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Carl Laug, Kaserne.

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Dr. Carl Abde, pract. Arzt.

Der Bürgermeister

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(Y»inz tüchtige Person, welche mit Kochen umzugeh-n weiß, wirb gegen guten Lohn auf sofort gesucht.

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Die verschiedenen, hierauf in die Debatte eintretenden er zeigten, daß in Ländern, wo confesstonSlose oder ultanschulen eingeführt seien, sowohl die Gemeinden mit Begeisterung ausgenommen, als au- dieselben in Stücken die glänzendsten Resultate gezeigt hätten. So dies Hr. Wicgand-Bockenheim an seinem Heimathland au, besonders aber Hr. Schmitt am Großherzogthum m Darmstadt. Hier war es den verschiedenen Gemein­überlassen, sich bis zu einem gewissen Zeitpunkt für fesstonelle oder Simultanschulen zu entscheiden. Den- Haben diese Gemeinden, trotz der großen Versprechungen Geld zu Schulbauten, Dotationen m. von „bekannten annten" sich für confesstonSlose Schulen entschieden, überdies — leben daselbst die Confesstonen, soweit es Schule angeht, in schönster Harmonie. Beweis genug! — Die gestellten Thesen getaugten hierauf mit großer joritäi zur Annahme. Thes. 1. Nur der vom Staate

to Arbeit, ein Nebel an der Wurzel gefaßt und einen »iß erfolgreichen AuSrottungSversuch gemacht zu haben. Kraukfart, 6. Oct. Soeben, 11 Uhr Bormittags, *be unter entsprechenden Festlichkeiten und unter dem Zu- venströmen einer unübersehbaren Menschenmenge, die um 1 Dom, in den Nachbargäßchen, in Fenstern, zum Theil h auf den Dächern Posto gefaßt hatte, der Schlußstein unserem Psarrthurm eingesetzt. Das Gerüst de- Doms r reich mit Fahnen und Adlern geschmückt. Der Herr ttbürgermeister hielt auf einem reservirten Platze am Fuße Thurmes eine Anrede, darauf wurden vnschiedene Ur toi verlesen, die unter den üblichen drei Hammerschlägen 1 mit Sprüchen in den Schlußstein (Kreuzblume) versenkt' toi. Kurz vor 11 Uhr wurde der Schlußstein in dir k gezogen. Währenddem unterzeichneten die Eingeladenen müber im LeinwandhauS (Schwurgerichtssaal) — viele •tot an der Zahl — die Urkunde. Der Dom mit tu lustig flatternden zahlreichen Fahnen in den deutschen 'preußischen Farben bietet dntn prächtigen Anblick.

Relionsgerneinschaft nur von einem derselben Confes- angehörigen Lehrer ertheilt werden.

Die übrigen Thesen waren untergeordneter Natur. — dem noch verschiedene Fragen, so Lehrer-Brandkaflen- , Gründung einer Lehrer-Sterbekafle behandelt waren, t die Versammlung gegen Nachmittag- 4 Uhr vom

Wohlmags - Uertoereeg.

Bon heute ab wohne ich im Holz- hauer'sche« Hause

Weiiergaste Nr. 341.

Marburg, den 2. Octbr. 1877.

rbd^SdendS 6 Uhr war Festesten im „Deutschen Hof", an vI«W Hx. Schulrath Hass- und viele angesehene Bürger «lkenheimS thellnahmen. Der erste Trtnkspruch galt un» *n Kaiser. Hieran schlossen sich gar viele ernste und tte Toaste. Ein recht frohe«, durch keinen Mißtou i te« Leben herrschte in dem geräumigen Saal.

Erst spät trennte man ft h mit dem frohen Bewußtsein, der einmal auf der dornigen Bahn des Lehramtes in

I Telegraphische Depesche«.

। Wien, 6. Okt. Meldungen deö „N.zW. TagblattS" I Aus Trieft: Nach Berichten auS Janina ist in Thessa­lien gegenwärtig ein drittes türkisches Corps unter Abdi Pascha in der Concentration begriffen. Die türkisch-grie­chische Grenze wird stark befestigt. — Aus Athen: Gestern marschirte eine Abtheilung Freiwillige nach Lawia ab. Die Regierung beabsichtigt eine National-Anleihe von 30 Millio­nen Drachmen auszuschreiben.

Pari-, 6. Oct. In einem von Grävy an die Wähler deS 9. ArrondistementS von Pari« gerichteten Schreiben ve» theldigt derselbe die Haltung der aufgelösten Deputirten* lammet, widerlegt die gegen sie erhobenen Vorwürfe und vergleicht die gegenwärtige Verbindung der 3 dynastischen Parteien mit deren Verbindung im Jahre 1849, indem er susführt, daß diese Parteien, wie damals, j tzt wiederum die Revision der Verfastung vornehmen wollen; das laste sich jedoch mit der republikanischen Partei nicht ermöglichen.

