Hessen-Nassau.
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folgt.)
Anzahl derartiger Pflanzen.
— Dem Pfarrer Hozzel zu Berneburg, Kr. Notenburg, wurde der Rote Adler-Orven vierter Klaffe, und dem Werkmeister Jonas Wick mann zu Kaffe! das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. — Der Forst - Assessor Wiederhold ist zum Oberförster ernannt und demselben die durch Pensionierung deS Oberförsters Kehr erledigte Oberförsterstelle zu Burghaun übertragen worden.
Kassel, 15. Juni. Die Eröffnung der Ausstellung kunstgewerblicher Altertümer fand heute vormittag 11 Uhr in Gegenwart des Herrn OberprLstdenten Graf zu Eulenburg, des Herrn Regierungspräsidenten v. Brauchitfch, Er. Ex. Freiherr v. Schlotheim und mehrerer anderer Offiziere, des Herrn PoltzeiprSfidetiten Albrecht, des Herrn Oberbürgermeister Weife, der Vertreter der Presse, der Mitglieder deS hessischen GeschichtS-Veretns zu Marburg, den Mitgliedern der Akademie und Kunstgewcrbeschule, sowie vielen andern Personen auS fachmännischen Kreisen statt. Der Vorsitzende des Ausstellungs-Komitees, Herr Direktor v. Kramer, in dessen Hände die Oberleitung deS Ganzen liegt und von dem auch der Gefamtentwurf herrührt, hielt die Eröffnungsrede. Er erwähnte die Schwierigkeiten, welche sich der Ausführung deS Werkes rntgegengestcllt, die Gleichgültigkeit, welche viele der Idee entgegengebracht hätten, betonte aber auch auf der anderen Seite die Bereitwilligkeit der Königl. Regierung, welche der Sache ihre Unterstützung geliehen, dankte den Landständen, drn städtischen Behörden, den Mitgliedern der Akademie und Kunstg werbeschule, sowie allen
denen, welche durch Spendung von Kunstwerken da« Werk gefördert, für ihr Entgegenkommen. Redner gab der Hoffnung Ausdruck, daß in dem flüchtigen Getriebe unserer Tage eö doch wohl noch manchen gäbe, der sich den Sinn und die Empfänglichkeit für das was das Leben schmückt und verschönert, für die Gebilde der Kunst bewahrt habe. Vor allem aber empfehle er das Unternehmen denen, für die es in erster Linie geschaffen sei, dem deutschen Handwerker. DaS deutsche Handwerk müsse wieder zu Ehren kommen, wie einst in den Tagen seines Glanzes. Jetzt, wo das deutsche Reich mächtig nach außen hin dastehe, müsse unter den Segnungen deS Friedens eine bessere Zeit auch dem Handwerk anbrechen. Zum Schluß forderte Redner die Anwesenden auf, mitzustimmen in den Ruf: der Schutzherr des deutschen Reiches und der deutschen Kunst, Se. Majestät unser allgeliebter Kaiser WUhelm, er lebe hoch! Begeistert stimmte die Versammlung mit ein, und nun begann die Besichtigung der Ausstellungsräume. — Zum AuSstellungögebäude ist bekanntlich das Orangerie- schloß von künstlerischen Händen in stilvoller und noch nie gesehener Weise umgewandelt. DaS Ganze bildet eine Straße, welche in eine Rotunde ausläuft und mit einem gemalten Prospekt abschließt. Die einzelnen Gegenstände sind, soweit sie nicht in Glaskästen untergebracht, je nach
nähme deS Unglücklichen in eine Heilanstalt notwendig machen dürften. Der Bedauernswerte, der an Leib und Seele gebrochen ist, erregt die größte Teilnahme bei feinen langjährigen Mitarbeitern.
