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*7 Oberst und Commandeur des 3. Hesi. Jnf.-Regts. A Gerlach, ist auf sein Nachsuchen mit Pension und «rlaubniß zum Tragen den Regimentsuniform mit «stimmungsmäßigen Abzeichen zur Disposition gestellt.
v. Lüderitz, Commandeur des Oldenb. Jnf.-Regts. K ist in gleicher Eigenschaft zum 3. Hess. Jnf.-Regt.
versetzt. Premier - Lieul. Freiherr von Fritsch I
I » la suite des 2. Hess. Husaren-Regts. Nr. 14 ist unter Entbindung von dem Commando als Adjutant der 14. Kavallerie-Brigade — Düsseldorf — mit einem Patent vom 10. Nov. 1875 als aggregirt zum 2. Wests. Husaren- RegtS. Nr. 11 — Düsseldorf — versetzt und an seine Stelle der L>econde-Lieutenant v. Kossecki vom 2. Hess. Hus.-Regt. Nr. 14 unter Beförderung zum Prem-Lt. und Stellung ä la suite des Regm. als Adjutant zur 14. Kav.-Brig. commandirt. Es sind ferner: Sec.-Lieut. Rhode von der Reserve bes 3. Hess. Jns-Regts. Nr. 83 als Sec-Leut. und Feldjäger in das reitende Feldjäger-Corps versetzt, Sec.- Lieut. v. Schlemmer von dem 3. Hess. Jnf-Rcgt. Nr. 83 als Comp. Offizier zur Unteroffizier-Vorschule in Weilburg, Sec.-Lieut. Ritter vom 1. Nass. Jnf-Regt. Nr. 87 als Comp. Offizier zur Unteroffizier Schule Jülich, beide vom 1. April ab, commandirt, Prem.-Lieut. Fleischer vom Hess. Train- Bat. Nr. 11 unter Beförderung zum Rittmeister und Cornp.- Chef in das Ostpr. Train-Bat. Nr. 1 versetzt, Portepee- Fähnrich Raschig von demselben Bat. zum Sec.-Lieut. befördert. Oberst-Lieut. zur Disposition v. Slupecki, ist von der Stellung als Bezirks-Commandeur ees 1. Bataillons (Arolsen) 3. Hessischen Landwehr - Rcgts. Nr. 83, entbunden, demselben zugleich der Rothe Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife und Schwerteru am Ringe verliehen. Oberst-Lieutenant v. Altrock, jBezirks.-,Commandeur des 1. Baitaillons (St. Wendel) 4. Rheinischen Landwehr-Regts. Nr. 30, ist in gleicher Eigenschaft nach Arolsen versetzt. Prem.-Lieut. Graf zu Dohna vom Rhein. Drag.-Regt. Nr. 5 mit Pension und der Erlaubnis zum Tragen der Regiments-Uniform verabschiedet. Die Portepee-Fähnriche Jordan vom 1. Nass. Jnf.-Regt. Nr. 87, Nathusius vom Thunng. Ulanen-Regt. Nr. 6, Freiherr von Rotsmann vom Großh. Hess. Infanterie- (Leibgarde-) Regiment Nr. 115, Freiherr von Starck vom 2. Großh. Hess. Drag.-Regt. (Leib-Drag.-Regt.) Nr. 24 find zu Seconde-Lieuts. der betreffenden Regimenter befördert. Sec.-Lieut. der Landw.-Jnfante- rie des 1. Bats. (Rotenburg) 2. Thüring. Landw.-Regts. Nr. 32 Kraushaar ist der Abschied bewilligt. — Gras zu Eulenburg, Premier-Lieutenant vom Husaren-Regiment Nr. 13, wurde ä la suite des Regts. gestellt. — v. Lüderitz, Oberst und Commandeur des Jnf.-Rgts. Nr. 91, in gleicher Eigenschaft zum Jnf.-Regt. Nr. 83 versetzt. — v. Alterock, Oberstlieut. z. D. und Bezirks-Commandeur des 1. Bat. Landwehr-Regts. Nr. 30, in gleicher Eigenschaft zum 1. Bataillon Landwehr-Regiments Nr. 83 versetzt. — v. Reuß, Sec.