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rab mit einer dichten Menschenmenge besetzt. DerCapi- , Boyton, der heute Morgen in seinem Schwimmappa- l Nogent sur Seine verlassen hatte, wurde nämlich gegen llhr im Innern von Paris und um 4 Uhr in der AuS- seg- lliing erwartet. Er lag, in seinen Schwimmapparat voll- mein «big eingehüllt, nur das Gesicht war frei, welches pur- fort. mth war — auf dem Rücken; an seinem Fuße war n dreifarbige Fahne angeheftet, so daß man ihn schon «Weitem bemerken konnte, und in seiner Hand hielt er
agz- Lncorbat zuläßt, wurde in allen katholischen Gotteshäusern " j gern gewöhnlichen großen Pomp gefeiert, und die Zahl r Gläubigen, die sich eingefunden, war trotz des ganz «ftigen Wetters, das eine Unmasse von Parisern auss und in die Ausstellung gelockt, eine sehr große. Wie t Jahre seit 1871, so gab der 15. August, an welchem hrmd des Kaiserreichs der Namenstag Napoleons III. j großem Pomp begangen wurde, auch dieses Mal zu „er bonapartistischen Kundgebung in der Kirche Saint oausttn Anlaß. Zur Messe, welche dort zu Ehren deö ,aeS oder vielmehr Napoleons IV. um 1 Uhr gefeiert eben ttrbe, hatte sich jedoch eine geringere Anzahl von mit Beil- Adlern und andern Abzeichen des Kaiserreichs ge- rtag, mücklen Imperialisten eingefunden. Es waren ihrer höch- äeses «z 12-—1500, während in den früheren Jahren ihre M sich auf 3-—4000 belief. Paul de Cafsagnac, dem abm ist immer eine Ovation dargebracht wurde, fehlte dieses chr, da er von Paris abwesend sein soll. Dagegen walk'sozialistische Bonapartist Amigues, der bekanntlich bei l der tti letzten Deputirtenwahlen im Norddepartement durchfiel, dicht, Gienen, und die Bonapartisten brachten ihm ihre Hoch- nben st in Ermangelung eines Bessern. Vielleicht wollten ktlich । ihn für sein Wahl - Unglück entschädigen. Obgleich )rnat i Hochrufe auf Amigues von mehreren grellen Pfiffen chkeit chkreuzt wurden, so wurde die Ruhe nicht gestört, und ibenb ei 2 llhr hatte der freie Platz vor der Kirche wieder : an- in gewöhnliches Aussehen. Die Polizei war nur sehr Einen mch vertreten. — Aenßerst reges Leben herrschte an den rem der Seine. Alle Quais, alle Brücken waren von 2
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! kleines Doppelruder, vermittelst dessen er sich ziemlich sh fortbewegte. Ihm folgte ein ihm angehöriger kleiner -Mer, und ungefähr 20—25 kleine Ruderfahrzeuge aller l fuhren vor ihm, zu seinen beiden Seiten und hinter i. Die auf den Ufern und den Brücken versammelte tage sowie die Passagiere der Dampfboote, die ohne Auf- ru an ihm vorbeifuhren, begrüßten ihn mit Jnbelrnfen, rauf er von Zeit zu Zeit damit antwortete, daß er sein ta fallen ließ, sich im Wasser erhob, die an einem seiner iluta 4 ine befestigte Fahne ergriff und dieselbe dreimal schwenkte. " h ber Ausstellung, wo er gegen 4 Uhr — er hatte also «t Aufgabe erfüllt, — aber etwas sehr ermüdet ankam, -chutz - tot er mit unendlichem Jubel empfangen.
