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'dorzüglich ausgerüstete Buffet einen förmlichen Sturm ?Ur praktischen Naturforschung übergehenden alten und Gelehrten auszuhalten hatte, füllte den letzteit Rest ichon ziemlich vorgeschritteneit Morgenstunden der Bor- * des Herrn Prof. Dr. C. Hüter aus Greiföwalde über:

Arzt in seinen Beziehttngen zur Naturforschung und Naturwissenschaften". Zur Zeit der Erholung am Königs- 6(1 Berchtesgaden entstandenen und als fertige Br schüre

■uigen des Herrn Dr. Gerlattd und einer Erholungspause 15 Minuten, in welcher das räumlich beschränkte, aber

der Sozialdemokratie zur Stütze . dienen könne, man aus dem Darvinismus hierfür Beiveise

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I von Nürnberg, auf so gräßliche Weise mißhandelt und hilf­los liegen gelassen worden sei. Abends gab es in Folge der erlittenen Verletzungen seinen Geist auf. Der Thäter welcher sich in der Nähe des Schauplatzes seines Verbrechens aufgehalten, wurde gestern früh von zivei Personen gefaßt und in Haft genommen. Er ist seiner Geisteskräfte voll­kommen mächtig und seiner That in vollem Umfange ge­ständig. Mit beispielloser Rohheit und Gleichgiltigkeit qiebt er an, das Kind auf so baibarische Weise zerfleischt zu haben, weil er mit seiner Frau, die ihm unter Andern: auch widernatürliche Laster, zu denen er daö Kind miß­braucht, verwerfe, in Streit lebe und sich habe an ihr für schlechte Behandlung rächen wollen.

" [i a$ beide Fieber in den Vereinigten Staaten.] Aus Grenada (Missouri) meldet man der „Newyorker I Times" vom 21. August, daß die Farbigen weder einander helfen, noch sich ärztlicher Behandlung unterwerfen wollen; sie haben weder Aerzte noch Krankenwärterinnen oder Me- buin, und ihr Zustand ist daher sehr schlimm. Die Scenen zu beschreiben, ist unmöglich. Es gehört großer Muth dazu, gegen die Plage anzukämpfen. „Wir thun nichts dagegen, telegraphirt der Correspondent, „ich habe Leute angesehen, welche über Schmerzen in verschiedenen Theilen ihres Körpers klagten und dann plötzlich mit den Worten aufsprangen: „Ich habe es." Dann gehen sie sofort zu Bett und befindeir sich binnen 15 Minuten im stärksten Fieber. Die Krankheit wirkt bei verschiedenen Personen verschieden. Einige deliriren und verlangen, daß man sie im Bett festhalte und bedecke, andere fallen in Schweiß uiit> verlieren das Bewußtsein. Einige sterben in 24 Stunden, andere schleppen sich tagelang hin; Alles hängt von der Pflege ab. Das Fieber selbst dauert drei bis neun Tage. Eine Krankenwärterin aus New-Orleans sagte mir, daß sie gar nicht glaube, die Seuche sei das gelbe Fieber, dieselbe trete viel stärker und gefährlicher auf als das schlimmste gelbe Fieber, welches sie jemals erlebt habe. Viele Neger sterben lieber, als daß sie in ein Hospital gehen. Die Aerzte in Neworleans sind über die Bösartigkeit des Fiebers ost bestürzt; der Kranke stirbt bisweilen, nachdem er sieben bis neun Tage der sorgsamsten Pflege unterworfen gewesen, in wenigen Stunden. In Grenada fehlt es an Medicin und Nahrung, 6 pEt der Bevölkerung ist gestorben und seit Tagen ist Niemand mehr in die Stadt gekommen." In Memphis war in Folge des feuchten Wetters das Fieber von Neuem mit großer Heftigkeit ausgebrochen, nachdem man schon ange­nommen hatte, daß dasselbe verschwunden sei. Selbst die Neger, welche bisher geglaubt hatten, daß sie durch ihre Race gegen die Krankheit geschützt seien, gerietheu in Ailtregnng und verließen die Stadt. Dem „New-Bork Herald wird ans Grenada gemeldet, daß namentlich die wohlgenährten Neger der Seuche zum Opfer fallen, über­haupt sei kräftige Nahrung gefährlich. Die Eifenbahnzüge lagen mit Windeseile an der verpesteten Stadt vorüber, und auf den nördlichen Quarantäuestationen werden die größten Vorsichtsmaßregeln getroffen, um die Ausbreitung des Fiebers zu hindern. Die Panik ist überall sehr groß und die Stadt­behörden gerathen daher oft in Conflict mit den Directionen der Dampfschiff- und Eisenbahn-Compagnien, weil sie die Aus- und Einfahrt zu hindern suchen. In Kairo müssen alle Laden von 5 Uhr Abends bis 8 Uhr Morgens ge­schloffen,bleiben, weil die Nachtlust die Ansteckung beson­ders befördern soll. In einigen Städten werden Kanonen abgefmert und Theertonnen verbrannt, um die Lust zu reinigen. Früchte und Gemüse sind in den Hotels schwer zu haben, weil der Verkauf dieser Artikel auf dem Markte verboten wird. Von Politik ist nicht die Rede. Merk­würdig und neu, ist die weite Verbreitung der Panik, wäh­rend früher in ähnlichen Fällen nur die in nächster Um­gebung des Seuchenortes befindlichen Städte von derselben crgrihen wurden. 'Man schiebt dies dem Umstande zu, daß letzt im Süden so viele Nordländer wohnen, welche bei dem ersten Erscheinen deö Fiebers nach Norden fliehen. Es werden die größten Anstrengungen gemacht, um die Noth tn den Fieberdistriclen zu lindern.

