Münster ursprünglich keine Neigung hatte, den Londoner Posten zu verlass« und erst späteren Vorstellungm nach- £'md zur Annahme derselben sich entschlossen hat." Be- ntlich erhält in London Graf Münster den Staatssekretär de- Auswärtigen, Grafen Hatzfeld, zum Nachfolger. Was besten Nachfolger betrifft, so meint das Blatt, wird mau gut daran thun, die Ernennung des Sohnes des Reichskanzlers, Graf« Herbert Bismarck, in die vakant werdende Stelle als am meisten wahrscheinlich anzusehm. — Dir landesherrliche Anerkennung des Bischofs Dr. Krementz als Erzbischof von Köln ist mittelst Allerhöchst erlassener Urkunde de dato Baden-Baden am 16. Oktober erfolgt. — Da» Osterfest fällt im Jahre 1886 ungewöhnlich spät, nämlich auf den 25. Sprü. Deu hierdurch für den Unter- rtchtSbrtrieb an dm Schul« entstehend« Mißständen und Schwierigkeit« sollte ursprünglich dadurch abgeholfen werden, daß an die Stelle der vierzrhntägigcn Osterferien ausnahmsweise eine zweifache Unterbrechung des Unterricht», jede von der Dauer einer Woche gesetzt wird. Jude» sind von einzrlum Provinzial-Schulkollrgim gegen diese ausnahmsweise Maßregel Bedenken erhoben wordcu, welche die Annahme gerechtferttgt erscheinen lastm, daß die Hiera»» sich ergebend« Uebelstäode in manchen Beziehungen doch erheblicher sein dürften, al» die au» der regelmäßigen Einrichtung er- wachsenden. Jufolgedesteo hat der Kultusminister bestimmt, daß auch im Jahre 1886, ungeachtet des späten Fallen» de» Osterfeste», in der Feststellung der Osterfrrim an den höher« Schulen die sonst in dieser Hinsicht maßgebenden Grundsätze eingehalten werd«. Hiernach ist der Anfang de« Sommersrmester» möglichst nahe an da« Osterfest zu rück«, d, h. auf dm Donnerstag nach dem Osterfeste, den 29. April zu setzen. Der Schluß des Schuljahre» fällt demgemäß auf den Mittwoch vor Palmarum, den 14. April. Bon mehreren Seiten ist in Anregung gebracht, es möge mit Rücksicht auf die ungewöhnlich späte Lage de» Osterfeste» da» Schuljahr bereits am 10. April geschloffen und die daraus sich ergebende Erweiterung der Osterferien um eine halbe Woche durch entsprechende Verkürzung der Mchaelisferien ausgeglichen werden. Der Kultusminister hat seinerseits hiergegm nichts einzuwmden und überläßt e8 deu einzelnen Provinzial-Schulkollegien, für ihren Amtsbereich festzustellen, ob die Osterferien in der regelmäßigen Ausdehnung vom 15.—28. April oder unter entsprechender Verkürzung der Michaelisferie« vom 11. bis 28. April dauern sollen. Im übrigen ist darauf zu halten , daß in allen denjenigen Fällen, wo einzelne Abiturienten bereit» znm 1. April bezw. zum 20. März im Besitz ihrer Reifezeugnisse sein müffen, ein rechtzeitiger Termin für die mündliche Prüfung angesetzt werde; demgemäß wird auch der Termin früher angesetzt werden dürfen, als die» nach den bestehenden Bestimmungen sonst zulässig sein würde. Den- jmigeu Schülern, welche ohne Reifezeugnis in rinm anderen Beruf übergehen, in welchen sie bereits am 1. April eintreten müsse«, ist da» Abgangszeugnis unter dem 31. März in der Weise auSzustellm, al» wenn sie das Schuljahr absolviert hitttM
