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Rarburg, 20. Aug. In Folge Verfügung König- " Negierung zu Kassel geht in diesem Jahre die Jagd Hühner und Wachteln den 24. August und auf Hasen ' 15. September auf.

Staffel, Aug. Bei Gelegenheit des diesjährigen ^Manövers wird auch ein großer Zapfenstreich mit folgendem Concert stattfinden, welches gleichzeitig von - , Militär - Musikchören auSgeführt werden soll. Diese »am- «nigten Capellen, auö ca. 800 Musikern bestehend, setzen zusammen aus den Musikchören von 12 Infanterie-, -wallerie - und 6 Artillerie-Negimentem, ferner aus Kapellen von 1 Jäger-, 1 Pionierbataillon und aus 1 Musikchor der Unteroffizierschule. Das Programm -r ?em Zapfenstreich folgenden Concertes wird folgende dem Ammern umfassen: 1) Honneurmarsch von Lumhye;

Entreakt und Chor aus Lohcngrin; 3) Fackeltanz von toter; 4) Marsch und Finale aus der Oper „Aida" Verdi. — Während des Zapfenstreiches und Concertes der den die sämmllichen Wasser auf Wilhelmshöhc springen 2>. ' wit großartigem elektrischem Lichte von allen Seiten »rsch Met werden, es wird dies nicht verfehlen, bei allen :en: Mimischen und Fremden den nachhaltigsten Eindruck du hinterlassen. Etwas Pompöseres wird auch keine die A der Welt aufweisen können. Die colofiale Wil­der '-Höhe mit ihren Wasserkünsten bei elektrischer Beleuck-

chenge der Ordnung ihm nahestehen. Der Zar ist »er noch das „Väterchen Zar" dcö russischen Volkes, en Person jedem Bauer und Arbeiter geheiligt ist.

Aexaudrteu, 19. Aug. Die „Agence Havas" mel- : Der Erbprinz Mohan,ed Tewfik und die Prinzessin zierS hna, Wittwe Tussum Paschas, haben dem Khedive ihre ter zur Bezahlung der egyptischen Schuld überlassen. Xewyork, 19. Aug. Nachrichten aus Chili zufolge ist Ausbruch eines Krieges mit der Argentinischen Repu- . sehr wahrscheinlich. Die Negierung von Chili trifft essende Kricgsvorbereitungen und macht große finan- le Anforderungen, so daß bereits mehrere Bankhäuser e Baarzahlungen eingestellt haben.

uiard Petersburg, im vorigen Jahre in Moskau und Kiew, t Affaire Sassulitsch; dailn die revolutionären Erschei- hlich Bigen der neuesten Zeit in Odessa, Petersburg; die Er- ttdung des Gendarmen-Obersten v. Heyning in Kiew; i bewaffnete Widerstand gegen die Polizei in Odessa, der t bk- eben den Gerichten zur Aburtheilung Vorgelegen hat, — s ist Alles eine lange Kette vulkanischer Erschütterungen, -welche sich gegenwärtig das Attentat auf Mesenzew an­ließt. Nimmt man beit Einfluß hinzu, welchen auch die »rgänge in Berlin vom Mai und Juni hier ausgeübt tat, so leuchtet der Ernst ein, mit dem dieser neueste »griff gegen die staatliche Gewalt hier auftritt. Haupt- Wigung Mesenzew's war, den Zaren persönlich mit Mchstem Schutze zu umgeben. Wer weiß, welche Ziele diese kühne Rotte von Verbrechern gesteckt hat! Viel- ht liegt eine bewußte, kluge Berechnung darin, die »rdwaffe nicht gegen das Haupt des Zaren selbst, son- 1 gegen die Männer zu erheben, welche als unmittelbare

