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Marburg, Donnerstag, 16. Mai 1878
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x Niederlande und Statthalter von Luxemburg (Witwer
t dem 1. Mai 1872 von der früheren Prinzessin Amalie “'J™ n Sachsen-Weimar). Die jüngste Schwester derselben, y’ rmzessin Luise Margarethe (geb. 25. Juli 1860), ist ver-
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erhöhtem Maße sei es Aufgabe der Negierung, dahin
Een, daß revolutionäre Elemente nicht Die Oberhand LUU! Binnen. Jeder Minister müsse dazu das Seinige thun.
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ellendmachung der damaligen staatsfeindlichen Richtungen leben mußten. -Leine Befürchtungen seien durch das chr 1848 leider bestätigt worden. Jetzt wiederum und
1532 ist Petrus Paganus, ein gewaltiger Poet, auch Professor Poeseos in der hohen Scbul zu Marpurg, zu Wanfried an der Werra geboren. Und hernacher auch daselbst gestorben.
1567 ist zu Cassel in Hessen Philips von Gottes Gnaden Landgraf zu Hessen, Grafe zu Catzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain und Nidda, unser gnediger Landssürst, dem Gott genade, gestorben, seines alters 63,
uach Frankenberg hat retten wollen, plötzlich auf dem Weg durch ein zufallende Onmacht vom Pferd gefallen und um 10 uhr vor Mittag verschieden.
1571 ist Nicolaus Asclepius Barbarus von Cassel, - «in Doclor der Rechten und Professor zu Marpurg
folge Graf Lehndorff, General- und Flügeladjutant Sr. Majestät des Kaisers genannt.
Die Nachricht von dem Beschluß der Pforte, die Festungen Varna, Schumla und Saturn sofort räumen zu wollen, wird widerrufen. Inzwischen hört man aus London von dem allgemeinen Inhalt der englischen Wünsche und Bedingungen: eine erhebliche Reducirung Bulgariens und im Allgemeinen Concessionen, welche das durch den Stefano- Vertrag hergestellte Uebergewicht Rußlands über die Türkei neutralistren.
Das „Memorial Diplomatique" will aus sicherer Quelle erfahren haben, das Londoner Kabinet habe über den Hauptpunkt, das heißt die Erörterung des jüngsten Vertrages von San Stefano, Rußland durchaus kein Zugeständniß gemacht, und Lord Salisbury habe bei verschiedenen Unterredungen erklärt, der Friede hänge ausschließlich von der Entscheidung des Petersburger Kabinets ab. Das Londoner Kabinet habe dem Grafen Schuwaloff weder ein förmliches Programm, noch einen Grundriß dazu mitge- theilt. Lord Salisbury soll dieser Quelle zufolge den mg- lischen Botschafter in Petersburg angewiesen haben, von der russischen Regierung Austlärungen über die Ausrüstnng der „Cimbria" zu verlangen.
gestorben, ligt daselbst auf dem Pfarrkirchhofe an der Chorthür begraben. (Nig.)
1572 ist Wigandus Happelius, ein Doclor und Professor der Rechten, auch Bürgermeister zu Marpurg, in seinem Bürgermeister-Amt Christlich gestorben.
1579 ist Elisabeth, Nicolai Vigelii L ü. D. und Professoris zu Marpurg Hausfrau gestorben.
h«adert.
(Fortsetzung.)
März.
1591 starb Caspar Kirchhoff, Rachsverwandter zu Marpurg, seines alters über die 90 Jahr.
1575 ist Mag. Abraham Saur (autor huius Diarü) am Fürstlichen Hessischen Hvfgericht zu Marpurg vor einen Advocat und Procurator, hinsürter in Gerichtlichen Sachen zu handle«, durch den Hessischen Hof- richler, Herrn Arnold von Viermünden, angenommen
Tagesbericht.
Eine doppelte Verlobung im Königlichen Hause ist am tontofl (13. Mai) bei einem Festmahle im Königlichen
Der „Berliner Aktionär" veröffentlicht einen Erlaß Handelsministers vom 4. Mai, welcher die Staats-
April.
1512 ist das Rathhaus zu Marpurg zu bauen angefangen worden, im anfang des Lenzes.
— 1573 ist Johannes Klotzius, Hessischer Fürstlicher Raht und nunmehr Canzler zu Marpurg, in Doctorem Juris creirt worden.
Deutsches Reich.
