genistet hatte. Die Insurgenten wurden aus den Ver- schanzungen verjagt und durch Geschützfeuer verfolgt. Am Abend bezogen unsere Truppen ein Lager bei Dokanj. Der Gesammtverlust betrug ca. 450 Mann.
Wien, 23. Sept. Offiziell. Von der 36. Truppen- divifion wird gemeldet, daß die Entwaffnung in Kozara und bem Prosava-Gebirge anstandslos beendigt sei. Der Commandant des Truppencordons in Unterlapac berichtet, daß seine Demonstration gegen Kulen Bakus vollkommen gelungen sei; 10 Notable aus Bakus, Otrovica, Orasac und Havala überreichten eine Ergebenheits-Adresse, welche die Unterwerfung dieser Orte ankündigt sowie Verzeihung für dir verübten Grenzverletzungen erbittet.
Wien, 23. Sept. Meldungen der „Polit. Corr." aus Konstanttnopel vom 23. ds.: Die Unentschlossenheit des Sultans bezüglich der englisch-türkischen Convention hält noch immer an. Bisher ist diesbezüglich noch kein entscheidender Schritt vorwärts zu verzeichnen. Sobald der Rückgang der Russen hinter Tschataldja vollzogen ist, wird sich die britische Flotte, wie man in Konstantinopel allgemein annimmt, nach dem Golfe von Artaki im Marmara-Meer begeben. — Belgrad, 23. d.: Die türkischen Truppen räumten dem Berliner Vertrage gemäß Mali-Zwornik und Sakar, welche Orte darauf von den Serben besetzt wurden. Gestern empfing der Fürst die Mitglieder der internationalen Commission in Audienz und ersuchte dieselben, bei Durchführung der Grenzregulirung das strategische Interesse Serbiens besonders zu berücksichtigen. Die Commission wird in Belgrad bis zum 1. Oktober verbleiben, um die Ankunft des britischen Kommissars abzuwarten. Die Pforte wurde seitens der Commission aufgefordert, ihren Delegirten möglichst rasch nach Risch zu entsenden. — Eine aus Bjelina (welches seitdem von den Ocsterreichern besetzt wurde) eingetroffene Deputation, die um Occupation dieser Stadt durch Serbien petitioniren wollte, wurde vom Fürsten nicht empfangen. — Die Pforte hat die regulären Truppm des Vilajets Koffovo, aus deren Reihen die Insurgenten ihr Contin- gent zu verstärken Pflegten, enttassen.
Konstantinopel, 23. jSept. Der tunesische M- nister deS Auswärttgen Kheredine, der hier mit hohen Ehren empfangen wurde, soll für einen hohen Posten be- sttmmt sein. — Aus Kozan vom 18. d. wird gemeldet, daß der Jnsurgentenführer Achmet Pascha geflüchtet sei und von 2 Bataillonen verfolgt werde.
Konstantinopel, 23. Sept. Ein aus englischen österreichischen und französischen Capitalisten und Unternehmern bestehendes Syndikat für den Bau der astatischen Bahnen überreichte dem Großvezir einen Protest gegen die principielle Annahme des Klapka'schen Projectes. Das Syndikat reclamirt die Priorität für den von ihm eingebrachten Antrag. -
Calcutta, 22. Sept. Die Rückkehr der für Afghanistan bestimmten britischen Gesandtschaft nach Peshawer erfolgte auf telegraphischem Befehl des Vicekönigs von Indien. Die in Alimusjid befindlichen Truppen des Emirs Schir Ali werden von Afgarisch commandirt.
Deutsches Reich.
