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nimmt entgegen: Vrpedition d.Blattes, nb.ännoncen-ibureauf Dietrich & Eo. in [ anb Hannover; Th. in Frankfurt a.M.; fenftein & Vogler in Ojurt a. M., Berlin, isver^zlS, rc.; Studolf Mr in Berlin, Frankfurt a. IW. ic.
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Marburg, Freitag 24 Mai 1878
XIII Iiihrgaig.
MM jtitimp.
Anzeigen nimmt entgegen: die Ernrlttton ».Blatte», sowie d.^nnoncen-Bureauk von (8. L. DeM.be a (Lu in Frankfurt«. M.; Jilger'tche vnchdandlung daselbst; Hermann'sche E'uchhandl. daselbst; Inoalibendank in Berlin; W. Tüienes in Elberfeld; E Schlotte in Bremen
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878.
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16.
99,10 76>
)iok W. nach
8<scal mit Dorothea, Jörg Harders Tochter, zu Mar- Purg Hochzeit gehalten, seines alters 24 jar.
1562 ist Ursula Breul, Doctoris Davidis Lucani fürstlichen Hessischen RahtS zu Marpurg erste Hausen, zlt Mittag uin 12 uhr gestorben.
4570 ist der Ehrwirdige und Eble Herr Johan von 'ichen, Land Comptur der Ballei Hessen zu Mar- ^frg, deS Abends zwischen 7 und 8 uhr, seines alter«
(Schluß. ।
V _ December.
&72 hat der Mag. Petrus Deerhardus, Hessischer
)l,60.
•6 8»
Tagesbericht.
Die „Prov.-Corresp." reproducirt die Motive deS Ge-
92,50
342,51
mstarb Frau Elisabeth, gebonre Landgräfin zu fstn, weiland Herzog Hansen zu Sachsen verlassene ^brve; Ligt zu Marpurg bei irem Herrn Vater im ^.-».Mschen HauS begraben.
18,4» «48 ist Jacobus Geil, Burgemeister und der Schul e. - ®^onomus zu Marpurg, gestorben.
4V «50 ist Justus Volquinus MattheuS, Doctoris Chun- Matthei erster Son, des Morgens um 7 uhr
mr Erreichung ihrer Ziele für den inneren Friedeil das wirthschastliche Gedeihen des deutsche» Volkes an. sie erstrebt in vollster Aufrichtigkeit die Stärkung Staatslebens durch Vereinigung und Stärkung der erhaltenden Elemente in der liberalen wie in der tiven Partei. Aber diese Vereinigung hat Sinn Bedeutung nur durch einen possitiven Inhalt und be- e gemeinsame Ziele. Der Versuch, eine solche srucht- de Gemeinschaft auf wirthschafllichem Gebiet anzu- , führte zu lebhaftem Bedauern der Negierung vor- noch nicht zum Ziele. Jetzt gilt cS, die wahrhaft verhaltenden Elemente zu gcmeinfamer That im un- arsten Interesse der Wahrung von Staat und Gest gegen unzweifelhafte Gefahretl zu vereinigen. Die mng kann und will der Hoffnung nicht entsagen, e staatserhaltenden Kräfte, deren gemeinsame Gefühle B jüngsten Woche dem Kaiser gegenüber zu so erhe-
Äuödruck gelangten, sich auch bei den entsprechendell n Elltschließungeii in treuer Sorge für Kaiser ich zusammenfinden werden." — An die Reise off's knüpfen sich fortgesetzt günstige Aussichten Gewinnung einer hofiuungSvollen Verständigung Eilgeld Rußlands. Die neuesten Erklärungen der eng-
rgen von dem Bewußtsein ihrer unmittelbaren Verank-
ding und Pflicht, ruft den Beistand der Volksvertre- j_88< ~ " ----- . - -
absJ äffischer Geschichtslaleuder aus dem 16. Jahrhundert.
