vor. Am Sonntag wurden alle Wirtshäuser militärisch besetzt zur Verhinderung der sonntäglichen Ausschreitungen. Bon genau 10 Uhr nachts am Sonnabend bis 4 Uhr nachmittags am Sonntag kamen 15 Erkrankungen vor.
Pari-, 28. Sept. Im Departement Ostpyrenäen ist gestern ein CholeralodeSfall vorgekommen. — Wie der , .agenct HavaS" aus Kairo gemeldet wird, hätte Italien der egyplischen Regierung den Abschluß eines Handelsvertrages vorgeschlagen.
Lauda«, 29. Sept. Die.Times" veröffentlicht einen Brief ihres Khartumer Korrespondenten, der bis zum 31. Juli reicht und die jüngsten Erfolge Gordons über die Redellen, sowie die Aufhebung der Belagerung vollständig bestätigt. Der Verlust der Garnison seit dem 17. März betrug 700 Tote. Oberst Stewart ist verwundet. Die .Times" meldet aus Hongkong, 28. Sept.: Die Franzosen hielten zwei englische Handelsdampfer im Kanal von Formosa an und durchsuchten dieselben. — General Lord Wolseley wird vor dem 1. November nicht über Wady-Halfa hinaus vorgehen. — Das „Bureau Reuter" meldet auS Tientstn: Man glaubt an eine friedliche Beilegung der Differenzen zwischen China und Frankreich. Die Kaiserin von China soll zu einer Verständigung mit Frankreich entschlossen sein.
Antwerpen, 29. Sept. An dem Bankett zu Ehren deS Chefredakteurs deS „Handelsblad" nahm der Minister des Innern teil. Derselbe äußerte in einer Rede: „Dir Revision des Schulgesetzes bildete einen Teil unseres Wahl- programmS unv erfolgte nicht ohne den heftigsten Wider- stand unserer Gegner. Dieselben werden aber nicht wagen können zu behaupten, daß wir ihre Rechte und Freiheiten verletzten. Sie haben in den Gemeinden, wo sie die Herren find, den Unterricht nach ihrem Belieben eingerichtet und werben nun nicht mehr in den Gemeinden herrschen, wo wir vie Majorität haben. Wir weroen unsere Gewalt nicht mißbrauchen und bei der Verwirklichung unserer Absichten auf die Freiheit rekurrieren. Das Schulgesetz ist der beste Beweis dafür. Die Kammern werden wir mit einem Gesetzentwürfe beschäftigen, der uns gestattet, das Provinzial- und Kommunalgesetz wahrhaftig freisinnig zu revidieren. Den Gegnern wird es nicht gelingen, eine Aenderung der öffentlichen Meinung herbeizuführen, obschon bei den Kommunalwahlen die lokalen Interessen eine große Rolle spielen. Ich bin überzeugt, daß der mächtige Wind bei den Kommunal- und StaalSwahlen vom 10. Juni und 8. Juli auch ferner unsere Segel süllt."
Kiew, 29. Sept. Die Wiederaufnahme der Vorlesungen an der Universität ist auf Verfügung des Kurators des Lehrbezirks bis auf weiteres verschoben.
Hesse« - Raff»». '
Marburg, 30. Sept. Von heute ab liegen im Sekretariat auf dem Rathaufe dahier die Wählerlisten für die demnächstigen Reichstagswahlen aus 8 Tage zu jedermanns Einsicht auf. Nach § 8 des Wahlgesetzes vom 31. Mai 1869 können nur diejenigen an der Wahl teilnehmen, welche in die betreffende Liste eingetragen sind. Es liegt im Interesse der Wahlberechtigten, sich die kleine Mühe nicht verdrießen zu lassen und nachzusehen, ob sich ihr Name in der Liste vor- finvel. Reklamationen am Wahltag haben keinen Wert mehr.
