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Sage geförderten Schätze im Besitz Griechenlands verbleiben, I bei und hiermit wurden die olympischen Spiel« zu Rational während Deutschland, da« dre Gesamnukosten der AuSgra-i festen im eigentlichen Sinne des Wortes tia. man dielt R,
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bung bestreitet, nur auf 5 Jahre das Recht der alleinig«» Herstellung von Photographien, Zeichnungen und GypS- abgüffen erwirbt. Jedenfalls verdient da» lobenowerthe Unternehmen daS vollste Interesse unb die« mag e« recht« fertigen, wenn wir im Nachfolgenden ei« flüchtige Skizze von dem ehemaligen Olympia zu entwerfen suchen.
Die Bedeutung Olympia'S ist eng verknüpft mit den olympischen Spielen, welche durch ihren Glanz alle andrrcu Feste der Griechen in den Schatten stellten. Der Ursprung derselbe« verliert sich in der fabelhaften Helden^lt. Pau sania« belichtet darüber, daß, als Zeuch geboren wurde, dessen Mutter Rhea die Aufsicht über da« ftfeb, den idäischen Daktylen anvertraut hätte, fünf Bruder», von denm der eins Herakles, zurrst Wettkämpfe anordnete, die
Wanderung darnieder und mir.einen kleinen Theil mag der rettende Schooß der Erde für uns aufgespart haben. Dieser Theil ist es, dem die Bemühungen der deutschen Expedition, die gegenwärtig im Peloponnes thätig ist, gelten. ES ist eine erfreuliche Thatsache — und in unserer materiellen Zeit ist sie doppelt hoch zu schätzen —, daß dajunge deutsche Reich, trotz der umfangreichen Arbeiten im eigenen Hause, nicht vergißt, der Kultur, der Wissenschaft solch' schönen Tribut zu zollen, einen Tribut, der in um so reinerem Lichte erscheint, wenn man bedenk», daß die zu
den verschiedenen Dampfbovtkourseu in Deutschlaud und in de« benachbarten Maaten ist in Folge der Einführung deS Kilometermaßes neu ausgestellt wordnv Diese neue Nachweisung wird in Zukunft die Grundlage für Porto und Vergütungen bilden. — Die gestrigen Verhandlungen iw Abgeordnetenhause über den Antrag in Betreff des Provinzialfonds haben zu dem Ergebviß geführt, welche« der öffentlichen Meinung de« Laude« nur erwünscht er» scheium muß. Es ist besonder« darauf Gewicht zu legen, daß alle in der Presse über den Ankauf der qu. Papiere gemachten kritischen Bemerkungen von keiner Seite wiederholt worden sind, und daß man alle Verdichtiguneeu unbeachtet gelassen Has. Alle die Kreise, von welchen die Verdächtigungen »usgegangen find, haben «ine vollständige Niederlage auf parlamentarischem Gebiete erlitt« und «er-
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auf den Frieden und die Wiedergeburt seine« Vaterland,« trank. Am Dienstag Atzend fand bei dem Botschafter rin außerordentlicher diplomatischer Empfang statt.
drnden Freundschaft einen weiteren sichtbaren Ausdruck habe geben wollen. Die österreichische Antwort aber lautete, daß man mit hoher Genugthuung al« den Vertreter de« neu begründeten Deutschlands eineu Mann begrüße, der einen der besten deutschen Namen trage, und der mit weisem po litischem Blick der Entwickelung und Kräftigung der be stehenden Beziehungen dasselbe Interesse zuzuwcnden verstehen werde, welche« fein Vorgänger, jederzeit bekundete.
Der Pariser „Moniteur universel" schreibt; „Mehrere französische Zeitungen haben die Anwesenheit deutscher Agenten in den Ostdepartements bei Gelegenheit der Wahlen, welche am Sonntag stattfinden sollm, stgnalistrt. Man verfichert UNS au« guter Quelle, daß diese angeblichen Agenten nur Handlungsreisende sind, welche versuchen Lotterieloose mit Hülfe eines Prospekt«- unterzubringen/
Da» Gesuch des Don EarloS, seinen dauernden Auf enthalt in Frankreich zu nehmen, ist ihm von dem Mar schall « Präsidenten Mac Mahon abgeschlagen worden; die Regierung hat ihm nur gestatten wollen, da« Landesgebiet zu paistren. Die panische Botschaft in. Paris war am Montag Abend illuminirt und Marqui« v. Molins feierte da« Ereigniß des Tages mit einem Diner, auf welchem er die Gesundheit deS König« von" Spanien ausbrachte und
den nun nur in ihrem Unwillen sich dadurch au« der Schling« zu ziehen suchen, daß sie daß Votum de» Abgeordnetenhauses al« geringschätzend betrachten werden. Welche Stellung bi« katholische Partei im Abgeordnetenhaus« zum Synodalgesetz rinnehmen wird, ist auch heute noch höchst ungewiß. Die hierüber auftauchende« Nachrichten widerspreche« sich jo bind, daß dieselben keinen Anhalt bieten. — Nach einer amtlichen Ueberstcht über den Eingang von Schlachtvieh im Jahre 1874 in Berlin wurden eingeführt: 70,171 Ochsen, 47,593 Kühe, 108,602 Kälber, 642,583 Schaaf« und 672,330 Schweine.