Loudon, 16. Ang. Reuters Bureau meldet aus Kon- «inopel: Eine österreichisch-türkische Convention ist ab- hlossen. Oesterreich wollte die Occupalion durch einen ümwechsel regeln. Angesichts des Widerstandes der Bosnier che Oesterreich wichtige Concessionen, um die Convention tnzuführen. Die Dauer der Occupatio» ist nicht be- mnt. In mehreren Artikeln der Convention wird die Die eroetänität der Pforte anerkannt. Ebenso werden auch brhin die öffentlichen Fürbitten für den Sultan statt- kn. — Die Schwierigkeiten der Verhandlungen zwischen Onv und der Pforte über Einführung von Reformen ilsien sind fast geebnet. Layard hat gewisse Forderungen, m welche die Pforte Einspruch erhob, aufzegeben. Die itte besteht darauf, daß die Convention vom 4. Juni k die Entsagung der Unabhängigkeit der Türkei involvire. ajufi’ t erklärt, auf die Rathschläge Englands hören, aber die von Scrmen selbst einführeu zu wollen, ohne die englischen ~"‘= Renten in Asien, welche die Reformen einführen wollten, mten,' htt deren Einführung zu überwachen.
;:/rt Petersburg, 16. Ang. Als General Mesenzow, Chef f Hal :3. Abtheilnng der geheimen Canzlei des Kaisers, heute ae ani Mittag aus einem Hause am St. Michael-Platze trat, larflt,' Hfen zwei Individuen mit Revolvern auf denselben. Der en i» itrat stürzte zur Erde. Die Mörder bestiegen einen am °tze haltenden Wägen und flohen in der Richtung des ®a«1 rsky-Prospekt. Der General wurde in seine Wohnung Wr-icht. — Dem „Golos" ist der Straßenverkauf ent»
llvße Feuersbrunst ausgebrochen.
I«tareft, 16. Aug. Der officielle „Monitouil" verficht ein fürstliches Decret, welches verfügt, daß die Aus* Armee auf den Friedensfuß gesetzt werde. — scheu * »fficiellcn Kreisen wird die angebliche Ernennung des l.. "1: ’Reii Joan Ghika zum Gouverneur der Dobrubscha in
)M Mcht. — Dem „GoloS" ist der Straßenvertaus ent» oiplo- nt — Das Attentat gegen General Mesenzow erfolgte Zforti Seist eines Dolches und nicht durch Revolverschüsse. Der Rü-k* Sh jsi oberhalb des Herzens in den Körper gedrungen. >el zu lr Herz ist unverletzt, der Zustand des Verwundeten jedoch >rr/: * bedenklicher. — Auf der Messe zu Nischninowgorod ist End- » große Feuersbrunst ausgebrochen.
hie- -rde gestellt: Es könne hierüber nichts entschieden wer- k hal si bevor sich nicht die Kammern über die Stipulationen schend 'Berliner Vertrags ausgesprochen hätten. Keinesfalls Th»l* es m der Absicht der rumänischen Regierung liegen, arl& > ■ " • ---------------
j mU führen. ' ' ijesral1.fi
l ^ ^°Uftauti«0-el, 16. Aug. Die Pforte beabsichtigt mtaK* M der Einziehung der Kaimes die Besteuerung des ^8, der Spirituosen und deö Tabaks. Die hieraus u Jszielende Jahreseinnahme wird auf 900,000 Livres At. Die Einziehung soll in 20 Jahren beendet sein, sit-ie Note der Pforte über die griechische Frage führt ’ daß die Pforte niemals das Princip einer Grenzbe
richtigung acceptirt habe. Seit 1829 habe keine wirklich nationale Insurrektion in Thessalien und im Epirus stattgefunden. Bewaffnete Schaarm hätten die Grenze überschritten, aber nicht vermocht, die Bevölkerung mit fortzureißen. Griechenland hätte während des Krieges Mäßigung zeigen müssen. Aber es habe mit Rußland unterhandelt und mehrmals die Frage einer Theilung Rnmeliens aufgeworfen. Es habe vergebens um Unterstützung gebeten und, da es diese nicht erhielt, auf den Krieg verzichtet, ans Furcht vor der Türkei.
Washington, 15. Aug. Dem Berichte des landwirih- schastlichen Bureaus zufolge ist der Durchschnittsstand des Frühjahrsweizens gegenwärtig 75 pCt. gegen 106 pCt. im Monat Juli; der Durchschnittsstand des Mais 96 pCt. gegen 95 im Juli.
tzrffen-Naffa«.
