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nicht muselmännisch«» Ünterthanen in Hinsicht auf dm
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als werde Alles wieder besser «erden und der Staat dürft!
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als bisher, zur Unterdrückung dieses verbrecherischen Un wrsens im Bereiche ihrer Souveränität ergreifen.
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eingetretenen Concurfe, die von TagzuTag größer «erde», und die Meldungen der Polizei, wie alle Tage Selbstmorde
locken können, hab« sich der Gesetzgebung und.der öffmv- lichen Meinung bemächtigt und uns durch ihre Unsähigkest in dm Sumpf hin eingeritten. Dabei hab«, sie noch die Dreistigkeit, zu behaupten, wir befändm uns in einer heil» samen Krisis, die bald vorübergehm würde, und aus der ein neuer Aufschwung und eine völlige Gesundung entsteh« müsse, während es klar vor Aller Augen liegt; daß unfee Volksleben tödtlich getroffen ist, daß alle GewerbSjweigt darniederliegen und die Arbeiter dem Hanger preiSgegebeq sind. Man höre nur die Mittheilungea der Industriell« und de« HaudelSstandeS, wie selbst die beftm und!ge» diegensten Firmen, die pch eines ÜBelttufefl;erfreuen,- gezwungen sind, ihre Arbeit einzustellen und die Arbeiter zu entlass«. Die Soge ist jetzt so trübselig; daß gar nicht mehr von Aenderungm in der Gesetzgebung und weitläufig« So»# kehrungm die Rede sein kann, sondern daß von allen Seit« der Rus ertönt: Hilfe in der Roth/ der Ruf der Muten» stnkenden und letzte Rettung, wie der Ruf der Sterbend« auf dem Ktankmlager vom Hungertyphus eugriffmedT'Die Regierung darf nicht mehr zaudern; ste nutz die Arbeit organiflrea, sie muß den Schatz öffnen und' die mederlle- gende Industrie unterstützm, wenn nicht noch Schlimmeres entstehen soll. Die Möglichkeit dazu ist vollkommen vorhanden, wenn nur die Regierung bie Zauderpolitik aufgiebi und ihre längst bewilligten Creditte benutzt. Aber gescheh« muß etwas, wenn die Roth nicht aufs Aeußerste enwachf« soll. Man lese nur dir Berichte der Subhastatioaen., der
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.Dadurch, daß Einhundertfünfzig Menschm kaum die Hälfte von dem schreiben, was ein einziger in gleicher Zeit druckt; daß der Druck schöner, gleicher und dauerhafter, als jenes, und doch der Preis von ihm kaum dm sechsten Theil des Ersteren beträgt." ,
„Wichtige Vortheile! in der Thal sehr wichtig I" rief das fragende Ding und legte bedächtig dm Spitzfinger der
linken Hand über die gebogene Nase. — „Eine Erfindung, durch welche Literatur und Kunst an Mittheilbarkeit mächtig gewonnen haben müssen!" f.i‘; . : y- . ü
„Allerdingsl« u ; 7 j/-._
„Und der Erfinder dieser nützlichm Sache Hr ich habe die möglichste Hochachtung vor ihm — wer war tt?"
„Ein Landsmann von mir, ein Deutscher."
„Du eia Deutscher? Er Dein Land-mann? Für- wahr! er macht Dir Ehre; cs muß ein trefflicher Kops gewesen fein! Zch wollte vftl darum schuloig fein, wenn er der meinige gewesen. - Doch hiermit ist meine Reugier noch nicht gestillt. — Du hattest da auch ein andere- Ding, da» zum Erstaunen richtig die Stunde angab; was ist denn das?"
„Was sonst, al» eine Taschenuhr!"
