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Neueste Orient-Nachrichten:
Wien, 28. Nov. Meldungen der „Polit. Coxresp." Aus Rustschuk von heute. Das Journal „Bolgarin" meldet: Die bulgarische Fürstenwahl findet am 1. Januar statt. Als ernste Candidaten für den bulgarischen Thron sind General Jgnatiesf, Fürst Alexander Wassiltschikoff, Prinz Reuß und Prinz Alexander von Battenberg ins Auge gefaßt. — AuS Konstantinopel. Ghazi Mukhtar Pascha begibt sich vor Uebernahme des Oberbefehls über die türkischen Truppen in Epirus und Thessalien in Spezialmission der Pforte nach Athen; diese soll hauptsächlich darauf gerichtet sein, die griechische Regierung zur Annahme der von der Pforte offerirten Grenzgebiete bezw. zur Verzichtleistung auf Janina und Trikala zu bewegen. Im Falle des Entgegenkommens soll Mukhtar Vollmachten haben, Griechenland Vorschläge wegen eines eventuellen Schutz- und Trutzbündnisses zur gemeinsamen Abwehr europäischer Aggressiv-Tendenzen zu machen. — Lobanoff ist gestern nach Adrianopel abgereist, nachdem er vorher eine neue Reclamattonsnote der Pforte wegen Jgnorirung ihres Cerealien-Ausfuhrverbotes entgegengenommen hatte; die Reise ist durch die Nothwendigkeit einer mit Totleben und Dondukoff abzuhattenden Conferenz in Folge neuer Instruktionen aus Livadia veranlaßt.
Konstantinopel, 27. Nov. Said Pascha, ehemaliger Secretär des Sultans, wurde zum Minister der Civil- liste und Achmed Mukhtar Pascha zum Commandanten der Armee in Epirus ernannt.
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Tagesbericht.
Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine auf Grund des Socialistengesetzes mit Genehmigung des Bundesrathes für die Dauer eines Jahres erlassene Bekanntmachung des preußischen Staatsministeriums vom heutigen, wonach Personen, vou welchen die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu besorgen ist, in der Stadt Berln, den Stadtkreisen Charlottenburg und Potsdam, den Kreisen Teltow, Niederbarnim nnd Osthavelland der Aufenthalt versagt werden kann. In Berlin und den Stadtkreisen Charlottenburg und Potsdam ist das Tragen von Hieb-, Stoß- und Schußwaffen sowie der Besitz, das Tragen, die Einführung und den Verkauf von Sprenggeschossen, ausgenommen für das Reichsheer und die Marine, verboten. Ausnahmen von dem Verbote des Waffentragens finden für solche Per- ' sonen statt, die anläßlich ihres Amtes oder Berufes zum Waffenführen berechtigt sind, für Mitglieder von Vereinen, welchen die Befugniß zum Waffentragen beiwohnt, und für diejenigen, welche Jagdscheine besitzen. Betreffs der Jagdwaffen , für diejenigen, welche Waffenscheine führen, und über die Ertheilung von Waffenscheinen befindet die Landespolizeibehörde. Diese Anordnungen treten am 29. d. in Kraft. Die Bekanntmachung ist vom Viceprästdenten des MlnisterrathS Graf Stollberg und allen Ministern unterzeichnet.
Ides letzteren Forts soll dasselbe bereits verlassen haben und nur ein Theil noch mit seiner Zerstörung beschäftigt sein; um} dieser zuvorzukommen, soll Roberts in Eilmärschen dahin vorrücken. Auch die Peschawur-Colonne unter General Browne ist im unaufhaltsamen Vorrücken begriffen, hat bereits Daka besetzt und marschirt auf Dschelalabad zu, dessen Besatzung sich ebenfalls nach Kabul geflüchtet haben soll. Die von Quettah ausgerückte dritte Abtheilung, deren Ziel Kandahar, endlich hat in dem fruchtbaren Thale Pischeen Fuß gefaßt und wartet dort auf ihren Befehlshaber, General Stewart, der entscheiden wird, ob es in diesem Jahre noch zu einem Angriffe auf Kandahar Kommen soll. So stehen die Dinge augenblicklich gut für die Engländer. Die Hauptschwierigkeiten des Terrains beginnen freilich erst, namentlich zwischen Dschellala- bad und Kabul. , Ob der Emir auf russische Unterstützung i rechnet und ob ihm solche geleistet wird, ist, wenigstens was letzteres betrifft, zweifelhaft.
