Au dem heutigen Leitartikel der „Nationalzeitung" über die staatsrechtliche Seite des deutsch-österreichischen Handelsvertrages schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": Ueber die dabei in Betracht kommende Rechtsfrage könne kein Zweifel obwalten; nach den klaren Bestimmungen der Reichsverfassung bedürfe der Vertrag außer der bereits erfolgten Zustimmung des Bundesraths noch der Genehmigung des Reichstages, um Gesetzeskraft zu erhalten. Wenn die Reichsregierung die Verpflichtung übemommm habe, dm Vertrag mit Neujahr 1879 in Kraft treten zu lassen, so sei sie offmkundig dazu durch die Nothlage bestimmt. Es sei dies, nachdem Oesterreich-Ungarn jede Verlängerung des bisherigen Vertrages entschieden abgelehnt, der einzig mögliche Weg gewesen, die erheblichen Interessen Deutschlands sicherzustellen. Die „Norddeutsche" glaubt zu wissen, daß die Reichsregierung von vomherein entschlossen war, den Vertrag so bald als möglich dem Reichstage vorzulegen und Jndemität für die bereits erfolgte Inkraftsetzung desselben in Anspruch zu nehmen. Daß die Einberufung des Reichstages namentlich mit Rücksicht hieraus möglichst frühzeitig stattfinde, scheine festzustehm.
Vor einiger Zeit haben wir bemerkt, daß die Centrumspartei durch das positive Programm welches sie sich ange- eignet hat, Sympathien in Kreisen erwerben werde, welche ihr bisher verschlossen waren. Eine Bestätigung findet sich in folgender Auslassung der „Deutschm Laudwirthschast- lichen Zeitung":
„Bei unS in Deutschland war eS die katholische Cen- trumSpartei, welche die Beseitigung der Wechsel und Wucher- srecheit zuerst auregte. Die katholische Centrumsfraction war e», welche in ganzer Zahl der wirthschaftlichen Vereinigung des Reichstags beitrat und damit die Majorität erzielte. Dadurch hat die katholische Centrumsfraction den Beweis geliefert, daß sie wirthschaftlich keine internatiouale ist, sondern in allen nationalen Wirthschaftsfragen auf dem Boden der Nation steht, um mit uns den Kampf gegen die „goldenen Internationale" zu kämpfen. Durch den gegenfeittgkeitslosen Freihandel, welcher die ausländische Produktion dnrch Steuer- und Zollfreiheit, Differenzialtarife und Refaction, kgegenüber der hoch belasteten inländischen Produktion begünstigt, wird Landwirtschaft und Gewerbe bei unS in Noth gebracht und diese Noth dann durch die Wechsel- und Wucherfreiheit auSgebeutet. Der gegmseitigkeitSlose Freihandel und die Wechsel- und Wucher- freiheit sind also die Säugrüssel womit die „goldene Internationale" unseren Wohlstand aufzehrt, bis sie auch uns Vaterlands- und heimathlos gemacht hat. Dieser Säugrüssel muß gekappt werden! Wir stehen deßhalb in diesen Wirthschaftsfragen vollständig auf Seiten der katholischen Centrumsfraktion und mit ihr auf dem nationalen Boden des Vaterlandes."
Meldungen der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel. Der Instruction, welche den nach Albanien entsendeten türkischen Cvmmiffärm mitgegeben wurde, ward theilweise der fache ist — billig her. Da ich hier auf den Lande wohne, kommm mir Kartoffeln und Kleienbrot nicht allzu theuer, und das nöthige Fleisch liefert mir die nahe Stadt durch ihre auSrangirten Pferde. Von einer Steuer ist selbstverständlich hier keine Rede. — Mein Etablissement hat sich in den Jahrm seines Bestehms einen weitverbreiteten Ruf erworben; fast täglich kommm — die Nähe der Residenz und die Bahnen tragen hierzu viel bei — Schau- und Kauflustige, und wer einmal da ist, geht nicht, ohne gekauft zu haben. DaS Letztere, meine Herren, lachte B., ganz ohne Anspielung!
