besprochenen Anforderungen folgen, wird man bald Ruhe vor den Hetzern haben. Diese Ruhe zu schaffen, ist der Zweck unserer Maßregel."
Laugensalza. Die Stichwahl zwischen Reuleaux und Graf Bismarck ist auf Montag den 9. September anberaumt.
Eisenach, 2. Sept. Ein schweres Unglück hat in ver- wichener Nacht das kleine Städtchen Vacha heimgesucht. Dasselbe ist zum dritten Theil eingeäschert; ein gestern Abend gegen 9 Uhr ausgebrochenes Feuer verbreitete sich, durch starken Wind begünstigt, so rasch, daß es traurig verheerend wurde. Ueber 70 Häuser sind abgebrannt, und die Noch der Obdachlosen nicht gering. Vacha hat 262 Häuser und 1546 Einwohner.
Darmstadt, 2. Sept. Gestern starb der durch seine langjährige Thätigkeit als Präsident des Hofgerichts der Provinz Starkenburg und seine parlamentarische Wirksamkeit zunächst als Mitglied der zweiten und sodann der ersten Kammer in weiteren Kreisen bekannte Dr. Georg Krug dahier in seinem 78. Lebensjahre.
München, 2. Sept. Zur Sedanfeier waren heute die öffentlichen Gebäude geschmückt und beflaggt, die Privat- häuser aber bei der ungünstigen Witterung zeigten nur spärlich die Zier der Fahnen. — Es verlautet, daß der Erzbischof Schreiber von Bamberg demnächst eine Reise nach Rom machen werde und soll von dort ausdrückliche Einladung Hierwegen ergangen sein. Ob nun damit der herkömmliche Besuch neu ernannter Bischöfe beim Vatican abgestattet werden wird, oder ob auch die Unterhandlungen mit Berlin dabei im Spiele seien, darüber wird vielleicht später sich Licht verbreiten. Von der Art, wie die katholische Presse übrigens die in Baiern neu ernannten und vom Papst bereits bestätigten Bischöfe behandelt, davon liefert die neueste Nummer von Sigl's „Vaterland", welches bekanntlich den Bamberger und den Passauer Bischof bei jeder Gelegenheit begeifert, neuerdings einen Beleg. Es heißt da: „Daß man in Freising den neu ernannten Herrn Erzbischof (den Münchener, den auch von clericaler Seite hochbelobten Dr. Strichele) nicht begrüßt hat, hat seine besonderen Gründe, weshalb seine Ernennung bis zum heutigen Tag überhaupt ignorirt wurde. Der dortige Domberg (auf welchem sich das Clericalseminar befindet) hält ihn nicht nach seinem Herzen und damit wird er wohl Recht haben." Und das Sigl'sche Blatt hat, wie wir unlängst persönlich unö überzeugt haben, noch immer einen sehr weitreichenden Einfluß beim katholischen Landvolk in
. Altbaicru. (S. R.)
Ausland.
Wie«, 2. .Sept. Die Wiener Abendpost bringt heute den Schluß ihrer am Sonnabend begonnenen Publikation über die Vorgänge in Serajcwo bis zur Flucht des Gene- ral-Konsulö Wassitsch aus dieser Stadt. Die Publikation umfaßt die Berichte des General-Konsuls vom 13. Juli bis 4. August. Der letzte Bericht ist bereits aus Mostar datirt. Die nun vorliegenden Aktenstücke, die, nebenbei bemerkt, nicht vollständig sind, lassen gleichwohl mit voller Deutlichkeit erkennen, welches Doppelspiel die Pforte getrieben hat. Am 11. Juli erklärt der Vali-Konsul, daß er die Nachricht aus Konstantinopel erhielt, die Pforte habe sich mit Oesterreich über die Okkupatton verständigt und sandte ihm mittelst Poft die Instruktion. Am selben Tage versammelt sich dann die Bevölkerung der Hauptstadt unb beschließt, an die Pforte die Anfrage zu richten, wie sich das Volk der Okkupatton gegenüber zu verhalten habe. Der Vali macht der Versammlung keineswegs die gleiche Mittheilnng wie dem Generalkonsul, sondern gestattet es,
schwarzes Auge angesehen, er hatte es gewußt, gefühlt, daß sie in seiner Nähe sei, und dennoch täuschte ihn eine Hallucinatton. In jedem Hotel war er seitdem gewesen, alle Fremdenlisten hatte er durchspäht, im Paßbureau nachgeforscht und dem betreffenden Consulat einen Besuch gemacht, aber auch ohne nur die geringste Spur aufzufinden. Eine Täuschung sondergleichen mußte ihn damals befallen haben.
