- zu
da
eine Mendelssohn'sche Sonate für Klavier und Cello
Leipzig Gelegenheit haben, einen Baritonisten ersten
man :8
ig n ndig ntsch en zwif md wird ahn läbi
b an n.
5 S Inn in •ff«
iich nte
u
-th erz
ei
risch äthe sfs )
solcher Besetzung allein schon einen Kunstgenuß, wie a ihn besser sich nicht wünschen kann. Dann noch ferner Beethovensches Trio für Klavier, Violine und Cello
Marburg, 10. Januar. Die gestrigen Produktionen Herrn Tenner mit dem Edison'schm Phonographen vor einem sehr zahlreichen Publikum statt. All- war man überrascht von diesem neuen ErfindungS- unserer Zeit, dessen Erklärung durch Herrn Tenner verständlich gegeben wird.
[Personal-Chronik.) Der MetropolitanRich- ju Marjoß ist auf sein Nachsuchen von dem Amte Metropolitans der Classe Schlüchtern vom 1. Januar ab entbunden und mit Versetzung desselben der Pfar- Meinhard zu Hohenzell beauftragt worden. — Der ige Pfarrer zu Hüttengesäß, Emil Mörschel, ist aus t Präsentation zum zweiten Pfarrer an der Ober- dter Gemeinde zu Kassel bestellt worden. Der bisse Pfarrvicar Friedrich Althainz zn Vöhl ist zum Pfar- ill Bottendorf (lutherische Klasse Frankenberg) bestellt
— An Stelle des von Handelshausen versetzten 6 Dittmar ist der Lchrer E. Schminke daselbst zum eSbeamten für den dasigen Standesamtsbezirk ernannt
— An Stelle der auS ihren Gemeindeämtern ge- en Gemeindebeamten, Vicebürgermeister Preiß zu rf und Ausschußvorsteher Gerhardt zu Fronhausen, Bicebürgermeister Andreas Grau zu EbSdorf und ^hußvorsteher Johannes Walbrecht zu Fronhausen zu
retern der betreffenden Standesbeamten bestellt — Der zum Standesbeamten in Remsfeld Lehrer Leimbach daselbst ist gestorben. — Der ^irector Humburg in Eschwege und der Postverwalter ä in Hilders sind mit .Pension in den Ruhestand
der Postsecretär Quellhorst in Marburg ist Ober-Postsecretär ernannt. Der Rentmeister Bezzen-
in Kirchheim, Kreis Hersfeld, der Lehrer Franz in , Kreis Gelnhausen, und der Bäcker Menning in
sind zu Postagenten bestellt. Der Postagent Hei- m Vollmerz ist aus dem Postdienste entlasten. Verlud: der Postdirector Hohmann von Biedenkopf nach ge und der Postsecretär Engelhardt von Kastel nach
sen. Der Kreissecretär Wienhold in Rotenburg gleicher Eigenschaft an das Königliche Lanvrathöamt siel versetzt worden. — Der Feldmesser Kohls zu mar ist zum Katastersupernummerar berufen. — ^iSherige Registratur-Hülfsarbeiter Carl Julius Ru-
ist zum Secretariats-Assistmten bei der Königlichen
rimi >a gen i R
nz" >en alisi
j mv cijicucii ivului, wenn uu^ vcn IVlUy UCVCIH vrv n’e a chemischen Musikvereins häufiger Gelegenheit geboten Erzw dieselben zu hören, Jo ist aber doch immerhin ein ,n rocert etwas anderes als ein Musikabend, so viel Genüsse »ie Vt mch bietet. Ein Mozart'sches Quartett — Klavier: Fräu-
usschM nächsten Montag stattfindenden dritten Abonnnement- ner , mrt sich Geltung verschaffen. Vorzugsweise sind es zweit unsere heimischen Künstler, die uns an diesem 4 ^id erfreuen werden, wenn auch den Mitgliedern des
iter'D Wünsch), Violine: Herr Dirctor Wolff, Viola: Herr »ther und Cello Herr Müller aus Frankfurt — bietet
irftiEf mach die Stadt 1000 Mark Strafe zahlen soll, trotz emani I Widerspruchs des städtischen Vertreters bestäügt. Auf sicher- dere Erkundigung ist uns mitgetheilt worden, daß cunqa t' Stadt Marburg bereits im Jahr 1876 auf Klage des n au Manien Weber verurtheilt sei, sich der Zuführung von trieü« »rath in den Mühlgraben durch den Kanal zu enthalten Haus« ä daß die Appellation und Oberappellation der Stadt amwl z-n dieses Unheil des Kreisgerichts sowohl vom Appel- smdei lionsgericht in Kastel als vom Obertribunal in Berlin unta rwvrfen und die Stadt in alle Kosten verurtheilt sei. t „ je Stadt hat aber den Kanal trotzdem nicht besei- 'Da und eS sollen nun Strafen von 50, 100, 300 enbun k zuletzt 1000 Mark gegen bieselbe erkannt sein, »rsitzg k Appellationen und Remonstrationen gegen diese >n. trafen haben nicht» geholfen und es find dadurch nur tot M mehr Kosten entstanden. Heute ist nun auch der . jst “ »bmalige Widerspruch der Stadt verworfen und es dürfte Früch h huran wohl die Frage schließen: warum die städtische chen^ «udeputation, deren vollständiger Erneuerung Hst » k jetzt hoffentlich entgegen sehen, nicht längst die Verle- srt d «9 de» in allen Instanzen verbotenen Kanals beantragt £afie t? Mit dem, was die Stadt an Prozeßkosten und Straf- -4ät km bereits eingebüßt hat, hätte die Verlegung leicht eis ai >irkt werden können.