Berti«, 23. Sept. Der Gedanke, dem Kaiser bei seiner Rückkehr nach Berlin einen besonders festlichen Empfang zu bereiten, wird jetzt in weiteren Kreisen sehr lebhaft ventilirt, und es wird nur, wie die „Trib." bemerkt, davon abhängen, wie weit dem Kaiser selbst eine solche Huldigung genehm ist, um die vorhandenen Projekte auszuführen. — Es hat an verschiedenen ©teilen die Annahme vorgewaltet, daß es in der Absicht liege, einen speciellen Normal-Lehrplan für die Präparandm-Anstalten aufzustellm. Dies ist jedoch, wie wir hören, nicht der Fall, da durch einen solchen Plan die wünschenswerthe freie Bewegung des Präparandenunterrichts gehemmt würde. Es sollen nur einzelne tehrpläne von denjenigen vollständig entwickeltm Präparan- denanstattm, welche namentlich wegen ihrer vorzüglichen Organisatton besonders zu beachten sind, den anderen An- staltm zur Kmntniß zugehen, damit letztere ihre Fürsorge für den Unterricht in der Anstalt verdoppeln können. — Auf Grund deS § 28 des Regulativs über Ausbildung, Prüfung und Anstellung für die unteren Stellen des Forst- dienstes, vom 8. Januar 1873, werden bei dm königlichen Regierungen zu Gumbinnen, Frankfurt, Stettin, Stralsund,
liche«, da zu forschen, wo wir wissen, daß es keine Antwort giebt. Es beängstigt und bedroht den Verstand, sich das Unglück vorzustellen und das Bemühen, es hinweg zu räumen, wmn man doch weiß, daß keine Erlösung kommen kann — in alle Ewigkeit keine--"
Er beugte sich tiefer zu ihr herab.' „Es giebt aber auch eingebildetes, nur in unserer selbstquälerischen Einbildung bestehmdes Unglück, Daschka," antwortete er.
„Still! Ich könnte nicht ertragen, von Deinen Lippen die feige Lüge zu hören. Sag' mir, wo steht Dein Elternhaus?"
„Dort, Du liebes Herz! Aber laß uns einen anderen Weg gehen, laß uns das alte Haus nicht eher auffucheu, bis ich die Zeit gehabt habe, Dir alles auseinander zu setzen. E» irritirt Dich, die Stätte zu sehen, wo meine Frau lebte, obwohl--"
,^Laß das. Ich habe Dich ja nicht gefragt, wer sie ist und wie Ihr lebtet, warum sprichst Du also von ihr?"
„Well ich Dich schonen möchte, mein Herz, Dir Kummer ersparen."
(Fortsetzung folgt'
Oppeln, Magdeburg, Schleswig und bei der königlichen | Hofkammer zu Berlin Notirungm forstversorgungsberech- tigter Jäger der Klasse A. I dergestalt ausgeschlossen, daß bei den genannten Behörden nur die Meldungen solcher im laufenbett Kalenderjahre den ForftversorgungSschein erhaltenden Jäger angenommen werden dürfen, welche in dem Bezirk derjenigen der vorgenannten Behörden, bei welcher sie sich melden, zur Zeit des Empfanges des Forstver- sorgungsscheins im königlichen Forstdienste bereits länger als zwei Jahre beschäftigt sind. Die Zahl der Anwärter ist gegenwärtig sehr gering in den Regierungsbezirken Marienwerder, Posen, AmSberg, Kassel, Wiesbaden, Aachen. — Der Finanzminister hat, nach der „Köln. Ztg.", ansehnliche Mittel zur versuchsweisen Errichtung einer Forst- lehrlingsschule in erster Linie für Forsibeamtensöhne bewilligt. — Vor einiger Zeit ging die Nachricht durch die Zeitungen, gleich anderen Beamten seien auch die der Polizei aufgefordert worden, ihre etwa nicht getauften Kinder taufen zu lassen und für die etwa nur bürgerlich geschlossenen Ehen die Trauung nachzuholen. Der letzte Kirchenzettel, welcher die Zeit vom 9. bis 15. September umfaßt, meldet nun die Trauung von 43 Schutzleuten, und aus der Form der Meldung schließt die „N. Pr. Ztg.", daß es sich in den weitaus meisten Fällen um eine nachträgliche Trauung handelt.
Ausland.
Prag, 23. Septbr. Die Attczechen beschlossen, gemeinsam mit den Jungczechen morgen im Landtage zu erscheinen.