Marburg, 17. August. Am 15. Sept. d. I. und den ff. Tagen wird die Jahresversammlung der Verteter sämmtlicher deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine in unserer Stadt tagen. Das betr. Programm ist einstweilen folgendermaßen festgesetzt:
L>onntag, 15. September: Ankunft der Dele- girten und Gäste. Abends gesellige Vereinigung.
Montag, 16. September: Eröffnung der Generalversammlung im Rittersaal (die Genehmigung der Behörde vorausgesetzt!). Begrüßung durch den Haupt- und den Bezirksverein für Hessische Geschichte, Besichtigung deö Schlosses und Frühschoppen im Rittersaal ev. in Bückings Garten. Nachmittags Festessen.
Nachher Gang durch die Stadt und Zusammenkunft auf der Lederer'schen Terrasse.
Dienstag, 17. September: Von 8 bis 10 Be- sichtignng der Elisabethkirche, von 10 Uhr an Sections- sitzungen in drei gütigst zur Verfügung gestellten Universi- tätsauditorien. Um 12 Uhr Frühschoppen bei Lederer > 2 1—2 Uhr Sectionssitznngen. Nach dem Essen um 3 Uhr Gang auf die Spiegelslust.
Mittwoch, 18. September: Von 8—11 Sec- tions-Sitznngen. 11—12 Frühschoppen. 12—2 Sitzungen. * 24 Uhr Besichtigung der Alterthümersammlung auf dem Schlosse. Dann Spaziergang über den Dammelsderg zur Marbach.
Donnerstag: Gemeinsamer Ausflug nach einem von der Versammlung zu bestimmenden Ort. Man hofft auf eine zahlreiche Betheiligung aus dem Lande zu Hessen, sowie namentlich aus unserer Stadt. Zur Theilnahme an allen Sitzungen und Festlichkeiten sind nicht nur die Mitglieder der deutschen Geschichtsvereine, sondern alle Freunde vaterländischer Geschichte bestens eingeladen.
Fulda, 16. August. Wie wir in auswärtigen Zeitungen lesen, soll sich unter den Gegenständen, über die gegenwärtig zwischen Berlin und Rom verhandelt wird, auch die Frage der Vereinigung der Diözesen Limburg und Fulda zu einem Bisthnm mit dem Bischofssitze in Fulda befinden. Natürlich wird an Ausführung dieses Projektes, für welches gewichtige im Interesse des Staates wie der Kirche liegende Gründe sprechen, nur bann gedacht werden können, wenn thatsächlich der Friede zwischen Berlin und Rom geschlossen wäre. Ein ähnliches Gerücht kursirte hier schon vor Monaten. Obgleich dasselbe auf gute Quellen zurückgeführt werden konnte, so wurde demselben doch damals weniger Beachtung geschenkt. Hätte es aber seine Richtigkeit, worüber wir uns übrigens kein Urtheil erlauben, so würde es den Beweis liefern, daß nähere Unterhandlungen über kirchenpolitische Fragen zwischen der preußischen Staatsregierung und dem Vatikan nicht erst jüngsten Datums sind. (H. B.)
LetegrsPtzisch- Depesche«.
Stichwahlen.
Kalbe-AscherSleben: Gewählt Trautmann (nat.) mit 14000, Dietze (freicons.) 10000 Stimmen.
Frankfurt-L bus: Struve (tib.) 4626, Rosenstiel (cons.) 1788 St. Ein Wahlkreis fehlt noch.
Freiberg: Kayser (Soc.) mit 7377 St. unzweifelhaft gewählt. Penzig (nat.-lib.) 6409 Stimmen.
Gotha: Bis jetzt Müller (Fortschritt) in starker Majorität.
Pinneberg: Gewählt Beseler (nat.4.) mit 10137, Stöhr (Soc.) 6688 St.
Altona: Im Ganzen 26515 gültige Stimmen abgegeben. Karsten erhielt 13303, Praast 12212. Karsten gewählt.