— (Dameiihüte aus Glas.) Dem Glasfabrikanten Zacopo Tomasi in Venedig ist es gelungen, die Toilette unserer Damenwelt um einen interessanten Artikel zu be­reichern. gpei- Herr fabricirt nämlich jetzt aus gespou- ueiien Glasfäden Damenhüte in allen Formen und Far­ben, die sich auch durch ihre Leichtigkeit sehr auszeichnen.

Der Grundgedanke der mit deutscher Gründlichkeit bei°e tbenen Abhandlung war etwa der, daß der Darvinis- WIt’ * keineswegs, wie Marx und seine Anhänger behaupte- lNUllk der Sorialdernokralie rur

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mulhigung der Gesammtheit gelten. (Bravo!) In sem Sinne heiße er die Versammlung deutscher Naturfor- !r und Aerzte herzlichst willkommen. (Anhaltendes Bravo!) r wenigen schlichten aber um so inhaltreicheren Worte it Ge- | Herrn Oberbürgermeisters fanden, wie auch wir bestä- 41 ® müssen, den nngetheiltesten und verdientesten Beifall.

In einer längeren Bewillkommnung erging sich der an Ale Dienstangelegenheiten abwesenden Oberpräsi- tat von Ende der nunmehr vor die Versammlung tre- k Regierungspräsident von Brauchitsch. Er bezeichnete als eine Aufgabe der Regierung, die Wissenschaft in v« segensreichen stillen Wirken zu schützen und rufe in ® Namen dm Vertretern derselben bei ihrer ernsten eit ein herzliches Glückauf zu, indem er sie speeiell in er Provinz als gern gesehene Gäste begrüße. (Bravo!) folgte die Verlesung der Statuten durch den zweiten ■ Khäftsführer der Versammlung Dr. ©erlaub. — Die ssorderung des Vorsitzenden, etwaige Vorschläge zur Ab- ", "/ erung der Statuten einzubringen wurde nach der Be- .gente fung des Geheimrath Stilling, daß sich dieselben ein :r j Jahrhundert bewährt hätten und seines Erachtens ■uppp 1 für die kommende Periode als zweckmäßig gelten könn- !,ua* * keine Folge gegeben. Jetzt bestieg Herr Professor sei» tat Schmidt aus Straßburg die Rednerbühne, um den

1 einiger Spannung erwarteten Vortrag: „lieber das Mlniß des Darvinismus zur Sozialdemokratie" zu

bkßhalbigen Aufforderung des Herrn Oberbürgermeisters (s. Anzeige) wird gewiß auch allseitig entsprochen werden.

