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m losgerissen wurde, 1277 u. s. w. wurde stetig das l«ß erneuert unb vergrößert. Bielfach waren dabei tre Einflüsse, wie z. B. ein Blitzschlag im Jahre 1469 nächste Veranlassung. Großartige Verbesserungen da- । von 1502, wo durch Landgraf Philipp au Stelle des toen Schloßtheiles ein massiver ^teinbau anfgeführt von 1557, zu welcher Zeit mit dem Ausbau der seile begonnen wurde. Das Rondel dagegen an der «feite stammt von Landgraf Wilhelm IV. Auf die «ehr gegebene Schilderung der verschiedenen Schloß- Ute und Befestigungen, wie des „Zwickbartes" und ckmantels", der unterirdischen Gänge, einem noch der vtd vor 20 und 30 Jahren liebgewesenen Tummelplatz der Ausstattung des großartigen Baues können wir 8 Mangel an Raum nicht näher eingeheii. Sehr kochend war die Erzählung der neueren Schloßgeschichte iu dem verhängnißvollen Brande. 1807 hatte König ^e seinen Einzug gehalten und die westfälischen Gre- ite t ihren blendend weißen Waffenröcken hielten vor Ilten hessischen Landgrafensitze Wache. Da tooöte ein 1 Geschick, daß in Folge der Aufstellung eines neuen
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llll: tiieen Themas zur Verfügung gestellt. — Drei Zett- beit eben, fuhr der Redner fort, ließen sich füglich in" der hjchte des KattenschlosseS unterscheiden: die Zeit der jer und Könige, welche zeitweilig hier residirt, die land- sts- siche Zeit und die Regierung König Jeromes. Der ork- mbftciu zu der Burg wurde in sehr früher Zeit gelegt, tgel i' ‘ ' ......
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bif ganze Gegend noch ein durchaus anderes Aussehen onn fc heute gehabt. Das Dorf Wolfsanger besaß damals tem Bl unter Anderem den Rang einer Stadt und diese ms » mehr nach dem heutigen Ihringshausen zu. Von :eu- M Conrad I. sei es zuerst bekannt, daß er zeitweilig
Kassel refibirte. Von Jahrhundert zu Jahrhundert h habe der Bau der späteren Katlenburg eine verän- ! Gestalt erhalten. Im Jahre '1150' ,batzn 1250, zur Heinrich des Kindes, als Thüringen für immer von
r Hi wähmmg von Mitgliederverlusten der Herren Dr. med. mei heftr, Bkedieinalrath Dr. Grandidier und Laudkranken- „ X iS-Secretär Müller in Fulda, ferner des Eingangs von hreren Geschenken an Büchern u. dergleichen mehr. — ba iiui »ahm Herr Dr. Schwarzkopf zu dem angekündigten vo» Mage das Wort. Derselbe leitete denselben mit einem
Wick auf die erste große Vergangenheit Deutschlands [ta. , von der noch gar manche Bauten beredtes Zeuguiß
7 täten und die auch in dem alten Kattenschlosse ein MtigeS Baudenkmal hinterlassen haben würde, wenn t jener unglückselige Brand von 1811 das landgräfliche 3cit bis in seine Grundvesten zerstört hätte. — Indem
über seine Geschichte einiges zu erzählen im Begriff t, halte er eö für feine Pflicht, den Herrn Museninö- be- «tor Lenz und Repositar Wagner den wärmsten Dank dii die Vorstudien und Notizen auszusprechen, welche die ang nannten ihm bereitwilligst zur Ausarbeitung deö in Rede
bie beste Lebensfähigkeit besitzt und die Unterstützung aller ,senkenden verdient. (H. W.)