lth ■ Marburg, 10. Januar. Die Bestrebungen des Aka- f fischen Musikvereins den Musikfreunden unserer Stadt ■ ,e Kunstgenüsse zu bieten, werden auch wieder in dem
, ^ariatS-Assistmlm bei der Königlichen Regierung zu junj 8 ernannt worden — Des Kaisers und Königs Majestät Jabri 8 Allcrgnädigst geruht, dem Steuerempfänger Georg rung * zu Kassel den Charakter als Rechnungsrath zu halb — Der früherere Sergeant im 3. Hessischen
^erie-Regiment Nr. 83 Joh. August Paul ist zum
oihw< • ....
5en t Bm dem Ganzen ein höchst klassisches Kolorü geben, s'eni »eben werden wir noch in dem Sänger Herrn Lißmann Soc Leipzig Gelegenheit haben, einen Baritonisten ersten ,u «ges kennen zu lemen. In Herrn Valentin Müller Schü • Frankfurt haben wir Gelegenheit an diesem Abend rtersn B alten Bekannten zu begrüßen, der uns schon öfter Dct c seinem edlen Spiel erfreute. — Bei solchen An- mänie Zungen wird es gewiß für unser Publikum nur dieser gxtrie mtungen bedürfm, um auch seinerseits vollzählig am
Schutzmann bei der Königlichen Polizei-Verwaltung in der Stadt Cassel ernannt worden. — Der Apotheker Holzmann hat die Erdmann'sche Apotheke zu Hilders vom 1. November 1878 an käuflich übernommen. — Der Dr. med. Heinrich Schürmann hat sich als praktischer Arzt in Neuhof bei Fulda niedergelassen. — Dr. med. Franz Johann Adolph Schürmann hat sich als praktischer Art in Marburg niedergelassen. — Die Techniker F. Becker in Fulda und A. Kleinfeld auö Elberfeld sind mit dem 1. Januar k. I. ab zu Wegebauaufsehern bestellt und zwar ersterer in Rehren, letzlerer in Seligenthal; von gleichem Zeitpunkte ab tritt der Wegewärter Rohrberg in Gertendüch auf sein Nachsuchen mit Pension in den Ruhestand. — Der Oberholzhauer Möller zu Dodenhausen und der Wärter Jäger aus Haina sind zu Waldwärtern bei dem Landeshospitale Haina, sind zu Waldwärtern bei dem Lanveshospitale zu Haina, ersterer mit bem Wohnsitze zu Lehnhausen und letzterer mit dem Wohnsitze in Haubern widerruflich bestellt worden.
Eschwege, 7. Jan. Die hiesige Lohgerber-Innung hat an Fürst BiSmarck folgende Adresse gerichtet: „Leipzig, 3. Januar 1879. Eine größere Anzahl der zur Messe hier anwesenden deutschen Gerber benutzen diese Gelegenheit, um Euer Durchlaucht ihren tiefgefühlten Dank dafür auszusprechen, daß Euer Durchlaucht ein Programm aufgestellt haben, wonach wir hoffen dürfen, daß in Zukunft das Interesse der deutschen Industrie nicht rücksichtslos dem Vortheile des sich gegen un« absperrenden Auslandes aufgeopsert werden wird. Wir verlangen keinen Schutzzoll gegen europäische Fabrikate, indem wir wohl im Stande sind, mit denselben zu konkurirren. Da jedoch sämmtliche Staaten Amerikas unseren Fabrikaten durch überhohe Zölle die Einfuhr unmöglich machen, dagegen mit ihrer Ueber- produktion Deutschland überschwemmen, wodurch unser einst so blühender Industriezweig fast gänzlich dem Ruin zuge- sührt worden ist, wünschen wir dagegen gleicherweise Ab- hülfe, wie es in Frankreich längst geschehen ist, und bitten um rasche Hülfe, ehe es zu spät geworden sein dürste. Im Auftrage: Frieorich Hempfing, Fried. Wilh. Gemelding, Vorsteher der Lohgerber-Innung zu Eschwege." (H. M.)