Ueber die neuerdings in Makedonien vorgekommenen I türkischen Gräuel berichtet ein nichts weniger als russisch gefärbter Bericht der Wiener „Pol. Corr." aus Sofia I Folgendes: „In dem Maße, als die türkischen Truppen dort vermehrt werden, nehmen die entsetzlichen Greuelthaten immer mehr zu. Die letzte aus Melnik hier gestern eingetroffene Nachricht hat eine 'allgemeine Konsternation hervorgebracht. Aui 13. November hat ein Bataillon Redifs ! das eine Wegstunde von Melnik entfernte Dorf Veresnitza den Flammen übergeben, nachdem es zuvor 311 Einwohner des Ortes über die Klinge springen ließ, so daß von 320 Menschen, die in 64 Häuser wohnten, nur 9, sage neun, sich gerettet haben! Und das Blutbad von Veronitza ist leider kein vereinzeltes Faktum mehr. Nach den in dm I letzten 10 Tagen hier eingetroffenen Nachrichten sollen die türkischen Truppen 12 Orte eingeäschert und über 1200 Menschen gemordet.haben, so daß die hiesigen Bulgaren der Pforte die Absicht zuschreibm, die Bulgaren in Mace- donien auözurottcn. Sahib Pascha, der türkische Kommandant in Makedonien von Kreta her bekannt, hat stets seine Pfade durch Ströme unschuldigen Blutes markirt, und nicht umsonst hat man diesem General das Prädikat eines türkischen Marawieff beigelegt. Der Sturm der Entrüstung, welcher hier durch die Schreckensbotschaften auö Makedonien entfesselt wurde, hat zur Folge, daß die bulgarische Jugend sich beeilt, zu den Waffen zu greifen, um den aufständischen, deren Lage offenbar keine günstige mehr ist, Sukkurs zu bringen. Die älteren Bulgaren haben beschlossen, die Intervention Rußlands anzurufen. Ein in Eile gewähltes Comitö hat eine Petition an den Kaiser Alexander verfaßt, welche "um raschen und nachdrücklichen Beistand für die Brüder in Makedonien bittet. Die Petition dürste viele Tausende von Unterschriften tragen, da auch die griechische Bevölkerung der „Masbata" beitritt. Schon in den nächsten Tagen soll das Schriftstück nach Livadia übermittelt werden." I
Deutsches Reich.
»• Berlin, 28. Novbr. Der Generalpostmeister hat nach dem Abschluß der diesjährigen Bauperiode einen umfassenden Bericht über die Entwickelung des ReichStelegraphen- wcsens seit der Vereinigung desselben mit der Reichspostverwaltung an den Kaiser erstattet. — Der heutigen Sitzung des Bundesraths wird eine gewisse Wichtigkeit beigelegt, da auf der Tagesordnung ein schleuniger Antrag Preußens in Bezug auf die Ausführung des Sozialistengesetzes steht. — Bei der vorjährigen Verhandlung über die Communalsteuer- vorlage war die Ueberzeugung zu Tage getreten, daß zu einer gründlichen Erörterung des Gegenstandes eine Ueber- sicht über die sämmtlichen Einnahmen und Ausgaben der Gemeinden erforderlich sei, während in den bis dahin ausgestellten Uebersichten nur die Mittel berückstchttgt waren, welche aus den Gemeinde-Ausgaben fließen. Wie jseiner Zeit von uns gemeldet, hat sich bei den in Folge dessen
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Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge werden in Berlin künf- ttgen Sonntag die Ministerialräthe Bazant und Matleko- vitz als österreichisch-ungarische Bevollmächtigte zu den Verhandlungen über einen Ersatzvertrag für Jahresschluß ablaufenden österreichisch-deutschen Handelsvertrag eintreffen.