M Kassel, 27. August. Im Verein für hessische Geschichte bi» »Landeskunde hatte sich zu der gestrigen Monatsver- ,j^ »uitung ein recht ansehnliches Auditorium zusammenge- rkei! itt», da der von Herrn Dr. med Schwarzkopf in tiat issicht gestellte Vortrag, „Geschichte des alten Hessen- losscs und des großen Brandes am 24. November 1811" ;ui) Zung und Alt, insbesondere bei dem alten Stamme W- : Kasselauer ein außergewöhnliches Interesse wachrufen ipte. Galt es doch, alte historische Daten aufzufrischen mit so manchen persönlichen Erinnerungen verknüpft i und für die die Jetztzeit wenig oder gar kein Verständniß hat. — Die Versammlung eröffnete der stellvertre- un. de Vorsitzende, Herr Major von Stamford, mit einigen jliheilungen über Vereinsangelegenheiten, darunter die
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Apparates durch den Baumeister Grandjean an Stelle 8>eggenommenen Oefen 4 Jahre später in einer bilter- 8 Novemberracht im Schlafzimmer des Königs selbst Jener ausbrach und nahezu Alles zerstörte. Die zkeit des Brandes war eine so große, daß Jerome 1 Zeit fand im, luftigsten Costüm, nur mit einem Hfel und einem Stiefel bekleidet, sich durch dieCorri-
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ZU retten. Wohl hätte dem Feuer noch einigermaßen E gethan werden können, aber der König aus über- er Aengstlichkeit gestattete der städtischen Feuenvehr bas Schloß zu betreten, nur das Militär sollte die »ng bewerkstelligen. Erst als es zu spät geworden, kn sich dem Volke die Thore und nun wurde mehr köen unb gestohlen als gerettet. Als drastisches Bei- wußte ber Redner einiges über das Verhalten von ^vehrener Bauern im Schlafgemache ber Königin zu jen. — Mit biefein großen Brande wurde ein großes hessischer Geschichte abgeschlossen. — Ihres allgemein stn Interesses wegen entnehmen wir diese Skizze der „K.
und bemerken noch dazu, daß dieser Schloßbrand auch Marburg um einen Jeiner besten Knnstschätze ge- 1 hätte, nämlich um den Sarkophag der hl. Elisabeth, kv sich damals auf Jerom's Befehl im schlosse befand, nur deinen günstigen Umstand wurde er gerettet und fand dann $ 1815 an seinen ursprünglichen Bestimmungsort in p Elisabethkirche Marburgs zurückgebracht wurde, in Acholischen Kirche in Kassel ein Plätzchen.
27. Aug. Von den gestern bemerkten Erdstößen £Ü>a verschont geblieben, ber in ber hiesigen Tele- bknanstalt aufgestellte sehr empfindliche Seismochrono- (Erberschütterungölneffer) Hal sich vollständig ruhig — Gerüchtweise verlautet, daß demnächst hier
eine Konferenz ber Vertreter ber preußischen Domkapitel in Angelegenheiten des Kulturkampfes stattfiiiden werbe.
Hauan, 26. August. Heute Morgen würbe hier 10 Mimiken nach 9 Uhr an derfranz. Allee von vier Personen eine Schwingung der Erde von Südost nach Nord verspürt, welche einige Sekunden anhielt. — Herr Assessor v. Milchling dahier (ans Marburg) wurde als Amtsrichter nach Niederaula versetzt.
vermischtes.
