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FJ »lLaen nimmt entgegen: «"Wprdttion d.Blattes,

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^Annoncen-Bnreanx <Ö). Dietrich & Co. in g und Hannover; Th.

tfurt a. M., Berlin, -v iig, Köln ic.; Rudolf ^adi L in Berlin, Frank­furt a. M. rc.

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daselbst; Invalidendank in Berlin; W. Thienes in Elberfeld; E. Schlotte in Bremen.

JHarßlirg, Donnerstag, 15. November 18774 # 8 MA Z i -------------------- ai9 W

Anzeigen nimmt entgegen: » die Expeditton d.vlattes, sowie d.Annoncen-Bnreaux von ®. L. Daube & Co. in Frankfutt a. M.; JSger'sche Buchhandlung dasttbK;

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Erscheint täglich außer den Werttagen nach vmm» und Feiertagen. Preis fit das Quartal mit der wöchentlichen Beilage3InfhrirtHennteetllnti" durch die Exveditton (Xoch'sche Buchdrucker«i) bezogen t\ Marl, durch die Postämter des Deutschen Reiche- t Mark 5» Pf,. (tjL Bestellgebühr). JuserttonSgebädr für die gespaltene geile Ich Pf,.

Für in der Expedition zu ertheilend« Auskunft und Annahme von Sdresien werden 86 Pf«, berechnet.

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uK 1877 octor.

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glauben dem Leser schon jetzt eilte Erklärung der 'end geschilderten Thatsachm schuldig zu sein, eine g, dir der gesamwtcn Emwohuerschajt schon am

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< klang fürchterlich, dieser Gruß, Hohn, Spott, g konnte man auS ihm hetauShö-en, vev Kämmerer . rS eiskalt.

Mt Bürgermeister forderte die Anwesenden, unter Er- der Ursache zum AuSeinandergehen aus und verüeß «atz, der auch bald von den Neugierigen und den .baren Spritzen geräumt wurde.

7$t Stunde später lag die Stadt wiederum im tiessten

Lage-derieht.

Der Entwurf einer Gerichtsgebührenordnung für das Ische Reich ist im NeichSjustizamte nunw hr festgestcllt wird in den nächsten Lagen an die Regierungen der »Maaten gesendet werden.

Um ei» Amt.

Humoristische Novelle von A. OAar SlauSmann.

(Fortsetzung.)

iuder Lärm? WuS soll das heißen? Wer hat

Lärm gemacht?"

n unglücklicher Zufall, Herr Bürgermeister, ganz weiuea Willen, ich wollte*

so Sie Herr Kämmerer habe« blinden Lärm ver- ?*

der ThatI ich bi» gänzlich unschuldig, eS war ßorständniß"

»Schon gut!" erwiderte der Bürgeimeister,die Sache s caS Strengste untersucht werben! Herr Kommis

wandle er sich au Müller, der ihm gefolgt war, Haden rS selbst gehört, der Herr Kämmerer gesteht wnbee Lärm verursacht zu haben! Gute Nacht Herr

runde gelegten SubmisfionS- und KontrakrSnorwalieu gemeinsamen Revision unterzogen und über einheitliche ine Bedingungen sür die Arbeiten, Lieferungen und llnternehmungeu unter sich eine Verständigung erzielt, känigliche Eisenbahndirektion fordere ich zur Bericht nz darüber auf, ob diese allgemeinen Bedingungen halb Ihres GeschäftSb-zirkeS zur praktischen Anwen gelangen und zutreffenden Falles, ob dieselben dort in einem oder dem anderen Punkte modifizirt sind ob sür einzelne SubmifstonSobj kte noch die bisher gewesenen Bedingungen beibehauen worden fi.it>. Die