E« wäre dieser kleine Wink auch ganz uunöthig ge- wesm, denn wir konnten uns nicht satt sehen an dm schönm Thieren, die immer von Neuem den Wunsch nach dem Besitz in unS rege ^machten, so daß wir Beide als Käufer auftratm. B. legte uns den Preis-Courant vor, und da- Geschäftliche war bald abgemacht
— Ich bebaute nur, — bemerkte er, — daß ich Euch dm Haupthund meiner Zucht nicht vorzeigen kann. Der- fdbc maß von bet Schnauzen- bis zur Schwanzspitze 33/t Fuß, war also noch um 3 Zoll länger als der berühmte Hund, den der alte Student und Cigarrenfabrikant Lion nach langjährigen, kostspieligen Züchtungsversuchen gezogen und aus vieles Zureden und gegen ein schweres Stück Geld an den Fürsten Statthalter Paskiewitsch nach Warschau verkauft hatte, wo er gleich in den ersten 14 Tagen von dm Feinden des Fürsten und des russischen Kaiserhauses vergiftet worden war. Seit bet Zeit haßt bet freisinnige alle Student die Polen, die sonst seine Freunde un> Lieblinge waren, wie ich jetzt die Gtünderfütsten und 'Börsenkönige hasse.
— Wie hat sich das zugetragen?
— Vor Knrzem erschien hier der Wiener Gründet und Börsenmatdator Baton von Meyer mit dem Aufwande und den Ansprüchen eines Lord«, um einen größeren Gütercomplex anzukaufen. Cr sah dabei meinen „Mam- uutth" und hörte nicht eher mit Besuchen und Zureden aus, bis ich ihm dm Hund für 3000 Thlt. verkaufte.
— 3000 Thlr.I Nun, das scheint mir doch ein königlicher Preis zu sein!
— Gewiß! Aber ich habe nie einen Groschen davon
aesehm!
— Er hat doch nicht etwa mit „Westend" ober „Hypothtkarktedit- unb Baubank" bezahlt?
(Fortsetzung folgt *
Vorschlag Dänisch Effmdi's zu Grunde gelegt, welcher da- | rauf abzielt, einem event. Zusammenstöße zwischen türki- chem Militär und Afghanesm vorzubeugen. Danach sollen unter vorausgegangmer Verständigung der Montenegriner successive Zabljak und Spuz, dann Veli- und Mali-Brdo, zuletzt Podgoritza in der Weise geräumt werden, daß das gesammte türkische Militär und die türkischm Beamtm sich zurückziehen und es den nachziehenden Montenegrinem überlassen, unverweilt die geräumten Positionen zu besetzen. Das türkische Kriegsmaterial würde gegen nachttägliche Jnvmta- risirung provisorisch den Montenegrinern überlassen. — Die in Timova am 18. d. zusammentretende bulgarische Nationalversammlung wird zuerst das Organisationsstatut berathen und die Fürstenwahl zu Ostem vornehmen.
Deutsches Reich.
