Einzelbild herunterladen
 

einen Repräsentanten der Reform zu «wählen tm

e z, A«v- 'st-

tzr hme«

Ibet; Stube vvy lg!i<h bet vn- itögt - btt hat eng. Ppen

** Heffeu-Raff««.

Marburg, 16. Okt. Auf die so eben in R. v. Deckers Krtag (G. Schenck) in Berlin erschienene zweite Auflage

Grundsätze und Bedingungen der Erteilung der Doktor- ,zr'e bei allen Fakultäten der Universitäten deS Deutschen «MS nebst einem Anhänge, enthaltend die PromotionS- Ordnungen der übrigen Universitäten mit deutscher Uater- kijLtSjprache: Basel, Bern, Zürich — Dorpat — Czerny« itz, Graz, Innsbruck, Prag und Wien, nach amtlichen Allen zusammengestellt und herauSgegrben von Dr. Max Mwgart", wollen wir nicht Unterlasten an dieser Stelle Ander- aufmerksam zu machen. Die vorliegende zweite ßnslage der PrvmotionSorduuug an den Universitäten deS Deutschen Reiches verdient schon aus dem Grunde eine be- tznberc Beachtung, weil darin die einschlägigen Observanzen ,rr übrigen Universttätrn mit deutscher Unterrichtssprache -leichsalls Ausnahme gefunden haben. Nach dieser Hinsicht Mstatiert der Herausgeber in der Vorrede, daß von den Schweizer Universitäten eine jede für die einzelnen Fakul- taten besondere PromotionSnormen hat, während die russische llaiversttäl Dorpat für drei Fakultäten ein einheitliches und ,nr für die medizinische ein besondere- Promotionsreglement besitzt. WaS schließlich die österreichischen Universitäten an- betaugt, so sind au ihnen durch Verordnung deS Ministerium- ßr Kultus und Unterricht vom 15. April 1872 bezüglich ttk Erlangung des Doktorats für die einzelnen Fakultäten besondere, aber allen Universitäten der im RrichSrate ver- iietenen Königreiche und LLader gemeinsame Rigorosen- ordmmM geschaffen worden. Dieser Uniformierung der PremotionSbesttmmuugen gegenüber erinnert Baumgart an einen Erlaß deS Kultusministers Falk vom 16. Mai 1876, gorm dieser mit aller Entschiedenheit eS ablehut, preußischer» feite eine Vereinbarung mit anderen ntchtpreutztscheu Re­gierungen oder Universitäten über das Promotiouswesen -erbetzusühreu. — DaS Buch, besten erste Auslage schon nach Ablauf eine- JahreS vollständig vergriffen war, inter­essiert in dieser erweiterten Gestalt noch andere Kreise, al- speziell die Doktoranden, indem eS tu a. zu mancherlei Ver­gleichen zwischen den deutschen Universtiäten und den nicht- deutschen Hochschulen mit deutscher Unterrichtssprache Ge­legenheit bietet. Ganz besonders waren dem Herausgeber auch viele Profestoren dankbar, denen seit Erscheinen deS Werkes die Beantwortung einer Menge lästiger Anfragen erspart blieb. Der Preis desselben beträgt 3 Mark. — Haben wir in vorstehendem unseren Herren studierten Lesern ein praktisches Buch empsohlen, wollen wir unseren Herren Lesern von der Landwtrtschast in nachstehendem ein gleiches empfehlen und zwar über die landwirtschaft­liche Notlage, Vorschläge zu ihrer Beseitigung, von Dr. phil, G. Calberla, praktischer Landwirt. (Dresden, Schönfeld. Mk. 1.) Der aus sozialpolitischem und volks- virlschasilichem Gebiet, besonders so weit agrarpolttische Materien in Betracht kommen, bereit- bestens accreditterte Herr Verfasser geht mit dieser seiner Broschüre direkt dem Kern der Agrarfrage zu Leibe. Er erbringt den Beweis der Notlage der Landwirtschaft, untersucht deren Ursachen und erörtert deren Folgen, um dann zu Vorschlägen betreffs Hebung derselben überzugehen. Der Verfasser erwartet keineswegs alles vom Staate, sondern sehr viel von dem einzeln'n Landwirt und von der Gesamtheit derfilbm; da­her erörtert er eingehend, «aS der einzelne Landwirt in seiner Wirtschast thun könne, um seine Lage zu verbessern; sowohl in der Richtung auf billigere Produktion als in derjenigen auf höhere Verwertung seiner Produkt. Ferner wird besprochen, was ein Zusammenwirken aller Landwirte zur Hebung der KristS thun könnte, wiederum in beiden bezeichneten Richtungen. Um aber dieses Zusammenwirken sicher zu stellen, genügen dem Verfaster de bestehenden landwirtschastlichen Vereine, Bauernvereine rc. nicht; er schlägt daher die Bildung von lanbwirtschafllichen Berufs« genostenschasten vor, de außer der Uebernahme der ihnen durch die sozialpolitische Gesetzgebung für die landwirt- ichastltchen Arbeiten zu stellenden Aufgaben, weitgehend die Organe sür die Wahrung der landwirtschaftlichen Znteresten jein sollen. Ein Statut einer solchen landwirtschastlichen verufSgenostenschaft für Sachsen ist beigrsügt. Man wird den Ausführungen deS BerfasterS nicht tu allen Eirz-l- heiten deizutreten brauchen und doch den richtigen Kern seiner Darlegung und seines Vorschlages anerkennen müsten, und daher wäre der kleinen Schrift eine allgemeine Be­achtung zu wünschen; damit sich auS den darin entwickelten G.stchtspunkten möglichst allgemein eine Reform und eine Erweiterung der landwirtschaftlichen Interest en-V ertrrtungen vollziehe.

