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Gesinnungsgenossen keine Ruhe gelassen und einen neuen! Opposition haben sich sowohl in der Suezcanal-Angelegen- Antrieb gegeben zu haben, selbstthätig in daS politische' heit, was freilich von vornherein feststand, als auch in.dm
Budget.
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Der Tempel und sein Hauptschmuck, das, Bild des Gottes von PhidiaS' Hand wurden von der Kriegsbeute errichtet, als dir Eleer Pisa und die Periöken besiegt hattm. Libon aus EliS war der Baumeister, der den mächtigen Tempel in dorischem Style aussührte. Die Länge des Gebäudes gibt Pausanias zu 230', die Breite zu 95' und die Höhe bis zum Giebelseld zu 68' an. Eine Halle von 6 mächtigen Säulm an der Fronte und 13 gleichen Säulen au der Langseite umgab das eigentliche Gebäude, welches aus einer Vorhalle, auS der Cella und einer Hinterhalle bestand. Erstere und letztere hatte in der Front zwei zwischm Eckpfeilern, sogenannten Sntm, stehend« Säulen. Die Cella" bestand auS zwei Theilen, von denen der Hintere,
nachmals Standbilder römischer Kaiser ausgestellt wurden. Näherte man sich dem nördlichen Thor der AltiS, so er» reichte man das Prytaneion, das RathhauS der Eleer. In der Nähe, am Fuß d«S Berges, lag eine Terrasse, auf der einige griechische Städte Schatzhäuser hatten errichte» lassen, ähnlich denen, welche in Delphi dem Apollo geweiht waren. Dicht beim Thor endlich lag das Philipeion, rin Rundbau aus Backsteinen, welchen Philipp nach der Schlacht bei Chaironea errichten ließ.
Außer den eben angeführten Bauwerken befanden sich innerhalb der AltiS noch Weihgeschenke, die zur Verherrlichung der Gottheiten nach Olympia gestiftet wurden und endlich die Standbilder der Sieger zu Olympia, die ihnen als Kampfpreis mit gestattet wurden. Die Zahl derselben ist Legion. Obwohl sich Pausanias bei deren Aussührung nur auf diejenigen beschränkt, die schön gearbeitet waren, oder Männer darstellten, von denen Rühmliches zu berichten war, zählt er doch eine stattliche Anzahl auf, Fast alle großen griechischen Bildhauer haben solche Standbilder angefertigt. > ' .
den KoloteS aus Heraklria, auf welchen den Siegern die bringe'vorgelegt" wurden. Unter den Götterbildern dieses «wpels ragte durch besondere Schönheit ein Werk des Praxiteles hervor i Hermes, der dm Knaben Dionysos trägt.
•* Vnli«, 3. März. Im CultuSmiuisteriUm ist die . m Landtage viel besprochene Angelegenhett, die Exemtion
schwedische Reichstag beschäftigt sich mit b«m —„... Die Civilliste im Betrage von 1,266,000Äronm und die Kostm deS auswärtigen Amtes im Betrage von Kronen sind von der Ersten Kammer bewilligt
schwrizr'rischrn BundeSrath als Uebereinstimmung mit der Bundesverfassung erklärt; über diS drS CantonS Zug dagegen hat seinem Entscheide zufolge eine nochmalige Abstimmung EtStt zU fiNdettl *-,t8ub uu, (iiicu UUlU^UUü guii|4igcn ’-OtTt
Die Einwirkung des sogenanntm freim Unterrichts durch «lauf, auch kann die Regierung mit dem Gange der Ver- die französischen Clerikaken scheint deren italienische ns Handlungen bisher nur zufrieden sein. Die Angriffe der
dir «Mdttiv« d. Blatte«, ‘ (»wie die Stnnoncen-Bureaux - von Zi). Dietrich & Co. in ,jr
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Dretnch in Frankfurt a- wt-,
jig, »Mn «; Rudolf Moste :r,ä m Lerlin, Frankfurt a. M. rc. 85ll
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Anzeigen nimmt entgegen: die «qtebitien d. Blatte», sowie bie Annoncen-Bureaux von ®. L. Daube & Co. in Frankfurt a. M.-JSger'sche Buchhandlung in Frankfurt tu R.; Jnoalidenbank, Ä. Rete, meyet in Berlin; Carl Schüß- let in Hannover; 6. Schlotte in Bremen.