„Taschenuhr? Hm! Zu meiner Zeit kannte man nur Sonnen-, Sand- und Wasseruhren; aber trotz ihrer Größe, Unbequemlichkeit und Kostbarkeit waren sie noch höchst wandelbar und ungewiß. — Ich dächte, ein Ding so in der Tasche bei sich zu führen und so zuverlässig in seiner Anzeige müßte rin herrliche» Hilfsmittel auf weiten Reisen
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voll Phrasen nehm«, dabei, aber keinen Hund vom Oft*
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sowie die Ännoncen-Bareaur von Th. Dietrich & Eo. in -affet und Hannover; . Th. Dietrich in Frankfurt a. M- Hassenstein &. Vogler in Frankfurt a. M, Derlru.Leip. zig, Mn 1C; Rudolf Moste w Berlin, Frankfurt a. R. rc. ü'
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— Berit», 15. Febr. Wenn eine Epidemie aus« bricht und, Tausende hinrafft, wenn die Elemente sich zerstörend wider die Wohnungen der Menschen entfesseln, eine Feuersbrunst Taufende von Menschen obdachlos macht oder eine Ueberfchwemmung Hab' und Gut verschlingt und die ErMe einer ganzen Gegmd vernichtet, bann ruft Alles nach Hilfe und der Staat öffnet seinen Schatz, um dm Bedrängten beizustehen. Aber jetzt, wo eia viel größeres Elend auSgebrochen ist, wo e» sich nicht um eine einzelne Stadt oder Gegend handelt, wo Wohlstand und Gedeihen des ganz« Volke» bedroht sind, wo die Wurzeln unsere» Lebens verdorren und Handel und Industrie zusammenbrechen, darf der Staat nicht helfen und Rettung nicht gebracht werden, denn die Weisheit der Theorie duldet dies nicht. Eine Reihe unpractischer Menschen, die niemals einen Blick in das . gewerbliche und industrielle Leben gethan haben, Advocate« uub Professoren, die wohl den Mund
Anzeiger spricht vielmehr die Erwartung aus, daß die wegen zerrültetcr BermögenSverhältniffe und völliger Erwerb»- chinesische Regierung stch von der NolhwendigkeitMrzmg« lostgkeit vorkommen, und bann wage man noch zu sagen, werde, auch im eigenen Interesse wirksamere Maßregeln C '
werden. , 99 . ,; ■ 2, .. ?-L
Die Commission de» Abgeordnetenhauses für den Etat de» CultuSministeriumS hat ihre allgemeinen Berathungen abgeschlossen, ohne daß in Förderungen des Etat» male rielle Streichungen beantragt worden wären. Sobald dif zahlreichen speciellen Anfragen, welche ste an die Verwaltung gestellt hat, ihre Beantwortung gefunden haben, wird sie nochmal« zusammentreten, um sich über etwa zu stellende Aflträge zu einig«.' , j .
Im BundeSrathe soll« in den nächsten Wochen die Reichstag»-Beschlüsse in erster Reihe den Gegenstand der Berathung hüben; bezüglich der Verwaltungsangelegenheit« fleht man wichtigen und interessanten Ausarbeitungen Über die Spiritus- und über die Weinsteuer seitens der Ausschüsse de» BundcsrathS entgegen. Bi» zum Hochsommer wird bann nach Erledigung der auf die Zustizgefetze bezüglichen Arbeiten eine Pause in der Thätigkeit des Bundes raths eintreten und letztere wird auf die lonfrnh« Geschäfte beschränkt Meiben. , t
Der Oberprästdent von Elsaß«Lothringen, v. Möller, hat wegen eine» leidenden Zustandes einen sechswöchent- ttchm Urlaub nachgesucht und wird denselben an der Küste de» Mittelländischen MeereS zubring«.
In Oesterreich finden noch immer besondere militärische Rüstungen statt. «US Graz sollen nach österreichischen Mittheilung« 48,000 Feldbetten nach Dalmatien und 4 Artillerieparks nach LugoS eyedirt, ein Cavallerieregiment au» Klagenfurt nach LiSzek diSlocirt fein. Die Festungen Tressardein, Ersek, Bood, GrudiSka, sollen in aller, Eile in Bertheidigungszustand gesetzt und die darauf bezüglichen Pläne von Agram» Militärkommandant« am 13, Zan. dem Kriegsministerium unterbreitet worden sein. ,
Au» Konstantinopel komm« wieder Nachrichten von Miuistnkrifto. Der Sturz Mahmud Pascha» wird al» wahrscheinlich bevorstehend angesehen, wa» die weit tragendsten Folgen nach sich ziehen dürfte. Bis jetzt hat sich die Pforte bereit erklärt, auf alle Vorschläge bet Mächte einzugehen. Zn dem neuesten Ferman findet stch auch die vollständige Gleichstellung der muselmännischen und
Besitz von Grundeigenthum des Staate» und von Verkaufsgütern, welche durch Adjudikation oder auf dem Wege der Uebertragung verkauft sind, soweit ste Privatleut« gehören. ES sind Instructionen ouSgearbeitet Word«, die auf dieser Grundlage und in ausgedehntester Weise dies« Art von Besitz regeln. . a •/ . ,.-;u . . j. -
Das englische Parlament hat sich in beiden Häusern mit der egyptisch« Angelegenheit bestätigt. Im Unterhause erklärte der Schatzkanzler, daß bie Mission Cave noch nicht be«det sei, die Regierung jedoch kein Bedenken trag«, die auf diese Angelegenheit bezügliche Korrespondenz vorzulegen, waS bis Montag geschehen solle. Lord Derby bemerkte dageg« im Oberhause, er halte e» für besser, die von Cave eingesandt« Depeschen vor dessen Rückkehr nach England nicht zu veröffentlich«. ' , >;+
Die feierliche Eröffnung der spanischen Corte» soll am 15. b. MtS. stattfinden; gleich darauf gedenkt der König zur Armee abzureifen, deren Operationen durch die Witterung aufgehalten werden. Kine von Loma detachirte Abtheilung hat den Küstenpunkt Berneo besetzt, MarioneS hat aus Madrid und von anderen Punkt« des Landes Verstärkungen empfangen. ,.