Das St. Petersburger Komits für den dank der außerhalb des Vaterslandes lebenden Deutschen an Kaiser Wilhelm theilt in einem vom 1./13. November datirten Zirkular mtt, daß in PeterSbnrg selbst bis jetzt 15,000 Rubel Silber gesammelt worden sind, auch von den verschiedensten Punkten, wo Deutsche fern von der Heimath leben, die erfreuliche Anzeige eingegangen ist, wie man daselbst freudig auf unseren Gedanken eingegangen ist, selbstständige Komites zur Durchführung desselben gebildet und bereits nennenswerthe Summen gezeichnet hat. Weiter heißt eS in dem Schreiben: „Bereits in unserem ersten Aufrufe haben wir als Termin für die Ueberreichung unserer Spende der Liebe den 11. Juni 1879 in Vorschlag gebracht, als den Feiertag der Goldenen Hochzeit unseres verehrten Kaiserpaares. Wenn irgend etwas die Bethei- ligung an unserem Unternehmen noch zu erhöhen vermag, so dürfte es eben wohl der Umstand sein, daß dasselbe auch mit zur Verherrlichung dieses im nächsten Jahre bevorstehenden hehren FamUienfestes des Deutschen Kaiserhauses, ja des ganzen deutschen Volkes bestimmt ist.
jungen, so zwitschern die Jungen." Wenn der Schule das Evangelium nebenan liegt, so wird es für die Jugend auch bald nebenan liegen. Die Jugend wird gleichgültig gegen den Glauben. Die Gleichgültigkeit gegen den Glauben ist aber nur die abgeschwächtc Form des Unglaubens. Der JndifferenttSmus entwickelt sich im logisch denkenden Menschen mit Natumothwendigkeit zum Abtheismus, dessen praktische Kehrseite der Materialismus und Socialismus ist, wie Bebel unwiderleglich im Reichstage dargethan hat.
Will nun die Regierung, daß die Jugend in der Volksschule zum Patriotismus erzogen werde, dann darf sie nicht sAber der Schule die Möglichkeit nehmen, eine wirkliche E^iehungSstätte sein zu können. Das ist sie, wie nachge- wiesm, nur in der Kraft des Evangeliums. Darum hat der Staat alle Ursache, dieser Kraft auch die reelle Wirkung zu verstatten. Er hat das größte Interesse au der Erhaltung der konfessionellen, der evangelischen Volksschule. Die Begünstigung der paritätischen Schule dagegen ist ein schwerer Jrrthum aus dem schlimme Folgen erwachsen würden, toenn man sich von demselben nicht ab- und der erfahrungsmäßigen Wahrheit wieder zuwendete.
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tergegangen, sondern vor der Katastrophe in Plymouth Areiche reglementsmaßlg ans Land gebracht worden. J^en.
Der englische Feldzug in Afghanistan muß, wenn den Telegrammen überall zu trauen ist, vom Glücke ganz besonders begünstigt sein. Nirgends ernstlichen Widerstand findend, rücken die drei Colonnrn stetig vor und werden auf diese Weise bald im Besitze der für den Herbst in Aussicht genommenen Punkte sein. General Roberts, welcher mit seiner Colonne in den Khurum-Paß eingedrungen und bereits das Khurum-Fort besetzt hat, steht nur noch 20 Mellen vom Mahomed-Azim-Fort am Ausgange deS PaffeS, wo er das Frühjahr abwarten soll. Die Besatzung Mr wenigstens dreht es förmlich dm Magen um, so ost ich so einen verdammten Gelbschnabel sehe."