Könitz, 12. Juni. Der „R. Str. Ztg." schreibt man: Gegen den hiesigen Landgerichts-Präsidenten Zaucke war bekanntlich wegen der unglückseligen Familien-Affaire, welche die Verurteilung seiner Gattin zu mehrmonatticher Gefängnisstrafe zur Folge hatte (Versendung zahlreicher anonymer Schreiben mit verleumderischen Angaben), das Zwangs-Pensionierungs Verfahren eingeleitet und durch das Oberlandesgericht zu Marienwerder denn auch die Pensionierung mit Vs des bisherigen Gehaltes ausgesprochen worden. Hiergegen hat Herr Zaucke nunmehr die Entscheidung der höheren Instanz des Reichsgerichts angerusen.
— Aus Konstantinopel, 10. Juni, wird uns geschrieben: Während der letzten 14 Tage find im Deutschen Park zu Therapia zwei Feste — da« deutsche Schulfest und das Sängersest der „Teutonia" abgehalten worden, die nicht blos im Hinblicke auf die in der hiesigen deutschen Kolonie herrschende Geselligkeit erwähnungswert sind, sondern besonders dadurch allgemeines Jntereffe erregen dürften, als sie im Vergleich mit ähnlichen Unternehmungen der früheren Jahre von einem recht erfreulichen Anwachsen der deutschen Kolonie am Bosporus zeugen und darauf Hinweisen, daß daS Deutschtum auch in solchen Kreisen, wo bis vor Kurzem nur für spezifisch „Französisches" Verständnis obwaltete, Eingang gefunden und Boden gewonnen hat. — Der deutsche Verein „Teutonia", war vor einem Jahrzehnt in hiesigen ntchtdeutschen Kreisen kaum dem Namen nach bekannt, hat unter seinem jetzigen Präsidenten, Herrn Albert, eine Wichtigkeit erhalten, um die ihn alle Kolonieen mit gutem Grund beneiden. DaS Vereinslokal, ein stattliches Gebäude mit großem Salon und zweckmäßiger Einrichtung, ist heute nicht allein der Sammelplatz aller Deutschen und Deutschsprechenden, sondern auch der seitens anderer Nationen viel und gern besuchte Ort für angemeffene Unterhaltungen. Der „Männerchor" der Teutonia und das Orchester, beide unter der geschickten Direktion des Herrn Lange, die regelmäßigen Theater-Aufführungen unter der unermüdlichen Leitung Dr. Sausleins bilden für die anderen Europäer ebensoviele lohnende Anziehungspunkte als für uns Deutsche selbst. Und während die Teutonia auf solche Weise ihren belebenden und versittlichenden Einfluß auf die Erwachsenen PeraS ausgeübt und deutsches Wesen hier immer mehr zur Geltung bringt, thut die hiesige deutsch-schweizerische Schule mit Erfolg das Ihrige, um die deutsche Sprache und die deutsche Erziehung überhaupt in der Heranwachsenden Jugend am Bosporus zu verbreiten. Der Schulbesuch beziffert sich gegenwärtig auf 320 Kinder, worunter nicht weniger als 60 englische und 40 französische Schüler, die alle mit Lust und Liebe unsere Sprache erlernen und Rektor Mühlmann und seine Lehrer nicht geringer schätzen als ihre deutschen Kameraden. Das deutsche Schulfest war denn auch dieses Jahr ein internationales Fest mit deutschem Gepräge, ein Fest, an dem man deutlich erkennen konnte, daß der deutsche Einfluß in der Türkei sich allmälig in allen Schichten der Bevölkerung in der erfreulichsten Weife kund giebt. Mögen tie beiden erwähnten Institute unter dem ferneren wirksamen Schutze der deutschen Botschaft auch fürderhin gedeihen und segensreich wirken.
— Was für ein einträgliches Geschäft das eines kaiserlichen Kaffeesieders der Türkei ist, beweist ein kürzlich konstatierter Fall, den ein Korrespondent in Konstantinopel mitteilt. Hadschi Mustapha trieb dieses Gewerbe bei Lebzeiten des Sultans Abdul Aziz und hat eben jetzt seinem 4 Jahre alten Söhnchen außer vielen türkischen Papieren eine monatliche Rente von 400 Lire (etwa 7000 Mk.) hinterlassen. Wie teuer den Sultan jede Tasse Kaffee gekommen sein mag, läßt sich aus dem Obigen erraten.
