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t Tele- Abend: >n sind zweite Fürstin »sfizit« oillige« -Legion A.chi- l Zach,

gut ausfallen würbe, könne es sich langsam wieber bessern. Seine Klagen verbandet uni hstigen Anschuldigungen gegen den deutschen Arbeiter, der fünfmal am Tage esse, der fron zöstsche Arbeiter sei sparsamer, fleißiger und genügsamer. Den Grünberschwinkel führte er wohlweislich als Ursache der Calamität nicht an.

Bockeuheim, 10. flug. Unsere militärischen Etablisse­ments nehmen an Zahl und Mannichfaltigkeit immer mehr u. Abgesehen von unserer schon «ängst in Benutzung iehcnden großartigen Kavallerie - Kaserne und den bereits ^um Neubau ausgeschriebenen Fourage- und Körner-Maga­zinen, soll auch in diesem Jahre noch eine große Militär, Brodbäckerei in Angriff genommen werden, wozu die be- triffenden Pläne bereits in Ausarbeitung begriffen sind. Auch die Errichtung eines Militärlazareths und Leichen- hauses wird nicht lange mehr auf sich warten lassen. Es scheint, daß der MilitSrfiscuS die dermaligen günstigen Der hältniffe, welche die Aussührung von Bauten zu ganz außer­ordentlich wohlfeilen Preisen gestattet, wie die jedesmaligen Submisstons Ergebnisse zeigen, nicht unbenutzt vorüber gehen läßt.

WieSbadeu, 10. Aug. Die außerordentliche Synode für die evangelischen Gemeinden des Konststorialbezirks Wiesbaden wird in den ersten Tagen deö September (wahr­scheinlich am 4. September) zusammentreten. Durch Aller­höchste Verfügung d. d. Wildbad Gastein, 31. Juli sind von Sr. Maj. dem Könige zu Mitgliedern der außerordent­lichen Synode ernannt worden: der LandeSdirekior Wirth, der Geh. RegierungSrath a. D. vr. Firnhaber, beide hier, der Seminardirekior Professor Kritzler zu Herborn und Proseffor Schenck zu Friedrichsdorf. Zum Königl. Kom­missar für die Synode ist der Ministerial-Direkior Wirk­licher Geheime Rath Dr. Förster ernannt und der Minister der geistlichen rc. Angelegenheiten ermächtigt, a. dem König- Kommissar für Fälle vorübergehenver Verhinderung ein Mitglied des hiesigen Konsistoriums zu sudstituiren und b eine Geschäftsordnung für die außerordentliche Synode zu erlassen, vorbehaltlich der Befugniß der letzteren, die Ge schäflSordnung demnächst abzuändern.

vermischte«.

(Univ.-Nachts Der bisherige Privatdoeent in Halle a/S., Dr. Adolf Ritter vou Liebenberg ist zum außer- ord ntlichen Prosiffor in der philosophischen Fakultät der Universirät zu Königsberg ernannt worden.

Ein schreckliches Eisenbahnunglück hat sich auf der Somerset- und Dors t Bahn, unweit Barh ereignet. Die Linie ist eingleisig und durch irgend einen Jrrlhum beim Signalisiren kam cS, daß zwei Züge, ein mit Paffagieren gefüllter Vergnügungszug und ein Güterzug gegen einander fuhren. Der Zusammenstoß erfolgte Montag Nacht, und derBankseiertag- mag wohl dazu beigetragen haben, die Aufmerksamkeit der Bahnbediensteten abzuschwächen. Von beiden Zügen wurden mehrere Wagen vollständig zer­schmettert, 15 Personen kamen sofort ums Leben, die Zahl der Verletzten wird aus 30 angegeben, doch sollen den erste» Berichten zufolge an 100 Personen durch die Er­schütterung rc. mehr oder weniger gelitten haben.

