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Der Dampfer „Nordland", welcher heute früh nach Newyork abgtng, wurde durch die Eismassen gezwungen, nach vnt- werpen zurückzukehren; er wird jedoch verfuchen, wieder au-znlaufen.

Athen, 24. Jan. Der Deputierte Dinopulo« brachte in der Kammer eine Interpellation ein betreff« de« Vor­fall« mit dem englischen Geschäftsträger. Staat-Minister Trtkupi« erklärt, die Verantwortlichkeit für die Beilegung de« Zwischenfalle«, über die man gemäß den englischen Forderungen überetngekommen sei, auf sich nehmen zu wollen. Der Deputierte DelyanniS verlangt die Mitteilung von offiziellm Dokumenten, welche Trtkupi« verweigert wegen de« nur privaten Charakter« der Angelegenheit. Die Verhandlung wird morgen fortgesetzt werden.

Houg!o»g, 24. Jan. Da« „Büreau Reuter" meldet: Nach einem deftigen Gefechte bei Kelung ist der französische Angriff mit Verlust von 75 Toten und Verwundeten zurück­geschlagen worden. Ein kombinierter Angriff gegen Kelung und Tamfei steht bevor.

freffcttsRaffeu.

Marburg, 26. Jan. Die beiden Konzertsängerinnen Fräulein Helene und Marie Hoffmann au« Frank­furt beabsichtigen unter Mitwirkung de« Pianisten Herrn S. Parlow (Sohn de« bekannten Kapellmeister«) und de« Herrn W.Renck (Cellist), beide ebenwohl au« Frank­furt, am 5. Februar ein Konzert Im hiesigen Saalbau zu geben. Sämtliche Blätter unserer Nachbarstädte, in denen die beiden Damen bereit« konzertierten, sprechen sich höchst lobend und anerkennend über deren Leistungen au«, und daß noch zwei hervorragende Künstler Frankfurt« in dem hiesigen Konzert mitwirken, läßt einen nicht gewöhnlichen Kunstgenuß erwarten, wozu dann da« gut gewählte Pro­gramm auch da« Seine beiträgt. Al« seltenen Genuß ent» M dasselbe unter anderem mehrere Duette, von den beiden Damen gesungen.

Marburg, 26. Jan. Da« Ei« der Lahn bietet gegen- wärtig den Schlittschuhläufern einen Genuß, wie er seit Jahren nicht da war. Zu dem schönen Ei« kommt nun auch noch da« schönste Winterwetter, so daß das Vergnügen in vollen Zügen genoffen werden kann. Trotzdem daß die Eisdecke eine ungewöhnlich dicke und ein Einbruch nicht zu befürchten ist, haben doch infolge der etngehauenen Löcher einige Schlittschuhläuferinnen bereits Bekanntschaft mit dem uaffen Element ohne weitere nachteiligen Folgen gemacht. Vorsicht ist mithin immer geboten, namentlich aber mögen diejenigen, die Eis abfahren laffen und größere Flächen der Lahn bloßlegen, sichere Absperrungömaßregeln treffm, die dann aber auch von den Schlittschuhläufern beachtet werden mögen.—Da« Laufen von und nach Gießen ist mit vielen Hindernissen verbunden und bedarf da« mehrmalige Ver- laffev der Eisbahn — einige Herren von Gießen mußten auf ihrer Tour nach hier zwölfmal abschnallen, einer davon hatte außerdem da» Vergnügen noch, die Temperatur des Waffer« kennen zu lernen, was dann gerade jetzt kein an­genehmes Abkühlunz«mittel ist.