Die Regierungen Englands, Rußland» und Amerikas haben mit dankenSwerther Bereitwilligkeit die Unterstützung der Schritte des Deutschen Gesandten wegen der Plünderung deS deutschen Schooners „Anna" In Pecking zugesagt. Der Nutzen dieser gemeinschaftlich« Behandlung wird sich hoffentlich nicht auf die Befriedigung der wegen des Schooners „Anna" erhobenen Reclamalionm beschränk«. Der fRei^e«
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. „Nun dmn l" r»f tt zornig, „weckt Klopfen euch nicht, vielleicht chut'S die« I" — Hier zog er eine Pistole heraus und drück» sie ab. Die Todtenstille der Nacht verstärkte den Schall;, das arm« wetze Ding bebte zurück und sein lauter Schrei machte, daß der Reisende stch umsah.
Zwar zeigte seine ernste Miene, daß eine Figur, wie diese, Ihm . kein ganz alltäglicher Anblick sei; .aber doch faßte er sich balt^,Linkte ihr uähy z^ kommen und fragte, wer sie sei. , .7,..... .- .
„Laß das jetzt noch!* erwiderte ste und nahte sich: „Du,sollst e» bald hör«; genug, daß ichMr.nicht» thun werde." » . <•. .. j
„Und wer befürchtet da»?", antwortete der Deutsche lächelnd. „Dein Ausruf hat Dein« Zaghaftigkeit deutlich genug charakteristrt und -ich wette, Du bist nicht weit von hier zu Hanse." . - i 1 < ■ 0
„Getroffen, wenn Du von ehemals, pnd gefehlt, wenn Du von jetzt sprichst 1 — Aber w«u Du ander» mit mit red« und ersaht« willst,.w«r ich sei, so beantworte zuvor Mir einige Fragen." ( UUv(; ,,
„Warum da» nicht? Sag'anl" j-
„Du lasest vorhin ein Heft, voll so krauser, sonderbarer Figur«, al» ich noch nie sie sah; geschrieben konnte das doch nicht fein?* . -
»Da» war'» auch nicht. --- Du wirst doch Gedrucktes kennen?" " . ... v ■ j ...
„Gedruckte»? — Heftkuckte»? — Nein! D«, Begriff
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Der Efstäß Äie»^Reichs-Eis«bahngesetzes iff einstweilen aufgeschoben, ha zunächst die Ueberführung preußischer SiaatS- bahnen in b« Besitz des Reiches in's Werk gesetzt werden soll und man erst den «eitern Erfolg der Herstellung des Reich» - Eisenbahstfystems abwarten will. ,
Der Minister der Medicinal - Angelegenheiten hat an- geordnet, daß jedeSmal für das Jahr, in welchem die allgemeine Volkszählung stattfindet, gegenwärtig also für 1875 von den Bezirksregierungen rc. ein vollständiges Namens verzeichniß der in den beziehentlich« Verwaltungsbezirk« ansässig« Aerzte, Wundärzte, Zahnärzte, Apothekern und Hebammen, sowie der vorhandenen Medicinal- rc. Anstalten und Einrichtungen ausgestellt und dem PriiM«,au» dem ganz« Staatsgebiete bi« zum, 1. April d. Js. eingereicht
list mit ganz fremd. Sage mir doch, wodurch nMerfcheidet e» stch denn vom Geschriebenen?"