st tii zjerung. Die herausfordernde, drohende Haltung der !i3un: Muer Slawisten steht an oppositionellem Trotz nicht bem »ch dem revolutionären Fanatismus unserer Nihilisten, gno« lancherlci Anzeichen deuteten darauf hin, daß die Staats- Waj gierung nach Beendigung der äußeren Wirren sich ener- t)in, sch gegen die inneren Wirren zu wenden beabsichtige, licket um aber war Mesenzew der Feldherr des Heeres, welches llsähk gen die geheimen Wühlereien und das besonders in Pc- vei- Mrg weit verbreitete Netz der Revolutionsniänner aus- lichei srndt werden mußte. Die Aufstände im September 1876

affen, Petersburg, 16. Aug. General Mesenzew, Chef der toiiLeitannten dritten Abtheilung von Sr. Majestät eigener hun- Mzlei, dem Wesen nach Chef der geheimen Polizei des Miß- jjches, wurde swie bereits telegraphisch gemeldetj heute loms- ormittag am Michaelsplatze von zwei Männern angefal- ierqbt g und durch einen Dolchstich tödtlich verwundet [unb ist uh bereits gestorbenj. Die Mörber sind bisher nicht -griffen worden. Mesenzew hatte das Amt inne, welches inte: K ihm vom General Potapow und vor diesem vom Gra- ^6 in $ Schuwalow verwaltet worben war und in welchem sich tn in t weitverzweigte unb gewichtigste Waffe bes Staates ge- Fürsl gi die von vielen Seiten her anstürmenden inner» Feinde nischt mceiitrirt. Nihilisten und Panslawisten haben sich nicht nblst erschmelzen, arbeiten aber einander in die Hände durch )e z, t Verbreitung der Uitzufriedenheit gegenüber der Staats-

n (K. Tgpst.)

Dr med. Ernst Schotten aus Kassel unb Dr. med bie f Lange aus Berlin haben sich als Praktische Aerzte in die m niedergelassen. Der Apotheker Friedrich Höning Altena hat die Apotheke des Dr. Ferhinand Dronke • »^^enheim käuflich erworben. — Gerichts-Assessor bei- J# ist zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht in Stein­au- Kallenberg ernannt. Amtsgerichs- Sekretär Böer in die Wrg ist als Kreisgerichts-Sekretär an das Kreisge- hes in Hanau versetzt. — An Stelle der ans dem Ge- ea« tontte ausgeschiedenen Bürgermeister Güth und Vice- üne Enteister Schmidt zu Barchfeld hat der jetzige Bürger-

Blum die Funktionen des Standcsbeamteu und tbb । ^igeorbnetc Erbe bie Funtionen bcs Stellvertreters ncs ^.Standesbeamten zu Barchfeld übernommen. — Der he" ^^Hn-Anfseher Friedrich Mittler in Nieberbeisheim ist dil l . Oktober d. I. an zum ständischen Wegebau Ans- lei> k ck Vvllmerz widerruflich bestellt worden. Der Pedell

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ist auf sein Nachsucheu vom 1. Oktober d. I. an in den Ruhestand versetzt worden. Dem Wasserbau-Aufseher Wentzel zu Oberrieden im Kreise Witzenhausen ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden.

z Hersfeld, 18. August. Nach den bis gestern Abend hierher gelangten sichern Nachrichten belief sich die Zahl der für Braun abgegebenen Stimmen auf mehr als 3000, während Gleim gegen 2000 hatte. Brauns Wahl ist gesichert.

Fulda, 19. Aug. Der von Herrn Professor Dr. Melde auf die Milseburg gestiftete Orieutiruttgsstein wurde am vorigen Freitage nur mit großer Mühe an seinen Bestim­mungsort gebracht. Die von dem Herrn Oberamtmann Thaler in Weihershof gestellten fünf Pferde mußten alle ihre Kräfte anspannen, um den siebzehn Centner schweren Stein, besonders von Danzwiesen ans, auf die Höhe hittanf- zuziehett. Oben auf dem Plateau hatte sich ein zahlreiches Publikttm versammelt, das das Gefährt mit seiner Last jubelnd empsing und bann mit Interesse ber Aufrichtung des Steines beiwohnte., — Von Fulda ans kann man den ein Meter hohen Stein vermittelst eines Fernrohres sehr gut sehen; er steht rechts vom Kreuz. Für die Besucher der Milseburg bemerken wir noch, daß die Orientirnngs- platte durch eine mit zwei Schlössern versehene Hülle aus Eisenblech vor den Einflüssen der Witterung, beziehuitgs- weise vor böswilliger Beschädigung geschützt wird. Die be- treffendeii Schlüssel werden in den Gasthäuser» zu Danz- wieseit und in Kleinsassen aufbewahrt. (H. B.) / Bockeuheim, 18. Ang. Eine auf gestern Abend von socialbemokratischer Seite anberaumte Volksversammlung im Brand'schen Locale wurde polizeilicherseits aufgelöst.

