ho« a«aevauSsagen bestätigt werde, daß er doch auf Klem ge- Vlt Sen habe. Der Angeklagte hat diese Anschuldigung bei
reffet.
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»erden fei. Er beantrage die Verneinung der ersten Frage, v>mt. Bejahung rer Frage 3. Nach kurzer Replik und Dupltk d«n Staatsanwaltschaft und Verteidigung und erfolgter WtSbelehrung seitens des Herrn Vorsitzenden zogen sich die Hfchworenen tu ihr BeratungSztmmer zurück uud verkündeten -rch erfolgter Rückkehr ihren Wahrfprnch dahio, daß sämtliche üragku verneint wurden. Auf Grund oiefeS Spruchs er- We seitens des Gerichtshofes die kostenlose Freisprechung
Angeklagten und dessen sofortige Haftentlassung.
— Dem hierher »ach Marburg verzogenen Ober- Werungö-Rat Scheffer ist der Rote Adlerorden brütet ^asse mit der Schleife, und dem Bürgermeister Altrogge st Beckedorf das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.
—' Dem Gymnastal-Oberlehrer a. D., Prof. vr. Ley st Marburg, bisher zu Saarbrücken, ist der Rote Adler- °$tn vierter Klaffe verliehen worden.
. — [Vakante Stellen für Milttärauwärter P Bezirk des 11. Armee-Korps.^ Darmstadt, Postamt, ^aelträgers 750 Mk. Gehalt und 180 Mk. Wohnung-- Einschuß. Kirtorf, Postagentur, Landvriefträger, 450 Mk. ?istlt und 60 Mk. WohnungSgeldzuschuß. Marburg, Istdtrat, Kaflenbvte und Vollziehungsbeamter. Pyrmont, Atsgrricht, Kanzleigehllfe, 5—8 Pfz. für jede Seite SwteibtöetL RüdeSheim, Bezirk des Känigl. Eisenbahn- ^«iebsamts Wiesbaden, BahuhosSnachtwächter, 50 Mk. /Wüt monatlich, bei etatSmäßiger Anstellung 609 Mk.
WohnungSgeldzuschuß. Wiesbaden, Kgl. Garnison« Altung,' etatsmäßiger KaserueuwSrter, 600 Mk. jährlich,
Geld. lOO’/a lOl'/i 1021/a IO372 LOl3/. 103^ l033/< L023/« 66 78 lOW/g 104 IGO3/, 663/4 7872 797° V 117 ' U5Va 647°
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trburg, 40.
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!ie dies doch unmöglich als Schlagen im vndern nur als Abwehr angesehen werden
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zu Sä' : 1885.
, 'M Frage 1 die Worte »fahrlässig ein falsches Zeugnis «.* an R . Stelle deS „wlffeullich" gesetzt wird. — DaS Plaidoyer des in Sn ®trai Staatsanwalts zur Begründung der Anklage betont •tot ^besondere, daß eS in dem vorliegenden Falle ganz und wate gc „gt ni(^t darauf ankomme, wenn und wie der Angeklagte r unrJ geschlagen habe, sondern lediglich daraus, ob derselbe über«
>7 heupt geschlagen hat, waS er bet seiner eidlichen Vernehmung ' ® 4X1 Bor dem Schöffengerichte in Fraukeuberg vollständig in Abnit Pfeilt,6t stellte. Zu dieser Beziehung aber deckten sich die An- lckerfab 806™ be8 Klemm mit den meisten ZeugenruSsageu und dem
al trjtlid&en Zeugnis betreffs der Verletzungen, sodaß die b ß Schuld des Angeklagten außer allem Zweifel stehe; auch kilme nach der ganzen Lage der Sache nicht angenommen L "aetben. daß derselbe sich der Unwahrheit seiner Angabe nicht iwußt gewesen sei und beantrage er deshalb Bejahung der Frage 1. — Der Herr Verteidiger kritisierte zunächst bie Aussagen einzelner Zeugen und suchte Widersprüche in denselben nachzuweisen. ES sei nach glaubwürdigen Zeugenaussagen anzuuehmm, daß Erb nicht die Offensive gegen Klem ergriffen habe, sondern erst daun leine Schippe erhob, als er den Schlag von ersterem be- »•j tritt erhalten hatte. Sollte hierbei nun Klem verletzt