Rom, 23. Sept. Die hier verbreitete Nachricht, daß die päpstliche Negierung vorgeschlagen habe, Preußen solle die abgesetzten oder mit Gefängniß bestraften Geistlichen gleich der Regierung des Cantons Bern einfach auf ihre Posten zurückkehren lassen, ist nach anderweitigen Informationen mehr als zweifelhaft.
Heffeu-Raffa«.
Marburg, 24. September. Zu dem am vergangenen Sonnabend im Schlöffe zu Wilhelmshöhe stattgehabten Diner waren die Spitzen der Civilbehörden der Provinz sowie die Mitglieder der hessischen Ritterschaft befohlen. Ihre Majestäten, der Kaiser und die Kaiserin geruhten im Empfangssaale mit jedem Einzelnen der zahlreich anwesenden Gäste Sich aufs Huldvollste zu unterhalten. Von hier waren die Herren Landrath Schreiber und Rector Professor Dr. Fuchs anwesend. Dem Vernehmen nach geruhten Ihre Majestäten diesen Herren gegenüber in den freundlichsten Worten die schöne Lage Marburgs zu erwähnen und wie es Allerhöchst-Deroselben Wunsch sei, auch Marburg einmal zu besuchen. Daß dieses unsere Stadt so sehr ehrende Allerhöchste Vorhaben unseres geliebten Herrscherpaareö sich recht bald erfüllen möge, dürfte als der einstimmige Wunsch aller Bewohner Marburgs gelten.
Marburg, 24. Sept. Heute Abend 8 Uhr 20 Min. kehrt mit einem Extrazug das hiesige Jägerbataillon aus dem Manöver zurück.
Marburg, 22. Septbr. In der Sitzung der Section I. der Generalversammlung des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine kam u. a. auch der merkwürdige Fund vom Greinberg bei Miltenberg zur Sprache, was nachträglich noch erwähnt sei. Dort wurde nämlich vor Kurzem ein Steindenkmal von obeliskartiger Gestalt und etwa 17 Fuß Höhe, mit der Inschrift: INTER. TOV- TONOS. C. A. H. F. aufgefunden. §r. Kreisrichter Konrady, welcher den Stein aufgefunden, hat darüber schon im Korrespondenzblatt des Gesammtvereins berichtet und hob hier noch einmal die hauptsächlichsten Fundumstände und die anderen zur Sprache kommenden Gesichtspunkte hervor. Es sind verschiedene Meinungen über den Stein aufgestellt worden, bereit eine ben Grenzstein für einen solchen zwischen zwei beutschen Völkerstämmen (ben Teutonen unb einem nicht ausgeschriebenen Volke), ber andere eine Grenze zwischen den Teutonen und einer römischen Civität unb Colonie annimmt Der Rebner erklärte, baß laut Mittheilung des Herrn Dr. Becker in Frankfurt eine Arbeit von Professor Dr. Mommsen in Berlin über den Stein in Aussicht stehe.
O Treysa, 23. September. Der unserem Diakonissenhause schon vor Wochen in Aussicht gestellte Besuch Ihrer Majestät der Kaiserin ist heute zu unserer größten Freude erfolgt Schon am Dienstag vergangener Woche hatte Ihre Majestät die Gnade gehabt, die Frau Oberin auf Wil- helmshöhe zu empfangen und in längerer Audienz über alle Interessen und Wünsche des Diakonissenhauses sich unterrichten zu lassen. Heute hatten nun die Stadt unb baS Diakonissenhaus ihren schönsten Festschmuck angelegt Gegen 1/212 Uhr erschien der sehnlichst erwartete Extrazug, der uns bk geliebte Landesmutter brachte, am Bahnhof nur von ber Frau Oberin begrüßt (ba großer Empfang nicht gewünscht war) fuhr bieselbe alsbalb mit ihren Palast- bamen zum Diakonissenhaus hinauf. Hier erwarteten auf ber einen Seite bes Eingangsthores bie Mitglieder des engeren Vorstandes, auf der anderen Seite die Schwestern des Hauses den hohen Besuch. Herr Metropolitan von Roques richtete mit warmem Herzen an Ihre Majestät einige begrüßende Worte, worauf dieselbe unter der Führung der Frau Oberin und des Vorstandes alle Kranken- sääle und sonstige Räumlichkeiten des Hauses besuchte und von allen Einrichtungen desselben mit dem lebhaftesten Interesse Rotiz nahm. Ihre Diajeftät gaben über die wahr-