BermtschteS.

— Der Königliche Hofschauspieler Theodor Döring, der Altmeister der deutschen Schauspielkunst ist am Sonn­abend Morgens 3 Uhr in Berlin gestorben, nachdem er vor 14 Tagen aus Bad Homburg, wo er Heilung für ein Magenleideu gesucht hatte, au Diphtheritis erkrankt, hier­her zurückgekehrt war. Die Ovationen, welche dem greisen Meister bei seinem 50jährigen Künstlerjubiläum dargebracht wurden, sind noch frisch in Aller Gedächtniß. Am 3. Januar 1803 zu Warschau geboren, war Döring im Jahre 1843 zum ersten Male in Berlin ausgetreten.

K i s s i n g e n, 18. Aug., Abds. 6 Uhr. Vor einer halben Stunde ist in dem Häuserviertel zunächst am Kurplatz, und zwar in einem Nebengebäude des August Hailmann- scheu Hauses, ein heftiger Brand ausgebrochen, welcher große Ausdehnung anzunehmeu droht. Es befindeit sich dort die von Fremden dicht besetzten Häuser von Adam Hailmann, Karl Fleischmann, August Hailmann und unter vielen Läden die Buchhandlung von Phil. Hailmann. Die Sturm­glocke ertönte, während viele Einwohner und Cnrgäste aus­wärts waren und in der englischen Capelle Gottesdienst stattfand. Auch die Räume welche der Marquis of Lorne und seine Gemahlin, eine Tochter der Königin Victoria von England inne hatten, sind dem Kurhaus ganz nahe und sehr gefährdet. Die Feuerwehr ist in vollster Arbeit und von den Nachbarorten werden Spritzen erwartet. Gebe Gott, daß die Gluth bald gedämpft und großes Unglück verhütet werde!

Minden, 13. August. (Zweikampf mit Sensen.) Bei dem nahegelegenen Dorfe Stemmer waren gestern zwei dortige Colone, sich als alte Freunde gegenseitig aushelfend, mit Mähen beschäftigt. Heber eine Geringfügigkeit, so viel die Mind. Ztg. hört, über ihre Leistungen in dieser Arbeit, geriethen sie in Wortwechsel, dem bald der Zweikampf mit Seiffen folgte. _ Hierbei erhielt der Colonns Kruse Nr. 13 zu Stemmer einen furchtbaren Hieb, der die Basis des Schädels durchriß, als tödtlich erkannt ward und vielleicht jetzt schon dem Leben des Schwerverletzten ein Ende gemacht hat. Der Thäter hat sich freiwillig der Gerichtsbehörde gestellt.

Prag. (Fünf Menschen vom Biltz erschlagen.) Man schreibt dem Prager Abendblatt ans Naceradetz, 10. August: Ueber unsere Stadt entlud sich vorgestern Nachmittags ein von starkem Regengüsse begleitetes Gewitter. Während desselben hatten sich in eine in den Feldern bei der Stadt befindliche, dem hiesigen Bürger Semnnd gehörige Ziegel- Hütte außer diesem noch acht Personen geflüchtet. Es mag halb 5 gewesen sein, als der Blitz in dieses Objekt einschlug, unb im selben Augenblicke staub bie mit Stroh gedeckte Hütte in Flammen. Von den daselbst befindlichen Perso­nen wurden der Besitzer und vier Taglöhner vom Blitze tödtlich getroffen; ihre Leichen wurden zum Theile verbrannt hervorgezogen. Von den vier übrigen Personen wurden ein Taglöhner und eine Frauensperson betäubt. Die Letz­tere erholte sich bald, hatte jedoch an den Füßen nicht unbedeutende Brandwunden. Der Mann konnte erst nach längerer Zeit zum Bewußtsein gebracht werden; seine bei­den Knaben waren die Einzigen, welche bei dieser Katastro­phe unversehrt blieben.

