1) Verschiedene Stück
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Umhänge
erloschen, ebenso das Gedächtnis. Erst eine Kur in der Klinik des Herrn Professors Seligmüller in Halle stellte ihn soweit wieder her, daß seine völlige Gesundung noch im Laufe des Sommers zu erwarten steht. Die gestrige Verhandlung erwies nun zur Evidenz, daß durch den Schlag in das Genick, welcher zu den Gewohnheiten des Angeklagten gehört, eine Gehirn- und Rückenmarkerschütterung entstanden sei, und somit wurde der seit 33 Jahren im Dienst befindliche Lehrer toCytn Ueberschreitung des Züch- tigungSrechtes zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt.
Baromet. 330,74.
Thenn. R. 19,3.
Wind NW., Temperatur der Lahn
nachgewiesen war und sich erst nach Ablauf der Präklustv- frifi für Pensionsansprüche eine im Kriege erlittene innere Dicnstbeschadigung herauSgestellt hatte, Unterstützungen alldem kaiserlichen Dispositionsfonds bewilligt wurden.
Marburg, 13. Ang. Bei dem Neubau der medizinischen Klinik stürzte heute eia Arbeiter so unglücklich, daß er in die chirurgische Klinik gebracht werden mußte.
— (Vakante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-KorpS.) Stationsort wird bei Einberufung bestimmt, EisenbahubetriebSamt Kassel (Berg. Märk.) 12 Schaffner bezw. Fahrdienst, je 65 M. monatlich; Remuneration steigend. 4 Schaffner bezw. Fahrdienst, je 65 M. monatlich; Remuneration steigend. Kastel, Strafanstalt, Aufseher, 900 M. Gehalt jährlich, 210 M. MietS- entschädigung oder freie Dienstwohnung, steigend. Mainz, Postamt, Postschaffner, 800 Mk. jährlich, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Meschede, Stadtvorstand, Waldwärter und Flurschütz, 600 M. Gehalt jährlich und 10 Raummeter Brennholz. Rüdesheim (Rhein), Bürgermeisterei, Polizeidiener, 750 M. Gehalt jährlich, 85 M. 75 Pf. für Uniform, freie Wohnung und Einnahmen, welche durch Bekanntmachung durch die Schelle entstehen. Daselbst, Nachtwächter, 100 M. jährlich. Wiesbaden, Bürgermeisterei, Nachtwächter. 504 M. Gehalt jährlich. Witzenhausen, Landratsamt, Kreis- bote, 810 M. jährlich und Wohnungsgeldzuschuß, steigend.
o Aus dem Kreis Ziegenhain, 12. Ang. Bei den am gestrigen Nachmittag entstandenen vielen und sehr schweren Gewittern schlug der Blitz in die Scheune des Müllers F r a n z zu Momberg, auf der s. g. Hartmühle, tötete 2 Stück Rindvieh, und das Gebäude, welches erst an Stelle des abgebrannten im vorigen Jahr neu aufgerichtet war, brannte wieder ab. Zwei auf dem Felde beschäftigten Leute, welche in der Scheune Schutz suchten, kamen mit dem Schrecken davon. Auch sonst noch soll der Blitz etngeschlaaen und gezündet haben.
Kassel, 13.Aug. Der „Staateanz." meldet: Der bis- hertge Vize-Präsident der Regierung in Kaflel, Regierungs- Präsident von Brauchitjch, ist zum Präsidenten der Regierung in Erfurt ernannt worden.