Potsdam, 19. Ott. Ueber die Geburtstagsfeier am kronprinzltchen Hofe schreibt ein Berichterstatter: Früh gleich nach 8 Uhr ward dem hohen Herrn in dem Neuen Palais eine Morgenmustk von der RegimentSmustk der Gardes du Korps und deS Garde-JägerbataillouS dargebracht. Hierauf nahm der Kronprinz die Gratulation« entgegen und fuhr dann die ganze kronprinzliche Familie zur Kirche nach Bornstedt. Seit langen Jahren fiel der Geburtstag des Kronprinz« wieder einmal auf einen Sonntag, und hatten die Bornstedter die Kirche deshalb festlich dekoriert: galt eS doch, nicht nur den Geburtstag des Kronprinzen, sondern auch den Empfang ihres nach langer Abwesenheit wiedergekehrten Gutsherrn zu feiern. Auf deu Kirchhöfen der Bornstedter Kirche warm alle Wege frisch aufgehackt und extra abgesteckt, am Eingang zur Kirche standen links und recht» Lorbeerbäume und mannigfache Topfgewächse, die Thür der Vorhalle war mit einer Guirlaude geschmückt, die Pfeller aus der Treppe waren mit Jucca Pflanzen bestellt und die Töpfe mtt MooS und Georginen belegt. Da» Innere der Kirche war reich mit Guirlaude«, Kränz« rc. auSgeschmückt, und uamevtlich die Plätze, wo der Kronprinz uud die Kronprinzessin saß, reich mit Palmen und seltenen Topfgewächs«, wie chinesische Goldorange, dekoriert. Auch dm Tauftisch, der in der Mitte ringsum mit kleinen Farren- kräutern bestellt war, umgaben Palmen. Den Altar schmückten 2 BouquettS aus Feldblumen, in den« sich auch Herbstastern, Georginen und Schllf uud Rohr aus dem Bornstedter See befand. Die Manschetten dieser BouquettS warm von noch völlig grünen Kastanimblättern gebildet. Der Kronprinz sowie die Kronprinzessin schenkten der ganzen Dekoration der Kirche die größte Aufmerksamkeit, zumal die erlauchten Herrschaft« erfuhren, daß nicht Berliner oder Potsdamer Gärtner, sondern 3 Bornstedter diese geschmackvolle Dekoration der Kirche ausgeführt hatten. Die würdevolle Ktrchrnfeier begann um 10 Uhr. Zu derselben waren die Prinzeß WUHrlm, der Erbprinz und die Erbprinzesstn von Meiningen und Prinz Heinrich erschienen. Der Gotte», dienst ward eröffnet durch dm Gesang des Chor» der Zwölf- Apostelkirche von Berlin, dm mau besonders zu der Feierltchkell hatte nach Bornstedt komm« laffeu. Nach dem Gesang de» Liede«: »Wie schön leuchtet der Morgenstern' folgte die Liturgie drS Bornstedter KinderchorS. Der Bornstedter Prediger Herr Dr. Pletschker hielt die Kanzelrede, der er dm Text zu Grunde legte: «Biele find berufen, aber wenige find auSerwählt.' — Der Gesang de« Chor« der Zwöls- Apostel-Kirche macht« auf dm Krouprinzm rinm tief«
Einbmck, so daß der hohe Herr sich den Dirigenten deffelbm, Herrn Prüser, hrranrufeu ließ und demselben feinen Dank aussprach. Nach dem Gottesdienst stattetea die hohen Herrschaften dem Bornstedter GutShos einen kurzen Besnch ab, wo stehend ein Heiner Imbiß von Wau und Kuchen genommen ward. Sein Orkouomierat Schultz referierte dem Krouprinzm kurz über den Stand der Wirtschaft, woranf die hohen Herrschaften einige Ställe in Augenschein nahmen. — Nach der Rückkehr zum Neuen Palais fand daselbst FamUlentafel statt, au der auch Prinz Wilhelm, sowie der Herzog Christian teil nahmen. Die Tafelmusik ward von der Kapelle de» 1. Garderegiments unter Leitung ihres Musikdirektor» Fr. W. Voigt auSgesührt und kamen folgende 8 Picffen zum Vortrag: 1. Krönungsmarsch (Königsberg 61) von Meyerbeer. 2. Ouvertüre komponiert von Friedrich II. 3. Wotans Abschied aus dem Wagner- schm Musikdcama »Die Walküre". 4. Tanz im Lager au« der Oper .Ziethen-Husaren' von B. Scholz. 5. Halleluja auS dem Messias von Händel. 6. Italienische Lieder von P. Tvsti. 7. Elfevspiel, Mazurka von Fr. W. Voigt. 8. Trot de cavalerie von Rubinstein. — Am Abend fand dann Im Neuen PalatS eine Soiree im engeren Kreise statt, bet der das Kalser-Kornetquartett von Kohleck konzertierte. Für die Dienerschaft und den Stamm des LehrbataillonS sand Abendessen, Tanz und Konzert in deu KommunS statt.
