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Wagner.

930]

Heyl.

866]

934]

Gymnastal-Director.

>iw

LD Realschüler oder Gymnasiasten kön- nen Kost und Logis erhalten.

Kugelgasse Nr. 162.

935]

gewesen ist. Dabei freue ich mich, konstatiren zu können, daß Sie mit der größten Liberalität allen Anforderungen des Bezirks entsprochen haben und daß auch in dieser Sitzung ein vollständiges Einvernehmen zwischen der kön. Staatsregierung und den Communalständen obgewaltet hat und ich hoffe, daß wir uns sämmtlich auch auf dem näch­sten Landtage wiedersehen werden. Im Namen Sr. Maj. des Königs erkläre ich den 10. Landtag des Reg.-Bezirks Wiesbaden für geschlossen.

In das auf Se. Maj. den Kaiser und König vom Vorsitzenden zum Schluß ausgebrachte Hoch stimmen sämmt- liche Anwesende auf das Lebhafteste ein.

Cbm. Kies aus dem Lahnbette nach dem Lagerplatze bei Station Cölbe im Wege öffentlicher Submission ver­

geben werden.

Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift:

„Submisstou auf Anfuhr von

Kies"

bis zum Submissions-Termine am:

Mittwoch den 9. April d. I., Vor«. 10 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs - Jn- spection zu Frankfurt a. M. einzu­reichen.

Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister Herrn Hohmann zu Marbnrg eingesehen und ebendaselbst Submissions-Formulare in Empfang genommen werden.

Frankfurt, den 24. März 1879.

Königliche Betriebs-Inspektion der Main-Weser-Bahu.

TeleArsPtzißche Depesche«.

Berlin, 30. März. Der Kaiser empfängt heute Nach­mittag 3 Uhr das Präsidium des Reichstages, um 3’/a Uhr das Staatsministerium, und demnächst den Präsiden­ten des Evangelischen Oberkirchenraths. — Der Kronprinz und die Kronprinzessin mit Prinz Wilhelm und den jünge­ren Prinzessinnen begeben sich morgen Abend auf etwa 14 Tage bis 3 Wochen nach Wiesbaden.

Wit«, 30. März. Die amtliche „Wiener Zeitung" veröffentlicht den Berliner Vertrag.

Wit«, 30. März. Die „Montagsrevue" meldet: Der Vorschlag Rußlands, einerseits die Vollmachten der euro­päischen Commission in Ostrumelien zu verlängern, ander­seits dem von der Pforte einzusetzenden Gouverneur zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung ein gemischtes europäisches BesatzungS-Contingent zur Verfügung zu stel­len, darf als im Princip von allen Machten angenommen betrachtet werden.

Ro«, 30. März. Das Journal „Esercito" meldet: An Stelle des zum Militärattache in Berlin ernannten Obersten Orero ernannte das Ministerium dm Generalstabs­hauptmann Pallavicini zum Vertreter Italiens bei der Balkangrenzcommission. Major Velini soll Nachfolger des ermordeten Obersten Gola werden.

Rom, 29. März. Das AmtSlatt meldet: Der König wandelte die Todesstrafe Passanante's in lebenslängliche Zwangsarbeit um.

Paris, 29. März. Die Delegirten-Versammlung der landwirthschaftlichen Gesellschaften Frankreichs, in welcher 60 Departements vertreten sind, hat eine Resolution ange­nommen gegen die Erneuerung der Handelsverträge und für Einführung allgemeiner Tarife. Die Versammlung stellt ferner folgende Forderungen: der Ertrag der Grenz­zölle soll zur Herabsetzung der indirecten Steuern, mit welchen gewiffe Consumtionsobjectc wie namentlich Zucker und Getränke belastet sind, verwendet werden. Für den Ackerbau soll ebenso wie für die Industrie protectionistische Maßnahmm getroffen werden. Alle landwirthschaftlichen Erzeugnisse des Auslandes sollen einem Ausgleichszoll un­terworfen werden, welcher gleichkommt der Summe von Steuern aller Art, welche für gleichartige französische Er­zeugnisse erhoben werden. Aus dem Auslande kommender Weizen soll 3 Frcs. Zoll pro Centner zahlen, so lange der Weizenpreis unter 30 Frcs. steht. — Diese Resolutionen sollen morgen dem Präsidenten der Republik überreicht werden.

