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thigtml, so begab <M sich, raß ich tritt Htrrm Wenzel länger i tob häufiger zu konstriren hEe. Die schlichte, ehrliche < «eise bet Manne« fesselte mich? Der Blick seine« freund.

reau eine» Rechtsanwalt«; nach Tische machte er einen kurzen SpaMgang durch die städtischen Anlagen und dann saß er bi« spät in die Nacht hinein vor dem Pulte seines Dachstübchen«, we er alle möglichen Manuskripte in die ktetnschrist -llbertrng. Da er eine sehr fch-M, leserliche Hand urib eine gewisse Schulbildung besaß er halte die untbre» «lassen eine« Gymnasiums durchgemacht jo fchlte et ihmnm selten an veschäfttgung. Ich war ein junger Student, jung an Zahrtn und an akademischen Lemestern, al» ich zum erstenmal mit Herrn Wenzel in Berührung kam. E« galt mir, einige flüchtig nachge- jchriebene Kollogienhefte köpften zn lassen, und da sich hier wiederholt Steven vorsanden, die meiner Deutung beitfa

In «; i Berti», Frai

r wu pnn PU"umrmr uorgeiegien Berieykcn über die Suezcanal - Angelegrytzrüe»^ iotchürnlich veröffentlicht «vrden sind. Dft^tzne» spracht shv-Bedguyn über diesen Bukarest, 2^?

ES war ein klarer, fast wehmüthig klarer Herbßabend. Ich saß mit Herr» Wenzel am Fenster, und schaute hinab in die leuchtende Landschaft und bann wieder in die dürf­tige Enge des kleinen Gemach«, da« mit der freien Herr lichkeit da draußen so schroff kontraßirte, Da« Licht der sinkenden Sonne fiel röthlich auf die eiserne Thüre eine« Wandschranke«, bet, von gleicher Farbe wie die Mauer­tünche, für diese Umgebung viel zu solid und vornehm ge­arbeitet schien. Da« wuchtige Quadrat war mir bi« zur Stunde entgangen. Ich besann mich jetzt, daß Herr Wenzel hier in der Regel seine Kleider aushängte, so daß die Thüre verdeckt blieb. Irgend eine Schadhaftigkeit der Vor­richtung die Stange mit dem hölzernen Haken lag rechts auf dem Bette trug die Schuld daran, daß die MaSkirung heute ausnahmsweise unterblieben war.

.Sie speichern hier wohl insgeheim Schätze auf?* sagte ich, aus die Platte deutend

Herr Wenzel errölhete. ... , . - .3,-

Allerdings", versetzte er mit bewegter Stimme, .das Einzige, was ich besitze."

.Die eiserne Thüre da", Hub ich nach einer SMe <m, richrt keiueSfalls vom Erbauet he« Hauses her." ;

i.Jch selbst habe sie machen laffen, für schweres Geld", gabt Herr Wenzel zurück. .Vor Ihnen brauche ich kein G.heimuiß zu haben: e« ist npr, »m. gegen Dieb« Und Einbrecher gesichert zu sein

', 6r trat an den Wandschrank, schloß auf und nahm eine kleine schwarze Kaffetie heran«, die mit drei Byxlege schlöflern versehen und augenscheinlich,^eit langer Zeit nicht geöffnet war. <

Sehen Sie, mein lieber Freund," murmelte er sichtlich ergriffen, .diese «affette ist der Trost meine» Leben«; ohne sie wäre ich längst zu Grunde gegangen , .

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Nils.. Di« schWirze Kassette. .--.a.

;si-,A M'ö Gj-ze von Ernst (Mftrin. <£ grr..i! j

- An vmt Dachstübchen, da« voU der Rückseite des Nach­barhauses in den Hof meines elterlichen Grundstücke« hinab- sah, wohnte, seit ich denken konnte, ein aller braver Kopist, der sich schlecht und recht durch seiner Hände Arbeit er- »ährte, aber trotz seiner angestrengten Thätigkeit nur wenig 6o» den Freuden de« Dasein« zu kosten bekam. In seiner Jugend wer er mit einer wohlhabenden Bürgerstochter verlobt gewesen; die Braut starb ein Vierteljahr vor der Hochzeit und seitdem führte Herd Wenzel ein stille«, ein­sames Dasein. De« vormittag« arbeitete er auf dem Bu-

... Frbd. Der^Finanzminister hat von -der Deputirtenkawmer diel BeidiStgnng einer Anleihe von 30 Millionen zur Deckung- des Deficit« und einer de«^' ! leichen von 50 Millionen zu Etstnbahn-vauien gefordert. ' ES ist nicht wahrscheinlich, daß die Kammer diese Forde^

udilrnS «Jo nasisimD lieht dfl« «ML« ^Oflgulg. ninttnamgna rchin Dwmr-A »d na« W> ; -. t« .