Naturgemäß aber blutete seitdem die Wunde nur um so stärker. Er war durch diese Vision, wie er es jetzt nennen mußte, an die Bilder der Vergangenheit plötzlich doppelt lebhaft erinnert, alles, was im Halbschlummer gelegen, hatte neues Irischeres Leben erhalten, all die alte mühsam bekämpfte Sehnsucht war mit ungeahnter Stärke erwacht. O Gott, und was hatte er verschrot während dieses rastlosen Suchens, welch ein entehrender schrecklicher Verdacht besudelte seinen Namen!
Erschüttert barg er das Gesicht in den Händen. Ein Dieb, o, ein Dieb; giebt es denn auch noch tiefere, uner- grüMichere Schmach? Wer zum Mörder wird aus blinder Leidenschaft, wer ein Leben geraubt hat im Rasen des entfesselten Zornes — ist er nicht rein gegen Den, der vollbewußt, heimlich das fremde Gut an sich brachte? der an Treue und Glauben zum Verächter ward, der Anvertrautes kecklich stahl?
Glühende Hitze pulste in seinen Schläfen: der Kopf schmerzte, als wolle er zerspringen. Wohin er flüchten mochte, über den ganzen Erdball würde ihn der falsche Verdacht hetzen, immer brannte auf seiner L>tirn das Maal, das unausttlgbare. O, er hätte zwischen seinen bloßen Händen den Unseligen erwürgen können, dessen Verbrechen ihn selbst in das Elend stürzte. Zu viele Personen wußten darum, eö würde kein Geheimniß bleiben, es hastete auf seinem Namen und konnte vielleicht gar seinen ferneren
daß der Räuberhauptmann Hadschi Loja die Massen aufwiegelt. Hafiz Pascha sucht die Versammlung zu beruhigen, worauf diese ihren erwähnten Beschluß formulirt. Darin heißt es ausdrücklich, wenn die Pforte die Okkupation gestatte, werden die Notabeln das Volk beruhigen, Deputationen zum Empfang der Oesterreicher an die Grenze senden 2C. Daraus allein geht mit Evidenz hervor, daß ein einziger entschiedener Befehl der Pforte hingereicht hätte, die Mohamedaner wenigstens von einer Erhebung en mässe abzuhalten. Zeit und Raum gestatten nicht, auf die vielen interessanten Einzelheiten der Berichte einzugehen, die außer dem türkischen Doppelspiel, noch die fürchterliche Verwirrung und Verwilderung, in erster Linie aber den schrecklichen Fanatismus und bestialische Rohheit des türkischen Pöbels in bengalischer Beleuchtung erscheinen lassen. Der Unparteiische wird allerdings auch bedauernd emgestehen । müssen, daß der Generalkonsul, wie man freilich erst nachträglich durch den Zusammenhalt seiner Berichte mit den Ereignissen ersehen kann, nicht durchwegs und nicht vollständig die Lage beherrscht oder dieselbe nicht klar genug erkannt hatte.
Rom, 2. Sept. Es bestätigt sich, daß der italienische Consul Perrod am 1. August in der Umgebung von Gabeka ermordet wurde. — Der Ministerrath hat heute die Wiedererrichtung des Ministeriums für Ackerbau und Handel mit dem 1. Oktober eudgiltig beschlossen.