Paris, 30. März. Das Journal „Temps" erfährt, daß die französische Regierung ein ruhiges Circularschreiben betreffend die gemischte Besetzung OstrumelienS noch nicht empfangen habe, wohl aber einfache telegraphische. Mitthei- lungen bezüglich dieser Angelegenheit. „Temps" fügt hinzu, Frankreich sei vollständig entschlossen, sich an dieser Occu- patton in keiner Weise zu beseitigen. Einer weiteren Meldung des „Tempi" zufolge hat Waddington eine, neue Regelung der griechisch-türkischen Grenzlienie in Erwägung genommen, welche geeignet sein würde, von den Mächten genehmigt zu werden und auch die Zustimmung der Pforte zu finden.

Lando«, 30. März. Laut Meldung auS der Cap- stadt vom 11. d. hatte die Fregatte „L-chah" am 5. d. in Natal die ersten Verstärkungen auSgeschifft. DaS Trans­portschiff „Tamar" kam am 10. d. in Natal mit dem 57. Regiment an, welches zunächst versuchen soll, die Garnison von Ekowe zu entsetzen. Das Traansvaal Land ist ruhig.

Bukarest, 29. März. Die Kammer verwarf unge­achtet der eifrigen Befürwortung des Finanzministers die Regierungsvorlage in Betreff des Tabakmonopols mit 66 gegen 22 Stimmen._________________________________

Holzverstrizcrllng.

Montag -e« 7. April soll in der S t u m m'scheu Privatwaldung bei Holzhausen in den Forstorten Graßheege und Rabennest nachaufge­führtes Gehölze an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden:

50 Eichen-Stämme—20,33 Fsttr.

1 Kirsch-Stamm = 0,29 Fsttr., 60 Rmtr. Eichen-Nutzholz in Rol­

len zu 2 m Länge, .

15 Stück Eichen- und Buchen- Stangen zu Deichseln,

69 Rmtr. Eichen-Schett- u. Knüp­pelholz,

272 Rmtr. Buchen-Schett-u. Knüp­pelholz,

670 Rmtr. Eichen- und Buchen- Zopfteis,

110 Rmtr. Eichen- und Buchen- Stockholz.

Der Verkauf beginnt Morgens 8 Uhr im Forstort Graßheege — Wittels­berger Theil. [931

St«mm'sche Forstadmiuistratto«.

Hassenpflug.

Bom Reichstag.

Berlin, 29. März 1879.

In heutiger Sitzung erledigte der Reichstag zunächst einige Petitionen von lokalem Jnteresfe und ging sodann zur Berathung des Gesetzentwurfs betr. das Faustpfandrecht für Pfandbriefe über. Bundescommissar Hagens erläuterte den Entwurf. An der Discussion beteiligten sich Fürst Hatzfeld, Alten, Hamier, Standy, Beseler. und Lasker. Der Gesetzentwurf wurde darauf an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. In nochmaliger Abstimmung über den Antrag Reichensperger wegen Revision des Bau­planes für das Straßburger Universitätsgebäude wird der Antrag bei itio in partes mit 132 gegen 97 Stimmen abgelehnt. Der Gesetzentwurf wegen Abänderung des Ge­setzes betr. die Wechselstempelsteuer wurde in erster Be­ratung erledigt und zur zweiten Berathung in pleno ge­stellt. Nächste Sitzung Montag. ________

Wicsciivcryachtuna

pro 1879.