— Dem Gymnasial-Oberlehrer a. D Profestor Dr. Lindenkohl zu Cassel ist der Rote Adler-Orden vierter Klaffe verliehen woroen.

Cassel, 14. Okt. Bei den gestern beim Königlichen Ober-Präsidium dayier staltgehabten Präsentations-Wahlen der Handelskammern der Provinz Hesteu-Nastau zam Volks« virlfchaftsrate wurden die Herren Hermann Pastavant- Franlfurt a. M., Geheimer Kommerzte-. • Rat Heuschel- Eastel und Rudolf Koepp-Oestrich gewählt. — Am 17. Avvember d. I. tritt der Kommunallandtag des RegierungS- bezirks C>fftl zusammen. (A. Z ).

Cassel, 14. Okt. Gestern wurde hier ein Mann a«S Attenberg, an Händen und Fützea gefestett, auf einem Bauernwagen durch einen Genvarm in da- htestze Ge- rtcht-gefängnis eingeltefert. Wie wir in Erfahrung ge­

neri- lenkt >e in Inen -reffe chon der und lsteu Wir Inge vor« neu- teine seine man nlich ische dar der ereu viste ähig nkte alen uni- um illen sich

J zu r ist enut «red nge, veed -tla« >enn esen Iber , so was »rcn olle

in abe. gen sen, sm, der itng >en. eite «en Zeit rin« Yor das inb °gS lan len der ein icht yor auf >rk Ute art mc -an m. tll, ein der mt Ino sie ien he, rer et, dt, in-

bracht, hatte der Gefangene eine 14tägige Hast zu verbüßm und da er sich nicht freiwillig dem Gericht gestellt hatte, wurde feilens des Gendarmen zu feiner Verhaftung ge­schritten. Hierbei gab er auf letzteren einen Schuß ab und verwundete ihn bei der Ergreifung am Gesicht, auch brachte er ihm durch Beißen eine erhebliche Wunde am kleinen Finger bei.

Waber«, 13. Okt. Am nächsten Montag, den 19. d. M., Nachmittags Vr3 Uhr, findet hier im .Hotel zum König von Preußen* de Generalversammlung des Bauern­vereins Homberg -Ziegenhain- Fritzlar -Melsungen statt. — Der ReichStagSabgevrdnete Herr Bürgermeister Hellwig aus Haddamar wird über die Wirkung der Zölle — billigen Körnerpretse — des Landmanns Zukunft referieren. Außer­dem steht auf der TageS-Ordnung der RechenschaftS-Bericht. Ferner sollen dann auch die Wahlen für Homberg-Ziegeu- hdn und Fritzlar Melsungen besprochen werden. (C. Z.).