«affel, 12. Aug. Polizeipräsident Albrecht, welcher den Verlust des linken Auges zu beklagen hat, wird, wie sicher verlautet, am 1. Oktober d. I. in den Ruhestand treten Der 71jährige Herr hat sich übrigens der Operation mit einer seltenen Standhaftigkeit unterzogen. Wenngleich auch das linke Auge von jeher etwas schwach war, so trat doch die akute Entzündung desselben, welche die Operation erforderlich machte, erst etwa 48 Stunden vor Ausführung der letzteren ein; es hieß also, sich rasch entschließen. Mit seltener Willensstärke that dies denn auch der Polizei- Präsident und das lebensgefährliche Werk ging glücklich von Statten, rasch und sicher von Dr. Schlaefke unter Assistenz des Medizinalrates Dr. Krause ausgeführt. Wenige Stunden nachher rauchte der Patient wieder seine Zigarre, wie man uns glaubwürdig erzählt, und befindet sich der Polizei- Präsident bis heute den Umständen nach ganz wohl. (K. Z )
Kaffel, 10. Aug. Das seit kurzem erschienene Repertorium der landeskundlichen Litteratur für den preußischen Regierungsbezirk Kaffel, bearbeitet von Dr. Karl Ackermann, Kassel 1884, Verlag von F. Keßler, ist ein die Landeskunde des Regierungsbezirks Kaffel betreffender, mit großer Sorgfalt und Umsicht bearbeiteter Katalog. Das darin zusammengestellte Lttteratur-Material erstreckt sich nicht blos auf die selbständigen Schriften, sondern auch auf die große Menge von Abhandlungen und Aufsätzen, welche in wissenschaftlichen Zeitschriften, in VeretnSschriften, Zeitungen und Programmen, als Dissertationen und GelegenheitS- schriften zerstreut sind. Der Katalog ist aber nicht allein sür den Regierungsbezirk Kaffel, sonvern zugleich auch für da« ganze Heffenlano und die umliegenden Landschaften wichtig, denn er bringt eine Menge von Schriften und Abhandlungen, welche vaS ganze Heffenland angehen, und betrifft auch außerdem im Westen die benachbarten Gebiete de» Fürstentums Waldeck und der darmstädtischen Provinz vberheffen, sowie im Südosten das Gebiet der Rhön in mnem ganzen Umfange und einige andere kleinere Gebiete. Äas die Anordnung des gesamten Materials anlangt, ist brr ganze Katalog in drei Hauptteile geteilt.
Waber«, 12. Aug. Bei dem schweren Gewitter, wel- I Ars gestern Abend über unsere Gegend zog, schlug der wlih in die Scheune des Bürgermeisters Witzel hierselbst welche nach kurzer Zett in vollen Flammen stand.
Vas Feuer wurde durch die in derselben lagernde Fourage, owie durch sämtliche Winterfrucht und durch sechs Klaftern klein gemachtes Buchenholz so genährt, daß an ein Löschen buch mit sämtlichen Spritzen der Umgegend gar nicht zu Mken war. Der Wagen, auf welchem das letzte Fuder heimgebrachten Weizens stand, verbrannte bis auf das Umwerk. Zu gleicher Zeit brannte auch die daran stoßende Scheune des Oekonomen Thielepape ab, in welcher 12 ÖUber getrockneter Klee und 10 Fuder Heu lagen. Fast A. gleicher Zett schlug der Blitz in das Wohnhaus des Zullers Krug in Hebel ein, aber glücklicher Weise ohne P. zünden. Während ein Wohnhaus in NiederbeiS- Wm vom Blitzstrahl getroffen, bis auf den Grund ab- °*»«nte. (T. u. A.)
,, 8«lda, 13. August. Gestern nachmittag kurz nach
Uhr meldete der Thürmer der Stadtpfarrkirche Feuer, ^d^alsbald ertönten außer der Brandglocke in den Straßen AStadt die Feuerstgnale. Im Trockenhause der Burkhard ?Merschen Fabrik in der LöherSgasse war Feuer auSge- ^chen. Die freiwillige Feuerwehr war alsbald zur Stelle, 1
Barchent.
Buckskin. Hosendrell. Pelz-Piquö. Cattun.
Seiden-Sammt.
Allas.
Leinen.
Kleiderstoff»
Berghofer,
Gerichtsvollzieher k. A.