- r*. vcv ävciiv» < unv o uyr, feines uuciv
9<10' ’< jar, gestorben.
•A*. 1580 ist F. Maria Hedwig, Landgraf Georgen zu Mkn Tochter, so er mit seinem Gemahl F. Magda- Gräfin von der Lippen erzeugt, in diese Welt
—^vren. (Reusn.)
U,y> «50 ist der rhrnveste und hochgelahrte Tilemannus
*. 0 ^ünterrodt, beider Rechten Doctor und Hessischer
ng« ... ...
Di» Entwurfes gegen die Ausschreitungen der Social-Demo-
ver: «i und knüpft daran einen längeren befürwortenden bei &l, welcher folgendermaßen schließt: „Die Regierung
•9?» hat D. EhunraduS Mattheus mit Jungfrau [03,S ^argreth Orthin, Jacob Ort des Vogts zu Caldern 101.5) Achter, Hochzeit gehalten, seines alters 25 jar.
lischen Minister wie die Kundgebungen in Petersburg betonen den Wunsch und die Hoffnung einer Sicherung des europäischen Friedens, schreibt dasselbe Blatt.
Man schreibt uns auS dem Reichstag: Um den Fraktionen Zeit zu lassen, ihre Stellung zu dem neuen gegen die Soc'aldemokratie gerichteten Gesetz reiflich zu überlegen und darüber in Berathung zu treten, hatte der Präsident von Forckenbeck in der gestrigen Sitzung den Vorschlag gemacht, die Plenarsitzung heute ausfallen' zu lassen. Gestern Abend und heute Mittag haben denn auch die,einzelnen Fraktionen über das in Rede stehende Gesetz Berathungen gepflogen und trotzdem läßt sich am Schlüsse der Fraktionssitzungen noch nicht ein definitives Bild über die für morgen zu erwartende Situation bilden. Die einzelnen Fraktionen haben in folgender Weise sich schlüssig gemacht: Die Socialdemokraten stimmen selbstverständlich gegen das Gesetz, für sie ist es nur noch eine taktische Frage, welche sie in einer heute Nachmittag stattfindenden Besprechung zu erledigen haben, nämlich die, wie sie in der morgenden Berathung auftreten wollen, ob sie dem Gesetz gegenüber eine nur negative Stellung einnehmen sollen, — und in diesem Falle würde entweder Fritzsche oder Bracke als Rednerin der morgenden Debatte auftreteil — oder ob sie geradezu aggressiv auftreteil wollen — und dann würde Most oder Ltebknecht in das Gefecht vorgeschickt werden. Die Fortschrittspartei wird das Gesetz unter allen Umständen verwerfen, und wird ihre Gründe durch den Abg. Dr. Hänel, wenn dieser bis dahilt noch in Berlin eintrifit, sonst durch den Abg. Träger darlegen taffen. Die Centrumspartei, mit der auch die Polen stimmen, wird ebenfalls für Ablehnung votiren. In der gestern Abend stattgehabten Berathung war die Ansicht dahin gerichtet, daß man, nachdem die Partei so lange Jahre gegen diejenigen Ausnahmegesetze geeifert, welche gegen die ultramontane Geistlichkeit erlassen seien, principiell schon nicht^für ein Ausnahmegesetz stimmen könne, selbst wenn es seine Spitze gegen die Socialdemokratie richte. Wenn sich in der Gesetzgebung eine Lücke befindet, welche Ausschreitungen den Socialdemokraten möglich machen, so möge der Bundeörath diese Lücken speziell angeben, und wolle man zur Beseitigung derselben im Wege der allgemeinen Gesetzgebung die Hand bieten. Gesetzen aber, die gegen eine einzelne Klasse von Staatsangehörigen gerichtet sind, und deren Dauer auf nur einen bestimmten Zeitraum begrenzt ist, könne und werde mail nicht zustimmen. Außerdem wurde noch darauf hingewiesen, daß der Begriff „Social- demokratie" ein so deh-barer, ungewisser fei, daß dadurch dies Gesetz zu einer höchst gefährlichen Waffe für alle Parteien gemacht werden könne. Als Redner wird das Cen- trum die Abgg. Dr. Windhorst und Peter Reichensperger
11. 1580 ist Mag. Helfricns Herdenius der Kirchen Marpurg zum Seelsorger und obersten Pfarrherr von dem Superinlendente Mag. Caspars Tholdio bei großer anzahl des Volks confirmirt und eingesegnet worden.