„Im Gegentheil," rief de Lourmel, „diesmal wenigstens bin ich über die Begegnung entzückt, denn bei dem Anblicke dieses Herrn Pierremalin ging mir ein Licht auf, welches plötzlich die Finsterniß erhellt, in der ich und Du, in der wir Alle bisher lebten. Wir suchten bis jetzt vergebens nach der Ursache dieses Hasses, mit welchem Piemont hinsichtlich des MrderS von Foncolombr auf seiner Behauptung stehen bleibt. Nun denn, jetzt kenne ich sie!"
Und sich an den Arm des Chevaliers hängend, theilte er demselben seine Ansichten mit, während Beide in die Stadt zurückkehrten.
(Fortsetzung folgt'
Pest, 28. Nov. In der heutigen Reichsrathsdelegation zog Graf Andrasfi die Creditvorlage für Vie nachträglichen Occupationskosten pro 1878 zurück.
der«, 28. Novbr. Die Volksstimmung über die schweizerische Subvention für die GotthardSbahn ist auf den 19. Januar festgesetzt. J
Rom, 28. Nov. Aus guter Quelle verlautet Fvl- hten cc gendes: Die Ermordung des Municipal-Beigeordneten^ Scorttschini in Osimo war wahrscheinlich eine Haudlw» der Privatrache. Die Nachricht, daß drei Eisenbahnwarler zwischen Neapel und Rom bei Easerta, einige Stunde» - vor der Durchfahrt deö königlichen Zuges ermordet worden, ist unbegründet: Ein Wärter wurde im Streite mit Bauern, welche Vieh über die Bahn treiben wollten, ae- töbtet. Ebenso entbehrt die Nachricht, daß bei GafruaL™. Evtiamit gelegt wurde, der Begründung und ist das Ge- x Verh, nicht, daß in La Spezzia Unruhen ausgebrochen seien er- kahl bis sunden. — In Jett hat der dortige Barsantt-Verein bei kachten 1 einem Leichenbegängnisse seine Fahne mitgetragen uub wurde tto« U1 deshalb gerichtlich belangt. — Die Wunde Cairoli's fängt i-her ae an zu eitern; derselbe wird noch einige Tage das Bett tonina : hüten. — In der Sitzung der Kammer zeigt Zanardelli j Mgr an, bafj Cairoli am nächsten Dienstag in der Kammer er- ne uxtui schönen «erde. Er erklärt sich ferner damtt einverstanden,- oncertes daß die gestern angemeldeten Jnterpellationm am Dienstag ttf dem discutirt werden. Die Kammer genehmigt den Entwurf ii cs höc! über die Aufhebung einiger Ausfuhrzölle. — Im Senate- ing des erklärt sich Marquis Pepoli eiuverftanden, daß die Inter- M der pellation in Betreff der Verweigerung deS Exequaturs für gleiche! bcn Erzbischof von Bologna vertagt werde. — DaS Ge-- on and, rücht von der Demission Confvrtt's ist gänzlich unbegründet, iesigm Z
angestelltefi Ermittelungen zunächst ergeben, daß die M _ Der fteffung einer vollständigen Uebersicht deS Gemeindefinsnst^j, Del wesens nur für die Stadtgemeinden und einzelne gröi2 T »bei Landgemeinden möglich ist, daß dagegen für die Mehn-j Jt rinder Landgemeinden und Gutsbezirke die Materialien nft Die beschafft werdeii können. Zur Ausstellung der betreffend« fong m- Uebersicht zunächst für bte Städte war eine dahin ziele«, fation c ^Hebung Seitens des Ministers des Innern im Jan«, Alge i d- ^s. für alle Gemeinden von mehr als 10,000 Seel« Me»at angeordnet worden. Die Resultate sind in den „Beitrag- «eueral- zur Flilanzstatistik der Gemeinden in Preußen" nüberqeta ?tr Pr SiSk??s^Eeg.-Rath Herrferath zunächst in $ toNeap Zettfchnst des statistischen Bureaus und jetzt auch in eins Men da Separatabdruck veröffenllicht hat. — Bekanntlich hat bg| to in Erforderniß tüchtiger Lehrer ber französischen unb englische, den in Sprache an ben höheren Schulen im Jahre 1860 bie .»nacht.
