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der seines berühmten Gegners, Delbrück, nicht das mindeste nachgiebt, zugleich aber zeigte Varnbüler eine Unbefangen­heit des UrtheilS, welche die Hoffnung befestigt, daß der künstlich gemachte Gegensatz der Aera Varnbüler gegen die Aera Delbrück im Laufe der jetzigen Verhandlungen durch gegenseitige Verständigung verschwinden wird. — Im Auf­trage deS Kaisers hat der Reichskanzler dem Bundesrath den Entwurf eines Gesetzes betreffend die provisorische Ein- fübmng von Aenderungen deS Zolltarifs vorgelegt. §. 1 de« Gesetzes lautet: „Eingangszölle von bis dahin zoll- fteien Gegenständen und Erhöhungen bestehender Zölle, wegen deren Einführung dem Reichstag ein Gesetzentwurf zur Beschlußfassung vorgelegt ist, können mit Zustimmung deS Bundesraths und Reichstags durch Anordnung deS Reichskanzler« vorläufig in Hebung gesetzt werden. Der Reichstag braucht nur einmalige Berathung und kann mit absoluter Stimmenmehrheit beschließen, daß die Berathung und Abstimmung an demselben Tage stattfinden soll, wo der Antrag eingebracht ist. Die Anordnung erlischt, wenn das jetzt dem Reichstag vorliegende Gesetz in Kraft tritt oder abgelehnt wird, spätestens mit dem 15. Tage nach Schluß der ReichstagSsesston. Falls höhere Zölle erhoben sind, als durch das neue Gesetz bestimmt, so müssen die zuviel erhobenen Beträge sofort zurückgezahlt werden. — Der Minister für öffentliche Arbeiten hat unter dem 3. Mai genehmigt, daß Retourbillets auf den Staatsbahnen, welche am Tage vor einem Sonntage oder vor einem großen Festtage gelöst werden, noch um 3 Tage, der Tag der Lösung eingeschlossen, zur Rückfahrt benutzt werden können. Als Festtage kommen außer Sonntag in Betracht: Weihnachten, Neujahr, Charfreitag, Ostermontag, Himmel­fahrt, Pfingstmontag.

Söl«, 9. Mai. Die „Köln. Ztg." läßt sich aus Saar­brücken vom heutigen melden: der Staatsanwalt hat die Appellation gegen das im Marpinger Wunderprozeß er­gangene Erkenntniß zurückgezogen.

Aus Meckleuburg- Schwert«, 4. Mai. Der Um­stand, daß in der Rostocker Gemeinde Baptisten ausgetreten sind und öffentlich zu ihren Versammlungen eingeladen habm, ist Veranlassung zu einem Collectivschritt der evan­gelisch-lutherischen Geistlichen,zu Rostock gegen jene Seele geworden. Sie haben eine gemeinsame Ansprache erlassen und dieselbe am letzten Sonntage von den Kanzeln verlesen. In derselbm wird zuerst die Lehre der evangelisch-lutheri­schen Kirche von der Kindertaufe und deren Nothwendigkeit dargelegt. Dann fährt die Ansprache fort: „Haltet euch fern von den Versammlungen der Baptisten und gebt diesen Irrlehren: kein Gehör, welche unter dem Vorgeben, als allein recht getaufte Christen die Gemeinde der Heiligen zu sein, Gottes Wort und heilige Ordnung verkehren und euch und euren Kindern den höchsten Schatz und gewiffe- sten Trost, eure Taufe, zu rauben trachten. Sollten aber wider Verhoffen Glieder unserer Gemeinden sich^ im Un­gehorsam gegen Gotte« Wort, zur Gemeinschaft solcher Irrlehre thun, so bezeugnen wir hierdurch, nach der Pflicht unseres Amtes, daß dieselben damit von unserer evangelisch- lutherischen Kirche gänzlich geschieden sind."