Marburg, 30. Sept. Der Entwurf der neuen KreiS- ordnung für ote Provinz Hessen - Nassau, den wir bereits begonnen haben zum Absruck zu bringen, ändert an der Organisation der Verwaltungsbehörden im Regierungsbezirk Kassel, abgesehen davon, daß er einen KreiSauSschuß neu einsührt, nichts. ES bleiben dir alten Kreise, bis auf den Kreis Hanau, unverändert bestehen, die Bürgermeister der einzelnen Gemeinden behalten die Verwaltung der OrtS- polizei in demselben Umfange wie seither, und den Landräten verbleibt wie seither die Erteilung der Baukonsense und Tanzerlaubnis. In der Zusammensetzung der Kreistage tritt insofern eine Aenderung ein, als die Virilstimmen einzelner Güter fortfallen und der Kreistag fernerhin nur aus Vertretern der Städte, der Landgemeinden und Großgrundbesitzer zusammengesetzt jein soll. — Der zugleich mit vorgelegte Entwurf einer Provinzialordnung will ein engeres Band zwischen den beiden zur Zeit nur lose mit einander verbundenen Bestandteilen der Provinz Hessen-Nassau unter Beibehaltung der gesamten Verwaltung der kommunal- ständischen Angelegenheiten der Bezirke Wiesbaden und Kaffel dadurch schaffen, daß die Kommunallandtage beider Bezirke zur Erledigung gewiffer gemeinschaftlicher Geschäfte zusammentreten. Der Kommunallandtag des Bezirkes Kassel soll lediglich aus Mitgliedern bestehen, welche die einzelnen Kreise aus den Kreistagen wählen. Die seitherige stänoische Gliederung des Kommunallandtages soll also fortsallen. AIS Termin für die Einführung der neuen Organisation setzt der Entwurf ben 1. April 1886 fest.
— Der „Staatsanzeiger" meldet: Dem Kreiötierarzt Dr. Kaiser ist die von ihm bisher kommiffartsch verwaltete Lehrerstelle bei der Tierarzneischule zu Hannover definitiv verliehen worden.
— v. Klitzing, Major vorn 1. Rhein. Jnf.-Regt. Nr. 25, ist, unter Versetzung in den Generalstab der Armee, zum Ches deS GeneratstadS des XL Armee-KorpS ernannt. — Kaulbach, Oberstleutnant und AbteilungS Kommandeur im Pof. Feld-Arl.-Regl. Nr. 20, ist zum Kommandeur des Heff. Feld-Arl.-RegtS. Nr. 11 ernannt Preuß, Premier- Leutnant vom Heff. Feld-Art-Regt. Nr. 11, ist In das West- preußische Feld-Ürt-Regt. Nr. 16 versetzt. Engelhart, Sek.- Lent. vom Heff. Feld-Art-Regt. Nr. 11, ist zum Prem.-Leut. befördert. Die außeretatSmäßigen Sekonde-LmtnantS Winzer, Wieke, v. Trott zu Solz von demselben Regiment find zu
Artillerie-Offizieren, Kähler u. Schreiber zu Sek.-Leutnants ernannt.
— sPerf.-Chron.) Pensioniert: der AmtSgerichiSrat Maier in Großenlüder. Versetzt: der Gerichtsdiener Knecht in Volkmarsen in gleicher Amkseigenschaft an das Amtsgericht in Kassel, der Gefangenaufseher Gutmann in Kassel als Gerichtödiener an das Amtsgericht in Volkmarsen. Ernannt: der Militär-Anwärter, HülfSgerichtsdiener Korreng zum Gerichtsdiener bei dem Amtsgericht in Schenklengsfeld. Der praktische Arzt Berthold Israel aus Berlin hat sich in LippoldSberg niedergelassen. — Der Dr. med. Otto Schneider zu Kassel ist zum Dirigenten und Arzt deS Land- krankenhauseS zu HerSfeld ernannt. — Dem