** Berlin, 9. Januar. Die „Voss. Ztg." behauptet, in parlamentarischen Kreisen verlaute, die Mittel zur Remuneration der Herren Kögel und Baur würden aus dem Dispositionsfonds des Kultusministeriums entnommen werden. Diese Annahme erledigt sich damit, daß die Fonds des Kultusministeriums lediglich für die Zwecke desselben bestimmt sind und grundsätzlich nicht für Zwecke des Ober- kirchenrathes verwendet werden sollen, der daher seinen eigenen Fonds hat. Der Dispositionsfonds des Kultusministeriums ist überdies nicht, wie jene Annahme vorauS- zusetzen scheint, ein geheimer Fonds, sondern ein Fonds, dessen Rechnungen in Bezug auf ihre bestimmungsmäßige Verwendung durch die Ober-Rechnungskammer geprüft unb dem Landtag zur Decharge vorgelegt werden. — Die „Tribüne" vom 8. Januar bringt in einem Artikel über das Tabaksmonopol folgende Angaben: 1857 habe Herr v. Varnbüler dieses Monopol empfohlen und in demselben Jahre sei es zum ersten Mal im preußischen Herrenhaus befürwortet worden, aber eines TageS, es war 1875, erhielt es seinen Todesstoß. Der Stoß soll erfolgt sein durch eine anonyme Schrift: „Der Zollverein und das Tabaksmonopol." Merkwürdiger Weise ist aber diese Schrift in demselben Jahre, wo nach der „Tribüne". die erste Anregung zu diesem Gedanken geschehen ist, nämlich im Jahre 1857 erschienen, auch hat ihr Verfasser, als welcher mit Recht Rudolf Delbrück genannt wird, durchaus nicht auö- geführt, daß das TabakSmonopol für Deutschland von den unheilvollsten Folgen sein werde, sondern hat lediglich den Satz durchgeführt, daß zur Errichtung des Tabaksmonopols ein Einheitsstaat gehöre, daß aber ein bloßes auf Kündigung beruhendes Bündniß wie der Zollverein zu dieser Einrichtung nicht fähig sei. Nach diesen ausgezeichnet genauen Angaben der „Tribüne" kann man die Glaubwürdigkeit der Anekdote beurteilen, die von ihrem Erfinder bereits vor einiger Zeit in der „Wiener Neuen Freien Presse" zum Besten gegeben: über die Art, wie Herr Delbrück dazu gekommen, sich nach einer neuen Wohnung umzusehen. — In Bezug auf den Stand der Rinderpest in den verseuchten Orten ist zu constattren, daß dieselbe noch grasstrt: Regierungsbezirk Gumbinnen in der Stadt Slallupönen, Regierungsbezirk Frankfurt in den Kreisen Lebus, Königsberg, Ost- und West-Sternberg, Regierungsbezirk Potsdam im Kreise Ober-Barnim, Regierungsbezirk Merseburg in einem Orte des Kreises Schweidnitz. Mit Ausnahme von Stallupöneu hat sich constattren lassen, daß die Seuche nach allen Orten durch auf dem Küstriner Markte gekauftes Vieh übertragen ist. Nach allen Nachrichten aus den Seuchenorten läßt sich annehmen, daß eine Weitertragung nicht mehr zu befürchten ist. Es ist auch ein großer Theil der inficirten Ortschaften für seuchenfrei erklärt, für andere Orte wird in den nächsten Tagen diese Erklärung erfolgen. — Im Anschluß an die vom 23. bis 28. Februar abzuhaltende Sitzung des nautischen Vereins wird die im vorigen Jahr vertagte Sitzung der technischen Kommission für Seeschifffahrt zusammentreten, um eine Erörterung anzustellen über den Entwurf das Recht der Havarie grosse betreffend. Es werden auf Wunsch der Kommission Sachverständige zu dieser Sitzung berufen werden, über deren Wahl bis jetzt noch keine Bestimmung getroffen ist. — Nach der im ReichSeifenbahn-Amt ausgestellten Nachweisung über die im November vorigen Jahres auf deutschen Eisenbahnen erd. Bayerns vorgekommenen Unfälle sind zu verzeichnen: 24 Entgleisungen und Zusammenstöße fahrender Züge, darunter 12 Züge mit Personenbeförderung (von je 10,411 einer) und 20 Güterzüge, 62 Entgleisungen und 38 Zusammenstöße beim Rangiren, 113 sonstige Betriebsereigniffe. In Folge dieser Unfälle wurde ein Arbeiter getöbtet, 23 Personen (3 Reisende, 18 Beamte und 2 Fremde) verletzt, 31 Thiere getöbtet, 4 Thiere verletzt, 79 Fahrzeuge erheblich, 297 unerheblich beschädigt. Durch eigene Unvorsichtigkeit kamen 29 Tödtungen (1 Reifender, 13 Beamte, 5 Arbeiter, 10 fremde Personen) und 90 Verletzungen vor, ferner 14 Tödtungen und 2 Verletzungen bei beabsichtigtem Selbstmord. Von den im Ganzen beförderten 12,853,507 Personen wurde 1 getöbtet unb 7 verletzt.
