6- k. M. behufs persönlicher Betheiligung an der Feier der goldnen Hochzeit Ihrer kaiserlichen und königlichen Majestäten in Berlin eintreffen und auf 4 bis 5 Tage hier Aufenthalt nehmen wird. Der Kaiser Alexander beabsich- tigt, sich Hierselbst mit seiner Tochter, der Großfürstin Maria Alexandrowna und deren Gemahl, dem Herzoge von Edinburgh, ein Rendez-vous zu geben, auch wird Se. Majestät von seinen drei jüngsten Söhnen, den Groß- ürsten Alexi«, Sergei und Paul begleitet sein. Sämmt- iche russische Herrschaften werden, wenn wir recht berichtet ind, im russischen Botschaftshotel absteigen, während das ehr zahlreiche Gefolge, unter welchem sich der Gencral- ldjutant von Trepoff und der Vertreter des russischen Reichskanzlers, Wirkliche Geheime Rath von Giers, befinden werden, in hiesigen Hotels Wohnung nehmen dürften. — Da« Programm für die Feier der goldnen Hochzeit de« Kaiserpaares ist vom Kaiser jetzt festgestellt worden. Bis jetzt sind 56 fürstliche Gäste schon angemeldet worden. Der Kaiser und die Kaiserin gedenken die erste Woche des Juni in Babelsberg zu restdiren und am Abende des 10. Juni nach Berlin zu kommen. Am 11. Juni, 12 Uhr Mittags, wird das Kaiserliche Jubelpaar in großer Königlicher Gala-Equipage vom Königlichen Palais sich nach dem Schlosse begeben, dort die Glückwünsche der Mitglieder des Königlichen Hauses und der versammelten Fürstlichkeiten entgegennchmen und darauf vom Weißen Saale au» in die Schloßkapelle gehen, wo die Einsegnung vom Hofprediger Dr. Kögel vor sich gehen wird. Dem Segen folgt die Abfeuerung von 101 Kanonenschüssen. — Prinz Karl von Preußen, der von Mailand nach München abgereist ist, und am 26. in Wiesbaden erwartet wird, kommt zum 8. Juni nach Berlin, um an der Feier der goldenen Hochzeit Thell zu nehmen. — Die „N. Pr. Ztg." ergänzt die bereits gebrachte Mittheilung, daß das über den Untergang des „Großen Kurfürsten" ergangene kriegs- gerichlliche Erkenntniß vom Kaiser aufgehoben und ein neues Kriegsgericht bestellt worden sei, dahin, daß zu Mit- gliedern desselben außer dem General v. Podbilski, welcher als Vorsitzender fungiren wird, u. A. der General-Lieutenant und Director der allgemeinen KricgSdepartementS im K. Kriegsministerium, v. VoigtS-Rhetz, der Generalmajor und Commandant von Berlin, Graf v. WartenSleben, die CapitänS zur See Zirzow und Graf v. Hacke ernannt worden sind. Der Zusammentritt des Kriegsgerichts soll sehr beschleunigt werden und wird vermuthlich Anfang Juni stattfinden. — Die Vorschläge des Staatsministeriums in Bezug auf die Pensionszahlung an die Königin Marie von von Hannover und deren Töchter sind, wie die Post mittheilt, dem Kaiser zur Genehmigung vorgelegt. Die Aushändigung der Pensionen dürfte etwa vom 1. Juli ab erfolgen.
Dresden, 24. Mai. Fürst Alexander von Bulgarien ist heute Vormittag hier eingetroffen und stattete dem Könige und der Königin seinen Besuch ab. Derselbe ist um 6 Uhr Abends nach Berlin weitergereist.
Stuttgart, 24. Mai. Großfürst Michael, der Bruder der Königin, ist hier angekommen.
Kisstagea, 24. Mai. Herzog Ernst von Sachsen- Koburg ist heute zum Besuche des Kronprinzen des deutschen Reichs eingetroffen.
Würzburg, 24. Mai. Das Militärgericht verurtheilte den Lieutenant Schenk v. Geyern wegen 66 verschiedener Mißhandlungen ihm untergebener Soldaten zu 2 Jahren Festung und Dienstentlassung.