bisherigen Pfartverweser zu Apelern, in der Klaffe Obernkirchen, Johann Heinrich Ludwig Sommerlath, ist die Pfarrstelle daselbst verliehen worden. — Dem bisherigen Inspektions- Assistenten Zimmermann bei der königlichen Strafanstalt in Wehlheiden ist die Sekretär- und Rendantenstelle bei der königlichen Strafanstalt an der Fulda in Kassel verliehen und der Oberfeuerwerker Jahn vom brandenburgischen Fuß- Artillerie - Regiment Nr. 3 (Generalfeldzeugmeister) zum JnspektionS - Assistenten bei der königlichen Strafanstalt in Wehlheiden bestellt worden. — ZZie Königlichen Oberförster Ellenberger zu Bieber, Kaufholz zu Orb, Menger zu Neuhof bei Hanau, Kalkhof zu Gelnhausen, Knorr zu Salmünster, Pape zu Steinau, Schäfer zu Neuhof, Wiederhold zu Burghaun, Lentz zu HerSfeld (exkl. HerSfeld-Süd und HerSfelv-Meckbach), Aumann zu HerSfeld (HerSfeld-Süd), Gies zu HerSfeld (HerSfeld-Meckbach), Rausch zu Niederaula, Borgmann zu Oberaula, v. Bardeleben zu Neukirchen, von Reichenau zu Nentershausen, Faber zu Friedewald, Suabediffen zu Rotenburg (cxkl. Rotenburg-Ost und Rotenburg-Lüdersdorf), Voß zu Rotenburg (Rotenburg-Ost), Walther zu Rotenburg (Rotenburg-LüderSdorf), Ide zu Witzenhausen, ©(einig zu Mendorf a. d. W., Wepler zu Neustadt, Lappe zu Rauschenberg, Wolf zu Wetter, Martin zu JeSberg, Hertel zu Marburg, Fischer zu Rosenthal, Haun zu Frankenberg, Mirow zu Vöhl, v. Marschall zu Spangenberg, Dörinckel zu Melsungen, Klemme Ir. zu Oberkaufungen, Faber Ir zu Felsberg, Bechtold zu Lichtenau, Klemme 2r zu Fritzlar, Linnenbrink zu Naumburg, Klöve- korn zu Grebenstein, Israel zu Veckerhagen, Euler zu Hofgeismar, Wachs Ir zu Karlshafen sind zu Forstamts- anwälten bei den Amtsgerichten ihres Wohnsitzes ernannt worden. — Der Förster Bär zu Lettgenbrunn, Oberförsteret Burgjoß ist vom 1. Oktober 1881 ab nach Germerode, Oberförsteret Meißen, der Förster Kurzleben zu Blankenau, Oberförsterei Bimbach, nach Lettgenbrunn, Oberförsterei Burgjoß, der Förster Spörer zu Burgjoß, Oberförsterei Burgjoß, nach Blankenau, Oberförsterei Bimbach, der Förster Siebmann zu Mernes, Oberförsterei Burgjoß, nach Burgjoß, Oberförsterei Bnrgjoß, und der Förster Haust zu Frankenhain in der Oberförsterei Meißner nach MerneS, Oberförsterei Burgjoß, versetzt worden.
Amöneburg, 29. Sept. Wie das Fuldaer katholische Sonntagsblatt „Bonifaclusbote" mitteilt, beabsichtigt der hochwürdige Herr Bischof zu Fulda an verschiedenen Orten bet Diözese Rektoratsschulen anzulegen, in welchen Knaben ohne große Kosten bis zu den höheren Klaffen eines Gymnasiums vorbereitet werden sollen. Die Gründung einer solchen in Amöneburg in Oberhessen wird schon im Herbst dieses Jahres ihren Anfang nehmen.
Kaffel, 29. Sept. Heute nachmittag wurde an dem sog. Kunsthause, Steinweg Nr. 2, eine Gedenktafel befestigt, auf welcher mit goldenen Lettern folgendes zu lesen ist: „Denis Papin hat auf diesem Platze im Juni 1706 in Gegenwart des Landgrafen Karl von Hessen die ersten größten Versuche mit Anwendung der Dampfkraft erfolg- reich ausgeführt." (H. M.)
