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^vierzig Kinder ertranken, und nur vier bliben am Leben, l sich auf das Eis nicht hinaufgewagt hatten.

^Lohr. (Wie man Füchse sängt.) Der hiesige An-

8on bem Königl. Hanbels - Ministerium in Berlin vie Bereitwilligkeit eine Bahn von Marburg-Cölbe im inthal aufwärts bis nach Laasphe aus Staatskosten sauen, ausgesprochen, wenn Seitens ber beteiligten ist, Gemeinden und Interessenten zu den Baukosten ein Äuß, der sich auf etwa 380,000 M. beziffert, geleistet Es dürfte daher wohl zweckmäßig fein, die Frage zu tern, ob und in welcher Weise das Zustandekommen fr Bahn für die Stadt uud den Kreis Marburg vor- [haft sei und ob eS gerechtfertigt, daß Seitens der Ber- ir der Stadt und des Kreises Opfer gebracht werden, diese Bahn zur Ausführung zu bringen.

'Um Mißverständnissen vorzubeugen, muß zuerst hier ierkt werden, daß es sich um die Herstellung einer nor- l-spurigen Bahn handelt, also um eine Bahn, auf der Wagen, namentlich Güterwagen, der Hauptbahnen ver- tn können; daß der Betrieb der Bahn hier von Mar- \ aus stattfinden und von den Beamten der Main- Pr-Bahn geleitet werden soll; und daß in Cölbe, Göt- m, Sterzhausen, Caldern, Brungershausen, Buchenau, bei allen Dörfern, die berührt werden, Haltestellen für

In diesem Umstande könnte und wird mancher eine | Schädigung der Marburger Interessen erblicken. Allein diese Behauptung, die mit der Besorgniß der Frankfurter Fuhrleute bei der Anlage des ersten Eisenbahnhofes in Frankfurt, daß mit der Eisenbahn ihr Verdienst auf hören, werde, manche Aehnlichkeit hat, erscheint zu weit zu gehen. Wenn die Marburger den Biedenkopfern die Produkte, welche sie seither hier abgeholt haben, sei es auch nur als Zwischenhändler, verkauft hatten, dieser Handel also durch Eröffnung einer Bahn in's Hinterland beeinträchtigt würde, könnte man von einer Schädigung Marburger Interessen reden, allein dem ist nicht so. Es handelt sich lediglich darum, daß die Biedenkopfer die von anderwärts bezogenen Produkte hier vom Bahnhofe nicht mehr abholen lassen, daß die Biedenkopfer Fuhrleute nicht mehr nach hier kommen und daß der Verdienst, ber an ihrer Einkehr gemacht wirb, fortfällt. Dieser Verbienst ist sicherlich nicht hoch anzuschlagen unb wird weitaus ausgewogen durch oie sicher ganz bedeutende Vergrößerung des Personen­verkehres, welche sich nach Eröffnung der Bahn einstellen wirb. An ben Vortheilen dieses Personenverkehres werden ziemlich alle Gewerbe- und Handeltreibende Marburgs Theil nehmen, und es mehrere Geschäfte angenehm spüren, daß sich der Kreis ihrer Käufer wesentlich vermehrt, ihr Ab­satzgebiet bedeutend erweitert hat, und der Verkehr mit demselben ungemein erleichtert ist. Wer vermag auch nur annährend jetzt schon die Zahl derer zu sicheren, welche demnächst hierher kommen werden, um ihre Colonial-, Ma- nufactur- und anderen Waaren hier selbst aus zu suchen und blos weit mehr sie kaufen als sie gekauft hätten, wenn sie nicht mit eigenen Augen sich von der Güte ber Waaren hätten überzeugen können?

Wer will ferner bie Zahl ber Leute schätzen, welche, weil sie demnächst bequem, schnell und billig ihren Land­gerichtssitz erreichen können, hierher kommen werden, um einer Verhandlung beizuwohnen, ihren Anwalt zu sprechen oder sich vom Stande ihrer Sache zu überzeugen, und welcke alle hier dann bie Gelegenheit, das kaufen zu können, was sie daheim nicht holen konnten, benutzen werden.

