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Aor sieben Jahre«.

eine» rretunbachtztger» aus »t »-fische» Stiege 1870/71.

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«rscheiut t »gl i ch außer den Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. PceiS fit das Quartal mit der wücherttlichen BeilageSlglKtrte«»etegtHett durch die «rvedttion tSo ch-fche Äuch druckerel) bezogen 31 die Softfimlet deS Deutschen Reiches 3 Marl 5» Wfg. (exl. Bestellgebühr). JasertionSgebühr für die gespaltene gwe Ich Pf».

8*1 * der «rpeditio» ,» ertheileude »uSlunst uud Lnnahme non Sdreffe» werden 35 Pf« berechnet.

. Januar. Heute war uns noch ein Ruhetag in vergönnt, der tüchtig von uns ausgenutzt wurde.

's erfunden war oder auf irgend einer Wahrheit egs basirte, laste ich dahin gestellt sein, aber mit aller ' t wurde heute unter den Mannschaften des Regi- i das Gerücht colportirt: wir sollten nun noch ver- e Seestädte, Cherbourg wurde speciell genannt, kftt helfen. So ganz unglaublich schien uns dieses 't nicht zu sein, waren wir doch nahe genug an der te, von der uns nur eine Wegstrecke von kaum 7 Meilen vre) trennte, herangerückt. Es war keine angenehme t, die uns damit gestellt war: nach den unsäglichen

einmal die Schönheit des Taunus und des Rheines ^Erinnerung vorzuführen.

gesagt, ich hatte ein ausgezeichnetes Quartier bei l877.^lstfundm; es war mir jammerschade, daß die Herrlich- Aht lange dauerte.

um die im Jahre 1876 unternommenen Bauten zu zu führen. Ferner wurden 600 000 M. zum Neu Geschäftshauses des Stadtgerichts in Berlin für LungSsachen u d zum Neubau vou UntersuchungS

-nisten für daffelbe verlangt. Mit der Ausführung s VaueS, zu welchem bis j-tzt 696 000 M. bewilligt find, ist im gegenwärtigen Jahre begonnen worden, billig« Preise der Baumaterialien in diesem Jahre »ufen von erheblichem Umfange benutzt worden find, d e Dringlichkeit deS Baue» zu einer thunlichst starken ickelung der Arbeiten Anlaß gab, so stid die bi» j.tz:

(Fortsetzung.)

Quartierwirch veruüed mit feinem Takte sehr, in Konversation irgend etwas von Politik oder Knegs- lien vorzubringen nur ein Mal schimpfte er über Principes de 1789 und so wurde benn auf unsere en Nachmittags- und Abendstunden gepflogene Uitter- lg auch nicht der mindeste Schatten einer Memungs- mheit geworfen. Da er in früheren Jahren meh­le und längere Zeit in deutschen Bädern, namentlich rg und Nauheim, gewesen war, so waren chm diese n unseres benachbarten Hessenlandes genau bekannt <6 schien ihm Freude zu machen, gesprächsweise mit

-jetzt «feer lauter Wälder und dürre, nmstr HM-', f? die Gräber voller Veidjen und blut'gem Heldenschweiß . 1* der Helden, deren gleichen '/tt'lst auf Erdm man nicht weiß.

gemacht. Der größte Antheil an derselben hat der K-ststellung des Etat» unvorhergesehene Mehrbetrag | Matrikularbeitrage» von 4,581,930 M. Weiter wird * Zuschuß zu den Kosten der Elbe-Regulirung verla igt I» ____ M ). Da die im Extraordinarium deS Etat»

hurtch 1877/78 zahlbar gemachten Fonds nicht aus teil end NkeN - ' ----

Tagesbericht.