Paris, 2. Sept. Das Todteuamt, welches morgen zu Ehren des verstorbenen Thiers in der Notre-Dame-Kirche stattfindet, stößt nachträglich auf den Widerstand der hohen Geistlichkeit. Dasselbe wird zwar mit nie dagewesenem Pomp stattfinden, da Frau Thiers die Summe von 40,000 Fr., wovon der größte Theil der Kirche zufällt, bezahlt, aber der Cardinal-Erzbischof von Paris, sowie der päpstliche Nuncius und die übrige hohe Geistlichkeit wollen jetzt die Feier nicht durch ihre Gegenwart „verherrlichen". Die „Defense", das Organ von Dupanloup, schreibt darüber: „Wir waren schlecht unterrichtet, als wir ankündigten, daß der Cardinal-Erzbischof von Paris und Msgr. Meglia mit dem Personal der Nunciatur der Feier zu Ehren des Herrn Thiers anwohnen würden. Man gestattete, daß diese Cere- monie in der Kathedrale stattfinde, um den religiösen Gesinnungen der Familie und der zahlreichen Freunde des berühmten Verstorbenen eine Befriedigung zu gewähren. Da dieser Privat-Gottesdienst zuletzt aber einen mehr oder weniger öffentlichen Charakter annahm, so halten wir eö nach sicheren Mittheilungen für wahrscheinlich, daß die hohen geistlichen Behörden nicht Theil nehmen werden, um nicht den Anschein zu haben, die Vermischung der Politik mit religiösen Dingen zu billigen." Der „Monde", das Organ des Nuncius, bestätigt übrigens die Mittheilung der „Döfense". Derselbe sagt: „Die Feierlichkeit, welche morgen in der Notre-Dame-Kirche zur Erinnerung an Herrn Thiers stattfindet, wird eine große politische Kundgebung sein und nichts Anderes. Frau Thiers widmet ihr auf fromme Weise ihre ganze Fürsorge und ihr Zweck wird erreicht werden. Die republikanische Partei schuldet diesem Führer einige Dankbarkeit. Der Name desselben wird am Vorabend der Senatorenwahlen noch für die Bedürfnisse der republikanischen Sache ansgenutzt werden. Man beutete ihn bei den Depu- tirtcnwahlen vom vorigen Jahre auf die nämliche Weise aus. Die Feierlichkeit von morgen wird jedes religiöse Gefühl ausschließen." Daß ungeachtet dieser Versicherung der ultramontanen Presse sich der Cardinal Guibert, Msgr. Meglia und die übrige hohe Geistlichkeit der Feierlichkeit zu Ehren von Thiers fern halten und so der großen Mehrheit der Franzosen vor den Kopf stoßen werden, ist übrigens noch keineswegs sicher, da erst heute Abend im erzbischöf-
Unternehmungen heimlich schaden. Ob er darauf bestand,
daß eine Untersuchung Licht in die Sache brächte? Man mußte ja erkennen, wie unschuldig er sich fühlte, wenu von
ihm selbst diese Anregung auöging.
Aber ein anderer Gedankengang schob sich dazwischen.
Konnte er ohne des Vaters Einwilligung, und wenn dieser
die Summe als in seinem Pult aufgefunden bezeichnete, wirklich die Einmischung des Gerichtes erlangen? — Der Verstand antwortete mit Nein. Er muß sich die Schmach daß ihn der Vater durch Stillschweigen schonen wollte,
ohne Widerrede gefallen lassen.
Wie im Fieber sprang er auf. Die Polster schienen sich feurigen Armen gleich um ihn zu ranken, die Luft erstickte ihn — er ließ seine Briefe unbeachtet liegen, nahm Pelz und Hut und wanderte fort, um das Haus, von dem er vorhin gesprochen, zu miethen. Er wollte gehen, das Blut ruhiger werden lassen, mit Fremden über gleichgültiges sprechen; er hatte ein Gefühl, als könnten die Wände des Vaterhauses in jedem Augenblick über seinem Kopf zusammenstürzen.
Und so schloß er den Contract mit dem Eigenthümer des theuren, elegant eingerichteten Hauses, kaufte Mobilien und nahm sowohl für das Comptoir als für das Hauswesen mehrere Personen in Dienst, — alles binnen wenigen Stunden, alles mit einer Hast, als sei es dafür morgen schon zu spät. Ein leidenschaftlicher Trotz beherrschte und umnebelte ihn vollständig.