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Temperatur der Lahn
schulen inspizierte, macht in ihrem Berichte unter anderem folgende Ausstellungen: Beim deutschen Unterrichte war die Wahl der Lese- und Memorierstoffe in einigen Fällen recht unglücklich; in einem Falle verdient sie ein noch strengeres Prädikat. Es ist nicht zu dulden, daß die „Götter Griechenlands" in einer Mädchenschule memoriert und daß die „Braut von Messina" in einer solchen gelesen werde; auch Stoffe, wie „Das Ideal und das Leben" von Schiller liegen nicht mehr im Pensum dieser Schulen, und selbst „Der Spaziergang" von Schiller und „Die Zueignung" von Goethe können nur bei vorzugsweise geschickter Behandlung noch in dasselbe fallen. Wenn den Heranwachsenden Mädchen Stoffe dargeboten werden, welche sie nicht in sich | aufzunehmen vermögen, so werden nicht bloß ihre geistigen Kräfte überreizt und ihre Phantasie in Richtungen abgeleitet, welche ihnen noch fremd bleiben sollen, sondern sie werden auch der Freude beraubt, welche sie in späteren Jahren an den Meisterwerken unserer Dichter haben könnten. Noch schädlicher aber ist jene, leider ebenfalls noch wahrgenommene Behandlung der deutschen Litteratur, in welcher die Kinder angeleitet werden, Urteile über einzelne Dichtungen, über Dichter, selbst über ganze Perioden in der Litteraturgeschtchte auswendig zu lernen. Im Geschichtsunterrichte ist der vaterländischen Geschichte, in der Geographie der Heimatskunde mehr Sorgfalt als bisher zuzu- wcnden. Im Rechnen ist die Zahlkraft zu üben, die sichere Kenntnis der geltenden Münz-, Maß und Gewichtssystems zu vermitteln und Fertigkeit der Schülerinnen in Lösung angewanrter Aufgaben zu erstreben. Die Buchstabenrechnung aber gehört nicht in die Mädchenschule.
Berlin. Die neulich erfolgte Verurteilung eine« 18jähr. Lehrlings Sch. wegen schweren Raubes zu einer fünfjährigen Gefängnisstrafe hat zu einem sehr traurigen Nachspiel geführt. Der Vater deS jugendlichen Verbrechers, seit 21 Jahren Werkführer in einer hiesigen Metallwaarensabrik, ein äußerst pflichtgetreuer und achtbarer Mann, hatte sich daS Verbrechen seine« SohneS so zu Herzen genommen, i daß er wiederholt äußerte, er werde die seinem Namen zugesügte Schande nicht mehr lange überleben. Als Sch. sich am Dienstag bei der Arbeit befand, traten bei ihm
I plötzlich Zeichen von Geistesgestörtheit auf, welche die Auf-
Telegraphische Depeschen.
Petersburg, 15. Juni. Nach einer Meldung deS „Regierungsanzeigers" ist der Stand der Wintersaaten in Polen ein günstiger, auch in den Wolga-Gouvernements und im Gouvernement Kowno ist derselbe befriedigend, dagegen in den nördlichen, zentralen und südlichen Gouvernements teils mittelmäßig, teils unbefriedigend.
Warschau, 15. Juni. Heute mittag brach im hiesigen Großen Theater Feuer aus, daS aber bald gelöscht wurde. Der Schaden ist unbedeutend; nur ein Teil der Garderobe ist durch daS Feuer zerstört.
die Annoncen-Expedition von
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ist ihrer nationalen Stellung unwürdig. Nehmen die Vorlage an, sie bedeutet eine nationale Thal 1 cwrflüo! rechts.)
i gin der weiteren Debatte beteiligen sich noch der Abg. «ichter, der Staatssekretär vr. Stephan und der «eichsschatzamtS-Direktor v. B u r ch a r d.