Esten, 7. Januar. Vor Schluß unserer letzten Stadt- verorbnetensitzung, so schreibt man ber „Elbf. Ztg." von hier, brachte ber Vorsitzende Herr Oberbürgermeister Hache bas Schreiben des Reichskanzlers Fürstm Bismarck an den Bundesrath vom 15. Dezember v. I. zur Sprache, in welcher derselbe die Grundzüge seiner Steuer- und Zoll- reformpolittk des Näheren entwickelt, und gab dem Kollegium zur Erwägung anheim, ob es nicht am Ort und an der Zett sei, daß die Gemeindeverttetung in einem besonderen Schreiben an den Reichskanzler ihrer Uebereinftimmung mit
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den von Letzterem ausgestellten Prinzipim Ausdruck verleihe ftW($ Aus Grund der von ihm bei Henn Geheimrath Siebemam I Wid n Berlin eiugegangenen Erkundigungen könne er versiche^'" daß Fürst Bismarck auf derartige Zustimmungsäußerungk!! Stak besonderen Werth lege, namentlich wenn dieselben aui :brikan Kreisen hervorgingen, die zu den Cmtrm der industriell!! ^th Thättgkeit gehörten. Herr Kommerzimrath E. Waldthauso ® daß bemerkte hierzu, baß zwar schon die Essmer Handelskammi 801 iv die Absicht hege, eine solche Zustimmungsadreffe abzufmbe, tion'. daß er aber dennoch den Vorschlag des Vorsitzenden untei rworfei stützen müsse; denn es könne nicht genug geschehen, w K St den sreihändlerischen Bestrebungen entgegenzuwirken. Da h un Stadtverordnetenkollegium beschloß darauf die Absendun iu eines derartigen Schreibens und beauftragte den Vorsitze, “ 31 den und zwei Mitglieder mit der Abfassung desselben, trafen
Karlsruhe, 8. Jan. Mit dem nun ins Leben g ” tretenen Landesverband der badischen Gewerbevereine ist ei xbrnali, langerstrebtes Institut hergestellt, dessen erfreuliche Früch \ für den badischen Gewerbestand bei einer entsprechend! 1 Rührigkeit nicht ausbleiben werden. Der demnächst « 1. . fammentretenbe Laubes - Ausschuß wirb auch sofort d »9 des brennenbften Fragen in Berathung ziehen; auf ber Tag« M Orbnung seiner nächsten Sitzung steht bie Zollfrage, zu b *r ' ren Behanblnng ber Vorort Karlsruhe unter Hinweis ai «rkt r bas Schreiben des Reichskanzler« an den Bundesralh tu —*■ Vorschlag gemacht hat, dem Bundesausschusse sowohl e fäen wissenschaftliches als ein vom Standpunkte der Praxis ai " ß verfaßtes Referat zu unterbreiten. Dazu hat ber Ausschi bes Gauverbandes pfälzischer Gewerbevereine in seiner a ,cert letzten Sonnabend in Heidelberg abgehaltenen Sitzung weit t5maI beschlossen, den Vorort Karlsruhe außerdem noch zu e eb er suchen, daß er auf Grundlage der Reichsstatistik eine Z sammenstellung der gewerblichen und industriellen Erze» bi niste und Produkte in Ein- und Ausfuhr mit den Ei wcert ; und AusgangSzöllen veranlasse als Grundlage für die V, N> bi berathung der Orts- unb Bezirksvereine, sowie später s bte Berathung ber Landesversammlung. Hcher
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Marburg, 9. Januar. In ber heutigen Sitzung mra Kreisgerichts würbe toieber über bie Prozeßsache bes Fab ten Weber gegen bie Stabt Marburg wegen Einführung^ 9u stäbtifchen Kanals in den Mühlgraben unterhalb Weberschen Mühle verhandelt unb ba« Executtonsm e-
Pkfi, 9. Jannar. Der „Pester Correspondenz" folge sind bie Verhandlungen betreffs bei ungarischm ditoperation so weit vorgeschrüte», baß bereit Finalist schon morgen Vormittag erfolgen bürste.