Breme«, 5. Mai. Von hier ist eine Petition an den Reichstag abgesandt, in welcher der Reichstag gebeten wird, eine „mdgültige Lösung der Tabakstmerfrage in dieser Session herbeizuführen, die im Tabaksteuergesetze vorge- schlagenen Sätze ermäßigen und sowohl die Licenzsteuer, so wie jede Nachsteuer entschieden verwerfen zu wollen." Unterzeichnet haben 1153 Tabakhändler, Tabakfabrikanten und Tabakarbeiter.

Leipzig, 8. Mai. Wiener Blätter ward von Leipzig telegraphirt: „Der Austritt Haffelmann'« an» der social- demokrattschen Partei ist ein fait accompli; ein Gleiches stehl in einigen Tagen von Most zu erwarten. Die Polizei ist seit Kurzem wieder scharf hinter der neuen Agitation her und es haben in vielen Orten Sachsens Hausdurch-

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fand, von dem ich weiß, daß es Parker gehörte, denn ich sah ihn einmal seinen Namen auf dem Griffe einschneiden, der freilich jetzt weggeschabt ist. Aber seht nur genauer hin, dann könnt Ihr ihn immer noch erkennen. Du weißt, Kit, daß er einen Messerstich in der Brust hatte, und daß sie behauptetm, ich habe das Messer dann vergraben. Aber es wurde nie gefunden, trotz allen Suchens."

„Maurice," entgegnete Sanin bedenklich, „das mag sich Wes so verhalten, aber ich würde eS an Deiner Stelle doch nicht wagen, mich daraufhin zu stellm und Anderson anzuklagen."

„Ich fürchte mich nicht," sprach der junge Mann, „denn ich bin von Anderson's Schuld überzeugt, seit ich den Blick gesehen habe, den er Kathleen zuwarf, als sie ihn, ohne eS zu wollm, an seine Thal erinnerte. Da durchzuckte es mich wie ein Blitz, obwohl ich vorher nicht den geringsten Verdacht gegen ihn hegte. Und nun kommt mit mir zum Friedensrichter; ihm will ich Alles Sagen, mich stellen und ruhig warten, bis die Wahrheit aus Licht kommt."

Als AnderSon an demselben Tage auf die Anklage deS an Packt begangenen Mordes verhaftet wurde, da zweifelte keiner von Allen, die gegenwärtig waren, an feiner Schuld Sein Muth verließ ihn gänzlich, und ehe noch der Prozeß halb beendet war, hatte er sich bereits in fo viele Wider­sprüche verfangen, daß es seines Schließlichen Geständniffes kaum mehr bedurft hätte. Er Sühnte fein Verbrechen mit dem Tode, und Maurice Connor erlangte feine Freiheit und feinen ehrlichen Namen wieder, welch letztere Kathleen, seine muchige Retterin, viele glückliche Jahre mit ihm «feilte.

> -■ A. M—g.

suchungen stattgefunden." DaS „Leipziger Tageblatt" „ver- | mag die Richtigkeit dieser Angaben nicht festzustellen," da­gegen glaubt es constatireu zu können, „daß das AgitationS- jetriebe im Lande wiederum mit erhöhtem Atmosphären- drncke arbeite."

Ausland.

Wie«, 9. Mai. Das „Fremdenblatt" meldet: In Ab­geordnetenkreisen verlautet aufs bestimmteste, die Session des Reichsrathes werde am 17. Mai durch eine Thronrede des Kaisers feierlich geschlossen werden. — Eine Meldung der „Polin Corresp." aus Konstantinopel warnt davor, den Gerüchten von einer ruffisch-türkischen Allianz allzu­große Bedeutung beizumessen. Die Mission Namyk'S nach Livadia sei zunächst ein Act der Courtoisie von Seiten des Sultans, bann ein Reflex der Mission Obrutscheffs. Bei der von ruffischer Seite ostensibel geoffenbarten Absicht, der Cvnsolidirung der Zustände am Balkan nicht länger ent­gegenzuwirken, muffe auch in den türkischen Kreisen die Tendenz prägnateren Ausdruck gewinnen, für gewichtige Interessen der Pforte förderliche Beziehungen zu Rußland anzubahnen; zwischen der Herstellung normaler Beziehungen und einer förmlichen Allianz fei noch heute dieselbe weite Distanz wie unmittelbar nach dem Frieden von San Stefano, welchem gleiche Gerüchte folgten. Layard habe der Pforte mitgetheitt, der für Kleinasien ernannte britifche General- canful Oberst Wilson erhalte demnächst einen vom Lon­doner Kriegsdepartement ausgewählten Stab zur Unter­stützung bei seinen verschiedenen Organifattonsarbeiten.