Marburg, 26. Jan. (Theater.) Da Herr Direktor Herrmann schon in den nächsten Tagen Gießen zu ver- laffen gedenkt, so wird un» nur noch zweimal Gelegenheit geboten sein, die vortrefflichen Leistungen der Gesellschaft zu sehen und zwar wird die eine von diesen bei en Abschieds­vorstellungen zum Vorteil deS Herrn Voigt staltfinden, deS vortrefflichen RegiffeurS und Komikers der Gesellschaft. Herr Voigt hat von seinem ersten Au'treten an (als sächsischer Strumpsfabrikant in „Die Sorglosen*) durch seine ur­wüchsige, drastische und dabei stet» liebenswürdige Komik so sehr die Sympathieen des hiesigen Publikums erworben, daß wir nicht daran zweifeln, an feinem Benefiz-Abend da« Haus in stattlicher Weise besetzt zu sehen. Unser hiesige« Publikum interessiert sich mehr für drastische Sachen wie für ernste, wenn wir ins Theater gehen, so wollen wir doch lieber lachen al« weinen, und daß wir un« am Benefiz- abend de« Herrn Voigt so recht von Herzen anSlachen können, dafür bürgt un« schon da« Spezialfach des Herrn Voigt al« Komiker, dem er große Ehre macht, wir haben in unserer Stadt noch keinen so guten Vertreter komischer Rollen gesehen.

Kaffkl, 23. Jan. Ueber die Verhandlungen der Wahl- prüfung«kommisston betr. die Wahl de« Herrn Dr. Lotz wird jetzt nähere« bekannt. Die Berichterstatter waren Liebknecht und v. Gramatzki. E« lagen eine Anzahl Proteste vor, in welchem Wahlbeeinflussangen und Wahlunregel- Mäßigkeiten behauptet wurden. Die Kommission beschloß nach längerer Debatte über die Behauptungen der Proteste, durch die gerichtlichen Behörden Beweis e; heben zu lasten, - und so lange den Beschluß über die Wahl selbst auSzu- ^tzen. Den Bericht an da« Plenum wird der Abgeordnete 2iu«ne$t erstatten. Bemerken wollen wir hierbei noch, daß bt, frühere UsuB/Mne Wahl zu beanstanden, auf Antrag de» Abg. v. Köller von der Kommission j tzt ab­gelebt ist uw nut hex Beschluß über die Gältigk-ir der WM an«gesetzt' »-rd. (H. Z.)

Hanau, 24. Wie wir an« gutunterrichteter Quelle erfahren, wird oL. Landgraf von Hess n, der nach dem Tode seine« Bat r« vom Miltiärdienste zurückgetreten ist, größere Reisen unte-nehmeü, runächst Jerusalem zu besuchen, und später Indien zu 6r,’^tn. Der Landgra' beabsichtigt etwa 2 Jahre in fernen L -nun zu weilen und wird sich dann für die Zukunft auf Schloß Phil pp«ruhe uiiderlaffen. (Fr. A.)

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Vermischte«.

Elberfeld, 23. Jan. Die „Elberfelder Zeitung" bezeichnet die in verschiedene Zeitungen übergegangene Nachricht de« „Wetzlarer Anzeig-r«* über da« angebliche Verschwinden de« Polizei-Kommiffar« Gottschalk Hierselbst al« völlig au« der Lust gegriffen.