inne
»urbe
Ihnen
bereits
htion
Ka
tmöert jubrac im d ßesim Ihnen ie S iilänz
t vo ulbigi tank ।
«-führ prachl bürgt jefunb ta« T 4 zu W, b( vendet Bie et lob bi
M-je Kron aus b ausscl präfit richte! huldv Kaise Zusai nun ; samm mittet bie E Euer zu Fi Euer Krieg een t jtn u Kurs 'M d zur w «mnsc zlvrre ftänbi ich- > Segiei innere lichen bas L ffl feil dazu 1 «och r Wchts dieser butati tiefer .Ich Asim Same:
genommenen Einrichtungen die vollkommenste Befriedigung zu erkennen. Manch anerkennendes, ermunternder und tröstendes Wort hörten die Vorsteher und Schwester» aus dem Munde der Kaiserin. Dem Diaconissenhause, wi der tiDtabt Treysa wird dieser Ehrentag unvergeßlich bleiben
Waber«, 21. Sept. Heute, Sonnabend früh, bei Ellern, aber schon herbstlich rauhem Wetter, verließen beib Majestäten um 9 Uhr - 15 Minuten das Schl«- Wilhelmshöhe, um mit dem, wieder auf Station Wihelms höhe bereit stehenden Extrazuge abermals hierher zu fahren Der für diese Fahrten bestimmte kaiserliche Extrazug bei steht aus 4 großen Salonwagen, von denen einige ber Ostbahn gehören und nach Art des kaiserlich russische« Jagdzuges eingerichtet sind, so daß sie eine Communikatien unter sich gestatten und jeden erdenklichen Komfort bieten, ^n einer halben Stunde wurde der Weg über Guntew- hausen unb Gensungen nach Wabern zurückgelegt, wo sich zwischen bem Bahnhofe und ber Ortschaft eine ganze kleine Stadt von Restaurationen, Reiter- und Equilibristenbuden Schaustellungen von Riesendamen, Buffets für Frankfurter Würste', kosmopolitische Käsesorten und wunderliche Brauerelerzeugnisie ctablirt hat, an der der lange Aua von Equipagen allerdings nur vorübersaust, mit dem die Mer- höchsten unb Höchsten Herrschaften, bie Generale, Adjutanten unb fremdherrlichen Officiere sich auf bie Rendezvousstel- lung begaben. Heute fuhren beide Majestäten vom Bahnhose direct nach der sogenannten Wabernspitze, ein lanqae- streckter Höhenrücken, von dem aus das ganze Thal sich Übersehen läßt, in welchem die Eder und Schwalm ihrer Vereinigung bei Menburg entgegenfließen, Wabern, Fritzlar und Felsberg vor Augen liegen. Mit dem Momente des Herausfahrens der kaiserlichen Equipagen aus dem Bahnhose setzte sich die nordöstlich Wabern aufgestellte Kavalle- nernaste, als Imker Flügel der vorwärts der Eder genommenen Ordre de bataille des gejammten Korps, in Bewegung und ging mit Flankeurs, gefolgt von ben geschlossenen Escadrons, in der Richtung auf Udenborn vor, wo der markirte Feind Position genommen hatte. Hier er» folgte ber erste, allerdings nur .markirte Zusammenstoß. Unterdessen hatte sich aber auch bie Jnsanteriemaffe herangewälzt, unb entwickelte sich nun ein rangirteS Feueraefecht, ...... besten Objekt und Angelpuntt bie Kalbsburg, westlich Jahre Udenborn zu sem schien. Wie von ber Wabernspitze, so sahen auch bewaffnete unb unbewaffnete Augen von allen hochliegenben Punkten ber fo hügelreichen Gegend auf den Gang des Gefechtes, ber sich aus ber Vor- ober Rückbewegung bes Kanonen- unb Gewehrfeuers erkennen ließ. Selbst die Thürme ber beiden Burgruinen Felsberg und Altenburg waren mit Zuschauern besetzt, und immer wieder hörte man die tfrage: Wo ist denn der Kaiser? — Der Kaiser hielt aber._____
