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jielle und volkSwirthschaftliche Kreise in hervorragender betrachtet werden; der Staat darf nicht wie ein Sammler Rnaiuitüen Berbältnifi/ unb

Wche beschSstigt. Der colosale Rückganges ÄlbeL um obet BtfMtf&Iant bie SrunblJ ? fXr m Ä"

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Wesen.

Da sanken die schweren Augenliber herab und Diana träumte süß lächelnb weber von dem Tode noch dem Schmied von Jüterbog!, der ihn gebannt, ' Leoni. . 1

Wie so schnell waren die Stunden dieses Tage» doch verflossen. Als Diana sich Abends vor dem Toilettenspiegel die Locken aufsteckte, mußte st« an Kant'« Lehren vom subjektiven Ursprünge der Zeit denken und nickte sehr ernst» hast mit dem Kopfe.

Wie hübsch war e« gewesen, so liebe Gäste, wie Tante Ursula, - nun und der Freund ihre« Manne« mußte ihr ia doch auch ein lieber Gast fein an ihrem Tische zu bewirthm. Vielleicht zum ersten Male hatte sie so recht stolz auf ihr blendende« Damastgedeck, da« blanke Silber der Aufsätze und Schaalen und den blitzenden Krvstall der schön geschliffenen Gläser geblickt. . , u

Unb sie selbst hatte ihre Erscheinung, nicht in ben schönen Rahmen gepaßt? Da tag es ja noch, da« Himmel, blaue Seidengazekleid, welches ste wie eine Wolke umwogt hatte. Die Männer geben doch eigentlich mehr auf die Aeußerlichkeit ber Damentoilettm, al« e« mit ihrer sonst wohl princjpiell zur Schau getragenen Verachtung be« Modetands zu bereinigen ist.

Wie hatte nicht baS Antlitz Ernst von Höchberg'«, über welchem e« sonst gewöhnlich wie ein Schatten lag, aufge. leuchtet als er ste gesehen, und der Blick, mit dem er chre Erscheinung gleichsam in sich aufzunehmen bemüht war, er Hatte etwas Magisches, Bannende« für Dianagchabt. /

, Doch da« war nur wieder ein Moment. Dann «ar der jugendliche Uebermuth Sieger geblieben und» Tante

Bei der SeehandlungSdebatte, w« ich den An­trag gestellt hatten daß die Seehanblwig.alS Bankinstitut

wie mau saA noch »l« junger Lieutenant seinen. Obersten gefordert und ihm gedroht hatte, ihn mit de« gezogenen Degen zu durchstechet, der, einen Urlaub auf dr« Vaters Gute zubringend, die Frau "des Geistlichen verführt und für dieselbe schließlich dem Pfarrer allen ErnsteS als Sequi- valent fein uchtterlicheS.Vermögen geboten Hobo, * der endlich, nachdem er. ein Jahr auf Reifen zugedrscht, sich in Griechenlaiid nut, einer fchönm Priuzeffin heimlich der-

der Presse verlangt den Verkauf des SilbrrS ^? tont prix, «eil sie behauptet, daß da« - Silber' stoch weitere BerWe erleiden würde unb daß- e« daher bester fei, sich sitzt de« Sttberö zu entledigen, alS noch eine weitere Entwerthung destelben abzuwarten. Diese Behauptung klingt allerdings »sehr plausibel, ist-aber dennoch durchaus nnpMstsch/- Sie muthei unS einen Verlust von citta 60 Millionen Mark

mcht als Mißtrauensvotum gegen Herrn Camphaufen an­gesehen wissen wollten, vielmehr lediglich- au« sachlichen Gründen die Existenz der Seehandlung al« Bankinstitut für bedenklich hießen. Bei bet SteUttdtbvtttnentstich Hal der Finanzminifter ausbrückllch die Verantwortung für die Maßregeln der Unterbehörden abgeiehnt. Unter diesen Umständen kann ich die Verdächtigung gegen Herrn Camp­hausen, besten,Finanzpolitik und Steuerpolitik ich in manchen Punkten für eine unrichtige Halles eine teabentigfe Feind­schaft offenbart zu.haben, nur mit deut Bewußtsein zurück- zu/veisen, daß ich in alle» diesen-Fragennach bestem Misten urid Gewissen gestimmt und gesprochen habe, ohne jemals die wiederholt anerkannten Verdienste des Herrn Camphaufeq zu vergessen oder zu verkennen." -r-