Ausland.
Pest, 24. Mai. Im Unterhause interpellirte Helfy wegen Vorlage in Betreff der Conventton mit der Türkei.
kann. Dann nimmt er eitle Laterne, welche er hinter dem Vorhang hervorgeholt, zündet das Licht in derselben, pustet die Lampe aus, wodurch die Atmosphäre in dem kleinen Raum noch mehr verpestet wird, und schlüpft dann mit der Laterne in der Hand hinter den Vorhang. Hier sehen wir an der einen Wand einen schweren eisernen Geldkasten, an der Wand gegenüber aber wieder eine kleine Thür. In dieser ebenfalls mit Eisen beschlagenen Thür ist aber ein Schloß, welches Hirsch aufschließt. Die Thür öffnet sich, Hirsch schlüpft hindurch und ist auf diesem Wege unmittelbar in eine Kammer seiner Wohnung gelangt. Es ist offenbar ein Schlaf-Kabinct, welches, wenn auch nicht sehr reinlich, doch elegant aussieht. Er kann auch die Ladenthür von Außen verschließen und also von dort noch leichter nach der Wohnung gelangen, er kann aber dann nicht noch die großen eisernen Stangen vor die Ladenthür legen, und auch nicht den Eingang vom Laden nach dem Kabinet verschließen. Gleichwohl geht er sonst immer durch die Ladenthür in den Laden, und aus demselben durch die Thür nach der Wohnung und dies thut er, damit Nie- viand eine Ahnung von einer unmittelbaren Verbindung seiner Wohnung mit dem Geschäft-lokale haben solle. Er muß dann aber, wann er von der Sttaße aus in den Laden will, erst von seiner Wohnung aus wieder in den Laden um die inneren Verschlüsse anzubringen. Dies versäumt er nie, wenn er WerthvolleS in seinem GeschäftS- lokal hat, und das muß jetzt namentlich der Fall sein, wenn er sich in so bedeutende Geschäfte rinläßt, wie daS ihm von Löwe in Aussicht gestellte. Heute ging er nicht über die Sttaße weg nach seiner Wohnung, weil er nicht mit August am Hause oder aus dem Hofe gesehen sein wollte.
(Fortsetzung folgt.)
Tisza sagte zu, die Interpellation in der nächsten Woche zu beantworten.
Paris, 24. Mai. Der Präsident der Republik hat durch Dekret von heute wiederum 400 Communeverurtheilte begnadigt. — Kammer der Deputieren. Caffagnac beklagt sich über die in der letzten Sitzung von Goblet, Unterstaatssekretär der Justiz, in Bezug auf ihn gebrauchten Ausdrücke und verlangt, daß Goblet von der Tribüne aus diese Ausdrücke ausdrücklich zurücknehme. Goblet erwidert, er habe Caffagnac nicht beleidigen wollen; die Regierung aber wolle respektirt sein. Es entwickelte sich hierauf eine lebhafte Seme. Bandry d'Asson (von der Rechten) wird zur Ordnung gerufen und erhält alsdann eine Rüge. Caffagnac besteigt die Tribüne und verlangt, daß sich Goblet ausführlicher erkläre. Er schließt mit herausfordernden Ausdrücken gegenüber Goblet, wofür er zur Ordnung gerufen wird. Der Zwischenfall ist damit geschlossen. Caffagnac hat Goblet seine Zeugen geschickt. — Lockroy bringt eine Interpellation über die Anwendung des Amnestiegesetzes. Die Diskussion wird auf Donnerstag festgesetzt.
