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^ug utib tritt dann in die dritte Berathung des Gcsetz- »urfs betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung An der Generaldiskusston betheiligen sich die Abgg.

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iraE An der Generaldiskusston betheiligen sich die Abgg. ib« F Hirsch, Dr. Westermayer, Ackermann unb Stumm,

äitzlich zur Geltung kommen ließ, bebauern wir nur im Kini Interesse ber Darsteller unb bes Publikums.

bes, Marburg, 18. Mai. Die in ben nächsten Tagen dahier ich in tattfindenbe Geflügelausstellung erfreut sich allseitig ber leb- Jom aftesten Unterstützung. Die Anmeldungen von Hühnern, ißern aubm, Sing- und Ziervögeln haben ganz unerwartet roße Ausdehnung genommen, so daß wie nunmehr schon ----- iit Sicherheit festgestellt werden kann, die Ausstellung ine sehr reichhaltige und höchst interessante werden wird.

iel g! tolle des vergeßlichen Professors, welche dem Publikum re im Ngetbeilten Beifall entlockte, nicht minder gefiel die vom aden, kothuni der Tragödin in die Rolle der geduldigen und iercssk iebenswürdigen Gattin herabgestiegene Darstellerin, und äßlich «r unglückliche hungrige Onkel vom Lande, so daß das sandir veniger dankbare und nicht in gleichem Grade gelungene llung xpiel der Nebenpersonen die Gesammtwirkung nicht störte, ine 9 ^ervorzuheben ist noch die hübsche gefällige Ausstattung 'vuvei er Bühne in allen drei Stücken. Daß die schlechte Akustik ige 3 -es Saales manches von dem gelungenen Spiel nicht aiser äitzlich zur Geltung kommen ließ, bebauern wir nur im

9 ber Regierungsvorlage abgelehnt, ebenso auch bie M gestellten Amendements. Dagegen wird der 8 10 ie v «her die für die Enquete geforderte Summe von 200,000 iiebl «rk bewilligt, genehmigt. Sodann wird in zweiter Le- ^8 der Stachtragsvertrag bezüglich den Bau und Betrieb eleri * ldottharb-Bahn nach kurzer Diskussion genehmigt und Stfciberten 10 Millionen Franken bewilligt. Ohne spricht das Haus seine Zustimmung aus zu der ^ahuie einer Anleihe für die Zwecke der Militärver-

Bic sehr man die Bestrebungen unseres Geflügelvereins »ch höheren Ortes würdigt, beweist die Uebersendung von i die «hreren Diplomen und Geldbeträgen für die Prämiirung a Bo on Seiten des landwirthschaftlichen Centralvereins zu genoi lrssel. Ueberhaupt erfreut sich der Geflügelverein allseitig n Äii mb auch aus der Ferne freundschaftlichster Unterstützung, itig ( » zum Beispiel schenkte unter Anderem Herr Hch. Schick

1 Quedlinburg zwei Paar Lütticher Brieftauben zur Ver- 8 he, »jung rc. rc. Auch der Verkauf von Loosen geht günstig, ck, d rvtzbem die Genehmigung dazu sehr spät ankam. Alle 8 beu eabsichtigten Anmeldungen zur Ausstellung (auch Käfige einh« reßgeschirre, Vogelfutter, Literatur u. s. w. sind sofort ydit ei den Herren Quenttn und Fr. Eberhard zu machen, 'vrbei »nn dieselben im Katalog noch Aufnahme finden sollen, t, uv Marburg, 18. Mai. Wie wir hören, soll die Leiche

H rc. Becker aus Bürgeln, der vor kurzem seinen hiesigen nlen Mswirth mit der Axt vor den Kopf geschlagen hatte, in er Ohm, in der Nähe von Anzefahr, gesunden worden sein, rd ii )tr Geschlagene soll sich auf dem Wege der Besserung Erha efinden.