Niederschlag: HimmelSaaficht: trübe. Bewert.:
. . . . 17 Grad R.
üchen : Der etlichen kanzler jentgev infolge , wegen icltend- >t sind, Kaiser Dispo- werden Ueber- Kwnk- >ng zu welche dem ic Ge- dig zu Oispo- lntrag' Hingen, en Bete Fest- ntschei- ob den esucheu Rech- tertum cungeu zungeu hnung i etats« elstand haupt- drund- e und ihilfen Todes 170/71 Rund- : Rück« !, ein Sätze nicht Fällen j wird verden n das lerück- sirklich sUNgö« ielfach naden« glichen au»* !riegS- '. mit" stigkeit
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> Der Nich- lien jn timmev itionch nestsche ch bet« Kriege, Psrin sie Beengen, n ähn- or, die siional- ) oder ammer können. 5t ab=
Belohnte» Vertrauen.
Geehrter Herr! Seit einem Jahre litt ich an Magenleiden und Husten, ich konnte gar keine Speisen mehr vertragen, ich war auch ganz appetitlos und meine Kräfte waren gänzlich geschwunden, da ich beständig das Bett hüten musste. Ich hatte alles Erdenkliche angewandt und alles war erfolglos, und ich hatte die Hoffnung auf Wiedergenesuug aufgegeben, da wurde ich auf einmal auf Ihre werten Schweizerpillen aufmerksam gemacht und ich fasste den Entschluss, auch diese Mittel noch zu versuchen, und verschaffte mir sogleich aus der Apotheke eine Schachtel Pillen. Aber welch ein rascher und guter Erfolg stellte sich nach Verbrauch von einer Schachtel ein, ich hatte bedeutend besseren Appetit, meine Kräfte besserten sich von Tag zu Tag und nach Verbrauch von 5 Schachteln war ich wieder ganz gesund und konnte wieder meine Arbeit aufnehmen, wofür ich Ihnen meinen herzlichen Dank ausspreche und empfehle allen Leidenden Ihre werten Schweizerpillen. August Falkenberg. Brücherhoff bei Nörde in Westfalen. —
Man achte beim Ankauf genau darauf, dass jede Schachtel als Etiquett ein weisses Kreuz in rotem Felde und den Namenszug Rich. Brandt trägt. (11
Teppiche, Damen-Mäntel, Damen- und drrgl. mehr.
und gelang es Ihren Bemühungen, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Das Trockenhaus ist erheblich beschädigt und.mußte, soweit eS anging, niedergeriffen werden, die Flammen erhielten durch die in dem Trockenraume befindlichen Stoffe reichliche Nahrung.
Wiesbaden, 10. Aug. (15. Mittelrheinisches Turnfest.) Die Vorbereitungen zu dem vom 16. bis 19. August in Wiesbaden stattfindenden 15. Mittelrheinischen Turnfeste sind in den verschiedensten Ausschüssen so weit gefördert worden, daß sich schon heute ein glänzender Verlauf des Festes in bestimmte Aussicht stellen läßt. Während der Wohnungsausschuß durch die Einrichtung von Massen- quartieren in unseren geräumigen Schulsälen, sowie die Vorbereitung von Privatlogis für Unterbringung der fremden Turner die umfaffendsten Vorbereitungen getroffen hat, sind die Arbeiten des Bau- und Dekorationsausschusses für Herstellung der Festhalle nahezu beendet und sichern dem Feste auch. in den äußersten Formen der demselben gewidmeten Gebäulichkeiten einen festlichen und imponierenden Charakter. Der „Unter den Eichen", einem beliebten Ausflugsorte der Wiesbadener, gelegene Festplatz ist ca. 10 Morgen groß; die geschmackvoll dekorierte Halle ist 50 Meter lang, 20 Meter breit und 12,5 Meter hoch; sie laßt an 15—1600 Sitzplätze; vor derselben ist für einen Tanzboden