Lo«do«, 24. Mai. Die „Times" meldet: Dem afghanischen Friedensvertrage zufolge behandelt England die Thäler Kurum, Sibi und Pischni als übertragene und nicht annektirte Gebiete und führt den Ueberschuß der Einkünfte an den Emir ab. Demselben sei vorbehaltlich einer strikten Ausführung des Vertrages eine Jahressubsidie von 120,000 L. garantirt. — Die deutsche Kaiserin reiste gestern :.bend ab und übemachtete in Dover. Dieselbe setzte ihre Reise heute Morgen fort. — DaS „Reuter'sche Bureau" meldet aus Capetown vom 8. Mai: Die Vorwärtsbewegung der brittschen Truppen in daS Zululand beginnt in einigen Tagens Oberst Wood ergreift die Offensive, sobald General Chelmsford in Kambula angekommen ist. Im Lager von Jnyseane befinden sich viele Kranke. — Im Unterhaus bei Fortsetzung der Debatte über das indische Budget empfiehlt Lowe die Einführung von Papiergeld, um die durch die Entwerthung des Silbers verursachten Verluste zu verhindern. Hamilton betonte die Schwierigkeiten, welche die Einführung von Papiergeld verursachen und die das Silber noch mehr entwerthen würde, während die Erhöhung des Silberwerthes wünschenswerth sei. Die Budget-Debatte wird sodann vettagt. Die Bill, welche die Regierung ermächtigt, eine Anleihe von 5 Millionen für Indien aufzunehmen, wird hierauf in erster Lesung genehmigt.
Petersburg, 24. Mai. Der „Regierungsbote" meldet aus Livadia vom 23. d.: Der außerordentliche Gesandte de« Sultans Ramyk Pascha ist gestern hier eingetroffen, vom Kaiser in Audienz empfangen und zur Tafel gezogen. Heute Abend reift derselbe nach Konstantinopel zurück.
Atheu, 24. Mai. Bei Phanari in Thessalien hat ein Zusammenstoß zwischen griechischm Insurgenten und türkischen Soldaten stattgefunden. Der Anführer der Insurgenten, Sachioti, und etwa 60 Insurgenten wurden getödtet.
Bukarest, 24. Mai. Gutem Vernehmen nach werden die Verhandlungen wegen des Ueberganges der rumänischen Eisenbahnen an den Staat nach Beendigung der Wahlen wieder aufgenommen. — Bei der Senatorenwahl wurden im ersten Wahlkollegium 14 Liberale und 16 Konservative gewählt. Unter den Liberalen befinden sich Brattano und Cogalniceano, welche doppelt gewählt wurden, ferner Cer- nat und BibeScu. sinter den Conservativen befinden sich Demeter Ghika, Borescu, Stratt, Stirbey, Mavrogeri, Catargiu, Florescu und Manu.
Marburg, 26. Mai. Der Festordnung der Einweihungsfeier des Universitäts-Gebäudes zu Marburg vom 28.—30. Mai 1879 entnehmen wir Nachstehendes: Mittwoch den 28. Mai. Vorfeier. 1. Von Nachmittag« 5 Uhr an Versammlung im Bücking'schen Garten (nur bei gutem Wetter,«. 6 V2 Uhr Einläuten des Festes. 7 V2 Uhr Einzug in den mittleren Saal des Wilhelmsbaus.' Voran die Musik, sodann das Corpus academicum mit den Festgästen, hierauf die übrigen Festcheilnehmer. 2. Begrüßung der Festgenossen durch den Rector. 3. Fackelzug der Studentenschaft zu Ehren Seiner Excellenz des Herrn Staats- ministers Dr. g e I k. 4. Gesellige Vereinigungen hn Wil- helmsbau des Schlosses.)