Marburg, 13. Sept. Heute Morgen stürzte von einem Gerüst an den Bauarbeiten auf hiesigem Schlosse ein Maurergeselle und verletzte sich so erheblich, daß er in die chirurgische Klinik gebracht werden mußte.

Treysa, 11. Sept. -Im Laufe der nächsten Woche sicht unserem Städtchen eine große Ehre bevor. Die Kai- jtrin wird ihm nämlich, um die hiesige Diakonissenanstalt, brr sie von jeher ihre Theilnahnte zuwandte, zu besichtigen, tinen Besuch abstatten. Zu einem würdigen Empfang wer­den von der königl. Eisenbahndirektion, den städtischen und Kreisbehörden umfassende Vorbereitungen getroffen. Bei dieser Gelegenheit sollen der hohen Frau auch die Schwäl- gier in ihrer schmucken Volkstracht, die seiner Zeit dem Kaiser sehr gefielen, vorgestellt werden. Der Tag des Be­suches ist noch nicht desinitiv festgesetzt. Wahrscheinlich ®irb er in die Zeit der großen Manöver tage fallen. Herr Agierungspräsident v. Brauchitsch war vergangenen Mon­tag in dieser Angelegenheit hier anwesend. lH. M.)

Kassel, 11. Sept. Heute trat die Naturforscher Ver­sammlung in ihre eigentliche Thätigkeit ein. Um V. 9 Hr war zu diesem Zwecke eine Plenarversammlung in der Festhalle auberaumt, welche sich gegen 9 Uhr unter trat Vorsitze des Geh. Rath Stilling und in Gegenwart m Vertretern der städtischen Behörden, der Regierung der Generalität, sowie gegen 2000 Theilnehmern und einem wsehnlichen Damenflor, conftituirte. In feiner Erössuungs- ttbe gab Geh. Rath Dr. Stilling eine Geschichte des wis- smtschastlichen Lebens in Kassel, unter specieller Hervor- taig der Forschungen oder Forscher, bereit Ausgangspunkt Mstlbst gewesen, wie Papin unb feine Erfindung der i SteFin^ina^ine' Söininering, Forster u. s. w. Auch von laicrenE® ®erl£9un3 der Naturforscherversammlung nach Kassel ä Mprach sich der Redner einen neuen Aufschwung der _____ iissenschaft, und da sie und das gedeihliche Wirken der- lbm vor Allem unter dem Schutze der Regierung und i Kaisers stehe, so fordert er zu einem dreimaligen : N) für den Kaiser Wilhelm auf. Diesem Verlangen bergen tobe mit Enthusiasmus entsprochen. — Es erhielt nuu- Kassel »chr Herr Oberbürgermeister Weise daö Wort: Geräuschlos r unb ib ohne Prunk — begann derselbe — habe nach Art Ei« i deutschen Wissenschaft die Naturforschersammlung im ! einen rgangenen Jahre ihr 50jähriges Jubiläum gefeiert und o iw i dieser Gelegenheit die vollste Anerkennung für ihre "t""' ßrebungen empfangen. Als Jubilar trete die Versamm- Früh- »g heute in die zweite Hälfte des Jahrhunderts ein, in teuer geistiger Frische. (Bravo!) Kassel sei sich der ne -wohl bewußt, die ihm dadurch zu Theil geworden, 4 dieser zweite Lebensabschnitt gerade in seinen Mauern

i filme, und dafür den Dank der Bürger auszusprechen I ®Mt et hier erschienen. Kassel habe von je dem besonnenen

«schritt, wie er der Wissenschaft eigen sei, gehuldigt. . 5 ravo!) Daß die Versammlung aber gerade in diesem ™etn’ igenblicke zusammengetreten, um solchen Fortschritt im