Wien, 16. August. Die Einnahmen des österreichischen Netzes der Lombardischen Eisenbahnen betrugen in der Woche vom 6. Aug. bis 12. August 752,382 ft., somit 8,694 weniger als in dem gleichen Zeitraum des vorigen Jahres.
Paris, 16. August. Heute hat die erste Sitzung der internationalen Münzconferenz stattgefunden. Alle Dele- girte der beigetretenen Staaten waren anwesend. Der amerikanische Delegirte unterbreitete ein Programm für die Berathuugen. Die Conferenz beschloß, Deutschland einzuladen, an ihren Arbeiten Theil zu nehmen. Frankreich wird diese Einladung an Deutschland gelangen lassen. Nächste Sitzung Montag.
London, 16. Aug. Das Parlament ist heute vertagt worden. In der Thronrede der Königin heißt es: Als in kritischer Lage der öffentlichen Angelegenheiten das Parla
ment zusammentrat, kündigte Ich an, daß im Interesse deö Reiches Vorsichtsmaßregeln nothwendig werden könnten, wofür Ich Ihre Freigebigkeit in Anspruch nehmen würde. Gleichzeitig versicherte Ich meine unausgesetzten Friedensbemühungen. Ihre unzweideutige Antwort trug wesentlich zu der friedlichen Lösung bei. Zwischen Rußland und der Pforte ist in allen Punkten, die die bestehenden Verträge berührten, nachdem dieselben durch den Congreß discntirt worden, Einvernehmen hergestellt worden. Die Rathschläge der Mächte führten zu dem Frieden, den Ich Mich glücklich schätze, für einen dauernden zu halten. Das türkische Reich ging aus dem unglücklichen Kriege nicht ohne schwere Verluste hervor: aber die getroffenen Vereinbarungen kommen nicht nur den Unterthanen der Pforte in günstigster Weise zu Gute, sie sichern auch die unabhängige Lage der Pforte, die gegen einen Angriff wird behauptet werden können. Ich habe mit dem Sultan eine Defensiv - Allianz abgeschlossen, die bezüglich des asiatischen Theiles des türkischen Reiches denjenigen Engagements, die Ich mit den anderen Mächten im Jahre 1856 acceptirte und deren Form in der Praxis sich unwirksam erwies, einen viel deutlicheren Ausdruck giebt. Der Sultan verpflichtete sich seinerseits zur Annahme und Ausführung von Maßregeln, die nothwendig sind, um eine gute Regierung in diesen Provinzen zu sichern. Um für die Gegenstände dieser Vereinbarung eine Erleichterung herbeizuführen, übernehme Ich die Occupation und Administration der Insel Cypern. Für Erzielung aller abgeschlossenen Vereinbarungen waren Mir die ausgezeichnete Tisciplin Meiner Streitkräfte zu Wasser und zu Lande, der in ihnen herrschende Geist, sowie der gute Wille, womit die Reserven Meiner Aufforderung entsprachen, das patriotische Angebot militärischer Hülfe aus Meinen Colonien und der stolze Wunsch der indischen Armee, unter die Vertheidiger des Reiches gezählt zu werden, eine wesentliche Unterstützung. Dteiue Beziehungen zu allen auswärtigen Mächten sind fortdauernd freundschaftliche. — Der übrige Inhalt der Thronrede betrifft Gegenstände der inneren Verwaltung.
Petersburg, 16. August. General Mesenzow ist kurz nach 5 Uhr Nachmittags seiner Wunde erlegen.
Auszug aw6 de« Register» Leg StauSeSamtS Ser Stadt Marburg,
icftebenb aus den Gemeinde» Marburg, Ockershausen, JWarbah, Cappel, Ronbaulen und Wolfsbausen.
Boni 10. bis 17. Äugust 187«.
Verehelichte.
Schlaffer an der hiesigen Ciseilbahn Johannes Zindel und Anna Katharina Stöhr von Wetter.
Geborene
l) Anna Maria Sophie, des Diätars der Main-Weser-Bahn Johann David Fricke T. 2) Ma garetha, des Lohgerbers Martin Hecker T 3) Emilie, des Schneiders Wendel Mengel T.