** ©erlitt, 14. Mai. Die „Prov.-Corresp." gibt heute ebenfalls eine zusammenfassende Darstellung der Vorgänge während des Attentats. Trotz ihrer Kürze weicht dieselbe in einigen Punkten von den bisherigen Zeitungsberichten nicht unwesenttich ab. Da man annehmen muß, daß die „Prov.-Corresp." aus authenttschen Quellen schöpft, so dürsten die früheren Darstellungen zu berichtigen sein, nammtlich was das Benehmen Ser Großherzogin Don Baden anbelangt, von deren Schreck und Aufregung die Zeitungen allerlei berichten, während aus dem halbamtlichen Blatt hervorgeht, daß dieselbe erst nach der Rückkehr in das Palais dem Kaiser den Zusammenhang deS Vorganges, wie sie ihn gesehen hatte, mittheilte. Die liberalen Blätter erkennen sämmtlich an, daß, ob nun das Verbrechen einen isolirteu oder verzweigten Ursprung haben mag, die entschiedene Einwirkung der Sozialdemokratte indirekt durch die Verwirrung und Verwilderung, welche sie in den sittlichen Vorstellungen zahlreicher Volksschichten anrichtet, zugestanden werden muß. Eine sonderbare Ausnahme macht die „Germania", welche sich zur Vertheidigerin der Sozialdemokratie mit einer Wärme aufwirst, deren Grad wenig zurückbleibt hinter derjenigen der sozialdemokrattschen Presse selbst. Auffallend ist die Drohung, mit der das Blatt seinen
25. 1580 hat zu Kestatt am Main in der Grafschaft Hanau Margretha, Henrich Steins eheliche Hausfrau, zwei Kinder geboren, so noch bis uf 2 Monat unzeitig gewesen. Diesen Kindern sind die Beuch zusammen * gewachsen, und das eine hat des andern hals mit seiner Hand angegriffen. Als sie verschieden, hat man ihren Leib mit Messern geöffnet und hat bei dem einen funden das Herz, Milz und Leber, das ander hat gehabt zwo Nieren, ein jedes eine Lunge; eins hat gehabt das Eingeweid und Magen, das ander den Asterdarm, dardurch der natürlich Stulgang geht, ein jeders hatte sein knäblich Gemächt. (Conr. Cleß) Diß und dergleichen Exempel werden uns zu Warnung von Gott dem Allmechtigen fürgestellt.
28. 1581 hat die junge Bürgerschaft zu Marpurg in Hessen das Spiel von der Esther oder Haman öffentlich auf dem Markt mit sonderlichem Pracht und Lob gehalten und ausgeführt.
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4. 1578 ist Mag. Alexander Saur aus dem Paedagogio von Marpurg gezogen und zu Creuzenach Rector Scholae worden.
7. 1581 ist Christina, Mag. Abrahams Saurs Tochter, zu Marpurg um 9 schlage des Abends geboren.
• 1548 hat Mag. Henricus Orthius der Stipendiaten Ephorus und der H. Schrift Professor zu Marpurg, mit Jungfrau Charitas, Magistri Adami Vegerii des Hessischen Herrn SuperintendentiS Tochter, Hochzeit gehalten. _ *
— 1568 ist Georgius Sohn zu Marpurg Baccalaureus worden.
9. 1580 ist Catharina Gramm, geborne Zengerin, des Gestrengen, Edlen und Ehnwesten Burkhards von Cram Statthalters an der Löhne ehelich Gemahl und HauSstau, der Gott gnade, zu Marpurg gestorben.
10. 1570 als die Sonn in das Zeichen des Stiers ist gangen, darvon die Astrologi sagen, daß es dann gut Werber nemen sei, hat Mag. Rudolphus GocleniuS, em vornehmer, gelehrter Mann und Poeta, Professor
bt mit dem Prinzen Arthur von Großbritanien, Herzog Lrtikl » Connaught (geb. 1. Mai 1850). Die Hochzeit des Zustcher figenannten Brautpaare- wird der „Prov.-Corr." zufolge rmuchlich im August d. IS., die zweite erst im Winter
»-besondere komme eö darauf an, daß die Religion ht verloren gehe. Dies zu verhindern, sei die haupt- hlichste Aufgabe. — Die „Prov.-Corresp." meint, die ichstagö-Session werde keinesfalls vor dem 25. Mai --Glossen werden können, ter sin> -----------------
Der „Prov.-Corr." zufolge erwiderte der Kaiser bei A am Sonntage in Gegenwart des Kronprinzen stattge- ölen Empfange des Staatsministeriums aus die Glück- ^Mmsch-Ansprache des ältesten Ministers, des Justtzmini- Leonhardt: Es sei das dritte Mal, daß auf ihn ssen werde: so erschütternd und betrübend das sei, finde er doch Trost in der Theilnahme der Bevölkerung, äche sich vom ersten Augenblicke an so lebhaft kundge- lat und die ihm sehr wohlgethan habe. Man dürfe che Dinge in keiner Weise so leicht nehmen; et habe in
chlosse verkündet worden. Die älteste Tochter des Prinzen rd der Prinzessin Friedrich Carl, Prinzessin Marie (geb. - -- t. September 1855), ist verlobt mit dem Prinzen Heinrich $ Niederlande (geb. 13. Juni 1820), Bruder des Königs