Abg. Meier -Bremen (nat.-lib.) tritt warm für die Vorlage ein, seine Ausführungen bleiben jedoch, wegen der Unruhe des Haufes in der vorgerückten Stunde, leider un- «erständlich,
Abg. Dr. Reichensperger- Krefeld. (Zentr.) bean- uagt die Ueberweisung der Vorlage an die Budgetkommisflon.
DaS Haus beschließt demgemäß und vertagt sich dann allf Montag 11 Uhr; Tagesordnung: zweite Beratung des Arbeiter-Uufallverstcherungsgesetzes. — Schluß 5j/a Uhr.
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Niederschlag: 1,70 Cb.-Z. Reg.
HimmelSanstcht: trübe.
Bemerk.: .... 13 Grad R.
Frankfurt a. M., 16. Juni. (Mitgeteilt durch Menke- Eichelberg & Sohn.) «reditaktien 260V Staatsbahnaktien 267V Lombarden 127V Diskonto Lommandit 200V «gypter 611. 1880er Ruffen 76V «Pro,. Ung. Goldrente 77. 6pro,. Ung. Goldrente —. Silberrente —. Donau-Drauaktien —. Bott- hardaktien 105V Spanier — Galizier —. Mainzer —.
Tendenz: fest._______
Meteorologische Station Marburg. 16 Juni, 2 Uhr nachm.
sich über die für eine Anzeige geeignetsten Zei- tungen (Fachzeitschriften rc.) zuverlässig unterrichten will, dem empfehlen wir, sich vertrauensvoll zu wenden an
° Marburg, 16. Juni. Es sei UNS gestattet, noch einmal an dieser Stelle auf das am Donnerstag, den 19. d. M., stattfindende Konzert des akademischen MusikoereinS zurück- mkommen. Schon nach den Proben, welche in der vorigen Woche abgehalten find, glauben wir versichern zu dürfen, daß der Erfolg das Wagnis, ein solches Riesenwerk, wie Beethovens neunte Symphonie in Marburg aufzusühren, > i»-v, i“ “‘T 7.....«TT’"’’’ *--„7
rechtfertigen wird. Herr Musikdirektor Freiberg befindet der Zeit ihrer Entstehung, in einzelnen Kojen aufgestellt,
M augenblicklich in Kaffel, um mit der Kapelle des deren architektonischer Aufbau jedesmal streng im Stil der
83. Regiments die Orchesterpartie eingehend einzustudieren. darin befindlichen Werke gehalten ist. Dadurch erhall daS
Die Solopartien liegen in den bewährten Händen des Fräu- ganze Arrangement einen durchaus einheitlichen Charakter
lein Breid en st ein (Sopran) aus Erfurt und des Herrn und erleichtert speziell dem Laien daS Studium der ver-
Dietzel (Tenor) aus Frankfurt, welche beide wir hier zu fchiedenen Stilarten, welche von den frühesten Anfängen
bören schon Gelegenheit hatten, und zwar die erstere' bet der der romanischen Periode bis zur steifen Nachahmung der
Ausführung des Elisabeth-Oratoriums. Mögen daher alle falsch verstandenen Antike in der sogen. «Kaiserzeit , 'der
Musikfreunde Marburgs wie der Umgegend die seltene und I Zeit Napoleons I., durch hervorragende Arbeiten vertreten günstige Gelegenheit, die großartigen Schöpfungen L u d w i g sind. Die Ausschmückung der einzelnen Arbeiten ist ebenso
van Beethovens, des größten Tondichters nicht allein originell gedacht, als meisterhaft auSgesührt.