-Lieutenant vom Jäger-Bataillon Nr. 11, ist der Abschied bewilligt. — Dem [Pfarrer Meine zu Hohenhorst im Kreise Rinteln ist der Rothe Adler-Orden vierter Klasse verliehen worden. — Der Ober-Postsecretair^a. D. Wolf zu Rauschenberg ist an Stelle des Büreau-Gehülfen Fischer daselbst für die Verhinderungsfälle mit der Stellvertretung des Polizeianwaltcs bei dem Königlichen Amtsgerichte zu Rauschenberg beauftragt worden. — Deö Kaisers und Königs Majestät haben Allergnädigst geruht, dem Steuerexceutor Friedr. Beutler zu Kirchhain das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen. — Der Trompeter, bisherige Executionsgchülfe Adam Ziegler in Kassel ist zum Stmerepecutor bei der Königlichen Steuerkasse I zu Hanau
welche so stark war, daß sie die ganze Grube, in welcher in drei Horizonten die Kohle abgebaut wird, binnen anderthalb Stunden unter Wasser setzte; die Wassermenge war so stark und vehement, daß sich die Arbeiter im tiefften Honzont nicht alle flüchten konnten, und so kam es, daß 26 brave Menschen den Tod in ihrem Berufe ereilte. Auf dem Werk sind ca. 100 Mann beschäftigt, mehrere wurden auf der Flucht vom Wasser ereilt, so daß ihnen das Wasser bis auf die Schultern reichte, als sie die Fahrt beim Schacht erreichten. Die Verwirrung muß unter der Erde beispiellos gewesen sein, sobald die Arbeiter ihr Licht nicht erhalten konnten und in den zahllosen Strecken im Finstern den Ausweg zur Rettung gesucht haben. — An anderer Stelle wird über die Ursache des Unglücks vermuthet, daß die an der Teplitzer Straße gelegene thermische Riesenquelle, welche 2500 Cubikfuß Wasser per Stunde lieferte und die seit Monaten ausblieb, bis zu den Schachten drang.
, An den Folgen einer Mensur verschied in der Charite zu Berlin während der Nacht zum Mittwoch der stud. arch. Baum. Derselbe hatte vor einigen Tagen einen Schlägerhieb an der linken Seite der Stirn erhalten, widmete der Wunde aber nicht die gehörige Sorgfalt, son- dirte vielmehr in jugendlichem Leichtsinne die Tiefe der Wunde mit einem eisernen Nagel. Dieses Experiment ließ er sogar von einem Commilitonen wiederholen, und die Folge war, daß die Wunde im Laufe des Dinstags in Eiterung überging und die Ueberführung des Patienten nach der Charite nothwenhig machte. Kurz nach der Aufnahme daselbst stellten sich bei dem Kranken Krämpfe ein, und int Laufe der Nacht erfolgte sein Tod.
Ein Frühlingslied Zur Winterszeit, Jst's gleich verfrüht, Weil's stürmt und schneit: Man liest es schon Und freut sich auch, Schmeckt nur sein Ton Nach Frühlingshauch.
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Doch griechisch wie Anakreon, Ist Poesie Fürs Lexikon.
Nun Attisch gar! — Dies keinesfalls. Denn Attisch war Nie ohne Salz.
Per 1. September d. I. verlooste 4<*/0 und 4 Mo unkündbare
Mligälionen der fanhrg- CrM-Lasse ju Kassel lose tch schon jetzt ein oder besorge deren Umtausch. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam, daß aus früheren Ziehungen noch sehr viele Restanten existiren, deren Inhaber großen Zinsverlust erleiden.
Die Nummernverzeichnisse können bei mir eingesehen werden.