12. 1582 ist F. Maria Hedwig, Landgraf Georgen zu Hessen Tochter, aus dieser Welt verschieden, ires Alters 2 Jar 10 Tage.
13. 1495 ist Justus Menius zu Fulda im Land zu Franken des abends um 10 uhr geboren.
16. 1555 hat Mag. Mathnsalem Arnoldi, jetzt Pfarrherr zu Zwingenberg an der Bergstraßen, mit Catharina, Jacob Orts des Vogts zu Caldern Tochter, Hochzeit zu Marpurg gehalten.
17. 1564 nain Herzog Adolph von Holstein Fräulein Christina, des Landgrafen von Hessen Tochter, zur Ehe, und ward die Hochzeit zu Gottorp mit Fürstlichem Pracht gehalteil.
18. 1585 starb die Tugendsame Frau Apollonia Orthin, Daniel Lünckers des älter», Bürgermeisters und Raths- verwandten zu Marpurg, Hausfrau, als sie nach begangenem ihrem Jubeljar gelebt hatte 5 Jahr weniger drei Tag. Ihres Alters 74 Jahr.
19. 1563 hat Henrich Graf zu Waldeck mit F. Annen von Viennünden seinen Beilager gehalten.
20. 1560 ist Johannes Dryander von Wetter, Doctor der Arzenei und Professor zu Marpurg, gestorben.
— 1570 ist Alexander Saur in der Academi zu Marpurg Magister promovirt worden.
— 1578 ist M g. Johann Hartman, Fürstlicher Canzelei zu Marpurg Secretarius des morgens um 4 uhr seliglich in Christo entschlasen.
— 1582 ist Mag. Casparus Tholdius, SuperintendenS im Oberfürfteitthum Hessen an der Löhua und Pfarr- Herr zum Frankenberg, daselbst er an die 36 Jahr
ins Gefecht führen. Die Nationalliberalen haben zwar in ihrer heutigen Sitzung mit Stimmenmehrheit beschlossen, gegen das Gesetz zu stimmen, es befindet sich aber neben der ungefähr auf 30 bis 40 Mitglieder belaufenden Minorität in dieser Majorität noch eine große Anzahl solcher Mitglieder, welche im entscheidenden Moment für das Gesetz stimmen werden, ehe sie die Angelegenheit gänzlich scheitenl lassen. Die heutige Sitzung der Fraktion hat ihre» Beschluß nicht zu einem bindenden für alle Fraktioitsmitglieder gemacht, sondern es Jedem freigestellt, nach eigenem Er- mefien zu ftimmcn. Dies ist bernerkenswerth, namentlich der Thatsache gegenüber, daß vielen Mitgliedern dieser Fraktion aus ihrer Heimath respektive aus ihren Wahlkreisen — voit denen viele gleich »ach Bekanntwerden des Gesetzes sofort zur Berathung zusammengetreten sind dte Aufforderung zugegangen ist für das Zustandekommen de« Gesetzes nut ganzer Kraft einzutreten, da dies der ausgesprochene Beschluß des Wahlköcpers sei. Als Redner der Majorität in der morgenden ersten Lesung wird Bamberger auftreten, während die Minorität die Vertheidigung ihrer Ansicht dem Abg. Gneist überlassen wird. Was nun die beiden konservativen Fractionen anlangt, so werden dieselben dem Gesetze zustimmen. In beiden Fracltonen lag ursprünglich die Absicht vor, bad Gesetz zu amenbiren, — so namentlich auch eine genauere Declaration des Begriffes „toocialbemofratie" in bas Gesetz hineinzubringen; man hat jedoch in beiben Fraktionen bauen Ab,land