Lotkmarseu, 7. Jan. Unfern Kreis und Umgegend durchreisen jetzt massenhaft und häufig Zigeunerbanden. Was ist deren Treiben? Es wäre wünschenswerth, wenn dem durch die Behörden gesteuert weroen könnte. — In Bezug auf meine neuliche Mittheilung, die Warburg-Marburger Bahn betreffend, erfahre ich, daß auch in Marburg dieserhalb ein Comite zusammengetreten sein soll, von dem aus in Arolsen ein ähnliches Vorgehen angeregt wurde. Gleichzeitig wäre auch an den Arolser Hof ein Gesuch gerichtet worden, das nölhige Interesse an geeigneter Stelle zum Ausdruck bringen zu wollen. (K. T. u. A.)
Sem Landtage.
Berlin, 9. Januar 1878.
(Abgeordnenhauö.) In erster und zweiter Be- rathung werden ohne Debatte folgende Gesetzentwürfe erledigt: betreffend die Abänderung der Bestimmungen des Gesetzes von 1873 über das Grundbuckwesen im Bezirk deS Justizsenates Ehrenbrettstein und deS Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen im Jahdegebiet, betreffend die Abänderung der Bestimmungen des Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen und die Verpfändung von Seeschiffen in Schleswig-Holstein und betreffend die Abänderung der Bestimmungen des Gesetzes von 1873 über das Grundbuchwesen in der Provinz Hannover mit Ausschluß des JahdegebietS. Der Gesetzentwurf, betreffend die Rad- felgrnbeschläge der Fuhrwerke in der Provinz Hannover wird nach unerheblicher Debatte in erster Beralhung an eine Commifsion von 14 Mitgliedern verwiesen. Bei der Berathung des Gesetzentwurfes betreffend die richterlichen Mitglieder der Grundsteuer-Entschädigungs-Commisston ergibt die Abstimmung über ein Amendement die Beschluß- unfähigkeit des Hauses, weßhalb die Berathung abgebrochen wird. Nächste Sitzung Freitag.
vermischtes.
[Univ.-Nachr.) An Stelle des jüngst verstorbenen Professor« der Chemie in Erlangen, Eugen Frhn. von Gorup-Besanez, ist, wie die „Allg. Ztg." meldet, der außerordentliche Professor an der Universität München, Dr. Jakob Volhard, ernannt worden. '
— (Eine abscheuliche Gesellschaft) wurde, wie man aus Leipzig berichtet, in den ersten Morgenstunden des neuen JahreS in der Restauration zur „Glocke" in Plagwitz ertappt. Um einen Tisch saßen, mit weißen Tüchern um die Köpfe gewickelt, 8 Männer, unheimlich von den Spiritusflammen beleuchtet, die aus einer vor ihnen sichenden Schale emporloderten. Quer vor dem Tische stand einer in weißem Talar, der, ein Stückchen Brod in der Hand haltend, soeben dabei war, den Gebrauch des heiligen Abend- mahls in verabscheuungswürdigster Weise zu verspotten, indem er in der Absicht, das Brod auszulhellen, die Worte: ,,Das ist mein Leib, der für Euch gegeben wird; da« lhuet zu meinem Gedächtnisse" hervorlallte und somit dieses Sakrament der christlichen Kirche prosanirte. In demselben Moment wurde er verhaftet, und entpuppte sich als ein gewisser Winkler aus Kleinzschocher. Die übrigen Theil- nehmer ergriffen sofort das Hasenpanier, aber 3 davon sind bereits bekannt, und so werden sie sammt dem Wirthe ihrer Strafe verfallen, die nach § 166 des Reichs-Strafgesetzes in der Dauer bis zu drei Jahren besteht.
— Das vom Kreis-Medicinalrath Dr. Kerschensteiner in Mün chen im Auftrage de« Münchener Gesnndheitsrathes an den dortigen Magistrat erstattete Gutachten über die fakultative Leichenverbrennung geht nach eingehender Erörterung des Gegenstandes dahin, daß: „1) im Allgemeinen die Leichenverbrennung in folgenden Fällen nicht bloß zu gestatten, sondern zu empfehlen sei: a nach großen Schlachten; b. in gewissen, von den zuständigen Behörden zu bestimmenden Fällen von seuchhaften Erkrankungen; c. zur Verhütung des Leichen-TranSports, und d. bei durchaus ungeeigneter Beschaffenheit des Bodens für Bcerdi- gungszwccke, und daß 2) für München vom Standpunkte der öffentlichen Gesundheitspflege aus kein Bedürfnis vorliege, die Leichenverbrennung einzuführen, daß aber kein Grund bestehe, dieselbe nach Prüfung der in jedem^Einzel- fall vorliegenden Verhältnisse unter den im Gutachten angegebenen Cautelen nicht zu gestatten."
enteeungcit, Btrltitxngta u
Dem Pfarrer Adam zu Elgershausen im Landkreise Kassel wurde der Rolbe Adler-Orden vierter Klaffe verliehen. — Dem Kataster-Coniroleur, St.uer-Jnspektor Heer zu Kaffel wu de der Charakter als Rechnungs-Rath verliehen.
r-legr-Phische Depesche».