Zwingenberg, 22. Jan. Der in Hockenheim ver­haftete Verbrecher, in welchem man den Mörder de« Polizei­rats Rumpf in Franklurt vermutet, war, wie sich nach dem Bekanntwerden von besten Signalement heranrstellte, den Tag nach dem Morde nachmittag« hier. Er gab sich, wie der „B. B," mitteilt, al« Schuhmacher aus, wa« aber einem Meister, bei dem er um Arbeit vorsprach und bei dem et auch etwa« zu esten erhielt, nicht glaubhaft erschien. Der gutgekleidete Handwerkrbursche, welcher dem Dialekt nach in der Gegend von Berlin zu Hause ist, hatte an der linken Hand eine bedeutende Wunde. Von dem Meister befraat, wie er zu der bösen Hand gekommen, gab er an, daß sie ihm von einem Kollegen in der Herberge de« Abend« vorher bei einem Raufhandel durch einen knorrigen Stock beigebracht worden sei. Da die Wunde dem Meister al« eine gefährliche erschien, machte et ihn aus die schlimmeren Folgen aufmerksam und bestimmte ihn, zum Arzt zu gehen und sich verbinden zu lasten, worauf er erwiderte, daß er diesen schon sprechen habe wollen, derselbe sei aber nicht zu Hause gewesen und bat, sich bei ihm etwa» aushalten zu dürfen, bi« der Arzt zurückgekehrt sei, wa« ihm gestattet wurden Der Aufenthalt wat jedoch nut ein kurzer und wurde während besten von biefem und jenem gesprochen, u. a. auch von bem stattgefunbenen Erdbeben in Spanien, wobei bet Fremdling äußerte, daß eS gut wäre, toenn. bei un« auch einmal ein solche« Erdbeben stattfinde und drückte stch mit krassen Worten gegen die reichen Leute au«. Von da au« begab et sich zum Arzt, Herrn Dr. Weil, um sich verbinden zu lasten, wo er angab, er habe sich durch einen Fall die Verletzung zugezogen. Er wurde verbunden und da er sich al« geldarm auegab, schenkte ihm Herr Dr. Weil noch 20 Pfennig und entließ ihn. Herr Dr. Weil, wie der Schuhmacher Fieberling, wußten von dem Frankfurter Attentat noch nicht«, bi« am Abend die Zeitungen da« Signalement de» Mörders brachten, da murre man auf jenen Handwerksburschen aufmerksam, nur die Statur konnte man nicht miteinander in Einklang bringen. Die Zeitungen bezeichneten den Mörder al« untersetzt, während bet Hier- gewesene eine schlanke Persönlichkeit ist. Auf Veranlassung höherer Polizeibehörden fand durch die Bürgermeisterei beteil« ein Vernehmen derjenigen statt, welche mit dem in Rede stehenden Handwerksburschen in Berührung standen.

Speiet, 21. Jan. Heute fand die feierliche Ein­weihung des neu erbauten, von Henry Villard gestifteten Diakonistenhause» statt. Der stattliche Bau in gothischem Style in einer Länge von 155 Meter, Breite von 15 Meter nnv Höhe von 33 Meter errichtet, bietet Raum für etwa 50 Kranke unv 100 Diakonissen. Der Feier wohnten außer dem Stifter und seiner Gemahlin die geistlichen und weltlichen Behörden der Stadt und de« Kreises, sowie n hezu hundert Diak.'nissenschwestern au« allen T ilen Süd- deutschlanoS und ein zahlreiche« Publikum bei.

— (Sehnsucht nachLüttich.) Der Berliner „Ulk" veröffentlicht folgenden Stoßseufzer:

Auf meine« Lieve« Fittich Herzliebchen, trag' ich Dich fort. Fort nach dem lernen Lüttich, Da- ist ein glücklicher Ort.

Und fragst Du, wa« angefeuert So heißen SehnsuchlSbrand: Dort wirs das Klavier besteuert Als LuxuSgegenstanb.

— Ueber ben großen Speicherbrand in Hamburg am 20. b. Mt«. entnehmen wir der „Hamb. Korrefp." folgende Detail»: Da« Feuer entstand abend- nach 10 Uhr auf dem zweiten Boven be» Speicher- Nr. 17 im Allen Wandrahm, wo stch ein große» Lager von Baumwolle, Portwein, Kaffee, Zucker, Kampher und onberen Drogueu befand. Trotz der außerordentlichen Energie, mit welcher da- Feuer unter Anwendung von 5 Dampffpritzen und mehreren Landfpritzen angegriffen touroe, gelang e« nicht, den Speicher zu retten. Bei dem starken Froste froren die Wasserschläuche, wodurch da« Spritzen beocutenb er­schwert wurde. Nichtsdestoweniger gelang e- dem ener­gischen Einschreiten der Feuerwehr, unter persönlicher Lei­tung be» Branddirektor- Kipping, die neben gelegenen Speicher Nr. 16 und 19 vor Brandschaden zu bewahren. Um IV2 Uhr hatte man ba- Feuer so weil bekämpft, baß ein wertere« Umsichgreifen desselben nicht mehr zn besürchien stand. Um I2V4 Uhr ereignete stch bei bem Brande leider ein schreck­liche- Unglück. Um die angegebene Zett stürzte das brennende Dach ein, auf welchem stch der Overseuerwehrmann Claffen, der Feuermann Krüger II., und zwei andere Feuerleule befanden. Krüger, verheiratet und Vater von 3 Kindern, stürzte sofort in die Glut und war nicht mehr zu retten. Der Leichnam war heute mittag noch nicht aufgefunden. Der Oberfeuermann Claffen, welcher seinen Kollegen stürzen sah, fiel ohnmächiig nieder und wurde wegMragen. Er hat stch an der rechten Hüfte verletzi und auch Brandwunden an Händen und Füßen erlitten, weshalb er in« Allgemeine Krankenhaus gehrachl wurden. Die beiden anderen auf dem Dache befindlich gewesenen Feuerleute wurden leicht verletzt und find bereite wieder im Dienst. Der von dem Feuer verursachte Schaden wird auf mehr al« 1000000 Mark geschätzt. Heule war die Feuerwehr noch unau»gesetzt mit