Aber nicht nur die Gewerbe- und Handeltreibenden wer­den bie Vortheile ber neuen Bahnverbindung merken, auch bie Menge ber in Marburg lebenden nicht mit materieller Produktion, Handel oder Gewerbe beschäftigten Leute, Pro­fessoren, Militärs, Beamte, Pensionäre u. s. w. werden eS empfinden, daß aus einem nicht unbedeutenden Gebiete in Folge der Bahn die Produkte der Viehzucht und die Neben­erzeugnisse der Landwirthschast hierher auf den Markt ge­bracht werden können und gebracht werden müssen.

Es unterliegt daher wohl keinem Zweifel, daß die Stadt Marburg an dem Zustandekommen der Bahn in hervor­ragender Weise, wenn auch nicht in dem Maaß wie Bieden­kopf, interessirt ist, und daß im wohlverstandenen eigenen Interesse bie Stadt auch das Ihrige thun muß, um ben Bahnbau zu ermöglichen. Zn bem Gesagten ist auch schon angedeutet, wie der Kreis bei dem Bahnbau interessirt ist, da darauf hingewiesen ist, daß der Kreis Marburg die Korn­kammer für das Hinterland ist. Mag auch augenblicklich in Folge ber eigenthümlichen Coujnnctionen, Hanbelsbe- ziehnngen unb sonst in Betracht kommenden Umstände bie Concurrenz ber hiesigen Frucht und ber hiesigen Mühlen­produkten mit ber von Fern her kommenden Frucht und auswärtigem Mehl schwer und nur wenig in den Kreis Biedenkopf eingeführt werden, so ist doch zu hoffen, daß wieder Zeiten kommen werden, in denen daö importirte Ge­treide nicht mehr wie jetzt Begünstigungen genießt, die dem heimischen die Concurrenz unmöglich machen. Wenn dies geschieht, wird unzweifelhaft der Landwirth des Kreises es spüren, daß bie Bahn nach Biedenkopf geht, und daß er dort willige Abnehmer für seine guten Produkte findet. Weiter wird man es im Kreise merken, daß die Eisenhütten im Biedenkopf'schen ihre Produkte per Bahn billiger wie seither liefern können. Diese Vortheile werden die direkt von der neuen Bahn berührten Gemeinden des Kreises in erhöhtem Maaße genießen und dabei aber weiter noch mit der Kreisstadt Marburg in direkten Eisenbahnverkehr kom­men. Die Bahn wird nicht wie die Main-Weser-Bahn ihre Gemarkung durchschneiden, sie werben bie Züge nicht vorbei fahren sehen, sonbern bei jebem Dorf giebt eS eine Halte­stelle, wo Personen- unb Güterverkehr stattfinden wirb. Wie schnell, leicht unb billig werben bie Leute bann jeber Zeit nach Marburg kommen können, wohin sie in ben ver­schiedensten Geschäften gehen müssen.

Die einzelnen Gemeinden werden, so Weit ihre allerdings schwachen Kräfte reichen, daher ebenfalls recht wohl das Zustandekommen der Bahn befördern können und Opfer nicht scheuen dürfen. Es gilt durch einmüthiges Zusammen­wirken dabei zu helfen, daß bie vom Minister geforderte Unterstützung ber Regierung gewährt wirb, unb barf nicht übersehen werben, daß nur bann, wenn bie geforberte Summe zusammengebracht wirb, bie Staatsregierung über­haupt baran beult, ben Bau zu übernehmen.

Grunbsätzlich baut ber Staat nur bann Eisenbahnen ber in Rebe stehenden Art, wenn die Betheiligten auch ihrer­seits für das Zustandekommen der Bahn Opfer bringen, und damit bekunden, daß sie an dem Zustandekommen der Bahn ein lebhaftes Interesse haben.