Rom, 6. Mai. Die Finanzdarstellung Magliani's wurde, wie sie ftisch aus dem Munde des Redners kam, von allen Seiten gut aufgenommen und für unerwartet günstig erklärt. Jetzt aber haben die Leute Zeit gehabt, die Ziffern derselben näher zu studireu und da wirkt sie etwas abkühlend. Man hat im Allgemeinen den Eindruck, daß, obgleich Magliaui selbst die Mahlsteuer abfchaffeu will, seine ganze Auseinandersetzung doch ein Plaidoyer gegen die Abschaffung der Mahlsteuer bildet, daß der Ersatz für diese Einnahmequelle mangelhaft und daß der Verzicht auf sie eine gewagte Sache fein würde. Die Fraktion Cairoli ist darüber nicht angenehm berührt, und die Wärme der Freundschaft, welche sie kürzlich dem Ministerium gezeigt, ist um einige Grade gesunken. Dies bemerkt man bereits in der Eifenbahnberathung, wo Baccarini und Mezanotte einan­der ziemlich schroff gegenüberstehen. — Aus der be­sonderen Interpellations-Sitzung, welche gestern Morgen Statt gesunden hat, ist nichts der Erwähnung werth, als eine Aeußerung des Abgeordneten Paternostro: „In Pa­lermo läuft das Gerücht um, es habe sich eine geheime Gesellschaft gebildet, deren Zwecke leicht zu errathen sind, da sie zum Titel den Namen Passanante genommen hat. Ich kann versichern, daß, wennj in jener Gegend solche Thaffachen behauptet werben, irgenb etwas baran ist." Da Paternostro felbst ein alter sicilianifcher Revolutionär ist, fo haben feine Worte in biefem Falle einiges Gewicht. — DaS bisher verschobene Consistorium soll jetzt auf ben 12. Mai angefetzt fein. ES kommen noch einige neue Car­dinale zu ben bereits bekannten hinzu, barunter ber Bifchos von Oporto.

Paris, 8. Mai. Diesen Morgen hielt ber Zolltarif- Ausschuß eine General-Versammlung. Die Discusfion sollte ben Bericht von Mölme wegen ber Baumwollengespinnste betreffen, aber vorhergehenbe Bemerkungen füllten bie ganze Sitzung au«. Man beschloß, ben Handelsminister Tirarb über einen Artikel des Tarifentwurfs zu befragen, beffen Auslegung Zweifel hervorruft. Der Regierungsentwurf enthält nämlich einen Art. 1, ber bie Erhöhung ber im Generaltarif eingegangenen Zölle um 24 pCt. zuläßt. Dies ist eine Waffe, bie ber Regierung im Hinblick auf bie Unterhandlungen mit ben Mächten zur Herstellung von Hanbelsverttägen bewilligt würbe. Ein anberer Artikel 5 gibt ber Regierung bas Recht, bie Zölle bes Generaltarifs um 50 pCt. für biejenigen Regierungen zu erhöhen, bie Frankreich bie Behandlung ber meistbegünstigten Nation verweigern wollten. Es hanbelt sich barum, zu wissen, ob biese Erhöhung um 50 pC. zu ber ersten von 24 pCt. zugeschlagen werben barf ober ob bie 50 pCt. bie ganze Erhöhung barftellen, welche ber Regierung zu machen ge­stattet ist. Malevieux, ber Präsident bes Ausschusses, würbe beauftragt, sich zum Minister ber auswärtigen An­gelegenheiten zu begeben, um von ihm bie Mittheilung ber Papiere zu erlangen, bie er in Betteff ber Entwürfe ber beutschm Regierung für ben neuen Zolltarif des Reiches besitzt. Rouher erklärte, baß er bie Aufrechterhaltung ber Tarife von 1860 vertheibigm wolle: bie volkswirthsckaft- liche Krisis habe alle Sänber heimgesucht, aber doch Frank­reich weniger als andere, ben Baumwollspinnereien müsse man einige Unterstützung angebeihen lasten; aber er will diese nicht in ber Erschwerung der Einfuhr ber ausländi­schen Baumwolle suchen. Das einzige Mittel, ber Natio- nal-Jndustrie aufzuhelfen, sei bie Aufhebung ber Eingangs- zille auf Kohlen unb Maschinen; bie Spinner könnten bann billiger arbeiten. Doch hält Rouher bie Aufhebung ber Eingangszölle auf Kohlen wegen ber Strickes in ben Kohlenbergwerken jetzt noch nicht zeitgemäß.