Paris, 9. Januar. Die „Agence Hava«" b aus Tunis: Die Note ber französischen Regierung an
Regierung von Tunis wurde am 6. d. übergeben, zur Ertheilung der Antwort gestellte Frist von 48 S den läuft heute ab. Man hat Grund zu der Ann daß die verlangte Genugthuung bereinigt werden wenngleich noch keinerlei Lösung der Frage zur offici Kenntniß gekommen ist.
Loubo«, 9. Januar. Beaconsfield ist gänzlich derhergestellt und hat seine amtliche Thättgkeit heute der aufgenommen.
Brüssel, 9. Jan. Die „Jndopmdmce Belge" aus Paris: Heute fand im Elysee ein Ministerath I welcher sich über ein den Kamnern bei deren Wiederzus mentreten vorzulegendes vollständiges Programm ei Unter anderem soll der Primärunterricht obligatorisch macht, auch Gesetze über öffentliche Unterrichtsräthe schlossen »erben; ferner fmb Gesetzentwürfe betreffs nestie, Zolltarife unb Gensbarmerie im Princip nommen.
Bakarest, 9. Januar. Ein Consorttum einheimi Capitalisten bewirbt sich um bie Pachtung des Tabak« pols unb stellt hierbei vorteilhaftere Bebingungen bie Staatskasse, als diejenigen ber bisherigen R Gesellschaft.
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Washiugtou, 9. Jan. Schatzsecretär Sherman ^ma unter bem Gestrigen weitere 10 Millionen Dollars Bc btshei
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Wik«, 9. Januar. Das „Vaterland" veröffenllii dm Text einer päpstlichen Encyclica, welche die Nothm 1 digkeit barlegt, ber Kirche ihre Freiheit wiederzugeben, t 6 mit sie für das allgemeine Wohl wirken könne. Fern 6,6(11 wird mit Rücksicht darauf, daß die Anhänger des Soa ^"7. lisrnus vorzüglich die Handarbester und Arbeiter zu B9(6 »innen suchtm, daran gemahnt, daß die unter dem Schu $ra1 der Religion gegründeten Arbeiterverbindungen unterfti R altl werden mögen. — Die „Neue freie Presse" meldet 6 f““' unterrichteter Sette, daß die Verhandlungen RumäniWung bezüglich der Lösung des seiner Zeit abgeschlosienm Betti ' “ öertrage« mit der Staatsbahn nunmehr abgeschlossen s und zwar auf Grund eine« Tarif- und Anschlußvertra der dm mit der Staatsbahn bestandmm Betriebsverttag n zu ersetzt. Außerdem wurde eine principielle Verständig erzielt, wonach die Staatsbahn eine mäßige Geldmtsch gung erhält, über deren Höhe die Verhandlungen schweben. — Der Abschluß der Verhandlungen zwis Rumänien und der Staatsbahn erfolgte auf Grund Tarifvereinbarungen. Durch den neuen Vertrag wird bisher bestandene Betriebsvertrag für die Staatsbahn gemeffen ersetzt, und wird dieselbe eine Geldentschädi bekommen.