AuLllmd.
Wie«, 19. Ott. Abgeordnetenhaus. Mlulstrrprästdent Graf Taaffe beantwortet die Jaterpellationeu betreffs der Exzesse in Böhmen dahin: Die Regierung mißbilligt aufs schärfste die jüngsten Ausschrettungw, woran Angehörige beider Nationalitäten sich beteiligt Haven. Die Behörden, ile Gerichte und die GenSdarmerie chat« überall ihre volle Schuldigkeit. Die Regierung kann daher die Behauptung, daß dm Deutschen in Böhm« kein ausreichender Schutz gewährt würde, mit aller Entschiedenheit zurückweifen. Die Vorfälle in Trauten»» und Reichmberg waren von untergeordneter Bedeutung; die schuldigen Individuen sind bereits verurteilt. Die neuesten Vorfälle in Dux und Reichenberg sind bisher weder rücksichtltch der Thäter, noch der Motive aufgellärt. Betreffs der Vorfälle in Königinhof wurden gegen 75 Personen, darunter der Bürgermeister uud zwei Vertreter der Stadt, Anklage erhoben. Die Stadtvertretung wurde aufgelöst. In dm meisten Fällen hand-lte e« sich um vereinzelte Ausbrüche der national« Aufregung, welche mit gesetzlich« Mitteln unterdrückt werden konnte. Die Regierung muß daher insbesondere die Behauptung, daß das Eindringen des Nationalirätmhadels in die Armer zutage getreten sei, als vollständig unbegründet bezeichnen. Die Behörden in Böhmen wurden zur verdoppelt^ Wachsamkeit angewiesen. Im Falle nenerlicher Ausschreitungen wird die Regierung, von welcher Seite immer ste auSgetzeu mögen, rückstchtloS mit der ganzen Strenge des Gesetze» vorgehm. Die Regierung hofft, die Erkenntnis von der Ersprießlichkeit des friedlichen Zusammenlebens beider Voiksstämme werte, immer weiter ptatzgretsen.
Part-, 19. Ott. Bet den gestrigen Stichwahlen zur Kammer wurden gewählt: Zwölf Republikaner und sieben Konservative. Goblet und Keller wurden gewählt. Der Herzog von Bioglte ist unterlegen. — Das Resultat der Nachwahlen zur Kammer ist außer den Departements Seine uns Korsika, sowie den Kolonteen bekannt. D-nach wurden 208 Republikaner und 21 Konservative gewählt. Nach dem voraussichtlichen Ergebutffe der noch anSst-henden Wahlen wird die Kammer 200 Konservative und 384 Opportunisten und Radikale zählen.
Sofia, 19. Okt. Die bulgarische Regierung machte den Vertreleru der Mächte eine abermalige Mitteilung, worin sie die Versicherung wiederholt, daß Bulgarien dem in der Deklaration der Botschafter ausgesprochenen Wunsche Folge leisten werde.
Risch, 19. Okt. Die serbische Regierung wie» alle ZeltungSberichterftatter von hier aus.
