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n «eigen nimmt entgegen: ßubliti Spedition d.Blatte»,
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jie d-Annoncen-Bureaux I, Zb. Dietrich & To. in k( und Hannover; Tb.
in Frankfurt a M-: U'enfiein & Bögler in gnifurt a- M., Berlin, üng, Mn 2ü; Rudolf gfe in Berlin, Frank- futt a. M. ic
JUarButg, Donnerstag, 21. November 1878
xm. Jahrgang.
citiing.
Anzeigen nimmt entgegen: die Expedition d. Blatte», sowie d- Annoncen-Bureaux von G- L- Daube <fc Co. in Frankfurt a. M; Jäger'sche Buchhandlung daselbst; Herrnann'sche Buchhandl. daselbst; Jnvalidendank in Berlin; W. Thiene» in Elberfeld; C. Schlotte in »reinen.
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Piemont rmd Auvergne.
rschuf inach dem Französischen des A. Fi6v6e, von Rudolph
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ÄlleS brach in ein schallendes Gelächter aus und der
. ßige Doctor lachte herzlich mit, denn er war nicht der ' vi, der aus verletzter Eitelkeit einen Spaß verdorben
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178.
(Fortsetzung folgt-)
Müldener (Fortsetzung.)
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Thronrede zur Eröffnung des Landtages.
Erlauchte, edle und geehrte Herren von beiden Häusern Landtags! Im Allerhöchsten Auftrage haben Seine rl. und königl. Hoheit der Kronprinz mich zu ermäch- geruht, die Sitzungen des Landtags der Monarchie «öffnen. Ties schmerzliche und erschütternde Ereignisse seit dem Schlüsse der vorigen Session das Vater- $ in der Person Sr. Majestät des Kaisers und Königs sen; das theure Leben des Monarchen, zweimal von lerhand bedroht und gefährdet, ist durch Gottes gnädi- Walten dem Volke erhalten und ist fast wunderbarer ist neu gestärkt worden.
Die Tage der Trübsal und Prüfung aber sind zugleich vaterländischer Erhebung und Bewährung geworden. Neuem hat sich in vielseitigen lebhaften Kundgebungen art, daß daö Herz des Volkes in treuer Liebe und rung bei seinem Könige ist.
Oie Belhätigung dieses patriotischen Geistes, sowie der und nachhaltige Eindruck jener schweren Erfahrungen ihren die Zuversicht, daß es gelingen werde, die trau- Verirrungen, zu deren äußerer Einschränkung die gesetzgebung die unerläßlichen Handhaben gewährt durch vertrauensvolles Zusammenwirken aller staats-
Abschlusfe gelangte, ist unter wesentlicher Berücksichtigung der bei der Commissionsberathung des Abgeordnetenhauses hervorgehobenen Gesichtspunkte neu bearbeitet worden und wird der Beschlußfassung deS Landtages wiedemm unterbreitet werden.
Das Interesse der Verwaltung erfordert immer dringlicher die Feststellung der Bestimmungen in Betreff der Vorbildung für den höheren Verwaltungsdienst; der darauf bezügliche Gesetzentwurf wird Ihnen von Neuem vorgelegt werden.
Die Reform der sächsischen Domstifter wird Sie wiederum beschäftigen.
In hervorragendem Maße wird Ihre Thätigkeit auf dem Gebiete der Rechtspflege durch eine Reihe von Gesetzentwürfen in Anspruch genommen werden, welche die Ausführung und Ergänzung der am 1. Oktober k. I. in Kraft tretenden deutschen Justizgesetze bezwecken.