Heber das Projekt de« Reichseisenbahusystem« hat die großherzoglich-hessische Staatsregierung dem Finanzausschuß folgende; Erklärung abgegeben: Der großherzoglichen Re­gierung sind bis jetzt keinerlei ofstcielle Miuheilungen be­züglich eines Projektes zur Erwerbung ber deutschen Eisen­bahnen durch yaS Reich geworden. Auch ist nicht bekannt geworden, ob bereit« $in Projekt wegen der Modalttäte« einer solchen Erwerbung entworfen ist. Die gtoßherzogliche Staatsregierung erachtet e« nicht für opportun, den defini­tiven Abschluß des Vertrages «egtn; Ankaufs ber ober- HMche» Eisenbahnen burch ben Staat ia Hinstcht auf die berührten Fragen zu verzögern.

Die Geschenke, weiche dem Grafen Ledo' owSki nach einer Hafrentlastung von der Aristokratie und Geisttichkeit gemacht werden, beliefen sich auf mindestens 200,000 Francs.

zu, be* wir durchaus nicht nöthig haben, ^zn machen, wenn i»it bie Zeit ab warten, wa-sich die VerhSttniste wieder ge­klärt hicheN/ Wir befinden unS gegenwärtig auf allen Ge Wien de» volkSwirthschaftlichen und finanziellen Lebens in etmr Krisis, die durch eine Reihe von Gründen noch ver- fchärst wird, mindesten ist anznnehmen, daß die übermäßige EntwetthuNg 6e« Silbers sich mit der Zeit wieder aäe- gleichsn, weil bie Gründe vorübergehende find. Als die Hauptursachen bet' temporären Silberentwerthung müssen nämlich angesehm werden: 1) Die Entdeckung der drei berühmten Silberminen von Novada (Kalifornien), welche fäbelhaste Masten Silbers produciren, ihre Ausbeutung für das Jahr 1876 ist allein auf 500 Millionen Francs ge­schützt. 2) Die Außercourssetzung des Silbers in ver­schiedenen Ländern (Deutschland, Holland zc), sowie btt Lintttirung der Silberprägung in den Ländern'der latei­nischen Münz - Convention. 3) Die Verminderung der Deckungen, die nach dem Orient für besten Produkte zu machen find, indem einerseits seit- ber Beendigung des amerikanischen Kriege« der Orient nicht mehr der exklusive Verkäufer von Baumwolle ist, andererseits der Orient sich daran gewöhnt hat, als Rembours Manufaktm-Erzeugniffe an ZahstungSstatt zitnehmtn. "Es frigt sich nur/ ob diese Gründe «ine bleibend« Entwerthung oder wie behauptet wird^ steigende Entwerthuiig de« Silber« im Gefolge haben wird/ Rur Sine eingehende Vergleichung her Werthverhältniste zwischen Gvld und Silber in den letzten 50 Jahren würde Anhaltspunkte geben können, ein gewichtiges Urtheil über diese Frage zu Men.' Jndesten genügt schon die Bemer­kung, daß vor nicht langer Zeit gerade das umgekehrte Berhältniß zwischen den Heiden Metallen wie heute bestand. Durch die übermäßige Goldproduktion nämlich hatte Silber einen höheren Äerth und zwar um 5 bis 6pCt. über Gold. Man glaubte sogar, Gold werde hi« auf dnS Niveau des Silber« finken, so miß zwischen beiden Metallen kaum ein Unterschied vorhanden sei. In Folge besten entschloß sich Hollanb damalchiäust.-großen Opfern-seine Gvldwährung

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Novelle van Srnst von Waldow. iw.it T

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dorli», 13. März. Vorgestern unb gestern haben Sitzungen des Staatsministeriums unter Vorsitz be« Fürskv E»smarck stattgefunden. Der Gesetzentwurf,Provinz Berti»? >at die Genehmigung des Staaiswinisterium« erhalte» und^ liegt zur Allerhöchsten Sanktion vor. In einzelnen Blättern- wtrd eine sehr abfällige Beurtheilung des Competenzgesetze« und der Siädteorbnung gegeben.;: ES wirb mit Zuversicht ausgesprochen, daß die Vorlagen in parlamentarischen Kretsen sehr ungünstig befunben worden. ES ist eine alte Sache, daß die rad-kaie Presse bte Sorlogeti der Regierung unb namentlich bic aus dem Restart b« inneren Verwais tung in ber Regel mit Rigorosität beurteilt, was ober keineswegs den Anschauungen ernster politischer Kreise.eut,

in Silberwähmch iunziiwandeln, während eS jetzt nach 25 werden. Jahren mit neuen, großen Opfern zur Goldwährung zu