Anzeigen nimmt entgegen:

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M. bie Annoncen-Bureaur

* ." L. Daube & Co. in

scheit Buge«, der treuherzige Klang feiner Stimme hatten to>a« so Rührende« und Sympathisches, haß ich die steile toeppe nach btr Mansarde de« Nachbarhauses öfter hinan», stieg, all» die« eigentlich nöthig gewesen wäre. Rach und toch entwickelte -sich zwischen uns Beiden eine Art Freund - Mftöverhällniß, da« sich immer mehr befestigte und schließ «ch auf Seiten de« alten Kopistmeip unbegrenzte« öer3

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Wieu 29. Febr. Zm Abgeordnetenhause interpelliren die Abgeordneten Paulinovic und Genossen den Minister des Innern, ob die Regierung mit der ungarischen Regie­rung sich bezüglich der- Behandlung der bosnischen und herzegowinischen Flüchtlinge in'« Einvernehmen gesetzt habe, und wie die Regierung in dieser Hinsicht vorzugehen ge­lenke. Es wurde sodann die EotirungSsteuer angenommen und der mit Harvai abgeschloffene Handel«-, Schifffahrt«,

ßWkltich 2st.Ftbr. Bezüglich de» lkebergangr« der preußischen Eisenbahnen auf da« Reich bringt die neueste Stammet- de« Berliner Aktionärs folgende Mittheilung: Bus den Antrag de» Staatsministers hat Se. Maj. der Köntz, «io wir erfahren, nunmehr genehmigt, daß dem Landtage etn ^Gesetzentwurf vorgelegt werde, um für die Staatsregierung die verfassungsmäßige Ermächtigung zu erlangen,- mit dem Reiche wegen eine« llrbergangeS des ge- fammten Eisenbahn«Interesie« Preußen an das Reich zu verhandeln. Der Gesedentwurf Und die Motive zu dem- selben werden demgemäß gegenwärtig ausgearbeitet. Nach­dem da« Staatsministerium die Vorlage festgestellt, gelangt dieselbe nach dem vorgeschriebenen Geschäftsgänge zunächst afr ®e. Majestät den König uNd'fddann.ttSchdem hierfür die Reffortminister die betreffende Srmächttgung erthellt ist, an den Landtag. Das öffentliche Unheil über den be- klagenSwerthen Unfall, welcher durch den Zusammenstoß de« deutschen Dampfer»Frankonia" mit dem britischen Dampfschiffe zEtrathklyde" herbeigeführt wurde, steht noch acht fest. Während von der einen Seite gegen den Führer der .Franeonia" der Vorwurf schwerer Verschuldung bei unö nach dem Zusammenstoß erhoben worden ist, weisen die deutsche Mannschaft und ihre Führer jede Schuld bei dem Steuern der .Franeonia" Und bei Unterlassung von Rettungsversuchen mit Entschiedenheit ab. Unter diesen Umständen wird Vollständige« Aufklärung und Feststellung der Thatsachen abgewartet werden müssen? Wir zweiseln nicht, daß dieselbe au» det- dieser Tage beginnenden Unter­suchung de« britischen Handelsamts zu London, bei unpar­teiischer Würdigung de« DhatbestandeS und gerechter Er­mittelung von Schuld und unverschuldetem Unglück sich ergebet! toitb. Der Beistand der Reichsbehörden zu ihrer Vertretung von den englischen Behörden ist von den Le- cheiligtm nicht' erbeten worden, indessen hat das Auswärtige Bmt verfügt, daß ein Beamter des Kaiserlichen General Konsul«» zu London den Uniersuchungsverhandlungen bei­wohne. Seine Anwesenheit wird, gerade bei der vorhan­denen Sachlage, für unsere Landsleute nicht ohne Nutzen I sein, da er, wenn nöthig, dieselben durch Kenntniß der!