fr. 10. « 1*» , JHar6urg, Donnerstag, 17. Febrnar 18». M**
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Srscheint täglich außer den Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Preis für das Quartal mit der wöchentlich« Beilage „MlusttitteS SonntagsOlatt" durch die Stpedition (Koch'sche-'. Äuchdru.ckerei) bezogen M Matk^dürch die Postämter des Deutsch« Reiches S Mark 50 Pft. (eil. Bestellgebühr). — JnsertionSgebühr für dre gespaltene Ze,le 10 Pfg. ■);;« a“* Für in der Expedition zu ertheilende Auskunft und Annahme von Adressen werd« 85 Pfa. berechnet. .. - - •;
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nicht eingreifen, weil alles stch wieder von selbst zurecht ziehe» werde. ES handelt sich sch« lange nicht mchrmm die Gründungen, um eine Tarifiwtlonder unendlich« Unternehmungensondern wir stehen vor einer, furchtbar«, wirlhschaftlichen Epidemie, wie ste in dem Maße noch niemals auSgebrvcheW ist. ES kann nicht mehr geleugnet werden, daß dieser Zustand im höchsten Grabt bedrohlich ist und daß an demselben nicht bloS die Gründetet, sondern vielmehr dW unselige Manchesterthum mit seiner rastlos« Gesetzmacherei und der völlig« Veränderung all« wirrhschastlichm Grundlagen bie Hauptschulb an bem Ruin und Zusammenbruch unsere» industriellen und wirthschaftlichen Leben» trägt. ES ist eine Gefühllosigkeit und Hartherzigkeit, wen» diese Advokat« und Professoren, diese Thevretiket unfet Volk mit leer« Phrasen abspeism wollen und ihm den Rath geb«, die Zeit abzuwarten, wo der Sturm vom Berge verhallt ist. Man muß dies« Leute anllagen, daß sie die Grundlage unseres Volkslebens nicht kennen, daß sie ihre Bücherweisheit für empfehlbar halt« und stch in einen Wahn von Jrrthümern eingesponnen haben, aus dem ste nicht wird« heraus können. Dieselben Herr«, welche fortwährend den religiös« Fanatismus bekämpf«,MbSrlavetf
abgeben und dem Wanderer und Handelsmann gleich- nütz- lich fein." j v . .. . . „ : ", ?: . E,
„Es freut mich, daß Dn so schnell d« Nutzen von Dingen «räthst, die Dir zu meinem Erstaunen ganz fremd sind. — Wer bist Du denn? Du fagtest vorhin. zu Dein« Zeit; was ist denn das -für «ine Zeft?" " ; e*
„Ei, wa»l Neugier steht einem SRanät Sbü aus e- Sage mit lieber/»er erfand da»?" ““
„Auch ein Deutscher." ijä
«DaS brave Volk! Es eerbknt . nfcitf Lob. W« sollte bie» in diesen blauäugig« Barbar« gesttcht chav«?'
Doch sei e»j — Nun, ba, ich einmal »acktzu^rsch« begonnen, besinne ich- mich auf meinen alt« Wahlfpruch: Nie in halbem Wege wieder umkehrenl —-Beantwortemir dqh« noch eine Frage und ich gebe Dir mein Wort/ es ist die letzte vor jetzt. Du hattest da auch ein drittes Ding, das den Donner und Witz im Klein« nachmachte, und der Himmel weiß, wie? sogar iu je« Thür, trotz bet weiten Entfernung, Angeschlagen Hai; wie uemit Zhr denn da»?" ,2 tz. ,tzrm '
„Eine Pistole." > ,-oä . •• r-.-mä tjdhf --.u
„Uub feine Natur? Die Art, wie es so heftige Wir- fangen hervorbringt?" .1 «•- nti„ _ ; * —
Der Deutsche, bet einmal in» Red« gekvmmm, nahm hi« die zweite Pistole hervor, «ieS ste ihm, drückte ste wie die «ste ab, erklärte ihre Strnctur, die Bestandtheile des Pulver», feine Macht^ im Groß« und Klein« und kurz — et verschaffte ihm, so viel stch's mik wenig« Worten thun ließ, ein« hinlänglichen Begriff davon. •■rv