Parts, 7. Oct. Gambktta'S politisches Glaubensbe- kenntniß, mit welchem er sich um die Erneuerung seines Deputirten - Mandat« bewirbt, enthält folgende Erklärung: Frankreich soll jetzt das Wort haben und verkünden, welche« seine Ansicht ist bezüglich des heutigen CabinetS, besten Acte der persönlichen Politik des Staatschefs und der nicht zu rechtfertigenden Auflösung der letzten Kammer. Frankreich wird aussprechen, daß es die Republik al« nothwendige RegierungSform will, daß eS nicht die „moralische Ordnung", sondern die republikanische Ordnung begründen will; eS wird ferner aussprechen, daß eS sich der clerikalen Herrschaft entziehen will. Eö wird die Politik der Dictatur vetur- theileu und dem in einen PleblScitS Candidaten verwandelten Chef der executiven Gewalt keine andere Alternative stellen als diese: sich zu fügen oder sich zurückzuziehen.

Paris, 6. Okt. Ein im Amtsblatt veröffentlichtes Rundschreiben des Ministers des Innern Fourtou an die Präfekten gibt denselben die Anweisung, alle perfiden An­griff: gegen die Regierung und den Marschallpräsioen en, welche die Meinung hervorzurufen suchen, als ob die Re­gierung und der Marschall unter klerikaler Beeinflussung eine Potitik befolgen wollten, durch welche die Erhaltung bi6 Friedens gefährdet werde, zu unterdrücken, gleichviel in welcher Form dergleichen Angriffe erscheinen sollten.

Paris, 7. Oct. Senator Beurbecn ist gestorben.

Madrid, 6 Okt. Ein in der amtlichen Zeitung veröffentlichter Erlaß deS Finanzministers ordnet an, daß auf die am 1. Juli d. I. tctfaUenen, mit 2 pCt. amor- IP-baren Coupons eine Zahlung erfolgt, ebenso auf die consolidirien Titel, die am 3. April 1876 durch öffentli­ches Aufgebot zurückgekauft find.

London, 7. Oct. lieber die am 2. d. auf dem astati­schen Kriegsschauplätze stattgehabten Kämpfe sind aus Erzerum vom 5. noch folgende weitere Meldungen hier eivgetroffen: Die Ruffen richteten ihren Angriff gegen den linken Flügel Mukhtar Pascha'«, welcher bei Yunilar durch Mchemev, bei Kisiltepe durch Omar, bei Aladja-Dagh durch Huffein Chesket gedeckt war. Nachdem der große ^anilar-Berg von den Türken aufgegeben und durch die Rusten bes tzt worden war, wurden drei Sturmangriffe der letzteren auf den zweiten

Cln Nr. 253 am Hjrschberg ist ein •O freundlich möblirtes Zimmer nebst Kabinet zu vermiethen. [2511

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nicht explodireades, bei

2504] H. B. Freudensteiu.

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er e g»ig-relig>ösen Hinweisung aus Christus und seine Apostel rha« netten, daß eS hier nicht ans Schmälerung der Religion folg« »gesehen sei, sondern auf Erfüllung wahrer Religiosität, Le erzieht zur Toleranz und Liebe.

er H An diesen Vortrag schloß sich eine lebhafte Debatte,

i/t Originalflasche M. 0.60, 1/2

3« meinem Haase Barfützer- stratze Rr. 52 ist die oberste Etage per 1. Januar anderweitig z« vermtethen. 4

2510, Georg A. Euker.

(Cin braver Junge, welcher gute

Zeugnisse tm Zeichnen besitzt und Last hat, das Schreiner- und Bild- hanergeschäft zu lernen, kann ein­treten bei [2454

E. Schmidt, Schreiner u. Bildhauer, Ritterstraße Nr. 113.

Sonnabend de« 13. Oktober,

Morgens 10 Uhr, soll die ter Gemeinde Dikschhavse« gehörige Felds und Waldjagd in der Woh­nung des Unt-rzetqneten verpachtet werden.

/Line möblirte Stvbe za vermiethen 2393] Weidenhausen 649.

Cka Nr. 308, We tergasse, ist eine

-V Wohauag an eine stille Familie

stellte Lehrer ist zur Ertheilung des Religionsunterrichts l Nauechtig». Thes. 2. Ein alle Schüler in allen Classm lndi affmder Religionsunterricht bleibt für die nächste Zeit leider unerreichbares Ideal. Thes. 3. Demnach muß Religionsunterricht in den höheren Ciaffen für Kinder

Jagdmpachliiug.

Die der Gemeinde Stausebach zu- stehende Jagdgerechtsame soll vom 17. Oktober ab aus weitere 8 oder 9 Jahre öffentlich verpachtet werden. Hierzu findet erster und letzter Termin Souaabeud deu 13. October 1877, Nachmittags 1 Uhr, in der Wohnung deS GastwirthS Pfeffer dahier statt.

Stausebach, den 4. Oktober 1877

Der Bürgermeister:

2502] Schüler.

/sschie Haarlemer Hyacinthe«* Tulpen u.ib Crocus zum «e- pflanze« von Gräbern eu.pfiehlt [2508 H. Schröder, Frieehosswärter.

Feinster medicinischer Dorsch-Leberlhraü fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit gestempeltem Metall- Verschluss

„ M. 1.00,

„ M. 1.70.