' »erben sein, so töm i« Sinne des Wortes, s io3 und könne hieran auch das ärztliche Attest nichts ändern, »elchcs überhaupt nicht erheblich ins Gewicht falle, da eS 1(li* erst 372 Monate nach der That von dem Arzte ausgestellt
Uli Sen habe. Der Angeklagte hat diese Anschuldigung bei Vernehmungen der Voruntersuchung entschieden be= Litten und bleibt auch heute bei seiner Aussage stehen, ßetinu, welcher er den Vorfall so darstellt, daß er am frag« Mn Tage mit seiner reinen Heerde der räudigen deS Klem "J ausweichen wollen, wobei die Hunde aneinandergerateu °iev. 3°b81 Klem und er hätten dieselben auSeinanderge- andere isieü, währendoesien aber hätten zwei andere Hunde der e, kJ? Ljotn Heerden sich angefallen und habe deshalb Klem d bon Mttatin Sohne Georg zugerufen, et solle den Erbschen Hund S von Dieser habe darauf mit einer Wegkratze auf
'' I,jgen Hund eingeschlagen und als er ihm darüber Vorhalt nd mit ft.mzchtc, ihm ohne wettere« mit der Kratze über den Kopf tun tti2 schlagen, daß ihm das Blut zum Gesicht heruntergelaufen iniverM,rb könne möglich sein, daß er beim Erheben seiner tschlagr^ schippe 8ut Abwehr den Gegner berührt habe, aber förmlich * Magen habe er denselben nicht. Dem gegenüber behauptet tmeifte». Wlg Klem bei seiner heutigen Vernehmung als Zeuge, ' jajj er die Wegekratze nur nach dem Hunde deS Erb ge« [41»werfen habe und als er sie aufheben wollte, fei ihm von --■< laterem in die Seite getreten und zwei Schläge mit ftäfiktKr Schäferschippe aus den Kops gegeben worden; ^^f^Mmehr erst habe er seinerseits dem Erb mit der an jkatze einen Schlag über den Kops versetzt. Die Mehr- lOn » M bet übrigen vernommenen 10 Zeugen bekunden zu Part^Msten des letzteren, daß Erb zuerst geschlagen habe, -----7Ahrend andere Pcisoneu nur gesehen haben wollen, daß ittttb, toj;, nachdem er den Schlag von Klem bekommen hatte, äsen. Wstm letzteren einen Schlag mit dem Schippenstiel versetzte. [421$)a8 über die Art der Verletzung dds Klem beigebrachte Lqiliche Attest konstatiert, daß an demselben eine Wunde am ji-pse und außerdem eine blutunterlaufene Stelle am rechten Schenkel gefunden wurden, welche Verletzungen beide von ... einem stumpfen Instrumente beigebracht fein müßten: Die ____Schluß der Beweisaufnahme aufgestellten Schuldsragen ttiaen i lauten dahin: 1. Ist der Angeklagte Johs. Erb rc. schuldig, sowie M«ui 31. Oktober 1884 vor dem König!. Schöffengericht zu iscklaaM Frankenberg, einer zur Abnahme von Eiden zuständigen w 8 Lchörde, in der Untersuchungsfache gegen den Schäfer Bßettera sevrg Klem zu Röddenau, wissentlich ein falsches Zeugnis - c. mit einem Eide bekräftigt zu haben; 2. für den Fall der ^7..^Bejahung der Frage 1, »konnte die Angabe bet Wahrheit vj gegen den Angeklagten Erb selbst eine gerichtliche Versol- ____L-gung wegen Körperverletzung nach sich ziehen", und auf . [äntrag der Verteidigung die Frage 3, nach welcher in
Feuerung-- und Erleuchtung-Materialien und freie Wohnung. Näheres bei den BezlrkSfeldwebeln.
Cassel, 7. Okt. Wie wir von zuverlässiger Seite vernehmen, ist kürzlich eine Militär-Kommission am hiesigen Platze gewesen, welche u. a. auch die Garde du KorpS- Kaserne einer genauen Besichtigung unterzog, und sich entschieden dafür ausgesprochen hat, daß die Kaserne nochmal« zum Verkaufe gestellt werde. Bekannllich geschah dieses früher schon einmal uud gab ein hiesiger Bauunternehmer ein Gebot ab. welches jedoch für zu niedrig befunden wurde.