Lovdo«, 9. April. „Daily New«" melbet: Die Re­gierung beabsichtigt, 5000 Mann Verstärkungen nach Natal zu fenben. — Der „Times" zufolge kehrt das britische Mitglied ber ostrumelifchen Commission, Drummond Wolff, nach Jnstallirnng Aleko Paschas nach England zurück.

PelerSbvrg, 9. Mai. Der Großfürst - Thronfolger hat sich bereit erklärt, bei dem neugeborenen Sohne de«

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Dillevbvrg, 7. Mai. Heute Morgen 11 Uhr < bahier bie Sturmglocke. Es erscholl ber Ruf: Groß in Wiffenbach! Daß bas Feuer groß sein müffe, (obgleich besagter Ort 1'/» Stunben von hier entfett

Fürsten von Montenegro Pathenstelle zu überneh Oberst Graf Schesemetjcfi gebt als Stellvertreter des G fürsten nach Cettinje. — Die ..Agence rufst" konstq yn baß in ber orientalischen Frage eine beruhigtere Arch Häui srmg Platz gegriffen habe unb schreibt dies glückliche Rh richt« tat ber versöhnlichen Stimmung Englands, Rußlands, Häu'

sich viele akademische Lehrer eingefunben, schloß den s lichen Tag. — Auffällig aber war es, daß sich bet einer 6 artigen, alle Kreise unserer Hochfchule berührenden Fo bie übrige Studentenschaft indifferent verhielt. « .

— Der Oberförster-Kandidat Paul ist zum Obch ■7/’. fier ernannt und ist ihm die bisher Schon von ihm i - waltete Oberförsterstelle zu EUnhaustn im Regierung! zirk Kastel definitiv verliehen worben — KonsiftorialH Dr. Ebert in Kassel ift zum Metropolitan ber Stadt fti ,

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Krauksurt, 9. Mai. Es barf gewiß als eine M Würdigkeit ersten Range« bezeichnet werden, daß gegentri Gelegenheit- geboten ist, im zoologischen Garten zu F° furt a. M. Indianer aus Kanada kennen zu lernen. Ära Volke ist in den Jugendschriften eine so große Rollt gefallen als gerade den Indianern und doch haben, so uns bekannt, noch nie Angehörige dieser Menschenrasse her den Boden Deutschlands betreten, während eiru Personen von ben verschiedenen Völkerschaften Afrikas Asiens in ben größeren Städten wenigstens, fasi tagti anzutreffen sind. Beim Anblick ber schön unb kräftig H bauten Leute, aus denen die Truppe besteht, welche so ihre Rundreise durch Europa beginnt, kann man nur IS Bedauern an das -Schicksal der Ureinwohner Am» denken, von deren letzten Resten wir hier einige Bert £ ’ vor unS sehen. Besonders sind bie ausdrucksvollen ’ sichtet mit ben schönen Zügen unb ben spechenden Ai !

Hessen-Rassn».