Koustauiiuoptl, 19. Okt. Die türkische Antwort auf cie Deklaration ter Botschafter dankt für die Dispositionen der Mächte der Pforte gegenüber und ersucht dieselben, den Fürsten von Bulgarien zur Rückkehr nach Bulgarien aufzufordern. Die Pforte hofft im Hinblicke auf die Achtung der Mächte für die Berträge, die Mächte würden diesem Wunsche willfahren. — Da» .Renter'fche Bureau', meldet: Die Abreise Str Drummvnd WolffS nach Kairo wurde verschoben, well die mit der Pforte abgeschlossene Konvention noch nicht unterzeichnet ist. Die au» sechs Artikeln bestehende Kouvemion besagt im wesentlichen, ein türkischer Kommiffar werde gemeinsam mit Sir Drummond Wolff und dem Kyedlve über die Pacifizierung des Sudans, sowie die Reorganisation der Armee, der Ctvtt uud Finanz- Verwaltung beraten. Die englische Okkupation Aegyptens solle nur fo lange dauern, bi« alle au« den Beratung« hervorgehenden ArrangemeM» getroffen seien, uud ihre Ausführung in gutem Zuge sei. Die RechtSveraiudlichkeit aller international« Verträge und aller Firmau» wird in der Konvention ausdrücklich anerkannt.
Tanger, 19. Okt. Testa, der Vertreter Deutschlands, ist mtt firnem «mtsvorgänger Weber hier eingetroff n.
Hesse«-Raff««.
Warburg, 20. Okt. Trotz de» nicht besonder« günstig« Herbstwetters wurden un« al« Seltenheit der jetzigen Jahreszeit einige Aestchm reifer und wohlschmeckender Htm- beere«, in einem hiesigen Garten gewachsen, überschütt.
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meinden (inet. Bockenhelm) bild«. Da nun außer dieser, BerhandlungSgezenstand noch andere Sachen zur Erle- dlgung gebracht werden müffen, so wird sich die Dauer dieser ordentlichen LandtagSsesston voraussichtlich auf 3 dich Wochen erstrecken. (F. K.)
Cassel» 19. Ott. Am Sonnabend Abend war die Kohlenstraße der Schauplatz eine« blutigen Ereignisses, Zwischen einem jungen Fuhrmann und einigen von der Arbeit helmkehrenden Leuten kam eS, vermutlich well letztere ein Stück Weges mttfahren wollten, der Fuhrmann diese»
aber nicht zugab, z« einem Wortwechsel, der eine Zeit lang geführt wurde, von dem die Arbeiter aber schließlich bl- auf einen Abstand nahmen. Dieser, ein junger Bursche, von 21 Jahren, setzte den Streit mit dem Fuhrmann sorg letzterer geriet in Wut, ergriff eine Wagenrunge und schlik damit dem Gegner Über den Kopf. Dann fuhr er daveD
Der Geschlagene, wie auch seine Begleiter, hielten V Schlag anfangs nicht für fo schlimm, bald aber tr .. der Getroffene sich nicht mehr allein aufrecht halten, $rnt Begleiter mußten ihn unterstützen und eS gelang, ihn, bl
dem Gendarmen in Hoof verhaftet und hierher nach Caffel in die Untersuchungshaft abgeliefert.
Cassel, 20. Okt. Gestern um 2Vi Uhr nachmittag» fand in der festlich geschmückten Kapelle de« Diakoniffeo- Hauses zu Wchlhritm daS Jahresfest der Einweihung bet Kapelle unter zahlreicher Beteiligung statt. Herr Pfarrer Spitta vom Diakonissenhaus zu Braunschweig hielt mit Zugrundelegung des Gleichnisses vom barmherzigen Sam«» rtter die Festpredigt. Darauf erstattete Herr Pfarrer Sardemann nach einer Ansprache an die Gemeinde mit Bezugnahme auf Matthäus XXI, 18 u. f. den Jahresbericht. Wir entnehm n demselben folgende«: Die Anzahl der Schwestern beträgt zur Zeit 44, davon sind 21 eio- gejegnet, 24 derselben stammen aus Heffm, die übrige« ans den anderen Provinzen des Reiches. Herr Pfarrer Sardemann hob hervor, daß die Zahl der Schwestern sich langsam zu heb« beginne, desgleichen die Zahl der Freunde der Anstalt, die helfen können