini'schen einfachen Tagesordnung als Mißtrauensvotum gegen die Regierung betrachten würde, verlangte er in Folge der Abstimmung die' Vertagung der Debatte, damit er dem Könige, berichten könne. Der Präsident der Kammer theilte hierauf mit, daß er den Tag der nächsten Sitzung bekannt- geben werde. — Dem „Pungolo Romano" zufolge wurde heute nach der Abstimmung in der Kammer ein Ministcr- rath abgehalteu, und überreichte später de Pretis dem Könige da« Entlaffungsgesuch des Cabinets.

Paris, 3. Juli? Der- Affisengerichtshof des Seiue- departements hat Paul Cassagnac in der Anklagesache, seine Artikel im „Le Pays" gegen die Regierung betr., freigesprochen. .-

Schiffsnachrichten.

Southampton den 2. Juli. Der Postdampfer Oder, Capt^ 6. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Breme», welcher am 21. 3nni von Newyork abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abend» wohlbehalten hier angekommen und hat »ach Landung der Mr Southamplom bestimmten Passagiere, Poft und Ladung 10 Uhr Abend» die Steife nach Bremen fortgesetzt. Die Oder überbringt 286 Passagiere und volle Ladung.

Laut Telegramm sind die Hamburger Post-Dampfschiffe: „Silesia", am 18. Juni von Hamburg und am 21. Juni von Havre abgegangen, nach einer Reise von 11 Tagen l? Stunden am 3. d. M. 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork ange­kommen ; „Cimdria", am 2a. Juni von Hamburg obgegangen, am 27. Morgens in Havre angekommen und von dort am 28. Juni 4 Uhr Morgens nach Newyork weiter in See gegangen. Mit diesem Dampfer fuhr auch von Havre Se. Excellenz Herr Singo Hoki Kaiserlicher Gesandter au? Japan nebst Frau Ge­mahlin und Dienerschaft. Derselbe fährt via Newyork-San Francisco nach Japan. um bei dem Abschluß verschiedener Han­delsverträge mit thätig zu sein. .Frisia', am 19. Juni von Newyork abge. angen, ist am 29. Juni 9% Uhr Morgens in Psymvuth angekommen, Eherbourg selbigen Tages passirt und be­reits am I. d. M. Mittags in Hamburg eingetroffen. Das Schiff brachte 201 Passagiere, 92 Briefsäcke, volle Ladung und 130,000 Dollars Conlanten: — /Snevia" ging am 2. d. M. von Hamburg via Havre nach Newyork ab.

Frankfurt a. M., 4. Juli. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn) Creditaltien 2331 nach - , Staatsbahn­aktien 245) nach —, Ungarische Gold-Rente 82j nach — Russen 88', nach — Tendenz: Ziemlich fest.

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