Baruch Strauss,
Rank- und Wechsel - Geschäft, [433
varfützerstratze Nr. 46 und Neustadt Nr. 363.
zurü §§. Marburg, 18. Februar. Der nahe bevorstehende mdertjährige Geburtstag des großen Rechtslehrers Friedrich nl v. Savigny, der 21. d. M., wird vielerorts An- W zu einer Gedächtnißfeier geben. Marburg wird sich Wr solchen um so weniger entziehen können als Savigny Wer langjähriger Mitbürger gewesen (1795—1808), er W ausschließlich hier seine Universitätsstudien gemacht, hier . Wk überaus glänzende Docentenlaufbahn begonnen und hier ach'st n Grur d zu feinem schriftstellerischen Ruhm gelegt hat. •/"t m Vernehmen nach ist ein öffentlicher feierlicher Siebeact man Saalbau Seitens ber Universität vorgesehen. Zu wün- lussch m wäre es, daß bei dieser Veranlassung ein dauerndes auch innerungszeichen an Savigny gestiftet würde, etwa eine on G denktasel an dem Hause, in welchem unser berühmter Wein itbürger hier lebte und wirkte.
'okalst Kassel, 17. Febr. In dem Gesetzentwurf, betr. die naush tstellung des ReichShaushaltSetatS für 1879/80 wirb 'auch Herstellung eines Dienstgebäubes auf bem Post- h jen inbstück in Kassel eine weitere Rate von 100,000 Mk. i. E langt unb babei bemerkt, baß von ben bereits bewillig- it 75, 300,000 Mk bis Ende 1879 voraussichtlich 121,000 ter 8 . zur Verwendung gelangen. Der Fortgang bes Baues lsum« I sich in ben Grenzen bes Gesammtbebarfs von 900,000 doch . Ferner sind eingestellt zur Herstellung eines neuen fuhri »st- und Telegraphen - Dienstgebäudes in ntlichMda als letzte Rate 110,000 Mk. Die für den Bau ent Als bewilligten Mittel von 50,000 Mk. werden gleich-
i»wa i bis zum Schluß des Etatsjahres voraussichtlich voll- hie! ldig zur Verwendung gelangen. Auch dieser Bau hielt and i in den Grenzen des angemeldeten Gesammtbedarfes jrend 1160,000 Mk. Zum Bau einer Kaserne für das deS ainbataillon in Kassel als dritte Rate 50,000 Mk. Hecte Für den Neubau eines Kasernements nebst Zu- g u> »r und Ergänzung des „Utensilements" für 2 Eska-
«ns deS hessischen H us aren - Reg im ents : 14 in Kassel (als erste Rate zum Terrainerwerb) >,000 Mk. Die ungefährten Gesammtkosten dieses »es sind auf 1,000,000 Mk. veranschlagt. Die beiden Refl Kannten Eskadrons sind zur Zeit in den vermietheten tänenfiskalischen beziehungsweise der königlichen Hof- Pv oaltuug gehörigen Gebäuden des Marstalls zu Wilhelms- ge b< t und Kassel untergebracht. Dieses Miethsverhältniß, :s » hcs bei Aufstllung des Kasernirungsplanes unberück- omi» jgt geblieben war, ist von dem Ministerium des könig- D« tt Hauses bezw. der Regierung in Kassel wiederholt Endigt, und ist dasselbe zuletzt über den 1. April 1878 unter gleichzeitiger Steigerung der jährlichen Mielhe
1 8100 Mk. nur in Hinsicht auf die Unmöglichkeit einer zweiten [Unterbringung der betreffenden Truppe pro- m worden. Dabei hat jedoch die Militärverwaltung ^gesehen von der Verpflichtung sofortiger Räumung betreffenden Gebäude im Falle eines in Kassel zu vtben Hoflagers —sich auch eine halbjährige Kündigung Miethsvertrages gefallen lassen und die Unterhaltung M mangelhaftem baulichen Zustande befindlichen Ge- die überdies noch von anderweittgen Familien zum stheil der Aufrechterhaltung ber Disciplin bewohnt finb, Lehmen müssen. Der Reubau eines Kasernements Unterbringung ber beibett Eskabrons ist baher unver- «ch und dringlich. Die angesetzte erste Rate ist zur fttbnng eines Bauplatzes und zur Projektbearbeitung «imt.