Telegrsptzidche Depesche«.

Paris, 30. Decbr. Das Journal „National" schreibt, es seien Verhandlungen eingeleitet bezüglich der Angelegen­heit Sancy in Tunis; eine genaue Untersuchung sei noth-

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Huste-Richt “XXT41

Honig- K.räuter-Malz-Extract u. -Cara- melian*)

Jeder Husten kann höchst gefährlich [werben. Ein vernachlässigter Husten kann der Keim von Uebelu werden, welche in ihrer Entwickelung das Leben be­drohen. Kein Hustender darf deßhalb ganz sorg­los sein.

*) Zu haben in Marburg bei H. H. Freu­denstein.

Außer zahlreichen Anerkennungen besitzen wir auch ein

Segeu spendendes Dankschreiben

Seiner Heiligkeit des Papstes Leo XIII.

Ferner Dankschreiben:

Seiner Hoheit des Herzogs Ernst II von Co­burg-Gotha,

Seiner Hoheit des Fürsten Karl I von Rumänien, Seiner Durchlaucht des Fürsten von Bismarck,, Der Hauptverwaltung der Gesellschaft der; rothen Kreuzes in St. Petersburg unter bem ! erhabenen Schutze Ihrer Majestät der Kaisern i

Zeder Landwirth spart Zeit unb Gew, wenn er sich auf bie Deutsche All­gemeine Zeitung für Landwirthschast, Gartenbau uud Forstwesen, für Eine Mark das Vierteljahr abon- nirt. Die Reue Preutz. (Kreuz) Zlg. schreibt: „Die Deutsche Allgemeine Zeitung für Lanowirthschast, Garten­bau und Forstwesen erscheint wöchentlich einmal in Frank­furt a. M. Dieses Fachblatt ist bemüht, die zerstreuten Körner der Wissenschaftlichen Ermittelungen und praktischen Erfahrungen zu sammeln und zur rechten Zeit das Rich- tige für den landwirthschaftlichen Betrieb zu bieten. [12

.i inen der wichtigsten Factoren für den Erfolg einer An- vT zeige bildet erwiesener Maßen das zweckmäßige Ar­rangement derselben; sie muß in die Augen fallen und schon durch die äußere Form selbst den gleichgültigen Zei­tungsleser veranlassen, den Inhalt näher zu betrachten.

Derartige Formen zu finden unb vorzuschreiben, ist aber nicht Sache eines Jeben; hierin ist ber erfahrenste Fachmann ber beste Rathgeber. Es ist baher mit Aner­kennung zu begrüßen, baß bie auf bem Gebiete des An­noncenwesens seit einer langen Reihe von Jahren als um­sichtig bekannte und eifrig voranstrebende, Firma G. L. Daube & Co., welche in allen größeren Städten des In- unb Anslanbes Jnseraten-Annahme-Bureaux unterhält (in Kassel Orleansftraße 14) ber soeben erschienenen 19ten Auflage ihres Verzeichnisses der in- unb ausländi­schen Zeitungen, welches mit berselben Grünblichkeit und Sorgfalt, wie bie früher erschienenen Ausgaben, zusammen- gestellt ist — ein Tableau der mauuigfalligsteu und zweckmägigsten Auuouceu - Modelle beigegeben Hal, woraus der Inserent sich in obiger so wichtigen Vorfrage

* Kate, ihn vollends lödtete.