Montag de« 7. April V. I., von des Morgens 9 Uhr an, sollen die zu meiner Verwaltung gehörigen Freiherr!, v. Sch en Äffchen Wiest«, bei Schweinsberg gelegen, in der Woh­nung des Herrn Gastwirth Kraft zu Schweinsberg auf das Meistgebot verpachtet werden, wozu Pachtliebhaber eingeladen werden.

Schwei«sberg, den 31. März 1879.

«leiser,

Freiherr! v. Schenck'scher Revenuen- 933] Verwalter.

Bekanntmachung.

Mittwoch den 2. April d. I., Vormittags 9‘/2 Uhr, sollen wegen einer ausgeklagten Forderung in der Wohnung des vorhinnigen Bürger­meisters Johann Jacob Ruppers- berg in Sarnau:

1) 3 Kühe und

2) 1 Rind

meistbietend gegen gleichbaare Zahlung verkauft werden, was Kaufliebhabern zur Nachricht dient.

Marburg, den 29. März 1879. Das Sekretariat des Kgl. Amts­

gerichts, Abth. III.

I. A.: [926

Dr. Appslius, Referendar.

ÄAei dem Schluffe der noch unter 'V meiner Verantwortung, aber in Stellvertretung von dem Stadtschul- inspicienten Herrn Pastor Bernhard geleiteten Höheren Töchterschule habe ich noch eine angenehme Pflicht zu erfüllen, nämlich allen Lehrern und Lehrerinnen, vor allem aber dem Herrn Pastor Bernhard, welcher unter so schwierigen Verhältnissen die Schul­leitung übernommen und vortrefflich geführt hat, den innigsten Dank hier­mit auszusprechen.

Riulel«, den 30. März 1879.

Dr. Buche««».

Hoizverkanf.

Montag den 7. d. M., Mor­gens 9 Uhr, sollen in der Wehrdaer Waldung 25 Stück Eichen- und 2 Buchen-Abschnitte von 6 bis 8 Meter Länge und 45 bis 71 Ctmtr. Durch­messer meistbietend verkauft werden. Die Zusammenkunft findet im Schlag Schwarzenbirke statt.

Wehrda, am 31. März 1879.

Der Bürgermeister

Frankfurt a. M., 31. März. (Mitgethtilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Creditaktien 223 f nach 219, Staatsbahn­aktien 222; nach —, Silber-Rente 56 nach —, Ruffen 87 nach —. Tendenz: Fest.

UÄLLtz | GeschsMvrrmdrrAW.

Einem geehrten Publikum von Marburg und Umgegend die ergebene Anzeige, daß sich mein Sp^ereiwaaren-Geschäft von heute an Weltergasse Rr. 318 befindet.

Zu gleicher Zett bringe ich mein wohl assortirtes Lager in Herren- Uvd Imabeu-Kleider« in empfehlende Erinnerung unter Zusicherung reeller und billiger Bedienung. [929

Marburg, den 1. April 1879.

Wilhelm Itoos«

cTffouukrstag de« 3. April , von

Nachmittags 2 Uhr, und Frei­tag de« 4J, von 9'/> Uhr Vormit­tags an, sollen im s. g. Kalte« Frosch die zur Konkursmasse des Kunst- und Handelsgärtners Johannes Kor« gehörenden Topfgewächse öffentlich auf das Meistgebot gegen baute Zah­lung verkauft werden.

Marburg, den 31. März 1879. 932] Der Coucurscurator.

Afm heutigen Tage wurde die Buche- *1' nau'sche höhere Töchterschule ge­schloffen. Vom 1. April d. I. ab tritt an ihre Stelle die städtische höhere Töchterschule, derenOrgaisationS- und Lehrplan von Königlicher Regie­rung genehmigt worden ist. Das neue Schuljahr beginnt Montag ben 21. April, Morgens 10 Uhr. Diejenigen Schülerinnen der bisherigen Buchenau- scheu höheren Töchterschule, welche ihren Austritt bis zum 19. April nicht erklären, gelten ohne Weiteres als Schülerinnen der städttschen höheren Töchterschule. Anmeldungen neuer Schülerinnen nimmt der Vorstand der Schule, der städtische Schulinspicient Pastor Bernhard vom heuttgm Tage bis zu dem Beginn des neuen Se­mesters in seiner Wohnung jederzeit entgegen. Bei den Anmeldungen sind Tauf- und Jmpffchein sowie die Zeug- niffe über bisherige Schulbildung vor­zulegen. [927

Marburg, 31. März 1879.