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zwei Dampfspritzen in voller Thätigkeit. Dir Entstehung», Ursache be« Brande- war bl» j tzi nicht zu ermitteln; « wird Selbstentzündung der Baumwolle vermutet. An bq bedeutenden Versicherungssummen, beten Höhe noch «ich, genau festgestellt ist, find nur englische Versicherungsgesell­

schaften beteiligt.

— (Lawinenstürze In Italien.) In Obetitali«» ist ein Dorf von einem Schneesturze ganz verschüttet worden,

genehmial.

Bei Tit 2 Tabaksteuer (10 637 000 M. — 3 267 620 M. weniger al« im Vorjahre) geht Arg. Frhr. von G ö l e r (kvns.) auf die Gründe be« Rückgang« be« Tabaksdauei ein und befürwortet eine Aenberung dieser Steuer in Beo bindung mit einer gewissen Erhöhung be« Tabak-zollcS. Gehe man nicht bald an eine Revision der Tabakssteuer, so werde sich schon in nächster Zett ein Sturm um Ci«' führung de« Tabak-monopol« erheven.

Staatssekretär de« Reich-schatzamtS von Burchard erklärte, daß die verbündeten Regierungen die Nolwendigkeit anerkannten, den Tabaksbau Im Jmereffe der Landwirtschaft zu schützen. Er glaube aber doch, der Vorredner habe bei Schilberung der die-bezüglichen Verhäilntsse in Baden etwas zu schwarz gesehen, wenn er einen vcllstän igen Nie ergänz be« Tabaksbaue« in Aussicht stelle. Es könne sich oabd doch nur um vorübergehende, nicht dauernde Zuständi handeln. Ob die verbündeten Regierungen eine andcU zweckmäßigere Art der Tadak«desteuerung Vorschlägen werden, darüber vermöge er eine Auskunft nicht zu geben. Etwaig! Beschwerden über einzelne Bestimmungen der Äonttol*

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die weitere Beratung vertagt.

Nächste Sitzung Montag 11 Uhr. (Nachtragsetat, Etat und Rechnungssachen.)

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und 1883, ganz vom Tabakzoll abgesehen, eine fortdauernd« Steigerung der Einnahmen au- den Zöllen. Die Ber* zvgerung der Beschlußfassung über die Aenberung _ ber Petroleumverzollung sei rurch sachliche Grün e herbeigeiührt-IktaatSl Abg. Trimborn (Zentr.) unterstützte die P.titic« tmn, n

der Handel«kammer in Äteftlo wegen Ermäßigung der >$öQe «höre. ■

Vorschriften möge man an die Landesregierungen richten.

Avg. Grad (Elsäffer) war nicht cer Ansicht, daß bet Abg. v. Göler die Lage b<r Tabakspflanzer zu schwarz bat* gestellt habe. Auch in Elsaß Lochungen hätten sich bie Set« hältvisse derartig ungünstig entwickelt, daß nicht eine Resor«> der Besteuerung, sondern nur eine wesentliche Erhöhung be« Tavukazolle- B.sterung schaffen könne.