— Man schreibt aus Paris: Eine tragische Begeben- -----Eit Hal sich letzten Sonntag in einem Hause der Rue intirnille, in einem ber achtbarsten Stadtviertel von Paris, ch uu getragen. Dort wohnte seit sechs Monaten mit seiner al« ci ingen Frau der 35jährige Filliette, Kommis bei einem u Göl zechselagenten. An jenem Tage erschien Filliette des Abends ki dem in demselben Hause wohnenden Restaurateur, von i Jom mt er seine Mahlzeiten zu beziehen pflegte, und verlangte Litera nt auffallender Dringlichkeit seine Rechnung: man solle llberzi t ihm sogleich geben, sonst könnte sie zu spät kommen. ;u net x berichtigte die Note und wurde seitdem, sowie seine Frau, ebtestt licht mehr gesehen. Nach zwei Tagen schöpfte man Ber­it. 2 «ht, rief, als man an der Wohnung vergebens angeklopst Anzas Ute, den Polizeikommissär herbei und erbrach die Thür, mschaf in furchtbares Schauspiel bot sich den Eintretenden dar: ■Blatte litten in dem ersten Zimmer lag bie Leiche ber Frau eferut Wette, nur mit bem Hemd bekleidet, in ihrem Blute a, thei hwimmend, daneben die Leiche ihres vollkommen angeklei- ien ai eten Gatten, einen durchaus entladenen sechsläufigen Re­im wivlver noch in der Hand, in dem anstoßenden kleineren Blai Salon endlich eine dritte Leiche, bie eines Hausfreundes, kMGies Beamten der städtischen Verwaltung; alle drei waren ZerW^rch Revolverschüffe gelobtet.

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tg folkß er teilte Flinte bei sich hatte, spürte er weiter, als er cg 25(fcr$ barauf wieber eine frische Fuchsfährte sah; er spürte nach MarM gewahrte ben Fuchs, ber eiligst bürch ein Loch in ber „ '")( ten Stadtmauer zu entkommen suchte. Herr Mölzer er- 5. uni Echte ihn noch an ber Ruthe unb gelang es ihm im fatben lomente, wo der Fuchs heftig zubeißen wollte, denselben c Land i die Mauer zu schlagen, daß er betäubt war, worauf

bas., [Lohr. (Wie man Fuchse fangt.) Der hiesige An- cer an »er schreibt: Der auch in weiteren Kreisen als gewal- lioben- er Nimrod bekannte Förster Mölzer, welcher sich seines bt, zu gerückten Alters wegen nur noch mit bem Fang von schule mbzeng beschäfttgt unb durch seine außerordentliche Ge- g und mdtheit bie hiesige Stadt von einer stattlichen Schaar versetzt tauber, Iltis unb dergleichen befreit hat, fing im Garten ianbtr t kgl. Forstmeisters Herrn Renner mit bloßen Händen ist du een starken Fuchs, was wohl noch selten einem Jäger gingen sein mag. Während er nämlich einem Marder e Aus »chspürte, sprang plötzlich ein Fuchs vorüber: ärgerlich,

in P erreichende Bahnhof auf dem bie Biebenkopfer Hütten- et ü Trte seither ihre Produkte verlaben unb von wo sie ihr ■/?/J/^kvhmaterial beziehen mußten.

Durch Herstellung einer Bahn von hier nach Bieben- <x M-LaaSphe wird dieser letztgebachte Verkehr allerbings . V« VW einem Male aufhören. Ein Fuhrwerksverkehr, Wie er [kicher mit bem hiesigen Bahnhofe statt fanb, wird ferner Mt mehr möglich sein, ba die Biedenkopfer unb überigen Schülp Vvhner ber von ber Bahn berührten Gegenden bie feit» ähe bcA nach hier per Bahn bitigirten Güter mit ber Bahn gerichtet fiH fahren (affen können.

umher,.—

, AchtH*) Aus bem «reiSblatt für die Kreise Marburg u. Kirchhain.

wendig, bevor eine weitere Erklärung erfolgen könne. Die Regierung werde ihre Rechte und den Einfluß Frankreichs unversehrt aufrechterhalten, wolle aber keineswegs die po­litische Lage im Mittelmeer modificiren.

Rom, 30 Decbr. Das Journal „Popolo Romano" meldet: Der Ministerrath wurde heute über einen Modus vivendi im Zollverkehr mit Oesterreich während des Ja­nuars schlüssig.

Athen, 30. Decbr. Oberst Crivas ist zum Kriegs­minister ernannt.