Pose«, 9. Jan. Die vorläufige polizeiliche Schließung . deS Polnischen Volksbildungsvereins ist durch Beschluß des hiesigen Kreisgerichts aufrechterhalten und gegen den Vorstand deS Vereins wegen Vergehens gegen das Vereinsgesetz Audienztermin auf den 22. d. anberaumt worden.
Parts, 10. Januar. Amtlich wird gemeldet: der Bey von Tunis gewährt sämmtliche feiten« Frankreich geforde- ten Genngthuungen, die Evmtualität eines Conflictes ist damit beseitigt.
Paris, 10. Jan. Die „Agence HavaS" meldet ans Ragusa: Die Notabeln von Albanien erklärten dem Gouverneur von Scutari, daß sie sich mit den Waffen in der Hand der Uebergabe von Podgorizza an die Montenegriner wiedersetzen würden. Die Montenegriner bestehen auf der Uebergabe. — Aus Madrid wird gemeldet: Espartero ist gestorben.
Petersburg, 9. Januar. Der Domänen-Minister Walujeff, welcher seit einigen Tagen an einem gastrisch- nervösen Fieber erkrankt war, befindet sich feit heute wieder auf dem Wege der Besserung.
Eagliari, 9. Januar. Der „Avvenire de Sardegna" meldet aus Tunis: Der französische Consul hat seine Functionen dem spanischen Consul übertragen. Die Situation wird als eine ernste betrachtet.
Kalkutta, 9. Januar. General Roberts griff mit 3 kleineren Truppenabtheilungen den Feind an, welcher bedeutende Stteitkräfte zusammengezogen hatte. Der Feind wurde unter bedeutenden Verlusten vollständig geschlagen. Die brittschen Verluste sind unbedeutend.
Telegraphische CoarS- und Marktberichte.
Frankfurt a. M., 10. Januar. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohn.) Creditaitien 2014 nach —, Staalsbahn- aktien 217 J nach —, Silber-Rente b4j nach —, Ruffen tnj, nach —. Tendenz: Zleml-ch fest
Gekündigte Amerikaner pr. 16. Feoruar ä 987 8u o netto „ 27. „ ä 98%% „
verfallene ä 98 * % „ Pr. 9. Mürz ä 99% „
w 18. „ ä 99 Zis0 o „
lose ich zu beigesetzten Coursen ein, oder tausche solche gegen solide Werlhe um.
Baruch Strauss,
Sank- und Wechsel - Geschäft, [76 Barfützerftratze Nr. 44 und Neustadt Nr. 363.
(uinen der wichtigsten Factoren für den Erfolg einer An- zeige bildet erwiesener Maßen das zweckmäßige Arrangement derselben; sie muß in die Augen fallen und schon durch die äußere Form selbst den gletchgüttigen Zeitungsleser veranlassen, den Inhalt näher zu betrachten.
derartige Formen zu finden und vorzuschreiben, ist aber nicht Sache eines Jeden; hierin ist der erfahrenste Fachmann der beste Rathgeber. ES ist daher mit Anerkennung zu begrüßen, daß die auf dem Gebiete des Annoncenwesens feit einer langen Reihe von Jahren als um- sichttg bekannte und eifrig voranstrebende Firma G. L. Taube & To«, welche in allen größeren Städten des In- und Auslandes Znferaten-Annahme-Bureaux unterhält (in Kassel Orleansstraße 14) der soeben erschienenen 19ten Auflage ihres Verzeichnisses der in- und ausländi- schen Zettungen, welches mit derselben Gründlichkeit und Sorgfalt, wie die früher erschienenen Ausgaben, zusammengestellt ist — ein Tableau her «aunigfalligste» und zweckmäßigsten Auuoueeus Modelle beigegeben hat, woraus bet Inserent sich in obiger so wichtigen Vorfrage Raths erholen kann. [2199
O^illig, prompt und diskret Annoncen aller Art ni 'V sämmtliche exiftirende Zeitungen zu vermitteln, ist das Geschäftsprincip der Annoncen-Expedition von Haaeeu- •teiu dc Vogler in Frankfurt a. M. — Der Erfolg dieser Vermittelung war noch stets ein güustiger. [1665