HiÄek'^e« Pelopkon hatte die sogenannte SliEAeS OestomaoS iflnht Platz gefunden Es wär dies eine durch Klammern zufammengehalkene hölzerne Pfoste, angeblich die einzige, welche beim Brande von OmomadS' Haus unversehrt geblledea und jetzt durch ein säulengetrageneS Dach geschüA war. Weiter nach Norden, etwa itj der geometrischen Mitte Ütr AltiS, lag der große Altar deS Zeus, errichtet von der Asche der Schenkelknochen jener Thiere, welche dem'ZeuS geopfert wurden. Nach Pansanias betrug der Umfang der untersten Einfassung 125 Fuß, der des Absatzes über der ProthysiS 32 Fuß und Vie ganze Höhe des Altar» 22 Fuß. Außer diesem größten Altar befanden sich innerhalb und außerhalb deS heiligen Bezirke» poch eine große Anzahl Altäre für ZeuS, für die anderen Gottheiten und fflir vie Heroen.
Nördlich vom großen Attar und etwa sc weit von ihm entfernt, al» der Altar vom Pelopion, lag der Tempel der Hera, ivt ^dorischen Etile erbaut und peripteral, d. h. von Säulen t^Ngebm. Dieser Tempel war hauptsächlich be rühmt durch seine Götterbilder und Weihgeschenke. Unter dem letzteren war namentlich die sogenannte Kypsela viel bewundert, eine Lade au» Cedernholz, auf der sich, wahrscheinlich im Hochrelief, mythologische Darstellungen be- sanden. Die figürlichen Kompositionell aus Gold, Elfen beiu und Holz soll EumeloS auS Korinth gearbeitet haben. Picht minder'«erlhöoV usdr etN'Elscnbeinlssch, eine Arbeit
worden. L , ,, , 7 f
3n Rußlan drift', Hof • und Landestrauer mb dewo Tod der Großfürstin Nikolajewa, deren Setzet a»! 36.' bruar mit großer Feierlichkeit beigesetzt wurde. Aus Ko- khand wird gemeldet, daß sich diese Stadt am 20. Februar dem General Skobelew ergeben hat und nun, von russischen Truppen besetzt ist. --j .... .. „
3n der Türkei dreht sich Alle» um di« Frage, ofrC Bosnien und die Herzegowina zur Ruhe gelangen werden. Während man sich alle Mühe gibt, die Rajah« abzuwiegeln und zur Heimkehr zu bereden, werden die muselmännischen« Begs rebellisch. Diese zur Erlangung der Lehn-rechte zum , Islam übergetijxtenen Serben lehnen sich dagegen ans, daß den Christen Rechte eingeräumt und ihnen selber dad«ch . die ihrigen geschmälert werden sollen. •_ uuul r. t /
Die rumänische Kammersesstm,,.»>elch,/«ss^vWS. gemäß am 27. November jeden Jahres beginnt und uach-i br" Monaten geschlossen werde« muß, ist, weil das Budget - für 1877 noch nicht feine Erledigung gefunden hat, bi» zum 13. März verlängert worden» ; ■ I
Pie serbische Regierung hat die Getreide.Ausfuhr' verboten und die gesammte männliche Bevölkerung, im Alter von 20 — 50 Jahren, so west sie noch sticht zur Volkes'; Miliz gehörte, auf den 7. März zur Bildung ein« Armee« - Reserve einberufeu.
~ Arscheiutt lig lich außer den Wetttag« nach Sonn- und Feiertagen. Preis für das Quartal mit der wöchentlichen Beilage „MnftrtrteS SonntaaSdlatt'' durch die Srvedition (St 0 A’fA» Bu chdru ckereif bezogen Mark^durch die Postämter deS Deutschen Reiches 2 Mark 5» Pfg. kexliBestellgemchr). — Jnsertionsgebühr für bie gespaltene Heiu 1» ®fa ■»
. ist 1; - ■Für >n der Expedition zu ertheilenbe Auskunft und Annahme von Abrefien werben 25 Pf,, berechnet ° Vf8‘ ,D,,n
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- DaS Abgeordnetenhaus de» preußische» LuudtageS hat auch die letzten acht Tage tn seinen täglichen Plenarsitzungen dir Svecialberathung deS Etats rasch und glatt in derbe» gonnntrn Weis« wett« gefördert. Auch ‘biettmt waren die Debatten uur ab und zu noch «tilge Male durch Herein zichung von Enlturkampsbeschwerden aus den Reihen des Centrum» etwa- lebhafter erregt. Zwei SitzungStage waren der Synodalordnung gewidmet. Die in der Mitt wdchSsitzung de» Haufe» in Rücksicht auf die bevorstehende Regelung deS PatronatSrecht»' vom CultuSminister betonte Absicht, den Gemeinden auf die Anstellung ihr« Geistlichen einen größeren Einfluß zu sich«n, würde, wenn ihre Ausführung erst sicher gestellt «äre, di« Annahme der Synodal- Ordnung wohl «leichtern. — Durch plötzlich eingetretenes Thauwetter uvd dadurch beschleunigten Eisgang sind auch in Deutschland an Weichsel, Od« und Elbe verheerende Ueberschwemmungm veranlaßt worden. BesondnS schwer gettoffen ist die Umgebung Magdeburgs. Die Kaiserin Augusta hatte sich am Mittwoch p«svnlich dahin begeben.