Dem Präsidium des Herrenhauses ist Folgendes Schreiben zegaogen: Berlin, 22. Oktober 1877. Ew. Durchlaucht |K ich mich ganz ergebenft zu beuachrichiigen, daß des

Sttapatzen unseres Loirefeldzuges auch noch den schweren Belagerungödienst vollziehen zu müssen. Wenn wir denn absolut noch einmal ins Feuer mußten, dann wären die Meisten lieber in ben Sübosten (wir hatten bann nachher auch nicht weit nach Haus!) abmarschirt, wo bei biedere Onkel von Caprera mit seiner Nobelgarbe gegen unsere Truppen kämpfte, und hätten da auftäumen helfen und wie?Hai! waih!" pflegte Sergeant Kornatzky mit himmel­wärts gerichteten Augen zu sagen, wenn einer feiner Zorn­ausbrüche sich auf das schuldlose ober schuldbedeckte Haupt eines seiner Untergebenen zu entladen anschickte.

27. Januar. Morgens um 9 Uhr stand das Regi­ment zum Abmarsch nach der ungefähr drei Stunden ent­fernten Stadt Brionne bereit. In der Nacht war bedeu­tender Schnee gefallen und schneite es morgens bei 4» immer noch. Der Schnee erschwerte natürlich unseren Vor­marsch bedeutend und so kamen wir erst um 2 Uhr nach- mtttags in Brionne an, wo unser Regiment, das 1. Bataillon vom 94. Regimente, eine Batterie und der Stab der Cavallerie- Diviston von Bredow Quarttere bezogen. Auch diese Quartiere stehen uns Allen in günstigem Andenken. Ich lag mit meinem Burschen in einer schönen, großen Mühle, deren Besitzer nebst seiner Frau mir in artigster Weise entgegen kamen.

Brionne liegt in der schönsten und reichsten Gegend der Normandie, hat bedeutende Fabriken und in seiner nächsten Umgebung einen, ganzen Kranz prachtvoller VillaS, deren schlanke Seitenthürmchen und Zinnen sich prächüg von dem grauen Winterhimmel abhoben. Hier sollte uns denn sür einige Tage ein sehr angenehmer Aufenthalt gewährt werden.

Am 29. Januar, mittags 12 Uhr, kam endlich die lang ersehnte Nachricht von Versailles, die sofort den Truppen bekannt gegeben wurde, hier an, daß, wenn auch nicht bereits ein definitiver Friede, so doch ein 18tägiger Wasfen-

Drutsch«, ÄtN).

» Berlin, 22. Oft. Der Bericht der Lommljston zur Erörterung der Einführung einer Reichsstempel- und Erbschaftssteuer ist Montag dem Bundesrath als Drucksache vorgelkt.t, derselbe umfaßt 424 Seiten. Nachdem tm Allge. meinen der Gang der stattgehadlen Erörterungen dargesteflt worden ist, wird die Erklärung abgegeben, daß die Mir. wiegende Majorität der Commission von Anfang der BetÜ> thungen an die Ansicht vertreten hat, daß die llebertragung deS gesarnrnten UrknadeustewpelS einfchli.ß ich der Abgaben von der Veräußerung der Immobil« und der Erbschaft»' steuer auf das Reich schon aus Erwägaogen von mehr allge» meiner Natur nicht zu empfehl« fei. ES wird alsdann der Erörterung der einzelnen Stuergruppm eine eingehende Beachtung gewidmet und al» Resultat dieser E.örterung« der Beschluß der Commission verzeichnet, außer dem Spiel.

il 1877/78 ist dem «bgeordnetenhause zugegangen, ument * denselben wird eine Summe von 5881,930 M. au» ll berschnfse der Verwaltung des Jahre» 1876 ver»

lüg- Majestät geruht haben, mittelst Allerhöchster Ordre 115. d. M. dem Staatsminister Grafen zu Eulenburg, k Ablehnung de» von ihm wegen feine» leidend« Ge- dheitSzustande» eingereichten EntlasiungSgesuch, einen oub auf die Dauer von 6 Monaten zu ertheilen und i Minister für die landwirthschaflichen AngUegerheilen, lüSmin'fter Dr. Friedenthal, die Stellvertretung inteti*