und wollen. Um jedoch all' den Anforderungen, die au das DiakoniffeuhauS aut unserem Regierungsbezirk gestellt werden, gerecht werden z» können, sei e» erforderlich, daß die Zahl der Schwester« doch noch wesentlich sich vermehre. Zur Zeit sei die Last, die auf d« Schuitern der Schwestern und speziell auch der Oberin ruhe, eine sehr schwere. Die der Stationen hat sich um zwei vermehrt. Zu Wächtersbach wurde eine Kinderschute, durch die Initiative der Frau Fürstin von Bübingen-Wächtersbach ins L bm gerufen, desgleichen haben in Marburg die seither von Frankfurter Schwestern be- sorgte Krankenpflege, Schwestern au« dem diesseitigen Regierungsbezirk übernommen. Redner ging daun speziell auf die Tätigkeit der bereit« bestehend« Stationen de» Landkrankenhauses zu Arolsen, des Jakobshospitals zn Marburg, desgleichen be» ElifabethhauseS daselbst, de» Armen- und Krankenhauses zu Hanau, der Kleinkinderschule zu Hanau ein. Ganz besonder» datail- Herten Bericht erstattete derselbe bann über die Anstalt zu Treysa. In Cassel stnd im verfloffenen Jahr in der Mittwoch» und «sonnabends für unbemittelte Kranke offen stehend« Polyklinik 469 Kranke unentgeltlich behandelt werd«. 18 scrophulöfi Kinder wurden in die Soolbäder von Sooden und Orb zum Gebrauch einer Kur entsandt. In Betreff der Sonntagsschule zu Wehlheidm betonte Redner, daß die Beschickung derselben seitens der Gemeinde noch eine geringe sei, desgleichen habe der Besuch der Ktuderschule abgenommen. Die Einnahmen in dem abge- lanfmen Geschäftsjahr betrugen etwa« über 70000 Mark und zwar stellt sich der Posten zusammen au» 52000 M. geliehenen Kapitalien und 18000 M. gesammelten und ge- schenk-« Geldbeiträgen. Einnahme und Ausgabe balancieren mit ungefähr gleichem Betrag. Den genannten und unge-
nach Hoof zu bring«. Hier erkannte man, daß die Sach doch bedenklicher geworden war; schnell wurde ein Arz herbeigerufin, welcher die tiesktaffende Wunde zuzunähei begann. Allein dem Getroffenen konnte nicht» mehr hblfe», er gab bald danach, wohl infolge der inneren Verletzungen, seinen Geist auf. Es ist ein 21jähriger junger Mau«, au» Breitenbach gebürtig. Der Thäter, Sohn eine» Gastwirts G. in Elgershausen, wurde noch in der Nacht vor
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— Landgerichtsrat RelmerdeS in Caffel ist zum O^k landeSgerichtSrat daselbst (an Stelle des in den Ruhesta getreten« OberappellatlouSgerichtSratS Martin) etnanl wordm.
Ziegenhai«, 18. Ott. Eine Wahlversammlung btt konservativen V rein« Homberg-Ziegenhain findet am nächste« Sonnabend, am 24. b. M., in hiesiger Stadt im »Deutsche« Han»' statt. Die Wahlrede wird Herr Justizrat vr.Grimtz hall«. Der Anfang der Versammlung ist auf 3 Uhr nach mittags festgesetzt wordm. Der Bauernverein ist zu diese, Versammlung besonder- eingeladen wordm.
Caffel, 19. Ott. Der Kommunallandtag des Reg, Bezirks Caffel wird dem Vernehm« nach auf dm 17. No» L IS. einberufen werden. Den Hauptgegmstcmd der Ver Handlung dieser Laudtagrsesston wird die Auseinander setznng wegen der bisher zum Kreise Hanau gehörend«, mit Einführung der Kceisornung aber dem Landkreis! Frankfurt a. M. zugeteilt werdenden 8 Ortschaft« bezw. Ge
nannt« Gebe« stattete Redner zum Schluß herzlich« L, Dank ab. Nach der offiziellen Feier sand zum Schluffe stiräu« in dem Saale eine freie Zusammenkunft von Freunden und g» Gönnern der Anstalt statt. (T. u. A.) tftatt£1
BelmeSe«, 18. Ott. Eia komisches Jagbabenteuer tt
trug sich gestern hier z«. Bon einem Herrn wurde aus