Bereich Ihrer Verwaltung zur Zeit maßgebenden einen Bedingungen sind in je zwet Ex mplaren ein­en. Ferner wolle die königliche Eisenbahndinktion sich äußern, ob bei Handhabung j ner Bedingungen e Mißstände hervorgetreten oder von Lieferanten Iln ernehmern beachtenSwerihe Beschwerde« angebracht Namentlich wird daraus eiozugehen sein, ob die allge- A Bedingungen rückstchtlich der Einziehung und Ein- g vou Kautionen, der Festsetzung von Ko.,ventional- n, der Vereinbarung von Mehr und Minderleistungen, Earantieverpflichtung, der Beschränkung deS Rechts mtd der Einsetzung von Schiedsgerichten, wie über« ! orch der jurifteschen Seite hin, einer Abänderung i ftig erscheinen. Buch wird zu erwähnen sein, ob Klagen laut geworden sind, daß die allgemeinen Bedin zu viel Detailmaterial enthalten und ob dortseits sicht gehegt wird, daß dieselben unbeschadet ihrer eit und Vollständigkeit, eine kürzere Fassung er könnten. Endlich wolle die königliche trifendah«. n zur Erörterung ziehen, ob dir den Unternehmern

salleudeu JnsertionSkosten häufiger eine unverhält- ge Höhe errttcht haben und eS sich empfiehlt, «ine Eln- g der öffentlichen Bekanntmachung von SubmtfstonS- eintreteo zu lassen. Den Bericht erwarte ich inner vier Wochen. Der Minister für Handel, Gewerbe

^en Tage wurde.

p genügt mit wenigen Worten zu fügen, daß am Abend tziue Streitscene z ischeu 'der Magd Anna und ihrem

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[21 llof mündliche», vou Kommissuieu des Abgeordnct.n- gestellteS Ersuchen wurden dir nachstehend abgediuckten iigea deS HandelSmintsterS betr. die R gelung des mijstonS - Verfahrens vorgelkgt.

sttlin, den 23 April 1877. Zufolge meine« Erlcss S 20. März 1874 haben die königlichen Eisenbahn fontn die bis dahin von dm einzelnen Verwaltungen

rden dem >. anders

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und öffentliche Arbeiten. Zm Auftrage (gez.) Weishaupt Au fämmtliche königliche Eisenbahndirckiionen.

Berlin, 12 October. Der Vorstand des Vereins für Eifengicßercim und Maschinenfabrikation im Oberbergamts bezirk Dortmund hat stch bei mir darüber beschwert, daß sür die Submissionen von Arbeiten und Lieferungen für StaatSbauten häufig Bedingungen vorgeschrieben werden, beten Erfüllung geradezu unmöglich ist, und hierbei nament- sich unter Vorlage der Submission?» und KontraktSbedingungen auf den von b;m Wasserbou'nspector EoerS ausgeschriebe­nen Verding einer Mörtelmaschine für den Bau einer Schiffsschleuse in der Werra bei Münden hingewiesen. Die Beschwerde muß ich in den wesentlichen Punkten als gerechtfertigt anerkmnen und beauftrage die köaigl. Land­drostei, den Wasserbauinsprctor EverS ernstlich anzuweisen, daß er auf die Aufstellung vou SubmtffionSbedinguvgen größere Sorgfalt verwendet, und überhaupt darauf zu achten, daß bei den Submissionen innerhalb d:S dortigen Verwaltungsbezirks die Termine stets ausreichend bemessen und unverständliche, und n cht allgemein erfüllbare Be­dingungen vermieden werden. Der Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten (gez) Achenbach. An die königliche Landdrostri zu Hildesheim." Vorstehender Erlaß ist allen Regierungen, Lauddrosteien und kgl. Eisenbahn directionen zugefertigt worden.

Im Süden von Plewna haben stch die Russen einer türkischen Befestigung, de« grünen Berge- bei Krishin, be­mächtigt ; die Ccrnirung ist dadurch enger geworden. Os­man Pascha verfügt nur roch über einen Flichenraum von 10 Km. von Norden nach Süden und 21 Km. von Nord» osten nach Südweften. Die Russe« und Rumänen der- fügen jetzt über 120,000 Mann, genug, um zwei Reihen ununterbrochener Laufgräben zu besetzen. OSwan Pascha hat nach den neuesten Nachrichten der K. Z. noch Mur.d- vorrath sür 3040 Tag«. Die rufstschen Wintrrhütte« sind ziemlich wass'rdicht und die Soldaten würden darin ohne Schwierigkeit die Z it der Belagerung hindurch ans halten können. Daily Telegraph berichtet au« Sofia vom 10 d., die Anstalten zam Entsätze Plewn S nähmen einen rüstigen Fortgang; unbeqnern sei eS nur, d ß der Paß von Orchanie durch Flüchtlinge vcllkommen gesperrt werde.