von 200 Quadratmeter Raum geschaffen worden. Abends wird der Festplatz sich in elektrischer Beleuchtung präsentieren und jedenfalls einen wundervollen Anblick gewähren. Der nahe Wald, der den Festplatz umschließt, sichert eine angenehme Kühle, die unsere Turner bei der augenblicklich hohen sommerlichen Temperatur doppelt zu schätzen wissen werden. Einen besonderen Reiz erhält das Fest durch den am Sonntag, 17. August, stattfindenden großen Festzug, der unter der Beteiligung der gesamten Turnerschaft, sämtlichen hiesigen Vereinen und Korporationen sich durch die Stadt nach dem Festplatze bewegen wird. Derselbe zerfällt in 6 Abteilungen mit verschiedenen Musikchören, deren einzelne wieder durch die Aufnahme verschiedener Gruppen und kostümierter Aufzüge sich zu einem ungemein abwechslungsreichen und reizvollen Ensemble vereinigen werden. — Für den 24. August ist eine Nachfeier in Aussicht genommen. Da die Fahrgelegenheiten nach Wiesbaden ungemein günstige sind, darf man einem starken Zuzuge von Auswärts entgegen sehen.
lieber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehrere Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen- Expedition von HAASENTSTBIÄ <fc VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt.
vermischte».
— (Bierpantscherprozeß.) Memmingen, 9 Aug. Eben wurde das Urteil in dem BterverfälschungS - Prozeß verkündet. Die eine Gruppe, 26 Angeklagte, die unter der Anschuldigung standen, in Bayern nicht zUgelaffeoe Ingredienzen zum Bierbrauen bezogen zu haben, wurde zu Ge- fängnißstrafen von 20 Tagen bis 3 Monaten und zu Geldstrafen von 200—1000 Mark (wobei eventuell für je 10 M. ein Tag Gefängniß angesetzt wird) verurteilt. VituS Goßner in Seifershofen und die Witwe Agatha Wiest in Neu-Ulm, angeklagt, den Bierbrauer Fahrenschon bei seinen Manipulationen durch Rat und That unterstützt zu haben, wurden zu je 180 M. Geldstrafe verurteilt; die Fabrikanten Map ProkaSky in Hackenheim und David Grümprecht, die unter der gleichen Anklage standen, wurden zu Geldstrafen von 100 bez. 200 M. oder Gefängniß, Geschäftsreisender Oswald Rosemann aus München, der den Verkauf der Surrogate besorgt hatte, zu 5 Monat Gefängniß, die Lieferanten Kaufmann Franz Wich und Kaufmann Fricker, beide aus München, zu Gefängnißstrafen von 10 und 8 Monaten und Geldstrafen von 750 M. verurteilt. Außerdem wird die Einziehung der Surrogate und die Publikation des Urteils verfügt. Das Würzb. Journal widmet den Verurteilten folgendes G-dcnkverSlein:
O Firma Wich und Kompagnie, Was triebst du teuflische Chemie! Wie locktest du die Bräuer hin Mit Süßholz, Natron, Glycerin! Was mischtest du zu schnödem Ziel, Tannin für sie und Salicyl!
Wie brachtest du sie in's Malheur, Mit Schwefelsäure, Biercouleur Und noch viel anderen Teufelsdingen, Am Forum wird man's 'raus schon bringen. Und all der Frevel kommt zur Buchung Bei dieser Monstre-Untersuchung, Die wie mit einem Eisenband
Umzieht die Bräuer in dem Land, In Bayern, Franken und in Schwaben, Die uns erlabt mit deinen Gaben!
Recht so, wenn man euch packt beim Bart, Wtr rufen: Landgraf werde hart, Verschone nicht, die Reichtum werben Durch trügerisches Bierverderben!
Straf exemplarisch alle sie, Dte Bräuer, Wich und Kompagnie!