Weiber für Kanonen. Ein Wiener Kaufmann, der Geschäfte halber jetzt in Aden in Südarabien weilt, schreibt von dort unterm 18. v. M.:Bekanntlich hat der Khe dive von Egypten noch im vorigen Jahre dem NeguS (Kaiser) von Abessynien, Kassai, den Krieg erklärt und er schickte dann zwei Armeen mit mehreren Batterien Kanonen in dieses Land. Leider kämpften die Egypter hier sehr unglücklich und sie wußten zuletzt, mit Schande und Spott bedeckt, heimkehren. Kaiser Kassai aber jubelte über Die schmählichen Niederlagen seiner Feinde, und im Triumphe und mit viel kostbarer Beute kehrte er in seine provisorische Residenzstadt Adowa zurück. Unter dieser Kriegsbeute be­fanden sich auch mehrere Krupp'sche Gußstahlkanonen, deren Tragfähigkeit die der abesjymschen Kanonen, welche meistens aus Egypten ober Indien stammen, und ihrem Guße nach zum größten Theil früheren Jahrzehnten angehören, tief in Scha len stellen. Der Sieger, höchst erfreut über diese kostbaren Geschütze, beschloß, dieselben seiner Armee zu über geben und dafür mehrere alte abessynische Kanonen, die für die moderne Kriegführung nicht viel taugen, zu veräußern. Ertrug dieselben zwei Häuptlingen der ssomali, die im Westen der Stadt Beiberah Hausen, an, und dieselben erklärten sich bereit, lünf S>ück davon zu übernehmen. AIS Gegerp.eis boten sie dafür dem Kaiser von Abeffynien schöne Somaliskla­vinnen, die von den SD dentalen sehr gesucht weiden, an, und zwar sür jeden Feuerschlund je drei. Kaiser Kaffa ging auf dieses romantische Angebot ein und vor einigen Tagen ist nun ein Schiff aus dem Hasen von Betderah ausgelaufen, daS die für diesen Beherrscher bestimmten Somali Sklavinnen, fünfzehn an der Zahl, an Bord hatte. Bei dem Umstande nun, daß die Völker Europas eine all

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! Athen, 12. Aug Die Regierung hat die Organisation ager Nationalgarde beschloffen und den Obersten Koronaios «it den Vorbereitungen dazu beauftragt.

Belgrad, 12 Aug, Abends 91/2 Uhr. Fürst Milan i« soeben hier eingetroffen. ,

p Moufiantinopel, 12. Aug. DerCurrier d Orient »urde unterdrückt; die Regierung hat ein provisorisches «erbot gegen die Herausgabe neuer Zeitungen erlassen £et Gesundheit- - Zustand des Sultans hat sich gebessert Muftava Pascha wurde zum Gouverneur von Skutari in Manien ernannt. Der Sultan hat vollständige Amnestie iür die anläßlich des Ausstandes zur Untersuchung gezogenen Luaren bewilligt, mit Ausnahme der Führer und thätig ber Empörung Letheiligten; die bezüglichen Befehle ,ur Einstellung der Untersuchungen und Freilaffung der gehafteten sind bereit« erlassen.

viel üblich-' Mit 4* bi« £ aS ft^ ich S-br<M ! Spitz-

(TMe Annoncen-Expsbitivu Th. Dietrich 8$ A) Uo. in Kussel übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmtl. Zeitungen Deutschlands u. d. Auslandks zu Originalpreisen. (Alleinige Inseraten - An­nahme für dieÄugelet Tttgrshifi".)

ÄtgeueÄugux.

Warburg, 13. August. Herr Fr. Schenck, welcher seit längeren Jahren in Edinburg Lehrer der deutschen »nb französischen Sprache ist, aber noch mit großer Liebe an unserer Stabt, in welcher er seine heitere Jugend ver­lebte, hängt, hat ein sehr interessantes SchriftchenHistv Me Skizze deö Rheins" auf Veranlassung einer im vori am Jahre auSgesührten Reise den Rhein heraus nach Marburg geschrieben. Bei einer warmen Besprechung bet Dielen historischen und Natur - SehenSwürbigkeiten seiner Iaterstabt, erwähnt er auch das von ihm zuerst bewiesene Faktum, daß die heilige Elisabeth die Ahne fast aller ge Mnten Häupter Europas ist. Herr Schenk hatte die Freude einige anerkennende Zuschriften Hörster Herren in Folge deffen zu erhalten. So wurde ihm von dem Feld­mrschall Prinz Friedrich Karl folgendes Danksagungs