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Das drückt uns Niemand besser in: uns!« Seel' unb Herz hinein, 7 5 als die zechürten: SchW«^^.! -i 4s J»ie Städte: voller Schute unb Stein; * die vormals grünem-Wd« mit edler Saat, bestreut,v-

für ben Bau bewilligten Mittel erschöpft. Die Unter, b'echung des Baues scheint unter ben obwaltenden Um stäns« nicht angängig. Endlich sind 200,000 M. al» Juschuß zue 4. Rate zur Requlirung der Umgebu gen der Rat onalgallerie in Berlin äugest tz:. Die durch den Staats Haushaltsetat für das laufende Jahr bewilligten Mittel im kteiraze von 200,000 M. stad erschöpft, da der niedrige Wasterstand der Spree, der milde Winter und andere der Ausführung von Bauten günstige Verhältnisse eine uner­wartet rasche Förderung der Arbeiten gestattet haben. Eine Sistirung der Arbeit« bi» zum nächsten Etats jahre würde nachtheilig und unerwü ischt fein.

Nachdem da» Endergebniß der französisch« Wahlen tm Vatikan bekannt geworden war, entlud sich ein Gewitter von Vorwürfen gegen den Kardtnal-StaatSsecretär Simeoni, dem man Schuld gtebt, daß er da» Ansehen der Kirche und deS Papstes durch Hinktnziehung in den Wahlkampf a g blkßgcstellt habe. PuS IX. hat Anfangs nichts davon wist« wollen; nachdem aber die französischen «ardtnäle und Bischöfe den Staatssekretär für die Einmischung der kirchlich« Autorität in den Wahlkampf gewonnen hatten, gab der P pst trotz der entgegengesetzten Rathschläge ver­nünftiger italienischer «ardinäle nach, ruft jetzt aber im Kteise seiner Vertrant« einmal über da« andere:Wenn Antonelli noch gelebt hätte, wäre ein so schwerer Fehler nicht begangen worden/ '*

Wrn man die Nachrichten vom Kriegsschauplatz, welche üb r ben erfolglos« Angriff der Rumänen auf eine rörd- lih von Plewua gelegene Redoute bericht«, addirt, dann kommt man zu dem Facit, daß ein kombinii ter Angr ff aus Prewna nicht stattgefunden hat und daraus ett ärt sth auch die schwere Niederlage der Rumänen, die nach dreifachem Sturm stch mit groß« Verlust« zurückziehen mußi«; von einer Unterstützung der RuwLn« durch die Raffen verlautet nichts. Von den bereits mitgetheilten Einzelheiten erwähn« wir nut noch, daß bte Redome nach o fijtkller Berichtigung überhaupt nicht in bie Hände der Rumänen gefall« war; ste befand« sich eine Stunde im Graben, vergeblich bemüht die Redoute zu nehmen. Nach rufstschen Berichten Haden die Rumänen einen Verlust von 2 0 fizier« und 200 Mann an Tobten, 20 O fisteten und 707 Mann an Verwundet«.

Bon der Armee des Givßfütst« Thronfolgers liegen eb«fo wenig wie von dem Kriegsschauplatz in Armenien neuere Nachrichten vor.

Nmtste Kriegsnachrichten:

Konstantinopel, 22. Okt. Laut Meldung hiesiger

Jouraale sollen stch einige bei dem Treff« von Aladja- Dagh entkommene Bataillone mit der Armee Mukhtar PrschaS vereinigt hab«. Die bei Medschidje sthenden rtt fi'chen Trupp« setz n ihre RecognoSkii ungen fort, die fU in Pivirakt, Bazacoschik, Girlikchch und Srlistria au».' dehnen. Suleiman Pafcha befindet stch in Rustschuk.

Petersburg, 23. Okt. DerGolos" meldet vom 21. Oh.: Unsere Truppe« fahr« fort, täglich Reste der zerstreuten Armee Mukhtar Paschas einzufanz«. Das Hauplquarti r befindet sich in Großttkma. Der Verlust der Ruff« war am 17. Oktober: 7 Offiziere und 223' Soldaten tobt, 41 O fiziere uub 1079 Soldat« verwun­det, 8 Offiziere und 64 Soldaten contnstonirt.