s unseres Volkes, sondern aller Völker und Zeiten, zu hören, Ha«a«, 14. Juni. Das Wetter begünstigte diesmal nicht unbenutzt vorübergehen lasten, und sich damit einen unser Lamboyfest in seltenem Maße. Der Wald war bis
Genuß bereiten, der ihnen in gleich günstiger und voll- in die späte Nacht hinein von Tausenden von fröhlichen
kommener Weist so leicht nicht wieder geboten wird.— Es Menschen belebt. Lästig fiel der nesige Staub, trotzdem
sei noch darauf aufmerksam gemacht, daß Billcts L 3 und wie wir hören, der Begießungs - Verein vormittags bte
2 Mark zu dem um 7 Uhr beginnenden Konzert, sowie Lamboystraße hatte sprengen lasten. — Heute morgen fiel
z, 1,50 Mark zur Generalprobe, Donnerstag vormittags im Lamboywalde ein Dachdecker von einem Baum herunter,
11 Uhr, in der Elwertschen Buchhandlung im Vorver- auf den er gestiegen war, nm einen Ballon herunterzuholen,
kauf zu haben sind. Anscheinend schwer verletzt, wurde er vom Platze weg-
Marburg, 15. Juni. Wie uns aus Gießen mitge- transportiert. w 3) £
teilt wird, hatten sich am 12. d. Mts. auf Einladung der Ems, 14. Juni. Se. Majestät der Kaiser ist heute Herren Professor Harnack in Gießen, Professor Lic. Sachste vormittag hier eingetroffen. Allerhochstderstlbe wurde am
in Herborn, Professor Heinrici in Marburg, Professor I Bahnhofe von dem Oberpräfldenten von Bardeleben, dem Diegel in Friedberg, Konsistorialrat Ehlers in Frankfurt Regierungspräsidenten von Wurmb, dem BadekommistariuS
und Oberpfarrer Roebenack in Wetzlar in Wenzels Garten v. Lepel Gnitz, dem Landrat Rolshoven und dem Burger-
dafelbst wohl an 200 Theologen eingefunden, um eine meister Spangenberg empfangen. Außerdem waren die
theologische Konferenz für Hessen-Nassau, das Groß- Geistlichkeit, die Generalität aus Koblenz, hier anwesende
Herzogtum Hessen und den Kreis Wetzlar zu begründen, distinguierte Badgeäste und der Kriegerverein zur Begrüßung
Es wurde betont, daß dieselbe lediglich wissenschaftlicher erschienen. Se. Majestät sah sehr wohl aus und fuhr,
Natur sein und deshalb den verschiedenen Parteien in der I von der zahlreich herbeigeströmten Bevölkerung mu begei- evangelischen Kirche Gelegenheit bieten solle zur Verständigung sterten Hochs begrüßt, nach dem Kurhause. DaS Wetter
und persönlichen Bekanntschaft. Demgemäß wurde ein ist sehr schön. ________________________________________
Statut entworfen, das provisorische Komitee als definitives Z~~77777
gewählt und damit die Versammlung konstituiert. Herr verm,
Professor Dr. Diegel gab ein geistreiches Referat über —(Höher e T ö ch t erb Übung i n Berlin.) Eine theologische Wistenschaft unb pfarramtliche Praxis, welches Regierungskommisston, welche die Berliner höhere Töchter- zu einer lebhaften Diskussion reichliche Veranlassung gab; - ----- --- — e*‘ ' "n er ""
sodann berichtete Herr Professor Dr. Graf Baudlssin über ben gegenwärtigen Staub alttestamentarischer Forschungen.
Erst gegen 3 Uhr war bet wissenschaftliche Teil bet Konferenz beenbet. Ein gemeinsames Mahl hielt bann noch bie meisten Teilnehmer bis zum Abenbe in dem schönen und geräumigen Lokale zusammen. Möge dem vielversprechenden Anfänge der gute Fortgang nicht fehlen und die Konferenz für das religiöse Leben reiche Früchte tragen!
Marburg, 16. Juni. Bei dem großen diesjährigen Futterreichtum kommt, was sonst eine Seltenheit ist, 4- und 5-blätteriger Klee recht häufig vor. Einsender dieses fand im Vorübergehen innerhalb weniger Minuten eine ganze