Ostheim, Kr. Melsungen, 24. Sept. In Der Nacht vom tetzvergangenen Sonntag auf den Montag wurde hier folgende ruchlose Thai vollbracht. Ein fremder Mann drang in den nicht verschlossenen, sondern von außen nur verriegelten Stall des AckerSmanns Anbei und tötete die schönste Kuh (welche über 300 Mark wert war) dadurch, daß er derselben den Stiel einer Mistgabel ein Meter lang in die Scheide stieß und dadurch dem armen Tiere alle edleren Körpertelle zerriß. Durch die furchtbaren Schmerzenschreie des atmen Tieres aus dem Schlafe geweckt, eilte bet Bauet nebst dem hetbelgekommenen Nachtwächter nach dem Stalle, aus dem der Unhold eben floh, wo er seine schönste Kuh verenden sah. BiS jetzt ist der Thäter noch nicht ermittelt, doch glaubt man auf seiner Sput zu fein. Für alle Viehbesitzer aber ist dieser Fall wieder eine neue Mahnung: „Schließt eure Ställe über Nacht zu 1" (Tgpst.)
Rotenburg, 28. Sept. In der vergangenen Nacht, etwa gegen 2 Uhr, würben von ruchloser Hand unterhalb hiesiger Stadt, 10 Minuten vom Bahnhofe, schwere Mauersteine auf das rechtsseitige Bahngeleise gelegt, wodurch bet halb nachher tommenbe Güterzug gefährdet worden wäre, wenn nicht der achtsame Bahnwärter Unglück verhütet hätte. Dem Vernehmen nach sind eS 2 Taugenichtse gewesen, welche die schweren Umfaffungssteine eines verlassenen Brunnens auf die Schienen gewälzt haben. Dem herbei- eilenben Bahnwärter haben sie die fiateme zertrümmert und ihn geschlagen. Auf besten Hülferufen sind bet ziemlich entfernt von bet Stadt unter« Bahnhofe stehende Wärter und der Wirt aus dem nahegelegenen „Grünen Baum" zur Stelle gekommen und bei Wegschaffung bet schweren Steine behilflich gewesen, so baß dem Güterzuge nichts weiter in den Weg gekommen ist. Die zerbrochene Laterne und zwei Prügel stehen noch im nahegelegenen Wärter-
Häuschen. Hoffentlich wirb man den Attentätern noch auf die Spur kommen. (K. T. u. A.)
Fulda, 29. Sept. Sicherem Vernehmen nach wurde der Stadt Fulda, welche auf den Ankauf bet Infanterie- Kaserne ein Angebot von 52000 Mk. gestellt hatte, der Zuschlag erteilt Ist auch eine bestimmte Art und Weise der Verwendung noch nicht in feste Aussicht genommen, so halten wir diese Eigentumserwerbung doch für außerordentlich vorteilhaft und zwar auö folgenden Gründen: 1. Ziehen wir bei dem großen Flächenraum, den die Kaserne bedeckt, schon den großen Wett der Bauplätze in betracht, so erreicht dieser fast allein schon die Höhe des Ankaufs- Preises. 2. Dadurch, daß die Stadt selbst Eigentümerin der Kaserne ist, sind wir aller Besorgniß enthoben, daß dieses Gebäude, welches förmlich einen kleinen Stadtteil bildet, durch irgendwelche unangenehme Verwendung zu einer Kalamität für die umliegenden Stadtviertel werden könnte. 3. Da die Stadt übet kurz ober lang wahrscheinlich doch in die Lage kommen wirb, Schulhäuset zu bauen, und da unter dem Preise von 52 000 Mk. diesem Zwecke kaum entsprochen werden könnte, so dürfte die neue Acquisttion, auch unter diesem Gestüts punkte, als eine dutchans^zweck- dienliche erscheinen. (F. Kt.)
vermischte».
— In bezug auf die Frage, unter welchen Umständen eine falsche ärztliche Behandlung, welche ben Tod des Kranken zur Folge hat, gegen den Arzt als fahrlässige Tötung zu bestrafen ist, hat das Reichsgericht neuerdings eine bemerkenswerte Entscheidung gefällt. Dem Dienstknecht H. war am 5. April 1884 durch einen Messerstich in die Brust eine Wunde beigebracht worben. In bet ersten Zeit wurde H. von dem praktischen Arzt Dr. N. behandelt, welcher unter Nichtbeachtung deS sog. antiseptischen Verfahrens, nach der alten Methode die Wunde zu hellen versuchte. Am 30. April d. IS. starb H. an septischer Blutzersetzung. Dr. N. wurde hierauf aus § 222 des Strafgesetzbuches wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und von bet Strafkammer verurteilt, tnbem dieselbe annahm, daß ein praktischer Arzt sich so weit auf der Höhe der Wiffenschaft erhalten muß, daß er von den in der modernen medizinischen Wiffenschaft anerkannten Regeln der Heilkunde genaue Kenntnis erlange und solche beobachte, und daß in dem vorliegenden Falle Dr. N. als praktischer Arzt bei gewöhnlicher Aufmerksamkeit habe erkennen müssen, daß das von ihm beobachtete Verfahren den Tod des H. zur Folgen haben könnte. In der Revision verwarf das Reichsgericht am 3. Juli b. I. bte vorgebrachten Einwände und bestätigte das Urteil der Strafkammer.