Paris, 14. August. (Eine Diebin ans Deutschland.) Gestern wurde in den Magazinen des Louvre eine Frau verhaftet, die gestohlen hatte. Als man sie bei dem Po­lizei-Kommissar durchsuchte, fand man bei ihr: 5000 Franken in Gold, einen deutschen Bankschein von 500 Mk., 3 von 100 Mk., 4 von 20 Mk., und 10 von 5 Mk., owie einen Titel von 5000 Franken Rente auf bem Na­men von Fräulein Mathilde Pries aus Eisenach (Sachsen). Diese Frau, welche kein Wort französisch verstand, behaup­tete, die bei ihr gefundene Summe sei. ihr Eigenthum und

sie sei die Tochter eines berühmten Frankfurter Advokaten der ihr 5000 Mk. hinterlassen habe. Sie sei am 5. d. in Paris angekommen, um die Ausstellung zu besuchen. Letzteres hat auch seine Richtigkeit, sie war im fiotet des Ettangers Faubemrg Saint Martin, abgestiegen. Die Polizei setzte sich sofort mit der deutschen Botschaft in Ver­bindung, um Näheres über die Dame zu erfahren.

relesesptzische Depesche*.

Bertis 19. August. Der Ständerath hat mit 31 gegen 9 Stimmen beschlossen, auf der Grundlage des Na­tionalraths-Beschlusses in die Berathung der Gotthardtfrage einzutreten.

Paris, 19. August. Ein unverbürgtes Gerücht will wissen, daß Leon Sah seinen Abschied nehmen wolle. — Der Großfürst Konstantin von Rußland hat sich nach Biarritz begeben, nachdem er zuvor Frau Thiers einen Be­such gemacht hatte. — Ein Ministerrath unter Vorsitz Dufaure's hat die Entfernung Sonbeyran's und Lovier's aus ihren Aemtern als Unterbirectvren des Credit Foncier beschlossen. Ihre Nachfolger sollen in einem nächsten Donnerstag abzuhaltenden Ministerrath ernannt werden — Anläßlich der Abberufung des ersten Präsidenten des Gerichtshofs in Algier, Bastieu, hat ein neuer (Scanbai Statt gefunbeu. lieber bas weitere Verfahren in dieser Sache ist noch nicht Beschluß gefaßt, doch soll Dufame die Absicht haben, Bastien nach Guadeloupe oder Reunion zu schicken. — Es ist falsch, daß Marschall Mac Mahon Pans auf vierzehn Tage verlassen will.

Konstantinopel, 19. August. Der Sultan hat den Steuer-Aufschlag auf Tabak, Salz und Spirituosen geneh- mlgt. — Heute wurde der griechische Patriarch in Balnkli mit großem Pompe unter militärischer Begleitung und ber Theilnahme einer ungeheuren Menschenmenge beerbigt — Auf das Circularschreiben ber Pforte in Betreff Griechen­lands ist noch keine Antwort eingelaufen.

ber b. I. verloosten 3°io Oesterreich.- Franz. Ttaatsbahu-Prio- TitfftlHt beren Verzinsung mit diesem Tage auf- 4 hört, sowie bie gleichzeitig fälligen Cou­

pons, löse ich schon jetzt ohne Abzug ein.