Frielendorf, 4. Okt. Hier besteht seit dem Lause dieses Sommers eine freiwillige Feuerwehr, welche in dem letzten Sommer alle 14 Tage eine Hebung abhielt, wodurch bie Leute unter Leitung des Herrn Bürgermeister Mäckel sehr gut geschult flnb, Bei einer der letzten Hebungen am Metzger Emmelut'schen Hause stürzte ein junger Mann und blieb mit seinem ganzen Körpergewicht an einem Fleischhakeu hängen, wodurch er sich ziemlich starke Verletzungen znzvg. Gefahr für sein Leben ist jedoch nicht vorhanden. (C. A. Z.)
Fulda, 6. Okt. Die gestrige Generalversammlung der hiesigen Ortskrankenkaffe war im Gegensätze zu der vorigen ziemlich schwach besucht, da sich namentlich die Kaflenmst- glichet in nur ganz geringer Zahl beteiligten. Bei der Diskussion übet die von König!. Regierung beanstandeten Beschlüsse der letzten Generalversammlung zeigte sich deutlich, daß genannte Behörde unter keinen Umständen auch nur die geringsten beschränkenden Zusätze genehmigt, obschon bei der großen Lückenhaftigkeit und den förmlichen Widersprüchen, die da« neue Gesetz teilweise noch aufweist, manche genauen Bestimmungen seht am Platze wären. Herr Oberbürgermeister Rang, welcher die Versammlung mit seiner Gegenwart beehrte, half in dankenswertester Weise bei den bezügl. Beratungen durch feine trefflichen Interpretationen und Vorschläge über die meisten schwierigen Punkte hinweg. Die in der vorigen Versammlung aufgestellten Normen für die zukünftige Erhebung der Beiträge wurden dahin abgeändert, daß vom 1. Nov. b. IS. auf ein ganzes Iaht lang 21/2 Prozent der mittleren Tagelohnsätze erhoben werden sollen, da nach den ausgestellten Berechnungen anzunehmen ist, daß dann binnen Jahresfrist nicht nur das jetzige Defizit gedeckt, sondern auch ein genügender Resrtvifond geschaffen ist. Vom 1. November ab sollen bann für bie Folge 2 Prozent als Beiträge genügen. ES ist zu wünschen, baS die diesmaligen Beschlüffe der Versammlung die Genehmigung der König!. Regierung recht bald erhalten, damit die Geschäftsführung der Kaffe in da« richtige Geleise kommt. (F. Zig.)
Schlüchtern, 3. Okt. Am 29. und 30. September und am 1. Oktober fand am hiesigen Seminar unter Leitung des Herrn ProvinzlalsLulrateS Kanngießer und Herrn RegiernugS- und Schulrates Haffe bie Abgangsprüfung statt, der sich 25 im Seminar und ein auswärts gebildeter Examinand unterzogen. In der schriftlichen Prüfung wurden folgende Themata bearbeitet: 1. Religion: Die Gründung der Kirche durch Petrus (Apostelgesch. 2). 2. Deutsch: Inhaltsangabe der Rathausszene aus Götz von Berlichingen. 3. Rechnen: Eine Ausgabe aus bet MischungStechnnng, eine Gleichung und rine Körpetberechnurg. 4. Geschichte: Preußens Wiedergeburt nach Abschluß des Tilsiter Friedens. 5. Geographie: DaS westliche Nieder« deutschlaud (eine Schilderung.) 6. Naturgeschickte: DaS menschliche Auge. 7. Musik: Aussetzung des Choral-: Aus tiefer Not rc. Die mündliche Prüfung erstreckte sich auf alle Hauptfächer des Seminarunterrichts. Sämtliche Examinanden bestanden bie Prüfung. An bie Abgangs- Prüfung schloß sich die Aufnahmeprüfung, zu der sich 43 Aspiranten gemeldet hatten, von denen aber nur 26 Aufnahme in das Seminar finden konnten.
Telegraphische Depeschen.
Berlin, 6. Okt. Die „Kolonialpolitische Äorrefp.* meldet aus Sansibar: Leutnant Schmidt erwarb die Landschaft Ufatmo durch Vertrag für die deutsch»ostafrikauische Gesellschaft. Damit ist die wichtige Küstenlandschaft südlich von Useguha ebenfalls deutsch und der ganze Lauf des Rufi'ji im Besitz der Gesellschaft. Der vorzügliche Hafen von Daresalam, der beste der gesamten Ostküste Zentralafrikas, gehört di ser Landschaft an. ES wird zu untersuchen sein, wieweit der Sultan von Sansibar an einem ober dem anderen Küstenpankt Usarmo- Anrechte bat. Durch die Schmidtschr Erwerbung dieser Provinz von 400 bi- 500 deutschen Quadratmeilen gewinnt die Erwerbung von Chutu erst vollen Wert.