ES sollte gehen, well er es so wollte — ja, ja, es sollte! er wiederholte sichs hundertmal und knirschte mit den Zähnen, wenn ihm die Erinnerung das Jüngsterlebte wieder vor die Seele führte. Das Mittagsmahl vergaß er vollständig, und erst nachdem für den nächsten Morgen schon Arbeiter zum Umziehen bestellt waren ging er wieder nach Hause.
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ständen zu Engagements verpflichten können, gegen in' voraussichtlich die liberale Partei keinen Protest erhe wird. Meine früheren Informationen erweisen sich durchaus richtig, was ich heute mitzutheilcn habe, dm nicht wenig dazu beitragen, gewisse dunkle Punkte zu
gebunden ist, der nicht dem Hause vorgelegt worden wä Trotzdem aber finden zwischen Downing-street und d Pforte Unterhandlungen statt, welche England unter U
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Loudon, 1: September. Der Londoner Corrcsponbent »zöstsche des Manchester Gardian schreibt: „Ich bin in der Loge ite des einem Gerüchte widersprechen zu können, das in den jüngstem mfchc A Tagen Gläubige gefunden hat, demzufolge ohne Mitwisser« liechenlai des Parlaments zwischen England und Deutschland ein »drücken Vertrag abgeschlossen worden, um den Berliner Vertrnz len, wel gegen Alle und Jeden zu vertheidigen. Bis zu diese» ftiirdet, Augenblick — wie vor einem Monat — gilt Lord SaM tfchafter bury's Versicherung, daß England durch keinen BerlrizP Conce
bei Sie, verän iden die gi unz gnirun
Sunftci stelle am Tribunal von Puy de Dome niederlegen müssen; it bei de der Justizminister Duiaure hat den Abschied bestätigt. «senheit i
leuchten, welche während der letzten Tage selbst erfahrener itn mini Politikern, als räthselhast erschienen sein mögen. Es iß i bekom vollkommen wahr, daß der Sultan die Reformen angt> tfen.
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Frankreichs in Konstantinopel, Herr Fournier, verließ gestern stchnunge Abend Marseille an Bord des Dampfschiffes „Provence^ streich e um sich auf seinen Posten zu begeben. — Herr de Mamre »gen wo kommt heute in Paris an. — Der Senator Jacotin, der in Vichy im Spiel betrogen haben soll, hat seine Richter-
„ Morgen werde ich mit unseren bedeutendsten (SoncuF rnphiü renten Verbindungen anknüpfen," dachte er. „Da tafflt fen sich mir auch Aultane nützen! — und bis ich dann im Starrt bin, selbst eine Fabrik zu bauen, muß mit sehr geringe» Gewinn in Calcutta verkauft werden, nur um Hardenberg und Sohn aus dem Sattel zu heben. O hütet Euch" Saffel, hütet Euch! Ihr habt den Pfell auf den Bogen gelO r günfti — Ihr sollt Die sein, welche er trifft."