Ziegenhain, 14. Mai. In dem benachbarten Neu- mdeg ibt kam es vor einigen Tagen zwischen dem Zimmer- die leister Rückershäuser und einem seiner Gesellen zum schule ittcit, in welchem der letztere seinem Meister mit der vir « tt den Kopf spaltete. Der Getroffene liegt hoffnungslos cht h Mieder.

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Erst- Bo« Reichstag.

.'ollst Berlin, 17. Mai 1878.

begn $)er Reichstag genehmigte in seiner heutigen Sitzung wächst die Vorlage betreffend die Festsetzung der Matri-

en h larbeiträge pro 1878/79 und trat dann in die zweite nal t erachung des Gesetzentwurfs betreffend die stattstischen r wl ^Hebungen über die TabackSsabrikatton. In § 1 lagen uten, lkhrcre Abänderungsanträge des Abg. v. Stauffenberg wem er und der Minister Hofmann erklärte sich int Namen ick li kr Bundesregierungen mit dettselben einverstanden. Windt- lders fft bekämpft dieselben jedoch wie überhaupt die ganze ze hv »rlage, indem er für die Steuerreform zunächst einen ssen, ffammtplan fordert, aus dem man ersehen könne, welche . 8 kuckende Abgaben und Lasten beseitigt werden sollen, bevor phizl kn neue Lasten auferlege. Finanzminister Hobrecht weist »heil kauf hin, daß es sich ja hier nicht um neue Stenern es a tobte. Mit der Vorlage wolle man erst die Anhalts- tokte gewinnen, um einen derartigen Gesammtplan vor- uletzt Sttt zu können. Richter (Hagen) weist auf eine Zeitungs- rs « Kiz hm,ach welcher der frühere Finanzminister Camp- bel's tosen von seinem Amte zurückgetreten sei, weil Fürst m- ? ^>uarck von ihm die Schaffung von 200 Millionen cke d trrk neue Steuern gefordert habe, und fragte den jetzigen icke i knizminister, ob er sich hier zu bereit erklärt habe, sie i kst nach einer Aufklärung hierüber würde das Hans

) ®trt festen Punkt erhalten. Minister Hofmann wieder- «l, daß über die Besteuerungsform bie Regierung noch nver toen Beschluß gefaßt habe. Ein Beschluß werbe erst It Z ich ben statfftischen Erhebungen erfolgen. Er bestreitet n D toct bie Richtersche Behauptung, daß Herr Camphausen der! K seinem Pösten zurückgetreten sei, weil er jene jejdji 10 Millionen Mark neuer Steuern nicht habe beschaffen tupti toen. Nachdem noch der Abg. v. Helldorff das

it en »otbement Stauffenberg als eine Verbesserung em-

nte toten, wirb dasselbe unb mit ihm ber § 1 in folgender

»ergc Mng angenommen: »lieber ben Tabacksbau, bie Ta-

beli Fabrikation unb ben Handel mit Taback und Tabacks-

'nkaten im Reich sollen unter Zuziehung von Sachver- .. toigen nach Maßgabe der vom Bundesrath festzustellen- eii ® unb bekannt zu machenden Bestimmungen Erhebungen

i nh .tojtaltet werben, bereu Resultat bem Reichstage mttzu- r & toto ist " In ber weiteren Diskussion werben bie §§

dann wird dieselbe geschloffen und die Sitzung auf Morgen Vormittag 10 Uhr vertagt.

A»Sz«t al den Registern des StandeSamtS der Stadt Marburg,

bestehend auS den Gemeinden Marburg, Ockershausen, Marba», Cappel, Ronhausen und Wolfsbausen.

Vom 11. bis 18. Mai 1878.

Verehelichte.

1) Kaufmann Karl Ernst Andreas Ruez und Sophie Wil­helmine Schlarbaum. u) Taglöhner Johann Heinrich Scheerer von Ockershausen und Dienstmagd Margarethe Bernhard.

