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Mtzeuhausen, 8. Jan. Heute Morgen fand man

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vermö «fier empfing gestern eine Deputation von hier arbei- rort; g «i deutschen Maurern welche mehrere Beschwerden er Ung brachten. Graf Münster äußerte sein Bedauern darüber, ondern die deutschen Maurer sich hätten bestimmen lassen, in t ist । den Arbeit zu nehmen, und erklärte, er werde in Deutsch­er Qi > vor weiterem Zuzug warnen lassen. — Midhat

% vermischtes.

Lande, 6. Januar. (Zimmerheizung.) Ueber ? Gegenstand schreibt Professor Dr. Reklam: Wer die ^Erheizung über 15 Grad erhöht, wird bald merken, Mr Wärmebedürfniß sich stets steigert und bald 17,

hier z. B.

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eine 9T es die Umstände zuließen, den Schatz-Secretär zu ,en rool ® Zeichnungen auf die vierprocenttge Anleihe auffor-

[er an rviyeuyauien, ö. ^mt. -yeure wcorgen jano man tasiach str Nähe von Friedland die Leiche eines etwa 18- bis rräsidei ihrigen Mädchens, dem der Kopf fast ganz abgeschnitten sofort I - Das Mordinstrument, ein einfaches Messer, lag da- achle. Das unglückliche Mädchen mag sich verzweifelt ge- genomi ck haben, beim ein größerer zertretener Platz deutet ht ang unzweifelhaft an. Man vermuthet, daß Eifersucht

and PMNg des L ndgerichts in hiesiger Stadt abgefaßt und d dieselbe im Laufe des heutigen Tages durch Plakat den Sttaßenecken zur öffentlichen Kenntniß gebracht dm. Im Laufe des Vormittags haben die der Petition

He der schrecklichen That sei. (K. Tgp.)

HlMau, 8. Jan. Gestern Abend wurde, wie der „H. sgegebc meldet, angeregt durch einige Einwohner hiesiger ' ' dt, eine Petition an das Herrenhaus bezüglich der Er­

chen Ä ß vom 13. Dezember befreit. Was nun aber die Fol- «euen mgen angeht, die aus dieser neuen Stellung für die nd Tri tag Frankreichs in der orientalischen grabe sich er= ,ewähri m, so haben wir nie daran gezweifelt, gaß Herr Wad- t ber3 gton entschlossen sei, die Neutralität Frankreichs auf- arn eß t zu erhalten. Es wäre Mißdeutung, wenn man den

en Vormstegen und Klostersande mit der Stadt- Colck 6ttn6c Elmshorn; 3) betreffend die Aufhebung der in ehemals Herzoglich nassauischen und Großherzoglich ochen Gebietstheilen der Provinz Hessen-Nassau bestehen- z. gesetzlichen Beschränkungen der Uebergabe des Grunb- Gentn w seitens ber Eltern an ihre Kinder. — Alle drei : von ^dtn werden ohne Debatte unverändert angenommen, mmes herauf erledigte das Haus eine große Anzahl Petttionen er an w von localem oder persönlichem Interesse.

ehört i 6» ist hier eingetroffen.

Washiugtou, 8. Januar. Das Cabinet beschloß, so-

: kein dlß stehen wollte, daß unser Land seine bisherige Zu- iten, ii Haltung aufzugeben gesonnen sei."

Lxmdou, 9. Januar. Der deutsche Botschafter Graf

leisten een. Im Laufe des Vormittags haben die der Petition onpri« folgenden Listen bereits eine sehr große Anzahl Unter- egraph tan hiesiger Bewohner erhalten. Die Petitton an daö t gerii tteuhaus geht mit den Unterschriften versehen noch heute ®b nach Berlin ab. Seitens der Stabt ist auch nichts Mitgli Ersucht gelassen worben, um das Landgericht zu erhal- . Qurii und ist zu dem Zwecke in den letzten Tagen noch eine rinz A <tion an die Mitglieder des Herrenhauses gesandt worden.