Derselbe eisenhaltig pro Flacon a M. 1. — zu haben bei

H. B. Freudenstein.

2509] John Schneider.

er H An diesen Vortrag schloß sich eine lebhafte Debatte, ■tfelh g der sich besonders die Herren Schulrath Hasse, Schul- ;en z ispektor Wiegand und Pfarrer Helfrich Bockmheim, sei zchmitt-Darmstadt, Lange und Rabe-Kaffel, Dtet en u tch-WolsSanger rc. beteiligten. Besonders war eS der -kS 1 Uholtsche Pfarrer, Herr Helfrich, der mit seiner Dialektik ch Apnd kluger Berechnung die Verhandlungen in andere Bahnen >el « , lenken versuchte. Der alte juristische Satz: „Glücklich l^es« er, welcher im Besitz ist," zog sich durch alle seine Be- lateri avptungen hindurch. Die Kirche ist bis jetzt im Besitz es Religionsunterrichts gewesen und hat nur Gutes ge

Tu, gut — man möge an 70 und 71 denken — folglich müsse man e V« ( unangefochten darinnen lassen. Sei das Toleranz, wenn Sürg, um Kinder, selbst der untersten Stufe zwinge, von einem unäi .iBer Konfession nicht angehörigen Lehrer sich Religion«- । e 6 nterricht ertheilen zu lassen. Man möge der Kirche geben, erebl der Kirche sei und Den Religionsunterricht ganz aus nmni K Schule wegnehmen und diesen dem Geist ichen vorbe- chli« alten. Er verlange Beweise, ob die Communen eine solche chtung wünschten und ob selbe sich besser bewähre als alte confessionelle Schule. — Natürlich wurde Helfrich von feiner Partei, die sich zahlreich und mit t zu unterschätzenden Kräften eingefunden hatte, wirksam

®r*iDebotU hierüber gehört, wird eines anderen belehrt worben t- f» rin. Hr. Ziep recht betonte, daß sowohl in pädagogischer Ulw |qb sittlicher, al« auch materieller Beziehung es wünschens- 1 N« ^xth erscheine, wenn die einzelnen Confesstonen resp. Re- lsam jgtonen in einem Schulkörper vereinigt würden. Nicht, diese sog. Simultanschule den Religionsunterricht aus* fliegen solle — nein, die Kinder der unteren Stufen f fön Men denselben nach wie vor, ober gemeinsam von dem- k L riben Claflenlehrer erhalten, und daß dies möglich, zeige bette e der Lehrplan jeder Schule, der Kindern jeder ReltgionS- feJei emeiuschaft genügen könne. ES bliebe hier ein gar um* eit v gngreicher Religionsstoff, der von einem Lehrer jeder Gon* Leh« rfflon behandelt werden könne. Freilich würden die oberen 1 st« fassen für jede Confefflon einen eigenen Unterricht einzu n h« ichten haben.

:r Wer dem Vortrage recht folgte, konnte deutlich an der

Berg von den Türken zurückgewiefen. Die Generale Habji Rafched, Kiazi und Fazli unterstützten Mehemed und deckten dessen Rückzug von dem großen Yanilar-Berg. Der Angriff einer russischen Abtheilung auf Aladja-Dagh ward nach 5 Stunden dauerndem hartnäckigen Kawp'e abgewiesen. Zwei Abtheilungen unterhielten den Kampf bei Ss milar und Kisil­tepe noch bis 7 Uhr Abends. Fazli trug eine Wunde am Bein davon. Die Kanonade dauerte mit Unterbrechungen . bis zum 3. Abends 10 Uhr fort. Beide Theile haben ihre Positionen behauptet.

Petersburg, 7. Octbr. Amtlich wird aus Gorni- Studcn vom 6. gemeldet: Gestern ist Großfürst Nikolaus au« der Umgegend von Plewna wieder hier eingetroffen. Auf allen Punkten herrscht Ruhe. Es ist kaltes Regen­wetter eingetreten.

Belgrad, 7. Oct. Das „Amtsblatt" theilt mit: Der neuernannte russische Agent Perstani hat dem Fürsten seine Creditive überreicht und dabei von N uem dem Gefühle hohen Wohlwollens Ausdruck gegeben, von welchem der Kaiser von Rußland gegenüber Serbien erfüllt ist. Der Fürst sprach darauf den Wunsch nach Aufrechterhaltung der stets bestandenen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Rußland und Serbien aus.

' Konstantinopel, 6. Oct. Rens Pascha meldet aus Schipta vom 4.: Em Infanterie-Bataillon mit einer Ab* thetlung Cavallerie recognoScirte gegen den Engpaß Hain und schlug ein russisch - bulgarisches Detachement zurück. — Suleiman Pascha meldet vom 4 : Em Angriff russischer Cavallerie auf türkische Vorposten bei Turadere unweit Karlowic wurde zurückgewiesen.

Konstautinopel, 7. Oct. Die „Agence Hava«" meldet: Mehemed Ali Pascha wird das Commando der gegen Montenegro operirenden Armee übernehmen. Die letzten Reserven find etnberufen worden.

Die Subskription der

König!, ungarischen 6proc.

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Dienstag de« S. und

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