Petersburg, 17. Febr. Ein Telegramm der „Agence Suffe" aus Bukarest bestätigt, daß die Differenzen zwischen Sußlanb und Rumänien bezüglich der rumänischen Qua- Mläne-Maßregeln und des Durchzugs der russischen Gruppen durch die Dobrudscha beseitigt sind; dagegen seien uc Schwierigkeiten bezüglich der Besetzung von Arab-Tabia lvch nicht geordnet. — Nach einem an den Senat gerich- jten Ukas vom 14. b. finb, nachdem in beut bem General- dns Melikoff unterstellten Pestrayon ber Belagerungszu- Md verhängt ist, biejenigen Personen, welche sich einer Srrletzung ber Quarantäne-Vorschriften schulbig machen, M Kriegsgericht zu übergeben. Melikoff metbet unterm 16. b., baß nach Berichten aus ben insicirten Ortschaften «der neue Erkrankungs- noch Sterbefälle an ber Epidemie «gekommen sind. Allerorten herrscht Thauwetter.
«oustantiuopel, 17. Febr. Zwischen der Pforte und «[britischen Botschaft werden Verhandlungen gepflogen Über eine Convention betreffs Verhinderung ber Einführung tn afrikanischen Sklaven in bie Türkei unb bes gegen- icfen engen Rechtes ber Untersuchung verdächtiger Schiffe. Die ‘ temationate Commission zu Philippopel erledigte fast 5 Ml des Organisationsstatuts für Ostrumelien; der mzösische Commissar legte den Entwurf des Cap. 6 vor, lcheö von der administrativen Eintheilung handelt.
Athen, 17. Febr. Laut Nachrichten, die der Regie- ng zugegangen finb, hätte bie Pforte jetzt offen erklärt, könne dem Aussprüche,des Berliner Congresses bezüg- j der Rectificirung der griechischen Grenze nicht nachher < mmen und nur unterhalb Velo einen schmalen Streifen m Re mdes abtreten.
r-lege-ptzische Depesche«.
Xeplitj, 17. Febr. Die Quellencommission beschloß, sogleich mit Abteufen des Quellenschachtes zu beginnen, dessen Situation nach übereinstimmenden Gutachten der Sachverständigen schon morgen fixirt werden soll.
Konstantinopel, 17. Februar. Die Finauzkommifston machte oen Vorschlag, bie Ausfuhrzölle um 4 Procent, bie Einfuhrzölle um 12 Procent zu erhöhen. Die Pforte erhielt Anzeige ber erfolgten Uebergabe von Khotur an Persien.
Washington, 17. Februar. Schatzsecretär Sherman hat weitere 20 Millonen Bonds zur Einlösung einberufen, bie Verzinsung berfelben wirb vom 17. Mai an eingestellt.
Telegraphische Cours- u»d Marktberichte.
Frankfurt a. M., 18. Februar. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn) Creditaktien 198» nach-, Staatsbabn- aktien 2131 nach —, Silber. Rente 54} nach —, Russen 844. nach —. Tendenz Fest.
Krankfurt a. M., 17. Febr. (Fruchtbericht.) Mitge. theilt von I. Harburger, Commissions- und AgenturenGeschäft. Weizen hiesiger und Wetterauer Mk. 181—5, ungar. Mk. 19 Roggen Mk. 14—164, Gerste Mk. 17—18, Hafer Mk. 121-13' Oelsaaten Raps Mk. 27, Weizenmebl Nr. 00 Mk 29 Nr 0 Mk- 28, Nr. I Mk. 25, Nr. II Mk. 16, Nr. III Mk. 15 R°q genmehl Nr. % Berliner Marke Mk. 20-4, Nr. II do. Mk 131 b's 13',. Der Markt verlief heute bei kleinen Abschlüssen für den nötigsten Bedarf sehr ruhig. Die Preise verstehen sich franco Hier pr 100 Ko. je nach Qualität.