Geborene

1) Georg Karl, des Zuschneiders Jean Henrichs S. 2) Katha­rine Margarethe Karoline, des Barbier und Friseur Konrad Hein­rich Boß T. 3) Adolf Ernst Ludwig, des Ofensetzers Christian Philipp Schleining 6. 4) Anna Maria Elisabeth Louile, des Postschaffners Johanners Ruhwedel T. 5) Katharine, des Müller- burschen Johann Wilhelm Peppler zu Marbach T. 9) Katharine Margarethe, des Bäckers Jacob Karle zu Wolfshausen T-

Gestorb ene.

1) Jeanette Sternberg geb. ©bitte, Wittwe de« Obergerichts- Prokurators Dr Karl Sternberg. 67 I. 201. alt 2) Seminarist Justus Friedrich Wicke. 19 I. 6 M. 3 T. alt. 3) Näherin Katharine Meister 39 I. 2 M. 25 T. alt. 4- Des Kaufmanns Albert Heinrich Theodor Ludwig Süß todtgeborener S. 5) Ledige Regine Emilie Blenner. 6'3. 1 M. 16 T. alt. 6) Ackermann Johann Heinrich Geisler von Wolsshausen. 69 1.8 M. 27 T- alt-

Lel-ge-ptzisch- Depesche».

Wie«, 17. Mai. Der Ausgleichs-Ausschuß hat bie Verlängerung bes Provisoriums biö Ende Juni angenom­men. Der Finanzminister erklärte, baß bie Verlängerung ber Handelsverträge bis Ende Juni bauern werbe; bann würben entweder neue Verträge vorliegen ober eine aber­malige Prolongation eintreten. Mit Italien würben bie Verhanblungen demnächst beginnen. Bis zur Wirksamkeit des neuen Zolltarifs werde ein Uebergangsstadium eintre­ten, innerhalb dessen sich zeigen werde, ob Deutschland un­seren Vertragsabfichten entgegenkomme.

Wie«, 17. Mai. DiePol. Corresp." meldet aus Konstantinopel von heute: Totleben bringt energisch auf Räumung ber Festungen in Bulgarien unb setzte, wie ge­rüchtweise verlautet, einen kürzesten Termin für bie be= fiuitive Räumung, drohte auch mit Zwangsmaßregeln. Gestern fand diesbezüglich ein Ministerrath unter dem Vorsitz des Sultans statt, welcher jedoch keinen definitiven Beschluß faßte. Bei dem vorgestrigen Diner beim Sul­tan brachte Zichy bie Frage ber Repatriirung ber bos­nischen Flüchtlinge zur. Sprache. AuS Bukarest vom 16. b. meldet dieselbe Correspondenz von der anhaltenden Bewegung russischer Truppen gegen bie Donau. Fürst Karl habe bas Truppenlager bei Krajowa inspicirt unb sei sodann nach Tnrnseverin abgereist.

Pest, 17. Mai. Das Abgeordnetenhaus hat bie Mo­difikationen ber Spiritussteuergesetze, wie dieselben jüngst von beiden Regierungen vereinbart wurden, angenommen. Das Oberhaus erledigte den Zolltarif und ben Gesetz­entwurf über bie Zulassung gemeinsamer Aktiengesellschaf­ten. Dasselbe nahm ferner einstimmig ben Gesetzentwurf be­züglich Errichtung ber österreichisch - ungarischen Bank als Basis ber Spezialbebatte an unb genehmigte denselben bis zum 8 55, indem es den von beiden Regierungen verein­barten Modifikationen zustimmte.