Witzeuhavse«, 12. Okt. Gestern wurde ver als zweiter Pfarrer für die hiesige Stadt bestellte Herr Pastor Hentze in fein Amt durch den Herrn Metropolttan hier itngeführt. — Während die Obsternte als eine vorzügliche bezeichnet werden kann, geht eS mit der Reife der Wein­trauben traurig. Die schlechte Witterung im vorigen und diesen Monat hat die Hoffnungen auf ein gesegnete- Wein­jahr für die Bergbesttzer zu nichte gemacht. — Vorigen Sonnabend feierte der hiesige Schützenklub sein JahreSfest mit Ausschießen von Prämien und einem Festessen unter großer Beteiligung. (T. u. A.).

Fulda, 13. Okt, Am letzten Sonntag, NachmitiagS 3 Uhr, ging ein Mann verbotener Weise über die Eiseu- dahnbrücke bei Horas, als gerade ein oberhessischer Zug von Maberzell her in Sicht kam. Wahrscheinlich aus Mangel an Geistesgegenwart blieb der Mann wie fchge- bannt auf der Brücke stehen und wäre so bei dem engen Spielraum daselbst sicher überfahren worden, wenn nicht der entschlvflme Zugführer rechtzeitig seinen Zug zum Stehen gebracht hätte, in Folge deffev er mit einigen Mi­nuten Verspätung auf hiesiger Station einlief. Unter den Paffagieren des Zuges bewirkte der Vorfall eine momentane Panik.

Großenlüder, 12. Okt. Gestern morgen um V24 Uhr brach hier Feuer aus, aber mit solcher Gewalt, daß zwei Scheunen sofort in lichterlohem Brande standen. Bei einigen Scheunen will man, dem „Fuldaer Tageblatt" zufolge, Schüffe gehört haben, und stellt die Vermutung auf, daß mit Pulver rc. die Immobilien angesteckt worden seien. Im Ganzen sind von V»4 bis gegen 6 Uhr sieben Scheunen und zwei kleine Wohnhäuser abgebrannt. Das Vieh ist mit Ausnahme von einigen Schweinen alles gerettet. Vom Futter konnte nichts gerettet werden. Die Beteiligten, darunter drei größere Bauern, sind mit Ausnahme eines einzigen versichert; letzterer ist vor einigen Tagen ans der alten Versicherung ausgetreten und wollte in eine andere Versicherung treten—und nun das Unglück I Die Erbitterung hier ist groß. Die Feuerwch.cn von Salzschlirf, Oberbim- bach, Hainzell, Kleinlüder rc. waren alsbald zur Stelle. Bei Sturm wäre das ganze Dorf abgebrannt. Es ist dies innerhalb Jahresfrist nun bereits der vierte Brandl Und merkwürdig, von keinem weiß man bis zur Stunde seine Entstehungsursache!

Telegraphische Depeschen.

Hamburg, 14. Okt. Heute nachmittag 5 Uhr stürzte ein an der Ecke der Caffamacherreihe und des Speckplatzes im Bau begriffenes vierstöckiges HanS zusammen. Bis jetzt sind 2 Tote und 2 Schwerverletzte aus den Trümmern hervorgezogen. Eö wird vermutet, daß noch etwa 6 Personen verschüttet sind. Die Feuerwehr ist mit den Rettungs­arbeiten beschäftigt. Am letzten Sonnabend hatte die Richt- feler des Neubaues stattgefunden.

München, 14. Okt. Der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin sind mit den Prinzessinnen Töchtern auf der Rückreise von Italien heute hier eiagetroffen und haben in dem Hotel zu dm vier Jahreszeiten Absteige­quartier genommen.

Rom, 14. Okt. Gestern stad in der Provinz Palermo 50, davon in der Stadt Palermo 42 Personen an der Cholera gestorben.

Paris, 14. Okt. Der Minister des Innern richtete an dir Präfekten der Departements, wo Stichwahlm statt- fiadeu, ein Rundschreiben, worin er sie auffordert, falsche Nachrichten betreffs der Wahlen dementieren zu lassen, keine inkorrekte Haltung der Beamt<n zu dulden und ihm alle lügenhaften, von reaktionärer Seite ausgehenden Behauptungen zu melben. Gutem Vernehmen nach wird der Minister die Abs'tzung der Manizipalbeamten verfügen, welche eine feind­selige Haltung gegen die Regierung zeigten.