«eigen nimmt entgegen: eSxpedttion ».Blatt* nie b.flnncncen-Sureau, n Th. Dietrich & So. in jfiel und Hannover; Th. Zürich in Frankfurt a.M.; aasenstein &, Bögler in eastfuit a. M., Berlin, nprig, Mn rc.; Rudolf i»sie in Berlin, Frank
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Artikel schließt, daß nämlich die Sozialdemokraten etwaigen Repressivmaßregeln aus Anlaß des Attentats gegenüber nicht die Geduld zeigen würden, welche die katholische Bevölkerung gegenüber den gegen sie angeblich verhängten Maßregeln nach dem Attentat von 1874 bewiesen habe. Die „Germania" steigert ihre Drohung bis zu den Worten, es könnte ein Funke in ein Pulverfaß fallen, bei dessen Explosion mancher sein Leben verlieren würde, der es bisher noch fest gesichert hielt. Ein Wort des Commen- tars diesen Auslastungen hinzuzufügen, ist wohl überflüssig. — Heute findet im Reichstag eine vertrauliche Sitzung deS Staatsministeriums statt. — In einem Circularerlaß des Oberkirchenraths an die Conststorien wird folgende Erklärung des Cultusministers kundgegeben. Die Bestimmung de- § 26 Abs. 1 deö Gesetzes vom 11. Mai 1873, wonach die Vorschriften dieses Gesetzes über die Ablegung einer Staatsprüfung zum Nachweis einer bestimmten wissenschaftlichen Vorbildung keine Anwendung finden solle auf Personen, die vor Verkündigung dieses Gesetzes im geistlichen Amt angestellt worden oder die Fähigkeit zur Anstellung erlangt haben, soll nicht nur auf das geistliche Amt der preußischen Landeskirche, sondern auch auf das aller Landeskirchen innerhalb des deutschen Reichs Anwendung finden. — Einem Bericht der Normal-Aichungskom- mission über das Jahr 1876 entnimmt die statistische Correspondenz, daß in dem genannten Jahre neue Gegenstände geaicht worden sind 2501798, im Verkehr gewesene Gegenstände neu geprüft 74032. An Gebühren vereinnahmten die deutschen Aichämter, bereit 1194 bestanden, 763805 M., außerdem noch 11991 M. Entgelt für die Prüfung neuer oder unrichtig befundener sowie im Verkehr gewesener Handelsgeräthe. — Eine amtlich ausgestellte Uebersicht der 1877 bei den Gymnasien abgehaltenen Maturitätsprüfungen ergibt, daß bei den 239 Gymnasien in Preußen sich 3262 Aspiranten gemeldet halten, von diesen traten zurück 321, zurückgewiesen wurden 93, zur Prüfung zugelassen 2848, von welchen letzteren 2607 das Zeugniß der Reife erhielten, 241 die Prüfung nicht bestanden. Von den mit dem Zeugniß der Reife versehenen widmeten sich 2230 den Universitätsstudien. — Hödel fuhr bei dem gestrigen Verhör fort, zu leugnen. Nach Skeuditz und Leipzig erging die Weisung, mehrere Personen zu vernehmen, event. zu verhaften, welche dringend verdächtig sind, mit Hödel in Verbindung gestanden zu haben.
Ausland.
Wie», 14. Mai. Das „Fremdenblatt" gibt der Entrüstung Ausdruck, welche das Attentat auf den deutschen Kaiser allerwärts, bei allen Parteien ohne Ausnahme hervorgerufen. Die Glückwünsche, welche seit vorgestern von seiner Erlösung jaus ,ber Custodien 5, seines Reichs 50 jar.
Jost Wöhl, VulleinS genannt, von Wetter, em sehr gelehrter Mann, des Paedagogii zu Marpurg Rector und der Hebräischen Sprach da- selbsten publicus Professor, mein lieber Praeceptor, Christlich von dieser Welt abgeschieden. Gott wölle seiner Seelen gnedig fein.
S,nh ^lltn auf das Eingehendste anweist, bei Submissionen rauer 'Unternehmern mit aller Billigkeit und Bereitwilligkeit Verl «r* enzukommen.
______- Als Nachfolger des Grafen Otto zu Stolberg - Werni- ; längs als Botschafter in Wien wird der „Köln. Ztg." zu-
und beeidiget worden, seines alter- 30 jar.
1563 ist Johannes Matthaeus, Med. D. und der ,„ö. Statt Alzey bestallter Medicus und Phyficus, DoctoriS osenstra ’ Gunradi Malthaei vierter Sohn, zu Marpurg des Abends zwischen sechs und sieben nhren geboren.
1557 starb zum Frankenberg der Edle und Ehrnveste Raba von Derschen, ligt daselbst in der Pfarrkirchen begraben.
1563 ist Herman von Viermund, Trost zum Dringenberg und Amtmann zu Medebach gestorben, seine- atters 62 Jar.
1564 ist Christina Müllerin, Philips Blanckenheims Hausfrau, zu Marpurg seliglichen in Christo gestorben.
1573 ist Johan Streithof, ein Gotsfürchtiger und aufrichtiger Mann und Schultheiß zum Frankenberg, als er zu Rodenau in der Predig gewesen und widerum
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