Köln, 26. Ang. Der Gertrndenhos ist völlig ausgebrannt. Die „K. Z." theilt darüber noch folgendes mit: Der Gertriidenhof, das Vereinshauö der Lesegesellschaft, mit seinem prächtigen Saal und seinen von Kleinenbroich und Meister gemalten schönen Bildern: die vier Jahreszeiten an der Decke und die berühmte Burg Hohenzollern und Apotheose des Rheines an der nördlichen Wand, mit seinen Galerieen und seiner Bühne ist nicht mehr. Schade, wird nun mancher Kölner sagen und auch mancher Auswärtige, schade um das prächtige Etablissement, in welchem Vaterlandsliebe und Bürgersinn mit Frohsinn und echter kölnischer Geselligkeit nebeneinander wohnten! Wie bereits kurz initgetheilt, ist das Etablissement, welches einen Flächenraum von 12,000 Q.-Fuß bedeckte, in Vergangener Nacht ein Raub der Flammen geworden. Es war gegen ein Viertel nach 11 Uhr, bie Capelle deö Magdeburger Artillerie - Regimenls Nr. 4 hatte am Abend ihr erstes und zugleich auch ihr letztes Garten - Coucert abgehalten, und mehrere Mitglieder der Lese-Gesellschaft befanden sich noch in gemächlicher Unterhaltung in den Vereinsräumen beisammen, als auf einmal der Oeconom Feuer meldete, das im untern Saale auögebrochen war. Schnell eilte ein Mitglied zu der an Aposteln stationirten Feuerwache. Die Andern liefen in den e>aal und fanden dort die Brüstung der Bühne, auf der am Abend weder gespielt worden noch Licht gewesen, in Flammen stehett, welche sich mit schrecklicher Schnelligkeit über die Bühne und von dieser aus über den ganzen Saal ergossen. In wenigen Minuten hatten dieselben das Dachwerk ergriffen und bald schlug die lichte Lohe zum Himmel auf, weithin durch rothe Gluth ihr Zerstörtmgöwerk verkündend. Die Berufs-Feuerwehr, welche sofort zur Stelle eilte, kämpfte, trotzdem sie bald noch durch die freiwillige Feuerwehr verstärkt wurde, vergebens gegen die Macht deö Feuers, welches sich schnell über den ganzen oberen Theil des Gebäudes ausdehnte. Auch von dem Mobiliar konnte nur Weniges gerettet werden, unter diesem die Büste unb das Bild des Kaisers so wie der Geldschrank der Gesellschaft, welcher auch die Hanptpapiere derselben enthielt. Die unersetzbaren Bibliotheken der Lesegesellschaft und deö Volksbildungsvereins, welche viele wcrihvolle Geschenke enthielten, gingen gänzlich zu Grunde, eben so die Bibliothek des „Sängerkreis" und das Inventar der ornithologischen Gesellschaft Columbia. Gegen 2 Uhr hatten die Flammen ihr Zerstörungswerk vollbracht. In Folge der riesigen Anstrengungen der Fenerwehr waren sie von den ncbenliegenbcn Häusern abgehalten und schließlich, nachdem sie das Innere des Gebäudes zum größten Theile verheert hatten, gelöscht worden. Heute früh waren die Mannschaften von beioen Wehren mit der Ausräumung der Trümmer beschäftigt. Leider hat sich bei den Löschungsarbeiten ein Mitglied ber freiwilligen Feuerwehr durch einen Fall so erheblich verletzt, baß er dem Bürgerhospital übergeben werden mußte.
Bonn, 26. Aug. Heute Morgen um 9 Uhr 4 Min. hatten wir hier ein ziemlich starkes Erdbeben, welches saft 4 Secunden anhielt. Die Lust war dumpf unb ruhig, der Himmel bedeckt. Weder daö Barometer, noch das Thermometer zeigten das Erdbeben vorher an. Das erstere stand vor und nach demselben 2 Linien unter „Veränderlich", das Quecksilber schwankte jedoch während ber Stöße rasch um einige Linien auf unb ab, das Thermometer wurde auch merklich unruhig, wieö aber vor unb nach den Stöße nahe an 15" R. nach. Zuerst erfolgten 2 wagerechten Stöße, von benen besonders der zweite recht stark war, so daß man bie Bewegung ber Hauswände deutlich gewahren konnte. Eine auf dem Ofen in meiner Stube stehende Lampe senkte sich merklich. In einigen Häusern löste sich der Kalk an den Zimmerdecken und fiel herunter, die Hausschellen klangen, Gläser in den Schränken flirrten unb Uhren, welche an ben Wänden hingen blieben stehen. Auf bem Markte brachte die Naturerscheinung besonders eine ziemliche Aufregung hervor, denn Viele verloren die Sicherheit auf den Füßen. Viele in der Häusern Befindliche eilten ans die Straßen, wo bie gegenseitigen Beobachtungen ansgetauscht wurden. Auf die beioen ersten Stöße zeigte sich nach ungefähr 2 Minuten noch ein dritter, welcher jedoch bedeutend schwächer war. Ein dumpfes Geräusch rote von einer herabfallenden Masse, welches wie Schläge lautete, hat mau in vielen, namentlich in der Nähe deö Rheins liegenden Theileu der Stadt vernommen und ich habe es auch deutlich gehört. Von Unheil, welches bas Erdbeben angerichtet hat, vernimmt man bis jetzt nichts. Dasclbe hat sich besonders auf dem Abhange, welcher sich dem Rhein entlang zieht, bemerkbar gemacht unb in ben Straßen, bie vom Stocken- zum Kölnthore liegen, bie Bewohner erschreckt. Allgemein war man der Ansicht, daß seit langen Jahren eine solche Naturerscheinung nicht in dieser Heftigkeit beobachtet worden ist. Auch auf den im Rhein liegenden Schiffen hat man bie Bewegung gespürt.