Athe«, 14. Okt. Die Abendzeitungen melden, daß die Kretenscr die Union mit Griechenland proklamiert haben. Eine offizielle Bestätigung liegt noch nicht vor.

Rangoon, 14. Okt. Dir Birmaner verstärken ihre Grcnttrvppen.

Port Said, 14. Okt. Der im Suezkaual am 12. d. MtS. aus den Grund geratme Dampfer „Perim" ist weg­geräumt und die Paffage des Kanals wieder frei.

vermischte».

— (Prachtschlitten des Königs von Bayern). Die Verlegenheiten, in denen sich die Privatschatulle des Königs von Bayern befindet, werden durch nachstehende Mitteilungen, welche die „Schles. Ztg." aus München erhält, einigermaßen erläutert: In einer dem Publikum unzu­

gänglichen Remise des hiesigen HofwagenfabrikaMen Mayer stehen gegenwärtig die drei Prachtschlitten, welche König Ludwig von Bayern bei seinen nächtlichen Fahrten im Gebirge benutzt. Der größte derselben, welcher auch — seiner Schwerfälligkeit wegen jedoch nur selten — als Wagen verwendet werden kann, ist ein geschloffener Schlitten von kolossalen Dimensionen. Man sieht an demselben nur Gold, Glas und Sammet. Was vor allem auffällt, ist eine verschwenderische Fülle von goldenen Königskroneu, die von Genien getragen werden und die überall, innen und außen, angebracht sind. Der Schlitten wird von vier Pferden gezogen, welche von Bereitern gelenkt werden. Von den Dimensionen kann man sich einen annähernden Begriff machen, wenn man bedenkt, daß der Transport dieses Schlittens nach dem Linderhof, wo der König am 15. d. wieder eintrifft, nicht per Bahn, sondern per Achse erfolgen muß, da er seiner Höhe wegen keine der beiden auf diesem Wege befindlichen Etsenbahnbrücken passieren fang. Die beiden anderen Schlitten, welche in der Regel im Gebrauche sind, sind etwas kleiner. Sie wurden ebenso, wie der erst­erwähnte, nach Entwürfen Münchener Künstler tm Stile Ludwig xiv. gebaut. Der eine und älteste derselben — derselbe wurde vor etwa zwölf Jahren, also zu einer Zeit ausgeführt, als Münchens Künstler und Kunstgewerbe­treibende sich noch nicht in den französischen «Stilformen so heimisch fühlten, wie heute — stellt eine große Muschel dar, die von Tritoneu und Nereiden gezogen und getragen wird; vorn schweben Amoretten, dem königlichen Insassen Kränze windend. Die überreiche Ornamentik läßt rückwärts und auf beiden Seiten nur drei kleine Felder frei, auf welcher das von Seitz gemalte königliche Wappen und seit­wärts zwei von H. von Pechmann herrührende mythologische Scenen im Rococostil platzsinden. Die innere Ver­kleidung besteht überall aus himmelblauem Sammet mit Goldstickereien. Es ist sehr begreiflich, daß diese bis zum Boden mit goldenen Skulpturen überladenen Schlitten, wenn sie auch aus massivem Eschenholz gefügt sind, bei ihren nächtlichen Parvorcefahrten über Schnee und Eis.und aus ungepflegten Gebirgswegen derart zu leiden haben, daß sie sich stets den Sommer über hier an der Stätte wo sie erbaut wurden, zum zwecke eingreifender Reparaturen befinden. Diesmal aber kam noch ein beson­derer Grund hinzu. Es wurde nämlich in allen drei Schlitten elektrische Beleuchtung eingerichtet, und zwar in der Art, daß sich die Aceumalatoren unter dem Wagensitze befinden, von wo aus verborgene Drahtleitungen zu den auf beiden Seiten befindlichen Lampen führen. Dem Wunsche des Königs, auch das Innere des großen geschloffenen Schlittens, der mehr einem Krönungswagen als einem wirk­lichen Vehikel gleicht, elektrisch zu erleuchten, konnte, wie ich höre, aus dem Grunde nicht willfahrt werden, weil es nicht möglich war, im Wagen eine der vermehrten Lichtstärke entsprechende Anzahl Aceumalatoren unterzubringen. Und so wandern denn diese drei Wunder kunstgewerblicher Pracht sorglich verpackt an ihren ländlichen Bestimmungsort, nahe­zu von keiner Menschenseele, außer den dabei beschäftigten Arbeitern gesehen und bewundert, um in winterlicher Ein­öde wie eine glänzende Windsbraut höchstens an verschlafenen Bauerngestchtern vorüberzusausen.