Die durch diese Gesetze angeordnete Aufhebung der Universttätsgerichtsbarkeit macht eine gleichzeitige Neuordnung der Rechts- und Disciplinarverhältnisse der Studi- renoen nothwendig. Es wird Ihnen ein daraus bezüglicher Gesetzentwurf vorgelegt werden. Die Bestimmungen desselben sind dem im vorigen Jahre ausgearbeiteten Entwürfe des Unterrichtsgesetzes entnommen, dessen weitere Berathungen im Laufe des letzten Jahres theilS wegen der Schwierigkeiten vielfacher dabei zu erledigender wichtigen Fragen, theilS aus äußerlichen Gründen nicht so weit haben gefördert werden können, um den vollständigen Entwurf Ihrer Beschlußnahme schon in dieser Sitzungsperiode zu unterbreiten. Die Staatsregierung ist sich jedoch ^ihrer Verpflichtung, denselben mit allen Kräften auch zu fördern, vollständig bewußt. Schon jetzt darf sie freilich ihre Ueberzeungung dahin aussprechen, daß auf demjenigen Gebiete, auf welchem die Neuregelung der gegenwärtig bestehenden Verhältnisse am dringlichsten ist, dem der Unterhaltung der öffentlichen Volksschulen, eine befriedigende Lösung der Aufgabe nicht ohne sehr erhebliche finanzielle Mehraufwendungen des Staates möglich sein wird, für welche die Mittel neu zu beschaffen sind.
Die gewerblichen Jntereffen nehmen fortgesetzt die volle Aufmerksamkeit der Negierung in Anspruch. Von der Förderung und Neugestaltung des gewerblichen Unterrichtswesens, wie von der Unterstützung der auf dem Gebiete der Kunstindustrie hervortrctenden Bestrebungen, welche die Regierung sich angelegen sein läßt, darf ein günstiger Einfluß auf die Hebung der Industrie erwartet werden. Um die vaterländische Produktion nachhaltig zu steigern und die Ausführung zweckmäßiger Unternehmen im Interesse de» Verkehrs und der Landeskultur durch genossenschaftliche Einigung der Betheiligten und durch eine auf angemessenen
fctcn in Anspruch, welche auf dem Gebiete der Finanz- »altung hervorgetreten sind. Zwar hat das letzte Ver- pungsjahr, ivie Sie aus der Ihnen alsbald vorzulegen- i Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben desselben er- |a werden, wiederum noch einen nicht unerheblichen Ue- Huß ergeben. Allein die abermalige Erhöhung des ^rikularbeitrageS für das Reich nimmt diesen Ueberschuß f vollständig in Anspruch, so daß nur ein geringfügiger
R will ich ihn noch heute Abend dafür zur Rede stellen meiner Treu, er muß mir vor dje Klinge, oder ich nicht mehr Papillon heißen!"
„Ah, mein fieber, mein bester Belmont," rief de Lour« mel, die Hand jenes Offiziers mit Wärme ergreifend, »Sie der Vernünftigste und Beste unter uns Allen, helfen Sie mir die aufgeregten Leidenschaften zum Schweigen und die Besonnenheit und ruhige Ueberlegung zur Geltung zu bringen!"
„Morbleu! Warum sollen wir Frieden schließen?" rief der Chevalier von Acigny, der zu den erbittertsten Gegnern Piemonts gehörte, „warum sollen wir auf diese Duelle verzichten, die uns eine angenehme Zerstreuung bieten und jetzt noch viel pikanter sind, seit die Todesstrafe darauf steht? Aber abgesehen von der Unterhaltung, die in diesen fortwährenden Herausforderungen und Zweikämpfen liegt, bin ich auch schon deshalb der Meinung, daß Alles beim Alten bleiben soll, weil die Aussöhnung eine herzliche, wirkliche aufrichtige doch nie werden könnte."
„Acigny hat Recht," riefen mehrere Stimmen. „Mit Leuten die im Stande sind, so infame Verläumdungen zu verbreiten, läßt sich nicht verkehren."
„Diese fortwährenden Duelle sind aber nicht die Mittel, sie zum Schweigen zu bringen entgegnete Belmont. „Im Gegentheil, ihre Erbitterung nimmt um so mehr zu, als der Zufall es bisher wollte, daß gewöhnlich sie den Kürzeren zogen. Dies verletzt ihre Eitelkeit, schürt ihren Haß, bringt sie immer auf den ersten Ausgang unseres Streites zurück, der außerdem längst vergessen wäre. Ihr seht also, statt unserem Freundende Lourmel zu nützen, schaden wir im Gegentheil seiner Sache und ich wiederhole daher, da uns heute Abend Gelegenheit geboten wird, uns mit Piemont auszusöhnen, so müssen wir sie benützen. Wer sie znrückweisen würde, beginge meiner Ansicht nach ein große« Unrecht."