genommen und wirb zuerst abwarten, welchen Verlaus die Gcneral- biskusston bei ber morgigen ersten Berathung nehmen wirb, namentlich aber welche Erklärungen in bieser Beziehung von bem Tisch ber Buubeskommrssarien abgegeben werben. Man erwartet nämlich, baß bie Äuudescegieruug im Großen unb Ganzen sich einer mäßigen Acnberung des Gefetzes nicht abgeneigt zeigen wird. Aus diesem Grunde fvll auch der Abg. Dr. Beseter, welcher bereis ein Amenbement vorbereitet hatte, basselbe wieber zurückgezogen haben. Wollen wir im Großen unb Ganzen ein llrthett über bie äugen« bttckliche Situation unb das Schick,al des Ge,etzes, wie es aus derselbe» zu erwarten, abgeben, so müsse» wir erwarte», daß das Gesetz in ber Form, wie es augenblicklich vorttegt, wohl schwerlich bie Majorität finden wirb. Dagegen steht auch wieberum zu erwarten, baß, wenn bie ^Regierung bei ber Diskussion nur einigermaßen 'Neigung geigt, einer mäßigen Acnoerung bes Gesetzes sich anzu- schließcn sofort noch am morgenden Tage eine freie Commission Zusammentritt um einen neuen Entwurf in Form eines Antrages auszuarbeiten, ber bann in der für Freitag in Aussicht genommenen zweiten Lesung neben ber Regierungsvorlage zur Debatte gelangt uns bann bte Annahme gesichert ist.
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Gottes Wort gelehret, Christlich in Gott um brei uhr des Abenos verschieben. An seine statt ward sotgends am Neuen Jahrstag MaF Helfricns Herbenius, Pfarrherr zu Marpurg, zum Superintenbenten aiigcoroncL 1580 hat Daniel Sünder ber älter, Bürgermeister zu • Marpurg, so mit seiner Hausfrauen Apollonia Orthin über 50 Jahr in ber Ehe gesessen, abermahl Hochzeit gehalten unb bas Jubeljar begangen.
1571 ist zu Frankenberg in Hessen ei» großer, schrecklicher unb beinahe unerhörter Donnerschlag unb sicht- barlich Feuerfalle», welches burch bie Kirche u»b etliche Gassen gelaufen und doch (Gott lob) niernands schaden gethan oder etwas angesteckt, vorn Himmel aus einen Sontag bes morgens für 6 uhr gesehen worben. Casp. Tholbius Superlnteubens schreibet, Es hab sich ansehen lassen, als wenn oas Feuer alles auffresseil wolle, unb ber Jüngste tag vorhanden wen oaß auch bie Kinber, beide in ber Kirche» unb auf ber Gassen, ganz jämmerlich unb erbärmlich geschrien unb gerufen haben: O wir armen Kinder, wo sollen wir nun hin? Wo sollen wir nun bleiben wir armen etenben Kinber?
1563 ist Johannes Spennems, Schulmeister zum Frankenberg, Henn Greineiseii Tvchtermann, selialich ui Gott gestorben.
ist Catharina, D. Chunradi Mattbaei siebenbe Tochter zu Marpurg zwischen 8 unb 9 uhr bes morgens geboren.
1564 ist Antonius MatthaeuS, Doctoris Chunradi Matthaei fünfter L>on, zu Frankenberg des morgens um 4 uhr geboren.
1535 ift EnriciuS Cordus von Simshuseii, so au« dem Amt Wetter in Hessen geboren, ein gewaltiger Pvot iboctor unb Professor ber Arznei zu Marpurg