W«z, daß Frankreichs auswärtige Politik nicht wohl E übel von ber frommen Partei abhing unb dieser ge- Men mußte sobald sie es verlangen würde. Die Mi- ■ir, welche aus der Politik des 16. Mai hervvrgingen, itorisch cm unvermeidlich die Gefangenen ber klerikalen Partei; t ben 5 । dieser falschen und gefährlichen Lage hat uns das Ca-

-tugal Si» 8ex6tß|r.

;en M Berlin, 9. Januar 1878.

mit Ä Ai der heuttgen (42) Sitzung des Abgeordneten- t. — 1 dies erfolgte die Mittheilung, daß vom Handelsminister :rö,"tni Entwurf eines. Gesetzes, betreffend die Uebernahme o Zinsgarantie des Staates für eine Eisenbahn von ig baü °oaU bis zur preußisch-mecklenburgischen Grenze, ein- Gemei vigen sei. — Aus b»r Tagesordnung steht zunächst die So«! & Berathung der gestern in zweiter Lesung genehmig- len E^etzentwürfe, 1) betreffend den Rechtszustand des dem Großhe^ogthnrn Mecklenburg-Schwerin von den parken Retzow und Quaslin an Preußen abgetretenen ^stheils, sowie die Abtretung eines preußischen, in Feldmark Stepenitz (Regierungsbezirk Potsdam) bele- Gebietstheils, an das Großherzogthum Mecklenburg­erin; 2) betreffend die Vereinigung der Fleckens-

cn sich Ix Gemeinderath von Paris ist geblieben was er war; Parlaq r Stimmen mehr als früher gehören den Radikalen an, sie Drosesfi Hen keinen Unterschied in dem Gesammtbild desselben, ehaupts Der Temps gibt heute einige Erlänternngen über seine ensftch Mung der äußern Polittk Frankreichs. „Die Politik i befiel 116. Mai", schreibt er, „stellte eine stillschweigende Ver- was । eerung zu Gunsten der weltlichen Macht des Papstes, )ie Bei » eine dauernde Drohung gegen Italien dar. Hinter ie sie flen aber stand die schützende Macht Deutschlands, so te Ein, die Polittk des 16. Mai chatsächlich eine stille Feind- n PH« jfeit zwischen Frankreich und derjenigen Macht unter-

' ( die wir vor Allem über unsere Pläne beruhigen [ten, und baß sie uns vor ganz Europa verbächtig hte. Wir wollen nicht leugnen, daß Herr v. Broglie , Herzog Decazes in ihren Depeschen gegen bie Absichten er ein Bitten, welche die öffentliche Meinung ihnen zuschrieb, ihre gj r es ist nur zu klar, daß jene Proteste zu nichts dienen »reffen nten. Es handelte sich nicht um die Frage, welches die dsölllichen Ansichten jener beiden Staatsmänner waren;

I den auswärtigen Höfen gegenüber fehlte, das war der

ja 20 Grad nicht mehr genügen. Der Grund ist folgen­der: Beim andauernd starken Heizen trocknen die Wände, sowie bie im Zimmer befindlichen Gegenstände ans. Je mehr sie ihre Feuchtigkeit verlieren, um so mehr saugt die trockene Luft die Feuchttgkeit da auf, wo sie dieselbe fast allein noch findet: Bei den Menschen. Die nnmerkliche Ausdünstung der Haut unb Lunge wird gesteigert. Da nun diese Verdunstung von Feuchtigkeit uns viel Wärme entzieht, so wird durch die gesteigerte Ofenwärme allmälig auch das Wärmebedürfniß gesteigert und ber Öfen erscheint als ber bester Freund — ein Feind! Denn in der erhöhten Zimmerwärme dünsten auch alle anderen Gegenstände mehr ans und die Lust wird verschlechtert. In der warmen Luft athmen wir weniger Sauerstoff (unser nothwendigstes Lebensbedürsniß) und der Stoffwechsel wird langsamer unb geringer, der Appetit mindert sich es tritt mürrische Simmung ein, der Schlaf ist kurz und unruhig, alle Verrichtungen des Körpers lassen zu wünschen übrig. Da haben wir das treue und betrübende Bild der .Bureauarbeiter, der älteren Kaufleute, der viel im Zimmer lebenden Frauen und alten Mädchen, kurz der meisten Stubenmenschen im Winker! Nur diejenigen, welche ihrem Öfen niemals gestatten, die Luft über 15 Grad zu erwär­men, sind diesen Leiden nicht unterworfen. — So Herr Professor Dr. Reclam. — Wie sieht's aber bei uns auf dem Laude in den Wohnzimmern aus? Tritt man, ans der frischen Luft kommend, in ein solches Wohnzimmer, so stockt einem der Äthern vor Hitze und Dunst. Da werden Fenster und Thüren sorgsälttg verschlossen gehalten, damit ja die dem Öfen entqualmenben Dünste nicht abziehen können unb auf biese Weise eine Lust gebilbet, bie nichts weniger als gesnnb ist.