Stuttgart, 2. März. Großfürstin Vera, Gemahlin de« Herzogs Eugen von Würtemberg, ist gestern Abend von zwei Mädchen entbunden worden. Mutttr und Kinder befinden sich wohl. . * h . ,
München, 1. März. Der Herzog und die Frau Herzogin von Anhalt - Dessau stnd heute Morgen« hier eingetreffen und im Hotel zu den vier Jahreszeiten abgestiegrn, wo dieselben diesen Nachmittag einen Besuch Ihrer Majestät der Königin-Mutter empfingen. Die beide,. Prinzen de« Herzoglichen PaareS find bekanntlich während des derma- ligen Wintersemesters an der hiesigen Hochschule immatri culirt. Die hohe« Herrschaften werden nächster Tage die Reise nach Italien fortsetzen. — Wie der „A. A. Zig." mitgetheilt wird, find di« von dem Süddeutschen CocrespoN denzbureau verbreiteten Telegramme über den vorgestrigen
stceillch, die voraussichtlich gering sein werden im Vergleich zu den Schätzen, die der übelberüchtigte Zahn der Zett gerade , hier vernichtet hat. Denn was dem Raube der Römer entging, daS_ sank unter den Stürmen der Bölker-
BeschtUß de« .Finanzausschusses der Kammer der Abgeordneten nicht genau, da gerade der wichtigste Theik de« Be»;I fchlussc« des Finanzausschusses wrgg«laffen ist. Es wurde allerdings die Regierungsvorlage bezüglich der weiteren TheuerungSzulage von 210 Mark für jeden pragmatische» Beamte« abgelehnt, dagegen aber bi« bisherige TheuerungS- zulage alS pragmatischer GehaitSzuschlag erklärt, so daß der pragmatisch« Gehalt eine« jeden Beamten' sich nicht 3 allein um die 5 pEt. der Umrechnung, sondern auch um die bisherige TheuerungSzulage vergrößert. Di« übrigen '* TheUr der Regierungsvorlage bezüglich btr Umrechnung der Pensionen, Sustentationen, Bezüge der Lehrer re., sowie 1 der Erhöhung der Theuerung«zulage für das nicht stabile Personal wurden angenommen. — Einige Blätter enthalten f die Notiz, daß bk baierische Bevölkerung nach dem Er- ^ gebniß der jüngsten Zählung 4,970.000 Seelen betrage. Dies ist unrichtig. Es ist vkimehr schön jetzt, obwohl!' das ZählungSmaterial au« einig«« AeMern noch im Rück- - stand ist, al« sicher anzusehrn, daß der Bevölkerungszustand ■ * de« LönigrächS den Betrag von 5 Millionen überschreiten ^ wird- ao4 nd ai ,is , ms,z,x n-jrj. ,;q>m
« olympisch- Spiele nannte. - Ein Abkömmling diese« E Herakles brachte st«. 50 Jahre nach der denkalischen Neber- •< schwemmung wieder in Aufnahme und einige Mmschenaltet' später soll Pelop«, btr mythische Köniz von Eli«, sie zu ®jrcn de« Zeus glanzvoller als je zuvor eingerichttt haben. < Sie unterblieben aber später wieder und mögen etwa zu - LykurgoS Zette« erneuert worden fein. Dieser traf mit-" dem Eirrrsürsten JphytoS da». Ueberemkommen, de« ZenS üs® i« dem Haiu« zu Olympia alle 5 Jahre gemeinsam rin T Opftr zu bringen. Dir mtt diese« Opfer verbundenen Festsprele — während deren Dauer ein Gottesfrieden ver- kündet wurde — gewannen von fetzt ab eine höher« Be- dmtung. Baid traten dem heiligen Bündnisse der Eierr - unb Lakedämonier >all« übrigen griechischen Völkerschaften '
festen imeigenttichen Sinne des Worte«; ja, man hieltst« für wichtig genug, die Zettrrchnung an ste M binden, der» g^talt, daß man den Zeitraum Den 5 Jahre«; innerhalb as Welche« die Spiele wiederholt wurden, eine Olympiade ae.