Donnerstag den 29. Mai. Hauptfeier. Morgens 7 Uhr Choral vom Schloßthurm geblasen. I. Festzug: Vormittags präci« 9 Uhr, Aufstellung des FestzugeS in der Bahnhofstraße von der Roßenstraße an rückwärts nach dem Bahnhof. Die Zugordnung ist folgende: 1. Drei Herolde zu Pferde in der Tracht^ de« 16. Jahrhunderts, mit dem hessischen Banner und Stäben. Erste« Musikcorps, 16. Jahrh. 2. Ein Hauptmann zu Pferde und zwölf Landsknechte zu Fuß (16. Jahrh.). 3. Sechs Gewappnete mit den Marburger Farben. 4. Marschall (16. Jahrh.), Banner mit dem Bilde Philipp- des Großmüthigen, des «Stifter« der Universität, 1527. 5. Sechs Studenten des 16. Jahrhunderts. 6. Marschall (17. Jahrh.), Banner mit dem Bilde Wilhelm« VI., deS Erneuerers der Universität, 1653. 7. Sechs Studenten de- 17. Jahrhundert«. 8. Marschall mit Stabe (18. Jahrh.). 9. Sech« Studenten des 18. Jahrhunderts. 10. Marschall mit Stab (Ende des 18. Jahrh.). 11. Sechs Studenten (Ende des 18. Jahrhundert«). 12. Elf Retter in Wichs mit Reichsbanner und zwei preußischen Fahnen. 13. Die Pedellen mit den Sceptern der Universttät. 14. Der Rector. 15. Die vier Decane. 16. Die Festgäste, soweit dieselben nicht den Zug am Universitätsgebäude zu
Be
iefen
ga
-nsalli juldig t übe lbrück be« g tat tt Iren 1 Gese »m s Udehi
Lecks lichte Kage« .schenk, •an di< 1 schreib M w M a sßrheb Kiigei stllhi chn Gi MfS' vchmi
»e im lt ein -läge tritt
8 19 m H v. B ihr. 1 ! Wc Parte enksck
Excellenz de« Herrn Staatsministers Dr. Falk an j Rector und die Eröffnung des Hauses. III. Enthülst de- Bildes Sr. Majestät des Kaiser« und Königs. H zug der Festgäste, deS Lehrkörper« der Universttät und e« Deputation der Studentenschaft in den SenatSsaal. D Hoch auf Se. Majestät wird vom Fenster au« signaliß Gesang : Heil Dir im Siegerkranz. IV. Festact in j refornttrten Kirche. Einleitendes Orgelspiel. Gesang i Festversammlung: Ein' feste Burg ist unser G Gottesdienstlicher Weiheact durch Ober-Consistorialki Professor Dr. Scheffer. Halleluja von Händel, 1 sungen vom akademischen Gesangverein. Festrede i Rectors Professors Dr. Mankopff. Gesang der A Versammlung: Run danket Alle Gott. V. Nachmiih 3 Uhr, Festmahl der Universität im Rittersaale i Schlosses. Ein zweites Festessen findet im Markees)- Saal Nachmittags 2 Uhr Statt. VI. Abends 8‘,21 präci« FestcommerS im Saalbau.
Iferbe «ziehe «u-w
c en. . R tt« i Trc
h< Ger es < ichen
di Reil
empfangen wünschen. 17. Die Professoren und DvccMEnttr
ltere hmo seit hmi her inte len
der vier Facultäten und die Universitätsbeamten. 18. Anher ehemaligen Studirenden, welche e« nicht vorziehen sich khlsufzu der Corporationen oder Gruppen der Studirenden ojäbf. schließen. Zweites Musikcorp«. 19. Corps Ha8so-N$crbnr sovia. 20. Corps Teutonia 21. Studentenverbinbitzund 5 Pharmacia. 22. Studentenverbindung Germania. *£it $ Reform-Verbindung Hasso - Guestphalia 24. NichiMrbei biudungSstudenten der theologischen Fakultät. 25. U Verbindungsstudenten der juristischen Fakultät. Dch Musikcorps. 26. Nichtverbindungsstudenten der medicj scheu Fakultät. 27. NichtterbindungSstudenten der phj fophischen Fakultät. 28. «Studentenverbindung Wy™ 29. Landsmannschaft Guestphalia. 30. Burschenft Arminia. 31. Burschenschaft Alemania. 32. Reiter Wichs. II. Uebergabe des Schlüssels von Seiten Seh