— Ein menschensteunblicher Wunsch. Daß in Geld­angelegenheiten bem Gemüth keine schwerwiegenbe Stimme eingeräumt werden darf, diese Geschäftsmaxime hat schon in einem zum geflügelten Worte erhobenen Ausspruch eines hochbegabten Finanzmannes Ausdruck gefunden, dem man aber außer seiner großen Bedeutung im Bankwesen auch ein warmes Herz nachrühmen darf. In welchen hohen Grad von Gefühlsrohheit indessen geschäftliche Gemüthslosigkeit ansatten kann, hat jüngst ein Berliner Kaufmann durch ein Schreiben der Leipziger Disconto - Gesellschaft erfahren müssen. Um bei dem schlechten Stande seines Geschäftes dem drohenden Concurse vorzubeugen, hatte derselbe einen außergerichtlichen Accord mit seinen Gläubigern angebahnt und von diesen war auch die überwiegende Mehrzahl dem Vorschläge geneigt gewesen. Nur die oben bezeichnete Bank­firma nicht. Derselben hatte zur Sicherstellung ihrer For­derung ber Gemeinschulbner seine Lebensversicherungs-Police verpfänbet. ?Jm Besitze bieser zweifelhaften Deckung wies die Gesellschaft nun das Bittgesuch, dem Arrangement bei­treten zu wollen, von der Hand. Und in dem dem sächsi­schen Charakter so eigenen schneidigen Geschäftston fügte sie am Schluß des Schreibens gemüthvoller Weise wörtlich hinzu: „Wir können nur wünschen, daß Sie recht bald eines natürlichen Todes sterben!" Welch ein freundlicher Wunsch aus jpetrefaktem Menschenherzen! Und dieser gerade ersonnen, unmittelbar vor dem schönen Weihnachtsfeste.

Mailand, 31. December. Gestern Abend um 5 Uhr begab sich der Erbauer ber Galerie Victor Emanuel, Archi­tekt Giuseppe Mengoni, mit bem Architekten Solmi unb einem Assistenten auf ben Öuerbau des nun vollendeten großen Bogens gegen den Domplatz, um einige Verfügungen bezüglich der Wegnahme des Gerüstes zu geben, als sich ein nachlässig befestigtes Brett überschlug und den Erbauer vom obersten Theile des Querbaues in den noch von Bret­tern umgebenen Vorraum herabwarf, wo Mengoni augen­blicklich den Geist aufgab. Heute, als am letzten Tage des Jahres sollte der Bogen contractlich vom Erbauer dem Gemeinderath übergeben werden und in wenigen Wochen sollte das Kunstwerk, von seinem Gerüste befreit, die Arbeit des Meisters loben und bemfelben bie lang ersehnte Ge- nugthuung gewähren. Der beutsche Kaiser, ber deutsche Kroiiprinz, ber Kaiser von Brasilien unb alle hohen Per­sönlichkeiten, welche feit Jahren hierher kamen, »erlangten ben ebenso großen als bescheidenen Architekten zu sehen, zu sprechen unb ihm ihre Ueberraschung über ben Bau unb bie völlige Zufriedenheit auszudrücken, wie er denn auch mit vielen örben geschmückt würbe. Mehrere benffche Blätter, wie bie „Jlluftrirte Welt" von Hallberger, wid­meten dem italienischen Architekten in anerkennendster Weise größere Mittheilungen. Mengoni ist 45 Jahre alt gewor­den und hinterläßt eine 25jährige Wittwe unb zwei Kinder.