•tonnte. Das erste Jahr ter ersten Olympiade fällt mit den olympischen Spielen zusammen, bei welchen der Eleer ri Karoibu« fiegte (776 v. Ehr ) . V ..
ES würde tut« zu weit führen, wollten wir auf di« j*t Kampsspiele selbst näher eingchen; nur soviel möge bemerkt - sein, daß e8 al« die höchste Ehre galt, in Olympia gesiezt zu haben. Bestand auch der Preis nur in einem Kranz von Oelblätter«, so war doch das Ansehen deS Siegers,' ') welcher seine Bildsäule im heiligen Bezirk aufstellen durfte, --r ein so große«, daß dem Ehrgeiz des Einzelnen kaum rin höhereE Ziel gesteckt werden konnte. Hieraus erklärt sich -i«
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, •* Vepltz», 2. März. Einzelne Eorrrspondenten können sich nicht beruhigen, indem sie fortlaufend behaupten, bfe Städteordnung werde erst Mitte März zur Vorlage kommen. Demgegenüber ist zu erklären, daß der Entwurf bereits dem StaarSministerim zur definttiven Feststellung vorliegt und in einer nahen Sitzung desselben zur Berathung gelangen wird. — Die im Jahre 1866 ausgestellte Nach-
p Parts, t März. In der heutigen Nachtz ging «« ' in Paris ziemlich lustig her; wenigstens waren alle öffestt«- -L licke» Maskenbälle stark besucht-, die Boulevardck-bis zmn frühen Morgen äußerst belebt und alle Kaffee-, Bier- und . Weinhächrr, di« offen gebtiÄcn, Überfüllt. - Auch eine große Anzahl von Privatdälten fand Statt, die meisten dauerten 1 aber nur bi« Mitternacht, da man jetzt hier die spanische h Mode befolgt, der zufolge man in den Aschermittwoch nicht » h ntintaeyeu darf. Wenn man etwa« frohsinniger als gewöhnlich war, so konnte man sich doch weder im Faubourg r Saint Germain noch im Fandouvg Saint Honprö, den s aristokratischen BierieU,, noch bei Frascati und auf de« übrigen öffentlichen LAleu auf de« f-ührren heiteren Ton ü httmnfschwiugwr ■ In den hohen parifer Kreifen geht m<m - heuizmage vielzuviel in die Kirche, um selbst auf den Bällen - bi« fromme Haltung ganz abstkeife« zu können. Selbst» n verständlich befolgt man dabei den Ton, welchen das Elysäe £ angeschlagen hat. Wie schon früher bemerk», Hai Paris, in so fern e« den Carneval betrifft, vollständig die Tradi- tiomn vergesse«. Die« zeigte sich gestern überall wieder ’! fehr deutlich, und «« echter Kölner, der des französischen ‘1 vollkommen mächtig wäre, würde jedenfalls, wenn er bi« 5 Nacht Über Paris durchftrichen hätte, höchst verwundert s gewesen fein, daß Paris tu der närrischen Nacht sich so wenig närrisch zeigte. In einigen Localen entdeckte man '*b jedoch gestern noch Spuren von dem alten pariser Frohsinn^ doch wäre« eö gewöhnlich Nicht-Pariser, welche den-echtm Humor kund gaben, und in einem Bierhause, — es waren dort nur Fremde — ging e« so heiter zu, daß man sich 'S noch Köln hätte versetzt wähnen können. Wenn Pari« -''' gestern weuig närrisch war, so sind eS bk heutigen Blätter jedenfalls aber desto mehr. Die ultramontonen Blätter"^ - ..... jp
Hon unterrichteter Seite wird die Annahmx, da^' 6k bekannte Haltung Baiern« gegenüber der Frage her Erwerbung von Eisenbahnen durch daS Reich eine dilatorische Wirkung haben werde, als unbegründet bezeichnet.
