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Ro« 12. Decbr. Deputirtenkammer. Cairoli macht folgende Mittheilung: das Ministerium hat 'n Folge der gestrigen Abstimmung seine Entlassung gegeben, ^er König behielt sich seine Entschliessung vor. Einstweilen

*) Vorräthig in Oscar Ehr- hardt's Univers.-Buchhandl., welche dasielbe für 1 Mk. 20 Pfg- «b'erall- hin franco versendet.

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SSancrroöer, zu Weihnachtsgesci senken zu haben Judengasse Nr. 84. [3298

In Oscar Ehrhardt s Univ.-Buchh. in Marburg traf soeben ein:

Gustav Freitag, die

Geschwister, pass

(Die Ahnen, 5. Abtheilung.) Preis geh. Mk. 6.—, geb. Mk. 7. .

reche« vurde, Miß' it vo« fftereS i das

Verwandten nnd Freunden die traurige Nachricht, daß unser lieber Gatte und Vater, der Kantor und Opfermann der reformirten Kirche

Matthias Heinbuch,

gestern Nachmittag 4 Uhr, nach kurzem schweren Leiden dem Herrn entschlafen ist. [3341

Marburg, den 13. Decbr. 1878.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag um Vs4 Uhr statt.

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Marburg, den 9. December 18<78.

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BeklMlitMchMg.

Nachdem die anwesenden Erben der dahier verstorbenen Witktwe des Brief­trägers Marschall, Catharine geb. Gcidt, bei vorliegender Ueberschuldung des Nachlasses deren Erbschaft ausge­schlagen haben, wird behufs Abwen­dung deS förmlichen ConcurseS durch Vergleich, sowie zur summarischen An­meldung der Forderungen der Gläu­biger und zur Wahl deS Massecurators, Termin auf „

den 13. Januar 1879, Vormit­

tags 9 Uhr k. I., angesetzt, und werden die nicht erschiene­nen Chirographargläubiger hinsichtlich des Güteversuchs als dem Beschlüsse der Mehrheit der erschienenen bet- tretend angesehen werden.

Marburg, am 6. December 1878. Königliches Amtsgericht, Abth. III.

Dallwig. [448

lnrodr < i beul dlunz Kind nach ।

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Der Kaiser schloß mit der Erklärung, daß die bestehenden j Religionen gleichen Schutz genießen, die Sitten der Be­wohner geachtet und gesetzlich begründete Rechte gewahrt werden sollten. „

Prag, 12. Decbr. Das Befinden deS Kronprinzen ist andauernd günstig, die Heilung der Wunde normal.

Paris, 12. December. Der Handelsvertrag zwischen Frankreich und Schweden-Norwegen ist bis zum Ende des wahres 1879 verlängert. , _ ,,

Madrid, 12. Dec. Der Ministerrath hat die Errich­tung der Cadres für 100 Bataillone Infanterie und 20 EScadrons Kavallerie beschlossen, um die Stellung, der Officiere auf Halbsold zu sichern.

London, 12. Dec. Im Unterhause antwortete North- cothe auf eine Anfrage Harcourts: Seit seiner' Antwort habe er die Abberufung des russischen Gesandten in Kabul, die indeß nicht gleichbedeutend sei mit der Ab­berufung der russischen Mission, erfahren. England habe den russischen Einfluß in Afghanistan dieser oder m irgend einer anderen Form nicht gebilligt, noch zu billigen die Absicht gehabt. Auf Anfrage Withwells antwortete North- cote: Beunruhigende Nachrichten vom Cap lassen befurch­ten, daß daselbst im nächsten Jahre bedeutende Ausgaben erforderlich sein werden.

Petersburg, 12. Dec. Der Reichskanzler Fürst Gortschakoff, der heute Vormittag vom Kaiser empfangen

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" 12. Decbr. Der Kaiser empfing eme boSnifcye

Deputation und erwiederte deren 5)ulvigungs - Ansprache mit dem Ausdruck deS Dankes für die ausgesprochene An­hänglichkeit und Ergebenheit. Darin, daß nunmehr Ruhe im Lande herrsche, sehe er den Beweis, daß bte Bevölke­rung seine auf ihr Wohl gerichteten Absichten erkannt habe.