Abg. Dr. Buhl (naMltb.) sprach den Wunsch nafl

auf feine Baumwollengarne.

Abg. Grad (tzliässer) hielt die Ermäßigung voll Standpunkte der ellässische» Industrie nickt für geboten, kie Fra — Der Titel 1 Zölle (199826000 Mk.) wurde daraus

einer ancerroeiten Regelung der Steuerkrebite au«.

Avg. Klopfer (Vork-p.) hielt die Darstellungen bd i«tab Abg. Freiherrn v. Göler für Uebertteibungen, welcher Aus' faffung ber letztere, unb bet Abg. ®rao wiederum entgegentrare«-

Tnrl 2 wutoe barauf genehmigt und bann um 5>/< Uhl

E» ist die«, wie unterm 21. d. M. aus Chamb« y tele- gbg. graphlert wird, ein Dorf der Gemeinde Chlamonti mit etn>, ' gotte fünfzehn Herden. Man vernimmt die Hilferufe der Ber. Lag b schütteten. Zweitausend Soldaten arbeiten an der Frei- zu machung derselben. Die Bahnstrecke von Susa nach Movan« ist unterbrochen und wird vor acht Tagen nicht fahrbar sein. Die Höhe de- gefallenen Schnees betrug am 21. d. M. 2,10 m; kabelt schneit es fort. In Chiamont« sind einige Personen umgekommen. Eine Frau, die noch lebend unter der Schneedecke lag, wurde durch die Schau­feln der Befreier getötet. Ein Telegramm aus Turiii berichtet: „Au« den Alpendörfern laufen noch immer trostlose Nachrichten über die durch Lawinen angerich­teten Schäden ein. Gestern wurden abermals drei­hundert Kolonien zur Hülfeleistung abgesenbel. Die Red tung-arbetten waren in vielen Fällen von Erfolg gekrönt, ba« Dorf Devai« ist jedoch gänzlich unter dem Schnee be»

— bfreif. —, ob tle Absicht bestehe, eine Aenberung bet Verzollung be« Petroleum« In ber Weife eintreten zu lasten, baß die Gebinde gesondert von dem Inhalt zur Verzollung gelangen sollen, erwiederte der Staatssekretär des ReichS- schatzamt« von Burchard, daß er im gegenwärtige« Stadium nicht in der Lage sei, sich darüber zu äußern, in welcher Richtung die Entscheidung der verbünd len Regierunge« ih« Bei

ausfallen werde. 1 bet i

Abg. Brömel (bfreif.) verbreitete sich in längere« fc bie Ausführungen über die fianziell nachteiligen Wirkungen der fyibenb neuen Zollpolitik. Dem Bundesrat bestreitet er da« Recht, einseitig bezüglich des Petroleumzolle« die erwähnte Ver­änderung der Verzollung eintreten zu lasten.

6taat«felret6r von Burchard konstatierte demgegev- über, aus den statistischen Nachweisungen ber Jahre 1882

graben. Am schwersten heimgesucht ist oaS Thal von Susa, welche» schon vor zwei Monaten durch ein heftiges Erd­beben gelitten hatte. Der Schnee liegt dort sechs Meter hoch. Biele Personen find unter bem SLnee begraben. In den Dörfern Sparone unb Mentvulle sind viele Per­sonen lebenbig begraben unb erwiesen stch bie RettungS- orbeiten bisher gänzlich erfolglos."

Reichstag.

Berlin, ben 24. Januar.

(33. Plenarsitzung.) Die Beratung be« Etats wirb bei ben Zöllen unb Verbrauchssteuern fortgesetzt. Die Bnbget- kommlsston (Referent Abg. von Wedell-Malcho«! beantragt bie in Ansatz gebrachten Zölle zu bewilligen.

Auf Anfrage be« Abg. Dr. Möller (Königsberg)