Gen Sinne deö Wortes zu erstreben, dürfe als eine

> ziehen zu können, habe man denselben einfach falsch lUL ’ • gar nicht verstanden. — Den Faden des namentlich tou«, tagCr ber Sozialisten gewiß einige Sensation erregenden H tX. Ivags an dieser Stelle weiter zu verfolgen, kann nicht .. Aufgabe fein. — Nach einigen geschäftlichen Mit- utp - - - - • - - -

hr be- 'esiliä ; auch tagen1

Die Annoitcen-Expedition von HY. Atelrich & Ko. er in Kassel besorgt Annoncen jeder Art in sämmtliche Zeitungen Deutschlands und des Aus­landes zu Original-Preisen, und berechnet weder Portoauslagen noch sonstige Spesen.

Lel-gr-ptzisch- Depesche«.

Wien, 12. Sept. Nach einer Mittheilung des Fremden­blattes wird Philippovich behufs rascherer Befehligung sämmt- licher Armeekorps und leichterer Verbindung am 28. Sept, sein Hauptquartier nach Brod zurückverlegen.

Durch ein prächtiges Mädchen wurden hoch erfreut Marburg, beu 12. September 1878

für die wissenschaftlichen Kreise bereit gehalten, bitbet dieser Vortrag ein höchst schätzbares Material zur Beurtheilung unseres heutigen medicinischen Lehrganges, da der Redner es vor Allem als seine Absicht erklärte, zu zeigen: an welchen Punkten die naturwissenschaftliche Methode für "die Aufgaben deö praktischen Arztes als unzureichend sich er­weisen muß." — Um 3 41 Uhr gelangte die erste Plenar­sitzung zum Schluß und unter Vorantritt der Sektions­führer, denen die Träger der mit Aufschriften versehenen Sektionsstandarten zur Seite gingen, begaben sich die ver­schiedenen Abtheilungen zur Constituirung nach den für sie be­stimmten Sitzungölocalen. Als etwas störend in der Festhalle envies sich das durch die allzunahe Thätigkeit der Kellner verur­sachte Geräusch, die etwas zu niedrig gelegte Rednerbühne und ber für solche Massen von Zuhörern nicht genügenbe Ausgang. Der Nachmittag war zu einem Ausflug nach Wilhelmöhöhe bestimmt unb war berselbe vom herrlichsten Wetter be­günstigt. Die Extrazüge ber Main-Weser-Bahn, sowie alle 20 Minuten ein Doppelzug der Trambahn brachten die Gäste vollzählig nach Wilhelmshöhe, wo um 3 44 Uhr I bie Wasserkünste zur Feier des Tages in ihrer ganzen Pracht angclaffen wurden. Nach Beendigung derselben gegen 5 Uhr vertheilten sich die Gäste in die Anlagen des Schlosses, wo die Capelle des 83. Infanterie - Regiments, sowie in den Gärten des Pensionshauses, wo die Capelle des 14. Husaren - Regiments concertirte. Bei Eintritt der Dämmerung lichteten sich auch wegen der sich gleichzeitig einstellenden Kühle die Reihen ber Festgenossen, die nun ben Heimweg mit den verschiebenen Verkehrsgelegenbeiten antraten unb sich in der Stadt vertheilten. Nur eine Stimme ber Befriedigung herrschte unter den Theilnehmern an diesem Ausfluge unb über ben genußreichen Nachmittag, an dem olle günstigen Umstände zusammentrafeii, um ihn auch nicht durch ben kleinsten Zwischenfall zu stören. (K. Tgpst.)

F«l-a, 12. Sept. Nächsten Sonntag früh zwischen 6 unb 7 Uhr wird der Kaiser von Gastein kommend, un­sere Bahnstation passiren. Irgend welcher Empfang wird nicht stattsinden, dagegen gedenken die Kriegervereine der weiteren Umgegend sich in Bebra zu versammeln und sich I dort dem Monarchen, ber baselbst gegen 7.i5 einen Aufent­halt von 15—20 Minuten hat, zu präsentiren. (H. B.)