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wurde, hat wieder die Leitung deS Ministeriums des Aus­wärtigen übernommen.

Laut Telegramm sind die Hamburger Post. Dampfschiffe: Lessing" am 27. Novem-er ron Hamburg und am 30. November von Havre abgegangen, nach einer Reise von 10 Tagen 5 Stunden am 10. d. Mts. 10 übt Abends wohlbehalten in Newyork ange­nommen: „Cirnbria", am 4. d. Mts. von Hamburg abgegangen, am 6 in Havre eingetroffen und am 7. Morgens von dort nach Newyork wieder in See gegangen; .Wieland", am 11. d. Mts. von Hamburg über Havre nach Newyork expe irt. — .Gellert', am 29. (statt am 28.) Novbr. von Newyork abgegangen, ist am 9. d Mts- 63/t Uhr Abends in Plymouth angekommen, am 10. Morgens Cherbourg passirt und in der Nacht vom 11. zum 12. b Mts- in Hamburg eingetroffen. Das Schiff brachte 108 e'affagiere, 113 Briessäcke, volle Ladung und 40,000 Dollar- ntanten-__________

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B«m Landtage. Berlin, 11. December 1878. (Abgeordnetenhaus.) Bei Fortsetzung der zwei- ! i Berathuna des Etats deS Ministeriums des Innern «bet sich v. Sybel gegen die kürzlichen Ausführungen chem's, legt seine Stellung zum Deutschen Verein dar 1lt„ d weist den Vorwurf tendenziöser Besetzung von Com- ° malämtern zurück. Gegenüber Beschwerden Jazdzewskt s w et angebliche Willkür der Verwaltungs- und PosM- M gegen die katholische Bevölkerung der östlichen . i Linien sichert der Minister des Innern Untersuchung ib loyale Anwendung der Gesetze zu. Die Klage über zorose Handhabung des Gesetzes betreffend die unbefugte Mbung kirchlicher Functionen sei nicht begründet. Von « Jnternirungsbefugniß sei nur m ganz vereinzelten Neu Gebrauch gemacht. Tie Jnternirung eines Vikars ainnft (ei in übertriebener Welse dargesteüt, bte Filter-

inl Mi,?, w<igm sich aber, Zingst zu ""iasjen. Dee Ueber- 'n ’b« «chung polnischer Fachvereine set durch konkrete Verhalt- f ff« gerechtfertigt. — Auf die Klage Lyskowskl betreffs @t06, mdhabung des Vereinsrechts in Posen und Westpreußen widm der Minister: von Feindseligkett gegen

a her »eine sei keine Rede; es würden einfach bte bestehenden toS ofetze angewendet. - Dem Abg.. Schulz gegenüber be- raaei, ^rkt der Minister: er halte es für seme Aufgabe, auf rnnmi e Amtsführung der Landräthe überall sem Augenmerk zu ” chten, besonders in bett östlichen Provinzen, wo bte neuen ir,k(t£ rrwaltungSgesetze in Wirksamkeit seien unb es für ihn 2 'm höchsten Interesse sei, ob bie Gesetze richtig fttncttomr- !±5 « «nd au-MH-. .iM 8ir di- g--°st-«-n B-I°,g-

” »st- h-b- hta Stm in H? I SÄrikauüg- -ign-I, st-'ht Ümzug«h-M,

——< uh kN ba« Zeugniß auSstellen, nach besten rnaffen m Die o , äweibrittel des Kiiuf-

iesimmungen der neuen Verwaltungsorganffatton emzu- »nÄ „oEnjU uSb dieselbe auszusühren. Das Vorhandensein