Beerdigte.
1) Schumachermeister Emanuel Schneider. 7-i I. 7 M. 4 T. alt. 2) Wiltwc des Baurath Friedrich Wilhelm Hunrath, Bertha Marie Georgine Friederike geb. Breithaupt 62 I. 1 M. 6 T. clt 3) Karl, des Hilss-Locomotivsübrers Heinrich Christoph Hold S. 16 T. alt. 4; Anna des Schmied Johann Heinrich Kaletsch von Cappel 4 M. alt.
Marburg, 17. Aug (Marktbericht) Der heutige Wochen- markt war ziemlich besucht. Butter kostete per Psd. 95—0'5 Pfg-, Hühnereier 2 Stück l“ Pfg., Käse per Stück 10—12 Psg., Käsemalte per Stück 4—5 Pfg , Zwetschen per Psd- 20—30 Pfg., Zwetschenmus per Maastops Mk. 1 — 1,2 , Wollen-Garn per Gbd. 3>i Pfg., Wolle per Pfund Mk i,2"—1,5 >, Zwiebeln per Psd. 14- .5 Pfg., Apselschn.tzen l Ltr. 20—30 Pfg, Tauben das Paar 60— 70 Pfg., junge Hahne das Stück 60—80 Psg-, Hühner per Stück 70-100 Pfg. Möhren > Pack 10 Psg., Waschklammern per 100 Stück 1 Mk., Kartoffeln, Irische, 1 Korb 1,70—1,80, Weiß- u Rothkraut per Kops 2--—40 Psg.. Bohnen 1 Ltr. 15 20 Psg., desgl- 1 Korb Mk. 1.80—2, Wachsbohnen 1 Ltr. 20 Pfg., Pflaumen 30 40 Stück 10 Pfg., Birnen 6—10 Stück 10 Pfg., Aepfel 6—8 Stück 10 Pfg., Gurken 2—3 Stück 10 Pfg.
Kassel, 15. August. sH erb st-Le d ermesse) Beimäßiger Zufuhr war das Geschäft einigermaßen belebt und es wurde» folgende Engros-Preie je nach Qualität erzielt: für Luxemburger Sohlleder, feinster Gattung, 186-192 Mark, Malmedyer desgl-, ebensolche. 174—186 Mk. und für Eschweger desgl 145 —150 Mk. pr. Gentner; für Ober- (Rinds-) Leder 1.30—1,60 Mk., braunes Kalbleder 2,50 -2,80., schwarzes desgl. 2—2,20 Mk., Bacheleder 1,20 1,30 Mk- und sür schwarzes Roßleder 1,50—2 Mk. pr. Pfund; für Schaffelle, ganz wie zur letzten Frühjihrsmeffe, und für weißgare japanesische Schwemsfclle 3,50 pr. Stück.
/. inen der wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer An- vL zeige bildet erwiesener Maßen das zweckmäßige Arrangement derselben; sie muß in die Augen fallen und schon durch die äußere Form selbst den gleichgültigen Zei- tugsleser veranlassen, den Inhalt näher zu betrachten.
derartige Formen zu finden und vorzuschreiben, ist aber nicht Sache eines Jeden; hierin ist der erfahrenste Fachmann der beste Rathgeber. Es ist daher mit Anerkennung zu begrüßen, daß die auf dem Gebiete des Annoncenwesens seit einer langen Reihe von Jahren als umsichtig bekannte und eifrig voranstrebende Firma G. L. Daube & Eo., welche in allen größeren Städten des In- und Auslandes Jnseraten-Annahme-Bureaux unterhält (in Kassel Orleansstraße 14) der soeben erschienenen 19ten Auflage ihres Verzeichnisses der in- und ausländischen Zeitungm, welches mit derselben Gründlichkeit und Sorgfalt, wie die ftüher erschienenen Ausgaben, zusammengestellt ist — ein Tableau der maunigfaltigsteu uud zweckmatziststeu Auuoncc« - Modelle beigegeben hat, woraus der Inserent sich in obiger so wichtigen Vorfrage Raths erholen kann. [2199