Ohne sich nach dem Befinden des Vaters zu erkundigt 6 gewöh ging er in feine eigene Wohnung hinauf und schüttel« Helhaft nur abwehrend den Kopf, als ihn Mathilde fragen liMne an ob er zu speisen wünsche, — dann fielen ihm jene Sri* len. g, wieder ein. Der erste war von Aultane, welcher sei* Mo demnächstige Ankunft anzeigte und überhaupt in war«* fyen di Worten den Freund bekundete; Georg las mit lebhaft* tote des Freude diese Zellen zum zweiten und dritten Male, f6t * noch k er die nachfolgenden Zuschriften durchflog. Eine Rechn'^ ffer mö noch eine, Einladung zur Jagd — nichts, nichts, das All* hab störte ihn nur in seinen Grübeleien, und schon wollte * *ttn Ml die Blätter fortwerfen, als ihm ein kleines zierliches 6^ ■ Tgpft. vert ins Auge fiel. Sonderbar! wie von der Hand ein* jt; Die zehnjährigen Kindes, fo groß und steif und fchulmäßig °j'' schienen diese Buchstaben, sie waren auch nicht ein»* l * * * * * *'>, wie richtig an einander gefügt, sondem sahen aus wie et* tziarkunc schlechte Zeichnung, aber nicht wie wirklich fortlaufen* taffen 2 Schrift. 'Front
Er schüttelte ben Kopf. Gewiß ein Bittbrief irg^ ® der * einer Art! — Gerade deswegen erbrach er das Sieg*' nigl. Georg hätte au keinem Menschen, der die Hand nach iP* Genant ausstreckte, achtlos vorübergehen können. - M J
Das Couvert fiel herab — ein seines Parfüm, f8' ^rsch nur die Ahnung eines solchen, durchwehte das ZirnnseMalkomm Georg schrie auf — halblaut, erstickt, aber aus der ter b der Seele. (Forts, folgt.) Michen
mag eö tadeln, daß Frau Thiers zu Ehren ihres Mamit- chben wi eine religiöse Feierlichkeit veranstaltet; jedenfalls ist eS aber l dürfte bezeichnend, daß die Erz-Radikalen, die sogenannten „Zn- irdienst i transigeants", bei dieser Gelegenheit wieder Hand in Hand »z gewis mit dem Ultramontaulsmus gehen. Daß die Feier, nnge- C ", achtet der Opposition der Ultramontanen und der von ihnen bitt die gewonnenen Ultra-Radikalen, eine großartige sein wird, jß chweden übrigens gewiß. Die Vorbereituirgen wurden heute um f ' 4 Uhr beendet. Die Außenseite der Kathedrale ist auf bis sm“, w« prachtvollste geschmückt. Die Draperien sind natürlich schwin iimpfun und mit Wappen geziert. Fliegende Bänder tragen bitfeirtenbe Worte: »Patriam dilexit, Veritatem coluit.« Das Ganz! lzence ri gewährt einen ganz schönen Anblick. — Der Botschafter nf. —
nommen hat, jedoch in der Lage ist, dieselben wegen Gelb- ! mangel nicht ausführen zu können. Ich habe nun Grünt vhschaftl zur Annahme, daß der erste praktische Vorschlag der brif t Tabak« tischen Regierung die Einziehung der Steuern betrifft. ® »fahre z war anfänglich beabsichtigt, vom Sultan zu verlangeir, bi! f 80 p( er europäische Beamte über 19 Vilayets der asiatischen !“___|
Türkei setze, das erwies sich jedoch schließlich, als ein j’ ftelegrc ernster Eingriff in die Slutorttät der Pforte. Heute wi* | Was! ein gewisser Druck ausgeübt, um den Sultan dazu zu *= «en. '
liehen Palais die Versammlung stattfinden wird, in welcher »men, d die endgültigen Beschlüsse betreffs der Betheiligung der hohe» Hände Geistlichkeit an der Feier gefaßt werden sollen. Falls man in zu le« sich für die Theilnahme ausspricht, so werden Erzbischof chchen S Cardinal Guibert mit seiner ganzen Geistlichkeit, der Nuiiciui " ' mit seinem Personal und viele ftemde Prälaten, barunter auch Msgr. Dechamps, Cardinal-Erzbischof von Malins der gestern Abends hier angekommm ist, anwohnen, ©ben jpe* welch so feindlich wie sie treten die Radikalen des Gemeinderathr tf lahm von Paris gegen Thiers bei dieser Gelegenheit auf. y klar die Zeitungen angekündigt, daß der Pariser Gemeinderach schafft w« unter den Delegirten bei dem Todteuamt zu Ehren Thieft Mng d« vertreten sein würde, so findet sich der Vicepräsident bei- tftrin-W selben, Sigismund Lacroix, veranlaßt, zu erklären, daß btt ib allein Gemeinderath keine Abordnung ernannt habe, nm ihn $ $ würde vertreten, und daß, wenn einige Mitglieder deö Gcmeinbt- itojetö e raths der Feier anwohnen würden, dies geschehe, ohne bas «s engli sie einen Auftrag von ihren Collegeir erhalten hätten. Mm Lchtlich