i rrchtung eines Institutes zur Ausbildung der Lehrer de * neueren Sprachen veranlaßt. Damals fehlte noch an d« «och zu Berliner unb ben anderen preußischen Universitäten ei« - Vertretung des wissenschaftlichen Studiums der französisch, k» ±u. unb englischen Sprache. Das genannte, früher unter L» «nb Ma tung des Professor Herrig, jetzt des Direktor Schmat!« diese Wo stehende Institut, hat daher eine Reihe von Jahren nebet Bericht \ der didaktischen Anleitung den wissenschaftlichen Erörterung!, surde he einen erheblichen Raum gewährt. Nachdem durch die Ei» fontragi rrchtung von Professuren ber neueren Sprachen, sowie da die an il entsprechenden Seminare an ben preußischen Universität!, a stelle, fblntirlUbit^btnL?ie Möglichkeit verschafft ist, bie wisse» L jetzt
I lchsiftllchen Grundlagen dieses Studiums auf der Univep ««gültig sttat sich anzueignen, wird das oben erwähnte Institut i« Zahlen n bie Lage gesetzt, seinem eigentlichen praktischen Zweck fii » in bi Esch^eßlich zu toibtnen. — An ber in Tilsit vom 16. bst oahlen s 27. November veranstalteten Ausstellung des polytechnische« dige nid Verein« war auch bie Centralpostbehörde betheiligt, ba ew men Bl Wumch bes genannten Vereins ber Generalpostmeister eine« Raben l Therlbes Berliner Post- unb Telegraphen-Museums, b» Betrag b stehend in Karten, Plänen, Büchern, Mobellen unb sämmt lichen Telegraphen-Apparaten zur Verfügung gestellt ha... Am 21. November würbe von einem Beamten ber Cen tralverwaltung ein erläuternber Vortrag über bie ausg stellten Gegenstänbe bes Postmuseums gehalten.
Hamburg, 27. Novbr. Aus Lonbon wirb gemeldet: Der neuesten Aufstellung zufolge sind von der Mannscha^^ der „Pommerania", die 111 Köpfe stark war, 94 gerettet, in persi von ben 109 Passagieren 72; demnach sind 54 Personen als ertrunken zu betrachten. Die Masten ber Pommeranir- sollen heute geborgen werben; es ist zweifelhaft, ob da- Wrack jemals gehoben wirb. „Times" publiciren bie vor den Bergungsbeamten zu Dover abgegebene Aussage eines gewissen Thomas Blight, CapitänS ber englischen Handelsmarine, welcher sich in Plymouth auf ber PommeramaAerunq < »»4 Hamburg eingeschifft hatte. Blight sagt aus, da» in Bün Wetter sei nicht neblig, bte See sei ruhig gewesen. Ein mtz-Bü Ossicier ber Jßommerania habe ihm erzählt, baß bte Thü- Le. T ren ber wasserdichten Abtheilungen offen gewesen seien, acub qi Bllght meint: wenn bie Leute sich nicht in bie Boote ge- £U1 fturjt hätten, so hätten Alle gerettet werden können. In ißerte Folge dieser Aussagen wurde derselbe auf Anordnung bei Hufs p Hanbelsarntes zurückgehalten. — Generalkonsul v. Boja- uibt li nowski in London hat an bas Auswärtige Amt in Berlin berichtet, daß heute Mittag weitere 26 Leichen bei HastingS angeschwemmt seien. Die gerichtliche Tobtenschau beginnt! baielbft heute Nachmittag. Der Kanzler des Generalcon- fulats ist zur Beiwohnung ber Verhandlungen sowie Jden- tificlrung unb Bestattung ber Leichen entsendet. — Die auf ber „Pommerania" befindlich gewesenen amerikanisch-deutschen Bries;acke sind wie Hirsch's Bureau meldet nicht un-