Schreiben:

Ich habe mit vielem Interesse Ihre »Histonal Sketch of the Bhine etc.« gelesen und sage Ihnen für gütige Ueberreichung diese« lehrreichen Vorträge« meinen verbindlichsten Dank.

Jagdschloß Kltnicke, den 30. Julr 1876.

Friedrich Karl -

Herr Schenck informirte sich auch aus seiner Reise besonders hier und in Göttingen über den gegenwärtigen Stand des Schul- und Unterricht-Wesen« in Norddeutschland und hielt übet seine gemachten Beobachtungen und Erfahrungen einen intereffanten Vortrag bd der Universität zu Edinburg.

Marburg, 14. August. Die außerordentliche Menge ovn Raupen, die diese« Jahr mit Sicherheit in den Gärten zu erwarten ist, ist einigermaßen zu vernichten, wenn man jetzt die Gemüsepflanzen-Blätter aus der unteren Seite untersucht und die daselbst befindlichen Raupennester zerdrückt. Geschieht dieses allseitig, so ist die aufgewandte Mühe von sicher.« Erfolg begleitet Läßt man die Raupen aber erst auskriechen, dann gibt e« kein Schutzmittel mehr gegen die Gefräßigkeit derselben.

** Sikchhatu, 12. Aug Die in der Obcrhessischen Zeitung vom 12. August, Nr. 187, aus demH. I." ab­gedruckte Miltheilung über Verhaftung eine« preußischen Offiziers am hiesigen Orte ist eine reine Erfindung, wie aus zuverläßiger Quelle mitgetheilt werden kann.

Kassel, 11. August. Vor der Strafkammer des hiesigen Kreisgerichts kam heute die Privat und Jnjurien- klage des Eisenbahn Bevollmächtigten I. Slitb dahier gegen den Redakteur der (eingegangenen)Freien Eisenbahnprffe", Buchhändler E. Bichtel-r zu Berlin, zur Verhandlung und «durtheilung. DaS genannte Blatt hatte nämlich einen anonymen Artikel gebracht, in dem die vom Kläger im Frankfurter Journal" mit NamenSunterschrist publizirten Artikel über das Reichseifenbahnprojekl kcittsi t wurden, wobei e« an Titulaturenunverschämte Lügen",Sold­schreiber" re. nicht fehlte. DaS Gericht erkannte auf 60 Mark Geldbuße, Tragung aller Kosten und Publikation des Urtheils in derZeitung de« Vereins deutscher Eifer.- bahnverwaltungen", intern « der Behauptung des Ber iheidigers, der intriminirte Artikel enthalte lediglich eine Vertretung hoher gemeinsamer Jntereffen" nicht bei- Pflichte. (Kaff TgSpst )

Nach Haua«, wird der ,D. Rchsztg.' berichtet: Die tzirstge Handelskammer entwirft in ihrem Jahiesberichle p'-o 1875 ein recht trauriges Bild von der Geschäftslage unserer früher so blühenden Fabrikstadt. Sie konstatirt, daß das Jahr noch ungünstiger verlausen ist, als das dorhergehende. Der Absatz in VerbrauchSgegeuständen se firtig brschränkler geworden, in allen andern Artikeln fei 7 auf ein Minimum rebucirt. Diese Schilderung tu ffine«iwg« übertrieben. Wie in den Portefeuillegefchästen benachbarten Offenbar, so ist auch in den sonst so lebhaft betri denen B jouteriegejchästen die Beschäftigung der »rbeiter tn weiterem Umfange verringert worden, so daß Viele auf kleinen Verdienst gesetzt und nicht wenige ganz .