AuS Konstantinopel, 10 November, erfahren dieHrmb. Rachr.": El« gestriger KriegSrath soll beschlossen haben, Orman Befehl zur Räumung PlrwnaS zu senden. Mehe- med Ali soll seinen Rückzug decke«.

Neueste KriegSnachrichte«:

C e t t i n j«, 12. Nov. Die Montenegriner haben heute das die Festung Antivari b-herrschende Fort Su'vrman

Herrn wtederholie und diese auf daS verzweifelte Mittel vrlfiel, das Fmster zu öffnen undFeuer" zu rufe«. DaS böse Schicksal wollte eS, daß stch ver Nachtwächter, der sonst stets in einer Ecke zu schlafen pflegte, ausnahmsweise auf seinem Posten befand und sofort das Alarmsignal mit solchem Effer gab, daß daS gemeldete Resultat eintrak.

Man steht r« klar und deutlich, daß dieser Sonntag sür den Herrn Kämmerer einer der unglücklichsten Tage war.

7.

Wir haben unsere ersten Bekannten Werner und Tratt» ner fast ganz aus den Au^en verloren, eS ist daher en der Zeit, daß wir über sie und ihre Erlebnisse, unsere Leser unterrichten.

Jener Sonntag, über dessen Ereignisse wir in deu vor herMenden Kapiteln berichtet, sollte auch sür uusere Freunde höchst bedeutungsvoll werden.

Die VelkehrSanstalt, Post genannt, war in dem Städt­chen, daS der SchaupDtz unserer Geschichte ist, i« dem Parterre eines Hauses am Marktplatze Angemiethet und hatte zwei Zimmer i ine, von dem das ein« das Expedition« lvkil (nach Stephan AbfrrtigungSraum), das andere die Packkammer bildete.

Au Personal hatte die Post unser«» Freund Trattaer als verwaltenden Beamten uud zwei Briefträger, die in rührender Diensttreue bei kärglichem Gehalt täglich von früh bis Abend auf den Beinen waren, um Briefe, Geld«, und Pakete auszutragen oder im Postamt 6d Ankunft und Abgang der Posten bei der Sp bitten zu helfen.

Es war Nach« tiagS gegen halb fünf Uhr uab bal Schalterfenster wegen des Sonntags geschlossen, im Amt« lokal aber herrschte reges Leben.

Tratwer sortirte mit der alle« Postbeamten eigne«, iinglaubltchm Behendigkeit Briese in di« Fächer und der

erobert, in welch«« sie zwei Geschütze nebst Munition und Proviant erbeuteten. Dieselben sind unter Führung de« Fürsten im weiteren Vorrücken begriffen.

Petersburg, 13. Nov. Ein« Depesche de«GoloS" meldet aus Werankaleh vom 11 November: Die Detache­ments von Saganlugk und Eriwan befinden sich jetzt bei Erzerum. Der Gesundheitszustand der Truppen ist vor­trefflich. DaS Hauptquartier ist nach Werankaleh verlegt.