Telegraphische Depeschen.
Pest, 29. Sept. Die vom Kaiser verlesene Thronrede erwähnt die Reorganisierung der Magnatentafel, die nun nicht länger hinauSgeschoben werben könne; die Lösung dieser Frage werbe für lange Zeiten von großer Tragweite sein. Als weitere Fragen, die ihrer Lösung harreten, werben ein PenstonSgesetz für die Staatsbeamten, die Ergänzung der Strafgesetzgebung durch die Regelung des strafgerichtlichen Verfahrens, die Schaffung eines bürgerlichen Gesetzbuches die Regulierung der Donau und die Beseitigung der Htnderniffe für die Schiffahrt am eisernen Thore bezeichnet. Die größte Sorgfalt werbe aber darauf zu richten sein, daß die Erfolge, welche in betreff der Herstellung deS Gleichgewichts im Staatshaushalte erreicht worben feien, nicht nur nicht gefährdet würden, sondern daß auch der Fortschritt zur gänzlichen Herstellung des Gleichgewichts ein beständiger sei. Dieses wichtige Ziel werbe die Regierung mit Festigkeit anstreben. Die Thronrede hebt hervor, daß die Verlängerung der Dauer des Reichstages zweckmäßig erscheine und gewärtigt, baß in betreff bet Erneuerung beö ZollbündniffeS zwischen Oesterreich unb Ungarn ein billiges Entgegenkommen auf keiner Seite fehlen werbe. Schließlich wirb in der Thronrede die Mahnung ausgesprochen, das mit den übrigen Staaten bestehende freundschaftliche Verhältnis zu benutzen, um innere Uebelstände zu heben und die zu Reibungen zwischen den Nationalitäten, Konfessionen und Gesellschaftsklassen führenden Aufreizungen zu beseitigen, damit alle vereint zur Hebung deS Wohles und Ruhmes deS Vaterlandes zusammenwirken könnten.
Madrid, 29. Sept. Voraussichtlich bleibt Silvela Botschafter in Paris. — In den gestern infizierten Ortschaften sind 6 Choleratodesfälle, iu Barcelona 2 Cholerafälle konstatiert.
Lauda«, 29. Sept. Das „Reuterfche Büreau" läßt sich aus Tientsin melden, man glaube dort an eine friedliche Beilegung der Differenzen zwischen China und Frank- reich und sei die Kaiserin von China zu einem Verständi- gungSabschluß mit Frankreich entschlossen.
Ein gute« Mittel gegen Kopfschmerzen.
Der Unterzeichnete bekundet dankend, dass die von Herrn Apotheker Brandt bezogenen Schweizerpillen denselben von seinem langjährigen Magenkrampf befreiten. Meine Frau litt ebenfalls stets an heftigen Kopfschmerzen und Blutandrang zum Kopf und schon nach dem Gebrauch der ersten Schachtel hörten die Kopfschmerzen auf. Gelsenkirchen, den 26. 1. 1884. Theodor Trilling. — Man achte beim Ankauf genau darauf, dass jede Schachtel als Etiquett ein weisses Kreuz in rotem Felde und den Namenszug R. Brandt trägt. Erhältlich ä M. 1 in den Apotheken. (15
Metearotagisch« Otattau Martur». 30 Sept., 2 Uhr nachm.
«aromet. 331,76. Niederschlag:
Ibont. R. 16,7. Himmel-aaficht: wenig bedeckt.