Konstantinopel, 22 Okt. Das amtliche Blatt stellt ben früher« Berichten über die Ergebung der 32 Bataillone bet Karadja-Dagh jetzt die Berston gegenüber, daß diese nur 300 Mann stark« Bataillone stch nicht et* gab«, sondern stch, weil ste vereint nicht hüten durchbre­chen können, zerstreut in der Umgegend befunden, in'M Hoffnung, daß ste stch Mukhtar Pascha wieder anschiießeu könnten, der bald Revanche nehmen werde, nachdem große Verstärkung« von hier, von Bakum uud Erzerum zugegangen sei«.

Wien, 23. Okt. Telegramm derPresse" au» Si- stowa von gestern: Da» russische Korps in der Dvbrudscha unb der linke Flügel der am Lorn strhenben Armee hab« sich in Bewegung gesetzt: Großfürst Wladimir hat da» Kommanco M 12. Korps übernommen. imrcsMi

Konstantinopel; 23. Okt. Die hiesig« Viäster Melden, das Korps Ismail Hakki Paschas, da» bet JE gestand«, habe da» russische Gebiet- geräumt/ -cku^ich-terit Mukhtar Pascha zu Dntlnigen.- J ' R

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Anzeigen nimmt entgegen: die «Spedition b .Blatte», sowie d.Amwncen-Bureaur von @. L. Daube & Co. in

-- SLS'ÄZKk

Herrnau^fche Buchhandl-^ daselbst; Jnvalidendank in

Berlin; W. Thienes m Elberfeld; C- Schlotte in

Bremen.

Auf Grund dieser FriedenSnachricht fand am 1. Februar abends großer Zapfenstreich statt, mckhm unser Mufik- korps und das des 94. Regimentes und eine Anzahl Soldat« die bunte Laternen trugen, ausführte. Die wogende, fröh­liche Menge deutscher Krieger marschirte hinterdrein und unter ihnen gewahrte man nicht «mig, diesmal-günstig

) 1646. ' ' O.

« Lande auch die Landpostbotev) Beste!» «gen auf dieOberhewleche Zeitung id deren GratisbeilageIllustrirtes Sonntags- rtt entgegen. In Marburg nimmt die sterzetchuete Expedition Bestellungen an.

Gxped. d. Oberh. Zeitung.

stillstanb zwischen ben kriegführenben Mächten abgeschlossen sei! Das Blatt, auf welchem biese Depesche ftaitb, char eine Friedenstaube, die über bie blutgetränttm Fekber Frank­reichs flog, und ihr Erscheinen würbe nicht allein von un« mit unbeschreiblichem Jubel begrüßt, aüch die Fran­zosen nahm« die Kundgebung ber Hoffnung auf nah« Fried« mit großer Frmde auf. Es war eilte Stunde und «iti Tag; an welchem so recht-bie Worte-MNd-Geband»,aus^p.Ger- hardts Friebmsttode*)-in v« Herz« wieder hangen

Seitausendmal willkommen, -

du edlv, werche Friedensgab'! .j jetzt seh'n- wir» was für Fromm« , : dein Beiunswohn« hei sich. h«ch-,- .

^6* lisch zu übertrag«. Ew. Durchlaucht, ersuche" ich ep chk« ,st, das Herrenhaus davon gesälltgst in Kenntniß zu tu. Der Vic,Präsident de» StaalSm'nisteriurnS gez Solo- iPhaus«. Ein bis auf bie Titulatur gleichlautende» >7eri reiben ist auch dem Präsidenten de» AbgeoidnetenhauseS gang«.

s von ____________

Der Entwurf eine» Gesetze» bett, bie Feststellung eine» hirag» zum Staatshaushaltsetat für das Jahr vom 1.

»eigen nimmt entgegen: e Expedition d.Blatte», pie d-Annoncen-Bureaux fl Th. Dietrich & Co. in

. fiel und Hannover; Th. ttrid) in Frankfurt a.M.; icfenftein & Vogler in ankfurt a. M., Berlin, ipiig, Cöln re.; Rudolf g(fe in Berlin, Frank­

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Marburg, Donnerstag, 25. Oktober 1877. i *l ' 3*h

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