' «rscheiitt tüalich außer den Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Preis für das Quartal mit der wöchentlichen

"i N' - -BOchdru<ter»i) bezogen durch die Postümter des Deutschen Reiches 3 Mark 50 Pfg^ <e$(. Sefteagebübrj^- Sn^tifcn^aetobr^ bi? Skp«ditiijn («och'pche

Für in der Erpedition zu ertpettende Auskunft und An^abwe vvn Adr1N weLen 25 ÄbereN g-tpal-M Zelle 10JH*. . . ..

BMtEylirXi <F»rtfetzmqY toll-i-

Wie anhttjtz hatsii sich - Dianch, bttt /Slann gehachff, von dem ihs Kurf 1» manche .tolle-Geschichte^f «rzWd, der,

Drei Tage -r- nun eS blieben ja noch zwei davou übrig. . i;

Ilm anderen Morgen, Diana befand sich gerade in ihrem ^Studirzinnner", »io Kurt e« mtt geheimem Schau­der nannte, klingelt efl drüben an der Thür, welche in da« Cntrbe führte. Diana, von einer Ahnung, die sie fich doch kaum selbst gestehen wollte, durchzuckt, schaute blinzelnd durch da« kleine,thalergroße, gläserneGucklochs an der Thür, daS bestimmt war, die Einlaß BSgchrendttt zu mu-- stern. Za, t« war Ernst von Hochberg, der Pie Glocke gezogen.n(h J : - r. - ' ,,

Zast 3uruf^ sie shm über-die Kühnheit.ÄhnrMre Er- laubniß eingeholt zu haben, den Besuch zu tMderholen. Hatten sie doch verabredet, da bie Tante sie und auf ihre scherzhafte Bitte auch ihn zum Thee geladen, daß er sie Abends abholen und vor'« Thor geleiten sollte unb nun aber halt er gab nur dem eben erscheinenden Mädchen ein Buch für sie ab unb machte Miene, sich wieder zu entfernen. Doch Marie, dSS klug« Kind,__

Diana hätte ihr dafür ihren neaen Hut zur veiohsiüng schenken mögen, bat zu warten unb trat halb barauf i ein, der Herrin da« Buch zu überbringen und iHv den Besuch zu meld«. y, - ;mw$>: m;-:i ch. I

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, , - . ,, . Es wäre baher cbenfaflS sehr vxrkehri, ,wenn die deutsche Reaierum sich von der gegenwärtigen "Silberbaiste beeinflusten ' ließe uq) bas Sklbtt schleunigst verkauste. 8s ist nämlich conDatirt, baß dikse Baiste eben so gut nur eine vorübergehende Er­scheinung ist, wie es die frühere Goldbaiste war pnd daß die gegenwärtige Entwerthung des Silber«' nach wenigen Jahren'vorübergegangen, sein bfirfte. .

Die großen, Neu entdeckten Silberminen in Revada sind nur Taschen und werden sich in wenigen Jahren vollständig erschöpft haben. Sperbern aber fällt ganz besonders in bie Wagschale, daß fünf große' Länder ben Zwangscours für Papiergeld in der Höhe von 13 Milliarben Franks haben unb büß diese Länder gegenwärtig daraus ausgehen, für eine entsprechende Metallbebeckung zu forgeit und ihre Silberzahlung wieher aufzunehmen. Zn dem Mometst, wo dies auch nur theilweise geschehen wird, wird sofort da« Silber wieder im Werthe steigen unb dantt! erst diMeit gekommen sein, wo die deutsche Regierung einen Theil ihres Silbers ohne Verlust, ja vielleicht sogar mit Gewinn ab setzen kann. Es liegt sogar gegenwärtig nicht ber geringste Grunb vor, um zu einer maffenhaften Veräußerung unseres Silbers zu schreiten. Wir würden dieselbe sogar als einen, großen Mißgriff veruriheslen müssen. Dagegen, ist e« aller­dings wünschenSwerth,' daß bie Umprägung sobald wie möglich auSgeführi wird, daß namentlich die kleinersu Münz- forten de« alten Systems sobald als möglich ganz aus dem Verkehr heraus gezogen unb durch Münzen des neuen Systems ersetzt werden. Nach dieser Seite scheint uns immer noch Nicht schnell genug vorgegangen zu werden. Dagegen halten wir eine überstürzte Einziehung der Thaler für durchaus unnöthig. Dieselben können ruhig so lauge im Verkehr bleiben, bis die angedeutete Wendung im Preise der Edelmetalle vor sich geht, um dann erst den Rest, ben wir nicht vecwerthen können, aber ohne Schaben daran zu haben, zu veräußern.