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t alll jitrt hat.
IDie Staatsregierung nimmt für die beginnende Scs- if Ihre Mitwirkung, vor Allem zur Lösung der Schwie-
l dcm Kronprinzen bei der einstweiligen Führung der i*, ierung von ' allen Seiten entgegenbracht worden ist, i welches Höchstdemselben die Erfüllung der schweren infach! Wbe im Sinne Sr. Majestät des Königs wesentlich er»
»ner. Gllteuden Kräfte in ernster Fürsorge für das allseitige " dellen des Volkes allmälig auch innerlich zu überwin- e . Das innige Band, welches das Volk mit seinem Für- tit ihause verbindet, hat sich auch in dem zuversichtlichen Krauen bewährt, welches seiner kaiserl. und königl. Ho-
,Da haben wir's wieder!" lachte St. Firmin hell auf.. szettö e sind wieder einmal angeführt, mein guter Doctor. Ott. hrend Sie uns fortwährend Frieden predigen, darf man
^Trotzdem bleibe ich übrigens bei meiner Meinung," f er, sich den Schweiß von der Stirne wischend, woraus das volle Glas an die Lippen brachte und, um sich der Anstrengung dieses nutzlosen Kampfes zu stärken, einen Zug leerte.
u „»Mein lieber Doctor, Sie dürfen die Parthie noch
91,31 j aufgeben," rief nun Henry dem Regimentsarzte zu.
i I werde Sie kräftig unterstützen denn Ihre Ansicht ist __die meinige und wir müffen durchdringen."
Erscheint täglich außer an Len Werktagen nach ^onn- und Feiertagen. Preis für das Quartal mit der wöchentlichen Beilage „JllustxirteS SouutagSblntt" durch die Expedition (Koch'sche Buchdruckerei> bezogen 2*$ Mark, durch die Postämter des Deutschen Reiches 2 Mark 50 Pfg. (epi Bestellgebühr). — Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 «fa.
Für in der Expedition zu ertbeilende Auskunft und Annahme von Adressen werden 25 Pfg. berechnet.
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1878 Der Arzt fuhr auf, wie wenn ihn ein Scorpion ge-
scheinen, wenn die Schädigung wichtiger Jntereffen und die Verkümmerung erfreulicher Entwickelungen vermieden werden soll.
Große einmalige Einnahmen, wie sie in den diesjährigen Etat eingestellt werden konnten, sind für daö nächste Jahr auch nur in annähernder Höhe nicht vorhanden. Die regelmäßigen Einnahmequellen des Staates aber lassen unter dem leider noch fortdauernden Druck, der so lange schon auf fast allen Gebieten der Erwerbsthätigkeit lastet, ein irgend ins Gewicht fallendes Mehrerträgniß nicht in Aussicht nehmen.
Die Einnahmen reichen daher auch zur Deckung der ordentlichen Ausgaben nicht hin.
Die zur nothwendigen baldigen Beseitigung dieses Mißverhältnisses erforderlichen Mittel werden auf dem dem Reiche überwiesenen Gebiete der Besteuerung zu suchen und, wie die Staatsregicrung fest vertraut, zu finden sein. Bis dahin aber wird es nöthig sein, die zur Ergänzung der Einnahmen des nächsten S,aatshaushalts- Etats erforderlichen Mittel im Wege der Anleihe zu beschaffen.
Der nach diesen Gesichtspunkten aufgestellte Etat und ein denselben ergänzendes besonderes Anleihegesetz werden Ihnen unverzüglich vorgelegt werden
In der Etatsaufstellung kommen mehrere Aenderun- gen in den Ressortverhältnissen der Ministerien zum Ausdruck, deren Bedürfniß schon seit längerer Zeit hervorgetreten war.
Die bedeutende Zunahme einzelner Geschäftszweige, die dadurch hervorgerufene übermäßige Belastung der betreffenden Ministerien und die Erwägung, daß gleichartige Angelegenheiten richtiger unter gemeinsamer Leitung zu vereinigen sind, haben dahin geführt, mit einer veränderten Ein- theilung vorzugehen. Insoweit durch diese Veränderungen die anderweitige Regelung einzelner gesetzlicher Coinpctenz- bestimmungcn bedingt ist, wird Ihnen ein darauf bezüglicher Gesetzentwurf vorgelegt werden.