DieBerathungendeS österreichischen Abgeordnetenhauses werden imm« unerquicklich«. Am Montag wurde d« Kampf üb« den Abschluß deS HandelSvettrageS zwischen Oestc«eich-Ungarn und Rumänien zu Ende geführt, nachdem der MinoritätS -Antrag auf Vertagung mit 167 gegen 83 Stimmen verworfen und dann der Majoritäts- Antrag mit starker Mehrheit angenommen war. DaS Ministerium hatte einen sehr harten Stand, da die Minorität Alles aufbot, um den Vertrag zu Falle zu bringen und zugleich dem Cabtnct eine Schlappe zu versetzen. Die gut« Zeit, wo das Cabintt »u«sperg selbst in seinen Schwächen und kleinen Auskunftsmitteln sanft behandelt wurde, ist längst vorüb«. Die Schuld des Mißtrauens liegt auf beiden Seiten; man hat sich gegenseitig in seinen Erwartungen getäuscht. Eine güte Aufnahme fand die Vorlage d« neuen Civil-Prozeßvrdnnng durch den Justiz- Minister Gläsvr, dir nicht bloß al» eine Vereinfachung und Verwohlfeilerung deSRechtSverfahrenS begrüßt wurde, fon- dem auch al» eine Ergänzung der Verfassung gelten darf, da fie die Gleichheit vor -dem Gesetze zur Wahrheit machen'^ofi.' " J '
‘ Die neue Verfassung des CantonS Solothurn ist vom
Sclaven-CircularS als wirkungslos erwiesen oder vielmehr, die Stellung d« Regierung neu befestigt.
Das LandSthing des dänischen Reichstages hat den Festungsgesetz. Entwurf, so wie er ihm vom Folkethiug zu< gestellt worden, in erster Lesung berathm und dann einem Ausschuß überwiesen, der die Einwendungen d« Regierung namentlich gegen $ 2 (Einkommen- und Vermögenssteuer); prüfen und erölteru soll. Der yom Folkcthing zur Prü- fung des Budgets eingesetzte Ausschuß hat in seiner oppn sttivneüen Mehrheit beschlossen, die von der Regierung zum Bau eine» Panzerschiffes (.Helgoland*) geforderte Summe einstweileu noch nicht zu bewilligen und tr(bßflLbev allgemeinen Marine - Reorganisationsplan darauf zurückzu-.
Leben Italiens einzugreifen. Am 18. und 19. Febr. tagte in Bologna der O'Connellbund, der unter der ausdrücklichsten Zustimmung des Papstes an de» Versuch geht, alle klericalen Mächte der Halbinsel zur Erkämpfung der katholischen Lehrfreiheit zu vermögen. Fürs Erste soll das Parlament mit Petitionen bedacht werden; da aber bei dessen jetziger Zusammensetzung kaum eine Aussicht auf Erfolg vorhanden ist, so steht ganz deutlich bie Betheiligung der Clericalen an den ParlamentSwahleu im Hintergründe.
Das französische Volk bereitet sich auf die Stichwahlen des 5. März vor, von welchen die republikanische Majorität noch einen bedeutenden Zuzug «wartet, zumal der Versuch Rouhn'», sich zum Führer dn gesammten monarchischen und clericalen Fraktionm aufzuwerfen, gescheitert ist. Rouh« war bereits im Elysäe, um seine Weisheit an den Mann zu bringen; die chiselhurster Sympathieen, die in der Umgebung des Marschalls noch immer rührig sind, scheinen aber doch nicht den Ausschlag geben zu sollen. Trotz aller Schwankungen und Zögerungen wird erwartet, daß der Präsident der Republik der neuen Sachlage sich bis zur Annahme eines liberalen CabinetS mit der Politik des linken CentrumS der Nationalversammlung bequemen werde; eine Entscheidung jedoch dürfte schwerlich vor dem Ausfälle d« Stichwahlen und wahrscheinlich erst nach Eröffnung der Kammern erfolgen» In den verschiedenen Ministerien werden bereit« die Berichte über di« Lage auSgearbeitet.