wohl eine Stunde lang, und bis daS Vorgehen des Korps Zeit r eine erste Entscheidung gebracht hatte, in seiner Equipage auf der Wabernspitze, daneben Ihre Majestät die Kaiserin, ebenfalls allein in ihrer Equipage. Meist im Wagen aufrecht stehend, nur mit dein Knie an dem Vordersitz ge- lehnt, folgte der Kaiser, ein Fernrohr gebrauchend bem Gange des Gefechts, welches sich weit nach beiben Seiten hlll ausbreitete. Die königlichen Prinzen, sowie bie anwesende Fürstlichkeit hielten entweder in der Nähe der Equipagen des Kaiserpaares ober kamen ab und zu, nach dem Durchreiten bes Gefechtsfeldes, dahin zurück. Von ber™ Wabernspitze folgte bann der Kaiser bem Vorgehen ber mviese 21. Division und vor bem Ende des Manövers in ber Nähe bes Dorfes Großenenglis, wo abermals ein Massen- angriff ber Kavallerie erfolgte, ber ungemein malerische —.. Momente barbot. Hier versammelte nun ber Kaiser auch tertb, bie Generalität unb die Stabsoffiziere vor feinem Wagen, Nisab, um die Kritik zu halten. Die fremdherrkichen Offiziere sah stigen ' fnan einzeln ober in Gruppen auf allen Theilen beö Ge- feinen fechtsselbes umher reiten, mit befonberem Interesse ber Ge- • fechtsthätigkeit gerabe derjenigen Waffe folgend, welcher jeder | "nMe von ihnen angehörte. Nach 1 Uhr war das Ma- növer auf ber ganzen Linie beendet, unb von Großenenglis fc durch Wabern ging ber ganze Zug ber Equipagen nach dem - Bahnhofe zurück, auf dessen Perron bie sämmttichen Bür- > germeifter der umliegenden Kreise unter Führung ihrer Landräthe versammelt waren; eine zahlreiche Versammlung, , ber bie Freube aus bem Gesichte lag, ihren Kaiser unb König so vollftänbig genesen toieber zu sehen. Einige unter ihn« * aus bem Kreise Ziegenhain waren in ihrer alten hessisch« bäuerlichen Landestracht erschienen; ein alter Mann mit • bem unglaublichen dreikrempigen Hute, dem üllafarbene» Leinwanbkittel mit zahllosen Knöpfen unb ben lang herab- las C hängenden weißen Kniebändern an den lilafarbenen Ga- ingelei maschen; ein junger Mann mit einer grünsammetnen, reich m D wit goldenen Tressen besetzten Pelzmütze, einer kurzen, eben- er Ka falls lulafarbenen Jacke, weißen, auf den Rächen mit Perl- inigii mutterknöpfen besetzten Beinkleidern und hohen Stiefeln, uftrag bereit Anziehleber aus breiten, durchbrochenen Lederstück« bis zum Knöchel herabhingen. Als Se. Majestät den Perron betrat und dem aufbrausenden Lebehoch der Versammelt« gedankt hatte, ließ steh Allerhöchstderselbe durch die betreff«- o. t ben Landräthe bie Bürgermeister einzeln vorstellen, freund- ymna liche Worte fast an Jeden richtend. Ueber bie althessisch« iarrei Trachten äußerte sowohl ber Kaiser, als Ihre Majestät die f0(8te Kaiserin unb oe. kaiserl. und königl. Hoheit der Kronprinz iiigen ihr besonderes Wohlgefallen und freuten sich des Fefthol' iädch« tenö an alter Landessitte; bann fuhr der Extrazug nach itern, Wilhelmshöhe zurück. w ho
Maffei, 22. Sept. Heute Mittag empfingen im könig- nch n lichen Palais^unmittelbar vor der Ovation der städtisch« Schuljugend -seine Majestät der Kaiser, begleitet von Ihr« ie gr£