Marbarg, 10. Mai. Die Feier bes 50jährigen Klan tritt« deS Herrn Geh. Rath Professor Dr. von Heus«, zu b in den hiesigen akademischen Senat fand gestern Ai =— 4 ihren Abschluß mit einem Fackelzug, den die hiesigen C« Feue dem Jubilar brachten. Schlag neun Uhr bewegte Butroe: ber Zug durch bie Straßen der Stadt, unter ben Klär t arme des Musikcorps des Jägerbataillons. An Ort und ai -die «i angekommen brachte der Präsident des FackelzugS nach ti lieber Ansprache an ben Jubilar, ein Hoch auf denselben a >----

Worauf dieser das Wort ergriff um seinen Dank für i ihm gewordene Ovation auszusprechen. Der Fackel s ging hierauf zum Marktplatz zurück, woselbst die Fa« verbrannt wurden. Commers bei Quentin's, zu west

von großer Wirkung; der Ausdruck ist ernst, aber, unfreundlich und gewinnt an Anmuth sehr, sobald sich Mienenspiel beim Verkehr mit ben Verkehr mit den suchen: etwas belebt. Die Tracht ist eigenartig und,^- lerisch, besonders die bunten mit Perlenstickereien verseh « Oberkleider, welche den Festtagsschmuck bilden. Die stellungen oer verschiedenen Gebräuche, wie die Cerem« , I der Häuptlingswahl, einer Beerdigung, die verschied Mt Tänze und Kampfspiele geben ein ebenso lehrreiche! Wall: anziehendes Bild deS Lebens und Treibens diefes Ä Bund Wiesbaden, 9. Mai. Tie Kuroirektion und b« stuigt stge Brunnenverwaltung wollten, wie eS den Anschein «'s mit ihren „Quellprodukten" sich erst dann dem trili ucber Auge ber Oeffentlichkeit zeigen, wenn alle Vorbereiu feson vollstänbig beenbet feien. Natürliches Wiesbadener «Urä brunnensalz, WieSbabener Kochbrunnenfalz-Pastillen, - M babener Kochbrunnensalz - Tabletten, flüssige Wiesba Mel Kochbrunnensalzfeife u. s. t, Kochbnmnenwaffer in gesch Rediu voll ctiquettirten Krügen unb Flaschen werben sich < mehr zum Ersteumale in einem schmucken Schaufenster Wker Colonade 1) öffentlich unb, wie wir sagen bürfen, Aren benb präsentiren unb darthun, daß Wiesbaden ganz "«be, selbe mit feinen heilkräftigen Quellen unb Produkt «toni leiste:: vermag, wie jeder andere Badeort. Die Pa *8 u: unb Tabletten stnb in Originalschachteln verpackt, das Ewo brunnensalz unb bie flüssige Seife in geschmackvolle! Mal conö vorräthig, unb es werben Gebrauchsanweisungen Msse dieser Quellprodukte beigegeben, so baß ber Fremde ’waf mehr sich hierdurch auch ein originelles, an ben AG quell unserer Kurstadt erinnerndes Andenken mit k gre Ferne nehmen kann. Schon durch bie hierher tomfl Ausgc Fremden wirb voraussichtlich ein bedeutender Konsum <b:e d Quellprobutte ftattfinben. Wir hören weiter, daß ßtinci: nach außerhalb bie Kurbirettion Schritte gethan unb A ber 3 in allen großen Städte» für diesen Betrieb engagi: Acker so daß das Wiesbadener Wasser, unsere Salze, Pa gegen unb Tabletten ben Ruf Wiesbadens hoffentlich noch Virths verbreiten werben. Aber nicht allein ber Ruf unsere« Inter« ortes, unserer Quellen bürste eine weitere Verbreite Üllne: fahren; bei entsprechendem Betriebe wirb auch mög ttutbe weise ein baaret Gewinn für unfere Stadt erzielt « «mmi benn bie Verwendung bet Quell-Versandtwasier unb1 rungei produtte anderer Bäder ist überall erstaunlich.

Hombvrg, 7. Mai. Tas Schöffengericht h« man ber „Frkf. Ztg." von hier schreibt, in einer fache entschieden, daß in ber Aeußerung, Jemand ber sozialdemokratischen Partei an, eine Ehrenkränku unb ben Angeklagten in eine Geldstrafe von 30 Ä