er mit der Befürwortung einer von dem Vorsitzenden hiesigen Lokalcomite«, Herrn Breitbartb, auSgearbeil Resolution. Nach kurzer, sachlich umvejentticher De wird denn auch dieselbe einstimmig angenommen, um Iftaer den Handelsminister gerichtet zu werden. Dieselbe l« tanfitf «örtlich: „Die vierte Versammlung deS Vereins fei «misst ständiger Schmiedemeister Deutschlands zu Kassel erkl « »a die Errichtung von Innungen und Gewerbekammern her A nothwendig; jedoch müssen denselben durch Gesetz gea yierur Rechte und Befugnisse ertheitt werden. Hierzu gehört a> bfr 1) das Lehrlingswesen (alleiniges Recht der Ausstelü ittel r von Lehrbriefen); 2) das Gesellenwesen (Legitimati Aufsicht und Mitwirkung bei den Kaffen); 3) Wahl । Richter zum Gewerbegericht (diese sollen exekutivische @ett erhalten und darf deren Urtheil bis zu einer gewif Grenze nicht anfechtbar sein); 4) die Entscheidung S die Aufnahme in die Innung; 5) die Wahl der Mitglib für die vom Staate zu errichtenden und mit bebörbtid Befugnissen auszustattenden Gewerbekammern; 6) < exekutivische Beitreibung der statutenmäßigen Beiträge « verwirkten Oronungsstrafen. Alle in der heutigen Gewer gesetzgebung vorhandenen Bestimmungen, welche der gefutd
Freitag, den 30. Mai. Nachfeier. I. Am Vormi von 10 Uhr an Besichtigung de« UniversitätSgebäudes der Sehenswürdigkeiten der Stadt. II. Gesellige Vereinig von Morgens 10 Uhr ab im MuseumSgarten. lll 31 mittags von 4 Uhr ab Waldfest auf dem DammelÄ
Marburg, 26.JD7ai. Ueberatt regen sich fleijlw bei Hände um unserer Stadt ein festlich Gewand anzulMmied Ehrenpforten erheben sich, Guirlanden werden gewuHcheS und Bäume gepflanzt, so daß man sieht, da« Fest ist tzchän der Thüre. — Die letzte Nummer der Leipziger JllustnPsmun Zeitung enthält eine Abbildung des UniversitätS-Gebäu»-— auch die in München albertypirte Festkarte hat eine Be Skizze desselben, von beiden läßt sich aber sagen, daß! die Schönheit und Formenvollendung be« Prachtbaues je nut in geringem Maße toiebergeben. AuS Berlin j uns von einem dort zusammengettetenen Comits von ftd Baumeistern Folgendes zu: „Am 28. d. M. findet Marburg die feierliche Einweihung deS UniversitätS-R baues statt. DaS Bauwerk fft nach den Plänen des A meisters Herrn C. Schäfer und zum allergrößten Th auch unter feiner persönlichen Leitung au-gesührt «ort Da der Baumeister verhindert ist, der Feier an Ort 1 Stelle beizuwohnen, so wollen ihm nahestehende CollM ert am Mittwoch den 28. d. M., Abends 8 Uhr, im Rest tionei raut Klein, Alte Jakoböstraße Nr. 75, ein gemüthlii erfe Zusammensein veranstalten, um in befreundetem Kr »mmi der Bedeutung dieses Tages Ausdruck zu geben." iefen.
Kassel, 23. Mai. Aus den Verhandlungen des bi athtro schm Schmiedemeistertags ist ferner zu berichten, daß i üwm die Petition, betreffenb die Beseitigung der Privatarba ti @e in den Militärschmieden, von dem Referenten Vogt (Bi iefen lau) auf den nicht unerheblichen Schaben hingewiesen tfl t Ta, d«n diese vom Staate unterstützten feuerfreien Jnstti re Er dem Schmiedegewerbe zufügen und hält er eine Abh Kn S hierin für unbedingt nöthig. Beanttagt und angenom, > Du wird eine neue treffendere und besser begründete (Sing 6gen an den Reichstag zu machen. In der hierauf folgert toDrt Berathung über den bekannten Erlaß des Handelsminis« nptet die Aufforderung zur Bildung von gewerblichen Jnnn ' betreffend, gibt zunächst Herr Dr. Schulze, Redakteur „Berliner Gewerbezeitung", in seiner Eigenschaft als gesandter des „CenttalvereinS deutscher Handwerker Fabrikanten" ein eingehendes Referat. Nach längeren tischen Ausführungen über die einzelnen Vorschläge Bestimmungen in dem hanbelSministeriellen Erlaß und als mustergültig empfohlenen O-nabrücker Statuts en