Das Nummernverzeichniß bersetben unb auch dasjenige der Restanten anS früheren Verlovsuiigcn liegt bei mir zur Einsicht offen. [2237

Baruch Strauss,

Bank- und Wechsel-Geschäft, Varsützerstratze Nr. 44 und Reustadt Rr. 363.

Berloosungeu.

Stadt Brüssel 100 Fr..Loose von 1867. Ziehunq vom 16. Aug. Hauptgewinne: Nr. 79150 12,500 Fr. g?r. 29869 2000Fr., Nr. 67143 95519 241480 je 500 Fr-, Nr. 103’8 5 736 237431 je 225 Fr., Nr 20272 26884 je 200 Fr

Stadt Lüttich 100 Fr..Loose von 1874. Ziehung vom 16. Aug. Hauptgewinne: Nr. 144255 50 000 Fr. Nr 44207 1000 Fr., Nr. 7030 70991 je 250 Fr.

Telegraphische Cours- und Marktberichte.

„ . Frankfurt a. M. 20. Aug. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg und Sohu.) Creditactien 226z na v 225',, Staatsbabn- actnn 224 nach 222$, 1877er Russe» - nach - Tendenä- Anfangs: matt; Schluß: befestigt. Tendenz.

Srankfurt a. M., 19 Aug (Fruchtbericht.) IMitge. weilt von I. Harburger Commilsions- und Agenturen-Geschäft 1 Weizen hiesiger und Wetterauer Mk. 20z—21, neuer unaar Mk 214 Roggen Mk. 16, Gerste Mk. 17z - 18-, Hafer Mk 14 - 151' Oelsaateu Raps Mk. 30^—3i z. Weizenmehl: Nr. 00 Mk 31 Nr 0 Mk. 29t. Nr. I Mk. 26. Nr. II Mk. 18-z, Nr. III Mk. 16. Roggen- mebl Nr. «/, Berliner Marke Mk. rOj-21, Nr. II do Wit De' starkem Angebote in Weizen verlief der heutige Markt in allen Artikeln in sehr flauer Stimmung. Die Preise verstehen sich franco Hier pr 100 Ko. je nach Qualität. 9

«• «-. 19 «US Der heutige Viehmarkt war z emlich gut befahren. Angetrieben waren ca- 390 Ochsen 210 Rübe und Rinder, 220 Kälber und 300 Hämmel Die Brette stellten sich: Ochsen 1. Qual. Mk. 70-72, 2. Qual- Mk 66 -66 Kühe und Rinder 1. Qua! Mk. 62—64, 2. Qual Mk 51 — 58' Kälber 1. Qual. Mk. 62 - 64, 2. Qual. Mk 58-6 ,' Hämmel 1. Qual. Mk. 60-62, 2. Qual. Mk. 54-56. y

;, inen ber wichtigsten Factoren für beit Erfolg einer An- zeige bilbet erwiesener Maßen das zweckmäßige Ar­rangement derselben; sie muß in die Augen fallen und schon durch die äußere Form selbst den gleichgültigen Jei- tugsleser veranlassen, den Inhalt näher zu betrachten

Derarttge Formen zu finden und vorzuschreiben ist aber nicht Sache eines Jeden; hierin ist der erfahrenste atann der beste Rathgeber. Es ist daher mit Aner- ng zu begrüßen, daß die auf dem Gebiete des An- noncemvesens seit einer langen Reihe von Jahren als um­sichtig bekannte und eifrig vvranstrebende Firma G. L. Taube & Co., welche in allen größeren Städten des In- und Auslandes Jnseraten-Annahme-Bureanx unterhält (in Kassel Orleansstraße 14) der soeben erschienenen 19ten Auflage ihres Verzeichnisses der in- und ausländi­schen Zeitungen, welches mit derselben Gründlichkeit und Sorgfalt, wie die früher erschienenen Ausgaben, znsammen- gestellt ist — ein Tableau der mauuigfaltiasteu uud zweckmätzigste« Annoncen - Modelle beigegeben hat, woraus der Inserent sich in obiger so wichtigen Vorfrage Raths erholen kann. [2199