Die Stadl-Schul-Deputatio«.

Harburger Stadtwald.

Donnerstag de« 3. k. M., Borm. 9 Uhr,

sollen im Schlag Ziegenberg an Ort und Stelle aufs Meistgebot ver­kauft werden:

22 Stück Eichen-Nutzenden von 2 bis 11 Mtr. Längt und 30 bis 120 Ctmtr. Durchmesser,

1 Stück Buchen-Nutzenden von 4 Mtr. Länge und 44 Ctmtr. Durchmesser,

8 Rmtr. Eichen-Klaster-Nntzholz. Zusammenkunft am s. g. Gissel- berger Geländer.

Marburg, den 25, März 1879.

Der Stadtkämmerer

867] Müller.

Geburts-Anzeige.

Die heute Nachmittag erfolgte glück­liche Geburt eines kräftigen Mädchens zeigen hoch erstellt an [928

Schützenpfuhl, den 30. März 1879.

Adolph Sommermau« und

| Frau Eva geb. Rupper-berg.

Löwenbräu

Cafe Quentin.

Lmdwirthschastlicher Verein

Marborg-Kirchhai».

Nach einer Mittheilung des Herrn Landrath Rohde zu Kirchhain wird am 3. April d. I.*), Vormit­tags 11 Uhr, im Hotel Mose- bach daselbst auf Veranlassung des Herrn Landstallmeisters von der Marwitz eine Besprechung von Pferde­zucht-Interessenten stattfinden.

Die betffd. Interessenten unseres Vereines werden zu dieser Besprechung hiermit eingeladen.

Der Vorstand.

877] Dr. Kaiser.

*) Nicht am 4., wie irrthümlich in der vorigen Nummer angeg-ben.____________

^Generalversammlung

des

Gartcllbailvereins

Dienstag den 1. April, Ab. 8 Uhr, im Quentin'fdjen Saale.

Tagesordnung:

1) Erstattung des Jahres- und Kassenberichtes.

2) Ergänzung des Vorstandes.

3) Besprechung über Abänderung einiger §§ der Statuten.

4) Vorlegung von Frühlingsblumen Zu zahlreichem Besuche ladet ein

912] Der Vorstand.

Freunden und Verwandten die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine liebe Frau

Anna Höhne, geb. Grün, von ihren langen und schweren Leiden zu erlösen.

Um stille Thellnahme bittet für sich und seine Kinder

Der trauernde Gatte

E. Höhne.

Die Beerdigung, wozu besondere Einladung nicht erfolgt, findet Dienstag den 1. April, Nachmittags 4 Uhr, statt.

Allen Denen, welche meiner lieben Frau während ihrer schweren Lei­den so zahlreiche Beweise aufrich- üger Theilnahme erzeigt haben, meinen innigsten Dank. [936

Versteigerung.^

Durch Ableben deS Seifcnsiedei R. Weyand am Hirschberg dahie sollen am Mittwoch den 2. April i I., Morgens 10 Uhr, die Lagervo räthe und da» ganze Inventar d Seifensiederei meistbietend gegen glei haare Zahlung versteigert werden. hierdurch die ergebene Anzeig ar daß ich das Geschäfts mein seligen Mannes in gleicher Wei unter der Firma A. Aauö fortführen werde und bitte d meinem Manne geschenkte Vi Vertrauen auch auf mich güti< übertragen zu wollen.

Achtungsvoll

938] B. Dauber s Fra

9391 Münchener