^werblo« geworden sind. Die Meisten arbeiten nur noch I gemeine Ausrüstung verlangen, durfte es für dieselben sehr »uige Tage in ber Woche. Nur bie Cfgarrenfabrik.n,! erwünscht sein, zu erfaßen, daß die Somali gern bereit namentlich bie auf ben benachbarten Dörfern, wo bie AuS^finb, auSgemusterte Kanonen für junge Sklavinnen utnzu- wahl bet Arbeiter reicher unb bereu Ansprüche geringer! tauschen."

N°d arbeiten noch flott. In ben Luxusartikeln ist gar kein Folgende Anekdote erzählt ein amerikanischer Maler Handel. Die Wiesbadener Deputation, welche den zum, der Humboldt noch kurz vor seinem Tode portraitirte, und Sou einer katholischen Kirche geschenkten, auf 2000 Thlr.jbie ihm der gesprächiche alte Herr, der die Zeit des Pein, «efchätzten Brautring hier zum Verkauf ausbot, hat beglichen Stillschweigen« durch die Erzählung seiner Erlebniffe mal «sf. Geschäfie ein annehmbare- Gebot erhalten. Ein' verkürzte, mitgetheilt hatte. AIS Alexander v. Humboldt 5irfd) *i Offenbacher Fabrikherr gestand offen ein, daß die t ortige sich auf einer Reise längere Zeit in Pari- aushielt, speiste , T)z osbustrie von der Pariser vollständig überholt sei. Er er auch eine« TageS bei rem ihm befreundeten Irrenärzte fctinte, erst wenn mehrere Jahre nacheinander die Ernte Dr. B. unb stellte au biesin nach der Mahlzeit bie der-

jöchstf^ ftzpesche» rrch T Ha- » mit}*

r-leGVptzische Depesche« der Over» hessische« Zeit»»O.

Bayreuth, 13. Aug. Die Aufführung beSRhein« golb" begann heute Abend 7 Uhr und hatte einen groß artigen Verlauf. Das unsichtbare Orchester war von zau berhafter Wirkung. Die Stimmen bet Sänger gelangten vollständig zur Geltung Kaiser Wilhelm wohnte der Bor stellunz biS zu Ende, gegen 9V2 Uhr, bei, ebenso der Kaiser von Brasilien und die übrigen Fürsten. Kaiser Wilhelm wurde bei seinem Eintritte in die Loge vom Publikum türmisch begrüßt. Nach dem Schluffe ber Vorstellung würbe Richard Wagner wiederholt gerufen, erschien jedoch nicht. Die Stabt ist glänzend iHuminirt. Kaiser Wilhelm durchsuhr in offenem Wagen bie Hauptstraßen unb wurde überall mit l-bhaften Zurufen empfangen. ES herrscht eine ehr gehobene Stimmung.

Versailles 13 Aug. Strafmilderungen im Gna­denwege sind 161 Commune Verurtheilten zu Theil ge worden.

Loudo», 13. August. Nach einer Meldung de« Reuter'schen Bureau«" aus Belgrad fänden zahlreiche Zu­züge von Freiwilligen aus fremden Ländern zur serbischen Armee statt Das jlavlsche Comii« in Triest hätte angeb­lich dem serbischen Kriegsminister 3000 Freiwillige ange- boten. Garibaldi habe an ben Kriegs Minister einen Brief gerichtet mit ber Anzeige, baß er in dem Mailänber Comits zur Unterstützung der verwundeten Serben und Montenegriner den Vorsitz übernommen habe,

Petersburg 13 Aug. Mitiheilungen von Personen, welche unter dem rochen Kreuze für Verwundete in Serbien thätig sind, bestätigen die effieielle Klage Se-bienS üher die türkischen Graufamkeiten. Trotz dem Vorrücken der Türken bleibt die Stimmung Serbiens mulhvoll und vertrauend. Man macht sich auf daS Aeußeiste gefaßt, selbst auf die Belagerung Belgrads und die Einnahme deffe ben. Der in bet Organisation begriffene Guerilla Krieg gegen bie Türken wird erst barlegen, welche Erbitterung im Lanbe herrscht. Die von Zeit zu Zeit wiederkehrenden Nachrichten von Vermittelungen der Mächte, sowie die neuliche Mit­theilung ber BerlinerPost" von telegraphischen Verhand­lungen zwischen Wien und Petersburg seit dem 10. August behusS gemeinsamen Schutzes Serbiens gegen die Türken wird von informirter Seite als absolut unrichtig bezeichnet.