Die „Bossische Zeitung* sucht nachzuweism, daß der .indüstttrlle Verfall' zum großen Theil der Armee-Reorganisation zur Last falle, indem die Armee die großartigste Entziehung ort Staatsmitteln für produktive Zwecke wär. Die Nation sei vor diesen Nachwirkungen oft genug gewarnt, „aber ste hat dennoch alle ahberen Rücksichten gegen die nationale Größe hintangesetzt und sollte die Folgen davon nun mit Geduld hinmhmen^ An der aber^ehlt es, Weisung, der EWfernun-en zwsschen "den Sta'tionSorkn aus mid aus vte Dauer ist es allerdings unerträglich, zu viel ' "'' --------
vom Gewinn fortwährend tttvPotitck fi, widmen, die Arbeit immer zu steigern/ damit dem Kriegsdämon immer mehr geopfert wird. Da«- ist .die rechte Zett, in welcher der Staat nicht blos selbst helfend in die Industrie eingreift, sondern wo er von denjenigen dazu gedrängt wird, welche Fehler auf Fehler häufen und zu spät merken» wie das Uebel dabei nur schlimmer rofrb.* T
Wie der „Karl-r. Ztg.' von einem anscheineud inspi ritten Correspondenten au« Wien, 28. Februar, geschrieben »ich, ist dtt Ernennung deS Grafen Stolberg-Wernigerode zum deutschen Botschafter in Wien ein Austausch von Schriftstücken voraufgegangen, die ein sprechendes ZeugMß für di«'Innigkeit der österreichisch - deutschen Beziehungen ablegen. Die bevorstehende Erneunung wurde in Wien mit dtr Erklärung notisicirt, daß der Kaiser Äilhelm durch .die Wahl einer irt jeder Beziehung so hervorrageuden Per» sönlichkeit der hohen Bedeutung der beide Staaten verbin-
' " - 8flr m d-r Erpedition zu ertheilende AuSkmsst"mW «nnalmw von Abreffen werben 25 Pf«.
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BMeiatn matmt entgegen: »le Expedition d. Kette«, sowie die Annoncen-Bureaup von Tb- Dietrich 4 So. in Md, und Hannover; Th- Dietrich in Franlfurt a- üaasenstein 4 Bögler in
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Am südlichen Abhange de- otzmplschen Gebirges, zu Füßen des Kronionhügels, dort wo der Kladeo« sein klares Gewässer mtt den Silberfluthen des AlpheioS mischt, lag einst der httlige Hain des ZeuS: Olympia. Vergebens sucht heute da» Auge die alte, vietgefeierte Herrlichkeit. Der Ott, wo einst die Völker des Morgen- und Abendlandes zusammenstlömleu, um Zugen der berühmten griechischen Nationalspiele zu sein, ist zur Wüstenei gewor den. In Schutt und Asche sanken die glänzenden Tempel und höher Sand, von Unkraut überwuchert, bedeckt die ver witterten Trümmer. Wohl überkommt uns ein Gefühl des AedauernS bei dem Gedanken, daß jene Pracht, der einst die ungetheilfe Bewunderung deS gejammten AlterchumS gezollt wurde, uns auf ewig entrückt fein soll, und daß fein menschliches Auge je wieder die Kunstwerke erblicken *itb, von denen un« die erhaltenen Nachrichten keinen Seeifel lassen, daß fie da» Vollendetste waren, was je bie Hand be« Menschen hervorgebracht hat. Wit Wehmuth felgen wir der Schilderung de« Pausauia«, dieser unschätz- daren — »eil fast einzigen — Quelle für unsere Kenntniß Aiechischer Kunstgeschichte und schon der Umstand, daß der sonst so wortkarge Führer so lang« und so auSführUch bei der Beschreibung Olympia'S verwelft, läßt un» die Größe de« Verlustes ermessen. i i ■ - -< -
Um so begreiflicher erscheint da« Bestreben, wenigstens itümmet Dessen wieder zu Tage zu fördern, was i« feiner Gefammtheit zu bewundern m« versagt ist; Trümmer
Ur. KU.-NV «rzooW m LNtttoßdis -mj E Zllaröurg. SormcKend, 4. Märr 18W. WttL u '
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1 mm--' U bnvntg'-jtzMW 71 idbtna In« Me erbitte« b. Äette»,
sowie die Annoneen-Bureauk von 8. L. Daube & So. in
' . Frankfurt a. M.: Jüger'fche ... Buchhandlung in Frankfurt a.
M.; Jnvalidendank, Rete- meyer in Berlin; Satt Schüfe kT. l«r in Hannover; 6. S chlotte in Bremen.