sich en die Spitze der gefammteff - conservasivui BHochurtz zu stellen, findet bei fden Prinzen bdn' Orleans ' und bei de» eigeMlichen'.'Ot leisten feint ft Anklang. Die Letzteren «vollst fich nicht darauf einlaffen, bdß ihre CandidctteN sich vor den Lonapartistischeti zurückziehm sollen," ivtz^iese die relative Stimmenmchrheit-habeN'. DieLegitimisteu siqaegen scheinm zum Theilschon eher geneigt, -anfdaSvorg^schKgene CompagniegeschSst einzugehen, und die Bonapartistm machest ihnen denn eifrig den Hof. Konservative Blätter habest wiederholt auSgestteut, Thier« fei über den radikalen Aus­fall der Wahlen iso beunruhigt, daß er sich vorberefte,dem' Radikalismus gegenüber eine angreffende Stellung," Shst, lich wie Broglie und Buffet, einzunchmen/ DieFrance" bringt heute eine Nsll, welche -diese Nachricht widerlegt, und man hat Grund, diese Erklärung für autorifirt zu halten. Thier« ist keineswegs beunruhigt/ fonbern; uni3 gewöhnlich, eher zum Optimismus geneigt, will übrigetttl' noch abwarten, ehe er eine ganz bestimmte Stellung zu den" Grtq>pen der Kammer einnimmt. Diegrance* arbeitet lebhaft für die Wahl des Herzog« Deeäzes und sie benutzt als Haupvargument, » das Verbleiben deS Herfttg« auf feinem Posten dazu beitragen würde, die friedlichen Bd- ziehungm Frankreichs zu feinen Nachbarn zu sichern,Vor allen Dingen," f<breibt das Blatt,empfiehlt die Mughett un« dir Aufrechterhaltung- guter Beziehungen zu Herrn v. Bismarck, den wir in feinem Widerstände gegen Herrn v. Moltke unterstützen muffen." Die Auffafsimg, daß Gtaf Moltke der große Franzosensreffer- fei, -den der Reichs­kanzler zurückhalten müffe, ist neu; wir erkennen aber gern an, daß man dem Fürsten Bismarck, wenigstens jetzt, ftied- liche Gesinnungen zuschreibt. Don Carlo« ist irt ©e-Jf gltitung de« Grafen Caserta heute -Abend in Manleon ast. ? gekommen und nach Pan weitergereist. Es verkantet, er werde sich nach Englanst begehen,

London 29. Febr. Wie die Ticke» meidet, hMn?

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einschlagenden Derdältniffe upb sachgemäße» Uktheil über Gang und Ergebntß-der Verhandlungen unterstütztu kann, außerdem durch feine Berichterstattung, zusammengchalim mit den Verhandlungen vor dem kompetenten Gericht und mit deffeuUrthSilSfällung auch,$r Deutschland eine sichere Grundlage zur BeurtheiluW der yerhängnißvollen Katw strophe wird,gewonnen roerben., ] 9

Karlsruho, 27. Febr, Die Regierung hat in An­betracht der außeryrhcntlrchen ^Verbreitung der HundSwuth da seit Jahr und Tag in Baden 60 Fälle derselben constatirt, und 33 Menschen gebissen wurden, von welchen mehrere starben der Kammer die Erhöhung der Hunde» Taxe im Allgemeinen um das Doppelte vorgeschlagen, so daß künftig in Orten über 4000 Einwohner die Taxe-für mKnnllche Hunde 25 Mk., für weibliche Hunde 20 Mk., in den übrigen Orten 12, bezw. 10 Mk. betragen soll. Bei der günstigen Aufnahme deS Vorschlags wird derselbe voraussichtlich Gesetz-Kraft erhalten. Da« Mnisterium deS Innern hat die Niederlaffung von Frauen- und Monns» Personen auf dem Gute Tretenhof bei Lahr, welche ihre Hauptthättgkeit auf dem noch übrig gebliebenen Felde der Kinver-Bewahr Anstalten entfaltete, al« eineden Staat» Gesetzen zuwiderlaufepde ordensähnlich§ Congregations^ auf­gelöst und für den Bereich des GroßherzogihumS verboten.