— Das Erdbeben ist besonders in Enbenich bei Brühl, wo bie Kirche so erheblich beschädigt wurde, baS sie poli
zeilich geschlossen jtoerben mußte, unb in Gerolstein, wo mehrere Häuser eingestürzt sind, empfunden worden.
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Berlin, 27. Ang. Der Bnndeörath hat das Gesetz gegen die gemnngefährlichen Bestrebungen der Sozial-De- mokratie wesentlich in Uebereinstimmmig mit dem Ausschuß- Anträge angenommen.
Wien, 27. Aug. Die „Pol. Corr." meldet aus Sarajewo: Die Gemeinde-Vertretung Von Sarajewo ist cousti- tuirt. Dieselbe besteht ans 18 ernannten Mitgliedern unb Zwar 5 Mohamedanern, 6 nicht unkten Griechen, 3 Katho- lifen und 4 Israeliten. — Der höchst gefährliche Aufwiegler und Anführer türkischer Insurgenten, Hadschi Jankovic, ist von der Feld - Gendarmerie ergriffen worden.
Die „Pol. Corr." meldet ans Belgrad von heute: Das gejammte Ministerium hat seine Entlassung gegeben. Der Fürst hat dieselbe angenommen und Ristie mit ber Neubildung des Cabinets beauftragt. In diesem dürste nur ber Minister deö Innern, Milojkovie, verbleiben. — Die bisherigen diplomatischen Agenten Oesterreichs, Rußlands und Italiens sind zu Minister - Residenten am serbischen Haft, Zukits zum serbischen Minister-Residenten in Wien ernannt worden. — Ans Konstantinopel vom 27. wird der „Pal. Corr." gemeldet: Rußland soll wegen der bedroh- lichen Zustände in Macedonien die Absicht gehabt haben, dort zu interveniren. — Layard dringt bei der Pforte auf unverweilte Errichtung eines Geuaarmerie-Corps.
Wie», 27. August. (Wiener internationaler Getreide- unb Saalenrnarkt.) Verkehr vorn Sonntag bis znm Schlüße deö Marktes:
Weizen: Umsatz 120,000 Meter-Ctr. Prima-Qualitäten bei ungenügenger Auswahl gesucht: mittlere Qualitäten bei Marktschluß 10—25 Kr. billiger.
Korn: Umsatz 20,000 M.-C. Gut behauptete Sams- tagöpreise.
Gerste: Umsatz 230,000 M.-C. Feine Qualitäten gefragt; mittlere 20—40 Kr. billiger als bei Beginn des Marktes.
Mais: Umsatz 10,000 M.-C.
Hafer: Umsatz 35,000 M.-C. Im Verlaufe des Marktes 15 Kr. gegen Anfang anziehend: bei Schluß 10 Kr. nachgebend.
Reps: 15,000 M.-C. Umsatz, büßte 40—50 Kr. ein. Malz: Umsatz 25,000 M.-C.
Hülsenfrüchte: 2500 M.-C. Umsatz.