Belgrad, 30. Decbr. Das Amtsblatt veröffentlicht die Anklageschrift wegen Hochverraths gegen Karageor- gewitsch|; es handelt sich dabei um ein angebliches Attentat gegen das Leben des Fürsten Milan, welches im Novem­ber zu Semendria vorbereitet worben sei; Milan aber sei bavon unterrichtet worben und habe sich daher in Dubro- vitza ans Land setzen lassen. Karageorgewitsch ist flüchtig.

Kalkutta, 30. Decbr. (Osficiell.) Major Cavagnari meldet: der Gesundheitszustand in Jellalabad sei ein guter. Er habe am 27. Dec. ein freundlich gehaltenes Schreiben Sijad Mahomeds erhalten, worin angezeigt sei, daß dieser nach Jellalabad kommen werde. Vom Emir Schir Ali oder Jakub Khan liegen keine weiteren Nachrichten vor Der Khan von Khelat beabsichtige sich bem Vormarsch gegen Kandahar anzuschließen.__

Krankfur» a. M., 30. Dec. (Fruchtbericht.) Mirge- theilt von I. Harburger, Commis sions- und Agenturen-Geschäft. Weizen hiesiger und Wetterauer Ml. 19, ungar. Mk. 191—I, Roggen Ml. 14-161, Gerste Mk. 17-18, Hafer Ml. 13—14, Oelsaaten Raps Mk. 27 -28, Weizenmehl: Nr. 00 Mk. 29, Nr. 0 Mk. 28, Nr. I Mk. 25, Nr. 11 Mk. 16, Nr. 111 Mk. 15 Rog- genmehl Nr. % Berliner Marke Mk. 20j, Nr. II do. Mk. 131 Der heutige Markt verlief ebenso geschäftslos wie der vorherge­hende und herrschte vollständige Feiertagsstille. Die Preise ver­stehen sich franco Hier pr 100 Ko. je nach Qualität.

Kraukfurt a. M., 30. December Auf dem heutigen Vieh­markte waren angelrieben: 390 Ochsen, leO Kühe und Rinder, 220 Kälber und 400 Hämmel- Die Preise stellten sich für Och­sen 1. Qual Mk. 70-72, 2. Qual. Mk. 66—68, Kühe 1. Qual. Mk. 64- 66, 2. Qual. Mk. 54-60, Kälber 1. Qual. Mk.,60- 62, 2. Qual. Mk 54—56, Hämmel 1. Qual. Mk. 62—64, 2. Qual. Mk. 50-54

fönen» unb Güterverkehr eingerichtet werben.

auf bas • Bringt eine solche Bahn ben von ihr berührten wlf war Auiiiben, ber Stabt Marburg unb bem Kreise hie unb yburg Vortheil? Die Bahn soll ben Kreis Bieden- folgung * mit ber gleichnamigen Kreishauptstadt, unb ben chen zu iz Berleburg — das Wittgsnsteinsche — aufschließen, vard er j wird bie Gegenden mit dem Kreise Marburg in enge um auf jungen bringen, zumal schon von Alters her bas c jedoch «erlaub (Biedenkopf) hier in Marburg verkehrt hat, und ■en unb H dir neue Gerichtsorganisation, bei ber Marburg für \ Kreis Biedenkopf Landgerichtssitz wird zu ben alten r Tage jungen neue hinzu, kommen werben. Der Kreis Bie- :S zwei- köpf bringt lange nicht bie Mengen Frucht hervor, bas im jhx feine Bewohner verzehren unb ist ber Kreis Mar- g von jeher bie Kornkammer des Hinterlandes gewesen, r Stadt Marburg ist weiter die dem Kreise Biedenkopf hst belegene größere Stadt, wo die aus einer Stadt zu 'ehenden Waaren und Fabrikate seither gekauft wurden, ie größeren Städte Frankfurt und Kassel liegen so weit tfernt, daß ihr Besuch zu unbequem ist. Marburg ist lich der von Biedenkopf und Umgegend am leichtesten