zraukfurt a. Ä„ 17. Februar. (Viehmarkt.) Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrieben waren circa 360 Ochsen und Stiere, 193 Kühe und Rinder, 20u Kälber und 200 Hümmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfund Fleisch- gewlcht für Ochsen 1. Qual- Mk- 68-70, 2. Qual. Mk. 64—66 Kühe 1. Qual. Mk. 60-62, 2. Qual. Mk. 52—56 Kälber 1 Qual. Mk. 62-64, 2. Qual- Mk 58-60, Hümmel 1. Qual Mk.' 60—62, 2. Qual- Mk. 54—58. Schweine per Pfd. 55 Pfg
Laut Telegramm sind die Hamburger Postdampfschifle: »Wieland' , am 29. Januar von Hamburg und am 1. d. M von Havre abgegangen, am 14, b. Mis. 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen; »Suevia', am 5. d, Mts. von Hamburg abgegangen, am 7. in Havre eingetroffen und am 9. Mittags von dort nach Newyork wieder in See gegangen. »Gellert' am 30. Januar von Newyork abgegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 6 Stunden am 9. M. 8>/2 Uhr Morgens in Plo- mouth angekommen, am selben Tage Abends Cherburg passirt und am 11. d. M. m Hamburg eingetroffen. Das Schiffe brachte 38 Passagiere, 132 Briefe äcke und volle Ladung.
Bom Reichstag.
( Berlin, 17. Februar 1879.
I «Singegangen ist ein Schreiben des Grafen Stolberg in Vertretung des Reichskanzlers, worin bie Genehmigung zur strafrechtlichen Verfolgung resp. Verhaftung bes Abgeorb- neten Fritzsche wegen Zuwiberhanblung gegen § 28 bes Soclalistengesetzes nachgesucht wirb. Der Präsibent behält sich seine Aeußerung bis zum Schluffe ber Sitzung vor Neu eingetreten ist ber Abg. Hasselmann. Bei ber Wahl des zweiten Vicepräsibenten würben im Ganzen nur 187 Stimmen abgegeben, bas Hans ist somit nicht beschlußfähig unb bie Sitzung muß geschlossen werben. — Nächste Sitzung Dienstag 1 Uhr zur Berathung über Graf Stolbergs Schreiben unb bie Gegenstänbe ber heutigen Tagesordnung.
Die nationalliberale Fraktion bes Reichstages beschloß in einer heute gehaltenen Sitzung, gegenüber bem heute im Reichstage verlesenen Schreiben bes Grafen Stolberg betreffs Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung resp Verhaftung des Abg. Fritzsche eine Einigung auf eine Resolution herbeizuführen, welche ben Antrag ber Regierung mit einer motivirten Tagesorbnung ablehnt; sollte eine Einigung hierauf nicht erfolgen, fo werbe bie einfache Ablehnung stattfinben, wofür bie Majorität zu erwarten sei.
»•« Landtage.
Berlin, 17. Februar 1879.
Das Herrenhaus genehmigte bie Gesetzentwürfe über bie Abänberung ber Bestimmungen ber Disciplinar- gesetze unb bie Errichtung von Lanbescultur-Neutenbanken im Wesentlichen nach ben Commissionsanträgen unb bie Siegener Haubergsorbnung in ber Fassung bes Abgeordneten Hauses. Außerbem erlebigte basselbe Petitionen, welche ohne allgemeines Jntereffe finb.
vermischtes.
Prag, 13. Febr. (Ueber bie Gruben-Katastrophe) entnehmen wir Wiener Blättern noch Folgenbes: Kurz vor 2 Uhr Nachmittags (11. Febr.) haben bie Arbeiter bei ber Kohlengewinnung eine .Masserquelle angehauen,