— (Mißhandlung eines Knaben.) AuSNaum- burg a. S., 7. Aug., wird geschrieben: Ein Aussehen erregender Prozeß wurde gestern hier verhandelt. Wegen eine« leichten Vergehens hatte der Lehrer Joh. Gotthelf Löcher in Weißenfels dem Sohn des Lehrers Kirchberg, einem Schüler der Quinta des dortigen Progymnastums, einen Schlag mit der flachen Hand auf den Kopf gegeben, sodann einen solchen seitlich mit der horizontal gehaltenen Hand in daö Genick und schließlich, als dem Knaben dte Bücher Herunterstelen und er nicht gleich Neigung zeigte, sie aufzuheben, ein paar derbe Ohrfeigen. Bon dieser Zett an war der Knabe kopfhängerisch, brütete vor sich hin und zeigte eine auffallende Gedächtnisschwäche. Am dritten Tage wußte er eine ihm sonst ganz geläufige Vokabel nicht, konnte sie auch nicht nachsprechen, bekam wieder ein paar Schläge, (!) stürzte nieder und bekam Zuckungen und Krämpfe. Die Sprachfähigkeit war mehrere Tage hindurch gänzlich
Telegraphische Depeschen.
Wien, 12. Aug. Der „Polst. Korresp." wird aus Konstantinopel gemeldet, daß sich der von Räubern entführte österreichische Unterthan Binder bereits wieder in Freiheit befinde.
Wie«, 12. Aug. Wie der „Polit. Korresp.„ aus Alexandrien gemeldet wird, fand vorgestern in Kairo eine Versammlung von Personen statt, welche berechtigt sind, Schadenersatz für die ihnen durch das Bombardement von Alexandrien zugefügten Beschädigungen zu verlangen. Es wurde beschloffen, die Mächte um eine Kundgebung wegen endgiltiger Ordnung der Ersatzansprüche zu ersuchen.
Bern, 12. Aug. Die Räucherung der in dte Schweiz eintretenden Reisenden ist an den betreffenden Eingangsstationen eingestellt worden.
Paris, 12. Aug. Gestern von 10 Uhr vormittags bis heute 10 Uhr vormittags in Marseille 11 Choleratote, in Toulon keiner.—Nach den letzten Depeschen von LespöS verloren die Franzosen bei der Landung in Kelung zwei Tote und vier Verwundete.
Lo«do«, 12. Aug. (Unterhaus.) Fitzmaurice teilte mit, die Vertreter England« in Rom und Konstantinopel seien angewiesen, den betreffenden Regierungen sür die Unter» stützung der englischen Vorschläge auf der Konferenz zu danken.
Frankfurt a. M., 13. August. (Mitgeteilt durch Menke Eichelberg L Sohn.) Kreditaktien 265}., Staatlbahnaktien 263}. Lombarden 126V Diskonto Commandit 205). Egypter 60j. 1880er Russen —. 4proz. Ung. Goldrente 77fc. 6proz. Ung. Goldrente —. Silberrente —. Donau-Drauaktien —. Gott- hardaküen 94i. Spanier —. Galizier —. Mainzer —. Tendenz: fest.
«eteprvlogtfch, Ltatiou Marburg. 13. August, 2 Uhr nachm.
Marburg, den 12. August 1884.
Sonnabend den 16. d. Mtö. von morgens 6 bis mittags 12 Uhr wird in dem Thal östlich des Bahnhofes in dem sogenannten „Gefallsborn" in östlicher Richtung ein Schießen mit scharfen Patronen stattfinden.
Die dabei gefährdeten Wege werden durch Sicherheits- Posten abgesperrt werdm, deren Anordnungen das Publikum Folge zu leisten hat.
Der Landrat: Schreiber.
Gerichtliche Versteigerung
Donnerstag, de« 14. Ang 1884, Nachmittags 3 Uhr, werde ich im kleine« Saale des Cafe Quentin nachstehende Gegenstände öffentlich zwangsweise gegen Baarzahlung verkaufen: