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lk Ermässigung der Eingangsabgaben von Tabak aus. Die Vorlage wird hierauf nach dem Anträge Löwe's kochum) an eine besvudere Commission von 28 Mitglie- rn verwiesen. — Nächste Sitzung Mittwoch 12 Uhr.
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nst. Ztg. befinden sich in der Fischzuchtanstalt zu Ra- fzell, 280 alte kalifornische Lachse, 300,000 junge Rhein- se, wovon ein Thell nach Sigmaringen verschickt wurde, >,000 junge Bachforellen (30,000 kamen in die Aach bei en und Volkertshausen), etliche Hundert junge Ritter,
jeni :n.
Berlin, 12. Mai 1879.
Fortsetzung der ersten Berathung der Tabaksteuer-Ge- ungr^e. v. Schmid (Württemberg) wendet sich gegen die :r ge itfühmngen v. Marschalls und Kiefers und betont, daß nstrr-; Tabaksteuer nicht nach den Forderungen der Jnteresfen- tanbt, i, sondern nach den Bedürfnissen des Reichs bemessen endk? rden muffe. Diese Bedürfnisse seien stark gewachsen und
sball unten nur durch indirecte Steuern befriedigt werden, daher mrdk die Vorlage gerechtfertigt. Das Monopol werde auch Fra« n Redners politischen Freunden verworfen; da das Mono- :ateui 1 aber ausgeschieden, bleibe nur die Gewichtssteuer übrig. Zoll« ebner legt die Vorzüge des Gewichtssteuersystems dar und
Lah> ächt die Ansicht aus, daß die Tabakindustrie die Sätze selbe, c Vorlage vertrage, erklärt sich indeß gegen die Licenz- »!.) teuer. — Meyer (Schaumburg-Lippe) protestirt gegen t G «n Gedanken der Wiederbelebung des Monopol-Projects, d Dr versucht die verschiedenen Steuersysteme und betont die u Ge- chwendigkeit, die Frage definitiv zur Lösung zu bringen, kreis k fordert eine Herabsetzung der Sätze, spricht gegen die erich chsteuer und bezeichnet die Licenzsteuer als ganz verwerf- er ii j. — Bundescommissar Geh. Finanzrath Schomer wendet ä de s gege verschiedene Bemängelungen der Vorlage, recht- bfl tigt namentlich die Licenzsteuer mit Hinweis auf andere i fü taaten, wo dieselbe erhoben werde, und vertheidigt die c de ichsteuer. — Lender wendet sich nachdrücklichst gegen die ebnet erlagen, insbesondere gegen die Licenz und die Nachsteuer, etun ätzsche (Sozialdemokrat) spricht gegen jede Tabakbesteue- : Bä mg, verbreitet sich über die Stellung der sozialdemokra- mdes scheu Partei zu der WirthschastSresorm überhaupt und । Em kürt, dieselbe werde nur ausnahmsweise Zölle für solche Stell ibuftrien bewilligen, die besonders stark gefährdet seien, i. - chl schlägt vor, um die Härten der Nachsteuer zu ver- n j «den und zugleich die Speculation einzuschränken, daß seh« » Uebergangsstadium mit niedrigen Sätzen für mehrere »rdo »hre geschaffen werde. — Während Buhls Rede tritt feine irft Bismarck ein. — Köpfer wendet sich gegen die Bor- Dei gt- — v. Pultkamer (Löwenberg) verwahrt sich dagegen, efsio P die Monopolfrage durch Annahme des vorliegenden ordn Yetzes definitiv beseitigt sein solle, und spricht sich gegen
öurbt 6t uothwendige Bauten, erste Einrichtungskosten u. s. w. t, ;n ( größten Thell des gesammeltm Kapitals verzehren nkaw itben. Durch Eintracht wird auch Kleines groß. Das wir zu bedenken, weil in Folge der traurigen Vet- liefc itniffe unseres Landes großes Neues nicht zu erwarten t b»bt (H- W.)
t bt vermischte».
krei Berlin, 12. Mai. Gestern Mittag verstarb hier nach Hü «gereut Leiden Dr. Bernhard Wolff, der Begründer und i u« iMthümer der Nattonal-Zeitung, im 68. Lebensjahre, ndli« Gemeinschaft mit dem verstorbenen Dr. Zabel rief er völki i Jahre 1848 die genannte Zeitung ins Leben. Bald in ä nauf schuf er das erste (Wolff'sche) telegraphische Cor- gegt kspondenzbureau in Deutschland, welches vor einigen Jahren cschü t eine Actiengesellschaft übergegangen ist. Der Verstorbene un« hterläpt in weiten Kreisen durch Lauterkeit des Charakters sie i »d eine stets bewiesene Wohlthätigkeit ein gutes Andenken. ,eifti Göttingen, 9. Mai. Heute Morgen starb hier im ;re« 6. Lebensjahre der Geh. Reg.-Rath und Director des bo- lätv Nischen Gartens, Professor Dr. Grisebach.
ffent Jena, 11. Mai. Heute brach in der Caserne des Ho<j Nier-Bataillons des 5. Thüringischen Jufanterieregi- : bfl tento Nr. 94 Feuer aus, durch welches oer Dachstuhl und
Ache in bet Anstatt verbleiben, 300 diesjährige califor- e Lachse , und 120,000 Aescheneier (die übrigen 75,000 en in die Anstatt zu Selzenhof bei Freiburg.) Die statt zu Rudolszell ist von dem Eigenthümer der letzteren hell ^berbürgermeiftk Schuster in Freiburg, auf Anregung hau ** Deutschen Fischereivereins mit Rücksicht auf die Ver- f Ehrung des Fischstandes im Bodenfee errichtet woran « und eS können in ihr jährlich mehrere Millionen junger > w ifche gezüchtet werden. Schon im ersten Jahre ihres : d chehens, 1877, wurden daselbst etwa 100,000 Stück tati llchm, 120,000 Stück Rheinlachse, 50,000 Stück Ritter, 1 ),000 Stück Bachforellen, 20,000 Stück Lachsforellen- gbef «ftarbe und 300,000 ,Stück Aeschen gezogen, und der du« jammte Vorrath an Felchenbrut putde von dem Eigen- " Türner ohne Anspruch auf eine Entschädigung dem Boden- r übergeben. Die radolfzeller-Anstalt nach amerikanischem chstem ist namenttich auf die Zucht von Felchenarten be- !chnet. Der Versuch des Deutschen Fischereivereins, den stiforuischen Lachs in unsere Gewässer zu verpflanzen, ist » jetzt vollständig gelungen. Von den in Selzenhof aus fern aufgezogenen Fischchens wurde der größte Thell in to Donaugebiet bei Sigmaringen verbracht. — Bei den fr kurzem begonnenen Arbeiten zur Aach-Correction im >ihgau wurde die nicht seltene Beobachtung gemacht, daß üu um hohen Tagelohn — 2,4 M. — nicht einmal ^beiter genug bekommen konnte, da viele sich lieber in
ollere Kammern zerstört wurden.
Aus Baden, im Mai. Nach einer Mittheilung der
den Städten unterstützen kaffen, als aufs Land gehen und von ihrer Hände Arbeit leben. Statt der nöthigen 100 Arbeiter erhielt man 30, so daß man daran denkt, Italiener kommen zu taffen.
Wien. (In schrecklicher Gefahr.) Am Ostermontag Nachmittags spielten mehrere Knaben in zwei Gruppen auf der Landstraße, und eS erschien daselbst der den Knaben bekannte Tapetendrucker Cajetan Fraisl, welcher, da er etwas angetrunken war, von den Knaben verhöhnt und ausgelacht wurde. Hierüber gerieth Fraisl in Zorn und wollte die Knaben erschlagen, welche jedoch, mit Ausnahme des elfjährigen Schulknaben Johann Pechaczek, davonliefen. Diesen packte nun Fraisl beim Genick und bei den Füßen und trug ihn über die Straße zu dem am Paulusplatze befindlichen, vierzehn Klafter tiefen eingebauten Brunnen, wobei er sagte: „Du Hund, Du mußt da unten hin werden." Er stellte das arme Kind durch eine in der Planke befindliche Oeffnung zum Rande des Brunnens und stieß es, als es sich, angstvoll und Hilfe rufend, am Räude festhalten wollte, in die Oeffnung des Brunnens hinab, worauf er sich entfernte. Der Knabe blieb noch eine Welle an einer der Spreizen, welche die Brunnenröhren festhalten, hängen und stürzte dann in den Brunnen hinab, worauf er die Besinnung verlor. Die Vorsehung wachte über das Leben des Kindes, welches merkwürdigerweise nur eine nicht lebensgefährliche Verletzung am Kopfe erhielt. In der Nacht erlangte der Knabe das Bewußtsein noch nicht vollständig, jedoch schlug er mehrere Male die Augen auf. Erst am Morgen kam er vollständig zur Besinnung und es gelang ihm bann, an der Brunnenwand, in welcher sich zum Glück viele Ziegelfalten befinden, emporzuklettetn. Zerschlagen und blutend kam er zu feinen Eltern; man kann sich deren Schrecken und Freude zugleich lebhaft vorstellen. — Der Unmensch Fraisl wurde heute wegen seiner grauenhaften That zu fünf Jahren Gefängniß verurtheitt. Der Knabe erschien als Zeuge und berichtete über den schrecklichen Sturz, den er gelhan, seinen Aufenthalt da unten und seine wunderbare Rettung in feinem treuherzigen Wiener Dialekt: „I bin abig’fattn, roia von ein’ zweiten Stock, iS m’r öorfommen, aber g'spürt hab' i nix" Richter: „Wann bist Du wieder zu Dir gekommen?" „'S muaß schon geg’n Abend g'wes'n fein, denn wi i ’naufg’« schaut hab', war's finster über mir. Drunt, wo i war, hab' i nix g'spürt, wie Bretter und Schlamm und b’rauf hab' i eing'schlafen." „Warum hast denn nicht g'schrie'n?" ,^J hab' mi net traut, damit er (Fraisl) kan Stan herunterwirft." „Nun, die Nacht wird Dir lange gedauert haben/ meinte der Präsident thettnahmsvoll." „Gar so lang' iS m’r net Vorkommen," versetzte der Knabe. „I bin erst in der Früh wieder zu mir kommen, hab’ den Tag ob’n gesess'n und da hab' i mi niederkniet und hab' zum lieb’n Herrgott bet’, daß er mir helfen soll. (Bewegung.) Glei' orauf hab’ i probirt, ob’s ging, daß i ’nauffrarel’ und richtig is’ gangen, wie i mi’ auf die Brunnenröhr'n gestützt und mit die Füß' zwischen die Ziegelstein g'stieg'n bin, langsam immer höher, bis i heraust war und zu meiner Muatter hab’ geh'n können." (Die Mutter nimmt die Schürze vor das Gesicht und weint in der Erinnerung an diesen Augenblick.)
Herbesthal, 10. Mai. In dem benachbarten belgischen Dorfe Welkenrath wurde die neuerbaute Kirche so weit hergestellt, daß der Bau-Unternehmer als freudiges Zeichen der nahen Vollendung gestern auf dem Thurm eine Fahne auf hissen ließ. Gegen 9 Uhr gestern Abend wurden die Nachbarn der Kirche plötzlich durch ein laute» unheimliches Geräusch, welchem ein gewaltiger Krach folgte, erschreckt; der Thurm war vollständig zusammengestürzt und hatte das Dach gänzlich durchschlagen, so daß die Steine des 'Thurmes zum Thell das Innere der Kirche und die nahe liegende Chaussee überschüttet haben.
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London, 12. Mai. Unterhaus. Auf Befragen Bax- ter’S erklärt Bourke, die Regierung wisse nichts von einem Uebereintommen zwischen der Türkei und Rußland, wonach die Türkei auf das Recht, ©arnifonen am Balkan zu haben unb Plätze in Ostrumelien zu besetzen, verzichtete. Colonial- Minister Hick» Beach erklärte: die Boer» lösten am 18. April ihr Lager auf und kehrten friedlich heim. Die Conferenz Bärtle Frere'S mit ihrer Obrigkeit ist glücklich abgelaufen. — Northcote theilt mit, die Pfingstferien des HauseS würden vom 27. Mai bis 9. Juni dauern.
Feier der goldene« Hochzeit Ihrer kaiserliche«
Majestäten »nd das DiakoaiffenhanS z« Treysa.
Indem ich meinen in Nr. 24 der Oberhessischen Zeitung und in Nr. 11 des Hessffchen Wochenblattes zuerst abgedruckte Aufforderung zu Beiträgen vom 24. Januar d. I. also lautend:
„In Nr. 6 des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers ist folgende Mittheilung enthalten:
„Zu bet Feier der goldenen Hochzeit Ihrer „Kaiserlichen Majestäten, welche am 11. Juni „d. I. bevorsteht, sind bereits vielfach im Lande Kund- „gebungtn der Treue und Verehrung für Ihre Majestäten in Aussicht genommen. Nachdem Allerhöchsten „Orts bekannt geworden war, daß man in einzelnen „Kreisen damit umgehe, dem Kaiserpaar bei dieser Ge- „legenheit auch persönliche Geschenke darzubieten, hat, „wie die „Prov.-Kort." bemerkt, Se. Kaiserliche und „Königliche Hoheit der Kronprinz Gelegenheit genommen,
„durch ein Handschreiben an ben Minister bes Innern „kunb zu geben, baß Ihre Majestäten bet Kaiser unb „die Kaiserin Sich Ihm gegenüber dahin geäußert habm, „wie es Allerhöchst Ihren Wünschen durchaus widet- „sprechm würde, wenn von irgendwelcher Seite, fei es „von Korporationen, Vereinen ober Privat - Personen, „aus Veranlassung der gotbenen Hochzeit Allerhöchst Ihnen „persönliche Geschenke bargebtacht würben.
„Ihre Majestäten würben in bet allgemeinen unb „herzlichen Theilnahme gern ein neues unb werthvolles „Zeichen an häuslicher Liebe erblicken unb Sich aufrichtig „freuen, wenn bie Bedeutung des festlichen Tages in der „Begründung milder «Stiftungen ober in bet Zuwendung „von ^Beiträgen an bestehende wohlthätige Anstalten ihren „entsprechenden Ausdruck ftnben.
„Ihre Majestäten haben dm Kronprinzen ausdrücklich „beauftragt, dafür Sorge zu tragen, daß Allerhöchst Ihre „WillmSmeinung in ben weitesten Kreisen" bekannt gegeben wirb."
Zu ben hier in Bettacht kommenden Wohtthätigkeits- Anstalten dürfte vorzugsweise unser Diakonissenhaus in Treysa gehören, da» feit seinem Bestehen bei seinen leider zu geringen Mitteln stet» alle Kräfte aufgeboten hat, Samariterdienste zu leiften, indem es nicht nur Kranke aller Glaubensbekenntnisse in seinen Räumen zu pflegen, sondern auch seine Diakonissinnm in Kranken-Anstalten zur Privatpflege, nach dem großen Brande in Friedewald dorthin und zur Zell der Hungsnoth in Ostpreußen 1867 Solche dahin, sowie zur Pflege der Verwundeten unb Kranken in 1866 unb 1870 nach Bayern unb Frankreich entfanbte.
Ihre Majestät bie Kaiserin, welche ein hohes Interesse für unser Tiakonissenhaus stets bewtefen unb dasselbe sogar mit Allerhöchst Ihrem Besuche am 23. September v. I. beehrte, dürfte nebst Allerhöchst Ihrem Gemahl eine Zuwendung von Beiträgen an das Diakonissen- hauS unb bie bamit verbundene ErziehungS- Anstalt für Mädchen als ben besten Beweis für bie innige Theilnahme der Bewohner beS Regierungsbezirks Kassel unb bet deutschen Lande an bet hohe« Jubelfeier erachten. Diese Beiträge würden als eisernes Kapital zu gründen sein, dessen Zinsen auf ewige Zellen dem gnadenreichen Gotte dienen.
Hiemach darf ich mir wohl bie Aufforderung an bie Geistlichen aller Religionen, ba Sie insbesondere in bet Sage fmb, ben Glaubensgenossen ben Allerhöchsten Willen Ihrer Majestäten an bas Herz zu legen, unb insofern besondere Ausschüsse in Orten sich zu dem fraglichen Zwecke bilden feilten, im Verein mit diesen schon jetzt auf eine zellige Einleitung recht zahlreicher Sammlungen bedacht zu fein" — hiermit wiederhole beziehe ich mich auf einen Artikel in Nr. 54 des Heffischm Wochmblattes: „Treysa 8. Mai" (siehe oben unter „Hessen-Nassau") und ben in demselben Blatte enthaltenen Ausruf be» Vorstandes des Bezirks-Vereines des Vaterlänbischm Fraum-Vereins vom 5. b. M., in welchem Letztere zu Beittägen behufs Gründung eines eigenen Heims für daS seit einigen Jahren errichtete Krankenpflegerinnen - Institut verbunden mit einet Krankenstaüon — eines Augusta-Hospitals in Kassel beabsichtigt wirb unb bemerke, wie ich selbst verständlich durch diesen Ausruf den Meinigm gefährdet sehm muß. Wenn ich indeß zu erwägen bitte, daß einmal da» Diakonissenhaus ja ein solches Institut ist, ferner daß es noch weitere Zwecke in Hinsicht auf Erziehung verwahrloster Mädchen, Heranbildung von Lehrerinnen für Kindergärten und Versorgung von armen Wittwen unb Waisen u. s. w. aus btm ganzen Regierungs-Bezirke verfolgt, baß bagegen, wie es in dem Fraum-VereinS-Auftufe selbst heißt, die Ausführung bes PlaneS bet Errichtung beS „Augusta-Hospitals" bet Einwohnerschaft von Kassel zunächst zur Wohlthat gereicht unb somit diese Stadt in erster Reihe dazu bie Mittel zu beschaffen habm möchte, so bars ich immerhin hoffm, baß Alle, welche geneigt sinb, meine Aufforberung zu berücksichtigen, ihre ©oben dem Diakonissenhause zufließen lassen und ersuche die Mitglieder des Vorstandes de» Diakoniffenhauses, welche chren Sitz in Kassel haben, sowie alle Freunde unb Freundinnen des Letzterm daselbst, auch eine Sammlung für das Diakonff- smhaus zu veranstaltm.
Kirchhain, 12. Mai 1879.
Landrath Rohde, Mitgründer bes Diakonffsmhauses Treysa.
Kroutfurl a. M., 12. Mai. lFruchtbericht.) Mitge- theilt von I. Harburger, CommisfionS- unb Agenturen-Beschüft. Weizen hiesiger und Wetterauer Mk. 211—\ fremder Ml- 211—1, Roggen Mk. 15-17, Gerste Ml. 15—171, Hafer Ml- 14-15, Oelsaaten Raps Ml. —, Weizenmehl Rr. 00 Mk 30$, Nr. 0 Mk. 291, Nr. I Mk.26s. Rr. 11 Mk. 171—18, Nr. 111 Mk. 16-17, Roggenmehl: Nr.»/, Berliner Marte Ml. 21 -214, Rr. II do. Ml. 15 bis 16). Trotz höherer Preise aller Artikel blieb da» Geschäft am heutigen Markte nur für Deckung des augenblicklichen Bedarfs beschränk-. Die Preise verstehen sich franco Hier pr 100 Ko. je nach Qualität.
frrenthirt e. W., 12 Mai. Der heutige Biehmarkt war gut befahren. Aufgetrieben waren ca. 380 Ochsen, 220 Kübe, 190 Kälber und 230 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfund Fleischgewicht für Ochsen 1. Qual. 64- 66 M-, 2. Qual. 60—62 «Ui., Kühe 1. Qual. 60- 62 M-, 2. Qual. 56 -58 M., Kälber 1. Qual. 60 - 62 M-, 2. Qual 58-60 M., Hämmel 1. Qual. 62—63 M., 2. Qual- 52—54 M-, Schweinefleisch da» Pfund 54—55 Pfg.
Jsrankfurt a. M.. 13. Mai. (Mitgetheilt durch Menke berg und Sohn) Ereditaktien 2241 nach —. Staatsbahnaktien 2304 nach —, Ungarische Gold-Rente 794 nach —, Russen 85J. nach — Tendenz: Ziemlich fest.