München, 28. Febr. Die in der Kammer gegebenen Ausschlüffe deS Ministers deS Seußern über die Haltung der bayerischen Regierung in der Reichs Eisenbahn-Frage befriedigen vornchmlich die klerikalen Organe außerordentlich. Die Geltendmachung des bayerischen Reservat-Rechts allein, meint aber die gemäßigteAugsb. Post-Ztg ", werbe die bayerischen Bahnen nicht retten; vielmehr sei der energische Widerstand der Bundesstaaten Legen die beabsichtigte Er­werbung zunächst der preußischen Bahnen auf Rechnung des Reiches dioHauptsache. DieDonau Zeitung" spendet der Regierung eip faß üherschwengliche« Lob und entwickelt

Herr Wenzel nahm sein große«, bloublumige« Taschen­tuch und wischte von dem Decke! des Kästchen« "zättlich l>ert!U Staub herunter- / l' - v- --- -

6» ist ein Erbstück meine» feligen Vater«," fackle ejr£'ö wehmüthig.ES war drei Tage vor seinem Tode, dte n mich an sein Bett rief und mir da« kostbare Werthstück ' ; überreichte. Ich mußte ihm schwören, da« Gold, da« in $ dieser Äafiette enthalten ist, nur im äußersten Nothfalle - anzurühren.Viel kann ich dir nicht hinterlaffen," sagte er traurig;aber e« wird dir in den Gefahren und Nöthen be« Leben« eine Beruhigung fein, wenigsten« elwaS zu haben, :)- nxtfl dich fchlimmstenfall» vor dem Untergänge rettet. M ist nicht viel, ich wiederhole dir'«, "übet echte« Goldr! 'Du wärest ein Frevler, Wenn du die Ätiffrtte öffnen wolltest, um dich aus einer vorübergehenden Verlegenheit zu befreien, Nur am Abgrunde, nur wenn deine Lage eine verzweifestv dann wirst du zu diesem letzten . Kleinode deine Zuflucht nchmen. Schwöre mir daS bei Allem, wa« dir heilig ist!" Ich habe geschworen und meinen Eid treulich h:: gehalten." .. , r::v: -- -.21

®o sind Sie niewalS in ernstlicher Noih gewesen1^'" Ob ich e» Wat!* sagte Htrr Wenzel, uni einem "ji bitteren Lächeln nach oben blickend. ^Vor drei' Zcchren ,J erst, da ich mir den Zeigefinger der rechtest Hand fast zer­schnitten hatte. . . NeUn Wochen lang wat ich arbeit­unfähig, und die paar Groschm, die ich mir nn Laufe bet' '' Zeit erwart hatte, schmolzen mit furchtbarer Gefchwindig.1 kett. Der Gedanke: Wie soll da« werden? verschlimckertr^' meinen-Zustand vv« Stunde ztt Stunde. Zickest bekM ich ein heftige» Fieber. Ich vfrmtaffrtf; tfber mittm'^"' in den Schreckniffen meines Deliriums' kack es mir'eine 4 tröstende Botschaft Über- mich: Du hast ja die Kaflefte noch! Mft einem Male warb ich ruhig. Ich wußte, daß ih schlimmstenfalls eint sichert Hilfe in Aussicht'halle! ö#a Dgs stärkte und tröstete wunderbar. Bisher hatte ich mich immer gegen die Nothwendigkeit, die Kaffetie anrühren zu

j| Meyer in»erlin;Eatt Schütz- lex inchamwver; E. chchlotte

... 8toin ^'ti°n ,u rrtbeilende Auskunft midAnnabL von ^drefstn UentoÄ n.a

J « un- entw.ctett. «oodo», 29. Febr. Wie die Ticke, metbet, habend'

cktbei AnsichW, hje #M» diesM.W«rbs,^ehr ^tneffaM Lffeps und die Milditectoren btr Euezrandl. Gesellschaft ^ ktinzeNsj , j, 2ZLm.-tz n -iwn ^ij twfihä« ms Str D. Lange plötzlich au» seiner'Skellttntz M Mischen * Repräsentanten der Gesellschaft enlfaffen. Ais Ursache ckystr rlötzlichen Maßregel werden zwei verträgliche Schreiben "' Lange's an Granville au« dem Jahre 1871 angegeben?2*

int täglich außer den Werttagen nach Sonn- und Fei b-ru e« ti) -bergen eturT, durch die Posti hu : Für in der Srp«

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WWWEWWM werben für bie hiesige Stadt van der Expedition, sowie auswärts von allen Postanstalten, auf dem Än*»( anch von den Lünbpojwoten entgegmge- .d:tu öo'bnf nn,m c :u .rr-ärim 'n

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Paris^ L3. ZLbL Der Versuch der Bonapartisten, trauen hervorrief, das sich in allerlei intimen Reflexionen und Mittheilungen an den Tag legte.

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