Gegenüber ben Angriffen, welche gegen Herrn v. Kardorff in berLocomotive an ber Ober" wegen seiner Stellung zu dem Finanzminister Camphausen gerichtet find, erwidert derselbe:Weit entfernt mich ben Angriffen wegen Belegung des ProvinzialfondS anzuschließen, bie von bem schlesischen Drovinziallanbtage und den Hochconservativen gegen Herrn Camphausen erhoben waren, habe ich mit meiner gesammten Fraktion anerkannt durch namentliche Abstimmung baß Hefe Fonds gesetzmäßig und ordnungsmäßig angelegt

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guten eines KaleidoScopS gewesen, streifend <m alle bie , . - Frag'», welche der grübelnde Verstand be« Denken« auf-

foncern von Leone wirft, so leicht und spielend wie bmitschinuuernde Libellen die auf Wasserrosenblättern sich wiegen, im Sonnenstrahl über der dunklen Tiefe. 'uu '

Unb dann hatte er gefügt: .Drei Tage habe ich tAtiu btt Tyrannin Zeit erbeten, gleich Möros doch ohne einen Bürgen zu stellen, bann fort au« Brmiben« Zaubergarten, fort in die Ebene zu dem Apfelbaum im Sanbe unb dem dürren Tobel"

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sowie die Amwncen-Buroauo/:s.'L:M i '- i 'M t'1*4 M .dii>nr,h-j MIM ' . t. ,. Li-Juolt' ln.'die E^»edttio» d. Blatte«,

von rh-Dietrich L i . BI A I M . 'v'.v <vi . L| . ;.:m i-6 -U ,!. st>«»e d,e Amwncen-Bureaur

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»tz, 66ln k ; Rudolf M f f W f M W-... - . «eyer in Berlin: Carl Schüch.

^Berlin, ^ankfurt a,M. rc, _ n5, M !tJ. tnV1/ |5;| kv;u; /. ..-.oi >*=.?, :.;\.v rbr.iWm Schlotte

wählt haben sollte unb -i aöed die« war ja nicht möglich er wollte ja jetzt bitte Cpnfinc heirathen «in mär kische« Fräulein. " " ,

Diana zuckte bit Achseln doch da« Mäbchen war vielleicht schön?,,Waritttz soft denn auch ein märkisches Fräulein Nicht schön ober geistreich fein -* Run, uu, das Glück dieser Ehe wirb sie wohl Memand beneiden, die Aermstel Diana gähnte, fröstelnd hüllte sie sich in ihr Morgengewand Änd drüchtt den Kopf in bas Kiffen, sie hatte ja auch die^ Nacht so wenig geschlafen^. "

Wie im DÄtimeklichle^fah sie mA bendichtyt märkischen Sand, in welchem hohe giüüe Tabakstauden wuchsen, unb da« Landhaus mit dem Gart«,, worin der Apfelbaum stand, auf dem der Tod sich, fdjorr ganz blaß und mager und tben den letzten Apstl hoch oben abbrach und ihr deHelben grinsend darreichte. Pndcha schauerte siezusammep, lächelte wwluu.w wwgw geoneoen unm Tante

®btr gleich wieder gl« ihr xinfiel, daß da« märktsche Fräulein Ursula, die später erschienen war, hatte sich nicht wenia den kühnen Wunsch hege, sich ihr Putzzimmer statt mit gewundert über Diana'S gute Laune unb ihr keckes cavriükes einer sriedlich leuchtenden Maderateurlampe, mit dem rothen Wesen. v

Tlanäc eines Kometen zu erhellen eittt« Sometenl... Die Unterhaltung war dadurch auch wechselnd wie die Fi«!