— Aus San Francisco, ber Hauptstadt Kaliforniens, wirb geschrieben: „Der große Dieb kann hier zu Lande durchgängig ungestraft sein Handwerk treiben, zumal wenn es sich um Hunderttausende und Millionen handelt, denn wird ein solcher Dieb wirklich gefaßt und übersühtt, so vermag er sich im Gefängniß fürstlich einzurichten; er läßt sich keinen Genuß abgehen unb ist durchgängig im Stande, durch Cession eines Theiles seines Raubes ein vortheilhaftes Compromiß zu erzielen. Wie in Geldangelegmheiten, so in der Politik; der „Pettifogger" ist verächtlich, aber ein Senator, der seinen Sitz erkaufte, sehr ehrenhaft. Ebenso ist eS im höchsten Grade bedauerlich, daß in einem Lande, in dessen Schooß die gütige Natur so vielseitige Schätze ausgeschüttet hat, man sich nicht mit weiterer Erforschung derselben begnügt, sondern häufig seine ganzen Geisteskräfte und selbst bedeutende Capitalien daran setzt, um durch Täuschung seiner Mitmenschen sich zu bereichern. Man sollte glauben, das 1850 üblich „Salzen" (mit Goldstaub bestreuen) ausgewaschener golddiggins und der Versuch,

einen District im Staate Montana als ein ungeheures Diamantenfeld auszuposaunen (nachdem dasselbe mit in London gekauften rohen Edelsteinen bestreut worden), sei genug der Lection gewesen, um gegen solche Schwindler auf der Hut zu sein; dennoch behauptete kürzlich ein Ore- gonier: „Er kenne in seinem Staat einen See, dessen Schlamm derart mit Silbertheilchen geschwängett sei, daß es nur des Quecksilbers bedürfe, um ein reiches Amalgam darzustellen;" hier zeigt aber die Wissenschaft, daß die vorgelegte Probe in der Natur nicht vorkomme. Wie der Mensch hier gezwungen ist, seine Körperkräfte auf bas Aeußerste anzuftrengen, um mit seinem Mitmenschen zu concurriren, so werden auch die Denker herausgefordert, durch Erfindungen und Verbesserungen neues zu schaffen, wobei freilich mancher auf Abwege gerälh."

Telegraphische Depesche«.

Berlin, 9. Jan. Der „Kreuz-Ztg." zufolge ist über die Wiederbesetzung der durch den Tod des Generals von Schwarzkoppen erledigten Stelle des commandirenden Gene­rals des württembergischen Armeekorps noch keine definitive Bestimmung getroffen.

Wie«, 9. Januar. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel von heute: Die birerten Anknüpfungen wegen eines Waffenstillstandes ließen längstens in drei Tagen dort die Mittheilung der russischen Waffenstillstands- bedingungen erwarten. Man glaube, das russische Ober­kommando werde jedoch höchstens einen sechswöchentlichen Waffenstillstand zuzugestehen geneigt sein. — Der näm­lichen Korrespondenz wird aus Bukarest vom 8. Januar gemeldet: die türkische Festungsbesatzung von Widdin hätte einen Ausfall gegen die rumänischen Truppen gemacht. — Die Kälte hat sich in Bulgarien bis zu 18 Grad gesteigert und forbert viele Opfer.