In Spanien herrscht Freude über das Ende des Bürgerkrieges. In Verbindung mit den Siegen bei Vera und Penna Plata und mit der Besetzung von Tolosa war die Eroberung von Estella eia so gewaltig« Schlag für den Carlismus, daß die in Madrid erwartete große Entscheidungsschlacht nicht mehr nothweqdig wurde. Die vn- zweiselten Bataillone des Prätendenten' meut«ten gegen ihre Führer, und mehrere Osficierc sind der Wuth zug, Opfer gefallen. Dem Träg« schwerer Blutschuld, Don Carlos, ist es gelungen, nach Frankreich zu entkommen; die be- thirten Basken werden sich hoffentlich aus den Ereignissen die Lehre ziehen, daß sie zukünftigen Aufreizungen zur Empörung nicht Gehör schenken. In den CorteS ist schon ein Antrag gestellt worden, welcher auf die Verschmelzung der baskischen Lande und Navarre'S mit den Nachbarprovinzen abzielt.
Di« Session des englischen Parlaments nimmt in Bezug auf Arbeitserledigung einen durchaus günstigm Vn-
T.." ‘ ’" ' ' ' ‘ kleinere zur Aufnahme des Götterbildes bestimmt war; der
Hint« dem Heratempel, dem Stadionlag das vordere, größere, war hypäthral behandeft, d.h. durch zwei wiatrtzon, ein Heiltgthum der Göitermuft«, in welchem z Säulenreihen in drei Schiffe getheilt, von denen das mitt
lere ohne Dach war. Diese Säulen, trugen rite zweite - Säulenstellung, die zur Aufnahme de» DachgebälkrS be.« stimmt war, t ... i;a na:43:
Der Eindruck, den der ZeuStempel gewährte, wurde.-, noch bedeutend erhöht durch den Schmu«, mit welchem die . plastische Kunst den herrlichen Bau ausstatwt«. Offenbar, u galt es, bei dem Werke, das dem höchste» Gotte an .{eines ’ heiligsten Stätte geweiht mar, etwas Außerordentliche» und -v Erhabene» zu leisten und ans keinen Gningerm konnte die u Wahl fallen, als auf PhidiaS, von dessen Ruh» ganz a Griechenland erfüllt war. PhidiaS hatte gerade die Ar- 4 beiten am Parthenon zu Athen vollendet,., als an ihn d«..,- Ruf erging, die Ausschmückung de» Tempels zu Olympia zu überuehmeu. Er ging (437 v. Ehr.) na* Ett4 w*-- mit ihm zog eine große Schaar Kunstgenoffen, urtt« ihnen AikameneS, sein talentvollster Schüler, und Paeouios au» M-nde. Während PhidiaS, d« damals 63 jährige, b* ®tlb des Zeu» anfertigte,, schuf P-eonjoS die Mich,, »V kamenes die westliche Giebelgruppe, „ ...
Eiy Theil der. plastischen Ausschmückung, namentlich die Reliefs üb« dm Thüren, Arbeiten de». Herakles., dar» stellend, fcheiqf schon vor Ankunft d« attischen Künstln angefertsgt wyrden zu sei». Fragmente dieser Platten befinden sich zur Zeit im Louvre zu Paris, wohm st« durch die französische Expeditijop, die 1829 Mores unterftlchte, gebracht wurden. x 1( n ; r?; ü
Mit der Darstellung des Zeu- mag Phidjas nicht nur
sein bedeutendstes Werk geschaffen, sondern auch daS Höchste . geleistet haben, was je die Kunst hervorgebracht hat. Denn wahrhaft enthusiastisch ist die Bewundnung, die diesem n Werke zu Theil wurde. Alle» wallfahrtet« zu dem Gotch m und «s galt für rin Unglück, ihn nicht gesehen zu haben. , »Wer von Schmerz und Sorgen hrimgesucht ist, d« wird, wenn er diesem Bilde gegeuüberstcht, Alle» vergessen, was da» Dasein Furchtbare» bittet," äußerte Dio Chrysostomos Der Gott, au» Gold und Elfenbein gebildet, saß auf einem
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»*.. Marburg, Sonntag, 5. MLrz 1876. .
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