Wim, 6. Okt. Dem Diner bei Kalnoky zu Ehren RobilantS wohnten Taaffe, Kallay, die Botschafter Deutschlands, Englands, Frankreichs, Rußlands, der Türkei und mehrere Gesandten, sowie da- Personal der italienischen Botschaft bei.
Agram, 6. Okt. Der Landtag beschloß, Starosevic, Grzanic und Kamenar von 30, Kumieflc und Valnffnigz von 60 Sitzungen auszuschließen. Seitens der Opposition wurde durch Folnegovics und Mazzura Anträge eingebracht in der Adresse an die Krone die Enthebung des BanuS von seinem Posten zu verlangen, da durch die gestrigen Vorgänge die Würde beff eiben und die Würde deS Hanse- so tiff verletzt seien, daß er nicht mehr an der Spitze ter Regierung bleiben könne. Ueber die Anträge wird morgen verhandelt werden.
Paris, 6. Okt. „Dmps" bespricht die letzten Depeschen au« Tonking und glaubt, daß ein ernster Widerstand zu erwarten sei, da dir schwarzen Flagg« unter der Führung
eine- Chinesen sich neu formiert und starke Stellungen inne hätten. „Liberts* schreibt, der Kriegsminister bereitet Kreditforderungen für Madagaskar, Obock und Tonking vor.
Paris, 6. Ott. Nach den bisherigen Wahlresultaten sind in 89 Departements 135 Republikaner, 174 Konservative gewählt und 226 Stichwahlen sind erforderlich. ES fehlen nur noch die Wahlen des Seine - Departements. In 473 Pariser Sektionen, wo 229 000 Wähler sind, er- hielten Lockroy und Flrqaet je 148090, Delaforge 123000, Brisson 116000, Barodrt und Allein Karge 112000, Maret, Revillon, Laccoi- und Clemenceau 110000 bl- 100000, DreyfuS und Seit je 86000, Rochefort 73000, Pichon und Michelin 65 000, Calla, Hervu und Caflagnac 53000—50000, Ranc, Spuller je 54000 Stimmen. Grevy wird abends zurückerwartet. — Der Senator Ranc, Mitglied des Instituts, ist gestorben.
Kopenhagen, 6, Okt. Gier- reist abends, dem Vernehmen nach zunächst nach FriedrichSruh, ab.
Bukarest, 6. Okt. Der König wird morgen die Garnison von Galatz, sodann jene von Bukarest inspizieren Und hierauf zur Truppeninspektion sich nach Krajova begeben.
Rio de Janeiro, 6. Okt. Der brasilianische Gesandte ist von Petersburg abberuseu und in den Militärlisten gestrichen worden.
Vermischte-.
— (Fürst Alexander von Bulgarien und seine Residenz). Im gegenwärtigen Augenblick, wo der junge Fürst von Bulgarien die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkt, dürsten folgende Mitteilungen von besonderem Interesse sein. Das dankbare Volk Bulgariens hat seinem Herrscher int einstigen Türkenviertel der Hauptstadt Sofi eine merkwürdige Residenz errichtet. Ein ebenerdiges §aurieuta- das sich blos durch seine Reinlichkeit von den übrig^elltlat hüttenähnlichen Gebäuden unterscheidet. Die innere Eil richtung ist geschmackvoll, aber einfach. Man suche hi . nicht fürstliche Pracht. Wir finden blos ein hübsches Ge neralsquartier. Der Knez, wie die Bulgaren ihren Fürsten r nennen, verlebte hier mit geringen Unterbrechungen einige Jahre. Er besitzt drei Wohnraume; einen Empsangssalou, ' ein Schreibzimmer, ein Schlafzimmer. Damit basta! Zwei Dienerzimmer und im rückwärtigen Teile des Hofes ein t Zimmer für den Sekretär des Fürsten, Dr. Stoilov, sowie - einige Ställe vervollständigen diese Residenz.eines Herrschers. , Die Hofhaltung ist gleichfalls sehr bescheiden; sie besteht ' aus vier Dienern, die der Fürst noch von seinen Eltern , übernommen hat. Sie sind natürlich Deutsche und ihre hessische Mundart zu verstehen, ist für den Fremden nicht '