London, 17. Mai. Im Unterhause kündigte Minister Hicks-Beach an, er werde zu Hartingtons Resolution am Montag folgendes Amendement stellen: das Hans hält die verfassungsgemäße Controle des Parlaments betreffs Aus­hebung und Verwendung von militärischen Streitkräften durch das Gesetz und bie unbezweifelte Autorität des Hauses, Gelder zu bewilligen oder zu verweigern, für völlig ge­sichert und erachtet es deshalb für unnöthig und unzweck­mäßig, irgend einer Resolution zuzustimmen, die die Hände der Regierung bei dem gegenwärtigen Zustande der aus- wärttgen Angelegenheiten zu schwächen geeignet wäre (lauter Beifall der Ministeriellen). Stanford beantragte eine Resolution, welche die Ernennung Wellesleys zum Bot­schaftssekretär in Wien mißbilligt. Stanley vertheidigte die Ernennung. Im Fortgang der Unterhauösitzung fritifirte Duff die betreffende Ernennung Wellesleys. Schatzkanzler Northcote protestirte gegen die Angriffe auf Person und Charakter Wellesleys und erklärte im Namen Salisburys, letzterer habe Wellesley nicht persönlich gekannt unb ihn nur auf Grund seiner in Rußland und im Orient ge­leisteten Dienste und weil er ihm (Salisbury) als geeignet für den Posten erscheine, zum Botschaftssekretär in Wien ernannt. Der Antrag Stanfords wurde mit 250 gegen 83 Stimmen verworfen.

London, 17. Mai. Lord John Ruffel ist heute Nach­mittag gestorben.

London, 17. Mai. Die zweite Ausgabe berTimes" meldet aus Pera vom 15.: Obgleich bie Vorschiebung ber russischen Linien um 4 Kilometer näher an Konstan- ttnopel als jeber politischen Bedeutung entbehrend bezeichnet wird, trägt diese Bewegung doch zur Erhöhung der hier herrschenden Unruhe bei. Fernere Nachrichten melden den Vormarsch von 15,000 Russen vor Kallikratie bis Knt- schnk Tschekmedje und Vorwärtsbewegungen von Silivria auf Kallikrattc, sowie andere ähnliche Bewegungen, in größerer Nähe von Konstantinopel hindeuten. Es geht das Gerücht, die Russen beabsichtigten die Herstellung eines Canals vom See Tschekmedje bis zum Meer, um Schiffen den Zugang zu ermöglichen. Ferner verlautet gerüchtweise, der russische Botschafter habe der Pforte ein Ultimatum überreicht: aber obwohl große Anstrengungen gemacht würden, um die Pforte zu bestimmen, daß sie auf

den Rückzug der brittschen Flotte aus dem Marmarameer dringe, so sei doch noch kein entscheidender Schritt ge­schehen.

Versailles, 17. Mai. Der Senat genehmigte den Gesetzentwurf betr. den Generalstab. Die Jnterpellatton des Bischofs Dupanloup über die Feier des 100jährigen Todestages Voltaire's wurde auf Dienstag anberaumt. In ber Deputirtenkammer erklärte ber Minister des Innern auf eine Anfrage Spuller'S hinsichtlich ber Katastrophe in ber Rue Beranger: es werbe bemnächst ein Gesetz ein­gebracht, welches bazu bestimmt sei, ähnlichen Unfällen vorzubeugen.

Marbur«, 18 Mai. (Marktbericht)Der heutige Wochen­markt war sehr gut besucht. Butter kostete per Pfd. M. 11,15, Eier (Hühner) 910 Stück 40 Psg., Enteneier 2 Stück 10 Psg., Käse per Stück 1012 Psg., Käsemaite per Stück 5 Pfg., Zwetschen per Pfd. 2025 Pfg., Aepfel 4-6 Stück 10 Pfg., Erbsen 1 Liter 25 30 Pfg., Linsen 1 Ltr. 40 45 Pfg., Hafergrütze 1 Ltr. 40 Pfg., Zwetschenmus per Maastopf Mk. 11,4», Wollen-Garn per Gbd. 30 Pfg., Wolle per Pfund Mk 1,40 - 60, Zwiebel per Pfd. 8-10 Pfg., Apfelschnitzen 1 Liter 404 > Pfg, Sellerie per Knolle 35 Pfg., Merettig per Pack 10 Pfg-, Salat per Kopf 5 Psg., Tauben^das Paar 7080 Pfg. Spargel per Pfund 60 Pfg. Ä

Ausruf

zu einer

allgemeinen Landesfeier, um der Freude des deutschen Volkes über die Er- rettnng seines Kaisers einen einhelligen Ausdruck zu gebeu.