Mehle: 15000 M.-C. Umsatz. Weiße Sorten 30 —40 Kreuzer billiger; schwarze behaupteter, volle Preise.
Rüböl: Umsatz 3000 M.-C.; gegen Samstag 100— 125 Kreuzer billiger.
Rom, 27. August. „Fanfulla" meldet: Die Oberft- lieutenantö Gola und Ober» sind von der italienischen Regierung zu Mitgliedern der vom Congresse eingesetzten europäischen Grenzregnlirungs-Commission ernannt. Gola gel)t nach Belgrad, Obere nach Konstantinopel.
Paris, 28. August. Die „Agenee Havas" meldet: Die Türken sind bei Palama und Domokos in bas griechische Gebiet eingefallen. Die dortigen Einwohner sind mit den türkischen Truppen im Kampf. Die (griechische?) Regierung hat Maßregeln ergriffen, die Ordnung herzu- stellen.
Paris, 27. Aug. Die „Agenee Havas" meldet aus Belgrad vom 28. ds.: Das Cadinet hat auö Anlaß ber auswärtigen Politik bie Demission gegeben. Ristic ist mit ber Bildung eines neuen Cabinets beauftragt.
London, 27. Aug. Der „Globe" meldet das Fallissement ber Getreidehändler Jeckson, Bejer unb Co. Die Passiva würben auf 150,000 Lstr. angegeben.
Washington, 26. August. Die von dem Schatzsecrc- tär Sherman einberufenen Conpon-Bonds sind folgende: Nr. 73001 bis 74000 incl. ä 50 D. Nr. 132001 bis 136000 incl. a 100 D. Nr. 92001 bis 95000 incl. ä 000 D. Nr. 179001 bis 184000 incl. ä 1000 D Der .Zinsgenuß hört mit dem 26. Novbr. 1878 auf.
diewyork, 26. Aug. Der Schatzsecretär Sherman thellte in einer vorgestern in Manöfield (Ohio) gehaltenen Rede mit, daß der Staatsschatz über 140 Mill. Dollars in Münzen zur Wiederaufnahme ber Baarzahlungen verfüge. Der Regierung sei es gelungen, die Zinsen ber Staatsschuld jährlich um 10 Millionen Dollars herabzu- rniudern. Der Verkauf ber 4proc. Staatsobligationen schreite sehr rapid fort, so daß der ber ©efammtbetrag im Laufe bes Jahres 100 Millionen Dollars übersteigen bürste, woburch ihm die Einlösung ber sämmtlichen Obligationen ber 5.20er Bonds von 1865 ermöglicht würde. ., — (Westphälische Kohle».) Wie man auö Dortmund schreibt, wird m den Kreisen der westphälifchen Kol len-Jndustrie wieder die Frage wegen einer gemeinsamen Heraussetznng der Kohlenpreise vemilirt Hierm bemerkt die ,B. B.-8 Wie »er- tehrs diese ganze Idee und wie wenig ausführbar in der Praxis fie ist, hat unteres Erachtens das FiaSeo, welches dieselbe Maßnahme der westphälifchen Kohlen-Zntereff-mten im vergangenen Sabre gemacht hat zur Genüge eriviefen. Die gemeinschaftliche Erbohuiig der Preise und die allgemeine Redu tion der Förderung haben damals dem rapiden Rückgang der Kohlenpreise wie ihn die natürlichen Berhälluiffe mit sich gebracht, nicht zu steuern vermocht und weiden die erhoffte Wirkung, so freudig wir dieielbe begrüßen würden, auch jetzt nicht hervorbringe,i. E n Anziehen der Prelse kann nur aus den inner ,i Verhältnissen der Industrie heraus hervorgeben unb künstliche Maßregeln von der obigen Art sind höchstens dazu angethan, störend in den Verkehr einzugreisen. Wir glauten denn auch, daß man sich trotz der Schwierigkeit der Situation breimal bedenken wird, ehe man auf ein Auökunsts- mittd zuruckgreist, das sich schon einmal als völlig zwecklos erwiesen hat.