viel leichter, als das Ueberschreiten eines Balkanpasses. 1
Ein Thürsteher der in Nationaltracht einherstolzierende 6 Nisto Baja, ein martialischer Montenegriner mit kühn auf- * gedrehtem Schnurrbart, vervollständigen die Dienerschaft. c Als Flügeladjudanten umgeben den Fürsten seine früheren - Ofsizterskammeraden, Baron Coroin, sein einstiger Haupt- i mann und einige höhere Stabsoffiziere. Privatsekretär des t Fürsten ist dessen Jugendfreund Mengens. Ununterbrochene Arbeit ist das Leben des Herrschers. Vom Morgen bis ' zur Mittagsstunde verhandelt er mit seinem Minister, Nachmittags werden militärische Angelegenheiten verhandett, und selbst der Abend ist kaum der Erholung gewidmet. Die c Hofetikette ist weder die spanische, zeremoniöse der westlichen Höfe, noch eine satrapenmäßige; es ist das eine trauliche, e soldatische Hofhaltung, in welche etngeführt zu werden, gar e
keiner Umstände bedarf. Da der ^Bulgare keine Aristokratie i
besitzt, besteht der Rangunterschied höchstens in der mehr > oder weniger großen Zahl von Rubeln, die ein Jeder sein e Eigenthum nennt. Deshalb kann jeder Bulgare, der Halbwegs anständig gekleidet, frei und ungezwungen mit seinem ” Herrscher verkehren. 1
Rom, 6. Okt. An der Cholera sind in der Provinz r Palermo gestern 163 Personen erkrankt und 61 gestorben; t, davon fallen auf die Stadt Palermo 135 Erkrankungen • und 51 Todesfälle. In den Provinzen Massa, Modena n und Parma sind je 7 Personen erkrankt und gestorben. ;«
— (Eine unerwartete Antwort.) Ein alter Pro- I,
fessor der Musik in Paris bewohnt im fünften Stock ein e
möbliertes Zimmer. Beim Spazierengehen mit einem Bekannten sieht er an einem Hause, welches ein berühmter h
Komponist bewohnte, eine Erinnerungstafel. „Ich möchte .
wissen", sagt er zu seinem Freunde, „was man eines Tages ö
an das Haus schreiben wird, in dem ich lebte?" — „Hier *•
ist ein möbliertes Zimmer zu vermieten", erwiderte der 1
Freund lachend. r
— (Feste Preise.) Verkäufer: „Kommen Se, meine Herren und Damen, kaufen Se. Reelle Waren, gute Sachen, billige, aber feste Preise!" — Herr: „Was kostet dieser Rock?" —Verkäufer: „Zehn Mark, mein Herr! Nur zehn Mark for den scheenen, feinen Sommerrock!"—Herr: „Zehn Mark? Der Rock ist ja kaum fünf wert?" — Verkäufer: „Wollen Se se geben, de fünf Mark?"
Meteorologische Etattou Marburg. 7. Okt., nach«. 5 Uhr.
Türken —. toben»; schwach.
Gern. Ruffen —. bproz. Ruffen —. Galizier 183.
Eotthardaktim 1034 Spanier —.
Frankfurt, 7. Okt. («urSbericht-i MitgeteiU durch
Menke Sichelberg & Sobn.)
Krebitaktien 225^. ~
StaatSdahnaktien 228.
DiSk-Kommandit 187j.
Lombarden 107$.
4proz. Ung. «oldrente 77j.
4proz. Sgypter 63»/.«.
1880et»uffen —
Y r
e n r n r d e a r b le »
Baromet. Lin. 734,36.
Thenn. R. 11,25. Wind SW..
Niederschlag: 25,8 cd.-Zoll. Himmelsanstcht wolkig- Bemerk-:
Wer Schlagfintz fürchtet oder bereits davon betroffen wurde, oder an Congestionen, Schwindel, Lähmungen, Schlaflosigkeit, resp. an krankhaften Nervenzuständen leidet, wolle die Broschüre „Ueber Schlagfluß-Vorbeugung und Heilung", 3. Aufl., vom Verfasser, ehem. Landw.-Bataillonsarzt Rom. Weißmann in Vilshofen, Bayern, kostenlos undtfranko beziehen. [3295
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