Belgrad, 13. Aug. Von der Drinaarmee ist fol­gende Meldung eingetroffen: Zwei Bataillone, unter Füh-. rung von JonanvvicS, welche unterhalb Belina regoSnos- cirten, haben die türkische Position bei Javia eingenommen; als die Türken hierauf einen UebetfaQ versuchten, wurden letztere nach einem drrizehnstündigen Kampfe gänzlich zn- rückgeworfen. Während des Kampfes wurde Javia be- fchoffen; die serbischen BkvbachtungSlruppen standen unweit Belina Die Türken verloren 200, die Serben 6 Tobte.

Kouftautinopel, 13. Augnstl In einer Mitthei­lung an ihre Vertreter im Auslande erklärt die türkische Regierung, daß bie burch serbische Agenten verbreiteten Nachrichten von ber mnthwilligen Verbrennung serbischer Dörfer burch bie Türken vollständig unbegründet seien, da­gegen hätten die Serben feit Beginn ber Feinds ligkeiten etwa 60 von Christen, sowie von Muhamedanern bewohnte Dörfer auf türkischem Gebiete in Asche gelegt.

Frankfurt a. M., 14 Aug. (Mitgetheilt durch Menke Eichelberg u. Sohn.) Deutsche Reichsbankscheine 165, Staats« babnactien 232, Elisabeth, Galizier, Lombarden 62, Nordwestbahn -, «reditacti-n 118», Silberrente 57;, Papier« rente, 1860t Loose lOO;. Nationalbank 712, Spanier 17.

Berlrns 14. Aug. (Schlußcourse). Sreditactien 239, StaatSdahn 464, Lombarden 125, DiSconto^ommandit 110.

fängliche Bitte, ihn doch gelegentlich einen feiner interessan­testen Patienten sehen zu laffen. Dr. B. versprach, seinem Wunsche zu willfahren und lud ihn auf den folgenden Tag wieder zum Diner ein. Als Humbold bereits am Tische saß trat sein Freund mit zwei Herren ein, von welchen der eine, ein Mann von gravitätischer Erscheinung mit biftinguirtem Aeußeren, sorgfältig gekämmten Haaren, weißer Binbe rc., sich nach kurzer Verbeugung setzte und während de« Essens fast gänzliches Stillschweichen beobachtete. Den Gegensatz zu diesem ruhigen Gaste, der mit vielem An­stande und deffen äußerst feine Manieren den Weltmann verriethen, bildete ber Zweite. Sein wüstes Aeußere, seine vernachlässigte Toilette, fein struppiges Haar und fein unstäteS Auge drückten feinem inneren Zustande den äuße­ren Stempel auf. Dabei sprach dieser sonderbare Tisch- genoffe mit einer Art Hast und einer nicht zu verleimenden Aufregung, er hatte tausend seltsame Einfälle sprang in abge­brochenen Sätzen von einem Thema zum anderen über, witzelte unb geftifulirte; kurz er amusirte den beobachtenden Humboldt. Nach Beendigung der Tafel zog Humboldt cen Arzt bei Seite, dankte ihm für den Genuß einer so komischen Tischunterhaltung und sagte:Ihr Narr hat mich höchlich erdötzt."Wie so", fragte der Arzt,er hat ja gar nichts gesprochen?"So war also der mit dem obgemeffenen Betragen der Narr", antwortete Hum bold erstaunt,unb wer war kenn der Andere?" Monsieur de Balzac, ber berühmte Schriftsteller."