— (Br an dun glück.) Bei einem Feuer in Jassy (Ru­mänien) wurden durch den Einsturz einer Mauer von dem mit dem Löschen beschäftigten Militär 1 Kapitän und 4 Mann gelobet, sowie 3 Offiziere und 28 Mann verwundet.

— (Eine zerstörte Sstadt.) Am 3. Oktober haben zwei furchtbare Erdstöße die Stadt Nikolost auf der Insel Sizilien pollständig zerstört. Der Schaden ist unberechenbar da alle Häuser eingestürzt sind. Zwei Kompagnien Genie- soldaten sind an den Ort des Unglücks abgegangen, um Baracken für die armen Obdachlosen zu bauen. Mau glaubt, daß auch eine ziemliche Anzahl von Personen das Leben einbüßte. Ein Ausbruch des Aetna wird befürchtet.

— Eine internationale Fälscherbande, die vorwiegend spanische, italienische, französische Wertpapiere nachahmt, ist in Marseille von der französischen Polizei dingfest gemacht worden. Unter den Verhafteten befinden sich zwei Deutsche und ferner auch mehrere „Damen". Leider war es bisher noch nicht möglich, die Werkstatt der „Gesellschaft" zu er­mitteln. Es ist jedoch festgellt, daß dieselbe an vielen großen europäischen Plätzen besondere Agenten besitzt, welche das gefälschte Geld an den Mann bringen. «Sie fälscht nicht allein Banknoten, sondern auch Münzen, die sie auf galvanoplastischem Wege vergoldet, so daß sie den Gold­stücken tänfchend ähnlich sind. Die dazu benutzte Metall­legierung ist sehr kunstreich zusammengesetzt. Der Klang ist fast ebenso hell, wie bei echtem Metrall. Namentlich die französische und die spanische Bank sind durch diese Fälscherbande schwer geschädigt worden.____________________

Marktbericht.

Marburg, 15. Ott. Dem heutigen Schweinemarkt waren nur 499 Stück zugetrieben. Der Handel war sehr lebhaft und wurden die Schweine zu sehr hohen, Jungvieh sogar zu ganz enormen Preisen, meist rasch abgefetzt.

Niederschlag:

HimmelSanficht trübe.

Bemerk. -

Baromet- Lin. 743,57.

Lherm. R. 11,75.

Wind NE3._________

Frankfurt, 15 Ott. (Kursbericht.) Mitgeteilt durch

Menke Eichelberg & Sohn.) Kreditaktien 2234.

Staatsbahnaktien 2224 DiSk-Kommandit 1864. Lombarden 104.

4proz. Ung. Goldrente 77°/,,.

ÄSgVpter 62“/,,.

Rusten —.

j Gem. Rusten —. 5vroz. Rusten —. «alizier 1774. Gotthardaktien 1024, Spanier —.

Türken —, Lenden,: etwas befestigt Meteorologische Statt«« Marburg.' 15. Okt-, nachur. 2 Uhr.

Einem Liebling gleich, der überall Eroberungen macht, findet man heute in fast jeder Familie, bei Arm und Reich, die Apotheker R- Brandts Schweizerpillen, welche durch ihre äußerst angenehme, sichere und unschädliche Wirkung bei Leber- und Gallen­leiden, Hämorrhoiden rc. alle anderen Mittel verdrängt haben- Man fordere in den Apotheken stetS echte Apotheker Brandt» Schweizervillen (ä Schachtel Mk 1) mit dem weißen Kreuz in totem Felde und dem RamenSzug R. Brandt. [9