Tief erschüttert ist bas beutsche Volk bnrch die Schreckens- kunbe, baß Mörderhand sich bem theuren Haupte seines geliebten Kaisers genaht hat. Zorn unb Erbitterung durch­bebt jedes Deutschen Herz bei dem Gedanken, daß bie schmachvolle That hätte gelingen können. Unbeschreiblich ist bie Freude, daß Gott seine Hand schirmend über unser Oberhaupt hielt. Millionen und aber Millionen möchten sich zum Throne drängen, um dankend unb jubelnb ihre Hulbigung zu bringen. Gewiß handeln wir im Sinne aller echten Deutschen wenn wir den Anstoß zu einer all­gemeinen großartigen Landesfeier geben, bie zweifellos auf bem ganzen Erdenrund, wo deutsche Zunge klingt, begangen werden wird. Die Organisation einer solchen Feier bedarf der Zeit und dürfte deshalb der 28. d. Mts. der geeignetste Tag fein, da er ben Namen "Wilhelnt" trägt.

D'ruml Auf Ihr Deutschen! Frisch an'S Werk! Greift bie Idee begeistert auf, tretet sofort in Stadt und Land zu ComiteS zusammen und zeigt der Welt, wie un­zertrennlich Volk unb Kaiser stnb!

Vertrauensvoll wenden wir uns an Euch, deutsche Bür­ger aller Gauen: Laßt bei diesem Feste die Uitterschiede der Parteien unb bes Standes schwinden, damit es sich zu einem einheitlichen Freuden-Ausbrucke 6er gesammten beut» schen Nation gestalte!

Das varlSufige Lomit« für Düffeldorf: Maler Anbreas Achenbach, Professor. Dr Bausch, Beigeorbneter. Biesenbach, Abvokat-Anwalt unb Reichs­tags-Abgeordneter. Dr. Böttcher, Realschuldirektor. Maler W. Camphausen, Professor. Euler, Advokat- Anwalt. Hartwich, Landgerichs-Assessor. Herchen- bach, Stadtverordneter. Maler Carl Hoff. Keller­man n, evang. Hauptlehrer. Dr. Äiefel, Gymnasialdirek­tor. Kribben, kath. Stadtpfarrer. Kuppe, Präsident des Kriegervereins. Franz Lützeler, Notar. Natorp, Consistorialrath. W. Pfeiffer, Banquier u. Stadtverord­neter. Schaufeil, Advokat-Anwalt. Leonh. Scheuer, Banquier. W. Stü11gen, Juwelier. lff^Wedell, Rab­biner. Ferd.Windscheid, Fabrikant. WVMmann, kath.

Hauptlehrer. Ernst Zapp, Fabrikant.

Vorschlag

zum

Programm der am 28. dieses «»nates, de«Äiltzelms- tage" ftattfindeudeu Nattoualfeter:

Am Vorabend: Einleitung durch Zapfenstreich durch die festlich geschmückte Stadt.

Am 28., 7 Uhr Morgens: Kanonendonner, und Festgeläute. Choräle von den Kirchen; später Gottesdienst in allen Kirchen und Synagogen.

12 Uhr: Spiel der Militär- oder sonstigen Kapellen auf öffentlichen Plätzen.

Mittag: Festessen.

Nachmittag: Ausflug der Kinder unter Leitung der Geistlichkeit, Lehrer Eltern und Freunde.

Bei Eintritt der Dunkelheit: Jlluminatton und Freudenfeuer auf den Bergen.

9 Uhr: Solenner Fackelzug.

10 Uhr: Kanonendonner und Zusammenwurf der brennenden Fackeln unter Absingung der Volkshymne.

Heute Mittag um V22 Uhr verschieb nach schweren Leiben unser lieber Vater, Schwiegervater unb Groß­vater [1430

Johannes Frank

im 72. Lebensjahre.

Die Beerbigung, wozu befonbere Einladung nicht erfolgt, findet Montag Nachmittag um 4 Uhr statt.

Marburg, ben 19. Mai 1878.

Die trauernde« Hinterbliebene«.