Rom, 9. Jan. Der König empfing heute Nachmittag ben Priester, welcher ihm bie Sterbesakramente spendete, in sehr ruhiger Stimmung. Er ließ den Kronprinzen und seine Gemahlin rufen, mit denen er einige Minuten sprach. Einige Momente darauf nahm der Frieseiausschlag zu. Der König ließ sodann seine Umgebung berufen und richtete sodann an Jeden einige Worte. Einige Augenblicke daraus starb der König. Die Nachricht, welche sich alsbald ver­breitete, verursachte eine allgemeine und große Bewegung. Die Kaufläden wurden geschlossen. Kronprinz Humbert wurde zum Könige von Italien proclamirt und bestätigte die Minister in ihren Stellungen.

Paris, 9. Januar. Bei Uebernahme des Vorsitzes im linken Centrum hielt Leon Renault eine Rede, in der er sagte: Die Republik wird den Vertretern Frankreichs im Auslande vorscheiben, zu erklären, daß Frankreich un­abhängig ist, von den ultramontanen Doktrinen, daß es 'bem Geiste ber Eroberungen abhold und socialistischen Um- trieben feindlich ist. Das Mnisterium muß darüber wachen, daß die Armee niemals ihrer Aufgabe, daß Vaterland und die Gesetze zu vertheidigen entfrembat werbe. Wir müssen beweisen, baß bie Republik fähig ist, bem Lande Frieden und Wohlstand zu verschaffen.

Petersburg, 9. Jan. Amtlich wird aus Bogot vom 8. d. gemeldet: In der Nacht vom 6. auf den 7. d. sen­dete General Karzeff 4 Bataillone nebst 300 Kosaken ab, um die türkische Position zu umgehen, welche den Weg vom Trajanswall versperrte. Nachdem die Logements im Rücken der Türken bei Cvrnar besetzt waren, brachen auch die übrigen Truppen zum Angriff auf. ‘ Am 8. Januar wurde eine türkische Red oute, das sog. „Nest" eingenommen und die Fahne des Jngermannland'schen Regiments auf derselben aufgepflanzt, welche somit auf einem der höchsten Punkte des Balkans weht. Die Türken flohen, verfolgt von den Kosaken. Die russische Avantgarde wurde auf Teke birigirt. Der russische Verlust war unbebeutenb. — Am 7. d. vertrieb Oberst Kraßowsky mit bem Jakutzky'schen unb Wratka'schen Regiment 12 Tabors Türken aus der befestigten Position bei Dewitschja Mogila (Mägdegrab) und warf dieselben bis Staraja Reha zurück. Die Türken ließen über 270 Todte auf dem Platz. In Achmedli mach­ten die Russen große Bente. Ihr Verlust an beiden Tagen betrug: 18 Mann tobt, 2 Offiziere, 187 Mann verwundet, 7 Mann vermißt.

Petersburg, 9. Jan. Den russischen Erfolgen im Balkan legt die öffentliche Meinung, nachdem auch der Trajanpaß forcitt worden, eine große Bedeutung bei. Man glaubt die Widerstandsfähigkeit des Feindes gebrochen. Seine Verluste gelten für unersetzbar, während die unse­rigen, obgleich groß, weit weniger als die Hälfte des nor­malen Jahreskontingents ausmachen. Umsomehr ist die Hoffnung vorherrschend, daß fremde Aufmunterung nicht eintreten und so weiteres Blutvergießen vermieden werde

«oustauliuopel, 9. Jan. In der gestrigen Sitzung der Deputirtenkammer erklärte der Minister des Auswär­tigen, Server Pascha, am Schluffe seiner Rede: Wir mach­ten Anstrengungen, Europa für unsere Sache zu interessiren, die Anstrengungen sind leider unftnchtbar gewesen. Wir sind ifolirt, haben keine Hoffnung auf europäische Allianzen und verhandeln über einen Waffenstillstand, welcher zum Frieden fühtt. Sobald der Waffenstillstand abgeschlossen ist, wird derselbe den Kammern zur Genehmigung mitge- theilt werden. — Die Kammer erflärte sich durch die Aus­einandersetzungen der Minister, namentlich durch die Dar­legung der Politik Server Pascha's befriedigt.