' £ «denziöser Feindseligkeit gegen bie neue .Verwaltungsorga- Nähere ff {n< Ration bestreite er und müsse dagegen die dortigen Beam- I ’r rä c m in Schutz nehmen. Rickert erheb Beschwerde über un- sinde» berechtigte Einmischung von Verwaltungsbeamten m bte dd^J Auls Wahlagitation, Benutzung ber amtlichen Kretsblatter zur I .... anuar Wahlagitation unb Ausstellung officteller Candtdaturen d u« d«ch Lanbräthe. Der Minister erwtedert: m bem von l 3 Xidert angeführten Falle zerfalle baS fragliche Kietsblat uahmi • einen amtlichen unb m ein nichtamtlichen Theil. Es hätiqt s« kein amtlicher Artikel gewesen. DaS System ber offi- einel Men Candidaturen sei bisher in Preußen nicht angewendet „S »erben, auch nicht bei ben letzten Reichstagswahlen. Zwi- -legtn* Hm ben officiellen Candidaturen tn Frankreich und dem lzwö» Verfahren einzelner Landräthe sei em weiter Unterschied.

sM Gleichwohl gebe er zu, daß einzelne Landrathe ihre Gren- hischa M überschritten hätten; er habe in Fällen Correctur Trt «Rtreten lassen und betrachte es übrigens als seme vor- cr i« uehmste Aufgabe, bie Verwaltungsorganisation wie begon- rifdS »en ortzusetzen, unb hoffe bies bald betbättgen zu können.

— Windthorst (Meppen) will bte Kreisblatter ausschließ. Jerboß lich zu amtlichen Publikationen benutzt wissen unb kündigt "S LL -i»m d.hm gch-nd-n formellen Antrag an. Der. ' dcit selbe verlangt auch eine rücksichtsvollere Anwendung der AU Kirchengesetze. Bachem kommt nochmals auf ben deutschen Z Verein zurück. — Darauf vertagt sich das Haus bis morgen.

fionett °qmß gebracht. Der Unmensch wird seiner wohlver- e Strafe nicht entgehen.

" (Personal.Chronik.] Der bisherige Pfarrer reu « l zu Springstille ist zum Pfarrer in Trusen) ^it pec- " - Schmalkalden) bestellt worden. - Der Kataster- rnkJ Lir Eickenbrock ist am 1. December b. I. tn gleicher S Ui-baft nach Königsberg i. P. versetzt worben. — Dem b ft Happel vom Residenz-PallaiS zu Cassel ist Aller-

i die Genehmigung zur Anlegung deS demselben von L Königlichen Hoheit dem Großherzoge von Hessen bei Rhein verliehenen „Allgemeinen Ehrenzeichens M worden. — Der Oberförster Kehr zu Burghaun „ft ber Stellvertretung be« Polizeianwaltes bei bem • fand am Amtsgerichte für Verhinderungsfälle beauftragt [t hi. dm. — Der frühere Sergeant Heinrich Pfeiffer von ”12 Compagnie des Hessischen Füsilier-RegimentS Nr.

ist'vom 1. December 1878 ab zum Schutzmann bet Könialichen Polizeiverwaltung in der Stadt Hanau eman- 1 ^er Steuerexecutor Hasselbaum zu

E ist aus dem Dienste entlassen. - Der Wegbau- Ö fther Rebe zu Seligenthal ist aus dem ständischen Ma-Wte entlassen worden. .

KtMÜndeu, 12. Dez. Die Bestellung eines zweiten Unenschauers in unserem Städtchen hatte zur Folge, der seitherige durch bie Schelle bekannt machen Üeß, ihm koste bie Untersuchung eines Schweines 12 W /die Concurenz nicht thut, kann man hier auch sagen.

I Gegen Husten

Katarrhe, Heiserkeit, Verschlei- Imutig, Hals- unb Brustleiden, Keuch- unb Stickhusten der Kinder, in größeren Gaben auch gegen H Verstopfung, ist der von mir er» ■ fundene und seit nun 18 Jahren W fabricirte Fenchelhomg das heil­

samste Mttel, welches vor vielen anderen den Vorzug hat, baß es weber Säure, noch Verschleimung

ober Magenbeschwerben erzeugt. Ich warne vor den massenhaften, ost sogar schädlichen Nachpfuschun- gen unb kann nicht ost genug wiederholen, baß der L. W. Egers'fche Keuchelhouig nur echt ist, wenn bie Flasche mein Siegel, meinen Namenszug und im Glase eingebrannt meine Firma trägt. Meine Verkauff'telle ist in Marburg allein bei Carl Lchmi-tman«. [1371 L W. Egers in ffreglau