Die Vorarbeiten für die Weiterführung der Reform der inneren Verwaltungs - Einrichtungen haben in Folge der Aufgaben von unmittelbarer Dringlichkeit, welche die Staats- rcgierung seit dem Frühjahr ununterbrochen in Anspruch genommen haben, bisher nicht soweit gefördert werden können, daß Ihnen in der gegenwärtigen Session weitere Vorlagen darüber zugehen könnten; die Durchführung des bedeutsamen Rcformwerkes für die gcsammte Monarchie gehört jedoch nach wie vor zu den nächsten Zielen, welche die Staatsregierung im Zusammenwirken mit der Landesver- trctung zu erreichen hofft.
Der Gesetzentwurf, betreffend die Aufbringung der Gemeindeabgaben, welcher in der vorigen Session nicht zum
„Ah, dann gebe ich mich gefangen," erklärte St. Firmin. „Nur erlaube ich mir, noch eine Wette in Vorschlag zu bringen, meine Herren," fügte er zu den übrigen gewandt hinzu, „nämlich, daß uns de Lourmel einfach den Vorschlag machen wird, unseren Feinden heute Ahend mit offenen Armen entgegen zu gehen und sie an unser Herz zu drücken."
„Nein, St. Firmin," entgegnete de Lourmel ruhig, „denn darin, daß Ihr meine Feinde zu den Eurigen macht, erkenne ich Eure brüderliche Gesinnung gegen mich und ich kann Euch dafür nur danken. Aber so» tröstend es für mich ist, zu sehen, wie Ihr Alle für mich einsteht, so möchte ich Euch doch zur Mäßigung ermahnen. Es ist schon zu viel Blut in dieser Sache geflossen, und dieses Blut, es lastet auf meiner Seele und beschwert mein Gewissen. Also hört auf meine Bitte, hört auf die Worte unseres verständigen Dottors, und seid nachsichtig gegen Diejenigen, die sich im Jrrthum befinden und die eines Tages noch von selbst dahin kommen werden, über ihre Ungerechtigkeiten zu erröthen."
„Graf, Sie sind ein edler Mensch," sagte ein Capitän, der sich bis jetzt nicht in die Debatte gemischt hatte. „ES ist schön von Ihnen, und macht Ihnen alle Ehre, daß Sie für ihre eigenen Feinde um Schonung bitten; auch stimme ich Ihnen von Herzen bei."
Es war ein prächtiger Soldat, der diese Worte sprach, ein Mann von mittlerer Größe und einem ächt militärischen Kopfe, einer jener imposanten Gestalten, die, mit einem energischen biederen Charakter, einem vortrefflichen Herzen und mit einem klaren, ruhigen Verstände begabt, alle nölhigen Eigenschaften in sich vereinigen, um in dem Corps, dem sie angehören, eine enlscheidrnde Stimme zu führen und ein auf Sympathie und wahre Achtung gestütztes Ansehen zu genießen.
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toofü bn Matrikularbeitrage für das Reich ein beträchtlicher x jeb! hraufwand zur Verzinsung der öffentlichen Schuld, und leganl einige andere unabweisliche Bedürfnisse vorzusehen, wäh- rmme ' Ersparungen nur in geringem Umfange thunlich er
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it beß tag davon für die Ausgaben deö nächsten Jahres zur tau ai sügung bleibt. Bei diesen Ausgaben ist außer dem er-
>en nur ein Wort mittheilen, was Ihnen Beleidigung^ kl, so sind Sie gleich in Harnisch und massakriren die ^affeM Welt. Natürlich ist kein Wort wahr von Allem, l7S 1 ich Ihnen da erzähle."
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»Hai dies wirklich dieser nichtswürdige, abscheuliche, • „ be Marktschreier, dieser erbärmliche Baderjunge, dieser “ Kbige Spucknapf gesagt?" rief er ganz außer sich. „O,