Konstantinopel, 12. Nov. Die Regierung ver­öffentlicht folgende Nachrichten: Laut Meldung Mnkhtar Paschas vom 11. d. führen die Raffen rächst den Deve- bcyuv - Höhen piov sorifche Verschanzungen auf. Nach Meldungen aus Kar« vom 4 d. st->d von dm Russen bei Magaredjie Batterien errichtet, durch welche die Stadt Kar« beunruhigt wird. Mehrer« russisch« Bataillone mach» ten eine RecognoScirung, gingen jedoch nach Beendigung eine« Artillerie, und Tirailleur Gefechte- aus Magaridjie zurück, woselbst russische Streitkräfte corcenhitt werden, um einen etwaigen Ausfall der Garnison von Kar« zurück- zuweisen. Ein russischer Angriff auf die Redoute Karabach wurde abgeschlagen. U ber da« Gefecht am Schipkapaß wird vom 11. d telegraphisch berichtet: Die Russen eröff­neten eine heftige Kauernde, welche von den Türken erwi­dert wurde. Der Kampf nahm demnächst größere Dimen­sionen an und dauerte bi« zum Abend. Die Russm tiefen 5 Bataillone Unterstützung au« Gabrowa herbei, welche da« Feuer der Türken passtren mußten. Der Verlust der Letzteren war unbedeutend, abgesehen von dem Tode de« Artillerie-Kommandanten Lehman« Pascha. Ali Salb Pascha meldet vom 11. d.: Seit zwei Tagen wird Pod- gorizza von den Montenegrinern bombardirt; die Türkm erwidern das Feuer.

Dmlschr, Reich.

Berliu, 13. Roo. Für die Behauptung, daß der Mangel einer Lanvgemeindeordnung dem Unterricht«gesetz im Wege stehe, glaubt da« hiesige Tageblatt heute eine Erklärung des Ministers Falk bei Beantwortung einer In­terpellation des Abgeordneten Windlhorst B elefeld in das Gerecht führen zu dürfen. Da« Blatt behauptet, der Mi­nister habe die nicht vollendete Durchführung der Berwal- tuagSreform ausdrücklich als Hinderniß deS Uu'errichttge- fetzeS bezeichnet. Der stenographische Bericht beweist aber daS Gegentheil. Der Mlnist« hat damals wörtlich Fol­gendes gesagt: .Nachdem wenigstens in fünf Provinz« des Staats die hier von mir und von andere« so oft als nothwevdige Voraussetzung des wirklichm Zustandekommens deS UnterrichtSgesctze« hiageftellte Bedingung, daß Organe eigener Se'bstverwaltung entstünden, durch di« KreiSotd-

dienstthabende Briefttäger Bollmann lag dem Geschäfte des Stempelns eifrig ob. Es war sehr interessant Boll­man« bei seinen Manipulationen zuzusehen. Bollman« gehörte zu dm kurzsichtigsten Mensche«, die mau sich dmkeu kann. Bevor er einen Brief stempelte, hielt er chu, um die Adresse zu lese«, dicht vor die Augen, wobei ihm sein sehr bedmtmde» Riechorgan fortwährmd im Wege war, bann vistttrte er eben so gmau ben Stempel, wobei et unvermeidlich war, daß er sich seine Nasenspitze anschwärzte und dann erst setzte er den Stempel mit einem wuchtigen Schlage auf dm Brief. Es schien als spiele die Nase bet seiner Beschäftigung die Haupttolle, so eifrig fuhr dieselbe hin und her.

Außer Staunet und Bollmann finde« wir aber «och zwei Personen in dm Räumen. Durch die Thür her Packkawmer erblicken wir unseren Freund Werner, der eine allerliebste junge Dame, die natürlich Niemand an­ders als seine geliebte Klara ist, in seinen Armen hält.

Ja wir müssen et traucigerweise gestehen Trattuer ging in seiner Freundschaft für Werner so weit, daß er sich nicht entblödete, die geheiligten Räume deS AmtSlvkalS zu RendrzvouSzweckm herzugebe«, da da« arm- Liebes­paar sich sonst nirgend ungestört treff«« konnte. Oh wrnu Stephan um diefr Profanatiou (evtschnldigm Si«, Ent­heiligung) der Diensträumr gewußt hätte! Werner und Klara küßtm stch sogar ganz ungmitt, dmn Ttattner scheuten fie nicht und Bollman« sah sie nicht. T'"n,

Letzterer trat in diesem Augenblicke zu Trattuer und überreichte ihm eine Stoß abgrstemp.lter Sachen.

Hier Herr Sekretair!' sagte et,sind drei Rekom- mantirte, zwei Expresse, drei Postmandate, fünfzehn ge­wöhnliche und zwölf CorreSpondeoz Kartml"

öoHmannr erwiderte Trattuer,ich muß Sie schon wteder mvniren. Ich mache Sie abennal« nutz abermals