Hauau, 11. Sept. Gestern verschieb einer unserer ältesten unb auch beliebtesten Aerzte, Herr Dr. med. Theod Mertz.

Frankfurt, 11. Septbr. In ber letzten Zeit kam es qanfig vor, baß fogenanntes imitirtes Papiergelb, welches in der Mitte mit einem Streifen versehen, auf dem die Zahlen 50, 100 standen, dadurch in Cours gebracht wurde, daß man das Weiße ausschnitt unb solche dermaßen zu­sammenklebte, daß sie gebrauchten ächten ähnlich sahen. End­lich glückte es einmal, derartige Individuen, welche solches Geld verausgabten, zu erwischen. I. M. von Hattersheim gab verschiedene falsche 20-Mark-Scheine in ganz gewerbs­mäßiger Weise in Geschäften, woselbst er kaufte, aus. In der heutigen Strafkammer - Sitznng leugnete er zwar, der Thäter gewesen zu sein, wurde aber durch Zeugen genau identisicirt. Durch einen Zeugen wurde festgestellt, daß M. ihm gefälschtes Geld in größeren Beträgen gegen einen Nach­laß an Baargeld ungebeten hat. Das Vergehen des Gc- nannten streift nahe an Münzverbrechen und ist nur des- I halb keine Anklage hierauf erhoben worden, weil die Scheine | derartig nachgemacht waren, daß Leute, benen nur einiger- I 'naßen Geld durch die Hand geht, sich sofort von der Un- achtheit überzeugen mußten. Da ber Beschuldigte gewerbs­mäßig das unächte Geld verausgabte, so wurde auf die strenge Strafe von einem Jahr erkannt; ein anderer College bon ihm, der Weißbinder P. C. von Niedernhausen, der I nur einen gefälschten 20-Mark-Schein ausgab, erhielt da­gegen vier Wochen Gefängniß, da die Möglichkeit nicht ausgeschlossen war, daß er den Schein für gut bekommen hätte und für gut auszugeben sich bestrebte.

vermischte».

. — fUniv.-Nachr.] Der bisherige ordentliche Pro- seffor an der Universität in Tübingen, Dr. S. Schwell- I beuer, ist zum ordentlichen Professor in der Philosoph!- I scheu Fakultät der Universität in Berlin ernannt worden. I

• 61 September. Der Besuch unserer Tropf-

steinhohle ist bis heute ein überraschend großer. Nicht blos die nächste Umgebung, Gießen und Wetzlar, auch Marburg, Weilburg, sogar Wiesbaden und Frankfurt u. s. w. macht I beu wunderlichen Gebilden vieler Jahrhunderte die gebüh- I renbe Aufwartung. Zählen doch die täglichen Besucher öfter I )tt)on nach Hunderten. Es ist dies gewiß schon Renomms I genug^ |ür unser erst uothdürstig erschlossenes 'Naturwunder. I Die Schwierigkeiten, welche jetzt noch mit dem Befahren der I Hohle verknüpft sind, sollen in aller Kürze beseitigt werden, -r-aß dreS in der richtigen Weise geschehen wird, dafür bürgt I bte Thatsache, das hohe Königliche Regierung, wie wir I vernehmen, sich der Sache angenommen hat. Zu diesem I Zwecke hat auch der Regierungs-Präsident von Wurmb gestern der Höhle einen Besuch abgestattet.

Nürnberg, 9. Septbr. Der heutige Polizeibericht meldet ein scheußliches Verbrechen, dessen Schauplatz am Freitag Abend ein Gehölz an der Katzwangstraße zwischen Neu-Glbitzenhof und Lichtei,Hof gewesen ist. Am Sonn­abend Abend wurde daselbst ein 7 jähriges Mädchen, deren Körper von L>chuittwunden zerfleischt — aus einer Banch- wunde war das Eingeweide herausgetreten — und außer- bem von Mücken und Aineifeii bedeckt war, ausgefunden Das bezammerswerthe Wesen lebte noch unb gab an, daß e« von feinem eigenen Pater, dem Taglöhner Gg. U-Herr |